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13.568 Beiträge, Schlüsselwörter: Hund, Thread, Hunde, Haustiere, Gassi, Familienmitglieder, Hundeführer

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07.02.2019 um 23:31
@kinderdernacht
ist doch in Ordnung. Es wird Dir doch nix vorgeworfen. Manchmal muss es eben raus und fertig. Vollkommen legitim.


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07.02.2019 um 23:46
und jetzt bin ich der debb der nichtintelektuellen Hundehaltern Angst vor Vögeln macht. wenigstens muss ich keine überteuerten Leckerli und Schnickschnack damit verkaufen. danke Fraukie. wenn ich jetzt wüsste wie ein smiley geht würd ich den letzten satz mit einem abschliessen.


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07.02.2019 um 23:57
kinderdernacht schrieb:Nur kurz: wo und wie haste denn dein verlorenes Hundle wiedergefunden,
Im Grunde genauso, wie mein Mann, der mir natürlich trotzdem bei der Suche half es prophezeiht hat.
Sie ist einen der üblichen Spazierwege lang um nach Munin zu suchen.
Irgendwann ist sie erschöpft gewesen und inem Schäferhund nachgetapst, dessen Herrchen erst vor Kurzem ins Dorf gezogen ist und ans andere Ende noch dazu und deshalb nicht wusste das sie zu uns gehört.
Da sie damals noch sehr dünn war (eine Stoffwechselproblematik die wir erst später in den Griff bekamen) und so erschöpft, dachte er sie sei schon länger unterwegs.
Sie lief in seine Werkstatt, ließ sich von ihm nen vollen Napf spendieren, hopste auf das Sofa dort und pennte wie ein Stein.
Ich bin beim Suchen sogar ein paar Mal dran vorbeigekommen, aber weil ich nicht gerufen haben, konnte er nicht bemerken, dass ich meinen Hund suche.
Am nächsten morgen wurde ihm das Ganze langsam unheimlich.
Sie hatte die Nacht über auf dem Sofa gepennt, war selbst als er in die Werkstatt kam nicht aufgewacht und auch nicht als er werkelte und ihm Dinge runterfielen.
Da er nicht wusste, dass sie taub ist und sie so dünn war hat er befürchtet sie könnte wirklich krank sein und er wollte mit ihr zu einem Tierarzt fahren.
Weil er aber nur einen Anschnallgurt hat hat er seinen Nachbarn gefragt ob der eben auf seinen Wuffel aufpassen könnte und dieser Nachbar hatte einen dieser Zettel im Briefkasten gehabt, die ich nachts im Auto geschrieben und im Zufallsprinzip eingeworfen hatte.
Er kam mich dann holen, ich hab sie nur kurz angetickt, sie sprang auf und machte nen Freudentanz Seine Frau guckte ein bisschen verdattert und als er ihr sagte "Die kleine Dame ist taub." meinte sie "Na DAS erklärt so einiges."

An sowas hatte ich gar nicht gedacht, ich war nur froh, dass sie Wasser hasst, taube Hunde ertrinken öfter und habe befürchtet, dass sie, wenn sie auf nem Feld nach Mäusen buddelt den Mähdrescher gar nicht kommen hört.
Sonst gibt es hier draußen ehrlich gesagt kaum Gefahren, Bahnschienen und größere Straßen sind kilometer weit weg und das sie eher in der Nähe rumguckt statt Strecke zu machen war absehbar.

Aber Angst hat man halt trotzdem.
Seitdem hatte sie ziemlich lange nen Tracker um, allerdings ist sie, seit ich den Tussihund zu uns geholt habe nie wieder weggelaufen.
Sie braucht einfach nen Alphahund der ihr Sicherheit gibt.
Optimist schrieb:Was haben die denn davon (nur aus Prinzip?) dann extra noch mal zum Tierheim zu gehen - einfach nur um den Hund zu töten? ich verstehe das nicht.
Das ist das Problem mit allen Prinzipienreitern.
Für Außenstehende ergeben die meisten Dinge, die "aus Prinzip" gemacht werden keinen Sinn und manchmal darf man auch anzweifeln, dass die Prinzipienreiter selbst eine gute Antwort auf das "Warum" hätten.
Optimist schrieb:Die müssten das langsam wissen, die hatte ich vorher schon so oft in den Laden gehen sehen, das kleine Hündchen draußen.
Drinnen waren schon so viele Hunde angehängt, das haben die bestimmt schon mal irgendwann sehen können.
Naja, nur weil Andere es machen muss es nicht erlaubt sein.
Wie gesagt, ich wäre da auch vorsichtig.
Optimist schrieb:sich losgerissen
unwahrscheinlich dass er das geschafft hätte bei der Größe ;)
Also wenn ich Hunde beruflich fixieren musste war ich die ersten Jahre oft davon überascht, dass die Kleinen sehr viel wendiger und "flutschiger" sind als große Hunde.
Mit dem richtigen Griff nagel ich jede Dogge aufm Boden/Behandlungstisch fest, aber wehe, nen Zwergpinscher oder Ähnliches will sich rauswinden.
Optimist schrieb:Das mit dem Loswinden kenne ich, wenn das Halsband etwas locker ist. Da muss man echt aufpassen.
Das Halsband von meiner kleinen ist immer locker, weil sie eine chronische Mandelentzündung hat.
Aber viel entscheidender ist die Kopfform.
"Keilköpfe" (Windhunde, aber eben auch Chihuahuas und Ähnliche) kommen oft bei ausreichend Panik auch aus einem Halsband raus, das man nicht enger schnallen könnte ohne das es würgt.
"Bullenköpfe" (Mops und Co) machen es einem da leichter.
Optimist schrieb:Und wie gesagt, ich habe aufgepasst, dass nichts passieren kann.
Dir glaube ich das auch, aber ziemlich oft sind die Leute, die meinen unbedingt eingreifen zu müssen eben nicht sonderlich erfahren und auch bei Dir, wenn Du grad bei Kleinen nicht damit rechnest, dass sie schmerzhaft zuschnappen können, dann reicht der Schreck und Bello ist raus aus Deinem Griff.
Ich meinte aber viel mehr die rechtlichen Konsequenzen.
Denn bei sowas gibt es nur zwei mögliche Ausgänge:
Entweder Du bist bereit den Arzt der Deine Hand versorgt anzulügen oder der Hundehalter ist in der Haftung wenn sein Hund andere Leute beißt.
Optimist schrieb:Aber ganz ehrlich, würdest du deinen Kleinen bei Regen längere Zeit stehen lassen?
Kommt drauf an.
Wenn ich mit meinem eigenen Auto unterwegs bin ist das nicht nötig.
Lässt mich die Karre aber mal wieder im Stich kann ich den Zwerg in Mietwagen nur in ner Box transportieren.
Da sie die ersten Jahre ihres Lebens als Gebärmaschine in ner Box verbracht hat würde es ihr große Angst machen alleine in einem fremden Auto in der Box zu bleiben und je nach Situation würde sie wirklich lieber im Regen stehen.
Obwohl sie ein Kurzhaar mit nackigem Bauch ist, ist sie erstaunlich wetterfest.
Hab damals als sie herzog nen Regenmantel und Winterpulli angeschafft, hatte sie genau einmal an, als es Minusgrade und Eisregen hatte.

Also klares Jain:
Nicht wenn vermeidbar, aber es gibt durchaus hypothetische Ausnahmesituationen in denen sie im Regen vor einem Laden warten müsste.
grätchen schrieb:@ all ich brauche morgen nachmittag für meine Hündin ganz viele gedrückte Daumen. Seit ein paar Tagen humpelt und lahmt sie nach Belastung und trägt den Schwan unten; morgen geht's zum TA. Irgendwie habe ich ein ungutes Gefühl...
Wir halten alle Daumen gedrückt.
Denk an meine Maus.
Das CT war auch niederschmetternd und trotz 3x täglich Phenpred und Novalgin wurde sie vor Schmerzen halb wahnsinnig und zeigte immer heftigere Ausfallerscheinungen der Hinterbeine.
Aber seit dem CT und regelmäßiger Physiotherapie braucht sie ganz selten mal ein Schmerzmittel und das mit dem Rücken etwas nicht stimmt sieht man im Moment nur wenn man es weiß, weil sie noch kleinere Schritte macht als sonst.
Also Daumen sind gedrückt, aber lass Dich nicht direkt niederschmettern sollte irgendwas nicht so gut aussehen!

Könnt ihr wenn ihr dabei seid für meine Maus auch Daumen drücken?
Seit gestern hat sie seit langer Zeit wieder einen Schub, kriegt das Maul kaum auf.
Habs Cortison hochgedreht, dazu gibt es Diazepam und Kauis...
Aber im Grunde bleibt nur hoffen, dass das wieder unter Kontrolle kommt, wie die letzten Male.
kinderdernacht schrieb:und jetzt find ich nicht mehr den Absatz mit den Greifvögeln und chihuahuas. aber ich mache mir schon seit Jahren Sorgen hier auf dem Hochplateau ob nicht mal einer von denen (Vögeln) meine hochbetagte rehkitzfarbene grademal noch knapp 9 Kilo schwere taube Omma schnappt.
Na bei einem 9kg Hund ist das wenn Du nicht grade in einer Gegend mit riesigen Adlern lebst eher unwahrscheinlich.
Meine Minimaus wiegt nur etwas mehr als 2kg und viele Hühner und Kaninchen mit denen Habichte und Milane hier verschwinden sind größer als sie.
Außerdem ist sie nicht der Typ der wild um sich beißen würde, sondern erstarren.

Ich dachte die erste Zeit auch ich sei bekloppt, aber meine Tierärztin, die viel Erfahrung mit Wildtieren hat und von der ich Entwarnung erhoffte sagte mir, dass diese Angst bei Hunden wie panya in der Tat alles andere als unberechtigt ist, zum Glück entfernt sie sich freiwillig kaum nen Meter von meinem Fuß oder Rad und kaum ein Greifvogel stößt so nah an einem Menschen und einem anderen Raubtier (meine Podencodame ist da auch abschreckend).

Aber bei nem 9kg Hund kannst Du Dich wirklich darauf verlassen, dass da kein heimischer Greifvogel auch nur drüber nachdenkt.
kinderdernacht schrieb:Aber die Greifvogelmöglichkeit wäre wirklich der Superlottojackpot-is mir schon klar.
Mehr noch.
Wie gesagt, heimische Greifvögel wie Habichte oder Milane würden bereits um einen etwas kräftigeren Dackel einen Bogen machen, dass sie einen 9kg Hund angreifen ist wirklich auszuschließen und selbst wenn Du irgendwo lebst wo es riesige Adler und Co gäbe wäre ein Hund dieser Größe eher kein Ziel, gleich gar nicht in der Nähe von nem Menschen und anderen Hunden.
Da dürfte das Risiko das ein Flugzeug über Euch lang fliegt und Euch ein herunterfallendes Triebwerk erschlägt größer sein.
kinderdernacht schrieb:und jetzt bin ich der debb der nichtintelektuellen Hundehaltern Angst vor Vögeln macht.
Nein.
Ich glaube jeder von uns hat mal Sorge vor etwas, das nach Außen hin völlig bescheuert wirkt.
Kannst Dir aussuchen ob das bedeutet das jeder Mensch ein Depp ist oder Sorge um die die wir lieben einfach menschlich.
Ich setze auf Zweiteres.


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07.02.2019 um 23:59
@Fraukie müsste man mal rausfinden wie die Phobie dann heissen würde. Angst davor dass der Hund vom Greifvogel gefressen wird. hast Du mir eingebrockt. kaneoornetheoklimakophobie oder so. hatte ich mir vorher niemals denken können dass irgendjemand sowas anspricht oder ich mit jemandem über sowas rede. Sachen gibts.


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08.02.2019 um 00:03
Fraukie schrieb:Da er nicht wusste, dass sie taub ist und sie so dünn war
genau wie meine alte braune, perfekt beschrieben. hab ihr vor ein paar monaten dann ein e Blindenplakette ans halsband gemacht, halt so gelb mit 2 schwarzen Punkten. auf der Rückseite steht Deaf/taub und internationale Telefonnummer


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08.02.2019 um 00:10
Fraukie schrieb:Da dürfte das Risiko das ein Flugzeug über Euch lang fliegt und Euch ein herunterfallendes Triebwerk erschlägt größer sein.
"Da dürfte das Risiko das ein Flugzeug über Euch lang fliegt und Euch ein herunterfallendes Triebwerk erschlägt größer sein."
Glaub mir, Satelliten sind fast noch die größere Gefahr!!!! Kometen sind auch nicht zu unterschätzen.... Jetzt kann ich wieder nicht schlafen.


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08.02.2019 um 00:17
kinderdernacht schrieb:hab ihr vor ein paar monaten dann ein e Blindenplakette ans halsband gemacht, halt so gelb mit 2 schwarzen Punkten. auf der Rückseite steht Deaf/taub und internationale Telefonnummer
verdammt, hilft nix bei Greifen


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08.02.2019 um 01:15
Fraukie schrieb:Ich meinte aber viel mehr die rechtlichen Konsequenzen. Denn bei sowas gibt es nur zwei mögliche Ausgänge:
Entweder Du bist bereit den Arzt der Deine Hand versorgt anzulügen oder der Hundehalter ist in der Haftung wenn sein Hund andere Leute beißt.
Natürlich das Erste. Ich würde es ja oberfies finden, wenn ich so deppert wäre, mich beißen zu lassen, das dann auch noch den Besitzer ausbaden zu lassen.
Zur eigenen Dummheit, Risikobereitschaft oder Unachtsamkeit muss man schon stehen können.
Fraukie schrieb:es gibt durchaus hypothetische Ausnahmesituationen in denen sie im Regen vor einem Laden warten müsste.
Ich kenne eine, die kann ihren Zwergdackel in einen Rucksack packen, damit in die Kaufhalle spazieren und der bleibt die ganze Zeit völlig ruhig und entspannt.
Das ist dann ideal, kann sie den überall mitnehmen :)
grätchen schrieb:all ich brauche morgen nachmittag für meine Hündin ganz viele gedrückte Daumen
Fraukie schrieb:Könnt ihr wenn ihr dabei seid für meine Maus auch Daumen drücken?
Meine beiden sind auch gedrückt!


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08.02.2019 um 06:39
Optimist schrieb:Ich kenne eine, die kann ihren Zwergdackel in einen Rucksack packen, damit in die Kaufhalle spazieren und der bleibt die ganze Zeit völlig ruhig und entspannt.
Das ist dann ideal, kann sie den überall mitnehmen :)
erlaubt ist es trotzdem nicht
https://www.bmel.de/DE/Ernaehrung/SichereLebensmittel/Hygiene/_Texte/MitBlindenhundLebensmittelgeschaeft.html
ganz davon abgesehen, dass ich kein Tier, wenn es nicht sicher transportiert werden MUSS, in einen Rucksack, Tasche ähnliches stecken würde. Aber ich würde ja auch fremde Tiere nicht anfassen oder umsetzen. Auch nicht, wenn ich angeblich ein mir vollkommen fremdes Tier so toll einschätzen kann, samt Besitzer, dass ich davon ausgehen könnte, dass richtige zu tun, wenn es sich nicht um eine lebensbedrohliche Situation handelt.
Es ist nichts anderes als anmaßend, anderen meine Einstellung und Einschätzung einer Situation aufzuzwingen, meine Bedürfnisse über die jedes anderen zu stellen. Man tatscht fremde Hunde nicht an.


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08.02.2019 um 11:05
Fraukie schrieb:(Windhunde, aber eben auch Chihuahuas und Ähnliche) kommen oft bei ausreichend Panik auch aus einem Halsband raus, das man nicht enger schnallen könnte ohne das es würgt.
Genauso isses, jeder mein 3 Whippets hat sich schon aus den unmöglichsten Sachen rausgewunden. Einer hatte schon den Spitznamen "Hundini" weil er es immer geschafft hat. Ist bis heute noch ein Problem weil sie aus jeder Sicherung im Auto, egal ob Netz, Gitter, Gurt rauskommt und schon alleine wg. der Aufhänggefahr auch im Auto nicht lange unbeaufsichtigt sein kann.
Anbinden irgendwo wäre absolut unmöglich, Jagdtrieb, typische Nervosität und allein schon der Charakter verbieten das. zu 100% wäre sie nach 5 Minuten einkaufen nicht mehr da, keine Chance. Dass sie jemand klauen würde wäre mein allerletztes Problem.
Und dazu kommen halt noch immer die Leute die vorbeikommen, wo man nie abschätzen kann was passiert....


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08.02.2019 um 15:56
kinderdernacht schrieb:@Fraukie müsste man mal rausfinden wie die Phobie dann heissen würde. Angst davor dass der Hund vom Greifvogel gefressen wird. hast Du mir eingebrockt
Ähm, ICH habe aber von einem 2kg Chihuahua gesprochen, der ohne Übertreibung kleiner ist als so manches natürliche Beutetier eines Habichts und passiver, als z.B eine gleich große Katze ist.
Der Schäferhund eines Kunden ist mal von einem Jäger angeschossen wurden, weil er einem Reh nachgesetzt hat.
Trotzdem habe ich keine Sorge, dass das meinem Chihuahua passieren könnte (was sowas anging war ich bei meinem Wolfsmischling sehr viel ängstlicher).
panya läuft allenfalls Gefahr mit einem Kaninchen verwechselt zu werden, weswegen sie fast immer wenn ich mit ihr unterwegs bin eine Warnweste trägt.
Deswegen und weil sie einfach mal so winzig ist, dass selbst Jogger davon profitieren sie etwas früher zu sehen..
Optimist schrieb:Fraukie schrieb:
es gibt durchaus hypothetische Ausnahmesituationen in denen sie im Regen vor einem Laden warten müsste.

Ich kenne eine, die kann ihren Zwergdackel in einen Rucksack packen, damit in die Kaufhalle spazieren und der bleibt die ganze Zeit völlig ruhig und entspannt.
Ich kenne auch ne Menge Leute die unglaublichen Mist anstellen, aber ich muss ja nicht jeden Blödsinn mitmachen.
Hier aufm Land sind Supermärkte eh weit genug weg, da riskier ich sicher nicht in einem Hausverbot zu kriegen.
Außerdem bleibt es verboten und ich pflege für gewöhnlich Verbote zu respektieren.
Zugegebener Maßen hab ich sie ins Krankenhaus geschmuggelt als mein Vater im Sterben lag, aber er hatte ein Einzelzimmer auf der Palliativstation, da wurde niemand sonst beeinträchtigt.
In einen Rucksack würde ich meinen Zwerg nicht einmal stecken, wenn sie keine Abneigung gegen Taschen und Boxen jeder Art hätte an der wir eh stetig arbeiten.
Sie mag es aber, wenn ich sie unter meine Jacke Stecke, sodass sie oben rausgucken kann und mit einem weiten Mantel drüber reichte das um ungesehen ins Krankenhaus zu kommen.
Im Krankenhaus hat die Nachtschwester das allerdings bemerkt, aber beide Augen zugedrückt, wenn ich beim rausgehen sicherstelle, dass sie niemand sieht.
Wir wussten da einfach beide, dass es ein "nächstes Mal" nicht geben wird.
Und mein Vater hat sich gefreut, der hatte den kleinen Floh ganz schön ins Herz geschlossen.
Leider war er bis zuletzt davon überzeugt, dass er sowieso nicht stirbt.
Im Hospiz wäre die Heimlichtuerei nämlich nicht nötig gewesen, da waren meine Hunde immer willkommen.

Unterm Strich bleibt es einfach mal dabei, dass ich mit diesen Hunden zusammenlebe und einschätzen kann, welche Unannehmlichkeiten für sie ok sind und welche nicht.
Wenn jemand damit ein Problem hat bin ich gerne offen, dass man mich drauf anspricht, aber einfach losrennen und meine Hunde losbinden, umtopfen oder wasauchimmer ohne jedes Gefühl dafür, dass fremde Tiere einzuschätzen nicht immer gelingt und die Folgen sehr viel schlimmer sein können als ein Hund der in 13 Lebensjahren (bzw hoffentlich mehr) mal 10-20 Minuten im Regen stehen muss, weil die Situation keine bessere Alternative zulässt.
Würdest Du meine Kleine im Regen vor einem Laden sehen müsstest Du davon ausgehen, dass sie vor Kälte zittert, denn man sieht ihr weder an wie wetterfest sie ist, noch kann sie erzählen, dass sie bei Aufregung nun einmal zittert und alleine vorm Laden warten ist aufregend.

Aber einen nassen, aufgeregten Hund kann ich abtrocknen und zur Ruhe kommt sie auch wieder.
Einen plattgefahrenen Hund dessen "Retter" nicht damit gerechnet hat WIE schnell solch ein Winzling sich aus ungewolltem Griff gewunden hat und losgerannt ist, den bringt mir niemand zurück.

Ich hab übrigens auch schon mal einen kleinen Hund der vorm Laden stand und vor zittern mit den Zähnen klapperte mit meiner Jacke zugedeckt bis die Halterin kam.
Fand sie auch lieb, war einer dieser Scheisstage an denen alles schief lief und damit endete dass der Hund eben draußen warten musste obwohl ihr dabei nicht wohl war.

Aber nie hätte ich den einfach losgebunden.

Selbst wenn sich ein Hund verheddert hat, würde ich, sofern er sich nicht grad erwürgt oder etwas anderes abschnürt versuchen zu beruhigen bis der Halter kommt und losbinden käme wirklich nur in Frage, wenn unmittelbare Gefahr für Leib und Leben erkennbar ist und das ist selbst bei einem nassen Hund der friert nicht der Fall, wenn wir nicht über Stunden und/oder fette Minusgrade sprechen.


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08.02.2019 um 16:09
Fraukie schrieb:Aber nie hätte ich den einfach losgebunden.
Ich hatte mal folgende Situation:

war mal alleine im Wald unterwegs, fern von Wegen. Kreuzt ein Hund zweimal meine Stelle, mit Leine, aber ohne einen Menschen am anderen Ende.
Beim dritten mal könnte ich auf die Leine treten und den Hund stoppen.

Was macht ihr?

Stoppen und warten, bis ein Mensch auftaucht? Danach weitersehen ...
Oder nicht stoppen, und biete ihm somit die Möglichkeit, zurückzulaufen ...


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08.02.2019 um 17:06
Fraukie schrieb:Würdest Du meine Kleine im Regen vor einem Laden sehen müsstest Du davon ausgehen, dass sie vor Kälte zittert, denn man sieht ihr weder an wie wetterfest sie ist, noch kann sie erzählen, dass sie bei Aufregung nun einmal zittert und alleine vorm Laden warten ist aufregend.
Fraukie schrieb:Aber einen nassen, aufgeregten Hund kann ich abtrocknen und zur Ruhe kommt sie auch wieder.Einen plattgefahrenen Hund dessen "Retter" nicht damit gerechnet hat WIE schnell solch ein Winzling sich aus ungewolltem Griff gewunden hat und losgerannt ist, den bringt mir niemand zurück.
Fraukie schrieb:Ich hab übrigens auch schon mal einen kleinen Hund der vorm Laden stand und vor zittern mit den Zähnen klapperte mit meiner Jacke zugedeckt bis die Halterin kam.Fand sie auch lieb, war einer dieser Scheisstage an denen alles schief lief und damit endete dass der Hund eben draußen warten musste obwohl ihr dabei nicht wohl war
Ich habs alles verstanden ... und finde es prima, die Sache mal von einer anderen Sichtweise beleuchtet bekommen zu haben, Danke dir :)
Kybela schrieb:Was macht ihr?
Stoppen und warten, bis ein Mensch auftaucht? Danach weitersehen ...Oder nicht stoppen, und biete ihm somit die Möglichkeit, zurückzulaufen ...
Wenn du ihn nicht festhältst, könnte die Leine sich irgendwo verheddern und er kommt nicht mehr los, kann also nicht zurück laufen.
Ich würde ihn auf alle Fälle festhalten und versuchen (über Tasso oder Aushänge) den Besitzer zu ermitteln...
.. oder ins nächstgelegene Tierheim. Da rufen dann auch viele an, die ihren Hund vermissen.
Was hattest du nun gemacht?


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08.02.2019 um 18:16
In den USA sterben mehrere Hunde nach dem Verzehr eines bestimmten Hundefutters. Nun ruft der Hersteller das Produkt zurück. Auch deutsche Tierhandlungen könnten das Futter verkauft haben.

-Tierfutterhersteller "Hill's Pet Nutrition"
-In dem Dosenfutter wurden erhöhte Mengen an Vitamin D festgestellt,
-Symptome einer Vitamin-D-Vergiftung :
Erbrechen, Appetitlosigkeit, erhöhten Durst, vermehrtem Wasserlassen, übermäßigem Trinken und Gewichtsverlust auslösen.


Quelle:
https://www.n-tv.de/panorama/Hundefutter-Hersteller-ruft-Produkte-zurueck-article20848115.html


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08.02.2019 um 19:04
@Kybela
ist schwierig zu beantworten, ich würde ihn wahrscheinlich stoppen und schauen, ob Adresse und Telefonnummer irgendwo am Halsband sind. Wenn nicht, dann würde ich vermutlich die Polizei anrufen und melden, dass ich einen Hund mit Leine aber ohne Besitzer gefunden habe. Es kann ja dem Besitzer auch was passiert sein.
Mein Hund wurde auch mal von Fremden festgenommen, weil die dachten, der sucht mich, der suchte aber nur Spuren/Futter, wie immer eben und kam dann nicht, als ich pfiff, was mich natürlich extrem beunruhigte, bis die mich dann anriefen.....allerdings war der ohne Leine unterwegs.


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08.02.2019 um 20:45
@Fraukie wie sieht es bei Deiner Maus aus, zeigt die höhere Dosis Cortison schon bissl Wirkung?
Natürlich sind meine Daumen für sie gedrückt, dass es bald wieder besser ist!


Wir waren heute beim TA, und das Ergebnis ist eher harmlos.
Aber ich muss zur Erklärung mal weiter ausholen :
Wir waren bis vor kurzem immer bei ein und demselben TA, da wir im Grunde zufrieden waren.
Sie hatte nie einen Schub, ihre Werte waren stabil, bis halt auf das Krea und SDMA. Die beiden haben sich über die Jahre langsam aber stetig erhöht. Nichts dramatisches- das Krea war zuletzt 1,9 und der SDMA 23.
Um die Nieren zu entlasten empfahl uns der Doc "Renal" von Royal Canin (ja, ja... ich weiß, aber in der Not frisst der Teufel Fliegen), fanden wir zwar nicht so pralle aber zum einen haben wir dem Doc lange vertraut und zum anderen hat sie das Futter gut gefressen und vor allem trotz empfindlicher Podenco - Verdauung problemlos vertragen. Ich bin sicher, @Fraukie weiß, was ich meine 😅
Jedenfalls hatten wir seit ca Anfang letzten Jahres das Gefühl, das sie abbaut. Nicht im Sinne von Abbau durch Krankheit, sondern es waren ihr Aussehen - das Fell wurde immer dünner, glanzloser und struppiger- und ihr Verhalten - einerseits immer lustloser, andererseits immer weniger resistent gegen Reize und draußen in höchstem Maße unkonzentriert.
Daraufhin haben wir den Doc mehrfach angesprochen und unseren Verdacht geäußert, dass Vilma evt. einen Nährstoffmangel haben könnte.
Davon wollte er absolut nichts wissen, er meinte, daß könne aufgrund der Zusammensetzung des Futters nicht sein. Nahrungsergänzungsmittel lehnte er als unnötig und nicht zielführend ab.
Von einer Umstellung des Futters auf selbst hergestelltes hielt er überhaupt nichts, das sei viel zu kompliziert und Fehler würden sich nicht vermeiden lassen.
Dazu noch der Satz: "Das traue ich mir selbst nicht zu und Ihnen auch nicht".

Ich hatte dann die Faxen dicke, habe mir ein Fachbuch besorgt und so gut es ging ausgerechnet, was wir ihr füttern müssen.
Anlässlich einer Routinekintrolle zeigte sich, dass die Nierenwerte darunter stabil blieben. Dafür hatte die Süße schön zugenommen (denn dürr war sie auch geworden, hatte reichlich Muskeln abgebaut), hatte dichteres, glänzendes Fell, war vom Kopf her wieder besser beisammen und zeigte mehr Energie.
Für mich erst einmal ein Zeichen, dass unsere Entscheidung nicht ganz verkehrt gewesen ist.

Inzwischen haben wir den TA gewechselt, und was sich bzgl. der Behandlung der Leishmaniose jetzt ändert, ist der Hammer. Aber das ist eine andere Geschichte.

Jedenfalls sind wir bei einer anderen Praxis. Diese wird als Gemeinschaftspraxis geführt und der Arzt, der die heute durchgecheckt hat kannte sie noch nicht.
Wir waren über eine halbe Stunde im Untersuchungsraum und ich war regelrecht geflasht, wie gründlich sich der Arzt den Hund und die Vorbefunde angeschaut hat.

Er kam zu dem Ergebnis, dass das linke Knie leicht geschwollen und die rechte Hüfte druckschmerzhaft ist. Um es kurz zu fassen, er fand aktuell nichts, was suspekt ist und weiter abgeklärt werden müsste.
Sein Verdacht ist, dass ihre Nährstoffspeicher so leergelutscht sind, dass die Gelenkknorpel unterversorgt und dadurch überstrapaziert sind.

Er findet, sie müsse noch weiter zunehmen (ganz meine Meinung) und wollte von uns die aktuelle Zusammensetzung und Zubereitungsweise des Futters wissen.
Das fand er soweit okay, wir sollen nur die tägliche Fütterungsmenge erhöhen, und kam dann auf das Thema Nahrungsergänzungsmittel zu sprechen.
Da rannte er bei uns ja offene Türen ein.

Das Fazit ist, wir sollen sie zwei Wochen körperlich absolut schonen (das wird interessant... 😄), wir haben die Adresse eines Herstellers von maßgeschneiderten Nahrungszusätzen, sie bekommt die nächsten Tage Traumeel oral (ich hab's eigentlich nicht so mit Homöopathie, aber selbst wenns nichts bringen sollte, scheint sie die Tbl als leckeren Snack zu akzeptieren), falls die Schmerzen sich nicht bessern, wird sie für ein paar Tage ein NSAR bekommen.


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08.02.2019 um 21:27
Optimist schrieb:Was hattest du nun gemacht?
Auf die Leine getreten und ihn damit gestoppt.
Ich habe laut "Hund" geschrien und Pause mit Jause gemacht. Nach etwa 20 Minuten habe ich Rufe gehört und diese beantwortet.
Die Familie hat die Wanderung aufgegeben und sich für die Suche aufgeteilt: die Tochter kam in meine Hörweite.
Optimist schrieb:Ich würde ihn auf alle Fälle festhalten
ich nicht.
Er könnte zB aggressiv auf mich reagieren. Oder ich nehme ihm die Möglichkeit, alleine zurückkehren zu können.
Tussinelda schrieb:Es kann ja dem Besitzer auch was passiert sein.
ja, durchaus möglich. das ist in meinem einsamen, und meist handyempfangsfreien Gebiet ein gutes Argument.


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08.02.2019 um 21:35
Kybela schrieb:Auf die Leine getreten und ihn damit gestoppt.Ich habe laut "Hund" geschrien und Pause mit Jause gemacht. Nach etwa 20 Minuten habe ich Rufe gehört und diese beantwortet
klasse :)
Optimist schrieb:Ich würde ihn auf alle Fälle festhalten
Kybela schrieb:ich nicht.Er könnte zB aggressiv auf mich reagieren. .
ja da hast du schon auch recht, wäre mir aber in diesem Moment ziemlich egal ;)
Oder ich nehme ihm die Möglichkeit, alleine zurückkehren zu können
oder ihm wird sie durch das Nichteinschreiten dann gerade genommen? (verheddern, hängenbleiben der Leine...)
Man kann es machen wie man will, es könnte alles falsch sein.

Ich denke aber immer noch, die Chance ist größer wenn man ihn stoppt.


@grätchen
Unser Daumendrücken hat also genützt, schön :)


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08.02.2019 um 22:44
@grätchen
Hört sich super an, freut mich sehr :D


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08.02.2019 um 23:28
Kybela schrieb:war mal alleine im Wald unterwegs, fern von Wegen. Kreuzt ein Hund zweimal meine Stelle, mit Leine, aber ohne einen Menschen am anderen Ende.
Beim dritten mal könnte ich auf die Leine treten und den Hund stoppen.
Was macht ihr?
Im Grunde hast Du meiner Ansicht nach genau richtig gehandelt.
Hund mit Leine dran außerhalb der Sicht- bzw Hörweite(Menschenohren) der Halter ist eine Situation bei der man durchaus annehmen darf, dass das so nicht geplant war.
Optimist schrieb:Ich habs alles verstanden ... und finde es prima, die Sache mal von einer anderen Sichtweise beleuchtet bekommen zu haben, Danke dir :)
Dann hast Du hoffentlich auch verstanden, dass ich Dir keineswegs nen Vorwurf machen wollte?
Du gehörst scheinbar zu der Sorte Mensch die ein gewisses Gefühl für Hunde hat und wir wissen, dass es durchaus Halter gibt, die dieses Gefühl leider gar nicht haben.
Ich kann also nicht behaupten, dass Dein Handeln "objektiv falsch" war, sondern eben nur ausführen warum ich persönlich sowas heikel finde.
grätchen schrieb:@Fraukie wie sieht es bei Deiner Maus aus, zeigt die höhere Dosis Cortison schon bissl Wirkung?
Jap.
Das geht zum Glück bisher immer recht schnell.
Vorgestern hat sie die Schnute kaum 2cm weit aufbekommen, das ist schon arg wenig.
Nu dank hoher Pred-Dosis, Diazepam und Kausnacks ist sie wieder bei 4-5 cm.
Für nen Hund ihrer Größe immer noch recht wenig, aber zumindest keine Einschränkung mehr beim Essen, trinken und auch Hecheln dürfte klappen.
Aber ich bin guter Dinge, das da noch was geht. Zum Glück verträgt sie das Cortison ja sehr gut, nur meine Beine freut es nicht so, weil sie natürlich mehr trinkt und Pipi macht, aber solang das mein größtes Problem ist bin ich zufrieden.
grätchen schrieb:Natürlich sind meine Daumen für sie gedrückt, dass es bald wieder besser ist!
Das ist lieb und scheint zu wirken.
Das ist zwar der erste Schub seit sie regelmäßig Pred bekommt, aber zuletzt waren wir auch auf 2,5mg/Tag runter (jetzt akut kriegt sie 30mg).
Ehe wir auf Dauertherapie gegangen sind hatte sie häufig Schübe und weil wir die immer in den Griff bekamen bin ich weniger panisch als ich sein könnte.
Denn eine Garantie, dass die Therapie anschlägt gibt es ganz und gar nicht, das sie sich immer wieder so gut erholt und ja sogar bereits von einem Zustand der eigentlich aussichtslos war wieder "rausgearbeitet" grenzt eigentlich an ein Wunder bzw eine medizinische Unmöglichkeit.
Generell gilt, dass jeder Schub auch der Letzte sein kann.
Ich werd also ihre Dauerdosis nicht mehr unter 5mg/Tag senken, zumindest nicht solange ihre Blutwerte so gut sind.
grätchen schrieb:Wir waren heute beim TA, und das Ergebnis ist eher harmlos.
Freut mich zu hören"
grätchen schrieb:Um die Nieren zu entlasten empfahl uns der Doc "Renal" von Royal Canin (ja, ja... ich weiß, aber in der Not frisst der Teufel Fliegen)
Mit dem Futter das Harnsteine auflöst hab ich bei meinen Kunden auch gute Erfolge, die anderweitig nicht immer zu erreichen sind, aber diese "Nierendiät" ist bei meinen Berechnungen bisher immer durchgefallen, egal ob Hund oder Katze, ob mein eigenes Tier oder nen Patient.
Grade bei Tieren die zu Untergewicht neigen, muss man von dem Zeugs teilweise so viel füttern, dass man viel mehr Protein und Co drin hat als wenn man wie vorher füttert und optimieren lässt sich das fast immer, auch wenn Dein TA Recht hat und das nicht einfach ist.
grätchen schrieb:Von einer Umstellung des Futters auf selbst hergestelltes hielt er überhaupt nichts, das sei viel zu kompliziert und Fehler würden sich nicht vermeiden lassen.
Das ist halt leider auch so eine Sache.
Wenn man sich gut kennt, dass man "unter der Hand" reden kann, dann kann man da oft was ausarbeiten.
Sonst weiß er leider nur, dass er voll geliefert ist, wenn er Euch rät selbst zu basteln und sich der Zustand vom Hund dann verschlechtert.
grätchen schrieb:Er kam zu dem Ergebnis, dass das linke Knie leicht geschwollen und die rechte Hüfte druckschmerzhaft ist. Um es kurz zu fassen, er fand aktuell nichts, was suspekt ist und weiter abgeklärt werden müsste.
Sein Verdacht ist, dass ihre Nährstoffspeicher so leergelutscht sind, dass die Gelenkknorpel unterversorgt und dadurch überstrapaziert sind.
Wie mobil ist sie denn?
Meine Motte tobt ja so wild, dass wir ehe wir sie ins CT geschoben haben durchaus auch erwägen mussten, dass sie sich beim Toben einfach irgendwie in ner zu engen Kurve was gewaltig gezerrt hat oder gar gegen irgendwas gegen gescheppert ist und ne fiese Prellung hat.
Käme sowas bei Deiner auch in Frage?
grätchen schrieb:sie bekommt die nächsten Tage Traumeel oral (ich hab's eigentlich nicht so mit Homöopathie, aber selbst wenns nichts bringen sollte, scheint sie die Tbl als leckeren Snack zu akzeptieren), falls die Schmerzen sich nicht bessern, wird sie für ein paar Tage ein NSAR bekommen.
Hm, halte ich persönlich nichts von. Auch wenn Traumeel schon fast mehr Phytotherapie als Homöopathie ist.
Bei manchen Dingen kann man rumprobieren, aber bei Schmerzmitteln würde ich persönlich es nicht tun.
Dazu kenne ich viel zu viele Tiere die so offensichtlich keine oder kaum Schmerzen gezeigt haben und gibt man dann auf Verdacht mal Novalgin merkt man das doch was merklich Aua gemacht hat.

Deswegen lehne ich homöopathische Schmerzmittel noch mehr ab als Homöopathie generell schon, einfach weil ich der Ansicht bin, dass ein Tier bei dem man Grund zur Annahme hat es könne Schmerzen haben (und geschwollenes Knie und Druckempfindlichkeit sind ja ein Hinweis), dann verdient das Tier auch ein anständiges Schmerzmittel.
Möglich das ich da sensibler bin, weil ich selbst in Schmerztherapie bin, aber da würd ich nochmal mitm Doc schnacken und statt dem Traumeel ein echtes Schmerzmittel verlangen.
Kybela schrieb:Auf die Leine getreten und ihn damit gestoppt.
Ich habe laut "Hund" geschrien und Pause mit Jause gemacht. Nach etwa 20 Minuten habe ich Rufe gehört und diese beantwortet.
Die Familie hat die Wanderung aufgegeben und sich für die Suche aufgeteilt: die Tochter kam in meine Hörweite.
Wie bereits geschrieben, klingt das gut.

Ist keine Tassomarke am Hund bzw vor Ort kein Netz um direkt Kontakt zu suchen, dann würde ich einen Hund der mir so daher kommt auch erstmal einpacken und bisher hab ich dann immer einfach die Polizei gerufen, hier aufm Dorf ist das sinnvoll, weil die Chance, das das Tier um drei Ecken bekannt ist recht hoch.
Kennen die den Hund auch nicht kutschieren sie ihn halt ins nächste Tierheim und man selbst kann dann ja immer noch die umliegenden Tierärzte verständigen (die telefonieren viele Halter bei der Suche ja ab) und bei Tasso eine Fundmeldung machen.

Bei kurzhaarigen Hunden ohne zu viel Unterhautfett lässt sich sogar sehr gut tasten ob ein Chip vorhanden ist und da das nächste Tierheim hier recht weit ist hab ich als ich selbst noch kein Lesegerät hatte dann einfach den nächsten Tierarzt aufgesucht und dann über die Chipnummer eine Registrierung abgefragt, falls der Hund keine Tassomarke oder sonstige Kontaktdaten bei sich trägt.

Ist der Hund nicht registriert bleibt eh nur Tierheim und Fundmeldung bei Polizei und Co.
Einmal hab ich einen alten Hundeopa für den das Tierheim zu stressig zu sein schien auch schon bei mir "aufbewahrt" bis der Halter gefunden war, meldet man das bei Tierheim, Polizei und Co ist man auch vor einer Bezichtigung in Sachen Fundunterschlagung sicher.
Allerdings kommt das ja eher selten vor, dass man dazu die Möglichkeit hat und dank Chippflicht und der Tatsache, dass viele Tierärzte beim Chippen auch die Tassoregistrierung empfehlen gelingt es bei Hunden die ein Zuhause haben meiner Erfahrung nach auch meist noch am gleichen Tag sie wieder ihrem Halter zuzuführen.
Kybela schrieb:ich nicht.
Er könnte zB aggressiv auf mich reagieren. Oder ich nehme ihm die Möglichkeit, alleine zurückkehren zu können.
Das mit dem "alleine zurückkehren" würde ich bei einem Hund der die Leine dran hat nicht riskieren.
Selbst gefährden sollst Du Dich natürlich nicht.
Bei einem Hund der auf mich den Eindruck macht als wolle er lieber nicht von mir angefasst oder gar mitgenommen werden würde ich versuchen die Leine an nem Baum festzumachen und dann im Wald den örtlichen Jagdpächter kontaktieren, oft haben die ein gewisses Händchen für Hunde und viele Halter deren Hund in Wald oder Waldnähe entläuft fragen auch beim Jagdpächter nach.

Ist man nicht im Wald, kann oder will sich der Sache nicht annehmen, dann im Zweifel die Polizei kontaktieren, denn ob die selbst Leute haben, die einen ggf nicht ganz handzahmen Hund einfangen und ins Tierheim verbringen, mit einem Tierheim zusammenarbeiten, das Ordnungsamt dazu rufen oder, oder oder ist oft regional sehr unterschiedlich, da hat jede Gemeinde so ihre Abläufe und Polizei rufen ist erfahrungsgemäß das was bei sowas immer geht, schlimmstenfalls verweisen sie eben an ihren jeweiligen "Partner", aber wissen eben Bescheid, denn die Chance, dass der Halter dort ebenfalls anruft ist sehr hoch.


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