Nashima schrieb:Corbell redet in einem Interview darüber, so wie es aussieht sind die Videos die er gesehen hat tatsächlich noch "classified"
Hm. Nein, das sagt er nicht direkt. Er sagt: "I have been exposed to a number of them" und erwähnt ein Syrien-Video als Beispiel. Am Ende sagt er noch etwas mit "release to the public, not only to the congress".
Während im Hintergrund mal wieder das gute alte FLIR1 abgespielt wird, spricht Corbell dieses Video selbst an, das dürfen wir wohl als Beispiel nehmen, das am nächsten an das kommt, was er und die Anderen meinen mit quasi unerklärlichen Flugmanövern:

SYRIA UAP 2021 : Military-Filmed Footage / Apparent Instantaneous Acceleration
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Natürlich gibt es dazu einen Metabunk-Thread:
https://www.metabunk.org/threads/syria-uap-2021-apparent-instantaneous-acceleration.14733/Den habe ich von Perplexity Pro mal schnell zusammenfassen lassen (ohne Gewähr):
Metabunk zu „Syria UAP 2021 – Instantaneous Acceleration“ (Corbell)
Wer sich fragt, was Mick West & Co. zu dem von Corbell veröffentlichten „Syria UAP 2021“-Reaper‑Video sagen, hier die Metabunk‑Essenz in kurz.
1. Worum es geht
Corbell behauptet, ein Reaper‑Video (Syrien 2021) zeige ein UAP mit „instantaneous acceleration“, also quasi „wegschießen“ ohne nachvollziehbare physikalische Erklärung. Metabunk hat sich genau dieses Material vorgenommen und vor allem die eingeblendeten HUD‑Daten, Tracking‑Modi und Bildartefakte analysiert.
2. HUD‑Daten und Tracking sprechen gegen echte Extreme‑Beschleunigung
Die eingeblendeten Werte (z.B. RPOINT, RATE) verhalten sich nicht wie echte, glatte Positionsdaten, sondern zeigen Plateaus und Sprünge, die eher zu Verzögerung oder Umschalten im Tracking passen.
Im kritischen Moment, in dem laut Corbell die „instantaneous acceleration“ passiert, wechselt der Sensor/Tracker‑Modus (u.a. RPOINT → RATE). Das deutet auf eine Änderung der Art, wie das System das Ziel verfolgt, nicht auf eine reale plötzliche Mega‑Beschleunigung.
Die „Jumps“ im Overlay können so plausibel als Artefakt der Darstellung/Software erklärt werden – Metabunk wertet das klar gegen Corbells Interpretation.
3. Bildartefakte statt exotische Physik
Das „Objekt“ verändert seine Form/Größe in Abhängigkeit von Kontrast/Gain, ähnlich wie bekannte Beispiele, bei denen sich herausstellte, dass man im Kern nur einen winzigen Licht-/Wärme‑Blob mit optischen Effekten sieht.
Metabunk verweist auf Parallelen zu anderen Fällen (z.B. „Rubber Duck“), wo sich zuerst „unmögliche“ Manöver später als ganz normale Bewegung plus Kameraschwenks, Zoom und Tracking‑Effekte herausgestellt haben.
4. Was für ein Objekt wird vermutet?
Mick West legt sich nicht auf ein exaktes Objekt fest, aber seine Arbeitsannahme ist: ein kleines, kaltes, langsam driftendes Objekt – am ehesten ein Ballon oder ähnlicher Schwebkörper, kombiniert mit Parallax‑ und Trackingeffekten.
Er betont, dass das Objekt im FLIR nicht heiß wirkt und seine rekonstruierte Bewegung eher zu etwas passt, das mit dem Wind driftet als zu einem Hochleistungsflugkörper.
Die Rekonstruktionen im Thread deuten darauf hin, dass die Sichtlinien der Kamera zu einem relativ langsam bewegten Ziel in bodennaher Entfernung passen, nicht zu einem Objekt, das brutal beschleunigt.
Metabunk sagt also nicht „es ist definitiv Ballon X“, aber: Alles, was man aus den Daten herausziehen kann, passt deutlich besser zu einem banalen, langsamen Objekt plus Sensorik-Effekten als zu einem exotischen UAP mit „unmöglicher“ Physik.
5. Was Metabunk nicht behauptet
Keine harte Positiv-Identifikation (kein „es ist zu 100% ein Wetterballon“).
Keine Behauptung, das Video sei „fake“ – man geht von echtem militärischem Sensor-Material aus, das nur falsch interpretiert wird.
6. Metabunk‑Fazit in einem Satz
Die „instantaneous acceleration“ im Syria‑2021‑Reaper‑Video ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Produkt von Sensor‑/Tracking‑Darstellung und HUD‑Overlays – das Objekt selbst wirkt wie ein kleines, kaltes, langsam driftendes Ding (Ballon o.Ä.) und liefert keinen belastbaren Beleg für physikalisch „unmögliche“ Manöver eines UAP.
Quelle: Perplexity Pro, auf Anfrage von Nemon