Nemon schrieb:es gibt so viel von den Apollos
Ich denke, es lohnt sich, sich mit den Apollo-UAPs zu beschäftigen, weil man viele Gründe für die Sichtungen ausschließen kann: Auf dem Mond gibt es keine Vogel- oder Insektenschwärme, keine Wolken- und Wetterphänomene, keine Ballone, Hubschrauber und Flugzeuge und auch keinen militärischen Geheimklimbim (jedenfalls nicht in den 1970ern).
Nemon schrieb:Dann gib es noch die "Glühwürmchen" & Co., die die Astronauten sehen konnten. :shrug:
Na ja, der erste der von Glühwürmchen berichtete, war dann auch gleich der erste Amerikaner in einer Umlaufbahn, John Glenn. Und am Boden hat man sich gefragt, ob die Schwerelosigkeit ihm nicht auf den Verstand geschlagen ist. Aber alle anderen Mercury-Astronauten haben später ähnliches berichtet.
Und das ist auch leicht erklärt: Zum einen sind da Eispartikel, Ausgasungen und auch Lacksplitter. Zum anderen wurde sowohl zum Abtrennen der Rettungsrakete an der Spitze der Kapsel nach einem erfolgreichen Start, und auch zum Abtrennen der Kapsel von der Oberstufe, Pyrotechnik verwendet (ebenso bei Apollo). Die Mercury-Astronauten traf es aus zwei Gründen besonders hart: Ihre Kapsel verfügte über keine Manöveriertriebwerke, nur Lagekontrolldüsen. Einmal in der Umlaufbahn, blieb es dann bei der Bahn. Alle späteren Kapseln konnten ihre Bahn ändern, haben davon natürlich auch reichlich Gebrauch gemacht und sind dabei jeweils quasi aus ihrer Partikelwolke herausgeflogen. Und eins noch: Die Lagekontrolldüsen der Mercury-Kapseln wurden mit Wasserstoffsuperoxid betrieben. In denke, dass das zwingend zu großen Mengen von Eispartikeln um die Kapsel herum geführt hat.
Nashima schrieb:Naja Starlink Satteliten sind so um die 500km über der Oberfläche und man sieht sie gut von der Erde aus
Ich hab's durchgezählt: 1969/70/71/72 hatten die USA genau eine einzige Sonde in der Mondumlaufbahn (
Wikipedia: Explorer 35 ), die Sowjetunion deren wohl drei (Luna 11, 12 und ab 1971 auch Luna 14
Wikipedia: Luna-Programm ). Diese vier Objekte - und natürlich das jeweilige Apollo-Kommando- und Servicemoduls (CSM) - sind das einzige, was man von der Oberfläche aus vielleicht als über den "Himmel" hinwegziehende Punkte wahrnehmen hätte können. Vermutlich aber eher nicht, weil die ebenso überstrahlt worden sind, wie die Sterne. Und natürlich nur, wenn die Bahn gerade über Landestelle verläuft, was statistisch auch nicht oft gegeben sein dürfte.
Nashima schrieb:Weiss man den ob sie sich bewegten oder nicht?
Ich habe mir nochmal die Debriefings durchgelesen. Kommentare zu den jeweiligen Bildern gibt es nicht. Aber die Besatzungen von Apollo 12, 14 und 17 beschreiben durchweg flächige, vorwiegend blaue, stationäre Lichterscheinungen. Gelegentlich auch blinkend oder blitzend (also im Sonnenlicht rotierende Objekte?). Das einzige, was als physikalisches Objekt in Frage käme, ist die Oberstufe der Saturn - die S IVb -, nebst den vier Panelen, unter denen beim Start die Landefähre steckt.

Quelle:
Wikipedia: S-IVBWenn das Ding auf den Mond zufliegt, sieht das von der Oberfläche aus natürlich recht beeindruckend und auch "stationär" aus. Bloß dürfte das im Hinblick auf die Bahnmechanik, die Größe, die Dauer und die Häufigkeit der Sichtungen, vorne und hinten nicht passen. Wenn es sich bei dem Etwas in den von mir oben eingestellten Bildern (von denen es reichlich mehr gibt) dargestellten UAPs, wirklich um gegenständliche Dinge handelt, fehlt mir jeder Erklärungsansatz. Das DoD hatte ich zum Apollo 17 Bild ja schon auszugsweise zitiert:
New preliminary US government analysis suggests the image feature is potentially the result of a physical object in the scene. Additionally, as part of this investigation, the government has obtained the original film from the Apollo 17 mission and the results of the full NASA and DOW analysis will be released when completed.
Quelle:
https://www.war.gov/UFO/#NASA-UAP-VM006-Apollo-17-1972"analysis will be released when completed"
OK, ich warte.