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Area 51

221 Beiträge, Schlüsselwörter: UFO, Alien, Area 51

Area 51

24.12.2018 um 15:07
continuum schrieb:Und ja es ist nur meine Meinung, die kann völlig falsch sein. Aber zurzeit gibt es ja keine Aussagen über die AREAs 5x was dort konkret abläuft, nur so am Rande. ;)
Es gilt als relativ sicher, das am Groom Lake die Lockheed U-2, später dann die Lockheed A-12 und deren Nachfolgerin die SR-71, die M-21 und die F-117 (und weiteres) getestet wurde. Auch das dort Beuteflugzeuge wie die MiG-15 und MiG-21 getestet wurde. Siehe dazu Operation "Have Doughnut", "Have Drill" und die Red Hats.

Wikipedia: Have_Doughnut
Wikipedia: HAVE_DRILL

Auch ist in diesem Zusammenhang das 4477th Test and Evaluation Squadron zu nennen, welches an der nahegelegenden Tonopah Test Range stationiert war.

http://www.4477reaa.com/

Auch wurden schon Su-27 über der Area 51 gesichtet, ob es sich hierbei um die Su-27 die die "Pride Aircraft Inc" nach Amerika geholt hat und später weiterverkauft hat oder um die weissrussischen SU-27 handelt welche die US-Regierung 1996 beschafft hat ist nicht gesichert.

http://www.prideaircraft.com/flanker.htm

https://theaviationist.com/2017/01/06/these-crazy-photos-show-a-russian-su-27-flanker-dogfighting-with-a-u-s-air-force-f...

Am Ende wurden wohl auf dem "Gelände" rund um den Groom Lake auch Radartests mit eigenen und mit Beuteradarsystemen durchgeführt, auch wurde wohl der Radarquerschnitt der SR-71, A-12, F-117 und weitere dort gemessen.


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Area 51

24.12.2018 um 15:31
continuum schrieb: Schau der Fortschritt damals in Nazi Deutschland und den Allierten, Krieg und ähnlicher Wettstreit fördert die Technik immens. Meine bescheidene Meinung zu dem Thema.
Naja, die Grundlagen der Technologien waren zumeist schon vor dem 2WK bekannt, egal ob man in Sachen Strahltriebwerk, Raketentriebwerke, Radar, Raketengrundgleichung, Kernspaltung und so weiter, am Ende wurden diese Grundlagen dann weiter entwickelt.

Auch muss man eben sagen, das im 2.WK Sachen ausgeliefert wurden, die zu "Friedenszeiten" niemand auch nur ansatzweise als Serienreif erklärt oder ein IOC gegeben hätte.

Wikipedia: Initial_Operating_Capability


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Area 51

24.12.2018 um 16:58
berlinandi schrieb:Naja, die Grundlagen der Technologien waren zumeist schon vor dem 2WK bekannt, egal ob man in Sachen Strahltriebwerk, Raketentriebwerke, Radar, Raketengrundgleichung, Kernspaltung und so weiter, am Ende wurden diese Grundlagen dann weiter entwickelt.
Naja, die Grundlagenforschung militärisch nutzbarer Ressourcen von 1908 aufzugreifen und diese dann umzusetzen war zumeist schon ein Fortschritt.


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gekonnt
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Area 51

02.04.2019 um 12:26
++ Blogbeitrag zu meinem Besuch der Area 51 ++

Ankunft am Ziel. Wobei, nein. Ich muss vorher anfangen. Ungefähr 30 Minuten vorher, als ich mich an die Seite gestellt habe, um zu prüfen, ob meine Reifen noch alle intakt waren.

Und ja - was prüft man da so, als Laie? Keine Ahnung. Habe einfach mal auf allen vier Reifen ein wenig rumgedrückt und gefühlt, ob sich irgendetwas anders anfühlen würde. Tat es nicht. Kleine Erleichterung, denn seit ungefähr 30 Minuten habe ich keine Menschenseele mehr hier in der Wüste entdecken können.

Eben - auf dem anderen Highway - war viel los. Da gab es dauernd Lastwagen auf der anderen Seite... aber jetzt hier? Auf dem „Extraterrestrial Highway“? Niemand, weit und breit. Bis auf eine Dame. Die an mir vorbeifuhr und mich da stehen sah. Vielleicht ist ihr mein ahnungsloser Blick aufgefallen (wie gesagt; von Reifen und so verstehe ich nur Bahnhof)...

... aber sie fragte mich mit heruntergelassenen Scheiben, ob alles okay sei. „Ja“, und ich bedankte mich. Fand das nett. Hier in der Wüste hilft man sich wohl gegenseitig.

Ich ergriff die Gelegenheit beim Schopfe und fragte sie, wo die Area 51 sei, das Eingangstor. Das „Gate“. Sie meinte, ich müsse ungefähr 4 Minuten wieder in die andere Richtung zurückfahren und beim Stoppschild rechts reinfahren, auf den Schotterweg.

Aber vorsichtig sein sollte ich. Bloß nicht hinter die Schilder treten. Ich bedankte mich abermals und folgte ihren Wegweisungen bis zum Stoppschild - und bog rechts ab.

Schotterweg. Links und rechts einfach nur... nichts. Bis auf Kakteen (oder so?) und kleine Büsche. Beeindruckende Landschaft.

Ich folge dem Weg weiter und unter mir (oder besser gesagt: unter dem Auto) ploppen die Steinchen an die Karosserie. Ich habe alle paar Sekunden den Impuls, einfach um zu drehen, weil ich Angst habe, das Auto kaputt zu machen mit meiner
Off-Road-Einlage. Aber jetzt umkehren? Nein, wenn schon, denn schon. Also fahre ich weiter. Die Sonne geht übrigens langsam unter, es ist knapp nach 18:00 Uhr.

Nach geschlagenen 20 Minuten der Ungewissheit (noch immer weiß ich nicht, ob ich überhaupt auf dem richtigen Weg bin), komme ich an einen Hügel. Und da - was seh‘ ich da? In der Ferne?

Einen weißen Jeep. Und das war der Augenblick, an dem ich mich in dieser unendlichen Weite nicht mehr allein fühlte. Aber nicht auf eine beruhigende Art und Weise, sondern eher im Gegenteil. Ich wusste, dass ich meinem Ziel näher gekommen war. Und ich spürte, dass mein Besuch allerhöchstens geduldet werden würde. Von hier aus kann es ja nicht mehr weit sein, also fahre ich weiter.

Den Hügel habe ich überquert und nun geht es erneut in eine Kuhle... und dann nach rechts. Und da ist es... das „Front Gate“. Genau genommen ist da gar kein „Gate“, sondern... einfach eine Linie und Schilder links und rechts. Auf denen dick und fett „WARNING“ steht. Und rechts oben? Ah, da ist er. Der weiße Jeep auf dem Hügel!

Ich bleibe vor der „Grenze“ stehen und bekomme ein Gefühl der Beklemmung. Es ist keine Angst im Sinne von Panik, aber ich fühle mich unwohl und ich habe Respekt vor der Situation. Hinter der Linie erkenne ich, in ungefähr 15 m Abstand, eine sehr große Videokamera. Werde ich gerade beobachtet? Filmt mich die Kamera? Setzen sich gerade bereits Wachposten in Bewegung und werde mich hier gleich wegscheuchen? Und was ist mit dem Jeep oben rechts? Beobachtet mich der Insasse auch?

Kleiner Zeitsprung zwischendurch: mittlerweile bin ich mir gar nicht sicher, ob in dem Auto wirklich ein Mensch sitzt. Aber dazu später noch mal.

Ich stehe also da vor der Grenze, fühle mich beobachtet und schaue mich um. Auf dem Hügel links neben mir (die Situation ist tatsächlich so, dass ich mich von Hügeln „eingekesselt“ fühle) erspähe ich zwei weitere..... Kameras?!? Ich bin mir nicht sicher. Die Teile sehen nicht wirklich professionell aus, aber sie erhöhen dennoch meinen Respekt. Ich parke mein Auto ein paar Meter rechts neben der Grenze in einer „Einfahrt“, die zu einem Weg hoch auf den Hügel führt. Und bleibe im Auto sitzen. Was passiert jetzt wohl? Wird der Jeep sich oben auf dem Hügel in Bewegung setzen? Noch immer erwarte ich, dass ich bald vertrieben werden.

Aber es tut sich nichts. Nach geschlagenen fünf oder 6 Minuten (klingt nicht viel, war in der Situation aber eine Ewigkeit) akklimatisiere ich mich ein wenig und wage es, die Fahrertür aufzumachen.

Nach weiteren 2 Minuten des Wartens setze ich einen Fuß nach draußen und steige aus. Da stehe ich nun. Und fühle mich ehrlicherweise beinah schon „zum Abschuss freigegeben“.

Sind die Kameras auf dem Hügel vielleicht Selbstschussanlagen? Vielleicht sollte ich mich nicht zu hastig bewegen. Ich schaue mich wieder um. Es ist ein wirklich seltsames Gefühl, ich fühle mich beobachtet, gleichzeitig spüre ich aber auch, dass ich hier irgendwie alleine bin. Wären wir 100 km weiter südlich, in Las Vegas, hätte mich der Mensch im Jeep wahrscheinlich direkt begrüßt oder zumindest sonst wie angesprochen. Es ist wie unheimlich, dass er sich nicht regt.

Ich gehe ein paar Meter von meinem Auto weg. Wieder passier nichts. Und auch, als ich den Hügel ein Stück weit nach oben gehe... passiert nichts.

Und dann - SCHOCK.

Mein Smartphone vibriert in meiner Hosentasche.

Blitzschnell fällt mir ein, dass ich seit 2 Stunden keinen Empfang mehr habe...

... es kann also...

... oh je - die werden mir hier doch nicht ernsthaft eine Meldung auf's Smartphone schicken???

Mit klopfendem Herzen ziehe ich mein Smartphone aus der Tasche...

... im Kopf hatte ich die "Katastrophenmeldung", die Apple ja auf alle Smartphones in einer Region spielen kann...

... bestimmt hat das Militär hier Sondergenehmigungen und die Gewalt darüber, alle Smartphones auszuspionieren und auch Meldungen per PUSH-Nachricht zu senden...

... ich ziehe also mein Smartphone aus der Hosentasche, schaue drauf und erwarte eine "LEAVE THIS AREA!"-Meldung oder Ähnliches...

... und entdecke aber nur eine Game-Meldung. "100 neue Kisten, jetzt öffnen!" - na super... Schreck lass nach...

Ich taste mich also immer weiter vor auf den Hügel, bis ich ihn fast ganz erklommen habe. Noch immer habe ich das Gefühl, bald einfach spontan erschossen zu werden.

Ja - Du liest richtig.

Heute (mit einigem Abstand schreibe ich diese Zeilen) weiß ich natürlich, dass das völliger Unsinn ist. Irrational. Als ob da einfach irgendein harmloser Besucher erschossen wird, weil er einen Hügel hoch geht.

Aber das ganze Setting, die Situation, die Atmosphäre dort...

... später im Text werde ich bemerken, dass mein Gefühl hier gar nicht so falsch war...

... als ich plötzlich merke, dass die große Videokamera, die ungefähr 20 Meter hinter der "Grenze" steht, mir folgt.

Ja - die "Linse" der Kamera folgt mir auf Schritt und Tritt, ich gehe den Hügel hoch - und sie "folgt mir". Wow! So einsam (Wüste...) und doch beobachtet habe ich mich noch nie gefühlt.

Jäh werde ich dann aber aus meinen Eindrücken herausgerissen, als plötzlich hinter mir ein weiterer weißer Jeep auftaucht. Er kommt aus der Richtung, aus der ich vor 20 Minuten auch gekommen war - fährt aber den Hügel oben entlang.

Für mich ist das natürlich ein "Warnsignal" und ich gehe schnellen Schrittes zurück in meinen sicheren Hafen... also zu meinem Wagen, der unten auf mich wartet.

Was passiert jetzt?

Der zweite Jeep fährt oben an dem Hügel vorbei und fährt auf den anderen Hügel zu, auf dem der erste weiße Jeep steht.

Dort hält er... scheint sich mit dem ersten Jeep zu besprechen...

... und fährt weiter.

Wichtig zu wissen: Das alles war schwierig zu erkennen. Ich stand ungefähr 500 Meter entfernt...

... ich erwartete jedoch, dass der zweite Jeep nach der kurzen Rücksprache sofort zu mir fahren und mich (im besten Falle freundlich) vertreiben wird.

Das Gefühl kam dem Gefühl gleich, das man in der Schule hatte, wenn man erwischt wurde. Die kleine Zeit zwischen "Wahrnehmung des Lehrers" und "Einschätzung des Lehrers"...

... ich stieg also wieder in mein Auto und war gespannt, ob der Jeep jetzt zu mir fahren würde...

... aber er kam nicht. Stattdessen fuhr er weiter in das Militärgebiet hinein. Ok - scheine ich also keine große Bedrohung darzustellen.

Und ehrlich gesagt hat mich das ein wenig aufatmen lassen.

Ich habe mir dann noch ein bisschen das Gebiet angeschaut. Zählte weitere Kameras oder "Apparate" auf den Wüstenhügeln neben mir. Heute - nach kleiner Recherche - weiß ich, dass das teilweise Infrarotkameras sind. Dass dort Sensoren verbaut sind, die Menschen von Tieren unterscheiden können. Und dass die "Sicherheitsleute" bereits wissen, dass ich mich auf den Weg mache, wenn ich ganz hinten vom Highway auf den Schotterweg abbiege...

... spannend, diese Gegend.

Fand ich auch noch einen Tag später, als ich mit 3 Briten (die ich spontan an einem nahegelegenen Restaurant kennen lernte) erneut zu der Stelle fuhr.

Wir haben uns ebenfalls mehr oder weniger hoch auf den Hügel gewagt... und konnten den weißen Jeep (der erneut dort stand, als hätte er sich im Vergleich zum Vorabend keinen Zentimeter bewegt) ein wenig provozieren, dass er nach vorne fährt und danach wieder zurücksetzt.

Wenig später schaltete er auch sein Licht ein - und dann nach 10 weiteren Minuten wieder aus.

Wir interpretierten das als... "wir haben euch im Blick"-Geste, wobei diese gar nicht mal unfreundlich gemeint sein müsste. Denkbar ist, dass das dort eingesetzte Personal sich darüber freut, Besuchern eine kleine "Show" bieten zu können mit derartigen Einlagen.

Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht waren wir wirklich nah dran, die Security dort zu verärgern. Und das Bewegen der Autos, das Licht einschalten und sonstige Phänomene wurden gezielt dazu eingesetzt, uns zu signalisieren: "Ihr könnt hier stehen - aber ihr müsst euch irgendwann wieder weg."

Anfügen möchte ich noch - das hatte ich vorhin offen gelassen - dass einer der Briten, mit dem wir das Terrain ein wenig bestiegen - ebenfalls die Sorge davor hatte, einfach so "erschossen" werden zu können.

Es war also nicht nur mein Gefühl - auch er hatte den Eindruck, dass wir hier ein Gebiet besuchen, für das wir nicht wirklich autorisiert waren.

Besucher sind geduldet - aber eben nur auf Zeit.

War auf jeden Fall spannend und ich kann's nur empfehlen.

Schreibt mir gerne bei Fragen.

Grüße!


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Area 51

02.04.2019 um 12:48
@gekonnt

Viel spannender wäre es ja gewesen, zu erfahren, ob du in der einbrechenden Dunkelheit und in der Nacht dann irgendwelche Lichter beobachten konntest. Sich an der Grenze eines Gebiets aufzuhalten ist ja nicht verboten. Hast du nicht mal ein Foto gemacht?


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Area 51

02.04.2019 um 12:50
@john-erik
@gekonnt
Oder GPS-Koordinaten wo genau du da warst :Y:


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Area 51

02.04.2019 um 13:04
Hi,
john-erik schrieb:Viel spannender wäre es ja gewesen, zu erfahren, ob du in der einbrechenden Dunkelheit und in der Nacht dann irgendwelche Lichter beobachten konntest.
Das wäre in der Tat spannend gewesen. Man muss dazu wissen, dass ich ganze zwei Tage im Gebiet war - und jeweils morgens hin und abends zurück bin. Das war nicht klug und würde ich heute anders machen - es war mein erster Aufenthalt dort und ich war auch etwas "bammelig" unterwegs... das ist wirklich mitten im Nirgendwo und ich hatte auch nicht unendlich Benzin dabei etc.

Mit den Erfahrungen würde ich eine jetzige zweite Fahrt definitiv anders gestalten und natürlich auch nachts da sein wollen, klar. Dann auch wohl nicht mehr alleine *g*
john-erik schrieb:Sich an der Grenze eines Gebiets aufzuhalten ist ja nicht verboten.
Nein, aber dort weht schon die Aura des Verbotenen. Wie ich im Bericht deutlich machen wollte, ging das auch den spontan kennen gelernten Briten so, wie es mir am Vortag ging... man hatte das Gefühl, da irgendwas Verbotenes zu machen, auch wenn das rechtlich natürlich alles OK war, was wir da machen.
john-erik schrieb:Hast du nicht mal ein Foto gemacht?
Doch, sogar viel gefilmt. Gibt auch ein Video auf meinem Kanal, bei Bedarf gern PN, darf das hier nicht öffentlich posten (warum, weiß der Himmel...)
Geisonik schrieb:Oder GPS-Koordinaten wo genau du da warst :Y:
Gern auch per PN.


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Area 51

02.04.2019 um 13:05
gekonnt schrieb:mit einigem Abstand schreibe ich diese Zeilen
Jo, das kann man am Text sehen. :D SCNR
gekonnt schrieb:Gefühl der Beklemmung
Die Erwartungshaltung war also recht hoch.
Warst du extra wegen dem Besuch des Gebiets drüben (und wenn ja, was erhofftest du dir davon) oder nur im Rahmen einer sowieso stattfindenen USA-Tour?


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gekonnt
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Area 51

02.04.2019 um 13:07
Nobby_Nobbs schrieb:Jo, das kann man am Text sehen. :D SCNR
Text ist von "zwei Wochen später", September 2018, poste ich aber erst jetzt.
nur im Rahmen einer sowieso stattfindenen USA-Tour?
Ja, genau so. Ich war vorher zwei Wochen lang in Utah und Arizona unterwegs und kehrte erst dann wieder nach Las Vegas zurück, als Zwischenstopp. Und dann wollte ich zur A51. Wie sich herausstellte, war das ein mega Trip, unerwartet geil :-D Kommt vielleicht im Text nicht so rüber, aber ich fands sehr aufregend und spannend, auch wenn's kaum was zu sehen gab


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Area 51

02.04.2019 um 21:45
gekonnt schrieb:.. ich ziehe also mein Smartphone aus der Hosentasche, schaue drauf und erwarte eine "LEAVE THIS AREA!"-Meldung oder Ähnliches...

... und entdecke aber nur eine Game-Meldung. "100 neue Kisten, jetzt öffnen!" - na super... Schreck lass nach...
Das war gerade so spannend wie bei nem guten Buch.. Und dann dieser Abschnitt.. Genial :D


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gentoo
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Area 51

03.04.2019 um 12:51
gekonnt schrieb:Dass dort Sensoren verbaut sind, die Menschen von Tieren unterscheiden können. Und dass die "Sicherheitsleute" bereits wissen, dass ich mich auf den Weg mache, wenn ich ganz hinten vom Highway auf den Schotterweg abbiege...
Deshalb heißt es Sperrgebiet.
Wäre grob fahrlässig, wenn es nur einen inneren Ring gäbe und man unangemeldet am Testtag klingeln könnte.
gekonnt schrieb:auch er hatte den Eindruck, dass wir hier ein Gebiet besuchen, für das wir nicht wirklich autorisiert waren.
Sinn und Zweck vom Objektschutz.
gekonnt schrieb:Besucher sind geduldet - aber eben nur auf Zeit.
Solange sie sich nicht im inneren Sperrkreis aufhalten lässt sich auch kaum gesetzlich dagegen vorgehen, außer Besucher durch Präsenz einzuschüchtern und ihnen zu zeigen, dass sie höchstens geduldet aber prinzipiell unerwünscht sind. Hat ja auch funktioniert.
gekonnt schrieb:War auf jeden Fall spannend und ich kann's nur empfehlen.
Generell sollte man als Spaßbremse davon abraten, auch wenn es sich spannend lesen mag. Erstens sieht man ohnehin nichts und zweitens sind die Warnhinweise zum Waffengebrauch kein Spaß, den man einer Mutprobe gleich auszureizen versuchen sollte.


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gekonnt
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Area 51

03.04.2019 um 13:00
Deinem schlau dahergesprochenen Vortrag kann ich gleich ein bisschen den Wind aus den Segeln nehmen.

Denn erstens gibt es keine
gentoo schrieb:Warnhinweise zum Waffengebrauch
mehr, und zweitens ist die gesamte Gegend rund um das Sperrgebiet touristisch erschlossen: Es gibt einen umfangreichen A51-Souvenirshop, das berühmte Ale Inn Restaurant, auf dem man über die UFO-Sichtungen mit der Betreiberin und anderen Besuchern sprechen kann; überhaupt das ganze Gebiet ist eben auf diesen A51-Spaß ausgelegt. Sogar der Nevada Gouverneur hat vor ein paar Jahren den Highway in den "Extraterrestrial Highway" umbenennen lassen.

Außerdem hey... die "Camo dudes", wie sie von der Community liebevoll genannt werden, scheinen den ganzen Tag nichts zu tun zu haben. Liefern wir ihnen doch mal ab und zu ein bisschen Abwechslung.

Außerdem: "nichts zu sehen"? Wieso behauptest du das? Ich habe eine ganze Menge "gesehen". Keine Aliens. Aber doch was, was ich nicht jeden Tag sehe, was mir der Trip durchaus Wert war. Und darüber hinaus... schon mal was vom Tikaboo Peak gehört? Mit dem richtigen Equipment gibt's durchaus einiges zu sehen...


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gentoo
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Area 51

03.04.2019 um 13:15
gekonnt schrieb:zweitens ist die gesamte Gegend rund um das Sperrgebiet touristisch erschlossen
Dann sollte man sich dort aufhalten, statt das Personal vom Objektschutz mit Spielerein zu nerven.
gekonnt schrieb:Denn erstens gibt es keine
Artikel 21 vom Internal Security Act meintest du?
(a) Whoever willfully shall violate any such regulation or order as, pursuant to lawful authority, shall be or has been promulgated or approved by the Secretary of Defense, or by any military commander designated by the Secretary of Defense, or by the Director of the National Advisory Committee for Aeronautics, for the protection or security of military or naval aircraft, airports, airport facilities, vessels, harbors, ports, piers, waterfront facilities, bases, forts, posts, laboratories, stations, vehicles, equipment, explosives, or other property or places subject to the jurisdiction, administration, or in the custody of the Department of Defense, any Department or agency of which said Department consists, or any officer or employee of said Department or agency, or of the National Advisory Committee for Aeronautics or any officer or employee thereof, relating to fire hazards, fire protection, lighting, machinery, guard service, disrepair, disuse or other unsatisfactory conditions thereon, or the ingress thereto or egress or removal of persons therefrom, or otherwise providing for safeguarding the same against destruction, loss, or injury by accident or by enemy action, sabotage or other subversive actions, shall be guilty of a misdemeanor and upon conviction thereof shall be liable to a fine of not to exceed $5,000 or to imprisonment for not more than one year or both.

(b) Every such regulation or order shall be posted in conspicuous and app
https://www.law.cornell.edu/cfr/text/32/appendix-A_to_part_1292

Der Spionageverdacht legitimiert bei Widersetzung zur Ingewahrsamnahme den Waffengebrauch.
Vom Hasenschießen hat niemand geredet, sondern vom z. B. Weglaufen, wenn man unter Arrest genommen werden soll oder große Töne von seiner verfassungsrechtlichen Freiheit zu spucken und handgreiflich zu werden. Andernfalls könnte der Sicherheitsdienst seine PPKs abhalftern.
gekonnt schrieb:Außerdem hey... die "Camo dudes", wie sie von der Community liebevoll genannt werden, scheinen den ganzen Tag nichts zu tun zu haben. Liefern wir ihnen doch mal ab und zu ein bisschen Abwechslung.
Die Idee, dass die Camos den Beruf gewählt haben oder das Auswahlverfahren geschafft, weil sie (vermutlich als Patrioten) überzeugt sind von dem was sie tun kommt dir nicht in den Sinn? Außerdem ist es genau genommen keine Abwechslung, sondern das steht im Arbeitsvertrag. Objektschutz.
gekonnt schrieb:Keine Aliens.
Darum ging es.


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Area 51

03.04.2019 um 13:47
Danke, dass du das zitierst mit dem Schusswaffengebrauch. Du magst Recht haben; wenn ich dort Spionage betreiben würde o.ä. und mich dann auch einer Verhaftung zur Wehr setzen würde, hätten die schon einiges mehr an Rechten, als nur "gut zuzureden".

Aber: Ich war dort nicht zum "Spionage betreiben", sondern zum "ein bisschen die Gegend anschauen".
gentoo schrieb:Die Idee, dass die Camos den Beruf gewählt haben oder das Auswahlverfahren geschafft, weil sie (vermutlich als Patrioten) überzeugt sind von dem was sie tun kommt dir nicht in den Sinn?
Nee, kam mir nicht in den Sinn. Die Menschen dort sind Bedienstete einer privat angeheuerten Sicherheitsfirma. Das kann ich dir nicht belegen oder beweisen, viele Indizien deuten aber darauf hin. Vergleichbar etwa mit 1€-Jobbern hier in Deutschland.

Vielleicht hast du eine romantisierte Vorstellung davon, dass vollausgebildete Kampfsoldaten nur darauf warten, russische Spione abzufangen...?

... die Realität sieht jedenfalls eher so aus, dass die Leutchen in ihren Wagen und Häuschen BBQ essen, TV schauen (das hab' ich aus zahlreichen Blogartikeln und YT-Videos von Leuten, die da in dem Gebiet regelmäßig unterwegs sind) und ab und zu mal ein bisschen "action" machen für die kleinen, unbedeutenden Touristen, wie ich einer war. Einer hat ja sogar am Ende das Licht an- und wieder ausgeschaltet, als ich dort ein Video gedreht habe. Ich interpretierte das weniger als Säbelrasseln, vielmehr als "Showeinlage". Du nicht?

Wegen Sicherheitsfirma: Das wohl entlarvendste Video ist dieser millionenfach geklickte Hit. Sehr körperlich untrainiert/undefinierte (eben KEINE Soldaten) und übertrieben-aggressive Wachmänner stürmen herbei und halten die Menschen davon ab....... ja, von was eigentlich? Da rumzustehen? Ist das ein Verbrechen, da rumzustehen?


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03.04.2019 um 14:11
gekonnt schrieb:Aber: Ich war dort nicht zum "Spionage betreiben", sondern zum "ein bisschen die Gegend anschauen".
Glaub ich dir auch, nur z. B. zu filmen wo halt drauf hingewiesen wird, das selbiges untersagt ist, kann zu Missverständnissen führen.
Es geht ja weniger darum, dass sie Angst hätten "Aliens" zu filmen, sondern eher darum das Areal auf Schwachstellen abzuleuchten, Personal und Routen auszukundschaften oder ganz unraffiniert - es ist keine reine Kamera, sondern ein Gerät um die GHz-Funkwellen der Sensoren zu orten und zu mappen. Der gemeine "Spion" kommt wohl kaum im Tarnanzug - eher als 0815 Erscheinung, die keine Bedrohung darstellt.
gekonnt schrieb:Vergleichbar etwa mit 1€-Jobbern hier in Deutschland.
Früher war es EG&G.
Die sind aber von URS Corp geschluckt wurden und die widerrum von AECOM.
Aber reich werden die wohl nicht, das stimmt. Die waren sogar in Las Vegas für mehr Gehalt streiken ^^
gekonnt schrieb:Vielleicht hast du eine romantisierte Vorstellung davon, dass vollausgebildete Kampfsoldaten nur darauf warten, russische Spione abzufangen...
Nicht wirklich.
Der Mythos, dass Tag und Nacht Sniper rumliegen wird wohl in der Vergangenheit seinen Funken Wahrheit beinhaltet haben, im Sinne einer Bereitsschaftstruppe mit schwererem Gerät, die taktisch effizienter in der Aufklärung waren aber heutzutage lässt sich das Gebiet vermutlich so lückenlos überwachen, dass der Sicherheitsdienst die Lage von Kleingruppen oder Einzelindividuen viel besser und schneller einschätzen kann. Mit Panzern und Fallis wird dort niemand einreiten, ohne die Satellitenaufklärung zu umgehen, also braucht es keine Soldaten in Gefechtsbreite, um 3 Zivis am Tag zu verjagen.


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Area 51

03.04.2019 um 14:21
@gentoo
@gekonnt
Ich kann ja nur vermuten, aber ich nehme an das die Grenze dort ist wo sie ist um eben auch Touris da rum laufen zu lassen.

Der Touri will an die Grenze, nicht mehr, nicht weniger. Also ist es das einfachste die Grenze so weit vor zu ziehen das das kein Problem darstellt. Dort wird man wahrscheinlich keine empfindliche Infrastruktur auskundschaften können...der empfindliche Bereich geht wahrscheinlich hinter dem nächsten Hügel los...


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Area 51

03.04.2019 um 14:37
Geisonik schrieb:Der Touri will an die Grenze, nicht mehr, nicht weniger. Also ist es das einfachste die Grenze so weit vor zu ziehen das das kein Problem darstellt. Dort wird man wahrscheinlich keine empfindliche Infrastruktur auskundschaften können...der empfindliche Bereich geht wahrscheinlich hinter dem nächsten Hügel los...
Jup.
Die Präsenz wird halt schon vorher gezeigt, ua halt mit den Kameras und Schildern, um abzuschschrecken und sonst nichts.
Kenne zwar die genauen Sperrradien nicht und wie die sich infrastrukturell von der Überwachung unterscheiden aber die werden wie du schon sagst Pufferzonen haben, um die Mutwilligkeit zu klingeln von reiner Neugier des Verbotenen zu unterscheiden.


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gekonnt
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Area 51

03.04.2019 um 14:52
Spannend!

Glaubt ihr, ich stehe jetzt auf der "schwarzen" (oder grauen) Liste, weil ich dort rumstreunte?


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gentoo
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Area 51

03.04.2019 um 14:54
gekonnt schrieb:Glaubt ihr, ich stehe jetzt auf der "schwarzen" (oder grauen) Liste, weil ich dort rumstreunte?
Für dich war es ein besonderer Tag, für die "Kollegen vor Ort" nur ein Donnerstag :troll:


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Area 51

03.04.2019 um 14:54
@gekonnt
sicher nicht :D

Du durftest ja anscheinend wieder ausreisen :P:


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