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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

22.921 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Umfrage, Aliens, Außerirdische ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

07.05.2026 um 20:49
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Dagegensprechender Grund
Der keiner ist.
Super inhaltlich entkräftet.
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Auch wäre mal aufzuzeigen, daß alles wahr ist, wogegen es keine Gründe gibt.
Und das ist Diskursverschiebung, denn darum ging es nicht.
Nein, das ist ne Infragestellung Deiner "Argumentation". Deinem
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Es gibt keine Gründe, die dagegen sprechen. Das genügt.
hab ich sowohl einen Grund entgegengehalten als auch das "das genügt" hinterfragt. Beides sachbezogen auf Deine "Argumentation, wie gesagt.

Und Du kommst weder Deiner Bringschuld nach (es waren zwei Aufweise für Tatsachenbehauptungen von Dir gefordert), noch gehst Du inhaltlich auf meinen vorgebrachten "Grund, der dagegen spricht" ein.

Wie gesagt: Diskussionsstil...


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

07.05.2026 um 21:18
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:einen Grund entgegengehalten
Nein, das war kein Grund, der die Möglichkeit der Wiederholbarkeit von Lebensentstehung auf anderen Himmelskörpern entkräftet. Lebensentstehung ist physikalisch möglich, und es gibt nun mal keinen Grund, der dagegen spricht, dass etwas, was einmal entstehen konnte, nicht auch weitere Male entstehen kann, sofern es physikalisch möglich ist. Bei unendlich vielen Gelegenheiten ergibt sich dann unendlich oft die Realisierung dieser Möglichkeit.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

07.05.2026 um 22:16
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Nein, das war kein Grund, der die Möglichkeit der Wiederholbarkeit von Lebensentstehung auf anderen Himmelskörpern entkräftet.
Es war ein Grund dafür, daß Leben nicht zwangsläufig entsteht, nur wenn die Bedingungen gegeben sind. Es war kein Grund dafür, daß Leben nicht erneut auftreten kann, etwa anderenorts, sondern nur dafür, daß Leben nicht erneut auftreten muß.
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Lebensentstehung ist physikalisch möglich, und es gibt nun mal keinen Grund, der dagegen spricht, dass etwas, was einmal entstehen konnte, nicht auch weitere Male entstehen kann, sofern es physikalisch möglich ist.
Ich hab mal was Wesentliches markiert.
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Bei unendlich vielen Gelegenheiten ergibt sich dann unendlich oft die Realisierung dieser Möglichkeit.
Nur, wenn es eine Regel gibt, daß die Lebensentstehung ab soundsovielen Gelegenheiten eintreten muß. Wenn das Auftreten also zwingend ist. Wie gesagt, auf der Erde scheint das was Singuläres gewesen zu sein, was gegen das Zwingende spricht.


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08.05.2026 um 06:12
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Wenn das Auftreten also zwingend ist.
Das Auftreten ist zwingend, wenn eine unendliche Zahl von Himmelskörpern gegeben ist, da es keinen Grund gibt, der dagegen spricht, dass Leben nicht noch einmal entstehen kann. Der physikalische Rahmen lässt es zu, dass die für die Lebensentstehung notwendigen und hinreichenden Bedingungen sich weitere Male auf anderen Himmelskörpern einstellen werden.

Da die Bandbreite an möglichen Entwicklungsverläufen pro Himmelskörper endlich ist und der Teilchenvorrat pro Himmelskörper ebenfalls endlich ist, ist eine Wiederholung eines ganz konkreten Entwicklungsverlaufs eine Frage der zur Verfügung stehenden Zahl an Himmelskörpern.

Da die Zahl der verfügbaren Himmelskörper unendlich ist, wird sich jeder konkrete Entwicklungsablauf, der auf einem konkreten Himmelskörper stattgefunden hat, zugleich auch unendlich oft auf unendlich vielen anderen Himmelskörpern wiederholen.

Da Lebensentstehung ein Prozess ist, der in den Entwicklungsverlauf der Erde eingebunden ist, wird sich demzufolge auch dieser konkrete Entwicklungsverlauf unendlich oft auf unendlich vielen Himmelskörpern vollziehen, da es keine Gründe gibt, die dies ausschließen.

Lebensentstehung vollzieht sich innerhalb des physikalischen Rahmens und widerspricht diesem nicht. Folglich muss auch dieser Vorgang zwingend notwendig ablaufen, wenn eine unendliche Anzahl von Himmelskörpern vorhanden ist.


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08.05.2026 um 06:22
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Das Auftreten ist zwingend, wenn eine unendliche Zahl von Himmelskörpern gegeben ist, da es keinen Grund gibt, der dagegen spricht, dass Leben nicht noch einmal entstehen kann.
Fundierung statt Mantra wäre schön gewesen, aber was erwarte ich, noch immer kam keine inhaltliche Entkräftung meiner Darlegung, nur weitere Mantras. Damit bin ich jetzt wirklich raus, versprochen!


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08.05.2026 um 08:19
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Dieses Grundsätzliche ignorierste einfach mal
Grundsätzlich lässt Ausnahmen zu. Wenn du von grundsätzlich schreibst aber bei jedem anderen User so kleinteilig empfindlich bist, dann nutze generell als Wort.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Statt meine Ausführungen ernstzunehmen, sie entweder zu entkräften oder generell zu akzeptieren! Stattdessen Ignore und so tun, als wär da nix gegen vorgebracht worden.

So läuft das nicht, damit bin ich raus.
Was ist nur los mit dir? Tschüssi.


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08.05.2026 um 09:06
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:noch immer kam keine inhaltliche Entkräftung meiner Darlegung, nur weitere Mantras
Sein "Mantra" ist eine vollständige, stringente Argumentation, deine "Darlegung" eine Nebelkerze, die argumentativ nichts zur Diskussion beiträgt, weshalb auch niemand verpflichtet ist, darauf einzugehen.

Aber da du es beim ersten Mal offenbar nicht verstanden hast:
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Es war ein Grund dafür, daß Leben nicht zwangsläufig entsteht, nur wenn die Bedingungen gegeben sind.
Nein, war es nicht und ist es immer noch nicht.
Da du – wie jeder andere Mensch auf diesem Planeten – ganz sicher nicht alle notwendigen Bedingungen für Lebensentstehung kennst, kannst du überhaupt nicht wissen wo, wann, wie oft und wie lange die überhaupt gegeben waren. Wir wissen nicht einmal sicher, dass Leben tatsächlich auf der Erde entstanden ist. Weshalb es für deine Behauptung, Leben wäre trotz erfüllter Bedingungen schon mal nicht entstanden, keinerlei valide Grundlage gibt.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:sondern nur dafür, daß Leben nicht erneut auftreten muß.
Statistisch muss es das. Selbst wenn deine Annahme zutreffend wäre, würde das in Bezug auf die Unendlichkeit trotzdem nichts begründen. Auch ein Ereignis, das unter günstigen Bedingungen nur manchmal zufällig auftritt, würde zwingend eintreten. Egal wie unwahrscheinlich es wäre.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Nur, wenn es eine Regel gibt, daß die Lebensentstehung ab soundsovielen Gelegenheiten eintreten muß.
Die gibt es. Nicht ab "sounsovielen" Gelegenheiten, solange "soundsoviel" kleiner ist als unendlich. Hat auch keiner behauptet. Vorher näherst du dich nur dem – unbekannten – Erwartungswert an.
Aber bei einer unendlichen Anzahl von Gelegenheiten wird jedes mögliche Ereignis unendlich oft eintreten. Das Auftreten ist in diesem Szenario also zwingend.
Wenn das Ereignis schon mal auf natürliche Weise eingetreten ist, ist bewiesen, dass es grundsätzlich möglich ist. Da muss dir auch ganz sicher keiner belegen, dass es nochmal möglich ist. So wie dir nach einem Sechserwurf auch keiner belegen muss, dass die sechs danach immer noch auf dem Würfel ist.
Wenn du das bestreiten willst, ist es deine Aufgabe, sinnvoll zu begründen, warum es plötzlich nicht mehr möglich sein sollte. Das ist dir bisher nicht ansatzweise gelungen.




Ich finde erstaunlich, dass solche logisch zwingenden Gesetzmäßigkeiten sonst von der Mehrheit in fast jedem Zusammenhang anstandslos akzeptiert werden.
(Umgekehrt hat man an die Realität ja grundsätzlich auch den Anspruch auf Reproduzierbarkeit. Würde ich sagen: "Ich hab gestern ein Einhorn gestreichelt, war aber ein singuläres, fast unmögliches Ereignis mit Wahrscheinlichkeit Null, und lässt sich daher nicht wiederholen", würde wohl auch eher keiner antworten: "Oh wie schön, schade dass ich nicht dabei war!" :D)


Nur wenn es um Lebensentstehung geht, versucht man die plötzlich mittels absurdester geistiger Verrenkungen anzuzweifeln.
Woran liegt das? "Krone-der-Schöpfung"-Hybris? Verweigerung der Erkenntnis, dass wir nicht von einem Gott geschaffen wurden? Angst vor Alieninvasion?
Obwohl es für die Realität sogar ziemlich irrelevant ist, schließlich ist das Konzept des unendlichen Universums nur ein theoretisches Gedankenspiel.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

08.05.2026 um 09:32
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:wenn eine unendliche Zahl von Himmelskörpern gegeben ist
Wir haben aber eher eine endliche Anzahl an Planeten und Sternen im Universum, was deine Rechnung dann ziemlich einstutzt.
Um langsfristig Leben auf einem Planeten zu erhalten sind einige Kombinationen erforderlich nach unserem derzeitigen Kenntnisstand, nicht einfach eine "habitable Zone" wie man oft schreibt, die dann an Zwergsternen mit Flares existieren soll. Und da ist die Anzahl an passenden Kombinationen sehr schnell mehr als nur endlich.

Und wenn man die Texte hier so liest dann versteht wohl fast jeder "Leben" als intelligentes höheres Leben, oder will es so verstehen. Und darum geht es ja auch in dem Thread ursprünglich. Die Leute suchen ihre Brüder und Schwestern im All vereinfacht gesagt, und nicht "Jurassic Park 9" auf Alpha Centauri. Und da sind die Chancen dann nochmal geringer. Wie hoch die Chancen darauf wirklich sind ist rein spekulativ, weil wir keine Möglichkeit haben die Annahmen auch nur im geringsten zu verifizieren. Es wäre nicht einmal unmöglich das wir die einzige hochintelligente Lebensform im ganzen Universum sind. Nicht weil wir etwas besonderes sind, sondern weil die Chancen zu schlecht stehen.


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08.05.2026 um 10:01
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Dieses Grundsätzliche ignorierste einfach mal
Grundsätzlich lässt Ausnahmen zu.
Echt jetzt? Na dann schaunmermal - denn dafür mach ich gern nochmal ne Ausnahme und antworte:
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 04.05.2026:Grundsätzlich wäre auch Leben á la selbstreparierende und -replizierende (incl. selbstverbessernde) Roboter denkbar, da findet kein Stoffwechsel statt. Doof nur, daß so eine Art Leben nicht "anfangen" kann.
Grundsätzlich wäre also solch ein Leben ohne Stoffwechsel möglich. Da Du aber gerne die Ausnahme willst ---> Nö, gibt kein Leben ohne Stoffwechsel. Zufrieden?

Wo ich aber ohne "grundsätzlich" sprach, das war der zweite Satz. Sollte es entgegen Deiner Berufung auf die Ausnahme dennoch solch ein Leben ohne Stoffwechsel geben, so kann dies nicht via Abiogenese entstanden sein.

Vielleicht, gagitsch, solltest Du "kleinteilig empfindlich"er werden nicht nur für ne Wortwahl, sondern für die Wortsetzung innerhalb eines Aussagegeflechts.
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Wir haben aber eher eine endliche Anzahl an Planeten und Sternen im Universum
Es ging nur um ein "wenn ... gegeben ist". Unter Annahme, daß.

Andererseits, auch wenn ich ein endliches Universum vermute, wüßte ich nicht, daß diese Annahme als "eher" berechtigt gilt. Ich hatte immer den Eindruck, daß in der Fachwelt eher ein unendlich großes Universum präferiert würde.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

08.05.2026 um 10:44
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Na dann schaunmermal - denn dafür mach ich gern nochmal ne Ausnahme und antworte:
Danke, das ist gütig.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Wo ich aber ohne "grundsätzlich" sprach, das war der zweite Satz. Sollte es entgegen Deiner Berufung auf die Ausnahme dennoch solch ein Leben ohne Stoffwechsel geben, so kann dies nicht via Abiogenese entstanden sein.
Das eine selbstbewusste KI/AI mal von einem lebenden und verstoffwechselnden Organismus erdacht und konstruiert wurde, wurde nicht in Frage gestellt. Da verrennst du dich.

Ich sagte mehrfach, dass ich eine selbstbewusste KI/AI für lebendig halte. Und ich sagte das der Schritt von einer konstruierten KI/AI zu einer selbstbewussten KI/AI dann eine Art Evolution wäre.

Und ethisch sowie philosophisch ist eine Selbstbewusste Entität nicht nur nach meiner Meinung/Einschätzung lebendig, also tue und schreiben nicht so, als wüsstest nur du die Wahrheit und alle Anderen lügen wenn man deiner Auffassung und Argumentation nicht folgt.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Vielleicht, gagitsch, solltest Du "kleinteilig empfindlich"er werden nicht nur für ne Wortwahl, sondern für die Wortsetzung innerhalb eines Aussagegeflechts.
Ok, wenn es nicht persönlich oder unterstellend wird, mach ich das. GGF folgt oder zumindest achtet der Denker und Schreiber mal den Gedanken Anderer, ohne diese abwertend abzutun? Genug Tipps ausgetauscht, oder?


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

08.05.2026 um 11:54
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Das eine selbstbewusste KI/AI mal von einem lebenden und verstoffwechselnden Organismus erdacht und konstruiert wurde, wurde nicht in Frage gestellt. Da verrennst du dich.

Ich sagte mehrfach, dass ich eine selbstbewusste KI/AI für lebendig halte. Und ich sagte das der Schritt von einer konstruierten KI/AI zu einer selbstbewussten KI/AI dann eine Art Evolution wäre.
Abgesehen davon, dass ich von solchen Definitionsverschiebungen nichts halte und auch die Entstehung einer KI mit Bewusstsein weitgehend aussschließe:

Selbst wenn man die als "Leben" anerkennen würde - wie bringt dich das in Bezug auf das Threadthema weiter?
Da du ja selbst einräumst, dass zumindest die Vorstufen deiner KI von biologischen Organismen erschaffen sein müssten, bringt es doch nichts, über alternatives nicht-biologisches Leben auf anderen Planeten zu spekulieren - Voraussetzung wäre ja erstmal die Entstehung der Konstrukteure.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

08.05.2026 um 11:55
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Wir haben aber eher eine endliche Anzahl an Planeten und Sternen im Universum, was deine Rechnung dann ziemlich einstutzt.
Mal abgesehen davon, dass ich hier gar nichts gerechnet habe - ja, natürlich, wenn nur eine endliche Zahl von Himmelskörpern gegeben ist, wird die vorgebrachte Argumentation hinfällig. Wir sind hier aber von der Voraussetzung ausgegangen, dass unendlich viele Himmelskörper gegeben sind. Und da passt dann die Argumentation wieder.

Über die konkrete Verteilungsdichte von Himmelskörpern mit Leben im Allgemeinen und Zivilisationen im Besonderen kann man zwar nichts aussagen, da uns konkrete Daten fehlen, aber dass es eine bestimmte Verteilungsdichte gibt, ist bei einer unendlichen Zahl von Himmelskörpern die notwendige Folge des Umstands, dass sich eine endliche Zahl von Ereignisfolgen ab einer bestimmten Zahl von Himmelskörpern wiederholen muss, wie weiter oben ausgeführt.

Damit ergibt sich dann die unendlich oft stattfindende Wiederholung als additiver Effekt in einem unendlich großen Universum mit unendlich vielen Himmelskörpern.


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09.05.2026 um 11:50
Zitat von raitoninguraitoningu schrieb:Selbst wenn deine Annahme zutreffend wäre, würde das in Bezug auf die Unendlichkeit trotzdem nichts begründen.
So ist es. Um dies noch etwas zu vertiefen - der vorgebrachte Einwand würde - selbst wenn er Spoilerwas er nicht ist - siehe dazu hier: Leben auf anderen Planeten (Seite 15) (Beitrag von Lakonier) valide begründet wäre - lediglich belegen, dass es auf der Erde keine weitere Lebensentstehung gegeben hat. Das wiederum belegt, dass es einen Entwicklungsverlauf auf der Erde gegeben hat, der genau einmal zu einer Lebensentstehung geführt hat. Es belegt und widerlegt nicht, dass weitere Entwicklungsverläufe möglich gewesen wären, die auf der Erde zu mehreren Lebensentstehungen geführt hätten. Es belegt und widerlegt außerdem nicht, dass weitere Entwicklungsverläufe möglich gewesen wären, die auf der Erde zu keiner Lebensentstehung geführt hätten. Da weder das eine noch das andere alternative Szenario mit diesem Einwand belegt oder widerlegt werden kann, ist er als Argument zur Begründung für ein generelles Verhindern von weiteren Lebensentstehungen auf der Erde wertlos, selbst wenn er zutreffend wäre.

Die Erde setzt sich aus etwa 6 mal 1049 Atomen zusammen. Nimmt man mögliche Interaktionen mit weiteren Atomen über andere Himmelskörper hinzu (Sonnenwind, Asteroiden, Staub usw.), die aus der näheren Umgebung stammen, kann man großzügig mit ca. 1050 Atomen rechnen, die das System Erde bilden, welches einen konkreten Entwicklungsverlauf nimmt. Bei 1050 Atomen, die miteinander in Wechselwirkung treten können, ergeben sich entsprechend viele alternative Entwicklungsverläufe, die zu unterschiedlichen Permutationen dieser Atome im Verlauf der Zeit führen können. Alle möglichen Permutationen ergeben sich über die Fakultät der Anzahl der Atome: (1050)! - also 1 mal 2 mal 3 mal ... mal 1050 - eine riesige Zahl!

Da jedes Atom potenziell jede Position in jeder einzelnen Permutation erreichen kann, ergibt sich ein Wert von (1050) hoch (1050!), also Zahl der Atome hoch Fakultät dieser Zahl, was dann eine noch riesigere Zahl, die die Anzahl möglicher Alternativentwicklungen beschreibt. Welcher Anteil davon zur Lebensentstehung führt, ist unbekannt, aber genau einer davon hat auf der Erde zur Lebensentstehung geführt, so dass dieser eine konkrete Weg sich spätestens ab der Zwillingserde erneut einstellt, die der Zahl der möglichen Alternativentwicklungen entspricht. Man benötigt also höchstens (1050) hoch (1050!) Himmelskörper, um eine Wiederholung einer Lebensentstehung zu erreichen.

Zweifellos ist das eine riesige Zahl, aber unter der Voraussetzung, dass unendlich viele Himmelskörper zur Verfügung stehen, kann und wird (!) sich jede mögliche Alternativentwicklung auf einer Zwillingserde vollziehen - einschließlich einer Lebensentstehung (ob nur einmalig oder mehrmalig ist dabei einerlei).


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

11.05.2026 um 08:21
Zitat von raitoninguraitoningu schrieb:Selbst wenn man die als "Leben" anerkennen würde - wie bringt dich das in Bezug auf das Threadthema weiter?
Da du ja selbst einräumst, dass zumindest die Vorstufen deiner KI von biologischen Organismen erschaffen sein müssten, bringt es doch nichts, über alternatives nicht-biologisches Leben auf anderen Planeten zu spekulieren - Voraussetzung wäre ja erstmal die Entstehung der Konstrukteure.
Ja diese Voraussetzung mag es gern doch geben.

Mir geht es ja darum, wenn wir, wenn überhaupt mal, in Universum vordringen sollten, dann eben den Blick nicht nur auf uns bekanntes Kohlenstoffbasiertes Leben haben, sondern ggf auch andere Formen. Ob diese konstruiert oder evolutionär wären ist, da 2t-rangig.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

11.05.2026 um 15:15
@gagitsch
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Mir geht es ja darum, wenn wir, wenn überhaupt mal, in Universum vordringen sollten, dann eben den Blick nicht nur auf uns bekanntes Kohlenstoffbasiertes Leben haben, sondern ggf auch andere Formen. Ob diese konstruiert oder evolutionär wären ist, da 2t-rangig.
Naja, da kannst du dir ja gerne Gedanken drüber machen, aber wenn du einfach nur darüber spekulieren möchtest, was man so alles als "Leben" ansehen könnte, gäbe es da aus meiner Sicht passendere Threads.

Du hattest ja ursprünglich geschrieben:
Zitat von gagitschgagitsch schrieb am 03.05.2026:Es kann ja ggf Leben entstanden sein, was nicht auf Kohlenstoffbasis lebt und gedeiht?
(Hervorhebung von mir)

Das lief dann meines Erachtens doch eher auf die "vielleicht brauchen wir ja gar keinen Kohlenstoff"-Diskussion hinaus.
Hier geht es ja normalerweise hauptsächlich um die Frage, ob irgendwo überhaupt Leben - in welcher Form auch immer - entstanden sein könnte.
Dafür brauchst du - ob nun mit oder ohne Kohlenstoff - irgendeine autonome Genese.
In dem Kontext verschiebt dein hypothetisches, konstruiertes Leben das Problem dann halt nur.


@Neustarter
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:siehe dazu hier: Leben auf anderen Planeten (Seite 15) (Beitrag von Lakonier)
Ich bin da in der Materie zwar nicht so drin, aber das ist ein sehr interessanter Beitrag; danke fürs verlinken! :Y:


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

11.05.2026 um 15:22
Zitat von raitoninguraitoningu schrieb:Du hattest ja ursprünglich geschrieben:
Ja das will ich auch weiterhin nicht ausschließen.

Diesen Gedanken habe ich dann im Gespräch ja auf KI/AI mit Bewusstsein erweitert und nicht ersetzt.
Zitat von raitoninguraitoningu schrieb:as lief dann meines Erachtens doch eher auf die "vielleicht brauchen wir ja gar keinen Kohlenstoff"-Diskussion hinaus.
Hier geht es ja normalerweise hauptsächlich um die Frage, ob irgendwo überhaupt Leben - in welcher Form auch immer - entstanden sein könnte.
Dafür brauchst du - ob nun mit oder ohne Kohlenstoff - irgendeine autonome Genese.
Ich bin darauf gekommen, weil wir ggf ja Leben sogar verpassen können, weil wir es nicht erkennen. Später kam ja die Erläuterung warum Kohlenstoff einer der wahrscheinlichsten Varianten als Basis ist.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

11.05.2026 um 15:40
@gagitsch
OK, dann war das also quasi nur so eine Zusatzüberlegung.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Ich bin darauf gekommen, weil wir ggf ja Leben sogar verpassen können, weil wir es nicht erkennen.
Ich halte das insofern für unwahrscheinlich, da "Leben" ja ein von Menschen erdachtes und definiertes Konzept darstellt.
Also wenn wir etwas nicht "Leben" nennen würden, weil es unsere Kriterien für "Leben" nicht erfüllt, ist es auch kein Leben.
Deshalb finde ich es auch relativ unsinnig, die Definitionen für solche Begriffe derart verschieben zu wollen.
Aber das ist dann eher ein philosophisches Problem.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

11.05.2026 um 15:49
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:weil wir ggf ja Leben sogar verpassen können, weil wir es nicht erkennen.
Das dürfte nicht passieren, denn auch AI-basiertes "Leben" bedarf einer Hardware, mit der es funktioniert. Und diese Hardware dürfte durchaus erkennbar und bemerkbar sein, sofern wir auf sie stoßen würden.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

11.05.2026 um 20:36
Zitat von raitoninguraitoningu schrieb:Ich halte das insofern für unwahrscheinlich, da "Leben" ja ein von Menschen erdachtes und definiertes Konzept darstellt.
Also wenn wir etwas nicht "Leben" nennen würden, weil es unsere Kriterien für "Leben" nicht erfüllt, ist es auch kein Leben.
Deshalb finde ich es auch relativ unsinnig, die Definitionen für solche Begriffe derart verschieben zu wollen.
Aber das ist dann eher ein philosophisches Problem.
Ich verstehe den Punkt, dass „Leben“ ein von Menschen definiertes Konzept sei.

Dennoch folgt daraus meiner Ansicht nach nicht, dass etwas nur deshalb kein Leben sein kann, weil unsere aktuelle Definition es nicht erfasst. Definitionen sind Werkzeuge, keine Naturgesetze. Sie entstehen aus Beobachtungen und werden angepasst, wenn neue Phänomene auftauchen, die mit den bisherigen Kriterien nicht gut erklärbar sind.

Die Realität ändert sich ja nicht, nur unser begriffliches Raster wird präziser. In diesem Sinne ist das Nachschärfen oder Erweitern von Lebensdefinitionen kein unsinniges Verschieben, sondern ein Versuch, der empirischen Vielfalt gerecht zu werden.

Dass wir etwas nicht als Leben bezeichnen, heisst also nicht zwangsläufig, dass es kein Leben im ontologischen Sinn ist, sondern zunächst nur, dass es ausserhalb unseres derzeitigen Begriffsrahmens liegt. Genau hier wird es zwar philosophisch, aber nicht beliebig: Die Frage ist weniger „Wie nennen wir es?“, sondern „Welche Eigenschaften halten wir für wesentlich und warum?“

Definitionen beschreiben unsere Erkenntnisstände, nicht die Grenze dessen, was existieren kann. Gerade deshalb lohnt sich die Diskussion darüber, wo diese Grenzen sinnvoll gezogen sind.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

11.05.2026 um 23:31
@continuum

Nein, sehe ich nicht so.
Es gibt kein Leben im ontologischen Sinn und das Ganze hat auch nichts mit der Realität oder Naturgesetzen zu tun.
Leben ist kein "Ding an sich".
Und natürlich geht es bei Definitionen nicht um Namen sondern um Eigenschaften. Damit ordnen wir die von uns wahrgenommene Wirklichkeit.

Ob wir etwas als "Leben" anerkennen, entscheiden wir, dazu gibt es keine objektive Wahrheit, die wir herausfinden könnten. Nur einen ungefähren Konsens über die Kriterien, die erfüllt sein müssen. Selbstverständlich könnte das ganz anders ablaufen, als wir es bisher kennen.
Also wenn wir beispielsweise sagen "Leben muss sich selbstständig reproduzieren können", könnten wir auch auf eine völlig neue Art der Fortpflanzung stoßen und es wäre trotzdem Leben. Aber die Anforderung "Reproduktion" bleibt trotzdem bestehen.
Ansonsten wird es beliebig.

Es ging um die Annahme von @gagitsch, dass wir Leben verpassen könnten, weil wir es - aufgrund nicht erfüllter Kriterien - nicht erkennen.
Das macht aus meiner Sicht halt so keinen Sinn.
Wenn du auf der Suche nach grünen Dreiecken bist, erkennst du die daran, dass sie grün und dreieckig sind. Du wirst aber kein grünes Dreieck verpassen, weil es blau und viereckig ist. Dann ist es nämlich kein grünes Dreieck. Was nicht bedeutet, dass ein blaues Viereck nicht auch interessant sein, oder in anderen Bereichen Gemeinsamkeiten mit dem grünen Dreieck aufweisen kann.

Solltest du die Debatte vertiefen wollen, dann bitte in einem Philosophiethread, wird hier sonst glaube ich ziemlich OT.


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