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Oktoberputsch

20 Beiträge, Schlüsselwörter: Verschwörung, Kapital, Lenin, Oktoberputsch
Seite 1 von 1
Simowitsch
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Oktoberputsch

12.01.2014 um 14:42
War der Leninputsch in Russland 1917 den Kapitalinteressen der internationalen Finanzoligarchie freundlich oder feindlich gesinnt? Der SPIEGEL hat ja z.B. mal geschrieben, dass Lenin vom deutschen Kaiser unterstützt wurde und es damit praktisch eine Revolution von Kaisers Gnaden war. Von Hitler soll das internationale Finanzkapital ja auch profitiert haben. Hat auch Lenin und später Stalin dem internationalen Kapital zu Profiten verholfen und wie ging das vor sich?
Dass sich die BRD an der DDR eine goldene Nase verdient hat dürfte ja auch bekannt sein.
Welche Rolle haben Freimaurer, Illuminaten und Bilderberger gespielt? Dass alle in Ost und West unter einer Decke steckten deckte Trotzki auch ganz klar auf. Musste er sterben, weil er sich als Einziger konsequent gegen das Finanzkapital gestellt hat? Wurde er vom KGB ermordet und ist KGB=CIA? Hätte Trotzki dem internationalen Finanzkapital gefährlich werden können, das in Russland eine Diktatur unter sozialistischem Deckmantel führte?
War Trotzki damit der einzige konsequente Antifaschist zu seiner Zeit, der auch für seine Überzeugungen gestorben ist? Ich denke Mao war auch am Anfang ein konsequenter Antifaschist und Antikapitalist aber dann später machten sich kleinbürgerliche Tendenzen breit, was man z.B. an seiner Kulturrevolution sehen kann, und damit öffnete Mao die Tür dafür, dass seine Nachfolger China verraten und ans Kapital verkauft haben, so dass China heute der schlimmste kapitalistische Staat ist. Wie seht ihr das?


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Oktoberputsch

12.01.2014 um 14:53
@Simowitsch
Simowitsch schrieb:Von Hitler soll das internationale Finanzkapital ja auch profitiert haben. Hat auch Lenin und später Stalin dem internationalen Kapital zu Profiten verholfen und wie ging das vor sich?
Das ist verzerrte Geschichtswahrnehmung. Das Kapital hat deswegen profitiert, weil es die Kriege finanziert hat (Panzer- und Waffenbau), und zwar auf allen beteiligten Seiten.

Übrigens ist das auch einer der Gründe, weshalb sich Antikapitalisten gegen Kriege aussprechen.


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Banana_Joe
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Oktoberputsch

12.01.2014 um 14:56
@Simowitsch
Simowitsch schrieb:dass Lenin vom deutschen Kaiser unterstützt wurde und es damit praktisch eine Revolution von Kaisers Gnaden war.
Es ist richtig das Lenin vom deutschen Geheimdienst unterstützt und zurück nach Russland geschleust wurde. Allerdings nicht weil dem Kaiser etwas am Kommunismus gelegen wäre sondern, weil vereinbart worden war das Russland einen Seperatfrieden mit Deutschland schließt, sobald die Bolschewiki am Drücker sind, was ja dann auch geschah. Dadurch konnte sich die Heeresleitung dann erfolglos auf die Westfront konzentrieren, was sie bis zur Operation Michael dann auch tat, bevor man das Handtuch endgültig warf. Der Rest bleibt fantasy...
Simowitsch schrieb:Dass sich die BRD an der DDR eine goldene Nase verdient hat dürfte ja auch bekannt sein.
Echt? Was gabs da zu verdienen? Ich dachte immer die BRD wäre durch ganz andere Exporterzeugnisse zu Wohlstand gelangt :ask: Nun also durch die reiche DDR. Man lernt wohl nie aus aber sag an, wie kams dazu?


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Oktoberputsch

12.01.2014 um 15:05
Simowitsch schrieb:Dass sich die BRD an der DDR eine goldene Nase verdient hat dürfte ja auch bekannt sein.
Banana_Joe schrieb:Nun also durch die reiche DDR.
@Banana_Joe

Die Wirtschaft der BRD ist durch die Angliederung der DDR nicht deswegen reich geworden, weil die DDR reich war, sondern weil die DDR arm war. Weil sie der ehemaligen DDR etwas "verkaufen" konnten. Zum Beispiel Straßenbau, oder Elektronikgeräte.

Genau der Grund, warum kapitalistische Staaten expandieren müssen. Auf Neudeutsch nennt sich das "Wachstum".


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Simowitsch
Diskussionsleiter
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Oktoberputsch

12.01.2014 um 15:05
Es ist richtig das Lenin in vom deutschen Geheimdienst unterstützt und zurück nach Russland geschleust wurde. Allerdings nicht weil dem Kaiser etwas am kommunismus gelegen wäre sondern, weil vereinbart worden war das Russland einen Seperatfrieden mit Deutschland schließt, sobald die Bolschewiki am Drücker sind, was ja dann auch geschah. Der Rest bleibt fantasy...
Warum schließt denn der Kaiser einen Separatfrieden mit Roten Bolschewisten? 1917 hatte der Kaiser doch noch große Hoffnungen, den Krieg zu gewinnen. Aber hätte dieser Frieden lange gehalten? Ein Imperialist schließt doch keinen dauerhaften Frieden mit dem Klassenfeind. Ansonsten muss daran irgendwas faul sein. Oder hat man in Deutschland damit gerechnet, dass der Krieg irgendwann wieder losbricht und die Deutschen Moskau einnehmen könnten?
Banana_Joe schrieb:Nun also durch die reiche DDR.
Die DDR war durchaus reich an Menschenmaterial.


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Banana_Joe
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Oktoberputsch

12.01.2014 um 15:16
@KillingTime
KillingTime schrieb:Die Wirtschaft der BRD ist durch die Angliederung der DDR nicht deswegen reich geworden, weil die DDR reich war, sondern weil die DDR arm war. Weil sie der ehemaligen DDR etwas "verkaufen" konnten. Zum Beispiel Straßenbau, oder Elektronikgeräte.
Die BRD wäre also ohne die DDR als Handelspartner arm geblieben? Sie hatte nicht ganz andere, wesentlich ergiebigere Exportländer? Ihr bewertet die Rolle der DDR nicht gerade aus einem nostalgischen Sympathiebonus heraus über?

@Simowitsch
Simowitsch schrieb:Warum schließt denn der Kaiser einen Separatfrieden mit Roten Bolschewisten? 1917 hatte der Kaiser doch noch große Hoffnungen, den Krieg zu gewinnen.
Die hatte man tatsächlich. Man war sich sogar relativ sicher, den Krieg, einmal aus der Umklammerung des Zwei,- (bzw. drei,-) Frontenkrieges befreit zu sein, schnell gewinnen zu können. Und wären ab 1917 nicht die US Amerikaner verstärkt auf dem Kriegsschauplatz erschienen, so hätten sie das womöglich sogar geschafft, denn Frankreich wie England, waren mindestens ebenso ausgeblutet wie Deutschland.
Simowitsch schrieb:Ein Imperialist schließt doch keinen dauerhaften Frieden mit dem Klassenfeind. Ansonsten muss daran irgendwas faul sein.
Am ehesten scheinen mir Deine Geschichtskenntnisse einige faule Stellen aufzuweisen. So leid es mir tut, das zu sagen.


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Oktoberputsch

12.01.2014 um 15:19
@Simowitsch

der deutsche kaiser hat lenin unterstützt um die deutsch-russischefront zu destabilisieren, es hat in keinster weise was mit kapitalinteresse zu tun.


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Oktoberputsch

12.01.2014 um 15:22
@Banana_Joe
Banana_Joe schrieb:Die BRD wäre also ohne die DDR als Handelspartner arm geblieben?
Du wirst zugeben, dass es zwischen einem Land als "Handelspartner" und einem angegliederten Land ohne Beschränkungen gewisse Unterschiede gibt. Zum Beispiel Zölle, oder unterschiedliche Währungen. Was meinst du wohl, warum so schnell eine Währungsunion zwischen der BRD und der DDR hergestellt wurde.


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Oktoberputsch

12.01.2014 um 15:29
@Banana_Joe
@KillingTime
Zudem konnten westliche Unternehmen günstig in der DDR produzieren, bspw. Ikea. Des Weiteren konnten auch die Pharmakonzerne davon profitieren, da sie dort ihre Medikamente getestet haben, usw. usw. Heute haben wir keine Mauer mehr, aber sehen die gleichen Missstände in anderen Ländern dieser Welt, da die profitgier westlicher Unternehmen keine Grenzen kennt.


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Simowitsch
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Oktoberputsch

12.01.2014 um 15:33
Banana_Joe schrieb:Die hatte man tatsächlich. Man war sich sogar relativ sicher, den Krieg, einmal aus der Umklammerung des Zwei,- (bzw. drei,-) Frontenkrieges befreit zu sein, schnell gewinnen zu können. Und wären ab 1917 nicht die US Amerikaner verstärkt auf dem Kriegsschauplatz erschienen, so hätten sie das womöglich sogar geschafft, denn Frankreich wie England, waren mindestens ebenso ausgeblutet wie Deutschland.
Wenn die deutschen den ersten Weltkrieg gewonnen hätten, würden wir heute wohl in einer besseren Welt leben. Nicht nur wäre uns die unsägliche Weimarer Republik mitsamt Versailler Vertrag und Inflation erspart geblieben, sondern auch der Aufstieg Hitlers und die darauffolgende angelsächsische Finanzoligarchie, die nach dem 2.WK die Neue Weltordnung bestimmte.
Wozu das führte sehen wir ja jetzt als die Finanzblase mit einem lauten Knall platzte. Alles Folgen der angelsächsischen Weltordnung und damit der beiden verlorenen Kriege der Deutschen, wobei der 1. zum 2.WK geführt hat und wir sicherlich alle der Meinung sein könnten, dass es nicht so gut gewesen wäre, wenn Deutschland den 2.WK gewonnen hätte.
Beim ersten ist es aber ein bisschen anders. Stellen wir uns mal vor, die Deutschen hätten siegreich die Temse überquert und den Engländern den Frieden aufdiktiert. Dann hätte der hochnäsige Engländer endlich seinen längst überfälligen Schlag versetzt bekommen. Im Falle Frankreichs wäre das sicherlich nicht so gut gewesen, insofern wäre eine Eroberung der französischen Hauptstadt von Anfang an keine so gute Idee gewesen, weil es nicht gerade zur Aussöhnung beigetragen hätte, nachdem die Deutschen Frankreich schon Elsaß und Lothringen weggenommen haben.
Aber England niederzuringen...das wäre sicher ein Traum geblieben. Ein starkes Deutschland hätte damit den Weltfrieden garantieren können und ein fragwürdiger britischer Finanzkapitalismus wäre niemals aufgekommen, das geschwächte britische Weltreich wäre schon vorher zerfallen und hätte die Kolonien eine nach der andere in die Unabhängigkeit entlassen müssen. Deutschland aber wäre gesättigt gewesen und hätte keinen Anspruch auf die ganze Welt gehabt (Wilhelm II. ist da als relativ genügsam einzuschätzen).
Es hätte also sein können, dass ein gewonnener 1.WK die Welt besser gemacht hätte, schlechter jedenfalls kaum.


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Oktoberputsch

12.01.2014 um 15:40
Simowitsch schrieb:Wenn die deutschen den ersten Weltkrieg gewonnen hätten, würden wir heute wohl in einer besseren Welt leben
Ach so. Ein Imperialistenthread.

Ein Lied!

Spoiler

Heute gehört uns Deutschland
und morgen die ganze Welt!
Und jetzt alle!

[/spoiler]


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Banana_Joe
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Oktoberputsch

12.01.2014 um 16:05
@KillingTime
KillingTime schrieb:Du wirst zugeben, dass es zwischen einem Land als "Handelspartner" und einem angegliederten Land ohne Beschränkungen gewisse Unterschiede gibt. Zum Beispiel Zölle, oder unterschiedliche Währungen. Was meinst du wohl, warum so schnell eine Währungsunion zwischen der BRD und der DDR hergestellt wurde.
Spielst Du jetzt auf die Währungsunion nach der Wende an? Wenn ja, was hat das dann noch mit BRD einerseits und DDR andererseits zu tun? Seit dieser Zeit werden übrigens auch die Solidaritätszuschläge etc. gezahlt. Soviel also zur goldenen Nase durch die "DDR".

@Simowitsch
Simowitsch schrieb:Beim ersten ist es aber ein bisschen anders. Stellen wir uns mal vor, die Deutschen hätten siegreich die Temse überquert und den Engländern den Frieden aufdiktiert.
Naja :) Die Maas hätte schon gereicht und danach eben Paris. Dann wäre der 1. Weltkrieg vermutlich für Deutschland "gewonnen" gewesen. Einen Hitler bzw. die Nationalsozialisten hätte ein anderer Kriegsausgang der Welt sicher auch erspart aber, ob dadurch ein 2. Weltkrieg in anderer Form gänzlich ausgeblieben wäre, ich weiß es nicht.
Nationalismus war damals eben der vorherrschende Zeitgeist. Ob nun in Deutschland oder den anderen Ländern Europas. Zudem war Deutschland sicher nicht weniger kapitalistisch bzw. imperialistisch orientiert als Großbritannien. "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen".

Das dürfte wohl auch der Hauptgrund für den 1. Weltkrieg sein. Deutschland wurde Großbritannien, welches immer eine "Balance of Power" auf dem europäischen Festland anstrebte, um in Ruhe sein Kolonialreich regieren zu können, zu stark. Von der massiven deutschen Flottenaufrüstung und den maritimen Träumen Wilhelms II. mal ganz abgesehen.


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Oktoberputsch

12.01.2014 um 16:07
@Simowitsch
Simowitsch schrieb:Wenn die deutschen den ersten Weltkrieg gewonnen hätten
kaiserreich und junkerbrut, wären das ergebniss. sei froh das wir eine republik sind und keine monarchie.


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collectivist
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Oktoberputsch

12.01.2014 um 16:21
Simowitsch schrieb:War der Leninputsch in Russland 1917 den Kapitalinteressen der internationalen Finanzoligarchie freundlich oder feindlich gesinnt? Der SPIEGEL hat ja z.B. mal geschrieben, dass Lenin vom deutschen Kaiser unterstützt wurde und es damit praktisch eine Revolution von Kaisers Gnaden war
Wilhelm II wollte halt den Krieg an der Ostfront beenden, denn die Deutsche Armee hatte an der Westfront genug zu tun, man wollte sich nur noch auf die Briten und Franzosen konzentrieren. Und Lenin hatte, im Gegensatz zu Kerenski, ebenfalls keinen Bock auf die Weiterführung des sinnfreien Krieges, zumal die russische Bevölkerung ohnehin kriegsmüde war


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Banana_Joe
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Oktoberputsch

12.01.2014 um 16:47
Der 1. Weltkrieg war ein Krieg der Imperialisten untereinander. Man wollte seine Pfründe neu abstecken oder sich zumindest bereits vorhandenen weiter versichert wissen.

Das deutsche Reich war hierbei an neuen Pfründen, an Weltgeltung interessiert und spätestens seit der "Lotse Bismarck" das Schiff Deutschland verlassen musste, er folglich aufhörte außenpolitisch mit seinen berühmten 5 Bällen, von denen 3 immer in der Luft sein mussten, zu jonglieren , auf Konfrontationskurs.
Der damals einflussreiche , meinungsbildende "alldeutsche Verband" spiegelt die damals populäre deutsche Großmannssucht und die Politik nach Bismarck dabei recht gut.

Wie erwähnt war dies aber kein rein deutsches Phänomen, sondern ein europäisches, wenn nicht weltweites. Die Briten waren nur schon weiter und besaßen bereits ihre Weltgeltung. Die galt es zu erhalten. Mit Frankreich verhielt es sich ähnlich. Die Türken in Form des osmanischen Reiches, wollten ihr damals noch riesiges Reich ebenfalls erhalten und sich vom damals belächelten Bild, des "kranken Manns am Bosporus" befreien um wieder auf Augenhöhe mit den anderen Imperialisten zu kommen. Heute träumt ein Erdogan ja erneut von türkischer Weltgeltung. Manche lernen es wohl nie.

Der russische Zar, er regierte ja bereits das größte Land der Erde und trat wohl aus anderen pragmatischen Erwägungen der Entente bei. Gemeinsam bleibt allen jedoch ihre Großmannssucht. Deswegen gebe ich sämtlichen beteiligten Parteien am 1 Weltkrieg gleichermaßen die Schuld an seinem Ausbruch. Eine Sicht die sich auch unter Historikern zunehmend durchsetzt.

Dem Oktoberputsch würde ich hierbei nicht zuviel Bedeutung zumessen. Kommunisten waren damals auch kaum verpönter als der Rest der Demokraten, speziell der Sozialdemokraten :) Außerdem war damals beileibe nicht absehbar, was sich einmal aus den Kommunisten entwickeln würde. Die deutsche SPD z.B. war damals den Idealen von Marx und Engels beinahe ebenso nahe, wie die Kommunisten in Russland. Nur bevorzugten sie eine andere, national eingefärbte Vorgehensweise zu deren Durchsetzung, weshalb sich im Laufe des ersten Weltkriegs dann auch die USPD von der SPD abspaltete um einen radikaleren Kurs einzuschlagen...


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Oktoberputsch

12.01.2014 um 19:17
@Narrenschiffer
Narrenschiffer schrieb:Heute gehört uns Deutschland
und morgen die ganze Welt!
Historisch falsch.
Es Heißt: Heute hört uns Deutschland und morgen die ganze Welt.


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Warhead
Mitglied ausgeschlossen
-> Begründung

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Oktoberputsch

12.01.2014 um 21:36
Simowitsch schrieb:? Dass alle in Ost und West unter einer Decke steckten deckte Trotzki auch ganz klar auf. Musste er sterben, weil er sich als Einziger konsequent gegen das Finanzkapital gestellt hat? Wurde er vom KGB ermordet und ist KGB=CIA? Hätte Trotzki dem internationalen Finanzkapital gefährlich werden können, das in Russland eine Diktatur unter sozialistischem Deckmantel führte?
Ich behaupte ja das der Mörder der Trotzkis Schädel eispickelte ein wütender und eifersüchtiger Liebhaber war.Trotzki lebte im Haus von Rivera und Frieda Kahlo,er war dort zu Gast...und fühlte sich so zu Hause das er neben allerlei seltsamen Typen auch ständig Mädels anschleppte die er auf Vernissagen und in Literatursalons abschleppte.
Rivera und Kahlo flogen unterdessen hochkant aus der kommunistischen Partei,Rivera zog schliesslich aus,während Kahlo da blieb

@Banana_Joe
Nein,Sozen wie Bernstein und Kautsky hatten keinerlei Skrupel die Arbeiter Europas in den Schützengräben des WKI verbluten zu lassen.Deswegen sind es Sozen,das macht den Unterschied zu Kommunisten aus


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Banana_Joe
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Oktoberputsch

12.01.2014 um 22:19
@Warhead
Warhead schrieb:Deswegen sind es Sozen,das macht den Unterschied zu Kommunisten aus
Aber hatte ein Stalin Skrupel Millionen nicht als linientreu erachtete Bürger einfach abzumurksen. Hatte er Skrupel seine Soldaten teils mit blanker Brust gegen die Deutschen anrennen, zurückweichende Truppen von den eigenen Leuten sogar erschießen, zu lassen? Hatte Mao Skrupel seine Bevölkerung verhungern zu lassen? Ich meine man kann vermutlich jedes System pervertieren lassen. Ich werde mich in Zukunft ohnehin mehr denn je hüten mich vorschnell irgendwelchen Überzeugungen hinzugeben...
Man sollte desweiteren immer bereit sein, seine bereits vorhandenen Überzeugungen/Beliefs ein Stück weit anzupassen, sonst stagniert man in seinem Denken, in seiner Entwicklung irgendwann, auch und vor allem in der Politik natürlich..



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Banana_Joe
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Oktoberputsch

12.01.2014 um 22:39
Das war jetzt natürlich auch nur meine heutige Sicht, meine momentane Überzeugung, es bleibt also spannend. Gott so glaube ich oft, muss wirklich ein unglaublich zynisches Wesen, mit einem mehr als ironisch derben Humor sein :D Das macht ihn mir dann aber auch nur sympathischer... :)


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Oktoberputsch

13.01.2014 um 01:42
Simowitsch schrieb:Nicht nur wäre uns die unsägliche Weimarer Republik mitsamt Versailler Vertrag und Inflation erspart geblieben, sondern auch der Aufstieg Hitlers und die darauffolgende angelsächsische Finanzoligarchie, die nach dem 2.WK die Neue Weltordnung bestimmte.
Wozu das führte sehen wir ja jetzt als die Finanzblase mit einem lauten Knall platzte.
Ich glaube nicht, dass die Wirtschaft im Kaiserreich soviel besser war:
Wikipedia: Gründerkrach


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