@Pippen Die Schlussfolgerung wird dort so nicht gezogen, aber es ist eine triviale Schlussfolgerung, die sich aus den Beschreibungen der Schäden ergibt (bei einigen Teilen, nicht bei allen). Es ist, wie gesagt, weiterhin unklar, ob z.B. auch der Innenraum bereits in der Luft zerbrochen ist. Aber einige Teile müssen bereits in der Luft abgefallen sein, daher sind einige Teile (das flaperon, outboard flap) auch so gut erhalten.
In dem folgenden Beitrag (oben verlinkt) führe ich dann auch die Vergleichsfälle an. Das ist so durchaus zu erwarten.
Ja, wie auch aus den Vergleichsfällen hervorgeht, ist es allein aufgrund der Trümmerschäden auch vorstellbar, dass diese infolge eines willentlichen Sturzfluges eintrafen (also mit Piloteneingriff).
Daher muss man sie in Verbindung mit den weiteren Daten sehen, also den BFO-Werten. Völlig unabhängig von möglichen Unbekannten (z.B. Richtung) weisen diese nämlich deutlich unterschiedliche Sinkraten auf (die BFO-Berechnungen sind bei den Sinkraten tatsächlich sehr sensibel, andere Faktoren kann man dabei so gut wie vernachlässigen). Bei einem willentlichen Sturzflug müssten sie aber mehr oder weniger linear sein. So wie sie sind, sprechen sie deutlich für die phugoiden Bewegungen, die für einen Absturz ohne Piloteneingriffe charakteristisch sind.
Hinzu kommt dann noch, dass die Sinkraten, also besonders die zweite, bereits so groß sind, dass im Fall eines willentlichen Sturzfluges nach Treibstoffende, gar nicht mehr genug Zeit geblieben wäre, dass ein Logon initiiert worden sein könnte.
Da bleibt eigentlich kein Spielraum mehr. Über das Flugende hat man mittlerweile die meisten Daten (zwei technische Werte und die mind. 17-18 Trümmerfunde, dazu die weiteren, die kaum noch zu identifizieren sind, aber viele Flugzeuge stürzen in der Gegend nicht ab). Alle diese sprechen die gleiche Sprache.