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Was geschah mit Flug MH370?

50.539 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, China, Flugzeug ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Was geschah mit Flug MH370?

Was geschah mit Flug MH370?

20.12.2018 um 18:18
Der Aviation Herald meldet:
http://avherald.com/h?article=4c1cc3f6&opt=0
A LATAM Boeing 777-300, registration PT-MUG performing flight LA-8084 from Sao Paulo Guarulhos,SP (Brazil) to London Heathrow,EN (UK), was enroute at FL290 about 90nm southwest of Belo Horizonte,MG (Brazil) when the crew decided to divert to Belo Horizonte due to electrical problems.
...
Passengers reported there was a strong odour in the cabin, subsequently the captain announced there was a serious electrical fault prompting the diversion to Belo Horizonte.

Another passenger reported that suddenly all lights and the inflight entertainment system went out, only emergency lights remained. Shortly afterwards the aircraft began the descent towards Belo Horizonte, the crew announced that they had lost all electrical systems and were unable to dump fuel.
...
Wir haben also hier eine 777-300, die elektrische Probleme hat. Kein IFE, in der Kabine gingen die Lichter aus und alle(!) elektrischen Systeme sind ausgefallen.
Seltsam...


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Was geschah mit Flug MH370?

20.12.2018 um 18:28
@Fichtenmoped
Wird sehr interessant sein zu hören, was da genau passiert ist und wie es dazu kam. Ein Funkgerät hat allerdings noch funktioniert.


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Was geschah mit Flug MH370?

22.12.2018 um 13:27
@allmyjo
Es gibt zusätzliche Informationen:
https://www.avherald.com/h?article=4c1cc3f6&opt=0
...
On Dec 22nd 2018 The Aviation Herald learned that the electrical problems started with the failure of the right hand backup generator, as result both transfer and both converter circuit breakers popped leaving all electrical busses unpowered although left and right main generators as well as their generator controls, the APU and the left backup generator remained operative (see ELEC page below, the lines to the L MAIN and R MAIN should be green not white and these symbols should be green, too). As result almost all systems except a few connected to the standby busses lost power, only systems remaining powered are: stand by busses (powering one VHF radio) and emergency lighting, the left inboard and outboard and upper center displays as well as the left CDU remain also powered (according to FCOM via the batteries and/or RAT - with the RAT operating also the right hand - first officer's - displays are being powered).
...
Da war die Kacke mächtig am dampfen...


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Was geschah mit Flug MH370?

22.12.2018 um 15:17
@Fichtenmoped

Wie's aussieht gibt es vom gesamten Flug ADS-B-Daten, der Transponder war also durchgehend in Betrieb:
https://www.flightradar24.com/data/aircraft/pt-mug#1eed5ddf


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Was geschah mit Flug MH370?

24.12.2018 um 10:38
Vor genau 1752 Tagen verschwand MH370. In der Zeit danach bis heute gab es rund 70.000 Beiträge von rund 600 Forenteilnehmern zum Thema MH370 hier bei Allmy, und auch in diesem Jahr blickten wir mit Spannung nach Malaysia und in den südlichen indischen Ozean in der Hoffnung Antworten zu erhalten auf dringende Fragen. Wir begleiteten täglich über einen Zeitraum von knapp 5 Monaten in der Zeit von Januar bis Juni die Suchanstrengungen von OCEAN INFINITY in der Hoffnung das sie MH370 finden würden, und wir bekamen den Abschlussbericht vom MOT und hofften neue Informationen und Erkenntnisse daraus ziehen zu können. Am Ende haben uns jedoch auch diese beiden Events in 2018 nicht entscheidend weitergebracht. MH370 bleibt auch weiterhin unauffindbar und die Ursachen und Hintergründe die zum Tod von 239 Menschen führten bleiben im Dunkeln.

Den Informationsaustausch und die Diskussionen in diesem Jahr empfand ich erneut wieder äusserst interessant, informativ und spannend, und freue mich auf eine weitere Fortsetzung im nächsten Jahr. Ich wünsche allen interessierten Teilnehmern an diesem Thema im Besonderen, und allen anderen darüber hinaus, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019.

Mal sehen was das kommende Jahr für neue Erkenntnisse und Überraschungen für uns bereit hält. Auf eine erneute Unterwassersuche können wir zwar nicht hoffen in 2019, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf das vielleicht ein Whistleblower den öffentlichen Weg zur Wahrheit findet im kommenden Jahr, denn ich bin überzeugt das es irgendwo Leute gibt die deutlich mehr wissen als Malaysia offiziell vorgibt.

Was auch immer geschehen mag, uns wird hier auch in 2019 nichts entgehen und sobald es neue Entwicklungen geben sollte steht es hier bei Allmy zuerst zu lesen.

Ein frohes Fest @all, und bis 2019 !


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Was geschah mit Flug MH370?

24.12.2018 um 12:19
@DearMRHazzard
Danke dir und allen hier auf ein gesundes Neues!

Danke für den lesenswerten Thread, geradezu beispielhaft für "konstruktives Diskutieren".


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Was geschah mit Flug MH370?

24.12.2018 um 13:28
Ich schliesse mich gerne. Frohe Weihnachten auf ein Return in 2019


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Was geschah mit Flug MH370?

27.12.2018 um 09:57
ergänzend dazu:

Eine Fehlerkette führt laut des Berichts zum Flugabbruch:

Eine "fehlerhafte Lötstelle" an einem Transformator verursacht einen Stromausfall in Teilen der Bordelektronik.
Eine Notstromversorgung, die in solchen Fällen normalerweise anspringt, fällt nach 70 Sekunden aus.
Der Funkkontakt bricht ab, auch die Hydraulik funktioniert teilweise nicht mehr.
Eine Notfall-Checkliste, die den Piloten in solchen Fällen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung liefert, hilft nicht weiter, weil sie offenbar falsch ist.

Dass die Notfall-Checkliste nicht korrekt ist, sei darauf zurück zu führen, dass die Lufthansa im Jahr 2010 eine neue digitale Funkanlage in den Jet eingebaut hatte, die Flugbereitschaft und den Hersteller Airbus seien darüber aber offensichtlich nicht in Kenntnis gesetzt worden. Deshalb fehlt den Piloten während des G20-Flugs ein konkrete Handlungsanweisung wie der Funkkontakt wieder hergestellt werde könne. Die Folgen sind bekannt.
– Quelle: https://www.svz.de/22079162 ©2018


Fehlerhafte Lötstelle?
Bereits im Oktober gab es Probleme mit dem A340, da konnte Außenminister Scholz nicht mit der "Konrad Adenauer" aus Indonesien zurückfliegen, da Nagetiere diverse Kabel an dem Flieger angefressenen hatten. Die Reparatur wurde dann in Singapur durchgeführt...
Falls der Vorfall noch nicht bekannt ist, könnte ich entsprechende Links raussuchen


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Was geschah mit Flug MH370?

27.12.2018 um 11:04
Wenn man sich das mal so auf der Zunge zergehen lässt, dann ist das schon ein echter Wahnsinn.

Gerade Lufthansa Technik ist in meinen Augen sehr renommiert. Dass denen dass an einer Regierungsmaschine passiert ist schon heftig - wobei die Standards bei zivilen Maschinen hoffentlich nicht geringer sind...


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Was geschah mit Flug MH370?

27.12.2018 um 11:44
Ich glaub nicht dass das Überprüfen von Lötstellen zu deren Aufgaben gehört. Das Teil wird schon fehlerhaft durch die QS gekommen sein beim Hersteller des Boards.
Das infolge dann das halbe Flugzeug ausfällt ist aus meiner Sicht ein heftiger Designfehler der gesamten Flugzeugtechnik. Damit ist zumindest die Unfalltheorie von MH370 nicht ganz unmöglich, wenn auch abwegig.


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Was geschah mit Flug MH370?

27.12.2018 um 15:21
... oder bei der Reparatur in Singapur ging etwas schief bzw wurde übersehen?


Hungrige Nagetiere haben in Indonesien den Regierungsflieger «Konrad Adenauer» lahmgelegt und Finanzminister Olaf Scholz zu einer kleinen Odyssee bei der Rückreise gezwungen...Aus noch unbekannten Gründen gelangten aber Nagetiere, wohl Mäuse, in den geparkten Airbus «Konrad Adenauer» und knabberten wichtige Elektrokabel an...

Eine Sprecherin der Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums, die zuständig ist für die Regierungsflüge, sagte am Sonntag, dass der Airbus inzwischen nach Singapur gebracht werden konnte. Die Reparatur und weitere Checks würden dort fünf Tage in Anspruch nehmen - somit hängt die «Konrad Adenauer» wohl bis Donnerstag in Asien fest.

Die Mannschaft der Flugbereitschaft staunte nicht schlecht, als sie am Samstag den Flieger startklar zur Rückreise von Scholz machen wollte. Die Nagetiere hatten offensichtlich wichtige Kabel hinter den Abdeckungen angeknabbert. Der ganze Airbus muss nun auch mit Spezialstoffen von möglichen weiteren Nagern befreit werden.


http://www.aerointernational.de/airlines-nachrichten/scholz-nager-gate-regierungsflieger-in-asien-lahmgelegt.html


Nagetiere in 9M-MRO hatten wir noch nicht...


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Was geschah mit Flug MH370?

30.12.2018 um 05:42
Wenn man annimmt der Kapitän oder wer auch immer hat die Maschine im Nirvana abstürzen lassen,dann sollte man sich fragen wieso.
Dein person sitzt ja jetzt nicht irgendwo und schaut was die Leute alles machen um die Maschine zu finden...die Person wird wohl auch gestorben sein.
Also ein märtyrer vielleicht ,oder einer der Kapitäne verhandelte mit Malaysia über irgendwas und war irgendwann an einem Punkt angekommen ,an dem kein Sprit mehr da war für eine Rückkehr zu Land.
Dann hätte Malaysia auch Gründe das alles vertuschen zu wollen,da sie ja schuld sind einen angeblich homosexuellen verhaftet zu haben und dann noch über 200 Menschen auf dem Gewissen gehabt zu haben,nur weil man stur blieb bei den Verhandlungen mit dem Entführer.

Für mich eindeutig die plausibelste Theorie.


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Was geschah mit Flug MH370?

30.12.2018 um 16:01
@OverdoseFCK

Hallo, da komme ich wieder an den Anfang der Diskussion: Meiner Meinung macht so etwas ein absoluter Flugzeug Nerd. Das mag etwas merkwürdig klingen, aber deine Frage im ersten Satz kann diesen Schluss zulassen. Die Person am Steuer flog die Maschine bis zum letzten Tropfen Kerosin möglicherweise noch mit einem Gleitflug verbunden. Hier hat mM nach diese Person jede Sekunde des "letzten Fluges" auskosten bzw verinnerlichen wollen. Es sollte der letzte Trip sein. Ansonsten hätte die Person das Flugzeug auch im südchinesischem Meer versenken können. Möglicherweise oder gar ganz bestimmt wurde das Flugzeug auch bis an die Grenzen geflogen. Alles nochmals ausprobieren was sonst nur mit dem Simulator möglich war.


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Was geschah mit Flug MH370?

30.12.2018 um 20:26
Zitat von OverdoseFCKOverdoseFCK schrieb:Dann hätte Malaysia auch Gründe das alles vertuschen zu wollen,da sie ja schuld sind einen angeblich homosexuellen verhaftet zu haben und dann noch über 200 Menschen auf dem Gewissen gehabt zu haben,nur weil man stur blieb bei den Verhandlungen mit dem Entführer.
In Malaysia ist Homosexualität strafbar und kann zu einer Freiheitsstrafe führen von bis zu 20 Jahren und Stockschlägen.

Seit dem 10.Mai 2018 lenkt Premierminister Mahathir bin Mohamad zum zweiten Mal in seinem Leben die politischen Geschehnisse in Malaysia. Sein designierter Nachfolger ist erneut Anwahr Ibrahim, wie schon 20 Jahre zuvor.

Bereits im Jahre 1998 arbeiteten Mohamad als Premierminister und Ibrahim als sein Vize zusammen und lenkten Malaysia, doch dann war Mohamad der Ansicht Ibrahim sei homosexuell und feuerte ihn als Vizepremierminister mit der Begründung das ein homosexueller Politiker unmöglich Premierminister eines Landes sein könne dessen Staatsreligion der Islam ist. Um vermutlich deswegen keine große Debatte auslösen zu wollen schmiss Mohamad noch hinterher das Ibrahim außerdem auch noch korrupt sein sollte. Ibrahim wurde daraufhin angeklagt wegen Korruption und zu 6 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Danach folgte eine Anklage wegen Homosexualität (mit seinem Chauffeur) was ihm nochmal 9 Jahre Freiheitsstrafe einbrachte. Beide Urteile wurden national wie international kritisiert. Zum einen warf man der malaysischen Regierung vor eine Schmierenkampagne gegen Ibrahim zu betreiben, und zum anderen sollten beide Urteile auf Falschaussagen basieren die auch unter dem Druck von Folter und Erpressung zu Stande gekommen sein sollen.

Erst im Jahre 2004 wurden die Urteile gegen Anwahr Ibrahim vom obersten Gerichtshof kassiert und Ibrahim war ein freier Mann.

Im Jahr 2006 kündigte Ibrahim an 2008 ins Parlament zurückkehren zu wollen was ihm schliesslich auch gelang. Allerdings stieß das hinter den Kulissen der malaysischen Regierung, ab 2009 geführt von Najib Razak, auf wenig Verständnis. Und so kam es das ein Mitarbeiter von Ibrahim noch im selben Jahr Anzeige erstattete wegen unzulässiger homosexueller Handlungen gegen ihn.

Erneut kam es zu einer juristischen Auseinandersetzung in einem Strafverfahren, und erst im Jahr 2012 konnte Ibrahim die Vorwürfe gegen ihn entkräften und wurde freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft war damit nicht einverstanden und ging in Berufung. Bei den Nationalwahlen im Jahr 2013 gelang Ibrahim dann um ein Haar die Sensation. Er erreichte bei den Wahlen mit seinem Bündnis zwar die meisten Stimmen, aber dennoch konnte sich das amtierende Regierungsbündnis in die nächste Amtsperiode retten mit Hilfe äusserst komplizierter Wahlmechanismen.

Nachdem Ibrahim so knapp gescheitert war an seinem großen Traum holte ihn danach der Alltag, und somit der Kampf der Regierung gegen ihn der mittlerweile in sein zwanzigstes Jahr ging, wieder ein - Das Berufungsverfahren wegen Homosexualität.

Am 7.März 2014, wenige Stunden bevor MH370 verschwand mit 239 Menschen an Bord, konnte die Staatsanwaltschaft vor Gericht einen Schuldspruch erwirken der zu 5 Jahren Freiheitsstrafe, sowie dem Ausschluss einer Kandidatur bei den Wahlen in 2018, führte. Anwahr Ibrahim war nun endgültig aus dem Verkehr gezogen und politisch vernichtet. Zum zweiten Mal, mittlerweile im Alter von 67 Jahren. Allerdings war Ibrahim nun mit dem Urteil nicht einverstanden und ging in Berufung. In 2015 führte das Berufungsverfahren jedoch erneut zu einem Schuldspruch und Ibrahim musste endgültig ins Gefängnis.

Am 8.Mai 2018 gewann der ehemalige Premierminister Mahathir bin Mohamad völlig überraschend die Nationalwahlen 2018, und Anwahr Ibrahim der noch 20 Jahre zuvor übelst geschasst wurde von Mohamad war nun mittlerweile sein allerbester politischer Freund, obwohl dieser noch offiziell im Gefängnis saß und erst am 16.Mai 2018 vom malaysischen König begnadigt wurde um so zu ermöglichen das Ibrahim zum erneuten Vizepremierminister Malaysias berufen werden konnte.

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Fazit :

Wenn man sich so den persönlichen und politischen Lebensweg von Anwahr Ibrahim anschaut dann liest sich das wie aus einem Hollywood-Drehbuch entsprungen. Vom zweiten Mann im Staate 1998 ins Gefängnis, wieder zurück in die Politik in 2006, wieder ins Gefängnis in 2008 und 2014, und wieder zurück an die Macht als zweiter Mann im Staate in 2018. Ibrahim muss gegenwärtig nur noch ca. 1-2 Jahre warten bis er sich endgültig seinen großen Lebenstraum, für den er durch dick und dünn gegangen ist, erfüllen kann - Der Premierminister Malaysias. Allerdings darf er sich nicht zu früh zu sicher sein, denn es dürfte eine Menge Leute geben die ihn mittlerweile lieber tot als lebendig sehen würden nach all der langen Zeit und dem Kampf gegen ihn. Das Mahathir bin Mohamad und Anwahr Ibrahim in dieser langen Zeit von dicken Freunden zu verbitterten Feinden, und dann wieder zu dicken Freunden wurden ist nur ein verwunderlicher Aspekt in dieser seltsamen politischen Welt Malaysias.

Ich bin überzeugt, wenn man ganz tief bohren würde in der malaysischen Politik dann findet man ganz viel Stoff für eine TV-Serie mit 25 Staffeln über Hass, Verrat, Untergang, Wiederauferstehung, Tod, Neid, Missgunst, Intrige, Liebe und Leidenschaft. Alles Eigenschaften die das Publikum fasziniert.

So darf es auch nicht verwundern das gerade, und nicht rein zufällig, MH370 von Malaysia Airlines verschwand auf äussert kuriose Weise, wenn die politischen Verhältnisse in Malaysia nicht minder kurios waren und sind. Ich bin seit jeher überzeugt das MH370 in Verbindung steht mit der Politik in Malaysia, und zwar auch gerade deshalb weil das Thema Politik und MH370 von Beginn an gemieden wurde und bis heute wird wie vom Teufel das Weihwasser.

Man könnte Anwahr Ibrahim als eine Art Heiligen betrachten der sich stets gegen das Unrecht aufgelehnt hat und unermüdlich für Gerechtigkeit kämpfte und bis heute kämpft. Die Regierung hat Ibrahim mehr als einmal versucht aus dem Verkehr zu ziehen, und zeitweise haben sie es auch geschafft, doch Ibrahim stand immer wieder auf und kam zurück.

Doch ist Anwahr Ibrahim wirklich einer "der Guten" ? Auf der einen Seite setzt sich Ibrahim für Reformen ein, z.b. im Kampf gegen weit ausgedehnte Korruption und Vetternwirtschaft die in Malaysia bis heute eine Tugend ist. Das ist gut. Auf der anderen Seite, und das ist schlecht, ist Ibrahim ganz eng verwoben mit den Islamisten in Malaysia. Ibrahim ist somit sozusagen auch ein Reformer für Islamisten, und Ibrahim macht gemeinsame Sache mit Mahathir bin Mohamad der ein Antisemit ist.
Zitat von OverdoseFCKOverdoseFCK schrieb:Dann hätte Malaysia auch Gründe das alles vertuschen zu wollen,da sie ja schuld sind einen angeblich homosexuellen verhaftet zu haben und dann noch über 200 Menschen auf dem Gewissen gehabt zu haben,nur weil man stur blieb bei den Verhandlungen mit dem Entführer.
Schaut man sich nur allein das Beispiel Anwahr Ibrahim an dann benutzt man in Malaysia offensichtlich gern die Homosexualität als Druckmittel um gegen unliebsame Widersacher zu kämpfen indem man eine Schmierenkampagne veranstaltet mit Hilfe der Homosexualität. Ich glaube nicht das auch nur irgendjemand sich mit moralischen Konflikten konfrontiert sah als sie Ibrahim damit politisch vernichten wollten.

Mit anderen Worten : Sie haben damals Ibrahim sehr gern wegen Homosexualität dran bekommen.

Wenn nun möglicherweise der Flugkapitän von MH370, politisch aktiv und im übrigen mit Anwahr Ibrahim verwandt um mehrere Ecken, der Meinung gewesen sein sollte über der Andamamensee Kreise zu drehen, und in der Zeit geheime Verhandlungen führen zu müssen über eine unbekannte Funkfrequenzverbindung mit der malaysischen Regierung rund um Najib Razak, und die Verhandlungen am Ende scheiterten aus welchen Gründen auch immer, dann wäre es für die amtierende Regierung ein leichtes gewesen Ibrahim mit einer weiteren Schmierenkampagne zu überziehen. Denn schließlich wäre es ja einer seiner Anhänger gewesen der dort oben am Himmel ausgetickt wäre.

Zu der Zeit als MH370 verschwand galt Anwahr Ibrahim endgültig als politisch vernichtet aus Sicht der Regierung. Ibrahim war ganz frisch verurteilt worden und somit weg vom Fenster. Jeder der versucht hätte Ibrahim freizupressen wäre ein Terrorist gewesen gegen den Najib Razak + Co. rigoros vorgegangen wären.

Nehmen wir mal an es hätte solche Verhandlungen gegeben und Malaysia vertuscht diesen Umstand bis heute erfolgreich. Ich hätte es der Bande rund um Najib Razak durchaus zugetraut während der Verhandlungen zu sagen : "Mach doch ! Versenk MH370 !", einzig und allein zum Zwecke des Machterhalts und Potential zu haben die Opposition im Land zu zerstören.


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Was geschah mit Flug MH370?

31.12.2018 um 03:29
Ich meine das so...Wer auch immer Verhandelt hat ,der wusste genau wann der Punkt "no way back" kommen würde.
Man kann ja lange Richtung SIO fliegen ,irgendwann kommt der Punkt ,da kann ich kein Land mehr erreichen und es ist egal ob man die Maschine nun abschießt oder sie selbst abstürzt.

Vielleicht sollte oder kann man mal berechnen wo dieser Punkt liegt an dem es kein Way Back gibt/gab.

Die Flugroute über Land war also vielleicht extra so gewählt um irgendwann diesen Punkt zu erreichen. Wäre anders vielleicht nicht möglich gewesen?!

Ich hab in Erringung dass das Militär von Malaysia zwar Mh370 auf dem Primärradar hatte,aber nichts unternommen hat weil von ihm keine Gefahr ausging.
Ich vermute eher das man genau wusste das hier gerade Verhandelt wird und man deshalb nicht Eingriff.


Ein interessanter Punkt auch die Aussage von Hüssein,dem Verteidigungsminister...er meinte :"die Amerikaner hätten geschossen „
Vielleicht meinte er mit dieser Aussage ,das die Amis geSchossen hätten ,aber die Malaysier verhandelt haben.?


Themawechsel...wie kann man denn einen zweiten Piloten im Cockpit ausschalten? Shah machte doch den letzten Funkspruch. Wenn er da im Sessel saß ,wie konnte er da den co Piloten ausschalten in dieser kurzen Zeit?
Da hätte doch der co Pilot die größere Chancen von hinten zuzuschlagen...außer er wäre vorher schon ausgeschaltet worden.(Steigflug)

Und weiter...hat nicht der Chefsteward an Bord den Code zum Cockpit ? Das würde doch jeder in der Kabine versuchen ins Cockpit zu kommen,wenn man merkt es stimmt was nicht .
Und wäre es so einfach möglich über Stunden den Code Bzw.den Zutritt abzulehnen von innen,so wie es bei Germanwings war ?
Ich mein,wenn ich doch 7 Stunden fliege,drücke ich mir doch die Finger wund und kann gar nicht so konzertiert sein auf die eigene Aufgabe.

Dann noch eine Frage...gibt es im Cockpit ein Schalter der zb.die Luftzufuhr in der Kabine beendet?
So hätte sich der Entführer des Anhanges entledigen können.


Sorry für die vielen Themen und fragen :)


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Was geschah mit Flug MH370?

31.12.2018 um 09:57
Zitat von OverdoseFCKOverdoseFCK schrieb:Vielleicht sollte oder kann man mal berechnen wo dieser Punkt liegt an dem es kein Way Back gibt/gab.
Da leider die Route in den SIO nicht genau bekannt ist lässt sich das natürlich nicht genau bestimmen. Theoretisch ist MH370 den Cocus Islands (Kokusinseln) und ihrem Flughafen (YPCC, ca. 2500m Runway) am nächsten gekommen auf dem Weg in den SIO.

Wenn die Position von MH370 um 22:41 UTC (5.Ping-Ring) nicht innerhalb dieses weißen Kreises (und auf der roten Linie) gewesen sein sollte (Radius : 1429 km) bei einer angenommenen möglichen Rückkehrgeschwindigkeit von 875 km/h Groundspeed........

d9d8795ea6Original anzeigen (0,2 MB)

......dann wäre zu diesem Zeitpunkt bereits der PoNR (Point-of-no-Return) überschritten worden.

Sollte sich MH370 jedoch innerhalb dieses weißen Kreises befunden haben, und auf der roten Linie um 22:41 UTC, dann wäre der PoNR etwa 1-45 Minuten später überschritten worden zwischen ca. 22:42 UTC und 23:26 UTC. Anzumerken sei hier vielleicht die Tatsache das sich MAS um 23:14 UTC überraschenderweise dazu entschloss sich noch ein zweites Mal per Satellitentelefon bei MH370 zu melden (nach 18:39 UTC). Möglicherweise wurde hier damals genau zu diesem Zeitpunkt, oder kurz danach, der PoNR überschritten als dieser zweite Anruf durchgeführt wurde.
Zitat von OverdoseFCKOverdoseFCK schrieb:Ich hab in Erringung dass das Militär von Malaysia zwar Mh370 auf dem Primärradar hatte,aber nichts unternommen hat weil von ihm keine Gefahr ausging.
Ein Airliner der ohne Transpondersignal unterwegs ist und dessen Piloten weder von sich aus kommunizieren noch vom Boden aus kontaktiert werden können ist in jedem denkbaren Fall eine Gefahr. Eine solche Situation stellt immer eine Gefahr dar für die Sicherheit des zivilen und militärischen Luftverkehrs, wozu natürlich auch der betroffene Airliner und seine Insassen selbst gehören.
Zitat von OverdoseFCKOverdoseFCK schrieb:Ich vermute eher das man genau wusste das hier gerade Verhandelt wird und man deshalb nicht Eingriff.
Möglicherweise. Leider fehlen für eine solche Annahme aber jegliche Indizien und Grundlagen.

Grundsätzlich gilt für eine solche These, um sie prüfen zu können, folgende Regel : Je weiter nördlich MH370 von 25°S abgestürzt ist, desto mehr besteht die Möglichkeit anzunehmen das MH370 über der Andamanensee oder später Kreise flog. Wenn MH370 Kreise geflogen sein sollte dann naheliegend nur aus dem Grund weil der Entführer auf etwas gewartet hat, z.b. auf das Resultat der Verhandlungen.
Zitat von OverdoseFCKOverdoseFCK schrieb:Ein interessanter Punkt auch die Aussage von Hüssein,dem Verteidigungsminister...er meinte :"die Amerikaner hätten geschossen „
Vielleicht meinte er mit dieser Aussage ,das die Amis geSchossen hätten ,aber die Malaysier verhandelt haben.?
Ungeachtet dessen das H.Hussein sich in dem besagten Interview als er diese Aussage von sich gab respektlos verhalten hat, vermutlich weil ihm gegenüber eine Frau saß die ihm Fragen stellte, sollten wir dringend festhalten das die USA sicherlich keinen Airliner abschiessen würde mit über 150 Chinesen an Bord. Außerdem war es reine Spekulation von H.H. zu behaupten die USA würden es in jedem Fall tun. Soweit ich das sehe haben die USA noch nie einen Airliner abgeschossen, ausgenommen den unabsichtlichen Abschuss von Iran-Air-Flug 655 am 3.Juli 1988 bei dem 290 Menschen ums Leben kamen. Nicht einmal an 9/11 schossen die USA eines der 4 entführten Flugzeuge ab.

Außerdem darf niemand unterhalb der US-Ministerebene (Verteidigungsminister) den Befehl dazu geben ein Passagierflugzeug abzuschiessen. Hussein hat hier demnach damals dem US-Verteidigungsminister Chuck Hagel unter Barack Obama unterstellt er hätte in jedem Fall den Befehl dazu geben, und das dürfte Chuck Hagel, neben Barack Obama selbst und seinem Vizepräsidenten Joe Biden, sicherlich nicht gefallen haben sollten sie davon gehört haben was dieser Clown da erzählt hat.
Zitat von OverdoseFCKOverdoseFCK schrieb:Themawechsel...wie kann man denn einen zweiten Piloten im Cockpit ausschalten? Shah machte doch den letzten Funkspruch. Wenn er da im Sessel saß ,wie konnte er da den co Piloten ausschalten in dieser kurzen Zeit?
"Hol uns doch bitte mal einen Kaffee !"

Der PIC war einer der erfahrensten B777-Flugkapitäne weltweit und sein Co-Pilot ein junger Frischling auf der B777 der damals auf MH370 seinen ersten Flug absolvierte ohne Ausbilder im Rücken. Gerade unter diesen Grundvoraussetzungen ist davon auszugehen das der Co-Pilot in einem solchen Fall nicht gesagt hätte : "Nö, mach ich nicht !"

Ab dem Zeitpunkt des Erreichens der Reiseflughöhe um 17:01 UTC bis zum Luftraumwechsel um 17:19 UTC rspek. 17:21 UTC waren 20 Minuten Zeit um den Co-Piloten z.B. einen Kaffee für zwei holen gehen zu lassen. Mehr als genug Zeit um keine Fragen zu stellen trotz der Tatsache das der Co-Pilot der PF (Pilot Flying) war.
Zitat von OverdoseFCKOverdoseFCK schrieb:Und weiter...hat nicht der Chefsteward an Bord den Code zum Cockpit ? Das würde doch jeder in der Kabine versuchen ins Cockpit zu kommen,wenn man merkt es stimmt was nicht .
Auf der Mittelkonsole der B777 gibt es einen Schalter mit 3 Modi der den Status der Cockpittür steuert.

1.) Die Schalterstellung UNLCK öffnet die Cockpittür sofort wenn der Pilot die manuelle Freigabe erteilt.

2.) Die Schalterstellung AUTO (Standard-Raststellung kontrolliert nach Checkliste) verlangt das jemand vor der Cockpittür den Standardzugangscode eingeben muss damit er die Möglichkeit bekommt ins Cockpit zu gelangen. Sobald der richtige Zugangscode eingegeben wurde ertönt im Cockpit ein Alarmsignal und auf der Mittelkonsole blinkt eine LED. Ab diesen Zeitpunkt sind die Piloten in der Regel angewiesen per Videokamera (auf Seite des Co-Piloten) zu kontrollieren wer vor der Cockpittür steht und entscheiden dann ob sie dieser Person den Eintritt erlauben wollen oder nicht. Wenn sie der Person den Eintritt erlauben wollen dann aktivieren sie die UNLCK-Funktion und die Cockpittür ist offen. Wenn sie der Person den Zutritt verweigern wollen dann machen sie einfach überhaupt nichts und die Cockpittür bleibt dauerhaft verschlossen.

Sollte die Cockpittür nach Eingabe des Zugangscodes dauerhaft verschlossen bleiben weil die Piloten die UNLCK-Funktion nicht aktivieren dann gibt es 4 Möglichkeiten warum das so ist.......

1.) Die Piloten sind gerade zu beschäftigt um Besuch im Cockpit zu empfangen
2.) Die Piloten haben entschieden das die Person vor der Cockpittür eine unbefugte Person ist
3.) Die Piloten werden daran gehindert die UNLCK-Funktion zu aktivieren obwohl sie es gern wollen
4.) Die Piloten sind nicht mehr bei Bewusstsein

Die Person die gern ins Cockpit möchte hat nun die Wahl ob sie wieder gehen möchte um es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal zu versuchen oder ob die Person es als dringende Angelegenheit erachtet unbedingt ins Cockpit gelangen zu wollen. Im letzteren Fall besteht dann die Möglichkeit den Standardzugangscode erneut einzugeben um so die Dringlichkeit der Angelegenheit zu signalisieren. Bei der erneuten Eingabe des Standardzugangscodes wartet die AUTO-Funktion nicht mehr auf die Freigabe durch die UNLCK-Funktion die vom Piloten aktiviert werden muss sondern es wird dann eine Zeitverzögerung aktiviert. In dieser Zeit haben die Piloten immer noch die Möglichkeit per Videokamera bequem zu kontrollieren wer vor der Cockpittür steht und können erneut entscheiden ob sie der Person den Zugang gestatten oder verweigern wollen. Findet aber auch in dem Fall keine Reaktion der Piloten statt dann öffnet sich die Cockpittür zeitlich verzögert automatisch. Sollten die Piloten jedoch entscheiden das sie die Person nicht im Cockpit haben wollen, oder sie wollen nicht mehr weiter genervt werden von einem Alarmton im Cockpit, dann aktivieren sie die nachfolgende Funktion.........

3.) Die Schalterstellung DENY wird in der Regel nur in dringlichen Ausnahmesituationen benutzt. Dabei wird die AUTO-Funktion für eine bestimmte Zeit (ca. 5-15 Minuten je nach Airline) außer Kraft gesetzt und jegliche Eingabe eines Zugangscodes wird verweigert, jedoch muss die Funktion DENY nach dieser Zeitspanne erneut aktiviert werden, andernfalls erhält die Cockpittür wieder den Status AUTO. Mit Hilfe der Schalterstellung DENY können Piloten sicherstellen das eine unbefugte Person die den Standardzugangscode zum Cockpit kennt dennoch keine Möglichkeit bekommt ins Cockpit zu gelangen weil sie keine Möglichkeit erhält die Zeitverzögerung der AUTO-Funktion zu aktivieren.

In diesen 5-15 Minuten in denen die DENY-Funktion aktiv wäre können Piloten bei Bedarf bequem mit dem Boden kommunizieren und darüber informieren das sich eine Person unbefugt Zugang zum Cockpit verschaffen will.

Ergänzende Bemerkungen :

1.) Die UNLCK-Funktion ist nach Betätigung der DENY-Funktion auch weiterhin verfügbar und öffnet die Cockpittür sofort nach manueller Freigabe durch den Piloten.

2.) Die DENY-Funktion ist keine Rastschalterstellung. Wenn der Pilot die DENY-Funktion aktiviert dann springt der Schalter anschliessend wieder auf die Raststellung AUTO zurück wenn der Pilot diesen Schalter loslässt. Der Pilot kann sehen das er die DENY-Funktion aktiviert hat, auch wenn der Schalter anschliessend wieder automatisch auf AUTO zurück gerastet ist indem die blinkende LED auf der Mittelkonsole erlischt.

3.) Sobald die DENY-Funktion nicht mehr aktiv ist nach Ablauf der Zeitsperre aktiviert sich die AUTO-Funktion automatisch wieder und wartet auf den Zugangscode und das Spielchen geht wieder von vorn los. Entweder der Pilot aktiviert die UNLCK-Funktion, er macht überhaupt nichts, oder er aktiviert erneut die DENY-Funktion und es ist wieder die Zeitsperre aktiv in der keinerlei Eingaben des Zugangscodes möglich sind.

4.) Eine Quelle für diese Informationen kann ich leider nicht verlinken. Meine Informationen stammen aus einer verlässlichen, informativen und seriösen privaten Quelle (kein Pilot). Wäre es nicht so dann könnte ich mir diesen Text hier sparen.

5.) Zu der Funktionsweise der Cockpittür in einer B777 liesse sich noch sehr viel mehr erzählen, denn es scheint einige Unterschiede zu geben die von Airline zu Airline variieren. Grundsätzlich ist das Sicherheitssystem zwar immer das Gleiche, aber in manchen Versionen der B777 gibt es noch eine zusätzliche vierte Schalterstellung ("LCK (Lock)") dessen Funktionsweise ich mir mal spare weil es sich dabei nur um eine Erweiterung der AUTO-Funktion handelt, und auch die Flugbegleiter haben durch spezielle Vorschriften die Anweisungen die Sicherheitsgedanken hinter dem Zugang zum Cockpit weiter zu erhöhen. Bei einigen Airlines darf nur der/die Chefsteward(ess) ins Cockpit, bei anderen Airlines wieder dürfen nur zu bestimmten Zeiten Flugbegleiter Zugang zum Cockpit beantragen, und bei anderen ist es gar so das der Pilot sich von sich aus meldet ob jemand ins Cockpit soll von den Flugbegleitern, ansonsten dürfen sie die Piloten nicht stören. Wenn dann doch jemand um Einlass bitten sollte dann wissen die Piloten sofort das etwas geschehen ist das nicht normal ist.

6.) Seit MH370 sind alle Piloten von MAB (ehemals MAS) angewiesen niemals allein im Cockpit zu sein. Wenn ein Pilot auf die Toilette muss dann muss als Vertretung ein Flugbegleiter im Cockpit so lange anwesend sein bis der Pilot wieder zurückkehrt.

7.) Durch die Isolation des Left AC Bus wird die der Schliessmechanismus entsperrt und die Cockpittür kann geöffnet werden von außen. Das ist bei MH370 geschehen irgendwann in der Zeit zwischen 17:08 UTC und 18:23 UTC. Ob sich dadurch jemand Zutritt zum Cockpit verschaffen konnte bleibt jedoch Spekulation.
Zitat von OverdoseFCKOverdoseFCK schrieb:Und wäre es so einfach möglich über Stunden den Code Bzw.den Zutritt abzulehnen von innen,so wie es bei Germanwings war ?
Zunächst einmal wurde beim Germanwings-Fall nicht über Stunden versucht ins Cockpit zu gelangen, und dabei handelte es sich um einen Airbus. Wie das Sicherheitssystem für die Cockpittür beim Airbus funktioniert kann ich leider nicht sagen. Vermutlich sehr ähnlich, oder anders genau so gut. Aus irgendwelchen Gründen kam der Flugkapitän nicht mehr zurück ins Cockpit obwohl er an der Tür stand und (verbal) den Zugang forderte. Ob der Flugkapitän versucht hat auch via Zugangscode ins Cockpit zu gelangen steht nicht im Abschlussbericht.
Zitat von OverdoseFCKOverdoseFCK schrieb:Dann noch eine Frage...gibt es im Cockpit ein Schalter der zb.die Luftzufuhr in der Kabine beendet?
So hätte sich der Entführer des Anhanges entledigen können.
Vom Cockpit aus kann der Pilot die Outflow-Valves regeln und somit den Druckausgleich in der Maschine steuern. Grundsätzlich kann der Pilot den Druckausgleich in der Kabine wegnehmen und dann hat niemand mehr Sauerstoff. Den bekommen dann die Passagiere nur noch für ca. 20 Minuten über Sauerstoffmasken die automatisch runter fallen (nicht vom Cockpit aus deaktivierbar). Die Piloten erhalten für deutlich längere Zeit Sauerstoff aus einem anderen System. Es gibt darüber hinaus noch mobile Sauerstoffflaschen die ebenfalls deutlich länger Sauerstoff bieten, aber nicht für alle Passagiere.


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Was geschah mit Flug MH370?

31.12.2018 um 22:30
Also dieses Märchen vom Kaffee holen schickenden Piloten stimmt so nicht und hab es auch wohl noch nie .
Ein Kaffee oder andere Getränke gibt es wenn der Trolly für den Bordservice ganz vorne ist. Da werden dann Vorhang zugezogen und der trolly dient auch als Schutz das niemand in ein offenes Cockpit stürmen kann.
Die Piloten werden hier von der Kabinencrew bedient. Der Copilot ist nicht dafür da ,Kaffee zu holen.

Ich sehe das immer wieder wenn ich fliege das so vorgegangen wird.
Sicherlich gibt es noch andere Vorwände jemand aus dem Cockpit zu locken ,aber wenn wir dieses Szenario mal bei Seite lassen,sollten wir uns mal das Cockpit genauer anschauen wie es da möglich ist einen Kollegen auszuschalten.

Kann ein Pilot stehen wenn er einen Funkspruch abgibt ?
Wenn nicht ist es einfacher einen im Sessel sitzenden Piloten von hinten auszuschalten.

Wieso kommt der co Pilot immer so gut weg? Er war Shah körperlich locker überlegen. Für mich auch wieder mal ein großer Zufall das der co-Pilot sein ersten 777 Flug hatte ohne Trainer...! Gibts verlässliche Quellen ob dieser auch einen Flugsimulator daheim hatte,oder was er So in deiner Freizeit gemacht hat ?

Fakt ist ja wohl das es einer der beiden gewesen sein muss. Wenn man den Transponder genau an der Position ausschaltet an der es am günstigsten ist,dann kann man das nicht von außen wissen wann dieser Punkt da ist . Zu viele Faktoren spielen hier rein.

Noch etwas...gibt es ein Szenario in dem beide Piloten involviert sind? Gibt es Gemeinsamkeiten der beiden Piloten im Privatleben? Kannten Sie sich vorher?

P.s euch allen ein gesundes,frohes neues Jahr


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Was geschah mit Flug MH370?

31.12.2018 um 22:58
Zitat von OverdoseFCKOverdoseFCK schrieb:Sicherlich gibt es noch andere Vorwände jemand aus dem Cockpit zu locken ,aber wenn wir dieses Szenario mal bei Seite lassen,sollten wir uns mal das Cockpit genauer anschauen wie es da möglich ist einen Kollegen auszuschalten. ...
Na ja, keiner der Piloten war ein ausgebildeter Killer. Die hatten beide noch nie jemanden umgebracht, schon gar nicht mit blossen Händen und von Angesicht zu Angesicht. Körperliche Gewalt scheidet hier meiner Meinung nach aus. Aber die Piloten waren auch keine Ärzte oder Apotheker. Gift scheidet also auch aus, schon wegen dem Problem mit der Dosierung und Verabreichung.

So oder so wäre ein Mord bei dem der Täter dermassen direkt beteiligt ist auch für den Täter eine hochemotionale Angelegenheit die garantiert seine Konzentration nachhaltig stören würden. Also morden und fliegen gleichzeitig wird wohl nicht funktionieren, v.a. wenn es auch noch der erste Mord überhaupt ist.

Falls einer der Piloten etwas mit dem Verschwinden von MH370 zu tun hat, dann musste der Täter schon warten bis der andere Pilot das Cockpit von allein und freiwillig verlassen hatte und ihn dann aussperren.


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01.01.2019 um 08:14
Zitat von OverdoseFCKOverdoseFCK schrieb:Also dieses Märchen vom Kaffee holen schickenden Piloten stimmt so nicht und hab es auch wohl noch nie .
Ich bin überzeugt das jemand mit über 18.500 Stunden Flugerfahrung genau weiß wie man einen Kollegen aus dem Cockpit hi­n­aus­kom­pli­men­tie­ren kann der nur 39 Stunden Flugerfahrung hat. Ganz besonders dann wenn dieser jemand auch noch Ausbilder ist. Hast Du jemals eine Ausbildung gemacht ? Falls ja, hast Du Deinem erfahrenen Ausbilder gern widersprochen wenn er Dich gefragt hat ob Du dieses oder jenes mal bitte machen könntest ? Solltest Du die Ausbildung ernst genommen und Deinen Ausbilder respektiert haben dann hast Du doch bestimmt stets getan worum er Dich gebeten hat ?
Zitat von OverdoseFCKOverdoseFCK schrieb:Die Piloten werden hier von der Kabinencrew bedient. Der Copilot ist nicht dafür da ,Kaffee zu holen.
Piloten werden von Beginn an auf Teamplay geschult und nicht darauf sich das Telefon zu schnappen und Kaffee anzufordern von den Kollegen weil sie glauben es sei nicht ihre Aufgabe. Um 17:01 UTC wurde die Reiseflughöhe erreicht. In dieser Phase haben Piloten für gewöhnlich nichts weiter zu tun als Monitoring zu betreiben. Wenn der Flugkapitän der Ansicht gewesen sein sollte alles würde prima laufen, dann hätte absolut nichts dagegen gesprochen seinen Kollegen zu bitten einen Kaffee holen zu gehen anstatt die "Bedienung" zu rufen. So etwas nennt man auch Workload-Management. Die Flugbegleiter kümmern sich um die Passagiere und die Piloten machen ihr Ding. Das sieht jeder gern, besonders die Flugbegleiter, ist fair und zeugt von Respekt.
Zitat von OverdoseFCKOverdoseFCK schrieb:Wieso kommt der co Pilot immer so gut weg?
Weil es keine verdächtigen Informationen über ihn gibt.
Zitat von OverdoseFCKOverdoseFCK schrieb: Gibts verlässliche Quellen ob dieser auch einen Flugsimulator daheim hatte,oder was er So in deiner Freizeit gemacht hat ?
Es gibt keine Informationen darüber das er einen Flugsimulator hatte. Hamid war ein sehr gläubiger Moslem, liiert mit einer Pilotin von AirAsia und er mochte große Autos. Er wollte einen Audi A7 von seinem Autohändler abholen nach MH370 laut den Angaben von Geoff Taylor und Ewan Wilson. Außerdem war Hamid der Sohn des stellvertretenden Direktors des Selangor Public Works Department´s, einer Regierungsorganisation.
Zitat von OverdoseFCKOverdoseFCK schrieb:Noch etwas...gibt es ein Szenario in dem beide Piloten involviert sind?
Nein.
Zitat von OverdoseFCKOverdoseFCK schrieb:Gibt es Gemeinsamkeiten der beiden Piloten im Privatleben?
Shah lebte in einer Wohnsiedlung die von einem privaten Sicherheitsdienst geschützt wurde unweit des hiesigen Golfclubs. Hamid lebte in einer Gegend des Mittelstandes. Shah war Atheist, Hamid gläubiger Moslem. Shah war ein "Spätzünder" in der Schulzeit, Hamid ein hoch intelligentes "Wunderkind". Shah war politisch aktiv (Teilnahme an Parteiversammlungen der Opposition, Wahlhelfer), Hamid hatte mit Politik nichts zu tun (keine Informationen). Shah war aktiv öffentlich aktiv in sozialen Netzwerken, Hamid war nicht öffentlich aktiv in sozialen Netzwerken. Shah hat seine Regierung gehasst und er hatte kein Problem damit das es jeder öffentlich zu lesen bekommt. Hamid ging lieber in die Moschee um zu beten mehrmals täglich wenn er nicht flog. Sein Imam hat nur gut über ihn gesprochen.

Ein frohes neues Jahr !


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