Verschwörungen
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Was geschah mit Flug MH370?

57.867 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, China, Flugzeug ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Was geschah mit Flug MH370?

Was geschah mit Flug MH370?

um 08:38
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Und, wenn ich mich recht erinnere, gab es 2 Wochen vor dem Verschwinden von MH370 dann sogar auch noch eine Notfall-Übung im ATCC, bei der ein entsprechendes Szenerio geprobt wurde.
Das war allerdings nur ein MAS-interne Übung. Es gibt auch entsprechende Übungen mit dem ATCC, die fanden aber nur alle zwei Jahre statt:
The Malaysia Airlines emergency response team conduct one major crisis scenario event every year and every two years they also involve the airport authorities.
Quelle: https://www.strategic-risk-global.com/catastrophe-risk/exclusive-lessons-from-malaysia-airlines-mh370-and-mh17/1417686.article
Zitat von DearMRNewmanDearMRNewman schrieb am 12.04.2026:2.) Eine Klassifizierung des Radarkontakts. In Großbritannien im Jahr 1998 gab es dafür 7 Klassifizierungen

- (P) : Pending : Der Master Radarcontroller interessiert sich für einen Radarkontakt aus mehreren Gründen, leitet aber noch keine Prozedur ein
- (A) : Acknowledged : Der Master Radarcontroller sieht keine Auffälligkeiten. Alles ist wie es sein soll
- (U) : Unknown : Der Master Radarcontroller kann den Radarkontakt nicht zusammenbringen mit dem Flugplan oder dem Verhalten des Kontakts. Bei dieser Klassifizierungsstufe wird der zuständige Flughafen kontaktiert.
- (X) : X-Ray : Der Master Radarcontroller und der Flughafen finden keine Antworten. Es müssen Abfangjäger aufsteigen um die Sache zu klären - QRA
- (S) : Suspect : Der Master Radarcontroller ist sicher, hier stimmt was absolut nicht. Nichts ist wie es scheint - QRA.
- (H) : Hostile : Der Kontakt verhält sich feindlich. Diese Klassifizierung wurde in der Friedenszeit nicht verwendet
- (Z) : Zombie : Der Kontakt ist zum Abschuss freigegeben
Dazu gab es weitere Informationen:
Top military officials have publicly said Malaysia's U.S. and Russian-made fighter jets stationed at air force bases in Penang and the east coast state of Kuantan were not scrambled to intercept the plane because it was not viewed as "hostile".

"When we were alerted, we got our boys to check the military radar. We noticed that there was an unmarked plane flying back but (we) could not confirm (its identity)," said the senior military source. "Based on the information we had from ATC (Air Traffic Control) and DCA (Department of Civil Aviation), we did not send up any jets because it was possibly mechanical problems and the plane might have been going back to Penang."
Quelle: https://web.archive.org/web/20140416064225/http://www.reuters.com/article/2014/04/11/us-malaysia-airplane-investigation-idUSBREA3A0NS20140411

Ähnliches hat auch Hishammuddin gegenüber der australischen ABC gesagt.

Daraus geht also hervor, dass es einen Controller des militärischen Radars damals gab. Dieser ging davon aus, dass er weiterhin MH370 auf dem Schirm hat, dass MH370 aber ein technisches Problem hat und daher zur Küste zurückkehrt.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Erwähnen möchte ich dann noch, dass das ATCC und das Militär in KL im selben Gebäude sitzen, was beim selben Vorgesetzten ja auch irgendwie Sinn ergibt.
Der mehrfach erwähnte "supervisor" des ATC ist ja mittlerweile bekannt, und war zuhause, hat dort geschlafen, was jede Reaktion verzögert hat. Man kann den Vorgang also so verstehen, dass der militärische Controller nur die Daten bzw. den Flugplan von MH370 hatte und somit davon ausging, dass der blip MH370 war. Er hat dann mutmaßlich auch beim ATC angerufen, wo der supervisor eigentlich Bereitschaft hatte. Der war aber zuhause, schlafen. Der militärische Controller konnte dann für sich keine andere Entscheidung treffen.


1x zitiertmelden

Was geschah mit Flug MH370?

um 09:09
Jetzt mal davon ausgehend, dass ähnliche Klassifizierungen auch in Malaysia galten, hat man doch klar diesen Fall:
Zitat von DearMRNewmanDearMRNewman schrieb am 12.04.2026:- (U) : Unknown : Der Master Radarcontroller kann den Radarkontakt nicht zusammenbringen mit dem Flugplan oder dem Verhalten des Kontakts. Bei dieser Klassifizierungsstufe wird der zuständige Flughafen kontaktiert.
Der Controller wendet sich also an den Supervisor des ATC. Dieser ist zuhause, schläft, kann/will nicht geweckt werden bzw. hat kein Mobiltelephon auf seinem Nachttisch liegen, weil ihm gesunder Schlaf wichtiger ist.

Man hat also das gleiche, wie es beim ATC protokolliert ist. Das Problem ist klar, man kann aber trotzdem nichts machen, weil alle Leitungen, einschließlich - dies ist von Sharuji auch dokumentiert worden - des Search and Rescue nur über das Büro des supervisors gehen - und das war nicht besetzt, sondern die Person war zuhause, hat geschlafen.

Nur der supervisor hätte sich in seinem Büro mit dem ATC kurzschließen können und dann die Info weiter an das Militär geben können, dass es sich zwar offenbar um MH370 handelt, aber kein Notruf eingegangen war. Das hätte dann zu der Einschätzung führen müssen, dass eine Entführung ein wahrscheinliches Szenario ist. Offenbar existiert kein direkter Draht zwischen Militär und Flugloste. Der Fluglotse bestätig das ja auch, dass er nur den supervisor verständigen kan - das gleiche gilt aber für Sharuji. Aus diesem Grund mussten alle erstmal warten, bis der supervisor aufwacht und seine Nachrichten liest. Vorher konnte niemand was machen.

Der militärische Controller ging dagegen wahrscheinlich von einem Notruf mit Umkehr zum Flughafen aus, weil er keine andere Info hatte.

Vor mich spricht das alles dafür, dass ein auswärtige Macht die Verhältnisse in Malaysia ausspionieren und eine Schwachstelle identifizieren konnte.


melden

Was geschah mit Flug MH370?

um 09:37
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Und, wenn ich mich recht erinnere, gab es 2 Wochen vor dem Verschwinden von MH370 dann sogar auch noch eine Notfall-Übung im ATCC, bei der ein entsprechendes Szenerio geprobt wurde.
Das war allerdings nur ein MAS-interne Übung. Es gibt auch entsprechende Übungen mit dem ATCC, die fanden aber nur alle zwei Jahre statt:
The Malaysia Airlines emergency response team conduct one major crisis scenario event every year and every two years they also involve the airport authorities.
Quelle: https://www.strategic-risk-global.com/catastrophe
Woraus liest du, dass das 2014 nicht der Fall war?


1x zitiertmelden

Was geschah mit Flug MH370?

um 09:50
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Woraus liest du, dass das 2014 nicht der Fall war?
Sharuji spricht in unmittelbaren Kontext nur von dem MAS-internen Operation Center
“Even though our [emergency operations centre] is not sophisticated … our emergency response plans are very comprehensive and very detailed,” he says.
Quelle: https://www.strategic-risk-global.com/catastrophe-risk/exclusive-lessons-from-malaysia-airlines-mh370-and-mh17/1417686.article

Also das berühmte argumentum ex silentio - wäre das ATC einbezogen worden, hätte er das in diesem Kontext erwähnen müssen.

Da der Artikel zudem das Wort "also" mit Bezug auf das zweijährige "Vollszenario" (mit Einbezeihung des ATC) verwendet, kann man ziemlich sicher schließen, dass es damals nur das interne Verfahren war. Sonst ergibt es keinen Sinn zu sagen, dass jedes zweite Jahr "zusätzlich auch" das ATC involviert ist.

Das ist ein auf juristische Feinheiten agestimmter Text. Sharuji hätte der Veröffentlichung nicht zugestimmt, wenn da irgendwas drinstände, was gegen MAS hätte verwendet werden können. Aus der Ambiguität, dass er ausdrücklich nicht das ATC anspricht, der Text dann aber darauf hinweist, dass die reguläre Übung nur intern ist und alle zwei Jahre zusätzlich auch das ATC involviert, kann man mMn ziemlich sicher schließen, dass es 2014 nicht so war. Denn wenn 2014 auch das ATC involviert wäre, hätte das seine Position gestärkt - er hätte es also erwähnt.


1x zitiertmelden

Was geschah mit Flug MH370?

um 10:05
@Panaetius

Ok, das ist sehr wichtig. Mal sehen ob ich das zusammen bekomme, damit wir hier auf dem gleichen Stand sind.

Szenario :

1.) 16:41 UTC - 17:20 UTC : Die malaysische Luftwaffe hat MH370 auf dem Radarschirm. Die IDs und der Flugplan stimmen. Alles ist wunderbar.

2.) 17:21 UTC : Die Transponderinformationen von MH370 verschwinden in 2 Stufen innerhalb weniger Sekunden. Erst sind die IDs und Fluginformationen weg, dann auch die Positionsinformationen. MH370 verschwindet von den Radarschirmen der zivilen Flugsicherung in Kuala Lumpur und auch in Ho-Chi-Minh. Der primäre Radarkontakt von MH370 bleibt aber deutlich sichtbar auf den Radarschirmen der malaysischen Luftwaffe.

3.) Der Radarcontroller der malaysischen Luftwaffe identifiziert den primären Radarkontakt, der zu diesem Zeitpunkt keine IDs mehr sendet und selbstverständlich auch keinen Flugplan mehr besitzt, als MH370.

4.) Der Radarcontroller der malaysischen Luftwaffe entscheidet, dass MH370 sehr wahrscheinlich ein technisches Problem besitzt, und die Piloten sich deshalb entschieden haben nach Malaysia zurückzukehren. Der Radarcontroller geht außerdem davon aus, dass MH370 nach Penang fliegen will.

Ergänzend dazu aus Deinem verlinkten Artikel :
One senior military official said air traffic control had informed the military at around 2:00 a.m. that a plane was missing. The standard operating procedure was to do so within 15 minutes, he said.
Bist Du einverstanden mit diesem Szenario ? Falls ja, dann kann ich von dieser Grundlage aus weiter machen.


2x zitiertmelden

Was geschah mit Flug MH370?

um 10:23
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Also das berühmte argumentum ex silentio - wäre das ATC einbezogen worden, hätte er das in diesem Kontext erwähnen müssen.
Wenn das ATCC nicht einbezogen war, hätte er es überhaupt nicht erwähnen müssen.
"Wir hatten eine tolle Übung - und alle 2 Jahre ist das ATCC mit dabei"... ergibt doch keinen Sinn, wenn es nicht dabei war (... höchstens, wenn man das als Kritikpunkt betrachtet, aber auch dann hätte man es klarer formulieren müssen (wären sie dabei gewesen, wäre es nicht passiert... ), aber das liest sich da nicht.


melden

Was geschah mit Flug MH370?

um 10:41
@DearMRNewman

Zunächst ist mir noch nicht ganz klar, ob du auch die zweite wichtige Information (neben der neuen Deutung der beiden letzten BFO-Werte als möglicherweise verzerrt durch den Autrieb der flaps in Notlandungskonfiguration) mitbekommen hast, dass man mitterweile weiß, wer der hier damals viel diskutierte "supervisor" war, der in der Nacht nie erreicht werden konnte, weil er schlafen war. Und dass der in einem Interview auch einige Erklärungen dazu gegeben hat.
Zitat von DearMRNewmanDearMRNewman schrieb:2.) 17:21 UTC : Die Transponderinformationen von MH370 verschwinden in 2 Stufen innerhalb weniger Sekunden. Erst sind die IDs und Fluginformationen weg, dann auch die Positionsinformationen. MH370 verschwindet von den Radarschirmen der zivilen Flugsicherung in Kuala Lumpur und auch in Ho-Chi-Minh. Der primäre Radarkontakt von MH370 bleibt aber deutlich sichtbar auf den Radarschirmen der malaysischen Luftwaffe.
Im Prinzip schon, nur können wir bei den offenkundigen Arbeitsstandards dort mMn nicht davon ausgehen, dass das sofort so im Detail gesehen wurde, wie es dann Jahre später in der safety investigation usw. bestätigt wurde. Also dass die Informationen nach und nach verschwinden.
Zitat von DearMRNewmanDearMRNewman schrieb:3.) Der Radarcontroller der malaysischen Luftwaffe identifiziert den primären Radarkontakt, der zu diesem Zeitpunkt keine IDs mehr sendet und selbstverständlich auch keinen Flugplan mehr besitzt, als MH370.
Das könnte so gewesen sein. Damals wurde in verschiedenen Foren oft diskutiert, ob tatsächlich der Flug in Echtzeit verfolgt wurde - aber ja, auch Hishammuddin hat es bestätigt - daher gehe ich persönlich auch davon aus, dass es so war. Aber es gab in den ersten Tagen auch ein Dementi von der malaysischen Luftwaffe dazu.
Zitat von DearMRNewmanDearMRNewman schrieb:4.) Der Radarcontroller der malaysischen Luftwaffe entscheidet, dass MH370 sehr wahrscheinlich ein technisches Problem besitzt, und die Piloten sich deshalb entschieden haben nach Malaysia zurückzukehren. Der Radarcontroller geht außerdem davon aus, dass MH370 nach Penang fliegen will.
Ich komme nochmal zurück auf deinem Text oben:
Zitat von DearMRNewmanDearMRNewman schrieb am 12.04.2026:- (U) : Unknown : Der Master Radarcontroller kann den Radarkontakt nicht zusammenbringen mit dem Flugplan oder dem Verhalten des Kontakts. Bei dieser Klassifizierungsstufe wird der zuständige Flughafen kontaktiert.
Das würde ich als die hier maßgebliche Stufe sehen ("unknown"). Denn das Verhalten des Kontakts (Transpondersignal aus, scheinbare Rückkehr) kann man nicht mit dem Flugplan zusammenbringen = Flughafen kontaktieren.

Meine Theorie ist also jetzt, dass der militärische Controller den supervisor vom ATC anrufen muss. Oder wie sollte es sonst sein?
Zitat von DearMRNewmanDearMRNewman schrieb:Ergänzend dazu aus Deinem verlinkten Artikel :
One senior military official said air traffic control had informed the military at around 2:00 a.m. that a plane was missing. The standard operating procedure was to do so within 15 minutes, he said.
Das war damals eine der problematischsten Aussagen überhaupt zu dem Fall, und die Aussage in dem Reuters-Artikel war singulär. Gehen wir trotzdem davon aus, dass ein Kern davon stimmt, so kann es auch einfach nur bedeuten, dass der Fluglotse das Standardverfahren eingeleitet hat - nur wie wir jetzt wissen, muss dieses von der Befehlskette her über den supervisor laufen - und der war zu Hause, hat geschlafen und er konnte auch nicht geweckt werden.

Dann hat die Kommunikation in beide Richtungen nicht funktioniert. Oder glaubst du in Malaysia hat der Controller/Fluglotse auf der unteren Ebene, der also direkt seine Augen auf dem Radarschirm hat, den direkten Draht zum Militär bzw. die Autorität, sich direkt mit dem Militär abzustimmen?


1x zitiertmelden

Was geschah mit Flug MH370?

um 11:03
Zitat von DearMRNewmanDearMRNewman schrieb:Der Radarcontroller geht außerdem davon aus, dass MH370 nach Penang fliegen will.
Was meinst du mit "geht davon aus"?
Hat er das gesehen oder will/soll er das gesehen haben?

Ich möchte an dieser Stelle dran erinnern, dass Thailand einen Rückflug nach KL sah (mit dann erst späterem Kurswechsel) und MAS zunächst davon ausging, dass Subang angeflogen werden sollte.

Also, das ist schon entscheidend, wie du "Annahme" an dieser Stelle definieren möchtest.

In dem Zusammenhang möchte ich auch noch daran erinnern, dass die erste Meldung von einem mehrstündigen Weiterflug ja nicht Inmarsat, sondern von Boeing bzw. Rolls Royce kam.
(das war die Geschichte, dass MAS, als es die 777 erwarb, für eine gewisse Zeit die kostenlose Echtzeit-Diagnose der Triebwerke mit im Paket hatte, den Dienst dann jedoch nicht buchte, als dieser dann kostenpflichtig wurde, Rolls-Royce aus Eigeninteresse die Daten aber weiterhin bezog, wobei Inmarsat eben dabei für die Übertragung zuständig war.

Man könnte sich also ebenfalls auch fragen, ob Inmarsat sich durch die RR-Äußerung genötigt sah, an die Öffentlichkeit zu treten.

Gehst du jetzt davon aus, dass das, was der malayische Controller sah, dem entsprach, was der Öffentlichkeit (final) bekannt gegeben wurde, ohne verstehst du unter "Annahme" eher ein Narrativ?


1x zitiertmelden

Was geschah mit Flug MH370?

um 12:14
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Zunächst ist mir noch nicht ganz klar, ob du auch die zweite wichtige Information (neben der neuen Deutung der beiden letzten BFO-Werte als möglicherweise verzerrt durch den Autrieb der flaps in Notlandungskonfiguration) mitbekommen hast, dass man mitterweile weiß, wer der hier damals viel diskutierte "supervisor" war, der in der Nacht nie erreicht werden konnte, weil er schlafen war. Und dass der in einem Interview auch einige Erklärungen dazu gegeben hat.
Neuinterpretationen von BFO-Werten möchte ich gern zu einem späteren Zeitpunkt diskutieren wenn das geht. Das der Supervisor damals gepennt hat, dass weiß ich natürlich. Ich weiß auch noch, dass dieses Detail laufend Gegenstand vieler Deiner Argumentationen war, und das ist auch ein sehr wichtiges Detail. Ich bin ziemlich sicher, dass ich fast alle Details noch kenne, denn MH370 war schließlich 6 lange Jahre lang quasi wie eine Art Obsession. Das verschwindet alles nicht so leicht.

Wenn Du magst erzähle mir aber bitte gern mehr über den Supervisor und das Interview, denn das ist mir völlig neu.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Im Prinzip schon, nur können wir bei den offenkundigen Arbeitsstandards dort mMn nicht davon ausgehen, dass das sofort so im Detail gesehen wurde, wie es dann Jahre später in der safety investigation usw. bestätigt wurde. Also dass die Informationen nach und nach verschwinden.
Das ist verständlich. Es verhält sich ähnlich wie ein Schiedsrichter der ein Foul sehen und auf Elfmeter entscheiden soll in einem Bruchteil von Sekunden, während alle anderen entscheiden können mit Hilfe von 16 Kameraperspektiven und Superzeitlupe, und dann am Ende den Schiri kritisieren als "blinde Nuss".
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Das könnte so gewesen sein. Damals wurde in verschiedenen Foren oft diskutiert, ob tatsächlich der Flug in Echtzeit verfolgt wurde - aber ja, auch Hishammuddin hat es bestätigt - daher gehe ich persönlich auch davon aus, dass es so war. Aber es gab in den ersten Tagen auch ein Dementi von der malaysischen Luftwaffe dazu.
Ok, dann lassen wir das mal so.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Das würde ich als die hier maßgebliche Stufe sehen ("unknown"). Denn das Verhalten des Kontakts (Transpondersignal aus, scheinbare Rückkehr) kann man nicht mit dem Flugplan zusammenbringen = Flughafen kontaktieren.
Korrekt. "U" (Unknown) wäre in dem Fall die richtige Klassifizierung gewesen. Der Flughafen wurde jedoch nicht kontaktiert. Das kann dann nur bedeuten, wenn man hier die britischen Standards von 1998 als Grundlage nimmt, dass der Radarcontroller den Radarkontakt auf "P" (Pending) hatte. "P" ist jedoch keine manuelle Klassifizierung. "P" ist eine automatisierte Klassifizierung. Jeder Kontakt ist "P" wenn er noch nicht manuell klassifiziert wurde. Es ist aber Vorschrift jeden Kontakt zu klassifizieren. Dafür sitzen auch viele Radarcontroller an ihren Bildschirmen, überwachen ihre jeweiligen Sektoren, und jeder Radarkontakt bekommt eine Klassifizierung zugewiesen. Der Radarcontroller tat es aber nicht, und aus diesem Grund wurde dann auch nicht der Flughafen angerufen, denn bei "P" gibt es keinen Telefonanruf. Sehr interessant, oder ?
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Meine Theorie ist also jetzt, dass der militärische Controller den supervisor vom ATC anrufen muss. Oder wie sollte es sonst sein?
Ganz genau. Bei jeder Klassifizierung oberhalb von "A", und die nächstfolgende Klassifizierung wäre dann "U", muss die Luftwaffe den ATC Supervisor anrufen um zu fragen was da los ist. Steht die Klassifizierung jedoch auf "P" oder "A", dann bleibt der Hörer in der Gabel ;-).
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Dann hat die Kommunikation in beide Richtungen nicht funktioniert. Oder glaubst du in Malaysia hat der Controller/Fluglotse auf der unteren Ebene, der also direkt seine Augen auf dem Radarschirm hat, den direkten Draht zum Militär bzw. die Autorität, sich direkt mit dem Militär abzustimmen?
Das weiß ich nicht. Ich vermute mal vorsichtig : Nein. Hierarchien müssen eingehalten werden.

Lotse ----> Supervisor ----> Militär. Der Supervisor war aber am pennen. Tja, die Kette funktionierte also offensichtlich nicht.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Das war damals eine der problematischsten Aussagen überhaupt zu dem Fall, und die Aussage in dem Reuters-Artikel war singulär. Gehen wir trotzdem davon aus, dass ein Kern davon stimmt, so kann es auch einfach nur bedeuten, dass der Fluglotse das Standardverfahren eingeleitet hat - nur wie wir jetzt wissen, muss dieses von der Befehlskette her über den supervisor laufen - und der war zu Hause, hat geschlafen und er konnte auch nicht geweckt werden.
Wir wissen doch alle, dass damals sehr viel Zeit vertrödelt wurde an allen Ecken und Enden wo man nur hinschaut. Der schlafende Supervisor ist in jedem Fall ein Flaschenhals gewesen. Das ist sehr kritisch. Daran gibt es keinen Zweifel.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Was meinst du mit "geht davon aus"?
Hat er das gesehen oder will/soll er das gesehen haben?
MH370 bewegte sich ziemlich nah parallel entlang der Flugstraße die direkt nach Penang führte, nicht nach Kuala Lumpur. Steht auch so im Artikel oben
"Based on the information we had from ATC (Air Traffic Control) and DCA (Department of Civil Aviation), we did not send up any jets because it was possibly mechanical problems and the plane might have been going back to Penang."
Ergänzend dazu sollte MH370 auch gar nicht ZURÜCK fliegen nach Penang. Da hatte MH370 gar nichts zu suchen laut Flugplan. Richtig hätte es lauten müssen : ZURÜCK nach Kuala Lumpur. Aus der Sicht von MAS-Technik wäre es zwar besser gewesen wenn MH370 in Penang gelandet wäre, denn ich meine, MAS hatte einen Technikstandort auf Penang, aber ich kann mir nicht vorstellen das die Luftwaffe das auch wusste.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Gehst du jetzt davon aus, dass das, was der malayische Controller sah, dem entsprach, was der Öffentlichkeit (final) bekannt gegeben wurde, ohne verstehst du unter "Annahme" eher ein Narrativ?
Ich habe keinen Zweifel daran, dass das Militär MH370 auf ihren Radarschirmen hatte. Und ich glaube es, wenn es heißt das der Radarcontroller davon ausging das MH370 nach Penang wollte. So sah es ja auch aus, und es war tatsächlich so.


melden

Ähnliche Diskussionen
Themen
Beiträge
Letzte Antwort
Verschwörungen: Unbestelltes Saatgut aus China: Zufall?
Verschwörungen, 22 Beiträge, am 19.09.2025 von rainlove
Drachenhexe am 04.09.2025, Seite: 1 2
22
am 19.09.2025 »
Verschwörungen: China Eastern Airlines Flug MU5735 abgestürzt - menschliche Absicht?
Verschwörungen, 233 Beiträge, am 24.03.2025 von canisrex
Papaya64 am 21.03.2022, Seite: 1 2 3 4 ... 9 10 11 12
233
am 24.03.2025 »
Verschwörungen: Haben die USA die Medien übernommen?
Verschwörungen, 88 Beiträge, am 05.06.2017 von thomaszg2872
Holdings am 19.02.2017, Seite: 1 2 3 4 5
88
am 05.06.2017 »
Verschwörungen: Explosionen in chinesischen Chemiefabriken
Verschwörungen, 11 Beiträge, am 13.09.2015 von Carbine
kaott am 12.09.2015
11
am 13.09.2015 »
Verschwörungen: Macht der chinesischen Triaden
Verschwörungen, 35 Beiträge, am 13.04.2014 von Alano
0815Denker am 26.01.2006, Seite: 1 2
35
am 13.04.2014 »
von Alano