Was geschah mit Flug MH370?
02.05.2026 um 12:21In welchem Sinne, in welcher Bedeutung des Wortes oder in welcher Definition von POSITIONAhmose schrieb:aber nicht die Position
In welchem Sinne, in welcher Bedeutung des Wortes oder in welcher Definition von POSITIONAhmose schrieb:aber nicht die Position
Verstehe ich das richtig, dass du RDMI als dieses System beschreibst?Ahmose schrieb:RDMI System
Wir reden von einer manuellen Navigation mit Kompass, Karte und Sicht nach draußen. Das die Piloten mit den Navigationssystemen des Flugzeugs, wie z.B. RDMI, umgehen und diese bedienen konnten wird nicht angezweifelt. Hier geht es darum, das eben jene Navigationssysteme möglicherweise ausgefallen waren und die Piloten vielleicht improvisieren mussten. Das ist natürlich alles Spekulation.bati12za schrieb:Deshalb wieder, halten wir diese Defintion - manuellen Kompass. Sonst sind alles nur Vermutungen oder Mischung.
Das man mittels Kompass einen Kurs halten kann, ist soweit klar.bati12za schrieb:Ich weiß nicht, wie es bei den Piloten ist, aber auch sie mussten mit einer einfachen Übung beginnen, nämlich dem Halten des Flugkurses anhand eines klassischen Kompasses. Das ist ganz einfach.
Meines Wissens gab es neben all der Elektronik dann aber auch noch einen "analogen" Kompass mit im Cockpit Von MH370, da das wohl zur Standard-Ausrüstung einer B777 gehört.Ahmose schrieb:Einen Kompass bedienen können sie sicherlich. Die Frage ist eher ob sie sich auf ihre Kompasse noch verlassen konnten oder wollten. Wenn die Bordsysteme verrückt spielten oder ganz ausgefallen waren, dann funktionierten die Kompasse nicht mehr.
Einen der ohne Strom bzw. unabhängig von den anderen Bordsystemen funktioniert? Aber gut, ohne Kenntnis der genauen oder zumindest halbwegs genauen Position nützt das auch nicht viel.Zz-Jones schrieb:Meines Wissens gab es neben all der Elektronik dann aber auch noch einen "analogen" Kompass mit im Cockpit Von MH370, da das wohl zur Standard-Ausrüstung einer B777 gehört.
Genau - so ein Relikt aus der Urzeit.Ahmose schrieb:Einen der ohne Strom bzw. unabhängig von den anderen Bordsystemen funktioniert?
Den gab es auch nicht.Ahmose schrieb:Allerdings erklärt das noch nicht den stundenlangen Flug nach Süden.
Wie weit die Piloten sehen konnten hängt von der Flughöhe ab. Aber 200 bis 400 Kilometer sollten es schon gewesen sein. Licht hätten sie also gesehen. Banda Aceh und andere Ortschaften an der Küste sollten erkennbar sein. Ob man dann weiß, wo man ist, wage ich zu bezweifeln. Aber die Küste an sich finden und daran entlang fliegen sollte meiner Meinung nach möglich sein. Dann muss man auch nicht zwischen den einzelnen Inseln unterscheiden. Man fliegt einfach solange, bis es wieder hell genug für Navigation auf Sicht ist. Okay, das ist alles ziemlich weit hergeholt.Zz-Jones schrieb:Den gab es auch nicht.
Die Annahme gefiel Malaysia, drum präsentierte man dann auch einen Blip, damit das ungefähr Pi mal Daumen hinkommt.
Bei der Küste ist halt die Frage, inwieweit die noch sichtbar war und wenn, ob die Piloten dann überhaupt zwischen Sumatra und Java noch hätten unterscheiden können?
Damit kannich nicht zustimmen. Viele Flughandbücher geben eine maximale Reichweite von 150 km aus einer Höhe von 10.000 m an. Man muss jedoch klar sagen, dass dies alles vom Wetter abhängt. Und wissen wir, wie das Wetter beim Flug MH 370 an den einzelnen Punkten von Igari über Penang und weiter genau war? Schon eine kleine Wolke reicht aus, und schon sieht alles anders aus. Das gilt auch für Flüge über Land, nicht nur über dem Meer.Ahmose schrieb:Aber 200 bis 400 Kilometer sollten es schon gewesen sein.
Sorry, aber wir reden gerade über das Erkennen von Lichtern bei Nacht und nicht von spezifischen Details am Boden bei Tag. Es geht hier darum auf welche Entfernung man die Lichter von Orten an der Küste vom dunklen Meer unterscheiden kann.bati12za schrieb:Damit kannich nicht zustimmen. Viele Flughandbücher geben eine maximale Reichweite von 150 km aus einer Höhe von 10.000 m an.
Gut, ich werde nicht mit Zahlen herumspielen. Aber ich kann das Wort „Nacht“ noch vom Wort „Tag“ unterscheiden. Wenn MH 370 also nachts flog, dann sah man von IGARI aus Lichter an der Küste. Vorausgesetzt, das Wetter war gut. Ob derjenige oder diejenigen, die dort waren, diese Lichter benennen konnten, spielt keine Rolle. Ich bin der Meinung, dass MH 370 von Leuten gesteuert wurde, die Erfahrung mit der Steuerung eines Flugzeugs vom Typ 777 hatten. Sie wussten also sehr gut, was sie zu tun hatten. Und unsere Debatten, Spekulationen und Vergleiche ändern daran nichts. Für ein Flugzeug in der Luft gilt: Entweder es fliegt oder es stürzt ab. Der erste Teil traf bei MH 370 zu, und ob es abgestürzt ist, gelandet ist oder notgelandet ist, das ist offenbar passiert. Wo, das weiß man nicht, auch wenn einige Teile angeschwemmt wurden, man weiß nur noch nicht, woher.Ahmose schrieb:Sorry, aber wir reden gerade über das Erkennen von Lichtern bei Nacht und nicht von spezifischen Details am Boden bei Tag. Es geht hier darum auf welche Entfernung man die Lichter von Orten an der Küste vom dunklen Meer unterscheiden kann.
Wir waren da bereits einen Schritt weiter - also die Situation, nachdem man bereits zur Andamanen-See hinausgeleitet wurde.bati12za schrieb:Wenn MH 370 also nachts flog, dann sah man von IGARI aus Lichter an der Küste.
Ja, das stimmt. Diejenigen, die dort in der Kabine saßen, hatten also bereits das Festland hinter sich – sofern sie über Penang flogen. Was sie gesehen haben, weiß ich nicht, denn von Penang bis Vampi waren sie etwa 100 Meilen von der Küste Sumatras entfernt. Entscheidend ist für mich, dass sie offenbar nach vorne geschaut oder gaffet haben. Vielleicht auch in die Kabine auf die Instrumente, denn ohne sie hätten sie nicht weiterfliegen können. Nach Vampi noch eine Weile, und seitdem ist Schluss.Zz-Jones schrieb:Wir waren da bereits einen Schritt weiter - also die Situation, nachdem man bereits zur Andamanen-See hinausgeleitet wurde.
Vielleicht hilft das hier:Zz-Jones schrieb:wann bei Java Sonnenaufgang
