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Was geschah mit Flug MH370?

58.536 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, China, Flugzeug ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Was geschah mit Flug MH370?

Was geschah mit Flug MH370?

03.05.2026 um 20:54
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Wir reden von einer manuellen Navigation mit Kompass, Karte und Sicht nach draußen. Das die Piloten mit den Navigationssystemen des Flugzeugs, wie z.B. RDMI, umgehen und diese bedienen konnten wird nicht angezweifelt. Hier geht es darum, das eben jene Navigationssysteme möglicherweise ausgefallen waren und die Piloten vielleicht improvisieren mussten. Das ist natürlich alles Spekulation.
Spannendes Katastrophen-Szenario, dass Ihr da gerade diskutiert habt. Ich lese die ganze Zeit mit.

Zu dem kompass fiel mir beim Lesen ein, mein iPhone hat ne Kompass-App dabei. Keine Ahnung, wie das damals war. Und ob das ab Werk dabei ist oder ob ich diese App extra runtergeladen hatte. Wir hatten aber ja damals gerätzelt über das kurze Log On des Mobiles des Copiloten über Penang. Mir kam da jetzt der Gedanke, was wäre, wenn die Systemausfall hatten, mit Phone-Kompass den Weg zu nem Flughafen suchten und deshalb das Phone des Copiloten beim Turn über Penang angeschaltet war und deshalb der Log-On erfolgte.


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Was geschah mit Flug MH370?

03.05.2026 um 21:06
Speaking of Java, udn es gibt ja heur im Faden welche, die denken,, dass MH370 nicht in den tiefen Süden geflogen ist, sondern Richtung Cocos Island flog und irgendwo dicht vor Java abgestürzt ist. In Victor Ianellos Blog diskutierte er mit Eintrag vom 10.03.26, dass OI dort noch ohne grossen Aufwand suchen könne.

In den Kommentaren ergab sich eine imho hochinteressante Diskussion zwischen mehreren, die das heiss diskutierte Ton-Signal in der Nähe von Java und Cocos Island am Morgen nach dem Verschwinden von MH370 wissenschaftlich analysierten, die Lage herausfanden und hin- und her diskutierten zwischen Meteroriten-Einschlag und dem Aufschlag von MH370 aufs Wasser und dann auf den Meeresboden.

Für mich klingt diese Diskussion so, als ob damit der tatsächliche Absturzort lokalisiert wurde, wenn die Analysen stimmen und das zumindest Argument für Meeresboden-Absuche dort in einem nur engen Bereich wäre.

Der Post ist hier:
https://mh370.radiantphysics.com/2026/03/10/a-candidate-site-for-mh370-that-can-be-searched-quickly-and-soon/#comments


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Was geschah mit Flug MH370?

03.05.2026 um 23:00
Zitat von adstrekeradstreker schrieb:Spannendes Katastrophen-Szenario, dass Ihr da gerade diskutiert habt. Ich lese die ganze Zeit mit.

Zu dem kompass fiel mir beim Lesen ein, mein iPhone hat ne Kompass-App dabei. Keine Ahnung, wie das damals war. Und ob das ab Werk dabei ist oder ob ich diese App extra runtergeladen hatte. Wir hatten aber ja damals gerätzelt über das kurze Log On des Mobiles des Copiloten über Penang. Mir kam da jetzt der Gedanke, was wäre, wenn die Systemausfall hatten, mit Phone-Kompass den Weg zu nem Flughafen suchten und deshalb das Phone des Copiloten beim Turn über Penang angeschaltet war und deshalb der Log-On erfolgte.
Interessanter Gedanke das sie das Handy zum navigieren genutzt haben könnten und nicht zum kommunizieren. Die Idee hat etwas. Allgemein hatten wir früher mal festgestellt, das der Kurs von der ersten Wende bis Penang etwas "ausgefranst" ist, so als wenn da jemand immer mal kurz nach links und rechts vom Kurs abgewichen wäre. Vielleicht waren das ja Probleme bei der manuellen Navigation.

Allgemein ist allerdings festzuhalten das MH370 bis zum Treibstoffende in der Luft blieb und es schwer vorstellbar ist, das Kommunikation und Navigation komplett oder sehr weitgehend ausfallen, aber alle anderen Systeme zum sicheren Betrieb des Flugzeugs nicht. Dennoch, wenn man nicht immer über eine Entführung oder einen Pilotensuizid nachdenken will, dann hat dieses Katastrophen-Szenario seinen Reiz.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.05.2026 um 03:13
Ja, ich frage mich dabei auch, wie weit kann das Kommunikationssystem durch Defekt ausfallen, ohne dass die Flugfähigkeit einer B777 ausfällt, das Flybywire-System funktionslos wird und die Triebwekssteuerung und Treibstoffpumpen ausfallen. Dazu braucht es detaillierte Kenntnisse der Bordsysteme einer B777. Weiss jemand was dazu?

Nachfrage zu der Radarkontroller-Diskussion ein paar Seiten früher - einige von uns bezweifeln die Radardaten, insbesondere ab Penang - richtig?

Ich jedenfalls, da ich grundsätzlich immer alles bezweifle und durch Falsifizierung versuche auszuschliessen. Wissenschaft halt.

Die im Lido gezeigten Radar-Spuren entlsng der Strasse von Mslaka, die veröffentlichten Radarsichtungen - da ist doch ein anderer Linienflug nur wenige Miinuten vor der angeblichen MH370 die Straße von Malaka in nördliche Richtung geflogen. Z.B. Jeff Wise nimmt in seiner wrireden KASSCHSTAN-Nordflug-Hypthese sogar an, dass MH370 so dicht hinter dieser Maschine geflogen ist, dass sie sich im Radarschatten dieses regulären Fluges verstecken konnte und so unentdeckt Richtung Norden flog.

Keine Ahnung, wie sas ohne aktive TCARS-Kollisionswarnung in der Linienmaschine funktioniert hätte. Aber ist es ausgeschlossen, dass die veröffentlichten Radarspuren in Wirklichkeit von diesem Linienflug stammen? Oder könte das doch ne Erklärung für zb. das Lido-Bild sein?


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Was geschah mit Flug MH370?

04.05.2026 um 07:41
Zitat von adstrekeradstreker schrieb:Mir kam da jetzt der Gedanke, was wäre, wenn die Systemausfall hatten, mit Phone-Kompass den Weg zu nem Flughafen suchten und deshalb das Phone des Copiloten beim Turn über Penang angeschaltet war und deshalb der Log-On erfolgte.
Stimmt - das könnte man dort dann auch gut unterbringen (wie so vieles...).

Ich war darauf übrigens gekommen, weil ich mir Gedanken darüber machte, dass (im Falle von beabsichtigter schnellstmöglicher Rückkehr/Landung) eine Rechtswende bei IGARI deutlich effektiver gewesen wäre, zumal man ja ohnehin bereits schon rechts nach BITOD einschwenkte.

Demzufolge würde ich auch bei diesem Szenario annehmen, dass es die "Linkswende" nie gab, denn dadurch hätte man bloß unnötig Zeit verloren (geschätzt 2-3 Minuten).

Bei einer Rechtswende braucht es also die zusätzliche Erklärung, warum (wie und wann) Malaysia dies anders kommunizierte...und das bietet sich bei diesem Szenario halt an.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.05.2026 um 14:45
@Ahmose
@adstreker

Wenn es bei einer B777-200ER zu Problemen kommt mit der Navigation, die Fluglage aber stabil bleibt, dann kann man wunderbar mit dem INS (Inertial Navigation System) navigieren. Sensoren messen dann ständig die Eigengeschwindigkeit, sowie die horizontalen und vertikalen Eigenbewegungen des Flugzeugs. Die Daten werden dann übertragen an den Bordcomputer, und auf den Displays sieht man dann sehr schön wo man sich befindet.

Wenn man jedoch gezwungen wird über viele Stunden so navigieren zu müssen, dann gibt es das Problem des "Drifts". Das Flugzeug weicht dabei immer mal wieder leicht vom Kurs ab, z.b. wenn es zu leichten Turbulenzen kommt, oder einer kurzen Winddrift aus der Schräge. Die Sensoren bekommen diese kleinen Einflüsse die auf das Flugzeug wirken nicht immer mit, und das summiert sich dann auf über so einen langen Zeitraum. Ich meine mich zu erinnern, dass dabei Einflüsse die insbesondere die horizontale Fluglage des Flugzeugs betreffen, am stärksten wirken. Dabei handelt es sich um Einflüsse, die das Flugzeug "verdrehen" oder "versetzen" können über die "Horizontal Center Axis" (genau die Mitte vom Flugzeug wenn man von oben auf das Flugzeug schaut). Die Gyros sind dann weniger genau in dem Fall.

Ich glaube, man kann daher fest davon ausgehen, dass die Piloten nicht gezwungen waren Lichter am Boden suchen zu müssen um navigieren zu können. Man brauchte auch keine Handys. Die funktionierten eh nicht auf der Flughöhe, lol.

In den 61 Minuten im malaysischen Luftraum nach der Umkehr, konnten die Piloten in jedem Fall sehr zuverlässig navigieren, denn die Fluglage von MH370 war sehr stabil.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.05.2026 um 18:26
Ja, bis Penang war alles gewollt.
Glück gehabt (und möglicherweise auch gewusst oder darauf spekuliert), dass das Militär keines der Staaten dies als Angriff sah, bzw. überhaupt bemerkte.
Warum dann ab Penang in nördliche Richtung gedreht wurde? Hmm, mal nachdenken.
Sicherlich nicht über Indonesien hinweg, um das bisherige Glück nicht zu arg zu strapazieren.
Richtung Süden wäre man über Land wohlmöglich gesehen worden - wollte man ja nicht, sonst hätte man das von Beginn an anders fliegen können.
Also blieb der Norden doch wohl nur deswegen übrig, weil man über See wenig Blickkontakt mit anderen haben würde.
Und dann auch noch "im Schlepptau" eines anderen Flugzeugs.
Die Absicht des unerkannten Verschwindens wollen kann man wohl deutlicher nicht machen.

Mir erschließt sich nur nicht, warum MH370 dann über Penang so tief geflogen sein sollte.
Wenn das primäre Ziel ein unaufälliges Verschwinden gewesen war, warum dann (ohne Not) so tief in der Nähe des Festlandes?
Das passt doch alles nicht zusammen.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.05.2026 um 18:38
Zitat von FlybywireFlybywire schrieb:Mir erschließt sich nur nicht, warum MH370 dann über Penang so tief geflogen sein sollte.
In welcher Höhe flog er also über Penang?


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Was geschah mit Flug MH370?

04.05.2026 um 18:45
Zitat von adstrekeradstreker schrieb:Z.B. Jeff Wise nimmt in seiner wrireden KASSCHSTAN-Nordflug-Hypthese sogar an, dass MH370 so dicht hinter dieser Maschine geflogen ist, dass sie sich im Radarschatten dieses regulären Fluges verstecken konnte und so unentdeckt Richtung Norden flog.
Der Begriff „Radarschatten“ ist mir unverständlich. Ich weiß nicht, wie ein solcher Schatten entsteht und wie er sich auf dem Bildschirm des Primärradars zeigt, da ich noch nie mit einem solchen Phänomen konfrontiert wurde.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.05.2026 um 18:51
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Man brauchte auch keine Handys. Die funktionierten eh nicht auf der Flughöhe, lol.
Was meinst Du mit „funktionieren“?
Kein Mobilfunk-Empfang?
Kein Anschalten und Bedienen der Apps eines Handys?

Grade überprüft, die Kompass-App funktioniert korrekt im Flugmodus hier auf 40m über NN. also ohne aktiven Mobilfunk, Bluetooth. Und sie ist von Apple, also ab Werk dabei.

Und, auf dem Giofel des Mount Everest gibt es inzeischen 5G, China hat auf 6500m Höhe und noch darunter Mobilfunk-Basisstationen aufgebaut. D.h. im Luftdruck von 8848m über NN können Handys normal betrieben werden. Und die Kompass-App läuft auch ohne aktive Mobilfunk-Verbindung.

Die Piloten von MH370 hätten sich damit also bis nach Penang durchhangeln können, den Turn nach Norden schaffen und vielleicht noch die Zeit bis zum Nordende der Malaka-Strasse. Wie weit danach hängt von der Erfahrung im Umgang mit den erwähnten Drift-Problemen (Danke für die Erklärung, verständlich) ab. Den beiden Piloten trau ich da so einiges zu.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.05.2026 um 19:11
Zitat von bati12zabati12za schrieb:In welcher Höhe flog er also über Penang?
Angeblich 7.000 Meter (von üblicher Reiseflughöhe kommend).
Ich bezweifle diesen Wert aber.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.05.2026 um 19:15
Zitat von bati12zabati12za schrieb:Begriff „Radarschatten“
Das ist ein Begriff, den man in der Luftfahrt in diesem Zusammenhang nicht verwendet. Vielmehr beschreibt dieser Begriff Bereiche, die nicht von einer Radarabdeckung erfasst sind. Möglicherweise ist die Übersetzung unpräzise.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.05.2026 um 19:19
@adstreker
Man benötigt keinen Kompass im Flugzeug. Die vorhandenen Systeme sind mehr als ausreichend um zu navigieren und es handelt sich um diese Systeme, die auch im Falle von technischen Schwierigkeiten ganz zuletzt ausfallen würden. Wenn die nicht mehr funktionieren, dann gibt es weitaus größerer Probleme.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.05.2026 um 19:20
Zitat von FlybywireFlybywire schrieb:Das ist ein Begriff, den man in der Luftfahrt in diesem Zusammenhang nicht verwendet. Vielmehr beschreibt dieser Begriff Bereiche, die nicht von einer Radarabdeckung erfasst sind. Möglicherweise ist die Übersetzung unpräzise.
Na dann muss man darüber nicht so viel spekulieren. Man weiß ja, wie weit die Radaranlagen der einzelnen Länder entfernt waren, als MH 370 von Penang aus flog. Ich bezweifle, dass es dort irgendeinen Schatten gab.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.05.2026 um 20:13
Darüber (und über einen möglichen Flug nach Kasachstan) sollte man sich auch nicht zu viel den Kopf zerbrechen.
Jeff Wide meinte möglicherweise, dass MH370 so dicht bei einem anderen Flugzeug flog, dass man beide nur als einen Punkt auf dem Radar wahrnehmen würde. Das meint er wohlmöglich, ist aber bei zwei so großen Flugzeugen aus mehreren Gründen keine gute These.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.05.2026 um 22:33
Zitat von bati12zabati12za schrieb:Der Begriff „Radarschatten“ ist mir unverständlich. Ich weiß nicht, wie ein solcher Schatten entsteht und wie er sich auf dem Bildschirm des Primärradars zeigt, da ich noch nie mit einem solchen Phänomen konfrontiert wurde.
Radar ist Licht, Microwelle, Elektromagnetische Strahlung. Radar kann bestimmte feste Materialien wie Aluminium nicht durchdringen. Dahinter sind also keine Radarstrahlen. Das ist Schatten. Wenn ein Flugzeug mit aktivem Radar von vorne rechts bestrahlt wird, findet sich also in einem bestimmten Bereich hinten links keine Radar-Strahlung. Ein Objekt dort kann also vom Radar nicht erfasst werden. Es befindet sich also im Radarschatten des Flugzeugs. Dieser Bereich dürfte aber nur wenige 100m gross sein - siehe den Schatten einer Hand an der Wand. Dessen Grösse ist von der Wellenlänge der auf die Hand fallenden elektromagnetischen Welle abhängig.
Zitat von FlybywireFlybywire schrieb:Jeff Wide meinte möglicherweise, dass MH370 so dicht bei einem anderen Flugzeug flog, dass man beide nur als einen Punkt auf dem Radar wahrnehmen würde.
ja, genau das ist damit gemeint.
Zitat von FlybywireFlybywire schrieb:über einen möglichen Flug nach Kasachstan) sollte man sich auch nicht zu viel den Kopf zerbrechen
Darum geht es mir nicht und ich halte die Details dieser Hypothese auch für ziemlich abwegig. Also das Spoofing der BFO-Werte durch die Entführer, das Steuern der Maschine aus der E-Bay, das Landen und versteckt sein in Baikonour. Nord-Flug könnte schon sein, aber dass die Maschine dabei nicht entdeckt wurde, fällt mir schwer zu akzeptieren trotz der dokumentierten riesigen Radarlöcher im Himalaya.

Im Kern geht es mir ausschliesslich um die Frage, ob sicher ist, dass die veröffentlichten Radar-Daten in der Malaka-Strasse wirklich von MH370 stammt oder ob eine Verwechselung mit dem Linienflug - mit Absicht oder aus Fehlinterpretation der Radaroperateure - vorliegt.
Zitat von FlybywireFlybywire schrieb:Man benötigt keinen Kompass im Flugzeug.
Ja, wenn die Bordsysteme funktionieren. Bei einem katastrophalen Systemversagen kann das theoretisch anders sein. Ausser dazu muss das Bordsystem einer B777 so stark beschädigt sein, so viel ausgefallen sein, dass die Maschine nicht mehr flugfähig ist. Das erfordert aber tiefstes Wissen über das Bordsystem. Hat das hier jemand in der dafür nötigen Tiefe?


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Was geschah mit Flug MH370?

05.05.2026 um 07:41
"Radarschatten" ist nicht das, womit wir uns auseinander setzen sollten, es sei denn, man ist auf ein ganz verrücktes Szenario aus (Entkommen, im "Schatten" eines anderen Flugzeugs...).

Was man fälschlicherweise noch da drunter verstehen könnte, sind die "blindenFlecken" welche durch Hindernisse sowie der Erfassungsgrenze entstanden - die sind natürlich wichtig.


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Was geschah mit Flug MH370?

05.05.2026 um 07:44
Zitat von adstrekeradstreker schrieb:Im Kern geht es mir ausschliesslich um die Frage, ob sicher ist, dass die veröffentlichten Radar-Daten in der Malaka-Strasse wirklich von MH370 stammt oder ob eine Verwechselung mit dem Linienflug - mit Absicht oder aus Fehlinterpretation der Radaroperateure - vorliegt.
Malaysia wird Dir erzählen, dass sie davon ausgehen das es sich bei dem einzelnen Radarblip um 18:22 UTC um MH370 gehandelt haben müsste. Malaysia wird Dir auch erzählen, dass die Ping-Ringe um 18:27 UTC und 18:28 UTC sehr gut in Verbindung gebracht werden können zu diesem einzelnen Radarblip der 5 Minuten zuvor registriert wurde. Durch wen auch immer.

Damit wir uns aber nicht falsch verstehen - Die korrekte Reihenfolge dieser Sachverhalte ist hierbei nach wie vor ein kritischer Punkt.

2 Punkte dazu....

1.) Die genaue Route von MH370 bekam die Öffentlichkeit erst dann präsentiert als man sich über die Pings im Klaren war. Man kann bis heute nicht ausschließen, dass Malaysia damals möglicherweise eine Retrograde Analyse durchgeführt haben könnte, weil sie das mit den Radardaten einfach nicht auf die Reihe bekamen. Warum auch immer.

Sofern zutreffend hätten die Ermittler dann in einem Retrograde Analyseverfahren die Route von MH370 rückwärts rekonstruiert, anstatt vorwärts. Dabei haben sie sich dann erst die BTO-Werte von INMARSAT ausrechnen lassen für 18:27 UTC und 18:28 UTC um eine theoretische Position bestimmen zu können, und von dort aus haben sie dann die Route von MH370 zurück konstruiert bis nach Penang.

2.) Es sollte jedem Beobachter vollkommen klar sein, dass es höchst unwahrscheinlich ist, dass es nur einen einzigen Radarblip gab um 18:22 UTC. Darüber hinaus ist es noch unwahrscheinlicher, dass niemand bestimmen konnte um was es sich bei diesem Radarblip gehandelt haben muss.

Radarblips sind nicht nur irgendwelche Pixel auf einem Radarschirm. Radarblips enthalten durchaus wichtige Informationen. Eines dieser Informationen ist die Radarsignatur. Eine kleine Cessna z.b. erzeugt beim Primärradar eine völlig andere Radarsignatur als eine B777-200ER. Ein Radarcontroller kann das nicht sehen, aber der Computer kann das. Ein gut aufgestelltes Militär hat etliche Radarsignaturen in der Datenbank. Ganz besonders die Signaturen von Passagierflugzeugen und Privatflugzeugen sind darin gespeichert. Das Militär benötigt diese Signaturen dringend, denn wenn da ein Flugobjekt irgendwo ohne Transponder unterwegs sein sollte, dann muss man einfach wissen womit man es zu tun hat. Eine anfliegende Rakete z.b. erzeugt auch eine völlig andere Radarsignatur als ein Passagierflugzeug, und bekommt aus diesem Grund sogar ein völlig anderes Symbol zugewiesen vom Computer des Radarsystems. Der Radarcontroller bemerkt dadurch sofort : "Ach, du lieber Himmel. Da kommt ne Rakete auf uns zu". Das schließt dann auch einen QRA (Quick Reaction Alert) aus, denn eine anfliegende Rakete muss man nicht durch einen Alarmstart erst identifizieren direkt vor Ort. Man weiß einfach, dass es eine Rakete ist durch die entsprechende Radarsignatur.

Das mal kurz dazu. Es ist bis heute vollkommen unverständlich, warum Malaysia damals solche Mühe hatte mit den Radardaten über der Straße von Malakka. Vermutlich herrscht diese Unsicherheit sogar bis heute. Man weiß es nicht. Man hätte damals eigentlich ohne Probleme MH370 identifizieren müssen, es sei denn es gab z.b. Probleme mit der Radarsignatur. Sie passte möglicherweise einfach nicht zu einer B777-200ER. Dadurch könnte ein einziges Rätselraten entstanden sein, und dann kamen die Pings.....


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Was geschah mit Flug MH370?

05.05.2026 um 08:26
@adstreker

Sorry, für den Doppelpost. Aber ich möchte da noch etwas mehr hinzufügen.

Zunächst einmal ein Gesamtüberblick der damaligen zivilen Luftverkehrslage zwischen 17:21 UTC und 18:22 UTC im malaysischen Luftraum :

Beitrag von DearMRHazzard (Seite 408)

Und das berühmte LIDO-Foto :

mh370-search-briefing-3

Damals wurde im LIDO-Hotel in Kuala Lumpur den Angehörigen der vermissten Passagiere von MH370 ein Radarbild präsentiert. Die Leute waren sehr wütend. Sie wollten Antworten, aber sie bekamen keine. Also entschloss sich Malaysia hunderte von überwiegend chinesischen Angehörigen nach Kuala Lumpur fliegen zu lassen und sie im LIDO-Hotel einzuquartieren, auf Staatskosten. Dort wurden sie dann informiert was man so alles weiß.

Es könnte sich dabei tatsächlich um die Radarspur von MH370 gehandelt haben, aber wie Du oben sehen kannst, zeigte die damalige Luftverkehrslage noch ein weiteres Flugzeug das sich nicht weit hinter MH370 befunden haben muss. Dabei handelte es sich um EK343, ebenfalls eine B777-200ER. Wo ist die Radarspur von diesem Flugzeug auf dem LIDO-Foto ? Es gibt sie nicht. Sollte Malaysia damals tatsächlich EK343 rausgeschnitten haben für die Angehörigen ? Wofür sollte das gut sein ? Malaysia hätte doch einfach sagen können : "Also, das hier ist EK343, und das da ist MH370". Jeder aus der genervten und teilweise aufgebrachten Menge hätte das verstanden, und wir als MH370-Beobachter in dem Fall hätten deutlich bessere Informationen mit denen man hätte arbeiten können. So aber, bleibt bis heute das Rätsel : Sehen wir da wirklich MH370, oder sehen wir da eigentlich nur EK343 ?


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Was geschah mit Flug MH370?

05.05.2026 um 11:31
Bei dem von Dir verlinkten Beitrag auf Seite 408 fällt mir auf, dass EK343 plötzlich deutlich "langsamer" vorwärtskommt angessichts der doch sehr ähnlichen Zeitabstände der Screenshots.
Besonders zwischen 01:56 Uhr und 02:01 Uhr kommt die Maschine gar nicht vom Fleck, während sie vorher und nachher doch deutlich zügiger unterwegs zu sein scheint.


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