Flybywire schrieb:@DearMRHazzard Ich denke, @Zz-Jones hat sich verschrieben und meinte auch Sonnenaufgang. Dazu kennt auch er den Fall auch zu gut.
Das stimmt natürlich auch wieder. Hätte ich auch selber drauf kommen können. Danke.
Zz-Jones schrieb:Oh ja, richtig. Danke für das Zurechtrücken.
Ich meinte natürlich den Sonnenaufgang
Klar.
Panaetius schrieb:Einen (linearen) Gleitflug kam man wegen der letzten beiden BFOs ausschließen - aber ein kontrollierter Landeanflug für eine Notwasserung ist möglich. Das setzt dann einen erfahrenen Piloten voraus.
Das ergibt keinen Sinn. Ein kontrollierter Landeanflug ohne Treibstoff an Bord, und somit ohne laufende Triebwerke, beinhaltet automatisch einen kontrollierten Gleitflug.
Panaetius schrieb:Anfangs wurde der 7. Ring unter der Annahme untersucht, dass es gegen Flugende hin keine Piloteneingriffe mehr gab, aber das Gebiet wurde danach sehr deutlich ausgeweitet - ein Vielfaches der ursprünglichen Länge. Diese Gebiete wären nur unter der Annahme zu erreichen gewesen, dass es Piloteneingriffe gab - zumindest bis weit in den SIO hinein.
Das ist richtig. Allerdings sind die Ausdehnungen immer noch nicht lang genug. In den Köpfen der Ermittler hängt immer noch der Gedanke fest, dass MH370 eine Spirale geflogen haben könnte. Wenn man annimmt, dass MH370 eine Spirale flog, dann kann man das Suchgebiet zwar mit Hilfe dieses Arguments ausdehnen, aber dieses Argument beinhaltet
nicht einen kontrollierten Gleitflug.
Wenn irgendjemand auf die Idee kommen sollte, dass ein kontrollierter Gleitflug die hauptsächliche Arbeitshypothese darstellen sollte, dann kann man die ganze Sache auch gleich abblasen, denn das Suchgebiet wäre dann so groß, dass es nicht mehr praktikabel wäre überhaupt noch zu suchen. Genau aus diesem Grund hat man das auch nie getan. Man geht bis heute von einem Geisterflug aus, und das halte ich nach wie vor für einen schweren Irrtum.
Panaetius schrieb:Ich habe oben belegt, dass der Teil des Luftraums an Malaysia delegiert ist und kann den Link auch wieder raussuchen.
Zz-Jones schrieb:Was du mehrfach erwähnt hast, spielt keine Rolle, da deine Schlussfolgerung wieder mal komplett daneben ist.
Ich störe Eure kleine Romanze wirklich nur ungern, aber meiner Ansicht nach hat
@Zz-Jones hier deutlich näher an den realen Geschehnissen als @Panaetius. Es steht völlig außer Zweifel, dass MH370 für einige Minuten den thailändischen Luftraum überflog. Es steht aber auch außer Zweifel, dass in 2014 die Luftstraße B219 (an die sich MH370 orientierte) dem malaysischen Luftraum zugewiesen war.
Irgendwann nach 2014 entschloss man sich daher auch, offensichtlich motiviert durch die negativen Erfahrungen die man wegen MH370 machen musste, die Regeln zu ändern.
Heute sieht das nämlich alles so aus.....

Interessanterweise erhöht sich seitdem der Treibstoffverbrauch aller kommerziellen Flüge durch diese Regeländerung, denn die Route zwischen Kota Bharu und Penang erfordert mittlerweile einen Linksturn und einen Rechtsturn, anstatt direkt beide Flughäfen miteinander zu verbinden. Dadurch verlängert sich alles.
Die ICAO will einfach nicht mehr, dass zukünftig nochmal eine MH370-Situation geschieht in der Region, in der weder Thailand noch Malaysia genau wissen was eigentlich Sache ist bzw. wer überhaupt zuständig ist. Tatsache ist, Thailand musste damals davon ausgehen, dass sich ein UFO in ihrem Luftraum befindet. Also musste sich Thailand auch damit beschäftigen. Es ist nicht logisch anzunehmen, dass Thailand einfach sagte : "Hey, das UFO bewegt sich aber entlang der B219, also ist das nicht unser Ding." Dieses UFO war unbekannt, also hätte es auch die B219 verlassen, und nach Norden
abdrehen können in ihrem eigenen Luftraum. In dem Fall wäre es erst recht im thailändischen Luftraum gewesen und hätte womöglich sogar eine Bedrohung darstellen können. Das war also nicht alles allein nur Malaysias Sache. Thailand war ebenfalls zuständig.
Genau
das macht MH370 auch zu so einer ausgeklügelten Entführung. Hier wurde durch den oder die Täter wirklich an alles gedacht. Verwirrung stiften ohne Ende war kein Zufall, sondern Methodik.