weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Die Klima-Verschwörung

Die Klima-Verschwörung

09.02.2012 um 12:25
@Natoll
Wenn ich ´n Quiz mitmachen wollte, würde ich zum Jauch gehen.

Ausserdem ist alles schon mal beantwortet worden.


melden
Anzeige

Die Klima-Verschwörung

09.02.2012 um 12:46
@myzyny
myzyny schrieb:Wenn ich ´n Quiz mitmachen wollte, würde ich zum Jauch gehen.
Ich habe mir schon gedacht, dass du nicht über das nötige wissen verfügst um solch einfache Fragen zu beantworten.

Ich habe aber noch eine Frage:
Warum wächst der antarktische Eisschild?


melden

Die Klima-Verschwörung

09.02.2012 um 16:52
@Warhead

Wirklich signifikant tragen Methan und Lachgas zum Klimawandel bei

Nicht zu vergessen die FCKW's und Stickoxide, wobei Methan eher lokal wirkt als global. Das verteilt sich nicht so gut. Und hatt zudem ne geringe Aufenthaltszeit von etwa 10 Jahren. Bring uns nur nichts wenn weiter so viel Methan frei wird ^^

@libertarian
Obwohl man das bezweifeln darf, da das Klima eben nicht per se mit dem Anstieg an CO2 ansteigt.

Natürlich nicht, da es so viele andere Prozesse gibt, die das Klima beeinflussen. Dafür steigt der CO2 Gehalt aber mit der Temperatur an.

Jetzt bist du mir nur noch die Statistiken schuldig, die aufzeigen, welchen Anteil an den globalen Treibhausgasen die weltweiten Moor- und Feuchtwiesentrockenlegungen haben ;)

Es ist so gut wie unmöglich einen Aspekt rauszugreifen und gesondert zu betrachten, da es sich schließlich um ein offenes System handelt ^^

Nach dem geläufigen Modell, dass CO2 so relevant wäre, müsste sich das Klima aber proportional zu dem Ausstoß an CO2 erhöhen.

Naja jeder vernünftige Geologe weiß, dass es sich nicht so verhält, sondern dass es eben auch den umgekehrten Effekt gibt. Nur den CO2 Effeckt betracht - im geschlossenen System (leider) - wird die Wirkung von CO2 immer geringe je mehr wir in der Atmosphäre haben.

Und das es Relevanz hatt sieht man an den Polen, wo andere Treibhausgase, vorallem H2O kaum einen Effeckt haben.

@Thawra
... ab wie viel ist es für dich eine Katastrophe? Bist du auch einer von denen, die sich denken "Ach, wenn's jetzt 1 Grad wärmer wäre, das wäre doch voll ok..."?

Wenn es 1 Grad kälter wird pro 130 Jahre, dann haben wir ein Problem. Positive Temperaturentwicklung ist gut für die Natur. Aber nun leider schlecht für uns.... naja für uns ist jede Temperaturänderung schlecht ^^


Das ist nicht nur Unsinn, das ist wieder mal gelogen.

Naja CO2 möglichst zu vermindern ist auch Unsinn^^ ... Man könnte das Geld viel besser in Umweltschutz anlegen, das würde mehr bringen.

Übrigens - warum schmelzen eigentlich die Gletscher, und warum gibt es immer weniger Eis in der Arktis, und warum brechen Eisshelfe von der Antarktis ab... wenn es doch gar nicht wärmer wird?

Weil es im Winter zu trocken ist und im Sommer zu warm. Allerdings haben die Gletscher sich die letzten Jahre wieder einigermasen erholt, auch wenn es gerade wieder zurückgeht. mal abgesehen davon gibt es einen Unterschied zwische Eisfläsche und Eisvolumen. In der Antarktis wird die Eisfläsche weniger (von 2007-2010 stieg sie sogar) und obwohl die Fläsche kleiner wird steigt das Eis, was sich auf der Antarktisbefindet die ganze Zeit. Das Volumen wird halt größer, weil es dort mehr schneit. In der Arktis schneit es hingegen weniger, ergo wird weniger Eis aufgebaut.

Ach das ist auf für @Natoll da oben


Weil CO2 relevant IST. Und weil eine Erhöhung der globalen Temperaturen nicht gut für uns ist. Egoistisches Denken der Menschheit ^^


@Celladoor
Andere Faktoren spielen ja auch eine Rolle. Und es gibt noch viel schlimmere Treibhausgase als CO2, wie Wasserdampf oder Methan. Aber CO2 gehört zu den wenigen Faktoren die der Mensch beeinflussen kann.

Treibhausgase sind was gutes :D ... Und ich denke wir könnten viel mehr, auch Wirksameres tun. Aber unsere High-Tech- über alle Masen lebende Gesellschaft würde sowas ja nicht verkraften...



So noch mal allgemein zu CO2, weil es immer so viel blabla gibt ^^

CO2 ist ein Treibhausgas. Und jene die in ihren Modellen festgestellt haben, dasss CO2 keine Treibhauswirkung hatt, haben halt das Schwingungsverhalten ignoriert... CO2 als lineares Molekül ist nämlich gar kein Treibhausgas.

Und die Wirkung von CO2 ist auch - obwohl global gleichmäßig verteilt - nicht überall gleich. An feuchten warmen Orten wird man kaum einen Einfluss von CO2 feststellen, da die Wirkung von Wasser dort einfach viel zu groß ist. Dort wo es trockener und kälter ist, wirst du auch einen erhöhten Effekt von CO2 feststellen, da andere Treibhausgase eben weniger Einfluss haben (vorallem Wasser). Es ist durchaus ein Unterschied WO du das misst.


@chen

Zu deinem Paper:

Over the last 40 or so years, natural drivers would have caused cooling, and so the warming there has been...

Es gibt durchaus Papers, die das Gegenteil sagen. Das Problem dabei ist welchen der solaren Zyklen, man als vorherrschend nimmt. Wir wissen das es sich abwächselt. Wenn wir unseren 10.000 Jahres zyklus beibehalten, dann stimmt es dass es kälter werden müsste. Aber einige Wissenschaftler, die sich damit befassen (du erinnerst dich vlt an Berner) meinen, das wir jetzt in einer Phase sind in der ein 100.000 Jahreszyklus (Exzentrizität) vorherrscht. Begründung liegt in der Vergangenheit. Es gab in unserer Eiszeit immer mal Perioden in denen der 100.000 Jahres Zyklus anscheinend vorherrschte und zwar immer dann wenn die Exzentrizität klein wurde. Und genau da befinden wir uns. Das würde aber nun bedeuten, dass es auf natürlich weise wämer wird.

Du hast doch auch Zugang zum ISIS, schau mal nach Berner's Papers wenn du Zeit findest, ich bin grad ziemlich im Klausurstress ^^


melden

Die Klima-Verschwörung

09.02.2012 um 19:16
libertarian schrieb:Von welchen Menschen sprichst du? Ich kenne keine Menschen, die keine Abgase und keinen Müll produzieren.
@libertarian
Von Menschen wie Chico Mendez bzw diejenigen die er vertrat.Achja,als überlegener Kapitalist hast du es ja nötig ihn zu kennen

http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-52429274.html

selbst Paul McCartney dieser Scheissgutmensch spendierte ihm einen Song und den Nachkommen die Tantiemen


melden

Die Klima-Verschwörung

09.02.2012 um 19:23
@Schdaiff
Schdaiff schrieb:Egoistisches Denken der Menschheit
Ja.... so ist es eben. Anders als manche Leute zu denken scheinen, geht es hier nicht um güne Fahnen schwenkende Greenpeace-Aktivisten oder ein paar Wissenschaftler, die dringend Geld wollen - es geht um eiskalte Berechnungen, wie nämlich unsere Investitionen (global gesehen) geschützt werden können.


Für die Natur ist eine Temperaturerhöhung weder gut noch schlecht. Einige Arten profitieren, einige nicht, andere wandern ein bisschen - Veränderung halt, nichts Neues. Das Problem ist, dass unser gesamtes System auf die Erde und das Klima ausgerichtet ist, wie es bisher war. Ein Temperaturanstieg hat überhaupt nichts mit Endzeitszenarien zu tun, aber er ist enorm, enorm teuer und kostet Leben.

Man kann aber natürlich auch einfach nichts machen, deswegen stirbt die Menschheit nicht aus.


melden

Die Klima-Verschwörung

09.02.2012 um 19:39
libertarian schrieb:"Wie konnten die nur die Wirtschaft ins Verderben führen, nur weil sie einen religiösen Kult um das CO2 veranstalteten; wie konnten die nur soviel Forschungsgelder für solche Müll ausgeben?"
Als einen krankhaft religiösen Kult seh ich nur den der ums Auto betrieben wird.Selbst die Stadtentwicklung wird ums Auto und für das Auto ersonnen,eine ganze Werbeindustrie mästet sich daran
So stell ich mir ne Ökodiktatur vor,den Audifahrer würd ich allerdings auch mitsamt seiner Karre postwendend in die Presse befördern



melden
libertarian
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Die Klima-Verschwörung

09.02.2012 um 19:48
Habe mir das erste Paper mal durchgelesen.

Das Paper finde ich gut und die vielen Messungen, die mit dem Treibhauseffekt korrelieren, sind auch überzeugend. Das ergibt auf jeden Fall eine bestechende Indizienkette dafür, dass der Treibhauseffekt existent ist und ansteigt - sofern sie nicht manipuliert sind, was ich aber nicht unterstellen will.

Allerdings wird im weiteren Verlauf behauptet, auch nach 1998 seien die Temperaturen global gesehen im Mittel weiter gestiegen. Jede andere Quelle, die ich bisher aber heranzog, behauptet das Gegenteil - nämlich dass die Temperaturen im Mittel global konstant blieben oder lokal sogar fielen. Haben etwa diese anderen Quellen wirklich nicht das gesamte Klimasystem bemessen, wie behauptet? Obwohl ich ja anzweifel, ob man das überhaupt kann.

Auch wird behauptet, man messe die höchsten CO2 Konzentrationen in der Atmosphäre seit mindestens 2Millionen Jahren. Hier sagen andere Quellen(Spiegel) auch etwas anderes. Nämlich dass es mindestens 1Millionen wäre. Ich meine, darüber wird sicher gestritten. Aber ich frage mich gerade, wie sicher solche Messungen überhaupt sein sollen und welche Aussagekraft sie wirklich über die Verteilung von CO2 seit 2Million Jahren haben. Kann man überhaupt sicher bestimmen, wieviel CO2 vor Millionen von Jahren in der Atmosphäre waren?
Satelliten messen die von der Erde abgestrahlte
Infrarotstrahlung und belegen ganz klar die
Existenz des Treibhauseffekts. Ein Vergleich der
Satellitendaten von 1970 und 1996 zeigt, dass bei
Wellenlängen, die von den Treibhausgasen
absorbiert werden, sogar immer weniger Energie
die Erde verlässt. Dies wird von den Forschern als
"direkter, experimenteller Beweis für die
signifikante Zunahme des Treibhauseffekts"
beschrieben.
So weit, so gut. Nur beweist das für mich noch keine Signifikanz bei der Erderwärmung im Zusammenhang zu anderen Faktoren. Für mich heißt Signifikanz noch nicht, dass CO2 überhaupt zur Erderwärmung beiträgt. Sondern dass es dies in einem Maße macht, dass der Temperaturanstieg durch vermehrtes CO2 uns bedroht. Also eben so, wie es vor einigen Jahren vor Kopenhagen immer wieder verlautet wurden. Was weiss ich, was da alles an Schreckenszenarien ausgemalt wurden. Und unser Klima werde sich immer weiter in Richtung Wüstenplanet entwickeln.

Und dass KEIN anderer Faktor dies aushebeln könne. Die Prognosen standen. Sie sind aber nicht eingetroffen. Jetzt versucht man eben, die Kälteerscheinungen irgendwie damit unter einen Hut zu bringen.
Neben den überzeugenden Temperaturaufzeichnungen
gibt es aber noch einen riesigen Berg an
Beobachtungen, die mit einer sich erwärmenden Welt im
Einklang sind. Eisdecken schmelzen und verlieren so
jährlich Milliarden Tonnen an Masse. Der Meeresspiegel
steigt mit größer werdender Geschwindigkeit.
Auch das kann man so nicht ganz gelten lassen:
Auch das steht so im Kontrast zu anderen Quellen(Hier schon mal vor einigen Seiten gepostet):
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/tid-20791/es-wird-waermer-gut-so-3-schmelzen-die-eiskappen-der-pole_aid_58...
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/tid-20791/es-wird-waermer-gut-so-die-7-plagen-der-endzeit_aid_576649.html

Fazit: Also sie könnten sich schon auch mehr daran machen, die anderen Faktoren zu beleuchten und nicht unliebsame Fakten einfach auszublenden. (Schließlich stammt das Paper ja von Dezember 2010). Das haben sie doch anfangs selbst so bemängelt. Von wegen blauer Kirsche und so...

@Schdaiff
Schdaiff schrieb:Naja jeder vernünftige Geologe weiß, dass es sich nicht so verhält, sondern dass es eben auch den umgekehrten Effekt gibt. Nur den CO2 Effeckt betracht - im geschlossenen System (leider) - wird die Wirkung von CO2 immer geringe je mehr wir in der Atmosphäre haben.
Das heißt, die Wirkung von CO2 nimmt je mehr ab, je größer seine Menge wird? Also, der Effekt besteht zwar, aber er wird kleiner, je größer die Menge ist?`(Zumindest im geschlossenen System) Verstehe ich dich richtig?

Wie werden eigentlich die sinkenden Temperaturen in Europa erklärt, obwohl der CO2 Anstieg ungebrochen zunahm?(der Golfstrom kann es ja nicht sein)


melden
libertarian
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Die Klima-Verschwörung

09.02.2012 um 19:50
Ach @Warhead
Bei dir läuft es doch sowieso nur alles auf Kritik an Industrialisierung, Kapitalismus und Moderne hinaus. Nachdem schon der religiöse Kult um den Kommunismus fehlschlug, hat man ja jetzt die Öko-Ideologie. Quasi als Ersatz für den Klassenkampf.


melden
libertarian
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Die Klima-Verschwörung

09.02.2012 um 19:56
@Schdaiff
An dich habe ich noch eine Frage, wenn es dir nichts ausmacht:

Was hältst du eigentlich von den solaren Aktivitäten und dem Einfluss des Erdmagnetfeldes auf die Wolkenbildung und deren Relevanz?


melden

Die Klima-Verschwörung

09.02.2012 um 20:00
@libertarian
libertarian schrieb:Das heißt, die Wirkung von CO2 nimmt je mehr ab, je größer seine Menge wird? Also, der Effekt besteht zwar, aber er wird kleiner, je größer die Menge ist?
Das ist korrekt. Deshalb führt ein exponentieller Anstieg des CO2 Gehaltes zu einem linearen Anstieg der Temperatur. Man geht davon aus, dass eine verdopplung des heutigen CO2 Gehaltes in der Atmosphäre etwa 1°C Temperaturzunahme bewirken würde (zzgl. 1°C durch mehr Wasserdampf).
libertarian schrieb:Wie werden eigentlich die sinkenden Temperaturen in Europa erklärt, obwohl der CO2 Anstieg ungebrochen zunahm?
Redest du von der jetzigen Kältewelle?


melden

Die Klima-Verschwörung

09.02.2012 um 20:44
libertarian schrieb:Was hältst du eigentlich von den solaren Aktivitäten und dem Einfluss des Erdmagnetfeldes auf die Wolkenbildung und deren Relevanz?
Zeig mir mal bitte diesen Zusammenhang auf.


melden
libertarian
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Die Klima-Verschwörung

10.02.2012 um 04:10
Natoll schrieb:Redest du von der jetzigen Kältewelle?
Ja. Und generell. Hier ist ein Erklärungsversuch, den ich aber stark anzweifle. Nicht zuletzt, da sich die Sache mit dem Golfstrom letztlich auch als falsch herausgestellt hat. Und auch, da dies irgendwie schon wieder so weit gegriffen ist.

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2012-02/klimawandel-kaelte/seite-1
Fipse schrieb:Zeig mir mal bitte diesen Zusammenhang auf.
Das Magnetfeld bietet für gewöhnlich Schutz vor kosmischer Strahlung. Wenn sich also die Intensität des Magnetfeldes ändert, dann kann auch mehr Strahlung die Erde erreichen und diese Strahlung könnte Wolken bilden. Die Wolken wirken auf das Klima ein.

Habe vor einigen Seiten mal was dazu gepostet:
Erst Ende Oktober warnten die drei Direktoren der großen deutschen Geoforschungsinstitute, dass das erwünschte Ziel, den globalen Temperaturanstieg bei zwei Grad zu begrenzen, „aus geowissenschaftlicher Sicht nicht haltbar“ sei. Und zwar nicht, weil der CO2-Anstieg ungebremst weiterläuft, sondern weil „deutlich wird, dass wir grundsätzliche Zusammenhänge nicht verstehen“, wie Reinhard Hüttl, Chef des Geoforschungszentrums Potsdam, anmahnt; zum Beispiel „Veränderungen im Erdmagnetfeld, die einen Einfluss auf die Magnetosphäre und damit auf die Atmosphäre haben.“ Was hierbei womöglich stark unterbewertet ist: die Kraft des Sonnenwindes, ablesbar am Wandel der Sonnenflecken.
Forschungen über den Einfluss der kosmischen Strahlung:
(2009)
http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article5304764/Sonnenwind-gibt-Antworten-zum-Klimawandel.html

(2011)
http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13563144/Sonnenwinde-befoerdern-womoeglich-den-Klimawandel.html


melden

Die Klima-Verschwörung

10.02.2012 um 11:24
@libertarian

Das sind bisher noch Hypothesen während die Treibhauseigenschaften des CO2 schon längst belegt wurden.


melden

Die Klima-Verschwörung

10.02.2012 um 11:49
@Thawra

Für die Natur ist eine Temperaturerhöhung weder gut noch schlecht.

Nein, es ist nicht weder gut noch schlecht, es ist definitiv gut, da die Biodiversität steigt, was vorallem daran liegt, das es mehr Schelfgebiete gibt und der Meeresspiegel steigt. Noch besser ist es, wenn große Flachmeere entstehen.

@libertarian
Haben etwa diese anderen Quellen wirklich nicht das gesamte Klimasystem bemessen, wie behauptet? Obwohl ich ja anzweifel, ob man das überhaupt kann.

Niemand kann das gesamte Klimasystem messen, das ist schlichtweg zu kompliziert. Man kann nicht mal überall messen. Aber HadCRUT 4 zeigt einen Anstieg um 0,1 Grad die letzten Jahre und ein größer umspanntes Netz gibt es nicht (HadCRUT Messungen sind eine Kombination aus Land und Ozean Temperaturen (HadSST 2) von 5°N bis 5°S).

Kann man überhaupt sicher bestimmen, wieviel CO2 vor Millionen von Jahren in der Atmosphäre waren?

So bis 400.000 Jahre ist es sehr genau, dank dem Antarktischen Eis. Und theoretisch gilt das bis vor etwa 2 Millionen Jahren. Wir können nur nicht so tief bohren. Aber man kann anhand der Kohlenstoffisotopie den CO2 Gehalt ziemlich gut messen. Also Anhand der Anzahl der schweren C-13 Isotope die kalkbildenden Lebewesen in ihr Skelett einbauen.

Das heißt, die Wirkung von CO2 nimmt je mehr ab, je größer seine Menge wird? Also, der Effekt besteht zwar, aber er wird kleiner, je größer die Menge ist?`(Zumindest im geschlossenen System) Verstehe ich dich richtig?

Jap

Wie werden eigentlich die sinkenden Temperaturen in Europa erklärt, obwohl der CO2 Anstieg ungebrochen zunahm?

Also ich würde es mit der Verschiebung der Hoch - Tief Gebiete, also Russland Hoch und Island Tief erklären. In den letzten Wintern standen wir halt mehr unter dem Einfluss des kalten Hoch- und davor hatten wir öfters mal das warme Tiefdruckgebiet.

Macht Sinn oder? Und ist ja ähnlich zu dem was das Alfred Wegener Institut herausgefunden hatt. Allerdings wie genau welche Dinge diese Veränderungen beeinflussen... hm... da frag ich besser mal en Meterologen ^^


Was hältst du eigentlich von den solaren Aktivitäten und dem Einfluss des Erdmagnetfeldes auf die Wolkenbildung und deren Relevanz?

Oh wir können schon seit 2006 solare Aktivitäten prima mit der Temperatur (durch Sauerstoffisotopen Messungen) korrelieren. Seit Shakleton es geschaft hatt den Effekt der Eisfläche aus diesem Proxi herauszunehmen. Die Temperatur folgt diesem solaren Einfluss. Allerdings nicht wegen Sonnenflecken oder sonstigen kurzen Änderungen, sondern eben wegen den orbitalen Zyklen: Exzentrizität, Obliquität und der Präzession. Man hatt sogar festgestellt, dass je nach Konstellation ein bestimmter Zyklus vorherrscht. Aber rechnet man alle übereinander, dann passt es mit der Temperatur, egal ob du es an benthischen Foraminiferen oder aus dem Eis oder sonst wo misst.

Was denn Einfluss des Erdmagnetfeldes auf Wolkenbildung angeht... Da kenn ich mich nicht mit aus.


@Fipse
Das sind bisher noch Hypothesen während die Treibhauseigenschaften des CO2 schon längst belegt wurden.

Also kurze Änderungen beeinflussen das Klima nur marginal. Dafür passen die orbitalen Zyklen super zu Millionen von Jahren Temperaturentwicklung der Erde.


melden

Die Klima-Verschwörung

10.02.2012 um 12:20
@Natoll

Mehr Schnee in der Antarktis? Wo ist das denn für die letzten Jahre dokumentiert?
Kann da nix zu finden.

Schön, dass die Diskussion wieder voll läuft, da kann ich ja mal Pause machen. :)

Hier noch mal meine Meinung in Kurzform:

CO2 ist nicht klimarelevant! Das Gegenteil ist NICHT bewiesen, nur "berechnet".
Geld für eine CO2 - Reduzierung auszugeben ist Verschwendung!
Es ist besser in anderen Projekten angelegt!

Eine Erwärmung, wenn sie denn stattfände, ist nicht schädlich für Mensch und Natur.
Ich bin FÜR Umweltschutz; Gegen Atomkraft.

Seit 14 Jahren stimmen die Modelle der Klima-Hysteriker nicht mehr mit der Realität überein.
Keine weitere Erwärmung, trotz zunehmender CO2-Werte.

Das Klima wird im Wesentlichen von der Sonne und anderen kosmischen Faktoren bestimmt.


bin jetzt mal ne Woche weg.
Gruss an alle
my


melden

Die Klima-Verschwörung

10.02.2012 um 13:04
libertarian schrieb:Ja. Und generell. Hier ist ein Erklärungsversuch, den ich aber stark anzweifle. Nicht zuletzt, da sich die Sache mit dem Golfstrom letztlich auch als falsch herausgestellt hat. Und auch, da dies irgendwie schon wieder so weit gegriffen ist.
Was wir jetzt haben ist kaltes Wetter. CO2 beeinflusst jedoch das Klima. Lokale zeitlich begrenzte Wetterphänomene repräsentieren kein durchschnittliches Klima. Die mittlere Jahrestemperatur ist in den vergangenen Jahrzehnten durchweg gestiegen.
libertarian schrieb:Das Magnetfeld bietet für gewöhnlich Schutz vor kosmischer Strahlung. Wenn sich also die Intensität des Magnetfeldes ändert, dann kann auch mehr Strahlung die Erde erreichen und diese Strahlung könnte Wolken bilden. Die Wolken wirken auf das Klima ein.
Ein interessanter Ansatz der jedoch 2010 experimentell widerlegt wurde:
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1024560&_z=859070
Und ohnehin nie belegt wurde:
http://www.klimafakten.de/behauptungen/kosmische-strahlung-verursacht-den-klimawandel
Schdaiff schrieb:Oh wir können schon seit 2006 solare Aktivitäten prima mit der Temperatur (durch Sauerstoffisotopen Messungen) korrelieren. Seit Shakleton es geschaft hatt den Effekt der Eisfläche aus diesem Proxi herauszunehmen. Die Temperatur folgt diesem solaren Einfluss. Allerdings nicht wegen Sonnenflecken oder sonstigen kurzen Änderungen, sondern eben wegen den orbitalen Zyklen: Exzentrizität, Obliquität und der Präzession. Man hatt sogar festgestellt, dass je nach Konstellation ein bestimmter Zyklus vorherrscht. Aber rechnet man alle übereinander, dann passt es mit der Temperatur, egal ob du es an benthischen Foraminiferen oder aus dem Eis oder sonst wo misst.
Jo und wenn man sich das anschaut müsste es in den nächsten 25.000 Jahren ein bisschen kühler werden und erst dann wieder ein bisschen wärmer. So dolle passt das mit der Temperatur ja auch nicht, vor allem wenn die Insolation nur geringfügig schwankt. In kurzen Zeiträumen passt Insolation und Temperatur ja schon gar nicht zusammen ^^

@myzyny
Amen.^^


melden

Die Klima-Verschwörung

10.02.2012 um 13:15
Schdaiff schrieb:Niemand kann das gesamte Klimasystem messen, das ist schlichtweg zu kompliziert. Man kann nicht mal überall messen. Aber HadCRUT 4 zeigt einen Anstieg um 0,1 Grad die letzten Jahre und ein größer umspanntes Netz gibt es nicht (HadCRUT Messungen sind eine Kombination aus Land und Ozean Temperaturen (HadSST 2) von 5°N bis 5°S).
Es lohnt sich mMn sehr Ozean und Landtemperatur getrennt zu betrachten da die Ozeane aufgrund ihrer deutlich größeren Wärmekapazität träge auf Änderungen reagieren. Auf den Kontinenten ist die Temperatur immerhin unvermindert gestiegen. Von wegen die erwärmung hätte gestoppt, son quatsch, die Ozeane relativieren das momentan nur.


melden
libertarian
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Die Klima-Verschwörung

10.02.2012 um 18:00
Natoll schrieb:Ein interessanter Ansatz der jedoch 2010 experimentell widerlegt wurde:
Nja. Mir gefällt ja der Leserkommentar hierzu:
Der Artikel bezieht sich auf ein Paper von Calogovic von 2010 und auf einen Artikel von Svensmark von 2000.

Inzwischen hat Svensmark allerdings wohl neue Erkenntnisse gewonnen, insbesondere mit Hilfe eines in Dänemark durchgeführten Experiments namens SKY - außerdem steht wohl noch das CERN-Experiment CLOUD aus.

Mit SKY weist Svensmark nach, dass die kosmischen Strahlen durchaus an der Beteiligung der unteren Wolkenbildung (bis ca. 3000 Meter) beteiligt sind. Diese wiederum verursachen eine Vergrößerung der Albedo der Erde, was zu Abkühlungseffekten führt. Die kosmischen Strahlen, die von Sternexplosionen tief in der Milchstraße herrühren, und die unsere Erde treffen, werden durch das Magnetfeld der Heliosphäre mehr oder weniger abgelenkt.

Svensmark hat das sehr schön beschrieben in seinem 2008 erschienenen Buch "Sterne steuern unser Klima".

Offensichtlich hat Calogovic diese Erkenntnisse nicht gewusst, sonst hätte er sein Experiment anders gestaltet.

Damit will ich nichts gegen den anthropogenen Einfluss von CO2 sagen. Es könnte aber doch sein, dass eben beide Einflüsse auf unser Klima einwirken, und womöglich noch mehr ...

Dummerweise meint Svensmark allerdings, dass der kosmische Einfluss, das sog. Radiative Forcing, ca. 1,4 W/m2 ist, just genau der gleiche Wert wie der Einfluß von CO2 (Radiative Forcing) ... Immerhin könnte es ja sein, dass jeder hier noch einmal seine Hausaufgaben machen muss.
Ansonsten schätze ich mal, sollte man da noch etwas abwarten, wie es sich entwickelt.


melden

Die Klima-Verschwörung

10.02.2012 um 19:08
@Schdaiff

Quark. Für die Natur ist es weder gut noch schlecht, weil es so was wie eine Entität namens 'Natur' nicht gibt. Biodiversität ist an und für sich auch weder gut noch schlecht. Es ist aber spezifisch für uns Menschen gut, weil das höhere Stabilität der Ökosysteme bedeutet, was wiederum weniger unangenehme Überraschungen in Form von ev. plötzlichen Veränderungen heisst.

'Für die Natur' ist es ziemlich egal, ob irgendwo 100 Arten leben oder 10'000. Genauso wie es 'für die Erde' scheissegal ist, ob es auf ihr überhaupt Leben gibt oder nicht. Das Leben auf der Erde hat keinen Zweck, es IST einfach. Und alternativ IST es halt nicht. Genauso wie das Aussterben einer Art an und für sich völlig egal ist, das gab's in der Geschichte der Erde schon hunderttausendfach. Für die Ökosyteme, wie wir sie kennen und haben möchten, kann es aber eine sehr grosse Rolle spielen.


melden
Anzeige

Die Klima-Verschwörung

11.02.2012 um 12:38
@Natoll

Jo und wenn man sich das anschaut müsste es in den nächsten 25.000 Jahren ein bisschen kühler werden und erst dann wieder ein bisschen wärmer. So dolle passt das mit der Temperatur ja auch nicht, vor allem wenn die Insolation nur geringfügig schwankt. In kurzen Zeiträumen passt Insolation und Temperatur ja schon gar nicht zusammen ^^

Es gibt durchaus verschiedene Ansichten darüber im Moment. Nur die kurzen Zeiträume werden von den längeren überlagert, da sind sich alle einig.


Es lohnt sich mMn sehr Ozean und Landtemperatur getrennt zu betrachten.

Nur wenn es um vergleiche der letzten Jahre geht, also seit wir Thermometer haben. Allerdings um daraus zusammenhänge zu erkennen aus der Vergangenheit, was die Geologen ja wollen, braucht es eine Gesammtbetrachtung, da wir von vor zig tausenden von Jahren auch einen globalen Durchschnitt der Temperatur berechnen, und der ist genau so groß egal wo wir messen, ob an Land im Wasser oder im Eis. Was an der Verteilung von Sauerstoff liegt, was anderes ist halt nicht möglich.


@Thawra

Ok wenn du das so siehst, bitte ... Es gibt eben Menschen, die sehen das anders.


@Warhead
das sog. Radiative Forcing, ca. 1,4 W/m2 ist, just genau der gleiche Wert wie der Einfluß von CO2

Aber immer im Hinterkopf behalten, dass dort nur Antrhopogene Einflüsse betrachtet werden bei dem sogenannten radiative Forcing.

Übrigens ist im Durchschnitt alle für die Erwämrung der Atmosphäre verantwortliche Strahlung etwa 67 W/m² ... was sind da schon 1,4 W/m² (ich glaube bei CO2 allein warens sogar 1,7) bitte.


melden
270 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden