Klasse haha
:sense: gegen
:nessie:skagerak schrieb (Beitrag gelöscht):Siehst Du ja daran, wie antidepressant deine Beiträge interpretiert. ;-)
Ich habe ihn schon sehr genau verstanden. Und
@off-peak hat noch etwas viel wichtigeres verstanden. Nämlich das das Dreieck-Argument ein absolutes Schwachsinns-Schein-Argument ist, dass oberflächlich betrachtet logisch erscheint, aber beim genaueren objektiven Durchdenken absolute nichts beweist. Genau wie der blöde Pendelbeweis.
Die Tatsache, dass ein kleines Pendel ausschlägt und plötzlich die Richtung ändert, beweist, dass die Erde rotiert, dreht, herum saust?
Die Tatsache, dass auf einem km großen Feld ein aus Seilen gespanntes Dreieck eine Innenwinkelsumme über 180° aufweist, beweist dass die Fläche gerundet sein muss, bzw die gesamte Erde rund sein muss? Ich glaube nicht mal die flachesten Flacherdler würden überzeugt sein, dass ein km gro´oßes Feld völlig flach ist, eher uneben.
Lest euch das mal durch
zitiert aus
http://www.wernerpieper.de/schmath/erl_erat.htmEratosthenes war nicht der erste, der auf die Idee kam, die Erde habe nicht die Form einer Scheibe sondern die einer Kugel. Aber ihm wird zugeschrieben, eine besondere Begründung dafür gefunden zu haben, dass die Erde keine Scheibe sein kann. Er wendete mathematische Kenntnisse an. Winkelgrößen, Regeln zum Größenvergleich von Winkeln und der Begriff Parallelität spielten eine Rolle in seinen Überlegungen.
Über die Größen, die Eratosthenes verwendet haben soll, findet man (leicht) unterschiedliche Angaben. Übereinstimmung gibt es wohl darüber, dass er von diesen Beobachtungen ausging:
An einem 21. Juni konnte man in Syene (heute Assuan) zur Mittagszeit das Spiegelbild der Sonne in einem tiefen Brunnen sehen. (B1)
Also würden Sonnenstrahlen in Syene zu diesem Zeitpunkt senkrecht auf die Erde treffen.
In Alexandria ('fast' auf demselben Längengrad wie Syene, Unterschied ca. 3°) dagegen warf zur selben Zeit ein Obelisk einen deutlichen Schatten. (B2)
Also treffen Sonnenstrahlen zu diesem Zeitpunkt in Alexandria nicht senkrecht auf die Erde.
Die erwähnten Beobachtungen (B1 und B2) und die Annahme, die Erde sei eine Scheibe, führen also zu der Situation in Skizze 1.
Diese steht aber im Widerspruch zu der damals bekannten Tatsache, dass Sonnenstrahlen nahezu parallel auf die Erde treffen.2
Die einzige nicht-sichere Voraussetzung in diesem Zusammenhang war die Annahme, die Erde habe die Form einer Scheibe.
Diese Annahme führte also zu einem Widerspruch und musste deshalb falsch sein.
Was um alles in der Welt soll das? Warum müssen Sonnenstrahlen parallel auf die Ede treffen? Und wie kann man daraus schließen, dass wenn Sie es nicht tun, das das Weltbild falsch ist?
zitiet aus
http://www.rp-online.de/panorama/wissen/wie-misst-man-den-abstand-der-erde-zur-sonne-aid-1.2285593"Um den Maßstab des Planetensystems zu ermitteln, reicht es, einen einzigen Abstand im Planetensystem zu kennen", erklärt Hans-Erich Fröhlich vom Astrophysikalischen Institut Potsdam. "Man muss also die Sonnenentfernung nicht direkt messen."
Der Nachbarplanet Venus ist für solche Messungen besonders geeignet, denn er kommt uns bis auf 41 Millionen Kilometer nahe und damit näher als der Mars.
O Gott, so einfach hat man es sich gemacht ja? Ich kann nicht mehr
Fichtenmoped schrieb:Ich hab mir mal die Mühe gemacht, die Höhe der Sonne über dem Äquator zur Tag- und Nachtgleiche zu berechnen. Und wie erwartet: die notwendige Höhe unterscheidet sich von Ort zu Ort: in Rostock steht die Sonne 4.354km über dem Äquator, in München 4.797km und in Berlin 4.777km.
It‘s Mathe, not Magic!
Wieso? Ich dachte, die Sonne ist knapp 150mio km entfernt? Davon abgesehen, kein Flacherdler behauptet, dass die Sonne in immer gleicher Höhe über uns kreist. Siehe Jahreszeiten ein paar Seiten vorher.