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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

02.09.2020 um 11:15
Zitat von Zyklotrop
Zyklotrop
schrieb:
Sollten dann der Staat und Firmen, Banken, Geschäfte ect.
Firmen ja, haben sie heute bereits, dass nennen wir Geschäfts bzw. Vertragsfreiheit.
Der Staat: Nein. Der Staat hat die Aufgabe seinen Bewohnern ein möglichst uneingeschränktes Leben zu ermöglichen. Nicht ihn zu gängeln um es mal etwas plakativ aus zu drücken.
Wie gesagt hier kollidieren Ansprüche, welche beide ihre Berechtigung haben.
Zitat von Zyklotrop
Zyklotrop
schrieb:
Das seh ich dann als Dystopie. Ohne eine zeitgleiche weitergehende Beschneidung der Bürgerrechte und Informationsmöglichkeiten wäre das hier nicht umsetzbar.
Ja das ist in gewisser Weise eine Dystopie. Aber, dass das so schwierig um zu setzen ist glaube ich nicht. Das ist ja nicht ein ON/ OFF Schalter. Solche Dinge kommen schleichend. Ich weiss das hört sich jetzt sehr VT-mässig an. Aber die Freiheit ist eines unserer höchsten Güter, es zu beschränken sollte nur mit bedacht geschehen.

Ich bin einfach der festen Überzeugung, dass der grosse Teil der Bevölkerung nicht dumm und unverantwortlich ist. Sonder das die Menschen sehr wohl dazu in der Lage sind eigenverantwortlich gute Entscheidungen im Sinne der Gesellschaft zu treffen. Wenn man sie nur lässt.
Zitat von Zyklotrop
Zyklotrop
schrieb:
Warum ausklammern?
Weil es keinen Impfstoff gibt. Und ich auch nicht sehe das ein solcher sobald verfügbar sein könnte. Die Erprobung eines Impfstoffes nimmt meines Wissen Jahre in Anspruch, nicht Wochen oder Monate.



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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

02.09.2020 um 11:16
Zitat von Optimist
Optimist
schrieb:
das kann man doch aber erst nach Langzeitstudien wissen, manche Nebenwirkungen treten doch erst nach längerer Zeit zu tage, als "Spätfolgen".
Bis zur Zulassung eines Impfstoffes werden ja schon einige Nebenwirkungen bekannt sein und von denen schrieb ich, denn was ich nich weiß kann mir auch nich zu einer sinnvollen Bewertung verhelfen.
Entscheidend is wie immer das Verhältnis von Nutzen zu Risiko, wenn das für mich stimmt bin ich dabei.
Zitat von Optimist
Optimist
schrieb:
Wohldem, wenn es Mutige gibt, welche sich einen noch nicht ausreichend getesteten Impfstoff geben lassen.
Ohne die gäbe es keinen Einzigen Impfstoff und auch kein Medikament, denn die wurden alle mal an Menschen getestet.
Zitat von Optimist
Optimist
schrieb:
das schafft man mMn auch ohne Impfen, auch wenn man diese besucht -> Abstand und Maske...
Aber besser, sprich mit weniger Risiko mit der Impfung.

mfg
kuno



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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

02.09.2020 um 11:19
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Ich bin einfach der festen Überzeugung, dass der grosse Teil der Bevölkerung nicht dumm und unverantwortlich ist. Sonder das die Menschen sehr wohl dazu in der Lage sind eigenverantwortlich gute Entscheidungen im Sinne der Gesellschaft zu treffen. Wenn man sie nur lässt.
Das aktuelle Coronaszenario lässt mich da nicht so positiv denken.
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Weil es keinen Impfstoff gibt. Und ich auch nicht sehe das ein solcher sobald verfügbar sein könnte. Die Erprobung eines Impfstoffes nimmt meines Wissen Jahre in Anspruch, nicht Wochen oder Monate.
Man wird Anfang nächsten Jahres wahrscheinlich einen Impfstoff haben. Schon mehrere befinden sich in Phase 3 der klinischen Prüfung, die Anfangsergebnisse müssen als vielversprechend gewesen sein.
Aber wenn du darüber nicht reden möchtest, dann akzeptiere ich das natürlich.



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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

02.09.2020 um 11:24
Zitat von Zyklotrop
Zyklotrop
schrieb:
Das aktuelle Coronaszenario lässt mich da nicht so positiv denken.
Ich erlebe sehr viele Menschen, die mit den Einschränkungen sehr gut umgehen. Obwohl sie diese teilweise berechtig kritisch hinterfragen. Es handelt sich nicht um Demo-Teilnehmer oder Leugner bzw. "verharmloser" oder was auch immer.
Zitat von Zyklotrop
Zyklotrop
schrieb:
Man wird Anfang nächsten Jahres wahrscheinlich einen Impfstoff haben. Schon mehrere befinden sich in Phase 3 der klinischen Prüfung, die Anfangsergebnisse müssen als vielversprechend gewesen sein.
Diese Phase 3 dauert doch aber in der Regel mehrere Jahre oder bin ich da falsch informiert? Und handelt es sich bei diesen Potentiellen Impfstoffen nicht um solche verfahren die als wenig erprobt gelten?


/Nachtrag: ich meine so genannte "genetische Impfstoffe", meines Wissen hat man damit noch relativ wenig Erfahrung. Jetzt mal im Vergleich zu einer Tetanus oder Polio Impfung



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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

02.09.2020 um 11:47
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Ich erlebe sehr viele Menschen, die mit den Einschränkungen sehr gut umgehen. Obwohl sie diese teilweise berechtig kritisch hinterfragen. Es handelt sich nicht um Demo-Teilnehmer oder Leugner bzw. "verharmloser" oder was auch immer.
Richtig, habe ich in meinem Umfeld auch.
Nun braucht es ja um eine gewisse Herdenimmunität zu erreichen schon einen recht hohen Prozentsatz Geimpfter/Impfwilliger. und den seh ich momentan als eher unwahrscheinlich an.
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Diese Phase 3 dauert doch aber in der Regel mehrere Jahre oder bin ich da falsch informiert?
Du bist richtig informiert. Der erste Ebolaimpfstoff wurde jetzt in etwa 5 Jahren bis zur Zulassung gebracht, was an sich schon recht fix ist.
Auch hier muss man natürlich einen Kompromiss finden. Die eierlegende Wollmilchsau ist eine Spezies die bei der Medikamentenentwicklung noch nicht gesichtet wurde.
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
/Nachtrag: ich meine so genannte "genetische Impfstoffe", meines Wissen hat man damit noch relativ wenig Erfahrung. Jetzt mal im Vergleich zu einer Tetanus oder Polio Impfung
Die Erfahrung wächst naturgemäss mit jedem Jahr der Anwendung, was aber diverse Knotenhirne nicht abhält mit halbgaren bis hirnrissigen Argumenten sich auch diesen Impfungen zu entziehen.
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
/Nachtrag: ich meine so genannte "genetische Impfstoffe", meines Wissen hat man damit noch relativ wenig Erfahrung.
Im Moment sind einige Forschungsreihen mit inaktivierten Viren, Vektorimpfstoffen und m-RNA basierten Impfstoffen in Phase 3. Welche meinst du?



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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

02.09.2020 um 12:08
Zitat von Zyklotrop
Zyklotrop
schrieb:
Nun braucht es ja um eine gewisse Herdenimmunität zu erreichen schon einen recht hohen Prozentsatz Geimpfter/Impfwilliger. und den seh ich momentan als eher unwahrscheinlich an.
Also da Corona eine Zoonose ist, kann es ja gar nicht ausgerottet werden, oder mache ich da einen Denkfehler? Für Herdenimmunität würden ca 60 - 70 % benötigt meine ich.
Zitat von Zyklotrop
Zyklotrop
schrieb:
Auch hier muss man natürlich einen Kompromiss finden
Ja aber gerade bei der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen kommt doch dem Vorsorgeprinzip eine erhöhte Bedeutung zu. Wird dieses mit den beschleunigten Verfahren nicht sehr stark unterlaufen?
Zitat von Zyklotrop
Zyklotrop
schrieb:
m-RNA
Ich hatte diesbezüglich einen Artikel in einer Ärztezeitschrift gelesen. Demzufolge hat man während der Forschung an Impfstoffen gegen SARS und MERS ungünstige "Langzeitwirkungen" festgestellt. Es ging um schwere Entzündungsreaktionen in der Lunge...irgendwie paradox

Ich muss mal schauen ob ich das noch finde...war auch ein recht gut bequellter Artikel.
Zitat von Zyklotrop
Zyklotrop
schrieb:
Die Erfahrung wächst naturgemäss mit jedem Jahr der Anwendung
Das ist klar, aber was wenn sich hinterher herausstellt, dass diese ganzen verfahren mehr Schaden anrichten als Nutzen stiften und man "nur" länger hätte Froschen bzw. Erproben müssen...
Schwierige Fragen



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02.09.2020 um 12:34
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Für Herdenimmunität würden ca 60 - 70 % benötigt meine ich.
Die WHO hätte da gerne mehr
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich zum Ziel gesetzt, die Verbreitung von Masern und Röteln weltweit zu verhindern. Dies ist möglich, wenn langfristig 95 Prozent der Bevölkerung gegen diese Krankheiten geschützt sind. Durch den Impfschutz der Gemeinschaft (Herdenschutz) wären dann auch Menschen vor einer Ansteckung geschützt, die nicht geimpft werden können – darunter beispielsweise junge Säuglinge.
https://www.impfen-info.de/wissenswertes/herdenimmunitaet.html
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Ja aber gerade bei der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen kommt doch dem Vorsorgeprinzip eine erhöhte Bedeutung zu. Wird dieses mit den beschleunigten Verfahren nicht sehr stark unterlaufen?
Das ist ja halt der zu treffende Kompromiss. Darüber machen sich dann Expertengremien Gedanken. Die Entscheidung fällt nicht zwischen 12 und Mittag.
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Ich hatte diesbezüglich einen Artikel in einer Ärztezeitschrift gelesen. Demzufolge hat man während der Forschung an Impfstoffen gegen SARS und MERS ungünstige "Langzeitwirkungen" festgestellt. Es ging um schwere Entzündungsreaktionen in der Lunge...irgendwie paradox
Oder ging es da um überschiessende Immunreaktionen?
Die Ärztezeitungen haben in der Regel ein gut geführtes Archiv. Da wirst du bestimmt fündig.
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Das ist klar, aber was wenn sich hinterher herausstellt, dass diese ganzen verfahren mehr Schaden anrichten als Nutzen stiften und man "nur" länger hätte Froschen bzw. Erproben müssen...
Schwierige Fragen
Impfungen mit mehr Schaden als Nutzen?



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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

02.09.2020 um 12:55
Zitat von Optimist
Optimist
schrieb:
Ich bliebe dabei, wenn du die Ungeimpften "aus den Verkehr ziehen wölltest", dann müsstest du das konsequenterweise auch bei den Fahrern im Individualverkehr tun.Bei dem einen Risiko sagst du, geht i.O und bei dem anderen Nein?
Ich erklär´s gerne noch mal, so schwer ist das doch nicht: Der ungeimpfte Benutzer von Öffis riskiert die Gesundheit aller. Der Autofahrer nur seine und eventuell die derjenigen, die freiwillig mit ihm fahren.
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Das ist eben eine schwierige Frage, hier kollidieren wie erwähnt Ansprüche.
Dann dürfen aber auch Menschen, die potentiellen Virenschleudern einen freiwilligen Service anbieten, sich dafür entscheiden, ihnen diesen nur mehr unter bestimmten Voraussetzungen anzubieten. Diese Voraussetzungen müssen jetzt nicht Impfungen, aber können zB auch Maskenpflicht und Abstandhalten sein.
Niemand hat nämlich zB das Recht, mit Öffis zu fahren. Von daher kann jeder Anbieter von Öffis jedem Nicht-Maskenträger die Mitfahrt verweigern.



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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

02.09.2020 um 13:16
...hab jetzt nicht alles durchgelesen aber wenn es nun wirklich eine Sars-CoV2 Impfung ende des jahres geben sollte, dann bin ich auch einer der letzten der dies tun wird.

Warum? naja ganz einfach weil ich erst abwarten will wie sich das ganze entwickelt bzw. evt. Verbesserungen kommen...ganz genau wie bei einem neuen Betriebssystem oder Software. und 2. weil es für mich eben immer noch nicht so bedrohlich scheint, als dass ich mich jetzt ganz schnell impfen lassen müsste
...war schließlich als Kind alle 6 Wochen erkältet dank Virenschleuder DDR-Krippe, mit hohem Fieber und das komplette Programm ...und ich lebe noch im Jahre 2020 (ja ja ich weiß unangebrachter Vergleich aber dennoch)

...nur mal meine kurze Meinung dazu.



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02.09.2020 um 13:22
Zitat von Zyklotrop
Zyklotrop
schrieb:
Oder ging es da um überschiessende Immunreaktionen?
Die Ärztezeitungen haben in der Regel ein gut geführtes Archiv. Da wirst du bestimmt fündig.
Ja es war irgendwas in der Art...ich werde bei Gelegenheit mal suchen.
Zitat von Zyklotrop
Zyklotrop
schrieb:
Impfungen mit mehr Schaden als Nutzen?
Zugegeben das war ein wenig arg überzeichnet... ich meine nur man sollte "neue" Technologien mit bedacht einsetzten. Aber ich bin grundsätzlich überzeugt, dass die forschenden Wissenschaftler ihr bestes tun um die Begleiterscheinungen so gering wie möglich zu halten.



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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

02.09.2020 um 14:01
Zitat von knopper
knopper
schrieb:
weil ich erst abwarten will wie sich das ganze entwickelt bzw. evt. Verbesserungen kommen.
Versteh ich völlig. Ich lebe ja auch nach dem Motto: "Leute, seid´s nicht feige - lasst´s mich hinter den Baum." :D



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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

02.09.2020 um 14:06
Zitat von Zyklotrop
Zyklotrop
schrieb:
Muss da die Gemeinschaft tolerieren das irgendwelche VTler und/oder Virenleugner den Rest der Wirtschaft auch noch an die Wand fahren bzw. die Gefahr begünstigen?
äh, die Wirtschaft wurde doch eher wegen des Lockdowns ruiniert und nicht wegen des Virus selbst?
Die derzeitigen Maßnahmen machen sicherlich keinen erneuten Lockdown nötig, denke ich ...
... wenn sich die meisten daran halten.
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Das ist schwierig auszuhalten, aber ja ich finde das muss eine freiheitlich, demokratische Gesellschaft aushalten. Selbstverständlich muss sie es nicht unwidersprochen stehen lassen.
Zitat von Zyklotrop
Zyklotrop
schrieb:
Was meinst du, wie sich eine zusammenbrechende Wirtschaft, Konkurse und Zahlungsunfähigkeit auf die Demokratie auswirken wird?
Wie gesagt, das muss doch nicht zwangsläufig so kommen, nur weil es paar Unvernünftige gibt (vieviel Prozent von ca 80 Mill sind diejenigen, welche in Berlin waren?)
Zitat von kuno7
kuno7
schrieb:
Bis zur Zulassung eines Impfstoffes werden ja schon einige Nebenwirkungen bekannt sein und von denen schrieb ich, denn was ich nich weiß kann mir auch nich zu einer sinnvollen Bewertung verhelfen.
dem gegenüber steht das:
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Die Erprobung eines Impfstoffes nimmt meines Wissen Jahre in Anspruch, nicht Wochen oder Monate.
Wie will man in ein paar Monaten schon die möglichen Nebenwirkungen kennen?
Und wenn man sie nicht kennt, dann kann man die potentielle Gefahr auch nicht sinnvoll bewerten.
Zitat von kuno7
kuno7
schrieb:
Entscheidend is wie immer das Verhältnis von Nutzen zu Risiko, wenn das für mich stimmt bin ich dabei.
Genau, aber dieses kennt man eben noch nicht, wenn ein Impfstoff im Crashtempo auf den Markt gebracht wird.
Zitat von Optimist
Optimist
schrieb:
Wohldem, wenn es Mutige gibt, welche sich einen noch nicht ausreichend getesteten Impfstoff geben lassen.
Zitat von kuno7
kuno7
schrieb:
Ohne die gäbe es keinen Einzigen Impfstoff und auch kein Medikament, denn die wurden alle mal an Menschen getestet.
das ist richtig.
Deswegen plädiere ich auch dafür, dass eine Impfung, die evtl. schon nächstes Jahr käme, auf keinen Fall verpflichtend sein dürfte. Wer es freiwillig macht, das ist ja gut, aber es darf halt keiner gezwungen werden seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen.
Zitat von Zyklotrop
Zyklotrop
schrieb:
Man wird Anfang nächsten Jahres wahrscheinlich einen Impfstoff haben. Schon mehrere befinden sich in Phase 3 der klinischen Prüfung, die Anfangsergebnisse müssen als vielversprechend gewesen sein.
Das mag sein, dass es vielversprechend ist, aber man weiß eben noch nichts Genaues.
Auch im Hinblick darauf:
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Diese Phase 3 dauert doch aber in der Regel mehrere Jahre ...
Und handelt es sich bei diesen Potentiellen Impfstoffen nicht um solche verfahren die als wenig erprobt gelten?
Nachtrag: ich meine so genannte "genetische Impfstoffe", meines Wissen hat man damit noch relativ wenig Erfahrung. Jetzt mal im Vergleich zu einer Tetanus oder Polio Impfung
Masterofarch, Du wolltest was suchen, ich helfe dir mal dabei :) : https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/sw/Gentherapie?s=&p=1&n=1&nid=114289
"Ein Problem bei der Entwicklung von RNA-Impfstoffen ist, dass die RNA über die Aktivierung der angeborenen Immunantwort eine übermäßige Immunreaktion auslösen kann"
Weiteres auch hier: Wikipedia: RNA-Impfstoff#Problembehaftete_Immunantwort

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Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
ich meine so genannte "genetische Impfstoffe", meines Wissen hat man damit noch relativ wenig Erfahrung. Jetzt mal im Vergleich zu einer Tetanus oder Polio Impfung
Zitat von Zyklotrop
Zyklotrop
schrieb:
Die Erfahrung wächst naturgemäss mit jedem Jahr der Anwendung, was aber diverse Knotenhirne nicht abhält mit halbgaren bis hirnrissigen Argumenten sich auch diesen Impfungen zu entziehen.
Sicher wächst die Erfahrung.
Wer sich freiwillig als Versuchskaninchen zur Verfügung stellt, das ist i.O, nicht jedoch, falls es einen Impfzwang gäbe.

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Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Ja aber gerade bei der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen kommt doch dem Vorsorgeprinzip eine erhöhte Bedeutung zu. Wird dieses mit den beschleunigten Verfahren nicht sehr stark unterlaufen?
Zitat von Zyklotrop
Zyklotrop
schrieb:
Das ist ja halt der zu treffende Kompromiss. Darüber machen sich dann Expertengremien Gedanken. Die Entscheidung fällt nicht zwischen 12 und Mittag
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Aber ich bin grundsätzlich überzeugt, dass die forschenden Wissenschaftler ihr bestes tun um die Begleiterscheinungen so gering wie möglich zu halten.
naja, bei der Schweinegrippe-Impfung hatte man sich damals auch etwas vertan, so optimal war das nicht.
Da bin ich ganz bei @knopper:
Zitat von knopper
knopper
schrieb:
wenn es nun wirklich eine Sars-CoV2 Impfung ende des jahres geben sollte, dann bin ich auch einer der letzten der dies tun wird.Warum? naja ganz einfach weil ich erst abwarten will wie sich das ganze entwickelt bzw. evt. Verbesserungen kommen... ganz genau wie bei einem neuen Betriebssystem oder Software. und 2. weil es für mich eben immer noch nicht so bedrohlich scheint, als dass ich mich jetzt ganz schnell impfen lassen müsste
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste ;)



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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

02.09.2020 um 14:27
Zitat von Optimist
Optimist
schrieb:
Masterofarch, Du wolltest was suchen, ich helfe dir mal dabei :) : https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/sw/Gentherapie?s=&p=1&n=1&nid=114289
"Ein Problem bei der Entwicklung von RNA-Impfstoffen ist, dass die RNA über die Aktivierung der angeborenen Immunantwort eine übermäßige Immunreaktion auslösen kann"
Weiteres auch hier: Wikipedia: RNA-Impfstoff#Problembehaftete_Immunantwort
Ja der wars... Danke fürs abnehmen der Arbeit :-)

Ich weiss jetzt nicht in wie fern der Autor qualifiziert ist, aber der Artikel ist ordentlich mit Quellen belegt und erscheint mir auch nicht irgendwie polemisch.



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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

02.09.2020 um 14:35
Zitat von Optimist
Optimist
schrieb:
Wie will man in ein paar Monaten schon die möglichen Nebenwirkungen kennen?
Man kennt die zu dem Zeitpunkt bekannten.
Zitat von Optimist
Optimist
schrieb:
Und wenn man sie nicht kennt, dann kann man die potentielle Gefahr auch nicht sinnvoll bewerten.
Was man nich kennt, kann man nie bewerten, das is doch klar. Es kann immer was geben, was noch nich bekannt is, deiner Logik zufolge dürfte man nie impfen.
Man bewertet zu dem Zeitpunkt, wenn der Impfstoff zur Verfügung steht, mit den bekannten Informationen, mehr Tests führen zu mehr Informationen und Erfahrungen, aber 100% Sicherheit gibts ohnehin nich.
Zitat von Optimist
Optimist
schrieb:
Deswegen plädiere ich auch dafür, dass eine Impfung, die evtl. schon nächstes Jahr käme, auf keinen Fall verpflichtend sein dürfte.
Ich denke mal, diese Frage stellt sich ohnehin erstmal nich.

mfg
kuno



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02.09.2020 um 14:37
Zitat von Optimist
Optimist
schrieb:
äh, die Wirtschaft wurde doch eher wegen des Lockdowns ruiniert und nicht wegen des Virus selbst?
Hm? Und warum der Lockdown?
Zitat von Optimist
Optimist
schrieb:
Wie gesagt, das muss doch nicht zwangsläufig so kommen, nur weil es paar Unvernünftige gibt (vieviel Prozent von ca 80 Mill sind diejenigen, welche in Berlin waren?)
Und die ganzen ähnlich Denkenden, die die Reise scheuten?
Zitat von Optimist
Optimist
schrieb:
Das mag sein, dass es vielversprechend ist, aber man weiß eben noch nichts Genaues.
Das hängt von der Informationsbeschaffung ab. Auch Zwischenergebnisse sind interessant.



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02.09.2020 um 14:40
Zitat von kuno7
kuno7
schrieb:
Man bewertet zu dem Zeitpunkt, wenn der Impfstoff zur Verfügung steht, mit den bekannten Informationen
ja ist klar. Nur im Falle von Corona befürchte ich, dass ein Impfstoff zu zeitig frei gegeben wird (weil man sich unter Druck gesetzt fühlt, so schnell wie möglich einen Impfstoff aus dem Boden zu stampfen).
Wenn es normalerweise Jahre dauert und jetzt ginge es innerhalb eines oder 2 Jahre, da bin ich dann schon sehr skeptisch.
Zitat von kuno7
kuno7
schrieb:
Ich denke mal, diese Frage stellt sich ohnehin erstmal nich.
das will ich auch hoffen. Mir kam diese Befürchtung nur, weil hier heute ein user Impfzwang gefordert hatte.
Zitat von Zyklotrop
Zyklotrop
schrieb:
Auch Zwischenergebnisse sind interessant.
mag alles sein, innerhalb kurzer Zeit wäre mir das einfach zu unsicher und ich würde noch ein paar Jährchen abwarten.



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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

02.09.2020 um 15:25
Zitat von Optimist
Optimist
schrieb:
schrieb:
Man bewertet zu dem Zeitpunkt, wenn der Impfstoff zur Verfügung steht, mit den bekannten Informationen
ja ist klar. Nur im Falle von Corona befürchte ich, dass ein Impfstoff zu zeitig frei gegeben wird (weil man sich unter Druck gesetzt fühlt, so schnell wie möglich einen Impfstoff aus dem Boden zu stampfen).
Sag das den Leuten die sich über die aktuellen Maßnahmen beschweren. Keiner will mehr Masken tragen usw, aber einen Impfstoff will man auch nicht zu schnell haben?
🤷‍♂️



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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

02.09.2020 um 16:22
Zitat von Jaegg
Jaegg
schrieb:
Lässt sich das so beantworten: Der Impfstoff muss weniger Nebenwirkungenhaben als die Krankheit, gegen die geimpft wird?
Kurze Antwort: Ja. Was hat das sonst für einen Sinn?
Zitat von skagerak
skagerak
schrieb:
Sag das den Leuten die sich über die aktuellen Maßnahmen beschweren. Keiner will mehr Masken tragen usw, aber einen Impfstoff will man auch nicht zu schnell haben?
1. Wo liest du, dass man einen Impfstoff nicht schnell haben will? Ist nur extrem unwahrscheinlich
Maskentragen ist ungefährlicher als ein nicht ausreichend getesteten Impfstoff auf den Markt zu bringen.



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02.09.2020 um 16:24
Zitat von Pallas
Pallas
schrieb:
1. Wo liest du, dass man einen Impfstoff nicht schnell haben will? Ist nur extrem unwahrscheinlich
Maskentragen ist ungefährlicher als ein nicht ausreichend getesteten Impfstoff auf den Markt zu bringen.
Die Maskenverweigerer mal aussen vor, die haben eh den Schuss nicht gehört.
Hier kam aber auch schon häufiger das Statement bei einem Impfstoff dann doch lieber etwas warten zu wollen um Langzeiterfahrungen sammeln zu können.
Ich nehme an darauf wurde sich bezogen.



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02.09.2020 um 18:53
Zitat von Zyklotrop
Zyklotrop
schrieb:
Die Maskenverweigerer mal aussen vor, die haben eh den Schuss nicht gehört.
Hier kam aber auch schon häufiger das Statement bei einem Impfstoff dann doch lieber etwas warten zu wollen um Langzeiterfahrungen sammeln zu können.
Ich nehme an darauf wurde sich bezogen.
Jup, so war’s gemeint @Pallas.
Zitat von Pallas
Pallas
schrieb:
Maskentragen ist ungefährlicher als ein nicht ausreichend getesteten Impfstoff auf den Markt zu bringen.
Nicht unbedingt. Die Maske macht es nur etwas unwahrscheinlicher, aber nicht ganz unmöglich, im Gegensatz zu einem Impfstoff vs etwaige Nebenwirkungen.



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