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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

21.375 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Psiram, Homöopathie, Pharmaindustrie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

25.11.2021 um 19:44
Zitat von NemonNemon schrieb:Irgendwie habe ich den Eindruck, du brauchst hier in erster Linie Stichwortgeber, um alles doch in die von dir gewünschte Richtung zu bringen. Ich habe auch den Eindruck, dass das Thema dann, wie schon erlebt, zu einem Brei zertrampelt wird.
Das wäre ja traurig, wenn ich euren persönlichen 'esoterik ist blöd' verein störe und ernsthaft über das Threadthema diskutieren will. Ich wäre untröstlich.
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Leg einfach los.
Das sollte unsere gemeinsame Diskussion sein.
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Und weil du was glaubst ist das plötzlich relevant?
Ich meine ausser für dich natürlich.
Es gibt die Ergotherapie, die Physiotherapie, Bäder, Massagen, Moorpackungen und...und...und... Wenn du meinst es bräuchte ein besseres Angebot für Körpertherapie dann mal heraus damit.
Das gleiche gilt für die Psychotherapie.
Einfach mal fundiert aufzeigen wo es denn nun genau fehlt und warum es die gKV das subventionieren muss. Am Besten gleich die Studien mitliefern die die Evidenz bescheinigen, ich frage mit Sicherheit sonst danach.
Weil ich das glaube, habe ich es in diesem Thread geschrieben. Oder warum ist das weniger relevant, als was du von Esoterik hältst? Und ja, es gibt solche Therapien. Nur ist die Frage, ob wirklich alle, oder auch nu der Großteil, der Leute, die davon profitieren könnten, diese bekommen. Denkst du das`?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

25.11.2021 um 20:16
@shionoro
Bevor ich hier vollends einschlafe, ich hatte gehofft du könntest mal ganz konkret ein paar Körper- und Psychotherapien vorgeben die die Menschen hier unbedingt brauchen und nur durch HPler erbracht werden können/sollen.
Von den Körper- und Psychotherapien hattest du ja gesprochen und das HP-Unwesen lst einer meiner schwerpunkte.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

25.11.2021 um 20:25
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Das wäre ja traurig, wenn ich euren persönlichen 'esoterik ist blöd' verein störe und ernsthaft über das Threadthema diskutieren will. Ich wäre untröstlich.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Das sollte unsere gemeinsame Diskussion sein.
In meinen Augen wird das Thema zerlabert. Man kann in dieser Form darüber diskutieren, aber ich bin ab einem gewissen Punkt da raus. Ist halt nicht mein Blick auf das Thema.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

25.11.2021 um 20:38
Zitat von NemonNemon schrieb:In meinen Augen wird das Thema zerlabert. Man kann in dieser Form darüber diskutieren, aber ich bin ab einem gewissen Punkt da raus. Ist halt nicht mein Blick auf das Thema.
Das gerät halt immer mehr zum Filibuster


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

26.11.2021 um 06:51
Es kann rein begrifflich eine Komplementärmedizin einer evidenzbasierten Medizin nicht gegenüberstehehen, da ja erstere als Ergänzung von zweiterer eine Definition findet.

Dieses Thema macht nen unheimlichen Larry m.E.
Dabei ist doch begrifflich fast alles schon durch die Begriffe gesagt.


Es geht dann letztlich darum, wer bezahlt die Ergänzung.
Bezahlt der einzelne die Ergänzungen, die er möchte selbst oder bezahlt es die Kasse ?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

26.11.2021 um 13:43
Zitat von GerlindGerlind schrieb:Bezahlt der einzelne die Ergänzungen, die er möchte selbst oder bezahlt es die Kasse ?
MMn sollte jeglicher Ergänzungs/Wellnesskram von jedem, der es will, selbst bezahlt werden.
Denn bezahlt man einen Kram (Homöo-Quatsch), dann kommt der nächste und möchte auch seinen Anthro-Quatsch bezahlt haben. Ist aber z.Z. bei speziell diesem Kram so, leider.

Aber ich denke, das nimmt dann kein Ende. Jeder, der dann laut genug schreit, bekommt dann sein Märchen von den Beitragszahlern bezahlt. Dieser sog. Binnenkonsens ist schon die blanke Lobbyveranstaltung. Da stehen aber die Grünen vor, die nächsten 100Jahre bleibt das so.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

26.11.2021 um 14:52
Zitat von GerlindGerlind schrieb:Es kann rein begrifflich eine Komplementärmedizin einer evidenzbasierten Medizin nicht gegenüberstehehen, da ja erstere als Ergänzung von zweiterer eine Definition findet.
Deine Wortklauberei zielt mal wieder am eigentlichen Thema vorbei.
Was rein begrifflich geschieht, ist so was von zweitrangig.
Entscheidend ist in diesem Punkt der Haarspalterei, ob sich die Komplementärmedizin denn tatsächlich als solche begreift, oder ob das nur ein Feigenblatt ist. Nicht umsont gibt es überhaupt keine Trennung oder Abgrenzung zur "Alternativmedizin", was der ganze Komplex natürlich ist. Wobei es so heißen müsste: Alternativmedizin.

Diese selbst ernannten Heiler haben im Grunde durchaus den Absolutheitsanspruch. Das können und dürfen sie nur nicht so offen sagen und ausleben. Der Heilpraktiker muss ja auch ab einem gewissen Punkt an den Arzt übergeben. Diese Abteilung der Pharma-Industrie kann es dem normalen Teil der Menschheit auch nur als komplementär verkaufen, weil der Absolutheitsanpruch mit Evidenz nicht zu rechtfertigen ist. Und sie dürfen ja auch kein Heilungsversprechen abgeben. Die Formulierungen, die sich daraus ergeben, sind hirnrissige Windungen auf einem ganz schmalen Grat zur Justiziabilität.
Wer z. B. Homöopathie als komplementär zur Medizin anerkennt, kann das nur tun, indem er einen Teil seines Gehirns abschaltet. Denn mit der Anerkennung des Hahnemannschen Schwachsinns konterkariert man das wissenschaftliche Gerüst der Medizin von Grund auf.

Und jetzt komm mir nicht mit einer verquasten Aussage zu irgendwas mit Wissenschaft.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

gestern um 13:01
Zitat von GerlindGerlind schrieb:Auf dieser Seite ist m.E. von Fachleuten ist sehr deutlich ausgesagt, dass Komplementärmedizin als ergänzend zur Medizin betrachtet wird. Insbesondere bei wissenschaftlich begründeten Hinweisen auf ihre Wirkung.
Man muss da differenzieren und genauer hinsehen.
Letzen Endes ist dieses Portal eine Katastrophe. Ich nehme an, es liegt daran, dass der Verband die Interessen aller seiner Mitglieder vertreten muss. Es ist ja kein unabhängiges Medium. Was dabei rauskommt, ist ein großes Bullshit-Panoptikum, das alle Methoden zur Geltung kommen lässt und sie sehr zweifelhaft einordnet. Sieh sie dir doch mal genauer an, anstatt hier nur mit dem erstbesten Google-Treffer ins Feld zu ziehen. Es gibt da haufenweise Sachen zwischen den Zeilen zu lesen und dubiose Formulierungen.

Wir können alles im Einzelnen durchgehen. Aber hier nur ein paar Beispiele.
Verfahren der komplementären Medizin (complementary medicine) sind Verfahren der Naturheilkunde und anderer Medizinsysteme, mit denen die konventionelle Medizin ergänzt und unterstützt werden kann. Hierbei werden bevorzugt Verfahren benutzt, bei denen es wissenschaftlich begründete Hinweise auf ihre Wirksamkeit bei bestimmten Krankheitsbildern gibt.
Quelle: https://www.internisten-im-netz.de/fachgebiete/komplementaermedizin/was-ist-naturheilkunde/naturheilkunde-komplementaermedizin.html
Was heißt denn da bevorzugt? Ich lese da heraus, jedes Mitglied nach Gutdünken auch Verfahren verwendet werden können, für die es überhaupt keine Hinweise auf Wirksamkeit geben kann.
Tradierte Medizin-Systeme sind auf theoretischen und praktischen Systemen aufgebaut, die sich zum Teil mehrere tausend Jahre vor (wie die chinesische Medizin oder Ayurveda) oder parallel zur traditionellen westlichen Medizin, entwickelt haben. Hier lassen sich auch die meisten Verfahren der klassischen und erweiterten Naturheilkunde einordnen
Quelle: ebd.
Was soll das Alter für eine Qualifikation sein? Man reproduziert parallel zur Entwicklung der Medizin Jahrtausende alten Aberglauben und Irrtümer. Lies gerne woanders mehr über TCM und Ayurveda. Das ist eher modernes, mystisches Asien-Marketing als ein medizinisches System. Zu einem Beispiel kommen wir gleich.
Sind Naturheilverfahren wirksam?
Da die Methoden der Naturheilkunde oftmals unterschiedslos - und auch noch mit der alternativen Medizin - in einen Topf geworfen werden, werden sie oft verallgemeinert als „wirksam" oder „unwirksam" bezeichnet. Weder das eine noch das andere ist richtig, denn jede Methode muss individuell auf ihre Wirksamkeit hin bewertet werden.

Die Wirksamkeit vieler Naturheilverfahren konnte inzwischen genauso belegt werden wie Therapien der Schulmedizin. Dazu gehören wissenschaftliche Untersuchungen wie beispielsweise Messungen an einer festgelegten Zahl von Patienten, die unter gleichen Bedingungen gültig und wiederholbar sind. Andere Verfahren z. B. aus den Anderen Medizinsystemen wirken ganz offensichtlich, bislang konnte dies bisher noch nicht ausreichend wissenschaftlich belegt werden. Dies betrifft z. B. die Homöopathie.
Quelle: https://www.internisten-im-netz.de/fachgebiete/komplementaermedizin/sind-naturheilverfahren-wirksam.html

Ja genau, alles muss individuell untersucht und bewertet werden. Aber der Satz zur Homöopathie laviert gleich schon wieder: Wa heißt denn noch nicht ausreichend bewiesen! Das ist ein Schlupfloch! De facto ist die gesamt Hypothese zur Homöopathie kompletter hinrissiger Unsinn. Da wird niemals etwas bewiesen werden.
Akupunktur
Ursprung & heutige Bedeutung
Der Begriff Akupunktur wird von Acus = Nadel und pungere = stechen abgeleitet, bedeutet also übersetzt „Nadelstiche". Das Verfahren ist ein Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin und wird bereits seit etwa 4.000 Jahren angewandt. Die Akupunktur ist in den letzten 20 Jahren immer stärker in den Blickpunkt vieler Patienten und auch der Forschung gerückt. Sie wird mittlerweile von vielen Medizinern als wirksame Ergänzung zur konventionellen Medizin anerkannt.
Quelle: https://www.internisten-im-netz.de/fachgebiete/komplementaermedizin/naturheilkundliche-alternative-verfahren/akupunktur.html

Ach, da ist ha wieder das uralte Nichtwissen, mit dem die TCM hausieren geht. Was sind viele Mediziner? 4.375 von 3.478.893? Was soll das für eine Aussage sein? War nicht eben noch von wissenschaftlichen Studien als Kriterium die Rede? Aber seit 20 Jahren immerhin wird mal geforscht?
Die Lebensenergie eines Menschen - das Qi - fließt gemäß der Traditionellen Chinesischen Medizin auf Leitbahnen, die den Körper wie ein Netz durchziehen. Diese Bahnen bestehen aus 12 Haupt- und 8 Nebenmeridianen, jeweils 6 Hauptmeridiane sind Yin bzw. Yang zugeordnet. Auf den Meridianen liegen 361 Akupunktur-Punkte, die die Organe des Körpers beeinflussen können. Eine Reizung dieser Punkte soll die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren.
Quelle: ebd.
Wir haben den 27.11.2021. Setzt man uns im 21. Jahrhundert im Ernst noch ein Modell mit Meridianen vor, die frei erfunden sind? Wer das glauben will, hat m. E. einen Knacks.
Aus wissenschaftlicher Sicht scheint die exakte Positionierung der Akupunktur-Nadeln wenig Bedeutung zu haben. Die Wirkung einer Akupunkturbehandlung war nämlich in mehreren Studien fast genau so ausgeprägt, wenn die Nadeln nicht korrekt in die spezifischen Akupunkturpunkte gesetzt wurden.

Besonderheiten
Eine Akupunktur-Behandlung sollte nur von entsprechend ausgebildeten Ärzten oder Heilpraktikern durchgeführt werden.
Quelle: ebd.
So. Aber wo die Nadeln eingestochen werden, das ist also egal. Aber muss von qualifizierten Ärzten oder HPs durchgeführt werden. Warum jetzt genau? Damit sie mir nicht versehentlich den Augapfel ausstechen? Eine Podologin darf keine Spritze setzen, aber der HP, der darf mir Nadeln in die Haut stecken? Und welche Wirkung hat welcher Akupunkturpunkt? Egal? Ganz so, wie ich es mir einbilde? Da geh ich lieber zum Tätowierer.


So könnten wir das gerne den lieben langen Tag weitermachen @Gerlind
Deine Argumentation war nix.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

gestern um 13:33
Nun gut, ein Portal von Internisten ist für mich fachlich aussagekräftiger in Bezug zum Thema als z.b. Aussagen von Friseuren oder angelernten Gas und Wasser Installateuren.
Auf dem Portal wird Komplementärmedizin eben als ergänzend betrachtet. Mancher Friseur mag das anders sehen.
Genau darauf kommt es mir in meinen Aussagen zum Thema drauf an. Eine Differenz der begrifflichen Verwendung sagt nichts notwendigerweise zur selben Sache etwas aus.
Man könnte aneinander vorbei reden und gegebenfalls auch rumpelstielzschenmäßig herum wüten.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

gestern um 14:03
Zitat von GerlindGerlind schrieb:Man könnte aneinander vorbei reden und gegebenfalls auch rumpelstielzschenmäßig herum wüten.
Man könnte auf jedem Fall mal den anderen @Diskutanten anpsrechen, wenn man nicht aneinander vorbei reden will.
Und jetzt sag nicht, das hier sei keine Stichelei gegen Anwesende gewesen:
Zitat von GerlindGerlind schrieb:Sicherlich können da Laien herumschimpfen.
Einige Fachleute scheinen da weiter und offener mit um zu gehen.
Ich denke, hiermit meintest du mich auch:
Zitat von GerlindGerlind schrieb:Nun gut, ein Portal von Internisten ist für mich fachlich aussagekräftiger in Bezug zum Thema als z.b. Aussagen von Friseuren oder angelernten Gas und Wasser Installateuren.
Nun gut, als Frisuer habe ich mich an anderer Stelle schon geoutet ;)
Zitat von NemonNemon schrieb am 05.07.2021:trovumin schrieb:
Warum bist du Montagmorgens nicht bei der Arbeit ?

Dafür kann es nur eine Erklärung geben: Ich bin Friseur! :trollking:
Aber zur Sache: Zu dieser hast du nichts mehr zu sagen? Wir können es aber auch auf dieser sprachlichen Ebene austragen:

Was qualifiziert nun "Komplementär" für den Zusatz "Medizin", wenn es denn nun mal keine Medizin ist. Ist nicht die Wortbildung "Komplementärmedizin" schon unlogisch?

Ein Auswechselspieler ist eine Erweiterung, aber immerhin noch ein Spieler, also im Prinzip gleichartig. Ein Aushilfskellner dito. Für einen LKW-Anhänger trifft das nicht zu. Er ist andersartig und eine echte Erweiterung und Ergänzung. Ist daher auch begrifflich differenziert. Heißt dann aber auch nicht Komplementär-LKW, sondern LKW-Anhänger. Er nimmt mitnichten die Eigenschaften des LKW an, was ersterer Begriff impliziert. Es wäre sehr vermessen, den Anhänger als LKW zu bezeichnen, der einen starken Motor hat und viel Technik drin.
Eine Komplementärmedizin ist keine Medizin, das widerspricht sich selbst. Warum sollte sich die Medizin ergänzen/erweitern mit etwas anderem? Die Medizin entwickelt und ergänzt sich aus sich selbst heraus. "Komplementär" ist Augenwischerei als Anhänger für "Medizin". "Medizin-Anhängsel" wird es eher treffen.

Es sagt ja niemand etwas dagegen, und auch das wurde hier besprochen, wenn Clowns in Kinderkliniken wichtige Beiträge leisten. Oder wenn man es Rekonvaleszenten etwas angenehmer macht, was ja auch zum Wohlbefinden und ggf. zur Genesung beiträgt. Wenn man mit den Leuten spricht, was auch immer ... alles gut und richtig. Aber das ist nicht Medizin im eigentlichen Sinne und sollte auch nicht so verkauft werden.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

gestern um 14:45
Zitat von GerlindGerlind schrieb:Einige Fachleute scheinen da weiter und offener mit um zu gehen.
Auch Fachleute sind anfällig für Schwurbel und kassieren natürlich gerne mehr ab. Diese Seite ist so objektiv wie DasZentrumFür Gesundheit. Also, gar nicht.

Wer tatsächlich TCM und Ayurveda als echte medizinische Alternative ansieht, hat einen an der Waffel oder ein starkes pekuniäres Interesse.
Zitat von NemonNemon schrieb:Wa heißt denn noch nicht ausreichend bewiesen!
Ich würde es arglistige Täuschung nennen, da es doch impliziert, dass immerhin schon etwas, ein kleines bisschen beweisen wäre. Aber selbst das ist ja nicht der Fall, sondern das absolute Gegenteil: HP ist nicht nur nicht komplett unbewiesen, es ist sogar nachgewiesen, dass ihre Prinzipien Unsinn sind und sie selbst nicht medizinisch wirksam.

In Sachen HP, @Gerlind, ist NICHTS bewiesen. wer so etwas wie oben formuliert, ist entweder uninformiert (und sollte nicht behaupten, sich aus zu kennen) oder unehrlich (und sollte alleine deshalb schon nicht vertraut werden).


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

gestern um 16:29
Evidenzbasierte Medizin (EbM), entlehnt von englisch evidence-based medicine „auf empirische Belege gestützte Heilkunde“, ist eine jüngere Entwicklungsrichtung in der Medizin, die ausdrücklich die Forderung erhebt, dass bei einer medizinischen Behandlung patientenorientierte Entscheidungen nach Möglichkeit auf der Grundlage von empirisch nachgewiesener Wirksamkeit getroffen werden sollen. Die wissenschaftliche Aussagefähigkeit klinischer Studien wird durch Evidenzgrade beschrieben. Die Evidenzbasierte Medizin soll eine „patientenzentrierte Wissenschaftlichkeit“ fundieren.[1]
Quelle: Wikipedia: Evidenzbasierte Medizin
Da sehe ich einen Widerspruch -
Zitat von off-peakoff-peak schrieb:(und sollte alleine deshalb schon nicht vertraut werden).
Wahrscheinlich soll nicht nur solchen Seiten misstraut werden, sondern auch denen, die diese lesen, nech?

Nun geht es aber bei der evidenzbasierten Medizin genau darum,
dass nicht nur der Patient, der zum Arzt kommt, diesem trauen kann,
sondern eigentlich auch darum, dass der Arzt den Patienten nicht gleich für gaga hält,
wenn er mit einem Problem und eigenen Bedürfnissen bei ihm aufschlägt.

Mich dünkt, das dies hier -immer noch- ein klein wenig zu kurz kommt.

Oder zumindest recht eigenwillig hinsichtlich der besonderen Bedürfnisse von Friseuren interpretiert wird.
Zitat von GerlindGerlind schrieb:von Fachleuten ist sehr deutlich ausgesagt, dass Komplementärmedizin als ergänzend zur Medizin betrachtet wird.
Kann man so stehen lassen.
Wobei dieses "ergänzend" eigentlich, nicht als Mittel, aber als Methode, den wesentlichen Teil von EbM ausmacht.
Zumindest definiert sie sich selber so.

(Bei einem Friseur wäre das so, dass der Kunde zwar nicht über die Schere, aber über den Schnitt
zumindest ein Mitspracherecht bekommt, bzw. behält...)


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

gestern um 17:01
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Nun geht es aber bei der evidenzbasierten Medizin genau darum,
dass nicht nur der Patient, der zum Arzt kommt, diesem trauen kann,
sondern eigentlich auch darum, dass der Arzt den Patienten nicht gleich für gaga hält,
wenn er mit einem Problem und eigenen Bedürfnissen bei ihm aufschlägt.
Was ein Unfug. Das ist gelegentlich ein Randaspekt und kein wesentlicher Punkt. Außerdem Stammtisch-Niveau und billiger Strohmann.
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Kann man so stehen lassen.
Wenn du auf dem Niveau diskutieren willst, kannst du das stehen lassen, klar. Warum man das nicht so stehenlassen kann, dazu habe ich was gesagt.
Ich habe dir genug Ansätze geboten, um sachlich in die Debatte einzusteigen, anstatt auf ein Nebengleis in den Nebel abzubiegen
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Wobei dieses "ergänzend" eigentlich, nicht als Mittel, aber als Methode, den wesentlichen Teil von EbM ausmacht.
Zumindest definiert sie sich selber so.
Ich verstehe diese Aussage nicht. Erkläre bitte mal.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

gestern um 17:31
@DalaiLotta
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Wobei dieses "ergänzend" eigentlich, nicht als Mittel, aber als Methode, den wesentlichen Teil von EbM ausmacht. Zumindest definiert sie sich selber so.
So wie ich das verstehe, sollte die EbM die dominante Behandlungsmethode sein und bleiben.
Optimal wäre: die vom Patienten genutzten Komplementärmethoden können im besten Fall vertrauensvoll zwischen Patient und Arzt besprochen werden. Sofern dieser keine Beeinträchtigungen bzw. Nachteile für den Heilungsprozess (und eben auch der dominanten EbM-Behandlungsmethode und den verordneten Medis) feststellen kann, kann der Patient, seine Wunschmethode/n nebenbei weiterlaufen lassen. Ist das in etwa so gemeint?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

gestern um 17:48
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Kann man so stehen lassen.
Wobei dieses "ergänzend" eigentlich, nicht als Mittel, aber als Methode, den wesentlichen Teil von EbM ausmacht.
Zumindest definiert sie sich selber so.
Im Grunde denke ich, kann alles stehen gelassen werden was ich schreibe.
Ich will auf meine Differenzierung hinweisen: Eine Methode kann als komplementär oder als alternativ betrachtet werden.
Da kommt dann bei nicht Anwendern der Methode je was anderes bei heraus m.E.

Eine Methode als alternativ zur Medizin im Allgemeinen und aber auch als heilend anzupreisen ist m.E. rechtlich fragwürdig und hier nicht diskutierbar oder sie sie individuell selbstbestimmt und somit anektodisch und hier auch nicht diskutierbar.

Werden individuelle Erfolge erzählt findet die Medizin sicherlich ab einem Grad Aufmerksamkeit auf die Methode und wird sie erforschen. Dann findet sie , wenn erfolgreich positiv erforscht, sicherlich - hoffentlich - Eingang in die Medizin.

Ich wollte darauf aufmerksam machen, dass aber davon ab, einige Internisten jetzt aber von Komplementärmedizin sprechen, wenn eine Methode Medizin ergänzt ihrer Erfahrung nach.

Darüber könnte dann m.E. diskutiert werden.

Ansonsten geht es ja m.E. nur um Abwertung von Methoden, die als alternativ betrachtet werden. Und zwar von den Abwertern.(Also Abwerter werten ihren eigenen absoluten Begriff von etwas in Projektion auf Öffentlichkeit ab.) Das mag psychologisch betrachtet ganz witzig sein. Zu einem sinnvollen Thema ausser dessen, wird es dann nicht kommen m.E.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

gestern um 18:04
Zitat von GerlindGerlind schrieb:Ich wollte darauf aufmerksam machen, dass aber davon ab, einige Internisten jetzt aber von Komplementärmedizin sprechen, wenn eine Methode Medizin ergänzt ihrer Erfahrung nach.

Darüber könnte dann m.E. diskutiert werden.
Darüber könnte man diskutieren, richtig. Was meinst du zu meinen Einwänden?
Zitat von GerlindGerlind schrieb:Ansonsten geht es ja m.E. nur um Abwertung von Methoden, die als alternativ betrachtet werden. Und zwar von den Abwertern.(Also Abwerter werten ihren eigenen absoluten Begriff von etwas in Projektion auf Öffentlichkeit ab.) Das mag psychologisch betrachtet ganz witzig sein. Zu einem sinnvollen Thema ausser dessen, wird es dann nicht kommen m.E.
Wobei genau, meinst du, geht es um das, was du da sagst?
Und wer betrachtet welche Methoden als alternativ?
Und wer wertet sie ab?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

gestern um 18:31
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:sondern auch denen, die diese lesen, nech?
Warum? Lesen ist nichts Verwerfliches und woher sollte man sonst wissen, wer Unsinn redet und wer nicht?

Oder sollte ich diesen deinen Kommentar mal wieder unter "Übliches Bashing, Unfug, aber Hauptsache laut" ad acta legen?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

gestern um 18:45
Zitat von GerlindGerlind schrieb:Einige Fachleute scheinen da weiter und offener mit um zu gehen.
Klar, die finden sich immer. Schliesslich bieten ja auch einige Ärzte Homöopathie an.
Man hat, wählt man n gross genug, in der Regel immer die volle Bandbreite. Hamer war auch Arzt und Lanka meines Wissens Biologe.
Zitat von GerlindGerlind schrieb:Auf dem Portal wird Komplementärmedizin eben als ergänzend betrachtet.
Ei ei ei... Das sagt schon der Name aus, aber toll von dir das hier noch mal kund zu tun. :Y:
Interessant ist nicht zu sagen Komplementärmedizin sei ergänzende Medizin sondern darzulegen warum welche Therapie nun unbedingt darunter fallen sollte.
Das sag ich jetzt dir als "Friseur". Falls sich dir das nicht erschliesst bist du vielleicht besser beim "Haareschneiden" aufgehoben.
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Da sehe ich einen Widerspruch -
Supi, dann zeig den doch bitte mal auf.
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Nun geht es aber bei der evidenzbasierten Medizin genau darum,
dass nicht nur der Patient, der zum Arzt kommt, diesem trauen kann,
sondern eigentlich auch darum, dass der Arzt den Patienten nicht gleich für gaga hält,
wenn er mit einem Problem und eigenen Bedürfnissen bei ihm aufschlägt.
Aha.
Ein stiimiges Arzt-Patienten-Verhältnis ist grundsätzlich immer wünschenswert.
Warum es bei der evidenzbasierten Medizin genau darum gehen soll solltest du mal deutlich machen. Am besten aufzeigen wie du das wo herauslesen möchtest.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Optimal wäre: die vom Patienten genutzten Komplementärmethoden können im besten Fall vertrauensvoll zwischen Patient und Arzt besprochen werden. Sofern dieser keine Beeinträchtigungen bzw. Nachteile für den Heilungsprozess (und eben auch der dominanten EbM-Behandlungsmethode und den verordneten Medis) feststellen kann, kann der Patient, seine Wunschmethode/n nebenbei weiterlaufen lassen.
Ja, das kommt meiner Vorstellung schon recht nahe. Ich erweitere es lediglich um 3 Worte "auf eigene Kosten"
Zitat von GerlindGerlind schrieb:Im Grunde denke ich, kann alles stehen gelassen werden was ich schreibe.
Unbedingt. Selbst wenn es mal hirnrissig sein sollte kann es doch noch als gutes Beispiel dienen wie man es nicht machen sollte.
Zitat von GerlindGerlind schrieb:Werden individuelle Erfolge erzählt findet die Medizin sicherlich ab einem Grad Aufmerksamkeit auf die Methode und wird sie erforschen. Dann findet sie , wenn erfolgreich positiv erforscht, sicherlich - hoffentlich - Eingang in die Medizin.
Manchmal reicht einfach einen Song zu hören, in diesem Fall "Storm" von Minchin, und sich den Text mal zu Gemüte zu führen.
"By definition, " I begin,
"Alternative medicine, " I continue,
"Has either not been proved to work, or been proved not to work.
Do you know what they call
Alternative medicine that's been proved to work?
Medicine."
Ja, so einfach kann es sein....


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

gestern um 18:47
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:mitH2CO3 schrieb:
Optimal wäre: die vom Patienten genutzten Komplementärmethoden können im besten Fall vertrauensvoll zwischen Patient und Arzt besprochen werden. Sofern dieser keine Beeinträchtigungen bzw. Nachteile für den Heilungsprozess (und eben auch der dominanten EbM-Behandlungsmethode und den verordneten Medis) feststellen kann, kann der Patient, seine Wunschmethode/n nebenbei weiterlaufen lassen.

Ja, das kommt meiner Vorstellung schon recht nahe. Ich erweitere es lediglich um 3 Worte "auf eigene Kosten"
Damit bin ich einverstanden.


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