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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 12:54
@kore

Vermutlich hast du meine Frage übersehen, allerdings wäre ich an einer Antwort recht interessiert, also noch mal:
kuno7 schrieb: Warum sollen die Krankenkassen Homöopathie finanzieren, wenn weder nachgewiesen ist das sie heilt noch das sie nicht schadet?
mfg
kuno


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 15:32
Ich fass mal zusammen:

"Die Homöopathie hilft! Ganz sicher. Sie kann das zwar nicht beweisen und ich hab auch keine Ahnung, wie das gehen soll, aber sie hilft. Außerdem, was habt ihr alle dagegen? Sie schadet doch nicht und ausschließen, dass sie hilft, könnt ihr auch nicht! Dafür könnt ihr doch mal n paar Euros locker machen. ihr müsst sie ja nicht nehmen, hauptsache für mich wird der Kram billiger. Ach ...und die Schulmedizin ist ignorant und die Pharamkonzerne macht- und geldgeil!

Das ist DER WAHRHEIT und jetzt laberts mich net mit irgendwelchen Fakten zu..."

:D


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 16:32
@LivingElvis

Kann Homöopathie bei schweren Entzündungen etwas ausrichten?

Kann Aberglaube etwas gegen psychosomatische Störungen ausrichten.
Kann sich Entspanntheit auf den Selbstheilungsprozess unseres Körpers auswirken.
Kann das beruhigende Lächeln einer zuversichtlichen Mutter diese Entspanntheit auf ihr Baby übertragen.
Homöopathie hat keine Nebenwirkungen. Effiziente Medizin gegen gefährliche Entzündungen hat zwangsläufig auch Nebenwirkungen und nicht jeder Mensch ist für diese Nebenwirkungen gleich empfänglich. Auch was dem einen Spaß und Freude bereitet, bewirkt beim anderen oft Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen.

Die Logik der Homöopathie ist in jedem Falle nicht wirklich logisch. Auch weil verdünnter Fußpilz nicht gegen Fußpilz helfen kann. :D


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honkwatch
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 17:39
@schrägDenker
schrägDenker schrieb:Homöopathie hat keine Nebenwirkungen.
Tja, eben doch!
Da wäre zum einen die Erstverschlimmerung (für die es aber keinen Beleg gibt, also ein homöopathisches Dogma, sprich Märchen, ist), darüber hinaus sind bei Niedrigpotenzstufen durchaus noch Wirkstoffe (zB Vakuum, Quecksilber, Tollkirsche o.ä) in ausreichender Menge vorhanden um Nebenwirkungen hervorrufen zu können.
___

Edit: Vakuum ist mein neuer Liebling. Das ist so herrlich blöd, dass man es einfach lieben muss


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 17:54
honkwatch schrieb:Vakuum ist mein neuer Liebling. Das ist so herrlich blöd, dass man es einfach lieben muss
Vakuum gibts inzwischen schon als Urtinktur? Wundert mich nicht
kore schrieb:denn auch Homöopathie ist strenggenommen eine Wissenschaft welche forscht.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 17:55
@honkwatch
Ja, Vakuum erklärt einfach alles. Auch die Homöopathie. :D


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 19:41
kore schrieb:Ihr habt doch hier gar nichts bewiesen, wollt aber so tun. Ihr setzt euch in Wahrheit unaufmerksam über alles hinweg ohne vorurteilsfrei zu sein und seid dafür superschlau!
Wir sind auch nicht in der Beweispflicht. Schon blöd wenn jemand was behauptet und andere erwarten Belege dafür, nicht wahr? Da gehen gleich eure ganzen Geschäftsmodelle unverdünnt den Bach runter. :D


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honkwatch
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 19:58
@Celladoor @schrägDenker
Jop. Vakuum erklärt einfach alles. Stellt euch das bitte mal bildlich vor. Man löse 1 Teil Vakuum in 10 Teilen Wasser und erhält dann wie viele Teile? ^^
____

Zu Ehlers braucht man nicht viel sagen, wohl aber zu diesem Beitrag Beitrag von kore, Seite 275.
Mir blieb nämlich beinahe mein schwarzes Herz stehen, als ich beim überfliegen bemerkte, dass Ehlers auf Bergers Blog kritischgedacht.de verlinkt. So besoffen kann UB niemals sein, dachte ich mir, und tatsächlich, Ehlers ignoriert den Artikel und pickte sich ja nur einen (von >600) Kommentar heraus, weil....ja warum eigentlich?

Zunächst sei erstmal der Artikel empfohlen, der ist nämlich C1000-fach besser als alle Kommentare zusammen.
Da Vollzitate nicht gestattet sind (sowas kann man wissen Frau Lehrerin) verlinke ich nur den Gastbeitrag von Dr Much mit wärmster Empfehlung http://kritischgedacht.wordpress.com/2008/06/04/aberglaube-homoopathie/ und zitiere nur sein kurzes Fazit:
Die „Wirksamkeit“ der Homöopathie entspricht der eines (teuren) Placebos. Homöopathie und Aberglaube sind miteinander untrennbar verbunden.
Punkt.

Jetzt aber zu Ehlers Lieblingsfundstück.
Sehen wir uns zunächst einmal an, was Ehlers schrub:
kore schrieb:Immer wieder wurde gemutmaßt und behauptet, all e Behandlungserfolge der Homöopathie seien als Placebo-Wirkungen zu erklären. Die Verfechter halten dagegen, dass aber die nachgewiesenen Erfolge bei Kindern und Tieren mit dem Placeboeffekt nicht erklärt werden könnten. Der sehr ausführliche kritischen Artikel von Dr. Thomas Much mit dem Titel „Aberglaube Homöopathie“ im Blog „Kritisch gedacht“, wurde über 600mal kommentiert. Darunter finden sich so kluge Hinweise von Lesern wie der von „MiChaSch“, dass ein Kind es doch z.B, spüre, ob der Erwachsen ruhig und zuversichtlich ist. http://kritischgedacht.wordpress.com
Rolfi bemerkte richtigerweise, dass die Kritiker dem Glaubuli lediglich Placebowirkung zugestehen. Falsch liegt Rolfi mit seiner elitären Meinung, dass es sich hierbei um bloße Behauptungen und Mutmaßungen handle, denn das ist durch Studien belegt. Aber egal.
Dann führt Rolfi aus, dass die Homöoesos zu gern behaupten, dass bei Tieren und Kindern kein Placebo-Effekt zu erwarten sei, ein ebenso beliebtes wie falsches Argument. Kennen wir ja inzwischen.
Dann wird es richtig spannend! Im Kommentar von MiChaSch erkennt Ehlers scheinbar eine Bestätigung seiner kurden Fantasien. Er meint der anonyme Kommentator hätte richtigerweise erkannt, dass ein Kind doch positive Signale des "Heilers" bemerken würde.
(Nur mal kurz am Rande. Genau das ist es was die-ach so doofen- Kritiker behaupten, genau das ist was Ehlers eigentlich negieren sollte, weil doch sonst die "Heilerfolge" bei Kindern und Tieren erklärt sind und den Homöoesos ein liebgewonnenener Strohmann abhanden kommt!)

Jetzt schauen wir uns mal die beiden Kommentare des MiChaSch an:
ek9yr9aa
eze4pjnv

Ups, was ist da denn los?
Der lässt ja kein gutes Haar an der Homöopathie, er nennt dieses Treiben recht unverblümt eine Mogelpackung und sagt klipp und klar, dass bei Kindern selbstverständlich ein Placebo-Effekt auftreten kann. MiChaSch scheint gar kein Verfechter, sondern ein starker Kritiker der H. zu sein.
Was genau wollte der Ehlers aussagen? Dass die Kritiker in diesem Punkt Recht haben?
Danke Ehlers (und Frau Lehrerin), aber das wussten wir bereits. Bestätigung tut aber dennoch immer wieder gut :)
____

Weitere Hämmer des Artikels, wie zB diese rotzfreche Lüge
Es bleiben nach alldem aber die – auch in umfangreichen Studien – festgestellten tatsächlichen Erfolge der homöopathischen Behandlungen.
und solcherlei nichtssagendem Dummfug
„Wer heilt hat Recht!“
lasse ich mal unberücksichtig. Geschenkt.
Nur auf Ehlers Schlusswort will ich nochmal rasch eingehen.
Die große Crux unseres Gesundheitswesens ist nicht die Vertrauenskrise der Bürger. Diese ist nur die Folge der Fehler im System der heutigen Verschreibungsmedizin. Es hat sich herumgesprochen, dass Homöopathen die aufmerksameren Ärzte sind und häufig Erfolge haben, von denen andere nur träumen können. Sie nutzen den von Hahnemann erfundenen Diagnoseschlüssel. Selbst wenn man daran viel bekritteln kann, führt seine praktische Anwendung zwangsläufig in ein tiefer gehendes Gespräch zwischen Arzt und Patient. Letzterer schöpft Vertrauen. Trifft sich das mit der Erwartung des Arztes, dass er voraussichtlich helfen kann, sind wir am Ende da, wo alle Logik nicht mehr wichtig ist: „Wer heilt hat Recht!“ Solange die herkömmliche Medizin nicht umdenkt, ist, gleich wie man über ihre theoretischen Grundlagen denkt, die Homöopathie eine unverzichtbare Ergänzung des Angebots zur Heilung von Krankheiten.
Ein klassischer Fall von non sequitur Fehlschluss.
Aus einer eventuell besseren (jedoch bislang nicht durch Studien belegte) Arzt-Patient-Beziehung folgt natürlich keine Rechtfertigung für die Homöopathie. Dies würde maximal eine andere Behandlungsmethode nahelegen, nicht mehr und nicht weniger. (und ich gehe jede Wette ein, dass Ärzte gerne mehr Zeit für ihre Patienten hätten, nur die vollen Wartezimmer haben da halt was dagegen)
___

Was lernen wir aus dieser Story?
#1 Man sollte seine Quellen vorab gut prüfen, sonst macht man sich womöglich zum Vollhorst.
#2 Verlässt man sich aufgrund eigenem Unwissen auf dubiose Gestalten, dann ist man nicht selten verlassen.
#3 Ehlers sollte weniger saufen, denn als Verfechter sollte er den Standpunkten seiner Kritiker diametral gegenüber stehen, sonst macht das irgendwie wenig Sinn (und noch weniger Spass)
#4 Wenn man keine Ahnung hat....


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 20:10
Hahahahaha! Ich brech ab! Geiler Kommentar auf der Piratenseite:
Niesel Priem Hier mal eine Liste homöopsychopathischer Inhaltsstoffe:

http://www.rudolf-englberger.de/index.php...

Highlights gefällig? Kein Problem!

-Sonnenstrahlen (Sol)

-Sonnenfinsternisstrahlen (Sol eclipsium) Schraub mich fest, ich dreh frei! XD

-Südwestwind (Auster eurus) Aber nur der frisch eingetütete!

-Mikrowellen (Microwave) Kein Wunder, dass die ganzen Esonuckel so verstrahlt sind.

-Mondstrahlen (Luna)

-Magnetischer Nord- bzw. Südpol (Magnetis polus arcticus bzw. australis) Dafür muss man allerdings einen ordentlichen Polsprung in der Schüssel haben.

-Materialisierte Asche von Sai Baba (Vibhuti Sai Baba)

-Licht der Venus (Venus stella errans)

-Kondomgummi (Latex vulcani) Jetzt auch zum kauen!

-Elektrizität (Electricitas)

-Englische Sonne (Sol britannica) Das ist teuer. davon gibt es nämlich nicht so viel. Muss man wissen!

und mein absoluter Favorit! Achtung, jetzt kommt der Brüller schlechthin!

-Vakuum (Vacuum)!

Und da Wasser sich ja angeblich erinnert, hätten die Homöopsychopathen damit sogar selbst bewiesen, dass Wasser sich an NICHtS erinnert. Schöner hätte kein Schulmediziner die Beweisführung hinbekommen.

Wer jetzt immer noch glaubt, die Abzockmaschinerie der sogenannten Komplementärmediziner wäre in irgendeiner Form seriös, dem kann wahrscheinlich auch mit der ach so pöhsen Schulmedizin nicht mehr geholfen werden.
https://www.facebook.com/PiratenparteiDeutschland/posts/10151888935392783

Das Meiste kannte ich zwar schon und Vakuum ist natürlich kaum irgendwie zu toppen, aber mein ganz persönliches Highlight ist ab sofort trotzdem Südwestwind! Das ist nämlich nicht nur vollkommen bescheuert wie die anderen Beispiele, sondern halt so richtig gaga!
te55635 c041


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Rho-ny-theta
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 20:12
@JohnDifool

Mein persönlicher Lieblingsinhaltsstoff ist TDM Mülleri. Jetzt mag man sich fragen, was TDM heißt: ganz klar, Tausend Deutsche Mark. Kein Witz, kann man als hom. Präparat erwerben...


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 20:16
@JohnDifool
@Rho-ny-theta

Hauptsache Latein oder Abkürzung, dann hört sich das alles seriös an und man muss nicht nachdenken, bzw. man kann dem Vakuum im Kopf freien Lauf lassen.


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honkwatch
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 20:17
@JohnDifool
Berliner Mauer fehlt.
(möchte zu gern mal wissen wogegen die eigentlich helfen soll. Etwa gegen Schwermetallvergiftung wegen der vielen Graffiti?)


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 20:22
honkwatch schrieb:Berliner Mauer fehlt.
(möchte zu gern mal wissen wogegen die eigentlich helfen soll.
Die hilft gegen Durchfall. Bei Verstopfung hilft Berliner Mauer >1990.


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Heizenberch
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 20:26
@Celladoor
@honkwatch
@Rho-ny-theta
@JohnDifool

Ich bin schockiert! Ich glaube ich brauche Elektrizität C100.


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honkwatch
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 20:26
Fast @Celladoor
"Murus berlinensis" ist für alle geeignet, die sich von der Außenwelt abschotten, aber auch für solche, die keine Grenzen kennen.
:shot:


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 20:29
@Celladoor
Celladoor schrieb:Hauptsache Latein oder Abkürzung, dann hört sich das alles seriös an und man muss nicht nachdenken, bzw. man kann dem Vakuum im Kopf freien Lauf lassen.
Ja, das wird wohl einer der Hauptgründe sein!
Aber soweit ich das in Erinnerung habe, dürften Homöopathika mit deutschem Namen überhaupt nicht in Apotheken verkauft werden. Deswegen wohl auch der ganze Schmonzes mit den lateinischen Namen.
Hab gerade keinen Bock nach einer Quelle zu suchen, aber vielleicht weiß ja jemand mehr dazu?


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honkwatch
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 20:31
Da ist mir doch glatt ein Fehler unterlaufen.
honkwatch schrieb:Stellt euch das bitte mal bildlich vor. Man löse 1 Teil Vakuum in 10 Teilen Wasser und erhält dann wie viele Teile?
Dann schütten wir nämlich 10 Teile ins Klo und verarbeiten den verbliebenen Rest, der dann der Potenz D1 entspricht, weiter.
:aluhut:


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Heizenberch
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 20:33
@honkwatch
Das mit dem Vakuum verstehe ich noch nicht so ganz ... müssen die Homöopathen dafür jemanden von sich opfern, um an das Vakuum im Kopf zu gelangen?


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honkwatch
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 20:35
@Heizenberch
Die lobotomieren Ehlers, Walach und Fritzsche. Hat bei denen keine negativen Auswirkungen. Fällt nicht weiter auf.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 20:38
JohnDifool schrieb:Aber soweit ich das in Erinnerung habe, dürften Homöopathika mit deutschem Namen überhaupt nicht in Apotheken verkauft werden. Deswegen wohl auch der ganze Schmonzes mit den lateinischen Namen.
Hab gerade keinen Bock nach einer Quelle zu suchen, aber vielleicht weiß ja jemand mehr dazu?
Interessanter Punkt. Würd auch gern mal was genaueres dazu erfahren. Aber in Sachen Homöopathie ist es ja schon fast Frevel nachzufragen. Wieso, weshalb, warum, wer fragt ist dumm!


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 20:41
@Celladoor
Könnte sein, dass ich das mal irgendwo auf scienceblogs gelesen habe. Bin mir aber nicht sicher.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 21:07
@Celladoor

Auf die Schnelle hab ich nur das hier gefunden:
[...]Ein Relikt aus dieser Zeit und, wenn man so möchte, ein Beleg für die Vorliebe für die Bevormundung von Patienten in Arzt- und Apothekerkreisen ist die Rezeptursprache. Rezepturen wurden von je her auf Latein verfasst, damit Arzt und Apotheker kommunizieren konnten, ohne dass der Patient verstand, welches Präparat für ihn zubereitet werden sollte. Da die Abkürzungen praktisch und gebräuchlich sind, wurden sie in gewissem Umfang beibehalten, doch als PatientIn hat man es noch immer schwer, zu erkennen, welche Art von Medikament eine(n) erwartet (bezeichnend ist übrigens, dass klassische Rezeptursprache vollumfänglich fast nur noch von älteren Ärzten und Homöopathen verwendet wird) [6]. Wer würde auch erraten, dass hinter „M. f. Ungt. D. ad Ollam albam“ die Anweisung zum Anrühren einer Salbe und deren Abfüllen in eine weiße Kruke steckt?

Heute schüttelt man als Student mit einem ungläubigen Lächeln den Kopf, wenn der Terminologiedozent erzählt, dass die Rezeptursprache zur elitären Kommunikation zwischen Arzt und Apotheker diente – doch ist es nicht ebenso bevormundend und autoritativ, dem Patienten vorzuenthalten, was er wirklich (oder eben nicht) zu sich nimmt, wenn er drei Mal am Tag fünf Globuli unter seiner Zunge zergehen lässt?[...]
Zum Schluss bleibt mir nur noch, einige Vorschläge zu machen, wie man den Einfluss dieser Irrlehre und ihrer Anhänger begrenzen könnte. Zunächst plädiere ich dafür, die Apothekenpflicht der Homöopathika aufzuheben, die nur besteht, weil kein erkennbarer deutscher Name auf die Präparate aufgedruckt wird. Im Supermarkt werden Globuli und Ethanol sicher schnell entzaubert.
[/B] http://scienceblogs.de/bloodnacid/2013/06/04/gastbeitrag-globuli-und-pharmazie-eine-liebesgeschichte/

Übrigens ist das insgesamt ein recht lesenswerter Artikel.


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honkwatch
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

30.08.2013 um 21:09
Im Sozialgesetzbuch ist die “Binnenanerkennung” festgeschrieben. Wenn über Leistungen der Krankenkassen entschieden wird, dann muss – wenn es um Homöopathie geht – die Meinung der Homöopathen in die Entscheidung einbezogen werden. Besonders lustig – oder je nach Auffassung: deprimierend – fand ich einen Paragraf, der die Befreiung von der Apothekenpflicht regelt. Wenn pflanzliche Produkte “mit ihren verkehrsüblichen deutschen Namen” bezeichnet sind und Säfte nur mit Wasser erstellt wurden, dann kann man sie überall verkaufen. Andere Pflanzen, Pflanzenteile, Mischungen, Destillate und Säfte sind dagegen apothenkenpflichtig
http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/11/13/die-homoopathie-luge-so-gefahrlich-ist-die-lehre-von-den-weisen-...


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kore
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

02.09.2013 um 08:27
Ergänzt werden die bisherigen Studien nun durch Versuche, die ein Forscherteam um Todd Nolan von der University of Florida im Fachmagazin Pain beschreibt (online). Darin zeigen die Autoren, wie sich Ratten darauf konditionieren lassen, eine Injektion mit Schmerzlinderung zu verbinden - und sich in der Folge der Placebo-Effekt einstellt.
Dann führt Rolfi aus, dass die Homöoesos zu gern behaupten, dass bei Tieren und Kindern kein Placebo-Effekt zu erwarten sei, ein ebenso beliebtes wie falsches Argument. Kennen wir ja inzwischen.
Dann wird es richtig spannend! Im Kommentar von MiChaSch erkennt Ehlers scheinbar eine Bestätigung seiner kurden Fantasien. Er meint der anonyme Kommentator hätte richtigerweise erkannt, dass ein Kind doch positive Signale des "Heilers" bemerken würde.
(Nur mal kurz am Rande. Genau das ist es was die-ach so doofen- Kritiker behaupten, genau das ist was Ehlers eigentlich negieren sollte, weil doch sonst die "Heilerfolge" bei Kindern und Tier
kore:
Soll wahrscheinlich heißen Kruden ? Phantasie? Denn was haben Kurden hiermit zu tun?
Es ist wirklich interessant wenn man oben liest, daß es falsch, oder andeutungsweise in Frage zu stellen sei, ein Kind ließe sich durch positive Signale des Heilers gesundheitlich beeinflußen.
Allein die Formulierung ist schon Hinweis auf das Seelen"leben" oder Verfassung der solches Ausführenden.
Wie wird hier eigentlich gedacht? Oder tut man es überhaupt?
In den von mir unten angeführten Zitaten wird der beinahe pervers zu nennende Denkansatz der Gegenseite entschleiert. Den Erfolg den man oben anzweifelt und dem Placebo wissenschaftlich andichten will, untermauert man mit einem Versuch, wo es exlpizit heißt, daß es sich um KONDITIONIERTE Ratten handelt. Also um Ratten die wenn wir die Seele mal außen vor lassen, als Einflußträger, von menschlichen Lebewesen beeinflußt wurden.
Und dies nicht mit Zuhilfenahme von Globuli, sondern unter Dosierungen von Morphinen.

Zitat:
Die Wissenschaftler boten ihren Tieren süße Kondensmilch an. Von der Milch zu trinken, war jedoch schmerzhaft, denn dazu mussten die Ratten mit ihren Lippen ein auf 48 Grad erhitztes Röhrchen berühren. Spritzten die Forscher den Nagern Morphin, tranken die Ratten deutlich länger als ohne Schmerzmittel. Doch nicht nur das: Offenbar lernten sie auch, die Injektionen mit geringeren Schmerzen in Zusammenhang zu bringen.

Dies zeigte sich, als die Forscher die Tieren nach zwei Versuchsdurchgängen mit Morphin-Injektionen ein drittes Mal vor die Milchflasche setzten. Auch in diesem Fall hatten die Ratten zuvor eine Injektion bekommen, um den Versuchsablauf möglichst identisch zu den vorherigen Runden zu halten. Doch enthielt die Spritze in diesem Fall kein Morphin, sondern eine Salzlösung ohne jede schmerzlindernde Wirkung. Dennoch hielten viele der so getesteten Ratten den Hitzeschmerz fast genauso lange aus wie im ersten Durchgang mit Morphin-Spritze. Wie es typisch für den Placebo-Effekt sei, wirkte er bei den einzelnen Individuen in sehr unterschiedlichem Ausmaß, schreiben die Autoren. Die Tiere einer Kontrollgruppe, die in allen drei Runden nur Salzlösung gespritzt bekamen, tranken stets deutlich weniger von der süßen Milch - sie hatte nie gelernt, die Spritzen mit weniger Schmerzen zu verbinden.

Auch aus klinischen Studien sei der Placebo-Effekt bei Tieren belegt, sagt Heidrun Potschka, Fachtierärztin für Pharmakologie der Universität München. Zum Beispiel hatten Epilepsie-kranke Hunde bis zu 46 Prozent weniger Anfälle, wenn sie lediglich ein Scheinpräparat erhielten, wie vor zwei Jahren das Journal of Veterinary Internal Medicine berichtete. Lernen durch Konditionierung, wie dies auch die milchtrinkenden Ratten zeigten, sei vermutlich der Hauptfaktor, auf den sich der Placebo-Effekt bei Tieren zurückführen lasse, sagt Potschka. In Analogie zu den Rattenversuchen nennt sie das Beispiel von Hunden, die mehrmals Insulin verabreicht bekamen - und deren Blutzucker anschließend sogar dann sank, wenn sie statt des Insulins eine wirkungslose Substanz erhielten. Vor allem bei Haustieren kommt ein weiterer Faktor dazu: Wer seinem
Der Denkfehler besteht darin, daß man zwar erkennt, daß ein Tier wie ein Mensch Schmerz empfindet, aber NUR und ausschließlich unter Einflußnahme von Menschen sei sie moralisch oder das Gegenteil, daraus künstliches Wohlbefinden oder Mißbehagen lernt, weil sich der natürliche Instinkt gar nicht mehr zu entfalten in der Lage ist, da es sich um ein Versuchslabor/tier handelt.. Nie kommt eine Ratte und spritzt einer anderen Morphin um "hinterhältig" ein weiteres mal zu mogeln.
Obwohl ich der auf Abwege geratenen Wissenschaft heute sogar unterstellen würde solches zu glauben.
Bei der Herstellung von Globuli wie ich diese kenne, ist der herstellende Mensch mit seinem gesamten Wesen also auch mit seiner Seele beteiligt, daß hat gut oder schlecht, Wirkung auf die Seele des anderen. Klar wird, daß ein Aufschrei ob solcher kruden? Behauptung jetzt erfolgen muß.
Aber wo suchen denn die auf solch absurde Weise Wissenschaft Betreibenden die Wirkung ihrer Rattenversuche, wenn nicht in der Seele >und zwar der eigenen< was durchaus eine große Problematik derselben entschleiert, die erkennbar macht, wieso man Seele lieber unterschlägt und von "positiven" Wrkungen oder Affekten spricht.


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emanon
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

02.09.2013 um 09:29
@kore
Die Frage steht nach wie vor im Raum.
Sollten alle Arzneimittel und Therapien im Zuge der Gleichbehandlung sich einer wisenschaftlichen Überprüfung stellen müssen wie zur Zeit schon die Medikamente, oder soll ganz darauf verzichtet werden und jegliches kann ohne wissenschaftliche Prüfung Anwendung finden wie bei den Homöopathika?


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