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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.11.2013 um 21:18
@xXClubberXx
xXClubberXx schrieb:Was ich sagen will,friss mal 30 jahre oder länger Tabletten wegen einer Krankheit,das geht auf Dauer auf sämtlich Organe wie Leber und Niere.
Überleg doch bitte erstmal, wie viele Jahre dir diese Krankheit OHNE solche Tabletten gelassen hätte, bevor du auf das "Synthetische" schimpfst.

Sei froh, daß du das noch kannst!


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.11.2013 um 21:18
@honkwatch
Das ist Teil der Gehinrwäsche. Als Teenie bekommst du dein Abo auf Lebenszeit. Zuerst die Bravo, dann die Praline, nach der Hochzeit stellt sich das Abo automatisch auf Familie und Ich um und nach deinem 40igsten kriegste nur noch die Apothekenrundschau.

Allerdings Werbung die nicht als solche gekennzeichnet wird kenne ich auch von vielen anderen Zeitungen. Erst heute bei der Welt.de nen Cremchenwerbung gesehen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.11.2013 um 21:24
@Spöckenkieke
jup kein teurer Wirkstoff und dann stark verdünnt und billiger Zucker


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.11.2013 um 21:31
@xXClubberXx
Glaubst du wirlich, dass die irgendwann die behaupteten Wirkstoffe da drin haben? Die füllen doch nur Zuckerkügelchen oder Alk in Flaschen. Der Wirkstoff ist nur für die Besucher, wenn diese überhaupt zugelassen werden.

Mal als Beispiel ich habe mal ausgerechnet, wieviel Homöopathika man aus 100ml Bachblüten Urtinktur kriegt. Irgendwo war ich bei 48.000.000 Fläschchen stehengeblieben und musste feststellen, dass das mein Budget übersteigt. Man müsste also auch die Urtinktur reduzieren um nachher nicth soviel überzuproduzieren. Nur müsste ich die Urtinktur auf ein Atom reduzieren um in realen Berereichen zu bleiben. Ein Betrieb, der sowas herstellt wird das wohl vorher berechnen und wissen, dass dieses eine Atom der Urtinktur eh durch die Luft übertragen in der Abfüllanlage landet und daher braucht man sie nicht mal verwenden.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.11.2013 um 21:36
xXClubberXx schrieb:Was ich sagen will, friss mal 30 jahre oder länger Tabletten wegen einer Krankheit, das geht auf Dauer auf sämtlich Organe wie Leber und Niere. Denkst du ohne irgendwelche Folgen?
Nein. Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Schluck einfach Homöopathika und du hast keine Nebenwirkungen (und keine Wirkung, aber das spielt ja keine Rolle nicht wahr?).
xXClubberXx schrieb:Das heißt nicht das ich damit die chemisch hergestellte scheisse schlecht reden will,weil manche kranke darauf nunmal angewiesen sind.
Du willst das chemisch hergestellte nicht schlecht reden, aber bezeichnest es als Scheisse. :D
xXClubberXx schrieb:Mir gehts nur auf die Eier wenn jemand Medikamente bejubelt.
Warum sollte man Medikamente an den hunderte bis tausende Wissenschaftler gearbeitet haben, die auf ihre Freizeit verzichtet haben, zig Überstunden geleistet haben, in denen hunderttausende Arbeitsstunden und eine ordentliche Menge Gehirnschmalz stecken, monate- bis jahrelange Studien durchgeführt wurden, Millionen investiert wurden, nur damit man eine Krankheit besiegt oder zumindest lindern kann... ja, warum sollte man sowas nicht bejubeln? Im Gegenteil, man sollte jeden der sowas nicht bejubelt die Fresse polieren!
xXClubberXx schrieb:Zuviel ist immer schlecht. Oder doch nicht?!
Zuviel ist schlecht, zuwenig ist schlecht. Für die richtige Dosierung werden in der Pharmaindustrie ganze Labors beschäftigt.
xXClubberXx schrieb:Ach daher weht der Wind.
Weil ich in der Pharmabranche arbeite? Nein. Weil ich zu rationalem Denken fähig bin, im Gegensatz zu den ganzen Homöospasten.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.11.2013 um 22:37
Celladoor schrieb:Zuviel ist schlecht, zuwenig ist schlecht. Für die richtige Dosierung werden in der Pharmaindustrie ganze Labors beschäftigt.
Jenseits der Homöo- und Allopathiediskussion möcht ich nur kurz anmerken, dass Medikamente überwiegend, wenn nicht gar zu 100% an Männern getestet werden (zumindest hab ich nicht mitbekommen, dass es inzwischen anders sein soll) und viele Medikamente bei Frauen etwas anders wirken oder falsch dosiert sind, weil Frauen doch einen etwas anderen Stoffwechsel als Männer haben. Aber egal, sind ja nur 50% der Menschheit.

Und wenn Kinder schwer krank sind und spezielle Medikamente brauchen, müssen die Ärzte schätzen, welche Menge denn nun die richtige ist.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.11.2013 um 22:38
@hallo-ho
Du bist also dafür mehr Medikamente an Frauen und Kindern zu testen?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.11.2013 um 22:45
@Spöckenkieke

Ich hab ein generelles Problem angesprochen.

Sicher meine ich nicht, dass man Medikamente an Kinder testen sollte. Das ändert aber nichts am grundsätzlichen Problem, dass es Fälle gibt, wo Ärzte tatsächlich raten oder schätzen müssen, ob sie nun die Hälfte, ein viertel oder 1/3 einer Tablette verabreichen.

Und was Frauen betrifft: Ja, ich bin der Meinung, dass nicht nur Männer es verdient haben, auf sie abgestimmte Medikamente zu bekommen, sondern auch die andere Hälfte der Menschheit.
Dass das nicht der Fall zu sein scheint (jedenfalls hab ich im Laufe der Zeit diese These immer wieder gehört und gelesen) ist eine ethische Fragestellung genau wie die Frage nach Tier- und Menschenversuchen.

Aber wie ich eingangs geschrieben habe: ich habe nicht mehr und nicht weniger als ein generelles Problem angesprochen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.11.2013 um 22:52
@hallo-ho
Aber wie sähe dann ein Lösungsansatz aus?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.11.2013 um 22:58
hallo-ho schrieb:Und was Frauen betrifft: Ja, ich bin der Meinung, dass nicht nur Männer es verdient haben, auf sie abgestimmte Medikamente zu bekommen, sondern auch die andere Hälfte der Menschheit.
Dass das nicht der Fall zu sein scheint (jedenfalls hab ich im Laufe der Zeit diese These immer wieder gehört und gelesen) ist eine ethische Fragestellung genau wie die Frage nach Tier- und Menschenversuchen.
Das klingt so als ob bei Studien immer nur männliche Versuchpersonen vorausgesetzt wären. Das ist aber nicht so (ausser bei geschlechtsspezifischen Medikamenten). Die Ausschreibung für eine Medikamentenstudie ist in der Regel geschlechtsunspezifisch und natürlich freiwillig. Männer scheinen da einfach weniger Bedenken zu haben an einer solchen Studie teilzunehmen. Trotzdem ist es auch so, dass viele Medikamente auf Basis männlicher Versuchstiere geprüft werden. Da geb ich dir absolut recht. Man sollte genau so viele weibliche Versuchstiere benutzen. Dies hätte allerdings eine Verdopplung der Tierversuche zur Folge. Wäre das der richtige Weg?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.11.2013 um 22:59
@Spöckenkieke
Klammern wir die Kinder mal aus, die sind minderjährig.

Was Erwachsene betrifft: wenn es einen Weg gibt, bei Männern die richtige Dosierung zu finden, muss es den bei Frauen auch geben, oder?
Wenn du ein ethisches Problem siehst, an Frauen zu testen (wenn das denn der einzige Weg ist; das weiß ich nicht, ich bin kein Experte), dann stellt sich die Frage, warum es OK ist, an Männern zu testen.
Wenn man zum Schluss kommt, dass Menschenversuche ethisch nicht zulässig sind, muss man damit leben, dass die Pharmazeuten und Ärzte die Dosis generell "schätzen" müssen. Kommt man zum Schluss, dass Menschenversuche OK sind, könnte man auch an Frauen testen, da Frauen ja auch Menschen sind. Es müsste halt sichergestellt sein, dass sie nicht schwanger sind (vlt. ist das auch der Hauptgrund, dass an Frauen nicht getestet wird, weil man Schwangerschaften nicht gänzlich ausschließen kann; eine Frau kann ja auch an einer Testreihe teilnehmen und während der Testreihe schwanger werden)
Wenn also die Gegebenheit, dass Frauen schwanger sein oder werden können der Grund ist, dass an ihnen nicht getestet werden kann, dann gibt es für mich spontan keine Lösung.
Aber wer hat behauptet, dass ich kurz vor 23 Uhr die Welt auf Allmy retten kann? ;) Aber ich kann immerhin mal ein generelles Problem ansprechen ;)


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.11.2013 um 23:02
@hallo-ho
Medizintests sind nunmal freiwillig. Und es ist immer noch so, dass die Männer sich in der Verantwortung sehen. Es ist ja nicht so, dass Medikamente weniger an Frauen getestet werden, sondern das es weniger freiwillige Frauen gibt, die Medikamente an sich testen lassen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.11.2013 um 23:06
Celladoor schrieb:Die Ausschreibung für eine Medikamentenstudie ist in der Regel geschlechtsunspezifisch und natürlich freiwillig.
Vlt ist das nicht mehr so aktuell, die letzte Doku, die ich darüber gesehen habe, ist tatsächlich schon länger her
Trotzdem ist es auch so, dass viele Medikamente auf Basis männlicher Versuchstiere geprüft werden. Da geb ich dir absolut recht. Man sollte genau so viele weilbliche Versuchstiere benutzen. Dies hätte allerdings eine Verdopplung der Tierversuche zur Folge. Wäre das der richtige Weg?
Drei Gegenfragen:

Würde es aus pharmazeutischer Sicht etwas bringen, auch an weiblichen Tieren zu testen? Könnte man z.B. ableiten "Bei männlichen Karnickel brauchen wir 10mg und 90% müssen kotzen, bei weiblichen brauchen wir 8 mg und die bekommen zu 70% Herzrasen. Übertragen auf Männer und Frauen bedeutet das..." (Verstehst du, was ich meine?)

Warum muss man verdoppeln? Wenn ich ursprünglich an z.B. 100 männlichen Tieren teste, muss ich nicht zwangsläufig 100 männliche und 100 weibliche nehmen, ich kann doch auch 50/50 nehmen (nochmal: ich kein Experte. Wenn du dich da besser auskennst, kannst du mir gerne erklären, ob ich einen Denkfehler drin hab)

Wenn eine Verdopplung von Tierversuchen tatsächlich nötig sein sollte: Warum ist es OK, 100 Tiere für Versuche zu nehmen, wenn diese Versuche tatsächlich dazu führen, dass Medikamente kompatibler für Männer sind und warum wäre es ein Problem, weitere 100 Tiere zu nehmen, damit Frauen besser abgestimmte Medikamente bekommen? Oder: warum nimmt man nicht 100 weibliche Tiere und belässt es dabei?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.11.2013 um 23:13
@Spöckenkieke
@Celladoor

Auf Frauen als Testpersonen wird hingegen oftmals verzichtet, um mögliche Schädigungen von Embryos bei unerkannten Schwangerschaften zu vermeiden. Mediziner kritisieren jedoch, dass Frauen auf bestimmte Wirkstoffe anders reagieren als Männer, was an den Hormonen und der unterschiedlichen Verteilung des Körperfetts liegt.
http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Anatomie/Medizinforschung/Artikel/9621.php

Hab ich grad gefunden. Deckt sich ja mit dem, was ich oben vermutet habe. Ich weiß allerdings nicht, wie gut oder schlecht diese Quelle ist.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.11.2013 um 23:17
Die Studien an Männern waren billiger und einfacher, da kein Hormonzyklus berücksichtigt werden musste. Auch die ersten Medikamente zur HIV-Therapie wurden fast nur an Männern getestet. Unberücksichtigt blieb, dass bei Frauen die meisten Wirkstoffe in geringerem Maß über die Nieren ausgeschieden werden. Als Konsequenz waren die Medikamente für infizierte Frauen anfangs falsch dosiert; es kam zu schweren Nebenwirkungen und sogar Todesfällen aufgrund Nierenversagens.
http://sicmagazin.wordpress.com/2010/06/24/frauen-und-kinder-zuletzt/
Und noch ein Grund.

@Spöckenkieke Hat also nicht ausschließlich mit dem angeblich höheren Verantwortungsgefühl der Männer zu tun ;)


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.11.2013 um 23:18
@hallo-ho
Nein, nicht nur. Der finanzielle Aspekt war mir aber gar nicht bewust. Aber wir wussten ja alle Frauen sind einfach teuer.


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28.11.2013 um 23:19
Spöckenkieke schrieb:Aber wir wussten ja alle Frauen sind einfach teuer.
:D Ist das bewusst doppeldeutig?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.11.2013 um 23:20
@hallo-ho
Das ist sogar bewust trippledeutig. Mein Lebenspartner ist wesentlich teurer als jede Frau.


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28.11.2013 um 23:21
@Spöckenkieke
Wenn es sich lohnt, zahlt man den Preis gerne, nicht wahr :)


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.11.2013 um 23:24
@hallo-ho
Nun, man wird aber doch noch darüber schimpfen dürfen. Und da sind wir dann auch wieder beim Thema. Ab wann lohnen sich die teureren und wohl durch die eventuelle Schwangerschaft in den USA ziemlich komplizierten bis gar nicht durchführbaren, Tests an Frauen?


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