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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

11.04.2014 um 21:07
Alicet schrieb: Mangels aussagekräftiger Studien.
Mangels aussagekräftiger Studien können Menschen auch nicht fliegen.

Kannst du fliegen?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

11.04.2014 um 21:10
@Alicet
Alicet schrieb:Wie oft hast du diesen Satz jetzt eigentlich schon bemüht?
Dass es keine Wirkung haben soll - ja, davon wird ausgegangen. Mangels aussagekräftiger Studien.
Link: http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/studie-aus-australien-homoeopathie-nicht-besser-als-placebo-12887980.html


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interrobang
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

11.04.2014 um 21:47
@Alicet
Alicet schrieb:Nein, dieses ganze Gedankenexperiment, wie müsste ein homöopathisches Mittel beschaffen sein, dass es Schwangerschaften verhindert, ist logisch völlig daneben!
Das ist Homöopatie im Ganzen. Wo ist da jetzt der unterschied?
Alicet schrieb:Es geht um Stoffe, die bei Einnahme oder Exposition bestimmte (Krankheits-)zustände auslösen - diese werden verdünnt.

Dass das nichts mit dem Vorgang der Befruchtung zu tun hat, dürfte ja wohl klar sein.
Aber nein, das muss natürlich auch noch bemüht werden, dabei ist es von der Logik her so dermaßen haarsträubend, dass einem eigentlich nix mehr dazu einfällt. -.-
Nochmal: Die gesamte Homöopatie ist einfach an den Haaren herbeigezogen weil sie aus einer Zeit stammt wo die Leute noch nicht das heutige wissen hatten. ALLES an der Homöopatie ist unlogisch.
Alicet schrieb:Es muss ja kein Mensch an die Wirksamkeit von Homöopathie glauben, bzw. kann ja jegliche Meinung vertreten, die er möchte, aber, dann sollte er zumindest beim Vorführen der verhassten Ansicht simple logische Analogien beachten.
Dan fang doch gleich mal an. Homöopatie hat keinerlei bewiesene Wirkung. Echter Medizin schon. Jetzt las mal deine Logik spielen. :D
Alicet schrieb:Sonst wird es einfach irgendwie peinlich in meinen Augen.
Homöopaten machen sich immer lächerlich. Neulich war ich in der apotheke und so ne alte kaufte sich so ein Homöozeug... ich hätte die fast ausgelacht. :D :D :D
Alicet schrieb:Wie oft hast du diesen Satz jetzt eigentlich schon bemüht?
Solange bis du ihn verstehst.
Alicet schrieb:Dass es keine Wirkung haben soll - ja, davon wird ausgegangen. Mangels aussagekräftiger Studien.
Nein. Mangels Wirkung der Hexendoktoren.
Alicet schrieb:Dass es keine HAT - das ist nicht nachgewiesen.
Doch. Mehrfach. Zigmal. Wurde etliche male hier gepostet die ergebnisse.
Alicet schrieb:Außerdem, dass "Mittel" und "Wirkung" in einem kausalen Verhältnis stehen, ist zwar allgemein akzeptierte Lehrmeinung, aber, auch wenn man der Homöopathie abspricht, "Mittel" bereitzustellen, sollte man doch zumindest so offen sein, zumindest die Überlegung in Betracht zu ziehen, dass Wirkungen auch ohne Mittel (im heute definierten Sinne) erzielt werden können.
Homöopatie ist aber von grundauf falsch. Leute die an Homöopatie glauben können sich genausogut lebende schlangen in die Vagina einführen weil sie denken das dies die Fruchtbarkeit fördere. Es ist beides auf dem gleichen medizinischen level.
Alicet schrieb:Aber da bewegt sich nix hier
Joa wen die Kuhrpfuscher keine ergebnisse liefern können. :D


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

11.04.2014 um 22:08
@Alicet

Hast du eine Erklärung dafür, weshalb es in 200 Jahren kein einziges mal gelungen ist eine Wirksamkeit der H. nachzuweisen, welche über einen Placeboeffekt hinausgeht?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

11.04.2014 um 22:36
Im Übrigen basiert der ganze Schmuh auf einem Mißverständnis:
Hahnemann stellte nach wiederholter Selbstanwendung von Chinarinde fest, dass er durch das Arzneimittel Fieber bekam. Aus dieser Ähnlichkeit des Fieber erzeugenden Arzneimittels mit der Fieber erzeugenden Krankheit entwickelte er in einem längeren geistigen Prozess den Grundgedanken der Homöopathie „similia similibus curentur“: Stimmen die Symptome einer Arzneimittelvergiftung mit denen einer Krankheit überein, so wird diese Krankheit durch dieses Arzneimittel in höherer – das heißt ungiftiger – Verdünnung („Potenz“) geheilt. Die Ähnlichkeitsregel und die Potenzierungsvorschrift sind die Säulen der Homöopathie.
Nun stehen diese Säulen auf dem schwachen Fundament einer unzulässigen Schlussfolgerung. Chinarinde erzeugt im Normalfall nämlich kein Fieber. Hahnemann hatte sich selbst sensibilisiert.
http://www.aerzteblatt.de/archiv/35179/Homoeopathie-Ein-fruchtbarer-kein-furchtbarer-Irrtum

Nur einer der vielen Absurditäten der HP. In einer aufgeklärten Gesellschaft hat der mittelalterliche Unsinn eigentlich keinen Platz mehr. Aber mit rationalem Denken hat die HP sowieso nichts am Hut. Und die von @ähhh verlinkte Studie ist wahrscheinlich wieder eine Verschwörung der Pharmafia.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

12.04.2014 um 00:33
Und außerdem ist es unlogisch, dass ein Mittel, das bestimmte Symptome auslöst, dazu geeignet sein sollte, diese gleichzeitig bekämpfen zu können.

Analog müsste ich eine Brandverletzung erneut ins Feuer halten, Hunger durch Abnehmen stillen oder Ertrinkende retten, indem ich sie untertauche.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

13.04.2014 um 19:01
@Alicet
Ich entschuldige mich für mein Verhalten dir gegenüber.
@Resonanz. schrieb:
Ich hätte noch eine Idee..

Liebe Homöopathen.
Verdünnt doch jegliche Nahrungsmittel im Verhältnis 1 zu 100 und nehmt wahr, wie gut es euch tut.
Das ist mal eine Idee!
Aber müsste man davon nicht sehr dick werden? ;)


@Rho-ny-theta
@Schmandy
@interrobang

Ob ich je wieder entspannt in ein Schwimmbad gehen kann...? XD


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Bömmi
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

13.04.2014 um 19:04
Homöopathie ist weder plausibel, schon gleich gar nich evident und ihr Begründer Hahnemann schloss eine komplementäre Nutzung kategorisch aus. Da gibt es doch nix weiter zu diskutieren. Homöopathie ist offenkundig Unsinn.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

13.04.2014 um 19:14
off-peak schrieb:Und außerdem ist es unlogisch, dass ein Mittel, das bestimmte Symptome auslöst, dazu geeignet sein sollte, diese gleichzeitig bekämpfen zu können.
Ich bin zwar kein Mediziner, aber funktionieren auf diese Weise nicht alle Impfstoffe?


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Rho-ny-theta
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

13.04.2014 um 19:20
@Peter0167

Bei Impfstoffen gibt es im Gegensatz zur Homöopathie einen klar identifizierten Wirkmechanismus. Außerdem sind im Impfstoffen überhaupt Wirkstoffe vorhanden, was bei der Homöopathie nicht der Fall ist.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

13.04.2014 um 19:21
Peter0167 schrieb:Ich bin zwar kein Mediziner, aber funktionieren auf diese Weise nicht alle Impfstoffe?
Nein, jedenfalls nicht direkt. Bei einer Impfung nutzt man vorwiegend den Erreger selbst in abgeschwächter Form, während es bei der Homöopathie nur auf die Gleichartigkeit der Symptome ankommt, unabhängig von der tatsächlichen Ursache.


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Bömmi
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

13.04.2014 um 19:24
Peter0167 schrieb:Ich bin zwar kein Mediziner, aber funktionieren auf diese Weise nicht alle Impfstoffe?
Nein eigentlich nicht. Impfungen können zwar mit Nebenwirkungen einhergehen, aber das ist sozusagen nicht der physiologisch krankhafte Prozess in abgeschwächter Form, der da abläuft.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

13.04.2014 um 19:29
Naja, ich hörte letztens einen (Schul)Mediziner sagen, die Impfungen seien die einzigen in der Medizin bekannten Mittel, die nach dem Simile-Prinzip funktionierten. Heisst natürlich noch lange nicht, dass an der HP was dran ist. Das Prinzip geht übrigens nicht auf Hahnemann selbst zurück.


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Bömmi
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

13.04.2014 um 19:29
Rho-ny-theta schrieb:Bei Impfstoffen gibt es im Gegensatz zur Homöopathie einen klar identifizierten Wirkmechanismus. Außerdem sind im Impfstoffen überhaupt Wirkstoffe vorhanden, was bei der Homöopathie nicht der Fall ist.
Die Wirkmechanismen der Homöopathie sind Frendtäuschung und Selbsttäuschung. Einschätzung der UNI in Marburg, die eingehend geprüft hat und sich offen und eindeutig gegen die HP ausgesprochen hat. Weiter schreiben die von einer Irrlehre. Dem ist nichts hinzuzufügen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

13.04.2014 um 19:30
@Rho-ny-theta

Da bin ich derselben Meinung, ich bezog mich nur auf den Beitrag von off-peak, und da war von "Mitteln" die Rede, und das Thema beinhaltet sowohl Schulmedizin, wie auch Homöopathie.

Ich hab diesen Thread auch nicht von Anfang an verfolgt, kann sein, dass ich da was nicht mitbekommen habe.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

13.04.2014 um 19:33
@Landluft

Danke für die Erklärung, den Unterschied zwischen Erregern und Symptomen hatte ich nicht bedacht.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

13.04.2014 um 20:03
Endlich wurde der Thread umbenannt! ^^
Danke, @Rho-ny-theta !


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Bömmi
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

13.04.2014 um 20:12
Lepus schrieb:Endlich wurde der Thread umbenannt! ^^
Danke, @Rho-ny-theta !
Schließe mich an.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

13.04.2014 um 20:13
@Peter0167

In Prinzip werden bei Imfpungen entweder Antikörper eingebracht (passive Schutzimpfung) oder abgeschwächte Krankheitskeime (aktive Schutzimpfung), die ihrerseits jetzt die körpereigene Immunabwehr anregt, selbst Antikörper herzustellen. Letztere ist auch die, die uU Krankheitssymptome hervorrufen kann, was nicht wundert, denn der Prozess der Herstellung körpereigener Antikörper ist ja derselbe, wie er im Falle der Krankheit eintritt.

Der Unterschied besteht lediglich darin, dass der "Befall" durch die Impfung harmloser ist als der Befall durch die Krankheit.
Besitzt der der Körper erst mal Antikörper, dann wissen die im echten Notfall, was zu tun ist. Allerdings bleiben diese Antikörper nicht ein Leben lang erhalten, und daher sollte man eben eine Impfung so alle 5 - 10 Jahre auffrischen lassen.

Auch wirklich durchgemachte Krankheiten machen nicht alle ein Leben lang immun, einige schon (soweit ich selbst an mir feststellen konnte, gehört Masern dazu).

Auch für Erwachsene ist daher anzuraten, sich gegen Tetanus (oh, ja, unbedingt!!!), durch Zecken übertragene Gehirnhautentzündung (nur in Gebieten nötig, in denen es diese Erkrankung gibt - nicht jeder Zeck ist infiziert) und Polio (immer noch nicht ausgestorben, auch für Erwachsene eine ernst zu nehmende Krankheit), impfen zu lassen.
Hepatitis A & B schaden bei Reisen in Ländern, in denen der Erreger aktiv ist, auch nicht.

Tut nicht weh, kost so gut wie nix, und hierzulande (Österreich) steuert sogar das Land für Kinder finanziell bei, sodass eine Impfung so um die € 2,- kostet. Durchgeführt werden diese Aktionen in Schulen, also kein Aufwand für die Eltern, nur für die Lehrer und die Ärzte.
Nebenwirkung: die Schüler müssen sich am Tag vorher die Arme waschen ... ;)

Werden bei solchen Angeboten immer noch lieber wesentlich teuere Zuckerl futtern will, dem ist halt nicht mehr zu helfen.
Allerdings im Namen der Kinder und zum Schutze Anderer, die nicht so verblendet sind, plädiere ich für Impfpflicht.




Ansonsten meinte ich, wenn ich bemerke, dass ein "Stoff" zb Fieber oder Kopfweh macht, dass ich diesen Stoff dann meide, aber nie auf die Idee käme, er könne die Krankheit "heilen", die er eigentlich verursacht.
Ich schlucke also kein Quecksilber, um einer Quecksilbervergiftung entgegen zu wirken, etc.

Und vor allem sollte man erst mal den Krankheitsmechanismus herausfinden, um ein Mittel dagegen zu finden.

Im Grunde genommen schadet es mitunter auch nicht, die Symptome zu bekämpfen, bzw gering zu halten, denn oft sind es gerade die Symtome, vor allem die der eigenen Immunabwehr, unter denen man am meisten leidet. Und wenn das Leiden (Halsweh, etc) gelindert ist, geht es einem ja schon viel besser.
Aber was immer man auch dagegen unternimmt, ich bevorzuge Mittel, die außer der Placebowirkung auch noch etwas leisten. Ob pflanzlich oder synthetisch ist mir eigentlich egal. Ich hänge auch nicht dem Irrglauben an, dass alles "natürliche" automatisch "sanft" sei.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

13.04.2014 um 20:23
off-peak schrieb:Nebenwirkung: die Schüler müssen sich am Tag vorher die Arme waschen ... ;)
Jahaaa, das geht vielleicht bei euch in Österreich, aber wir haben hier Kinderschutzgesetze. Man kann nicht einfach vom Kind verlangen, sich zu waschen. Das muss man geschickter anstellen, das Kind muss am Ende davon überzeugt sein, es wäre sein eigener Wille, sich zu waschen.

Ansonsten hatte ich schon vermutet, dass es so gemeint war. Danke für die ausführlichen Erklärungen.

LG aus dem wunderschönen Land Brandenburg nach Österreich


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