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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

14.096 Beiträge, Schlüsselwörter: Homöopathie, Psiram, Schulmedizin, Natalie Grams, Globuli, Homö-bashing

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

27.02.2017 um 20:45
Alicet schrieb:Die H. geht davon aus, dass ein Symptom, das ein Patient aufweist, ungleich eines Symptoms eines anderen Patienten ist: sprich, Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz, was dem einen hilft, hilft dem Anderen noch lange nicht.
Is es dann nich reichlich sinnfrei Homöopathika überhaupt frei zu verkaufen?
Alicet schrieb:Bei der ebM ist es einfach - du verabreichst ASS; das Kopfweh geht weg.
Das funktioniert aber bei der H. nicht!
du musst evtl lange suchen, bis du das richtige Mittel findest; das ist ein schwieriger und langwieriger Prozess
Wenn dem so is, woher weiß dann der Behandelnde überhaupt das bzw. welches seiner verordneten Mittelchen überhaupt gewirkt hat. Im Prinzip läuft das ja auf ein "wenns dem Patienten besser geht liegts an der Behandlung und wenn nich, dann ham wa noch nich das richtige Mittelchen gefunden". Das is doch reine selbst Immunisierung.
Alicet schrieb:allein anhand dieser Tatsache sollte klar sein, dass das schwierig ist, in Doppelblindstudien umzusetzen
Doch, das geht schon! Einfach alle Patienten behandeln wie immer, nur das die eine Hälfte das verschüttelte Zeuchs bekommt und die andere Hälfte nur Rohlinge, ohne das Behandler und Patient wissen, wer was bekommen hat, das weiß nur eine dritte Person, welche die Ausgabe der Globuli übernimmt.
Am Ende sollte der Behandlungserfolg bei der "Verum" Gruppe signifikant größer sein als in der Plazebo Gruppe, wenn nich, kann mann sich die ganze Suche nach dem geeigneten Mittelchen und das verschütteln und verdünnen auch schlicht schenken.

mfg
kuno


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Balthasar70
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

27.02.2017 um 20:54
@d.fense


Das ändert was an dem Fakt dass Quacksalberei und Scharlatanerie, postaufklärerisch sind?



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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

27.02.2017 um 21:06
@Balthasar70
daß keine Kinder durch zuckerboller getötet werden und kein schaden entsteht wenn mutti statt (unnnötigen!) lidocainsalbe oder Zäpfchen auf ihre Kosten Zuckerboller gibt.

Oder Mutti wenn sie schon völlig unnötig Nieren oder Leber belastet weil sie auf ihre Kosten (unnötig) ass/paracetmol/... schluckt statt sich zu schonen doch von mir aus (auf ihre Kosten) Zuckerboller/Wasser empfohlen bekommen soll.

Also völlig überflüssige Anwendungsfälle von Medis, hier sehe ich einen gerechtfertigten Anwendungsfall für Quacksalber/Scharlatane/Esoteriker.
bei allem anderen haben die ihren Müll gepflegt für sich zu behalten.

Kams jetzt vielleicht verständlich an?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.02.2017 um 12:43
@d.fense
Du übersiehst allerdings den wichtigsten Punkt.
Nämlich die Entscheidungsfindung, ob die Salbe unnötig ist oder nicht.

Weiß man (die Mutter in dem Fall), dass die Salbe unnötig ist, dann hast du recht. Aber dieses Wissen muss bei ihr erst mal entstehen und wenn dies auf Basis falscher Annahmen geschieht, ist es bestenfalls zufällig richtig.

Ein Hauptproblem scheinwirksamer Behandlungen ist gerade, dass sie verhindern, dass eine Entscheidung fehlerfrei getroffen werden kann.
Insofern sind sie auch kein Ausgleich für die Fälle, in denen Medikamente falsch angewendet werden. Dieses Problem lässt sich nur dadurch lösen, dass an dieser Stelle bessere Kontrollmechanismen etabliert werden. Nicht aber dadurch, dass an anderer Stelle ein anderer Unfug gemacht wird.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.02.2017 um 13:11
Jawoll, mit homöopathischen Medikamenten lassen sich folgende Krankheiten gut und sicher behandeln:

alle die von alleine weggehen.

Da braucht man auch den Globuliquatsch dann nicht, an dem sich Altökos die Taschen vollmachen.

Sicher: Wenn man bei funktionellen Kopfschmerzen über Monate und Jahre mehrere Sorten Pferdehodenextrakt und Berggorillakotetrakt ausprobiert hat man eine gute Chance, dass die Kopfschmerzen weggehen.
Nur niemand muss dafür Gorillakacke sammlen gehen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.02.2017 um 13:18
qH. Befürworter
Wenn ihr argumentiert, zählt die zahllosen Nebenwikrungen von Präperaten aus der Schulmedizin zur Rate, nur mal so als Hinweis.

Zusatz: Weil gängige Präterate aus der Schulmedizin teils mangelhaft arbeiten in der Riskikobewertung.

PS: Die Todesfälle unter schlecht hergestellten H. bedaue rich zutiefst, ein Armutszeugnis. :(


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.02.2017 um 13:23
Alles was wirkt hat auch Nebenwirkungen , Homöopathische Mittel haben keine Nebenwirkungen.

Daraus lässt sich einiges schliessen. ;)


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.02.2017 um 13:38
Vymaanika schrieb:Weil gängige Präterate aus der Schulmedizin teils mangelhaft arbeiten in der Riskikobewertung.
Nö.

Das liegt einfach daran das jeder Mensch keine 1 zu 1 Kopie ist und so Medikamente unterschiedlich wirken können.

Und es liegt auch daran das ALLES was eine Wirkung hat auch Nebenwirkungen hat.

Die Risiken werden gegen die Nützlichkeit abgewogen. So war es schon immer.

Jährlich sterben Millionen Menschen durch Autos..werden sie verboten? Nein!
Weil die Nützlichkeit das Risiko überwiegt.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.02.2017 um 13:53
kleinundgrün schrieb:Du übersiehst allerdings den wichtigsten Punkt.
Nämlich die Entscheidungsfindung, ob die Salbe unnötig ist oder nicht.
Übersehen... naja, der einfachheit halber aussen vor lassen. Das ist meine Meinung zur Rechtfertigung / dem richtigen Platz für galubensbasierte frei verkäufliche Mittel.

Die Regeln die ich dort darstellte, ich bin mir dessen bewusst daß die nur in eienr idealen Welt funktionieren.

Nötig ist alles was verschreibungspflichtig ist. Sollte zumindest... auch wenn wenige schwarze Schafe unter den Ärzten bessere Dealer sind.
kleinundgrün schrieb:Dieses Problem lässt sich nur dadurch lösen, dass an dieser Stelle bessere Kontrollmechanismen etabliert werden.
Wie gesagt ich bin dafür daß sich bei den Fällen in denen eine Wirksamkeit unabdinglich ist -und das ist die Voraussetzung für eine Kassenabrechnung- natürlich die vorhandenen Mechanismen zum Wirksamkeitsnachweis durchlaufen werden müssen.

Daß eine Wirksamkeit nicht messbar sind ist ja die standard ausrede von Esos, seien es Harmonisierer die "schädliche Strahlen" eliminieren sollen ohne eine messbare Auswirkung auf die Feldstärke zu haben oder Heiler die mächtige Energien sehen wollen die nicht messbar sind.
Schriften die keiner sehen kann, Geräte die nur funktionieren bis sie jemand öffnet oder sie in inee Messumgebung transportiert werden...

Aber auch für solche Dinge gibt es möglichkeiten statistisch die (un)Wirksamkeit zu belegen, also alles eine faule Ausrede die nicht zu gelten hat.

Ansonsten bleibt imho der WEg diese Dinge als Wellnessprodukte nachweislich ohne Wirkstoff frei und 100% auf Kundenkosten zu verkaufen mit Aufdruck: "ENTHÄLT KEINE MESSBARE MENGE  WIRKSTOFF" sowie disclaimer bei medizinischen Dingen einen Arzt aufzusuchen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.02.2017 um 14:24
@Nerok

Jup, aber soviel zu Nchwirkunge /Preagabiln)n:


Ich habe grade via Zufall die Packungspagae des Pregabalins vor mir, mögliche Nebenwirkungen:

-Gesteigerter Appetit
-Eupotrie
-Verringun des Gesclechtstreies
-Nachlassend eAufmerksam, kognitive Beeinträchtigungen
-Schwindel,
-Mundtrockenheit
-Sprechschwirigkeiten(mangelne Fahäigket der Wortfall)
-Errektionsstörungen
-Gwichtszunahme
-Musekelkrämpfe
-Kraftlosigkeit, Durtgefühl
-Und eitere andere.

Die Frage stellt sich, ob konventionelle edin dastop ultra usos ost.

Mit frendlichen Grüßen,
Vymaania


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.02.2017 um 14:31
@Vymaanika
Kurz gesagt, sie ist besser als die krankhaft hirnrissig, wissenschaftsverweigernden betrügerischen Pseudomezidzinen wie HP... aber hey, sei konsequent und wenn du mal was hast was die doofe Schulmedizin recht gut behandeln könnte verweigere sie ruhig.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.02.2017 um 17:44
@Vymaanika
Ich geh recht in der Annahme, dass du auch nicht in der Lage bist die Wirkungsweise der Homöopathie nachvollziehbar zu erklären?
Und ebenso unfähig bist ihre Wirkung zu belegen?
Falls ich mich geirrt haben sollte, wäre es toll von dir dein Wissen hier einzubringen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.02.2017 um 19:09
@tubul
Nein und ich halte von H. auch nix, ganz im gegenteil, sie ist nutzlos vom Placeboeffekt mal abgesehen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.02.2017 um 19:13
Aber: Ich wollte auch mal auf gravierende Nebenwiukungen konventioneller Präperate hinweisen, völlig wertfrei, versteht sich.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.02.2017 um 19:16
@Vymaanika

Die Liste der Nachwirkungen ist eine Sammlung all derer, die halt beobachtet wurden, aber keine Gebrauchsanweisung, sie auch zu bekommen.

Solche Listen entstehen vor allem deshalb, weil Medikamente an vielen Menschen getestet werden, und weil seriöse Hersteller sorgfältig und verantwortungsbewusst arbeiten. Nichts dergleichen findet man in der HP.
Zum Einen, weil ab einer bestimmten Verdünnung natürlich auch nichts mehr wirken, und daher nicht mehr nebenwirken kann. Zum Zweiten, weil HP eben nicht wirklich gründlich an vielen Hunderten von Menschen testet.

Ich finde so eine Liste beruhigend, denn sie zeigt mir, dass jede Menge Leute das Zeugs vor mir tatsächlich ausprobiert haben.

Abgesehen davon empfinde ich keines dieser Symptome da besorgniserregend, zu mal man fast alle davon im Laufe seines Lebens auch ohne Medikamente erleben kann (was die Frage nach der Korrelation aufwirft).
Außerdem bleiben sie ja keine Dauerzustände, und ich bin mir auch sicher, dass Du uns unterschlagen hast, bei wievielen von 1000 sie aufgetreten sind. Das sind nämlich in aller Regel nur wenige.

Wie gesagt, ist es eine Kosten-Nutzen-Abwähnung. Hälste mal für ein paar Tage eventuelle Mundtrockenheit und Konzentrationsstörungen aus? Oder schnackselte fröhlich noch zwei mal und stirbst dann an etwas, gegen das Du keine Medikamentation nehmen wolltest, weil Dir Deine Libido grad wichtiger erschien? ;)


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.02.2017 um 19:19
@Vymaanika

Hast du dir auchmal angesehen was die Häufigkeitsangaben bedeuten?
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10 (> 10 %)

Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 (1 – 10 %)

Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000 (0,1 – 1 %)

Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000 (0,01 – 0,1 %)

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000 (< 0,01 %)

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Wikipedia: Nebenwirkung


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.02.2017 um 19:23
@Nerok
es steht dir frei zu relativieren, das ist dein gutes Recht.Ändert aber nix, dass es zum Teil gravierende Nebenwirkungen gibt, das ist erstmal so, die kann man leider nicht wegzaubern.Dass bei H. keine Nebenwirkungen auftreten ist klar, sofern akkurat verarbeitet.Keine Wirkung=Keine Nebwnwirkungen, es sei denn man ist allergisch auf Teile in der Verreibung/Tav´bletten/Kügelchen.

@off-peak
Kann ich nichts weit ergänzen, deine Ausführungen emtsprechen meiner Sicht der Dinge.

Tja die Nebenwikrungen wurden in Studien festgestellt und somit valide, daran kann ich oder ihr ja auch erstmal nix ändern.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.02.2017 um 20:45
@Vymaanika
Vymaanika schrieb:es steht dir frei zu relativieren, das ist dein gutes Recht.Ändert aber nix, dass es zum Teil gravierende Nebenwirkungen gibt, das ist erstmal so, die kann man leider nicht wegzaubern.
Und, was schließt Du daraus? Keine Medikamente mehr, weil unsere reale Welt nicht unterscheidet in gut und böse, Wirkung/Nebenwirkung? Verstehe jetzt den Sinn der Aussage nicht. Alles in unserer realen Welt ist eine Kosten/Nutzen-Abwägung, sogar das morgentliche Aufstehen. Und selbst wenn Du liegen bleibst, kann Dir die Decke auf den Kopf fallen. Da braucht auch niemand was zu relativieren. Isso...


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.02.2017 um 20:49
@Vymaanika

Wenn ich morgens aus dem Haus gehe trage ich das Risiko irgendwie zu sterben.
Wenn ich Bus fahre nehme ich das Risiko in kauf das der Bus verunglückt.
Wenn ich Zug fahre nehme ich das Risiko in kauf das der Zug entgleist.

Selbst wenn ich Zuhause bleibe nehme ich mehrfach am Tag Risiken in kauf an irgendetwas zu sterben.


Es gibt nunmal kein Zuckerwattenwölkchen Ponyland in dem uns nichts passiert.

Alles ist eine Risiko / Nutzen Rechnung.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.02.2017 um 21:10
@Schrauber2

Nutzen-Riskoverhältnis. das dürfte dir ein Begriff sein.
Nerok schrieb:Es gibt nunmal kein Zuckerwattenwölkchen Ponyland in dem uns nichts passiert.
Du bist sooo weise. ö.ö

Wie ich oben schrieb, Nutzen-Risko-Verhältnis, da braucht ihr euch ja auch nicht festbeissen dran.

Ich sehe da Konsens, aber wen noch erwünscht ist, diesbezüglich die Rosinne aus der Scheisse zu glauben, bittesehr.


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