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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

31.01.2019 um 09:20
Zyklotrop schrieb: ich schätze jeden davon so ein, dass er bei entsprechende Evidenz, was die Wirksamkeit der Homöopathie angeht, seine Meinung überdenken und revidieren würde. Auf der anderen Seite steht die Fraktion
Agree. Aber die H'ologeten stilisieren das lieber zum "Krieg" hoch.
Zyklotrop schrieb:Man könnte auf die Idee kommen, dass bei einer bestimmten Klientel der Glaube Einzug gehalten hat es täte weh oder gefährde das Seelenheil einmal selbst nachzudenken.
Lustigerweise sehen sich ebendiese Individuen als kritisch denkende Masse. Das Leben hat schon einen gewissen Sinn für Humor!


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

31.01.2019 um 09:40
Zyklotrop schrieb:Ich möchte der fortschreitenden Volksverdummung nicht noch den Steigbügel halten, indem ich den ganzen Quacks erlaube unwidersprochen ihren Blödsinn in die Welt zu tröten.
Wenn die Klugen immer nachgeben, regieren die Dummen...


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

31.01.2019 um 10:33
Alicet schrieb:Ich habe dir ausführlich den Begriff erklärt, ich hätte natürlich auch den entsprechenden Wikipediaartikel etc. verlinken können, aber wozu?
WEnn man etwas schreibt, sollte man wissen, wovon man spricht.
Nur dass der Begriff gar nicht zur Debatte stand, vielmehr deine Behauptung, dass EbM jemals den Aderlass empfohlen hätte.
Darüber kõnnen all deinen exotische Eiertänze nicht hinwegtäuschen. Unfug bleibt Unfug. Mit hochwertigen Verrenkung kannst du vielleicht eine olympische Medaille ergattern. Unfug schaffst du damit jedoch nicht aus der Welt.

Zum BfArM-Report wolltest du lieber nichts sagen?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

31.01.2019 um 12:14
wuec schrieb am 19.01.2019:Wir halten fest: der Begriff EbM interessiert dich nicht die Bohne (obwohl der ja eigentlich Thema ist und verbindliche Voraussetzung sein müsste
Inwiefern unterscheidet sie sich da von den Anti-H. Stammtischbrüdern, die hier schreiben und die im vermeintlichen Rahmen von EbM dauernd die unplausiblen H.Wirkmechanismen thematisieren, oder sich über Studienqualitäten auslassen, obwohl keinerlei Ahnung/Recherche über die Grundlagen vorhanden scheint.

Ok, die Frage war rhetorisch - ich les' den Thread sowieso nur mehr sporadisch zur Belustigung ...


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

31.01.2019 um 12:20
@cortano

Gibt es einen Grund, daß du deine eigene Ahnungslosigkeit ausgerechnet denen anzudichten versuchst, die sie dir aufzeigen?
Ok, die Frage war rhetorisch - natürlich gibt es einen...


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

31.01.2019 um 12:24
cortano schrieb:Ok, die Frage war rhetorisch - ich les' den Thread sowieso nur mehr sporadisch zur Belustigung ...
Und ich werde zu meiner Belustigung nicht aufhören. Da könnt ihr euch auf den Kopf stellen und mit den Ohren wackeln wie ihr wollt.

Was das gepflegte Studien-Gespräch hier bringt, sieht man immer wieder aufs Neue. Weniger als nix. Es kommt erst gar kein Gespräch zustande.
Nicht reingesehen, immernoch nicht reingesehen, keine Zeit, eigentlich wollte ich gar nicht ...

Mimikry-Marketing und Cargo-Cult-Science. Zu mehr taugt das nicht. Und den Verfechtern nicht scheint das völlig klar.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

02.02.2019 um 21:44
Joseph Kuhn über Globus und Globulus
Anders verhält es sich übrigens mit dem Satz „die Homöopathie wirkt“. Das ist eine Hypothese, eingebaut in unterschiedliche Theorien, vom Wassergedächtnis bis zu Walachs verallgemeinerter Quantentheorie. Alles keine guten Theorien, die Hypothese selbst ist oft genug getestet worden, mit dem Ergebnis eines statistischen Rauschens um Nichts. Man kann diese Hypothese also getrost weglegen. Obwohl ihre Wahrheit oder Unwahrheit nicht in der gleichen Weise beobachtbar ist wie die Kugelgestalt der Erde, ermöglicht auch hier der Erkenntnisfortschritt ein Urteil. Durch schlechte Empirie – etwa nur die Fälle zu zählen, die gut ausgingen und das als Wirkungsnachweis zu nehmen – ist die Hypothese „Homöopathie wirkt“ schon gar nicht zu retten. Das ist sogar noch dümmer als zu sagen, die Erde ist flach. Das stimmt immerhin im Horizont unserer Alltagserfahrung und ist da keine Sinnestäuschung.
Es mag etwas rabiat erscheinen, die Freunde des vergnüglichen Schüttelns auf der Leiter der Erkenntnis noch unterhalb den Flacherd-Flachköppen anzusiedeln. Andererseits wird aus Rauschen keine Serenade. Da kannste machen nix.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

02.02.2019 um 21:59
wuec schrieb: ist die Hypothese „Homöopathie wirkt“ schon gar nicht zu retten. Das ist sogar noch dümmer als zu sagen, die Erde ist flach. Das stimmt immerhin im Horizont unserer Alltagserfahrung und ist da keine Sinnestäuschung.

Es mag etwas rabiat erscheinen, die Freunde des vergnüglichen Schüttelns auf der Leiter der Erkenntnis noch unterhalb den Flacherd-Flachköppen anzusiedeln. Andererseits wird aus Rauschen keine Serenade. Da kannste machen nix.
Zumindest, wenn man als Flachkopf beim Blick in die Weite außer Acht lässt, daß der Horizont nur eine imaginäre Linie ist die sich immer weiter verschiebt je mehr man sich ihr nähert. Den Vergleich finde ich allerdings tatsächlich etwas rabiat.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

02.02.2019 um 22:17
@Libertin
Sogar superrabiat und oberschräg.
Angesichts von Wassererinnerung und all den Albernheiten, die uns Walach beschert hat, passt es ja eigentlich wieder ziemlich gut.

Es heißt schließlich: Gleiches mit Gleichem
(da kann doch der Kuhn nix für)


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

04.02.2019 um 20:32
Screenshot 2019-02-04 MDR AKTUELL auf Tw
Scheint sich langsam rumzusprechen, dass der Homöopathie ein winziges aber unverzichtbares Detail abgeht.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

04.02.2019 um 21:27
wuec schrieb:Scheint sich langsam rumzusprechen, dass der Homöopathie ein winziges aber unverzichtbares Detail abgeht.
was meinst Du mit "...dass der Homöopathie ein winziges aber unverzichtbares Detail abgeht" ?

habe im wiki gelesen das Homöopathie ne art von try and error arbeitsweise ist um die richtige medizien zu finden, man probiert ein stoff und wenn es nach 2,5 std nicht wirkt sucht man eine andere Medizinen.

vielleicht habe ich es grammatikalisch nicht verstanden.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

04.02.2019 um 21:35
@CriticalRush

Grammatik hat mit deinem Verständnisproblem da wohl eher weniger zu tun.
H. Ist eine pseudowissenschaft. Im wesentlichen glaubt man in der H. An das sogenannte Simile-Prinzip.. Und das Prinzip der sogenannten "Potenzierung".
Vielleicht liest du einfach noch einmal genau.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

04.02.2019 um 21:35
@ickebindavid
mir geht es um den ausdruck, er ist irgendwie ironisch formuliert , denke ich
ich verstehe das wort "abgeht" nicht
was heist ein detail abgeht?
sowas wie abhanden geht?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

04.02.2019 um 21:40
CriticalRush schrieb:ich verstehe das wort "abgeht" nicht
Fehlen, mangeln oder abziehen, runterrechnen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

04.02.2019 um 21:42
achso, ich kannte das wort nur in zusammen hang von grabsteinen und partys, beim ersten ist es wenn der stein einsinkt nach dem ersten winter, das 2. wenn die stimmung auf einer party steigt


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

04.02.2019 um 21:44
@CriticalRush
Ist vielleicht nicht so geläufig heutzutage. Hättest du mal dienen dürfen (also in grün sinnlos durch die Gegend latschen), dann wäre dir das wohl ein Begriff gewesen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

04.02.2019 um 21:49
Du hattest bestimmt einen guten Herscher, Du hast mir gut bei meiner Erkenntnis geholfen, danke


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

04.02.2019 um 22:46
geeky schrieb am 31.01.2019:Wahrlich, das könnte man. Wann startest du einen ersten Versuch? Dazu gehört natürlich auch das Eingehen auf Fragen, die den eigenen Glauben in Gefahr bringen - also das, was du bisher tunlichst vermieden hast...
Ja klar, aber dann bitte etwas gehaltvollere Frage wie in der Art "Hast du jetzt endlich verstanden?"? Verstanden, aber was? DAss ich es hier mit einem ziemlich engstirnigen Club zu tun hab? ;)
Man sollte nicht mit zweierlei Maß messen, das wär schon mal ein Anfang
whatsgoinon schrieb am 31.01.2019:Und das wundert dich wirklich? Du zeigst dich hier völlig resistent gegenüber Fakten und möchtest dein Dogma nicht gefährden, stellst subjektive Eindrücke über alles. An Lächerlichkeit kaum zu überbieten.
Mir ist das total egal, ob und wie sehr du mich lächerlich findest, kannst dich amüsieren oder aufregen wie sehr du möchtest.

Und, ob du es (wiederum) glaubst oder nicht, ich bin sehr faktenaffin :)
Man könnte auch sagen, sie sind mein täglich Brot. :D

Weshalb ich die H. sehr wertschätze, das hab ich ja auch schon dargelegt. Und klar, dann wirkt sie eben nicht - bei mir hat sie es eben; von mir aus (da ja Scheinkausalität) dann eben mein Glaube an sie.
Mir ist das zunächst auf dieser Ebene egal, da ich einfach froh war, dass ich wieder gesund war und ein normales Leben führen konnte.

Und klar, ich habe auch weiterhin ein gesteigertes Interesse daran, zu ergründen, wie es dazu kommt, dass die H. im Bewusstsein so vieler Menschen eben doch "hilft". Ich finde es persönlich sehr vermessen, all diesen Menschen eine Art Verblendung oder Wahrnehmungsverlust unterstellen zu wollen.
Ich denke, dass das Konstrukt "Homöopathie" als solches natürlich jede Menge Schwächen und Angriffspunkte bietet, dennoch in seiner Vielfältigkeit unzählige Möglichkeiten bietet, Menschen zu helfen.
Wie gesagt, es ist möglicherweise eine Art von Suggestion - oder es hat etwas generell damit zu tun, wie unser Bewusstsein funktioniert.

Ich finde es schade, dass man dies nicht einfach mal so zur Kenntnis nehmen kann, ohne gleich (natürlich wie immer, aber das ist halt schon Standard, garniert mit Beleidigungen) die "subjektiven Eindrücke" zu verdammen.

Auch finde ich es krass, dass gerade du mir dogmatisches Denken unterstellst, denn diese Diskussion ist ja ein exquisites Beispiel für die Selbst-Rück-und Rückbezüglichkeitsbestätigung von Dogmatikern. :)

Ich erkenne sehr wohl an, wenn bestimmte Studien der H. absprechen, wirksam zu sein (als H.) - stelle ich denn die "Was auch immer für ne tolle Studie das jetzt ist Studie" als solche in Frage?
Wobei wir ja auch hier schon mehrfach festgestellt haben, dass auch diese Studien methodische Schwächen haben, bzw., es durchaus Potential gibt, diese kritisch zu hinterfragen
whatsgoinon schrieb am 31.01.2019:Indiskutabel? Ich würde das als gut gemeinten Rat beherzigen. Deine Wortspenden könnten widersprüchlicher nicht sein und geben kein allzu gutes Bild ab. Zur Beruhigung kannst du jetzt ein Zuckerkügelchen einwerfen. Das kann beruhigen. Oha, aber hat natürlich auch andere Nachteile... Hui... Ohje, die Welt ist einfach zu kompliziert... So gemein! Auf die H.! :pony:
Vielen Dank, auf den gut gemeinten Rat kann ich verzichten - ist es wohl wieder in, jemanden das Wort zu verbieten?

Und mal wieder ein Beispiel für eine rhetorisch verunglückte Retourkutsche - da hilft es auch nichts, wenn du mich darauf hinweist, dass mir schon User xyz irgendwas "erklären" wollte.
Danke, aber ich denke, ich habe mittlerweile nicht nur einmal ganz gut unter Beweis stellen können, dass meine kognitiven Fähigkeiten (zumindest diese Diskussion betreffend) doch mehr als ausreichend sind.^^

Das ist einfach nur ein billiges Ablenkungsmanöver von deiner SEite. Es zwingt dich niemand, meine Ansicht gutzuheißen, dann kann man seine Einlassung dagegen aber auch ein bisschen weniger auffällig plakativ rhetorisch ungeschickt verpacken.
Zyklotrop schrieb am 31.01.2019:Klar. Ist halt dein Glaube
Ja, richtig, es ist, so gesehen, "mein Glaube" :)
Zyklotrop schrieb am 31.01.2019:Erfindung
Schön, dass du die ERfahrungen deiner Mitmenschen wertschätzt - machst du das bei anderen Themen auch?
Zyklotrop schrieb am 31.01.2019:Das ist deutlich geworden.
Damit erfüllst du dann auch schon die grundlegende Voraussetzung selbst "Homöopath" zu werden.
Glückwunsch.
Gern geschehen, ich freue mich auch, allerdings verspüre ich (noch) nicht das Verlangen danach, da ich mit meinem jetzigen Job eigentlich ganz glücklich bin. :)
Zyklotrop schrieb am 31.01.2019:Aber der Chinarindenversuch Hahnemanns ging doch völlig in die Hose. Die H. basiert also auf einem Fehlschluss. Dazu auch hier etwas ausführlicher: https://www.netzwerk-homoeopathie.eu/widersprueche/50-denkfehler-simile-prinzip-der-widerspruch-im-chinarinden-selbstver...
Das Grundprinzip der H. ist also erkennbar falsch aber die H. wirkt ganz dolle?
Was meinst du mit "ging in die Hose"? Dass als Symptom bei der Arzneimittelprüfung kein Fieber auftrat, oder auf was beziehst du dich?

Es gibt genug Berichte aus dieser Zeit, die im Selbstversuch Mittel getestet haben und entsprechend Symptome bei sich festgestellt haben.
Einer der bekanntesten:
Wikipedia: Constantin_Hering
(der übrigens erst ein vehementer Gegner der H. war und die Mittel einnahm, um sie als Betrug zu entlarven)

im Übrigen habe ich einen schönen Satz zu Hahnemanns Wirken gefunden:
Über allem Für und Wider, was in den letzten 200 Jahren im Streit zwischen Homöopathen und Schulmedizinern vorgebracht wurde, sollte eines nicht in Vergessenheit geraten, dass nämlich Hahnemann auf durchaus rationale und empirische Weise zu seiner später von seinen Anhängern und Nachfolgern – je nach Standpunkt – erweiterten oder „verwässerten“ Lehre gekommen ist. Was in der heute noch weiterschwelenden Auseinandersetzung über die „Richtigkeit“ dieses therapeutischen Ansatzes meist übersehen wird, ist die Tatsache, dass Hahnemann das Simile-Prinzip nicht für ein ehernes Naturgesetz, sondern für eine Handlungsmaxime hielt.

Denke, es wird hier klar, dass man die H. nicht wegen des von dir hier angekreideteten Chinarinde-Exp. generell in Frage stellen kann und darf - es lohnt sich im Übrigen, den ganzen Artikel zu lesen, gerade, wenn man von der h. nichts oder wenig hält.
https://www.aerzteblatt.de/archiv/46342/Samuel-Hahnemann-Mehr-als-nur-ein-Denkmal
Zyklotrop schrieb am 31.01.2019:Die wenigsten von denen, die hier mit dir diskutieren, dürften sich durch die H. selbst bedroht fühlen. denen geht es wohl auch nicht darum, im Gegensatz zu den Homöopathiegläubigen, irgendwelche Glaubensdogmata zu verteidigen, ich schätze jeden davon so ein, dass er bei entsprechende Evidenz, was die Wirksamkeit der Homöopathie angeht, seine Meinung überdenken und revidieren würde. Auf der anderen Seite steht die Fraktion
Nun, wenn man sich die Wortwahl so ansieht, dann hege ich da Zweifel, aber Hoffnung hege ich trotzdem ...
Zyklotrop schrieb am 31.01.2019:und das ist dann meine Wahrheit, egal was kommt

Warum mit solchen Leuten diskutieren, obwohl man weiss, dass die Chance da einen sachlich basierten, nicht von vorgefassten Meinungen behinderten, Denkprozess in Gang zu bringen, gegen Null geht?
Ich kann da nur für mich sprechen.
Ich möchte der fortschreitenden Volksverdummung nicht noch den Steigbügel halten, indem ich den ganzen Quacks erlaube unwidersprochen ihren Blödsinn in die Welt zu tröten.
Ich habe hier bereits mehrfach deutlich (!) zum Ausdruck gebracht, dass ich mehr als bereit bin, meine Meinung zu ändern, bzw., wenn es entsprechende Hinweise gibt, eigene Schlüsse zu überdenken.
Hier aber ist es so, dass ich erschreckt(und oder amüsiert) bin, mit welcher Engstirnigkeit und Verbohrtheit das eigene Dogma verteidigt wird, dies wiederum aber andern (Also mir, sonst ist ja keiner mehr da^^) vorwirft.
DAss du Widerspruch hast und den auch laut verkündest, sei dir unbenommen - dennoch sollte man sich nicht von vornherein versagen, seine Meinung zu einem Thema eventuell eines Tages zu ändern.
Zyklotrop schrieb am 31.01.2019:Schau dich in der Welt um. Überall haben die Lautsprecher, die die Menschen mit einfachen Lösungen (egal wie dumm sie bei objektiver Betrachtung sind) beschallen, Zulauf. Ganz gleich ob in der Politik, im täglichen Leben oder bei der Bildung.
Man könnte auf die Idee kommen, dass bei einer bestimmten Klientel der Glaube Einzug gehalten hat es täte weh oder gefährde das Seelenheil einmal selbst nachzudenken.
Ich finde das traurig.
Aber, wie gesagt,das ist nur mein Ansatz.
Wir werden also wohl noch häufiger aufeinander treffen. :D
Hier gebe ich dir uneingeschränkt recht - ich sehe das genauso wie du. Es ist traurig, dass so viel geglaubt und so wenig hinterfragt wird - und immer dem geglaubt, was am lautesten und aggressivsten seine Stimme erhebt. Ja, von daher finde ich das Aufeinandertreffen schon okay. ;)
wuec schrieb am 31.01.2019:Nur dass der Begriff gar nicht zur Debatte stand, vielmehr deine Behauptung, dass EbM jemals den Aderlass empfohlen hätte.
Darüber kõnnen all deinen exotische Eiertänze nicht hinwegtäuschen. Unfug bleibt Unfug. Mit hochwertigen Verrenkung kannst du vielleicht eine olympische Medaille ergattern. Unfug schaffst du damit jedoch nicht aus der Welt.

Zum BfArM-Report wolltest du lieber nichts sagen?
Doch, genau der Begriff stand zur Debatte - bzw., ging es darum, dass die "moderne Medizin" ja sowas wie sakrosankt wäre - wobei ich dann so frei war, und auf den Aderlass hingewiesen habe.
Ein Aufschrei der Empörung. :D
Wobei das völlig unnötig gewesen wäre, denn, man mag es glauben oder nicht, es gibt tatsächlich positive (und bewiesene) Effekte des Aderlasses, auch, wenn sie leider nur kurzfristig sind, so z. B. eine Absenkung des Blutdrucks, was aber auch ganz einfach physikalisch erklärbar ist.
Viel LÄrm um nichts, hier. ;)

Was soll ich jetzt genau zu was sagen, hilf doch meinem Gedächtnis nochmal kurz auf die Sprünge, danke ... :)
cortano schrieb am 31.01.2019:Inwiefern unterscheidet sie sich da von den Anti-H. Stammtischbrüdern, die hier schreiben und die im vermeintlichen Rahmen von EbM dauernd die unplausiblen H.Wirkmechanismen thematisieren, oder sich über Studienqualitäten auslassen, obwohl keinerlei Ahnung/Recherche über die Grundlagen vorhanden scheint.

Ok, die Frage war rhetorisch - ich les' den Thread sowieso nur mehr sporadisch zur Belustigung ...
Ja, zur Belustigung ist er ganz gut geeignet - freue mich, dass du mal wieder vorbeischneist hier und grüße dich hiermit mal ganz herzlich. ;)


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

05.02.2019 um 08:48
Alicet schrieb:Schön, dass du die ERfahrungen deiner Mitmenschen wertschätzt - machst du das bei anderen Themen auch?
Das halte ich für haltloses Geschwätz.
Wenn es keine Erfindung wäre, hättest du das einfach belegen und meine Meinung als falsch darstellen können.
War dir anscheinend nicht möglich.
Ist ja OK, aber dann schenk dir doch derart durchsichtige Manöver, die nur Anlass zum Fremdschämen sein können.
Alicet schrieb:Was meinst du mit "ging in die Hose"? Dass als Symptom bei der Arzneimittelprüfung kein Fieber auftrat, oder auf was beziehst du dich?
Ich hatte dir doch eine ausführliche Erklärung verlinkt. Lesen musst du schon selber.
Dir kau ich es natürlich gerne auch noch vor. Hähnchen notierte bei sein Prüfung am Gesunden ein Fieber, dass bei Chinarindengabe nun mal nicht auftritt. Auf dieser, von Anfang an falschen Beobachtung, fusst nun mal seine Heilslehre/dein Heilsglaube. Während Hähnchen damals auf den Fehlschluss cum hoc ergo propter hoc reinfiel, wäre das heute relativ einfach zu vermeiden.
Wenn nicht stumpfes Abnicken, und das konsequente Vermeiden des äusserst schmerzhaften Prozesses selbst auch mal nachzudenken, nicht noch einfacher und bequemer wäre.
Aber wem schreibe ich das hier....
Alicet schrieb:Es gibt genug Berichte aus dieser Zeit, die im Selbstversuch Mittel getestet haben und entsprechend Symptome bei sich festgestellt haben.
Albern.
Hast du den Fehlschluss cum hoc ergo propter hoc bis heute nicht begriffen?
Obwohl dir dazu schon X Erklärungen verlinkt wurden?
Unbemerkt von dir, so scheint es zumindest, hat sich die Menschheit und haben sich ihre Möglichkeiten weiterentwickelt.
Warum wohl kriegt die H. kein Bein mehr in die Tür zur Wissenschaft?
Warum kann sie noch nicht einmal ihre Grundprinzipien erklären?
Rhetorische Frage, ich hab keinerlei Hoffnung da von dir eine vernünftige Antwort zu bekommen.
Alicet schrieb:Nun, wenn man sich die Wortwahl so ansieht, dann hege ich da Zweifel, aber Hoffnung hege ich trotzdem ...
Es ist doch so einfach. In der Threadwiki sind diverse Fragen hinterlegt.
Mit welcher möchtest du starten?
Welche kannst du hinreichend beantworten?
Alicet schrieb:Ich habe hier bereits mehrfach deutlich (!) zum Ausdruck gebracht, dass ich mehr als bereit bin, meine Meinung zu ändern, bzw., wenn es entsprechende Hinweise gibt, eigene Schlüsse zu überdenken.
Ja, die Geschichte hab ich schon häufig gehört.
Fassen wir mal zusammen:
Du hast keine Ahnung wie es wirken soll. Die kannst die Wirkung auch nicht aufzeigen. Du kannst die Grundlagen der H. nicht erklären oder belegen, dich stört nicht, dass sich die H. widerspricht und auch nicht dass sie millionenfach belegte Abläufe in Frage stellt.
Da wirkt dein Vortrag eigentlich von Mal zu Mal lächerlicher.
Aber vielleicht kannst du ja mal ein Beispiel für einen Hinweis geben, der dich zum Nachdenken über deinen Glauben brächte.
Alicet schrieb:Hier aber ist es so, dass ich erschreckt(und oder amüsiert) bin, mit welcher Engstirnigkeit und Verbohrtheit das eigene Dogma verteidigt wird, dies wiederum aber andern (Also mir, sonst ist ja keiner mehr da^^) vorwirft.
Aha, das Problem liegt, so scheints, tiefer.
Welche Dogmen glaubst du denn erkannt zu haben und welche Argumente hast du um sie auszuhebeln?
Das wäre mal eine feine Diskussion, die wir starten können, gleich nachdem du mal die Grundlagen der H. erklärt und belegt hast.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

05.02.2019 um 09:56
Alicet schrieb:faktenaffin
@Zyklotrop
@wuec

Da habe ich aufgehört... kam noch irgendwas ehrliches und ernstzunehmendes?


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