Was kommt nach dem Tod?
11.04.2010 um 03:00
Was kommt, wenn man einschläft
Wenn man aufwacht, ist man nicht einmal froh über das Aufwachen
Man hält es für normal
<<<<<<<<<<<<<<dabei stirbt man zeitlebens
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Was kommt nach dem Tod?
11.04.2010 um 03:01
dabei stirbt man zeitlebens
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Was kommt nach dem Tod?
12.04.2010 um 10:00
Ab 14:00 etwa fängts an:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/990086/Denken-mit-Antimaterie
Ich fand dieses "Video" bzw die Aussage von Lesch ziemlich interessant, weil es meine Vorstellung von Leben in Worten getroffen hat, vorher hab ich das nur so gedanklich vorgestellt. Zusätzlich denke ich, dass einfach das Empfinden, dass entsteht irgendwann durch den Tod nicht mehr besteht. Kein Zeitempfinden, garnichts. Das ist nur ein Produkt der Vorgänge im Gehirn.
Eigendlich war vor der Geburt genau das gleiche, was nach dem Tod sein wird. Mit dem Unterschied, dass wir nach dem Tod nicht mehr darüber nachdenken können, während wir jetzt nach der Geburt leben und uns die Frage stellen könnten, was war vorher? Denn das "Ich" hat da genauso wenig existiert, wie nach dem Tod. Genau der selbe Zustand.
Und doch haben wir absolutt kein Problem damit. Das, was ich mir so vorstelle lässt sich leider schwer mit Worten beschreiben. Es ist eher ein intuitives "Verstehen". Ich glaube nicht, dass man nach dem Tod irgendwohin kommt, Himmel, reinkarnation - sonstwas. Ich glaube aber, dass sich einfach die "Ich-Perspektive" auf was-/wer-auch-immer überträgt. Und das ist der Punkt, eigendlich nicht "wörtlich" überträgt. Denn wenn wir dem Video folgen, gibt es das Ich ja nicht direkt - bzw man kann es nicht finden. Es ist eher ein subjektives Empfinden. Und nein es wird nicht in dem Moment ein Kind gebohren oder so. Es kann auch ein alter Man/Frau/Auserirdischer auf Alpha Centauri sein. Fakt ist aber, dass es auf ihn überhaupt kein Einfluss macht, da es ja nur Subjektiv gesehen eine Übertragung gibt - nich real/physikalisch. Einfach dadurch, dass das die Prozesse, die das derzeitige "Ich" erzeugt haben unterbrechen, es aber noch unzählige andere gibt.
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