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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

5.768 Beiträge, Schlüsselwörter: Sterben, Jenseits, Leben Nach Dem Tod, Nahtod, Nahtoderfahrungen

Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

30.10.2014 um 17:36
@Aperitif
Naja, unter Vorbehalt...

Ich warte ja bspw. immer noch auf eine rationale Erkärung bzw. Beschreibung der Farbe Rot. :)

Insofern bin ich dann doch wieder ein bisschen vorsichtig mit solchen Behauptungen, dass man prinzipiell alles rational erklären und beschreiben kann.


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RoseHunter
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

31.10.2014 um 08:53
@Phantomeloi
RoseHunter schrieb:
Absolut, ich habe keinen Grund daran zu zweifeln.
Der tiefe Friede ist charakteristisch für bestimmte spirituelle Gipfelerfahrungen.

Ja. So sehe ich das auch.
Dieses Gefühl kann man nicht einfach so "herzaubern". Das sollte jedem bewusst sein.
Für mich ist das der "Punkt", um den man kreist.
Das ist ein wichtiger Punkt. Erleuchtungserfahrungen gehen immer mit einem Gefühl von Frieden oder Zufriedenheit einher.
Laut dem tibetischen Totenbuch ist das Tor zu solchen Erfahrungen in Todesnähe sehr weit offen und erstaublich genau beschrieben.


@Forseti70
Forseti70 schrieb:Ich würde nicht so weit gehen und meine Erfahrung als spirituelle Erfahrung sehen. Dafür war es zu real und außerdem von mir nicht bewusst herbeigeführt. Ich denke deshalb, dass dies nicht der richtige Ausdruck dafür ist. Jedenfalls nicht nach meiner Definition.
Spirituellen Erfahrungen sind real. Sie werden seit Jahrtausenden gemacht und immer wieder bestätigt, von Menschen, die diese Erfahrungen ebenfalls machen.
Es ist auch bekannt, dass es verschiedene typischen Klassen von spirituellen Erfahrungen gibt.
Spiritualität muss nicht heißen, dass man mit Engeln redet oder Sphärenklänge hört, ganz grob ist das verbindende Element spiritueller Erfahurngen, dass sie Einheitserfahrungen sind, damit meine ich, Erfahurnegn zusammenbruingen, die sich naormalerweise widersprechen, oder die man als nicht zusammen gehörend erlebt.
Plötzliche Ruhe inmitten einer gefährlichen oder hektischen Situation, die Erfahrung, dass die ganze Umgebung zu einem gehört, das Gefühl von Glück und Gesundheit, Grenzen zu anderen Menschen oder Naturphänomenen scheinen zu verschwinden. Und so weiter. Nicht alles zusasmmen, aber so als Beispiel.

Aber ich will dir die Terminologie nicht aufdrängen.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

31.10.2014 um 09:02
RoseHunter schrieb:Plötzliche Ruhe inmitten einer gefährlichen oder hektischen Situation, die Erfahrung, dass die ganze Umgebung zu einem gehört, das Gefühl von Glück und Gesundheit, Grenzen zu anderen Menschen oder Naturphänomenen scheinen zu verschwinden. Und so weiter. Nicht alles zusasmmen, aber so als Beispiel.
Das mag ja alles sein, nur interessiert das eben die Natur bzw. die Gesetze der Physik herzlich wenig, sondern es ist eher selektive, subjektive Wahrnehmung eines jeden Einzelnen.
ja klar warum nicht. Wenn sich der Organismus dadurch besser fühlt!

Eins steht jedenfalls fest die Naturgesetze bleiben! Sie sind felsenfest & konstant und können von keinem einfach mal so außer Kraft gesetzt werden, ansonsten hätten wir vermutlich schon längst die Gravitation überwunden oder sowas!


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Phantomeloi
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

31.10.2014 um 09:04
Moin RoseHunter :)
Zaubern wollen Menschen eigentlich nicht (mehr), wir wollen es auf natürliche Weise selbst begreifen. Erst mal grds. verstehen, was da vor sich geht.
RoseHunter schrieb:Laut dem tibetischen Totenbuch ist das Tor zu solchen Erfahrungen in Todesnähe sehr weit offen und erstaublich genau beschrieben.
Unabhängig, ob man Lamas verehrt oder nicht. Das Buch zeigt m. E. all die gesammelten Erfahrungen, bildlich zwar nach dem buddh. Konstrukt ausgekleidet, doch allemal ein Klassiker.
Bin froh, dass ich das Buch hinter mir habe, denn es war anstrengend. Vor allem, weil man es "mit-fühlen" muss, um zu begreifen. Das Tor ist m. E. nicht zwangsläufig weit und lange offen. Es kommt m. E. darauf an, wie der Mensch, der den Tod erfährt, darauf vorbereitet ist.


@Noumenon
Ich warte ja bspw. immer noch auf eine rationale Erkärung bzw. Beschreibung der Farbe Rot. :)
Es gibt die sog. "Farbtherapie". Man nimmt Farben nicht nur mit dem Verstand wahr, sondern mit seinem Gefühl (Beziehung zu der Farbe). Das funktioniert. Wenn man also eine Farbe nicht mehr beschreiben kann als einfache Farbe, so könnte man versuchen, sie mit dem Gefühl(sbewusstsein) zu beschreiben.

@Forseti70
Forseti70 schrieb:Zu Deiner Frage: Nein. Das kann ich nicht! Es ist mir nur nicht mal ansatzweise möglich mich da wieder hineinzuversetzen. Zwar erinner ich mich ganz genau, aber den Zustand selber herbeiführen oder genau nachzuempfinden ist mir nicht möglich. So in etwa wie man sich an den ersten Kuss erinnert, aber ihn natürlich nicht wiederholen kann (blöder Vergleich, aber was besseres fällt mir dazu nicht ein).
Das ist für mich das einzig echte Gefühl, für das es sich auch lohnt, ernsthaft weiter zu forschen.
Die Buddhisten (bin sehr skeptisch zu den Vertretern dieser "Religion" eingestellt), postulieren, dass alle negativen Gefühle reine Illusion seien.


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Phantomeloi
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

31.10.2014 um 09:06
@RoseHunter
RoseHunter schrieb:Das ist ein wichtiger Punkt. Erleuchtungserfahrungen gehen immer mit einem Gefühl von Frieden oder Zufriedenheit einher.
Jo, des Pudels Kern, der Punkt, der Hl. Gral und was noch alles für Beschreibungen/Bilder dafür gefunden wurden und werden.


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RoseHunter
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

31.10.2014 um 09:14
@emanon
emanon schrieb:Warum sich über Engel streiten oder Aussagen über ihre Existenz treffen bei der (mir bekannten) Faktenlage?
Was natürlich die Diskussion anfeuern würde wären neue, weitergehende Belege/Hinweise für ihre Existenz.
Hast du da vielleicht was in petto?
Belege für die Existenz von Engeln.
Klingt, als sei auch dieser Spuk damit schnell beendet, aber in Wirklichkeit kratzt das an dem wirklich interessanten Teil des Themas.

Dieses "Hast du Fakten?" Spiel, bringt nicht so wahnsinnig viel, die Frage nach dem was Existenz bedeutet ist allerdings durchaus interessant.
Sind eigentlich Träume existent? Oder Nebensätze? Binomische Formeln?
Oder sind doch nur Berge, Atome und Stühle existent?

Kann man Nebensätze vermessen, in der Weise, wie man es mit dem Eiffelturm machen kann?
Die Sache ist die, dass wir in der äußeren Welt bestimmte Koordinaten angeben können.
Wenn du dich da und da befindest und jemand kennt die Ecke, kann er dir sagen, wo die Sehenwürdigkeiten, bestimmte Kneipen und Restaurants sind und dergleichen.

Für die innere Landschaft kann man das allerdings auch tun. Philosophisch, psychologisch, mathematisch, literarisch. Und natürlich auch spirituell. Man kann einschätzen, wo sich jemand befindet und wie es weitergeht, wenn er bestimmte Richtungen nimmt.

Das ist irgendwo zwischen banal und erstaunlich. Aber schaut man genauer hin, verweist es darauf, dass wir alle nicht nur eine Außenwelt teilen, sondern auch eine Innenwelt.
Dass da nicht jeder alles wie der andere erlebt, ist klar, das ist in der Außenwelt auch nicht so.
Ob ein Konzertbesuch ein Glücksereignis oder Folter ist, hängt davon ab, ob man sich für diese Art Musik interessiert, wie viel einem Musik überhaupt bedeutet und so weiter.

Die Innenwelt ist reich und hat viele Winkel. Existieren tut da eine ganze Menge, interessant ist, dass, wenn man bestimmte Pfade geht, man zu immer gleichen oder mindestens hochähnlichen Erfahrungen gelangt.


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Kayla
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

31.10.2014 um 09:16
@Phantomeloi
Phantomeloi schrieb:Die Buddhisten (bin sehr skeptisch zu den Vertretern dieser "Religion" eingestellt), postulieren, dass alle negativen Gefühle reine Illusion seien.
Das ist schlicht ergreifend Unsinn, weil sie das nicht postulieren, sondern meinen, das anhaften an negativen Gefühlen illusorisch ist, weil sie kommen und gehen, genau wie positive Gefühle. Panta, rhei Alles fließt. Man kann sich die Gefühle also ansehen, aber man sollte sie nicht festhalten wollen oder sich mit ihnen indentifizieren.


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RoseHunter
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

31.10.2014 um 09:22
@knopper
knopper schrieb:Das mag ja alles sein, nur interessiert das eben die Natur bzw. die Gesetze der Physik herzlich wenig, sondern es ist eher selektive, subjektive Wahrnehmung eines jeden Einzelnen.
Eben nicht, wie ich im Beitrag an @emanon darzustellen versuchte.
knopper schrieb:ja klar warum nicht. Wenn sich der Organismus dadurch besser fühlt!
Durchaus nicht immer. Die Motive sind heterogen, eine Erfolgsgarantie gibt es so wenig, wie die, dass man Fußballstar, Einprinzessin oder Konzertpianist wird.
knopper schrieb:Eins steht jedenfalls fest die Naturgesetze bleiben! Sie sind felsenfest & konstant und können von keinem einfach mal so außer Kraft gesetzt werden, ansonsten hätten wir vermutlich schon längst die Gravitation überwunden oder sowas!
Ich möchte deinen Glauben nur ungern erschüttern, aber dass es sowas wie Naturgesetze überhaupt gibt und dass sie überdies auch noch konstant sein sollen, wird durchaus ernsthaft bestritten.


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Phantomeloi
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

31.10.2014 um 09:29
@RoseHunter
RoseHunter schrieb:Die Innenwelt ist reich und hat viele Winkel. Existieren tut da eine ganze Menge, interessant ist, dass, wenn man bestimmte Pfade geht, man zu immer gleichen oder mindestens hochähnlichen Erfahrungen gelangt.
Diese (nach alter Auffassung) übersinnlichen Erfahrungen sind nur übersinnlich, solange man diese als unnatürlich annimmt. Ist dies jedoch eine ganz natürliche Gegebenheit, dann könnten sich auch die Voraussetzungen (siehe Naturgesetze) ändern. Z. B. ein Gesprächsverlauf ändert sich mit der Einstellung/Beziehung zu einem Thema.
knopper schrieb:Eins steht jedenfalls fest die Naturgesetze bleiben! Sie sind felsenfest & konstant und können von keinem einfach mal so außer Kraft gesetzt werden, ansonsten hätten wir vermutlich schon längst die Gravitation überwunden oder sowas!
Die Naturgesetze könnten ein grober Rahmen sein. Die Anziehungskraft, oder die Sauerstoffqualität ändert sich z. B. mit der Distanz zur Erdoberfläche, bzw. zum Erdmittelpunkt. Die Naturgesetze sind demnach sowohl konstant, als auch nicht konstant.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

31.10.2014 um 09:34
@RoseHunter

hmm wo wird das bestritten? Was soll daran nicht konstant sein?
Ich finde das halt das Schöne an der Physik & Wissenschaft das auch 60 Mrd. Lichtjahre von uns entfernt die Lichtgeschwindigkeit 299.792.458 m/s im Vakuum beträgt, und ebenso die Gravitation genauso wirkt wie hier.
Das hat man schließlich nachgewiesen und beobachtet.

Ebenso verhalten sich Moleküle wie Wasser usw..., in anderen Sternensysteme 100 pro identisch!

oder was meinst du genau?


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emanon
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

31.10.2014 um 09:35
@RoseHunter
Das ist ja nur meine persönliche Herangehensweise.
Jeder kann glauben was er will, ganz gleich ob er glaubt das Werder Bremen Meister wird, dass ihm ein Engel einen von der Palme wedelt oder was auch immer.
Mich stört einfach nur, dass auf der Basis relativ kompletten Nichtwissens so absolute Aussagen getätigt werden, man seinen Glauben also als Fakt verkaufen möchte.
Da hake ich dann schon mal nach und versuche herauszufinden ob sich tatsächlich was Neues ergeben hat das andere Perspektiven eröffnet und ob neue/weitere/andere Belege gefunden wurden.
Die AWARE-Studie war da in meinen Augen ein Reinfall und ein schlecht dokumentiertes Anekdötchen reisst die Sache auch nicht raus.
Ich sag auch nicht dass es keine Engel gibt, keine Gnome, Trolle, Geister und/oder Ghoule, für mich gibts einfach nicht genügend Indizien ihre Existenz als gegben anzunehmen.
Wenn hier ein User hier im Forum erzählt, dass er sich nicht mehr selbst befiredigen muss, weil das mittlerweile von himmlischen Mächten übernommen wird, dann reicht mir das einfach nicht als Beleg.
Das muss jeder für sich selbst bewerten.
Wenn jemand öfter mal durchs Zimmer fliegt (OBE), und so auch Sachen wiederfindet die er schon lange vermisste, er dann aber bei der ersten Anfrage nach einem Test panisch zurückrudert, so ist das für mich ein Zeichen dafür, dass es sich bei seinen vollmundigen Schilderungen um leeres Geschwafel handelt.
Auch das muss jeder selber für sich bewerten und es zeigt sich beim Lesen der Post ja auch, dass die Einschätzungen zum Wahrheitsgehalt der Schilderungen dieses Users auseinander gehen.
Wären wir uns alle einig, das wäre doch total uninteressant. ;)


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RoseHunter
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

31.10.2014 um 09:58
@Phantomeloi

Mist, jetzt ist meine erste Antwort an dich vom System gefressen worden. :(
Phantomeloi schrieb:Das Tor ist m. E. nicht zwangsläufig weit und lange offen. Es kommt m. E. darauf an, wie der Mensch, der den Tod erfährt, darauf vorbereitet ist.
Freut mich, dass du das Buch kennst.
Ja, es geht auch immer um Erkennen und Verfehlen diverser Tore.
Das Tor ist nicht lange auf, aber es kommen weitere.
Das Bardo Thödol ist ja so angelegt, dass es dem Sterbenden sagt: Wenn du dies verpasst hast, sieh zu, dass du wenigstens nicht das verpasst, bis man schließlich im worst case in die Wiedergeburt eintritt.

Ich fand es schön und wichtig in Kommentaren zu dem Totenbuch zu lesen, dass diese Zwischenzustände nicht allein auf den Tod oder das „Jenseits“ bezogen sind, sondern mitten im Leben stattfinden. Villeicht mehr in den Extremsituation, aber grundsätzlich tun sich überall Lücken auf, durch die wir den Zusammenfall „zweier Welten“ (die nie zwie waren nur getrennt erlebt wurden) erleben, so dass das Klare Licht uns auch inmitten des ganz normalen Wahnsinns unseres Alltags leuchtet, d.h. Glück und Zufriedenheit spendet.

Das sollte halt nicht übermäßig kitischtg interpretiert werden, wir neigen im Westen manchmal etwas zu sehr dazu.


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Dawnclaude
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

31.10.2014 um 10:00
emanon schrieb:Wenn jemand öfter mal durchs Zimmer fliegt (OBE), und so auch Sachen wiederfindet die er schon lange vermisste, er dann aber bei der ersten Anfrage nach einem Test panisch zurückrudert, so ist das für mich ein Zeichen dafür, dass es sich bei seinen vollmundigen Schilderungen um leeres Geschwafel handelt
Das mach ich nicht weil ich panisch zurückrudere, sondern weil die Logik mir sagt, dass es so nicht funktionieren kann. Ich kann nicht an einen Ort teleportieren nur weil ich ihn mir in gedanken vorstelle.
@RoseHunter hat z.b. unzählige Versuche gebraucht, um sich diese Uhr vorzustellen, und scheinbar glaubt sie nicht daran, dass sie diesen Versuch noch mal so hinkbekommt, sonst würde sie es wiederholen.

IHR (Realisten) seid dienjenigen, die glauben, dass es so funktionierne müsste, weil Astralreisen ja angeblich Halluzinationen sind die man gedanklich bekräftigen möchte.
Aber so funktioniert eben überhaupt nicht und das ist der Punkt, der mich aufregt. Vorstellungskraft reicht da einfach nicht aus. Meine vorstellungskraft ist z.b. wirklich nicht dolle. Hab ich gestern mal getestet, ne Frau die ganze zeit angesehen. Und danach versucht vorzustellen. Klappte überhaupt nicht.
Ich würde mir wirklich mal wünschen von den Realisten herauszufinden, wie überhaupt eine OBE funnktionieren soll aus ihrer Sicht.
Und das Schritt für Schritt, was genau macht das Gehirn. Wie entscheidet das Gehirn z.b. ob ich dann auf einem Planeten herumfliege, oder an die Decke schwebe oder irgendwo im Wald bin.
Das ist doch mal interessant, weil ihr müsst ja eigentlich eine feste Vorstellung haben, wie es funktioniert, wenn ihr das Gehirn ständig verteidigt.
Wenn sich aber herausstellt, das ihr etwas verteidigt, was ihr nicht mal erklären könnt, na dann...


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RoseHunter
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31.10.2014 um 10:05
@Phantomeloi
Phantomeloi schrieb:Diese (nach alter Auffassung) übersinnlichen Erfahrungen sind nur übersinnlich, solange man diese als unnatürlich annimmt.
Dieser Terminus "übersinnlich" ist unterm Strich albern und verzichtbar.
Was übersinnlich sein soll, kann kaum geklärt werden.

Mir ist es wichtig festzustellen, dass innere Erfahrungen zwar zum Teil sowas wie privat sind, aber letztlich ebenfalls regelhaft sind. Da ist keineswegs alles rein subjektiv, willkürlich und irgendwie verschroben, alles in allem geht es da recht wiedererkennbar zu.


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RoseHunter
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

31.10.2014 um 10:11
@knopper
knopper schrieb:oder was meinst du genau?
Vieles was in der Naturwissenschaft als Konstante galt, stellte sich als nicht konstant heraus.
Aber wie auch immer, es gibt recht interessante Diskussionen darüber, ob unser Kosmos, wenn der determiniert ablaufen sollte Naturgesetze braucht, die irgendwie in Stein gemeißelt sind oder ob es reicht, dass es bestimmte Regularitäten gibt, die aktuell so sind, wie sie sind, morgen aber anders sein könnten, die aber dennoch einen physikalischen Determinismus erlauben würden.

Diskutiert wird sowas vor allem in der Philosophie, etwa hier (leider in Englisch):
http://plato.stanford.edu/entries/laws-of-nature/#BasQueWhaItLaw


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

31.10.2014 um 10:20
@RoseHunter
RoseHunter schrieb:dass es sowas wie Naturgesetze überhaupt gibt und dass sie überdies auch noch konstant sein sollen, wird durchaus ernsthaft bestritten.
Es wird auch bestritten, daß Neil Armstrong auf dem Mond war oder daß Flugzeuge das WTC getroffen haben. So what? Unsinn wird nicht sinnvoller, nur weil er "ernsthaft" geäußert wird.


@Dawnclaude
Dawnclaude schrieb:IHR (Realisten) seid dienjenigen, die glauben, dass es so funktionierne müsste, weil Astralreisen ja angeblich Halluzinationen sind die man gedanklich bekräftigen möchte.
DU (Halluzinist?) behauptest, du könntest ohne deinen Körper etwas wahrnehmen, könntest während einer OoBE an einem konkreten Ort konkrete Dinge sehen, die sich auch real dort befinden. Uns ist es völlig egal, WIE das funktionieren soll, bevor du nicht belegen kannst, DASS es funktioniert. Und genau das kannst du ja offenbar nicht. Deine ständigen Nebelkerzen sind völlig ungeeignet, davon abzulenken.


Parnia würde sicher vor Begeisterung außer sich sein, wenn er deine Stories hört. Vorausgesetzt natürlich, er nimmt dich ernst.


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Phantomeloi
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

31.10.2014 um 10:23
@RoseHunter
RoseHunter schrieb:Mist, jetzt ist meine erste Antwort an dich vom System gefressen worden. :(
Die findet sich wahrscheinlich wieder, wenn du dich vom System abmeldest ...:)
RoseHunter schrieb:Freut mich, dass du das Buch kennst.
Oh ja, es ist ein Klassiker. Jedem zu empfehlen .... oder auch bitte nicht!
Ja, es geht auch immer um Erkennen und Verfehlen diverser Tore.
...
, bis man schließlich im worst case in die Wiedergeburt eintritt
Worst case der Wiedergeburt wäre, in einem armen Umfeld, bzw. sogar noch als Tier geboren zu werden. In einem armen/armseligen Umfeld ist es schwierig sich weiter zu entwickeln. Während es in einem Tierkörper noch schwieriger sein soll. Nachvollziehbar, diese Theorie.
RoseHunter schrieb:Das Tor ist nicht lange auf, aber es kommen weitere.
Das Bardo Thödol ist ja so angelegt, dass es dem Sterbenden sagt: Wenn du dies verpasst hast, sieh zu, dass du wenigstens nicht das verpasst
Ja, so habe ich es auch begriffen. (Das Buch habe ich in die öffentliche Bibliothek gegeben, deshalb kann ich nur noch aus meiner Erinnerung mitreden.)

Es gibt mehr als 5 Tore (wie viele weiß ich nicht mehr genau). Jedes mal, wenn ein Tor auf geht, dann wird "gesagt": "Achte auf das (die Qualität/Farbe) Licht".

Es gibt das "Echte Licht", während es auch eine unechte, bzw. "falsche Qualität/Farbe" geben soll (weißes oder auch buntes Licht kann unterschiedlich wahrgenommen werden). Erst nach dieser Wahl geht das nächste Tor auf.

Mit jeder falschen Farbe, bzw. mit dem "eigenen Täuschen", (des freien Willens), bzw. nächsten Tor, kommt ein noch gruseliger Gott auf den Sterbenden zu. Dann spricht der Mensch, der am Bett des Sterbenden sitzt (und vorliest): "Gedenke, Du Tochter/Sohn der Edlen, es ist nur eine Illusion." D. h. der Sterbende soll sich zusammen reißen, seine Angst überwinden und bei Bewusstsein bleiben, damit er sich für das nächste "echte" Licht (freien Willens) entschließen kann/könnte.
RoseHunter schrieb: Wenn du dies verpasst hast, sieh zu, dass du wenigstens nicht das verpasst
sagt der Sterbebegleiter dem Sterbenden.
RoseHunter schrieb:Ich fand es schön und wichtig in Kommentaren zu dem Totenbuch zu lesen, dass diese Zwischenzustände nicht allein auf den Tod oder das „Jenseits“ bezogen sind, sondern mitten im Leben stattfinden.
Siehst du, das habe ich vergessen. Du bist sehr aufmerksam. Das ist ein guter Kommentar! Danke.


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RoseHunter
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31.10.2014 um 10:23
@emanon
emanon schrieb:Mich stört einfach nur, dass auf der Basis relativ kompletten Nichtwissens so absolute Aussagen getätigt werden, man seinen Glauben also als Fakt verkaufen möchte.
Nichtwissen in welcher Beziehung?
Wir sind recht schnell dabei es als vollkommen selbstverständlich anzusehen, dass es genau eine vernünftige Art zu denken gibt, wenn man der Wahrheit auf die Schliche kommen will, nämlich naturwissenschaftlich.

Man weiß gewöhnlich, dass es da noch was gibt, aber das läuft nicht nur bei Szientisten so unter Wissen zweiter Klasse. Sowas wie Geistes- und Sozialwissenschaften, Philosophie, allenfalls der Mathematik (keine Naturwissenschaft!) gesteht man noch zu, brauchbar zu sein.

In diesem selbstverständlich naturalistischen Kontext (mal moderater, mal extremer) kommt man gar nicht darauf, dass andere Interpretationen, andere Existenzweisen irgendwie sinnvoll, plausibel, konsistent sein könnte. Das ist so tief in uns verankert, dass wir meinen, es sei irgendwie verrückt und bestenfalls noch als private Schrulle oder zur Entspannung akzeptierbar, wenn man wirklich behauptet, dass die Naturwissenschaft nicht für alles zuständig sein könnte.
emanon schrieb:Die AWARE-Studie war da in meinen Augen ein Reinfall und ein schlecht dokumentiertes Anekdötchen reisst die Sache auch nicht raus.
Wie gesagt, mich hat sie auch nicht umgehauen.
emanon schrieb:Ich sag auch nicht dass es keine Engel gibt, keine Gnome, Trolle, Geister und/oder Ghoule, für mich gibts einfach nicht genügend Indizien ihre Existenz als gegben anzunehmen.
Wenn hier ein User hier im Forum erzählt, dass er sich nicht mehr selbst befiredigen muss, weil das mittlerweile von himmlischen Mächten übernommen wird, dann reicht mir das einfach nicht als Beleg.
Das muss jeder für sich selbst bewerten.
Ich käme persönlich auch nicht auf die Idee, eine einzige Zeugenaussage als Beweis durchzuwinken.
emanon schrieb:Wenn jemand öfter mal durchs Zimmer fliegt (OBE), und so auch Sachen wiederfindet die er schon lange vermisste, er dann aber bei der ersten Anfrage nach einem Test panisch zurückrudert, so ist das für mich ein Zeichen dafür, dass es sich bei seinen vollmundigen Schilderungen um leeres Geschwafel handelt.
So habe ich das auch interpretiert. Viel heiße Luft.


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31.10.2014 um 10:24
@RoseHunter
@Phantomeloi

Zum tibetanischen Totenbuch bitte hier lang: Diskussion: Tibetisches Totenbuch


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31.10.2014 um 10:40
@Dawnclaude
Dawnclaude schrieb:Wenn sich aber herausstellt, das ihr etwas verteidigt, was ihr nicht mal erklären könnt, na dann...
Nett, du willst suggerieren, dass diejenigen in Erklärungsnot seien, die nicht so ganz glauben wollen, dass wir dein Engel einen bläst. Da wirst du wohl auch in Zukunft nicht so viele Leute auf deine Seite ziehen können.


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