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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

5.768 Beiträge, Schlüsselwörter: Sterben, Jenseits, Leben Nach Dem Tod, Nahtod, Nahtoderfahrungen
Phantomeloi
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

01.11.2014 um 10:57
@RoseHunter
RoseHunter schrieb:Und ich behaupte, dass die Wissenschaft überhaupt nur im Rahmen vorheriger intersubjektiver Absprachen, Theorien Sinn macht.
Absolut, bin deiner Meinung. Die Wissenschaft (in ihrer sachlichen Natur) ist das einzige, das erste und auch das letzte Instrument, das uns die Wahrheit verständlich machen könnte.
RoseHunter schrieb:Isolierte Daten ohne Fragestellung, ohne Einbettung, ohne eine Theorie, die von diesen Daten gestützt oder widerlegt werden soll? Alles sinnlos.
Jawohl, alles zweck- und sinnlos! Allerdings ... sehr effektiv. Effektiv im Sinne von: sehr zerstreuend, wenn nicht gar verwirrend und letztendlich in Luft auflösend.
RoseHunter schrieb:Die Daten brauchen den Gegenpol des erkennenden Bewusstseins.
Ja! :)
RoseHunter schrieb:Äpfel sind schon immer von Bäumen gefallen. Irgendwann kam dann Newton.
Ein Mensch, der sich getraut hat, über solch "banale" Dinge sich Gedanken zu machen, um damit alle anderen Bewusstseine aufzurütteln. Effizient, nenne ich das. Kleiner Apfel, große Wirkung.

Phantomeloi schrieb:
Doch wie heißt es so schön: "Reiß dich zusammen und bleib bei Bewusstsein".

@RoseHunter schrieb:
Aber welche Art des Bewusstseins ist hier gemeint?
Pffff .... keine Ahnung?! Der Mittelpunkt des Gehirns vielleicht? Oder die aufrechte Haltung der "Seele", des individuellen Bewusstseinskörpers? Ich weiß es nicht, ich kann nur bezeugen, dass diese Sätze genau so wirken.
RoseHunter schrieb:Ich komme auf Spitzer zurück.
Gerne, dann lassen wir Herrn Spitzer bis dahin mal aufrecht "stehen". :)
RoseHunter schrieb:Da gibt es aber noch ein Phänomen, aus der Psychologie, ich weiß nicht, ob Spitzer das erwähnt, die Regression.
Im Psychokontext ist damit gemeint, dass Bewusstseinsinhalte die so komplex sind, dass man sie nicht mehr verarbeiten kann, von einer vorherigen Stufe der Interpretation her betrachtet werden.
Auf einmal, so scheint es, ist alles ganz einfach, alles geht auf, nur dass man eben die komplexen Probleme ausblendet.

Das ist für den einzelnen gut, denn er hat eine Möglichkeit die Welt konsistent zu interpretieren, er hat eine gute Geschichte, die so ziemlich alles was er erlebt befreidigend erklärt, der Nachteil ist, dass man bei bestimmten Feinheiten nicht mehr mitkommt, die Tür bleibt einem verschlossen.
Gut ist wiederum, dass man diesen Mangel von dort, wo man sich befindet gar nicht als Mangel wahrnimmt, sondern sich eher - manchmal belustigt - wundert, womit so mancher seine Zeit vertut. Die Psyche ist gnädig ... oder das Hirn ... oder das Schicksal.
Ja, ich habe von dieser Gehirn-Funktion gehört. Direkt angesprochen wird es in dem Vortrag nicht.
Was mir jedoch dazu einfällt ist das einfache Wort: "KÖNNTE".

Das Wort "könnte" räumt (geistig) eine Erweiterung der Möglichkeiten ein. Es bewirkt eine sog. Unschärfe. Man könnte auch sagen, dass das Wort "könnte" einfach nur mal alle möglichen Möglichkeiten in Betracht ziehen lässt, bzw. alle Möglichkeiten erst mal sein & offen sein lässt.
Im Ausschlussverfahren wird dann die spätere Beobachtung wieder "realisiert", bzw. real beobachtet und wahr genommen.

Es gab dafür auch ein Experiment, indem eine Gruppe mit: "Baut in 2 Stunden eine Brücke" und die andere Gruppe mit "ihr könntet eine Brücke in 2 Std. bauen" den Auftrag des Brückenbaus bekam. Die 2. Gruppe ("Könnte") war erfolgreicher als die 1. Gruppe.


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RoseHunter
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01.11.2014 um 11:09
@Phantomeloi
RoseHunter schrieb:
Die Daten brauchen den Gegenpol des erkennenden Bewusstseins.

Ja! :)
Ein Punkt von erheblicher Tragweite.
Gerade Hirnforscher sind ganz gerne bemüht (gewesen) zu betonen, dass es ja "in Wirklichkeit" gar kein Ich gäbe.
Dass allerdings all die Daten, die scheinbar belegen, dass das Ich angeblich nicht existiert in all ihrer vermeintlichen Objektivität genau jenes erkenennde Bewusstsein ebenfalls voraussetzen - und den "Beweis" einfach zum performativen Widerspruch werden lassen - erkennen die meisten nicht.
Phantomeloi schrieb:Das Wort "könnte" räumt (geistig) eine Erweiterung der Möglichkeiten ein. Es bewirkt eine sog. Unschärfe. Man könnte auch sagen, dass das Wort "könnte" einfach nur mal alle möglichen Möglichkeiten in Betracht ziehen lässt, bzw. alle Möglichkeiten erst mal sein & offen sein lässt.
Ja, die Möglichkeitsformen gehören zu den Grundelementen der formalen Logik und natürlich des hypothetischen Blicks in die Zukunft. "Was wäre wenn?" Wer das hat, hat einen mentalen Raum geöffnet, der mit der Fülle neuer Möglichkeiten spielt, entzückt ist, sich ängstigt.
Ob man ihn dann ganz betritt, ist eine andere Frage.
Phantomeloi schrieb:Es gab dafür auch ein Experiment, indem eine Gruppe mit: "Baut in 2 Stunden eine Brücke" und die andere Gruppe mit "ihr könntet eine Brücke in 2 Std. bauen" den Auftrag des Brückenbaus bekam. Die 2. Gruppe ("Könnte") war erfolgreicher als die 1. Gruppe.
Die Bedeutung von Erwartungen, da türmen sich die Untersuchungen.
Sehr wichtig.


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Phantomeloi
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

01.11.2014 um 11:20
@RoseHunter
RoseHunter schrieb:Ja, das eigenartige Gefühl einer Beruhigung, das sich bei manchen Menschen einstellt, deren größtes Glück es zu sein scheint, dass man etwas irgendwie erklären kann.
Sie wollen nicht erreichen, was andere erlebt haben, sie wollen es nur erklären können.
Die Ironie, dass gerade diese Menschen "dem Psychischen" zumeist wenig Bedeutung zumessen, erkennen sie nicht.
Aha?! Siehst du, das ist für mich jetzt neu. Daran habe ich och nicht gedacht. Wieder was gelernt :) ...
Im Traum ist alles so echt, wie in der "Realität". Als Traum erkennt man es nur hinterher und natürlich geht das fließender ineinander über, als wir meinen:

Die Forscher der Havard Universität fanden heraus, dass im Schnitt circa 46,9 Prozent der Tageswachzeit mit gedanklichen Abschweifungen verbracht wird über Dinge, welche mit den bestehenden Aufgaben nichts zu tun haben.
http://www.psyheu.de/7292/tagtraeume-realitaetsflucht-gedanken-schweifen-lassen/
Wird ja immer bunter ... jetzt greift wohl bei mir das "Regressions"-Programm. Macht nix, wird sich schon wieder aufrichten :)

... Sachlichkeit ...
Was verstehst du darunter?

* "Nimm Haltung ein. Reiß´ dich zusammen. Bleibe bei Bewusstsein."

Ja, innere Haltung oder Achtsamkeit.
Meinst du das damit?
Ja, genau das meinte ich damit. Für "Sachlichkeit" braucht man viel Kraft, Mut und Bewusstheit, denn so manche Dinge könnten einem (dem eigenen Konzept) gegen den Strich gehen, auch wenn sie wahr sind.
RoseHunter schrieb:Die besten Antworten die ich kenne, kommen aus dem eesoterischen Bereich.
Man kann das stundenlang ausformulieren und theoretisch anders unterfüttern, aber am Ende des Tages kommt man dann doch wieder dahin zurück.
Der estoterische Bereich ist für mich ähnelnd der Philosophie. Er ist der Ideengeber, doch der Wirksamkeit und Beweiskraft gegenüber ist die Wissenschaft gefordert. Keine leichte Aufgabe, doch nun scheint es klar und unumgänglich zu sen, dass sich die Wissenschaft dieser Aussagen und Ideen ernsthaft, interessiert und sachlich annimmt.
RoseHunter schrieb:Der Spiegel den man braucht, ist die Welt in der man lebt. Genauer, das, wie man Welt empfindet.
Populär: Umwelt als Spiegel, Krankheit als Weg.
Grundidee: Was immer dich stört, ist dein Schatten.
Erkenne und integrier ihn und alles ist in Ordnung.
Ja, populär und bis zu einem bestimmten (esoterischen) Punkt auch beweiskräftig. Doch im wahren Leben funktionieren tut das halt nicht so zuverlässig, im Sinne des "Verstehens" und Handelns.
RoseHunter schrieb:Das ist hoch gepokert, weil man 40.000 kleine und 2 oder 3 größere Einwände berücksichtigen muss, aber am Ende "gewinnt" man mit dem Blatt.
Du meinst das "Blatt" auf der Hand :)?
Je mehr Einwände kommen, die berücksichtigt werden, desto klarer findet sich der Weg?


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RoseHunter
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01.11.2014 um 11:34
@Phantomeloi
Phantomeloi schrieb:Der estoterische Bereich ist für mich ähnelnd der Philosophie. Er ist der Ideengeber, doch der Wirksamkeit und Beweiskraft gegenüber ist die Wissenschaft gefordert.
Die Wissenschaft, wenn damit die Naturwissenschaft gemeint ist, ist einfach ein bestimmter Blick auf die Welt. Einer!
Ein toller Blick, weil er viel entdeckt, aber sehr vieles kommt gar nicht erst in den Blick der Wissenschaft. Das ist mein Einwand und hier muss man mMn weiter denken.
Phantomeloi schrieb:Ja, populär und bis zu einem bestimmten (esoterischen) Punkt auch beweiskräftig. Doch im wahren Leben funktionieren tut das halt nicht so zuverlässig, im Sinne des "Verstehens" und Handelns.
Warum nicht? Wo genau siehst du die Probleme oder Grenzen?
Phantomeloi schrieb:Du meinst das "Blatt" auf der Hand :)?
Je mehr Einwände kommen, die berücksichtigt werden, desto klarer findet sich der Weg?
Zufriedenheit tritt immer dann ein, wenn man es geschafft hat scheinbare Widersprüche zusammenzubringen, psychisch.
Das gilt wohl im Kleinen, wie im Großen und der letzte Widerspruch kippt, indem Kleines und Großes zusammenfällt. Davon erzählt uns die Mystik in ihren zahllosen Bildern.
Das Große an den Nahtoderfahrungen ist, dass sie vielen die Angst vorm Tod nehmen. Aber sie machen nicht lebensmüde, sondern sehr viele wissen, das Leben, in all seinen Kleinigkeiten nachher umso mehr zu schätzen.

Dass man zunächst nach den klotzigen Erfahrungen sucht ist so verständlich, wie vermutlich unvermeidbar. Erleuchtet und zufrieden ist man genau in dem Moment, wo man die Widerstände fallen lässt. Vor allem die Widerstände gegen das eigene Leben. Ach, was wäre ich glücklich, wenn ich jemand anders wäre und mein Leben anders verlaufen würde.
Es gibt gute Gründe das zu empfinden, nur zufrieden wird man so nicht.


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Phantomeloi
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01.11.2014 um 18:18
@RoseHunter
RoseHunter schrieb:Die Wissenschaft, wenn damit die Naturwissenschaft gemeint ist, ist einfach ein bestimmter Blick auf die Welt. Einer!
Ich liebe deine vielfältig-freien Gedanken! Liebeserklärung an Rose the hunter von Phantomeloi! :) Ja, ich habe mich in die Idee verliebt, dass es tatsächlich einen Menschen gibt im Multiversum, der sachlich, tapfer und beherzt an die Wahrheit ran geht. Bildlich gesehen: Den glänzend-schönen, großen, wilden Stier an den Hörnern packt, ihm gelassen in die Augen sieht, und Beide zufrieden sind.
RoseHunter schrieb:Zufriedenheit tritt immer dann ein, wenn man es geschafft hat scheinbare Widersprüche zusammenzubringen, psychisch.
Interessante Gipfelerfahrung! :) Nein, nicht vom "ich", nur eine Gipfelerfahrung des Lernapparates/Gehirns ... wer oder was fühlt jetzt das in mir?! Eine rein sachliche Feststellung & Frage.
RoseHunter schrieb:Ein toller Blick, weil er viel entdeckt, aber sehr vieles kommt gar nicht erst in den Blick der Wissenschaft. Das ist mein Einwand und hier muss man mMn weiter denken.
Da wo die Esoterik aufhört, könnte, bzw. muss die Wissenschaft weiter machen. Das was die Esoteriker versäumt, bzw. nicht bewiesen haben, liegt der Wissenschaft nun auf dem Tisch.
RoseHunter schrieb:RoseHunter schrieb:
Die Daten brauchen den Gegenpol des erkennenden Bewusstseins.
Ein Bewusstsein könnte den Gegenpol des erkennenden, und doch anderen (individuellen) Bewusstseins brauchen, um sich selbst zu erkennen. (Individualisation)
Somit wäre das Phänomen "Verliebtheit" abgehandelt. Ist zwar off Topic, aber egal, wat mut, det mut. Bin wieder klar im Kopf :)
RoseHunter schrieb:Warum nicht? Wo genau siehst du die Probleme oder Grenzen?
Das was ich oben geschrieben habe.
Die Esoterik hatte ihre Zeit, nun gehört die Zeit eben (wieder) der (Natur-)Wissenschaft.


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01.11.2014 um 22:37
Phantomeloi schrieb:Die Esoterik hatte ihre Zeit, nun gehört die Zeit eben (wieder) der (Natur-)Wissenschaft.
Eigentlich gab es nie etwas ausser der Wissenschaft. Esoterik ist Humbug da es nur Rationalität gibt gerade was das sogenannte übersinnliche betrifft. Eines Tages begreifen das auch die Skeptiker. Letztendlich versuchen alle nur die Zeit hier zu erklären, schauen wir mal was sonst noch so entdeckt wird.


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boe
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02.11.2014 um 04:20
@Dawnclaude

Yay, du hast dir nen süßen "schwurbel" Beitrag zusammengebastelt auf den du dich berufen möchtest, wo jenseits "huren" als Prämisse gelten. Weil man deine jenseits "hure" anscheinend wohl nicht mal mehr infrage stellen darf/ kann. Bei Diskussionen über den "tot" mit dir.
Sehr "wissenschaftlich" ;-)

Aber mal als Gegenfrage, könntest du, mit deinem "Weltbild" es überhaupt ertragen, erfahren zu müssen, nach dem sterben käme nichts mehr?

Nur mal so theoretisch...


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Dawnclaude
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02.11.2014 um 08:23
boe schrieb:Weil man deine jenseits "hure" anscheinend wohl nicht mal mehr infrage stellen darf/ kann. Bei Diskussionen über den "tot" mit dir.
Du kannst sie so viel in Frage stellen , wie du willst und sie als Hure beschimpfen, aber da sie bei mir ist, kann ich nur mit den Schultern zucken.
boe schrieb:Aber mal als Gegenfrage, könntest du, mit deinem "Weltbild" es überhaupt ertragen, erfahren zu müssen, nach dem sterben käme nichts mehr?

Nur mal so theoretisch...
Wenn es so wäre, hätte ich keinen Sinn mehr im Leben und wäre deprimiert jo.
Es macht aber keinen Sinn, wir sind ja nicht mal unser körper. Deinen Körper bewegst du , durch Impulse von Energien. Ich würde es also niemals glauben, egal was die Wissenschaftler hervorzaubern, da vertraue ich meinen Erfahrungen und meinem Engel. Dass sie keine "Shizophrenie" ist hab ich mir schon xfach bewiesen. Viel seltsamer ist, dass ihr nicht mal ansatzweise diese Dinge versteht. Mir scheint manchmal ihr wäret KI, was ich nicht hoffe. Aber es gibt bestimmte Punkte, die einfach nicht logisch sind.
z.b. dass sich 95% der Skeptiker partout weigern selbst Astralreisen zu machen. Allein diese Unlust darauf herauszufinden, ob man mehr ist, als nur Fleisch und Knochen ist für mich unlogisch. Außer natürlich man will unbedingt sterblich sein und alles andere für euch ist eine katastrophe.
Deshalb wirkt es dann umso seltsamer, wenn ihr sagt, ihr würdet euch freuen, wenns anders wäre, aber anderseits verteidigt ihr die Sterblichkeit extrem. Ich hab auf dieses, aus meiner Sicht unlogisches Verhalten, immer noch keine befriedigende Antwort gefunden.

@Phantomeloi
@RoseHunter
@Aperitif
Weil die anderen nicht darauf antworten wollen, würd ich gerne mal folgendes von euch erfahren.
Wenn ihr eine Straße entlang geht und irgendwelche Häuser seht. Könnt ihr euch imaginäre Personen vorstellen, die auf diese Häuser klettern oder sich von den Hauswänden abseilen? Habt ihr mal darüber nachgedacht, wie ihr das macht? Könnt ihr diese Personen sehr plastisch darstellen oder nur abstrakt in "Schattenform".
Ist euch aufgefallen, dass die Bewegungen dieser Personen "interpoliert" werden. Heißt das ihr nur teilweise euch die BEwegungen selbst vorstellen müsst und ein "Automatismus" existiert, der Bewegungen dieser Personen interpretiert?
Wie erklärt ihr euch das Ganze?

Diese Bewusstseinsfragen sind meiner Meinung nach sehr wichtig, bin mir nur nicht sicher welcher Thread geeignet wäre. Ob es z.b. ins holografische Universum Thread passt oder noch was anderes? Hat jemand ne idee?


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RoseHunter
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02.11.2014 um 09:42
@Phantomeloi
Phantomeloi schrieb:Ja, ich habe mich in die Idee verliebt, dass es tatsächlich einen Menschen gibt im Multiversum, der sachlich, tapfer und beherzt an die Wahrheit ran geht. Bildlich gesehen: Den glänzend-schönen, großen, wilden Stier an den Hörnern packt, ihm gelassen in die Augen sieht, und Beide zufrieden sind.
Das freut mich, vielen Dank, aber es gibt durchaus noch etliche andere, die das tun, wobei ich das jetzt nicht zu hoch hängen möchte.
Mich interessiert einfach nur, wie man bestimmte Dinge erklären kann.
Phantomeloi schrieb:Interessante Gipfelerfahrung! :) Nein, nicht vom "ich", nur eine Gipfelerfahrung des Lernapparates/Gehirns ... wer oder was fühlt jetzt das in mir?! Eine rein sachliche Feststellung & Frage.
Inzwischen habe ich Spitzer gehört, nicht alles, aber in Auszügen. Eine gute halbe Stunde von Minute 45 an und gute 15 Minuten von Beginn an, nach der Einführung.
Ist interessant und Spitzer ist ja immer mit Nachdruck und Quirligkeit bei seinen Ausführungen dabei.
Letztlich ist das Gehirn ein Organ und das Verhältnis von Gehirn zum Ich muss geklärt werden.
Es ist ein Kategorienfehler dem Gehirn Absichten zu unterstellen, beim Lernen ist es noch etwas anderes, denn es gibt verschiedene Arten des Lernens. Bewusstes und unbewusstes, also Lernen durch Gewohnheit, wie Spitzer ja auch ausführt. Letzten Endes kreiste darum aber der Streit derr Neurobiologen und Philosophen.
Phantomeloi schrieb:Da wo die Esoterik aufhört, könnte, bzw. muss die Wissenschaft weiter machen. Das was die Esoteriker versäumt, bzw. nicht bewiesen haben, liegt der Wissenschaft nun auf dem Tisch.
Die Esoterik hat in dem von der Wissenschaft geforderten Sinne noch nie etwas bewiesen, weil dahinter ein ganz anderer Anspruch steht. Es kann allerdings sein, dass man ein und dasselbe Phänomen aus zwei Perspektiven untersuchen kann.
Grob gesagt, sucht die Esoterik (wobei der Begriff natürlich verbrannt ist, das ist mir völlig klar) Ereignisse dadurch zu reproduzieren, indem sie dem Individuum sagt, es müsse sich ändern oder üben, dann trete das Phänemone schon ein., während die Wissenschaft versucht, sich ein pfiffiges Experiment auszudenken.
Phantomeloi schrieb:Ein Bewusstsein könnte den Gegenpol des erkennenden, und doch anderen (individuellen) Bewusstseins brauchen, um sich selbst zu erkennen. (Individualisation)
So ist es ja auch. In den Augen der bewussten anderen nehmen wir uns erst selbst wahr.
Phantomeloi schrieb:Die Esoterik hatte ihre Zeit, nun gehört die Zeit eben (wieder) der (Natur-)Wissenschaft.
Das stimmt. Die Esoterik hat von den (neuen) Anfängen Mitter der 1970er bis zur Blütezeit der Verbreitung in den 1990ern und bis heute insgesamt einen dramatischen Niveaurutsch hinter sich. Heute steht Esoterik als Synonym für gaga und die unter Strich theoretisch, sagen wir mal mutigen bis anspruchsvollen Konzepte (vor allem dem psychologisch-medizinischen Bereich berührend, weil die führenden Vertreter hier ihre Heimat hatten) der Frühzeit, die vor allem auch das Indidviduum forderten, sind auf die Basis von Amuletten, Wellness und Beten mit Engeln zurückgerutscht. Maximaler Komfort bei minimalem eigenen Engagement, Hautpsache man hat die richtigen Kanäle oder kennt jemanden, der Zugriff darauf hat.


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02.11.2014 um 09:52
@Dawnclaude

Ich habe kein sonderlich gutes visuelles Vorstellungsvermögen.


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Dawnclaude
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02.11.2014 um 10:05
@RoseHunter
Das bedeutet du kanst dir auch keine schemenhaften Personen vorstellen, z.b. an einer Wand, die dir zuwinken? Du siehst gar nix? Auch keine Bewegungen?


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02.11.2014 um 10:08
@Aperitif
Aperitif schrieb:Esoterik ist Humbug da es nur Rationalität gibt gerade was das sogenannte übersinnliche betrifft.
Der Satz ist ziemlich nichtssagend, ich würde das aber gerne mit dir klären, weil ich da gleich mehrere Punkte drin sehe, die man diskutieren könnte.

Könntest du noch mal erläutern, was du damit meinst, dass es nur Rationalität gibt und was das im BEzug auf das "Übersinnliche" bedeutet. Danke.


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02.11.2014 um 10:11
@Dawnclaude

Doch, ich kann mir schon etwas vorstellen, das ist nur nicht sehr blidhaft, plastisch und dauerhaft.
Es gibt aber wohl Menschen, deren Vorstellungsvermögen ist so nahe an der Realität, dass sie beides schwer trennen können. So geht es mir nicht.


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02.11.2014 um 10:15
Doch, ich kann mir schon etwas vorstellen, das ist nur nicht sehr blidhaft, plastisch und dauerhaft.
Es gibt aber wohl Menschen, deren Vorstellungsvermögen ist so nae an der Realität, dass sie beides schwer trennen können.
Ja, mein Arbeitskollege, hat eine sehr plastische Vorstellung. Bei mir ist es ungefähr so wie bei dir, nehme ich an. Das was ich mir vorstelle wenn ich die Augen aufhabe, ist nur sehr schemenhaft. Auch wen ich jemanden minutenlang anstarre und mir dann vorstelle, da hab ich sein gsicht nur in sekundenbruchteilen vor mir. Gehts dir da auch so, auch bei Leuten die du kennst?
Aber ich kann eben z.b. Leute vorstellen, die verschiedene Bewegungen machen. z.b. nen Sportler der Trainingsübungen macht. Und das ist interessant, wie es funktioniert. Wenn du nämlich mal genau hinschaust, sind die Bewegungen nicht zwangsläufig von dir koordiniert. Versuch das mal, wenn dich das interessiert. Wie würdest du sagen, funktioniert diese Art der Vorstellung?


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02.11.2014 um 10:24
@Dawnclaude
Dawnclaude schrieb:Wie würdest du sagen, funktioniert diese Art der Vorstellung?
Gewohnheit.
Man hat so etwas zig mal gesehen und es ist abgespeichert.


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02.11.2014 um 10:27
@Aperitif
Aperitif schrieb:Eigentlich gab es nie etwas ausser der Wissenschaft.
Eigentlich schon. Sehe ich auch so.
Aperitif schrieb:Esoterik ist Humbug da es nur Rationalität gibt gerade was das sogenannte übersinnliche betrifft.
Alles kann bis zum Humbug getrieben und verzerrt werden. Die Religionen sind genauso wenig davor gefeit, wie die Politik, die Esoterik und die Wissenschaft. Verzerrt im Sinne von ver-rückt.
Aperitif schrieb:Eines Tages begreifen das auch die Skeptiker. Letztendlich versuchen alle nur die Zeit hier zu erklären, schauen wir mal was sonst noch so entdeckt wird.
Wie meinst du das? Z. B. "die Zeit erklären"?


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02.11.2014 um 10:33
RoseHunter schrieb:Gewohnheit.
Man hat so etwas zig mal gesehen und es ist abgespeichert.
Okay du meinst also es sind Erinnerungen. Und das würde dann bedeuten, dass wenn du dir neue Ideen ausdenkst, du diese nicht vorstellen kannst?
Aber müsste man sich dann nicht besonders gut Verwandte & bekannte plastisch vorstellen können? Immerhin klappts ja im Traum, warum dann nicht im Wachbewusstsein?


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02.11.2014 um 10:52
@RoseHunter
RoseHunter schrieb:Letztlich ist das Gehirn ein Organ und das Verhältnis von Gehirn zum Ich muss geklärt werden.
Absolut! (Schön, dass du dir die Mühe gemacht hast, Hr. Spitzer anzuhören.) Wenn ein bewusstes Lebewesen eine Beziehung zu seinem Hirn hat, die lediglich biologisch/logisch/maschinell/unpersönlich ist, dann könnte dieses Lebewesen Gefahr laufen, niemals eine individuelle Persönlichkeit in anderen Lebe-Wesen, bzw. Menschen (und deren Hirnen) zu suchen und anzutreffen.

Die Beziehung geht schon da los, ob ich etwas "annehmen" (hinnehmen) kann oder nicht. Geistig annehmen heißt in dem Falle so viel wie "es könnte sein, dass ..." die Möglichkeit einfach mal bestehen lassen, um weiter zu forschen.
RoseHunter schrieb:Es ist ein Kategorienfehler dem Gehirn Absichten zu unterstellen, beim Lernen ist es noch etwas anderes, denn es gibt verschiedene Arten des Lernens. Bewusstes und unbewusstes, also Lernen durch Gewohnheit, wie Spitzer ja auch ausführt. Letzten Endes kreiste darum aber der Streit derr Neurobiologen und Philosophen.
Dieser Streit kommt aller Erfahrung nach nie zu einem Ergebnis. Die Endlos-Schleife wäre das, wenn man sich nur streitet und zermürbt mit Rechthaberei. Ineffizient!
RoseHunter schrieb:Die Esoterik hat in dem von der Wissenschaft geforderten Sinne noch nie etwas bewiesen, weil dahinter ein ganz anderer Anspruch steht. Es kann allerdings sein, dass man ein und dasselbe Phänomen aus zwei Perspektiven untersuchen kann.
Wieder mal auf den Punkt gebracht. Weg mit der rechthaberischen Reiberei und dann wird es für alle mal richtig spannend.
RoseHunter schrieb:Grob gesagt, sucht die Esoterik (wobei der Begriff natürlich verbrannt ist, das ist mir völlig klar)
Nehmen wir die Esoterik als "Klassiker" an. Auch sie hat ihre Berechtigung. Sie ist deshalb nicht ungültig. Die Esoterik, wie die Philosophie ist
RoseHunter schrieb:weil dahinter ein ganz anderer Anspruch steht.
vollkommen. Es kann nichts mehr hinzugefügt werden.
RoseHunter schrieb:Grob gesagt, sucht die Esoterik (wobei der Begriff natürlich verbrannt ist, das ist mir völlig klar) Ereignisse dadurch zu reproduzieren, indem sie dem Individuum sagt, es müsse sich ändern oder üben, dann trete das Phänemone schon ein., während die Wissenschaft versucht, sich ein pfiffiges Experiment auszudenken.
Experimente werden danach ausgerichtet, was der Forscher erst mal annimmt. Ein Forscher wird nie etwas beweisen wollen, was er nicht im Geringsten annehmen kann. Manchmal natürlich auch das Gegenteil. Ein Forscher will überzeugen, bzw. überzeugt sein. Wer will das nicht? Dieser Blinde-Glaubens-Hokuspokus scheint dem Menschen zwar zu gefallen, doch zufrieden oder gar glücklich machen tut es ihn nicht.


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02.11.2014 um 11:03
@Dawnclaude
Dawnclaude schrieb:Okay du meinst also es sind Erinnerungen. Und das würde dann bedeuten, dass wenn du dir neue Ideen ausdenkst, du diese nicht vorstellen kannst?
Doch, wieso denn nicht?
Man kann sich ja auch rosa Elefanten vorstellen.
Dawnclaude schrieb:Aber müsste man sich dann nicht besonders gut Verwandte & bekannte plastisch vorstellen können? Immerhin klappts ja im Traum, warum dann nicht im Wachbewusstsein?
Kann man ja.
Wie du vielleicht weißt, arbeite ich im Krankenhaus. Niemand erkennt so gut, ob ein Patient irgendwie verändert ist, wie die Angehörigen.
Das ist auch eine Art der Vorstellung.


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Phantomeloi
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02.11.2014 um 11:04
@Dawnclaude
Könnte es sein, dass du mit deinem Vorstellungsvermögen experimentierst?

Es gibt so einige Literatur über Visualisierungen. Von Franz Bardon, sonstigen Zirkeln bis zur ganz "normalen" Entspannungsübung, die man in jedem Haus- und Mondkalender zu lesen bekommt.
"Sie sind im Stress ... stellen sie sich vor: Sie sitzen an einem Strand, sehen das Meer, hören die Wellen, fühlen die Wärme der Sonne und spüren, wie die sanfte Brise über ihre Haut zieht ..." usw.

Das Vorstellungsvermögen hat mit Sicherheit Auswirkungen auf unser Leben und dessen Tod. Doch inwieweit die Behauptungen (z. B. von Bardon) stimmen, das ist völlig ungeklärt. Bardon ist z. B. weder gesund, noch glücklich gestorben. Er hatte immer Mühe, sich gesundheitlich und finanziell aufrecht zu halten. Bardon könnte auch ein guter Magier im Sinne von Gaukler gewesen sein.


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