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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

5.768 Beiträge, Schlüsselwörter: Sterben, Jenseits, Leben Nach Dem Tod, Nahtod, Nahtoderfahrungen

Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

08.12.2014 um 16:59
@Phantomeloi
Ohne Unterbewusstsein könnten wir keinen Ball fangen und zB. überhaupt kein Fahrzeug führen, egal welches.
Tiere könnten keine Beute fangen und keiner Gefahr ausweichen.
usw.
Das geht nur mit Intuition.


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Dawnclaude
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

08.12.2014 um 17:07
eckhart schrieb:Ohne Unterbewusstsein könnten wir keinen Ball fangen und zB. überhaupt kein Fahrzeug führen, egal welches.
Tiere könnten keine Beute fangen und keiner Gefahr ausweichen.
usw.
Das geht nur mit Intuition.
Vielleicht wird dem Unterbewusstsein einfach zu viel zugeschrieben. Z.b. sollen ja die NTE angeblich alle vom unterbewusstsein erzeugt werden. Die frage ist, ob das Unterbewusstsein überhaupt die Fähigkeit hat hollywoodfilme mit dramatischen Drehbuch zu erzeugen, weil sie teilweise kreativer sind, als das was wir uns mit Hilfe unseres Bewusstseins ausdenken.
Hinzu kommt eben auch noch, dass wir dann mitten drinstecken und die angeblich vom Unterbewusstsein erzeugte Welt, die hoch detailliert auch noch 3Dimensional miterleben und das mit allen Sinnen.
Bzw. entscheidet dann auch noch das Unterbewusstsein wann mal der Tastsinn oder Geruchsinn eingeschaltet ist und wann nicht. In meinem Fall kommt z.b. der geruchsinn sehr selten vor. Aber hin und wieder dann doch, diese Varianten merkt man sich viel besser.

All diese Dinge sind nur sehr begrenzt erforscht.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

08.12.2014 um 17:12
Dawnclaude schrieb:Vielleicht wird dem Unterbewusstsein einfach zu viel zugeschrieben.
Dass unser Unterbewusstsein längst entschieden hat,
bevor wir glauben, bewusst zu entscheiden, gilt jedenfalls -glaube ich- als gesichert.
Das dürfte uns genug Kopfzerbrechen bereiten.


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Phantomeloi
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

08.12.2014 um 17:14
@eckhart
eckhart schrieb:Ohne Unterbewusstsein könnten wir keinen Ball fangen und zB. überhaupt kein Fahrzeug führen, egal welches.
Tiere könnten keine Beute fangen und keiner Gefahr ausweichen.
usw.
Das geht nur mit Intuition.
Ja, so sei es :), sagen zumindest die Wissenschaftler und man selbst bemerkt es auch bei sich selbst, wenn man ein wenig aufmerksam ist.

Beweise für die "Intuition" bleiben allerdings auch aus, da diese ja nicht halt-, bzw. fassbar ist.

So könnte man von Voraussetzungen aus gehen, die einfach und für jeden beobachtbar und individuell sind.

Um Rechnen zu können braucht man Zahlen & Zeichen. Ohne die jeweiligen Zeichen (+, -, etc.) bringen die Zahlen einen ja auch nicht weiter.


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Phantomeloi
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08.12.2014 um 17:18
@eckhart
eckhart schrieb:Dass unser Unterbewusstsein längst entschieden hat,
bevor wir glauben, bewusst zu entscheiden, gilt jedenfalls -glaube ich- als gesichert.
Das dürfte uns genug Kopfzerbrechen bereiten.
:)
.... in der heutigen "aufgeklärten" Welt (seit ca. 1800).
Vielleicht befinden wir uns in der Zeit der Aufklärung - Teil II.


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08.12.2014 um 17:31
Phantomeloi schrieb:Beweise für die "Intuition" bleiben allerdings auch aus, da diese ja nicht halt-, bzw. fassbar ist.
Nein, das ist nicht so !
Es wird niemand anfangen, Messungen und ballistische Berechnungen anzustellen, um einen Ball zu werfen oder zu fangen oder eine Kollision zwischen zwei Schiffen zu verhindern. das geschieht ausschließlich nach Gefühl (=intuitiv).
Und Tiere dürften es sonst gar nicht können.
Phantomeloi schrieb:So könnte man von Voraussetzungen aus gehen, die einfach und für jeden beobachtbar und individuell sind.
Kann man, wenn man denn will.


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Dawnclaude
ehemaliges Mitglied

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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

08.12.2014 um 17:31
eckhart schrieb:Dass unser Unterbewusstsein längst entschieden hat,
bevor wir glauben, bewusst zu entscheiden, gilt jedenfalls -glaube ich- als gesichert.
Das dürfte uns genug Kopfzerbrechen bereiten.
Ich glaube das funktioniert nur bei bestimmten Beispielen. Hattest du ein konkretes Beispiel was gesichert ist?
Nehmen wir mal ein Gegenbeispiel, wir entscheiden welchen Film wir uns heute ansehen wollen und sind uns unschlüssig. dann hätte das Unterbewusstsein ja nix entscheiden, aber irgendeine entscheidung nehmen wir ja dann doch. Also denken wir nach, wozu wir lust haben und dann können uns zwar Elemente wie Erinnerungen, Vergleiche , Titel etc. beeinflussen, aber ich glaube nicht, dass bei Unentschlossenheit das UB schon vorentschieden hat. ^^


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

08.12.2014 um 17:39
Dawnclaude schrieb:Hattest du ein konkretes Beispiel was gesichert ist?
http://www.spektrum.de/news/unbewusste-entscheidungen-im-gehirn/949689
"Schon vor über 20 Jahren ist es dem amerikanischen Neurophysiologen Benjamin Libet gelungen, ein Gehirnsignal, das so genannte "Bereitschaftspotenzial" zu messen, das einer bewussten Entscheidung um einige hundert Millisekunden vorausgeht.
Libets Experimente lösten eine heftige Debatte um die Willensfreiheit aus. Wenn Entscheidungsprozesse unbewusst ablaufen, so argumentierten einige Wissenschaftler, ist der freie Wille eine Illusion – das Gehirn entscheidet, nicht das "Ich". Andere hingegen bezweifelten die Aussagekraft der Daten, vor allem wegen der kurzen Zeitspanne zwischen Bereitschaftspotenzial und bewusster Entscheidung."
"Da Haynes und seine Kollegen die Vorbereitung der Entscheidung über weit längere Zeiträume beobachteten, konnten sie diese Zweifel an Libets Experimenten nun" (2008)"aus dem Weg räumen."

"Bisher hat die Forschung in der Regel Prozesse betrachtet, bei denen der Proband sich sofort entscheiden muss. Viele interessante Entscheidungen erfolgen aber in einem eigenen, selbst gewählten Tempo", erklärt Haynes. Die lange Zeitspanne, die seine Untersuchung umfasst, ist beispiellos. "Normalerweise untersucht man die Hirnaktivität einer Person, während sie eine Entscheidung trifft und nicht schon Sekunden vorher", sagt Haynes. "Dass selbst gewählte Entscheidungen vom Gehirn schon so früh angebahnt werden, hat man bisher nicht für möglich gehalten."


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

08.12.2014 um 17:49
Interessant ist in diesem Zusammenhang noch folgendes Interview:
http://www.auricher-wissenschaftstage.de/haynint.htm


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RoseHunter
ehemaliges Mitglied

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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

08.12.2014 um 18:00
@eckhart

Wenn man Leute definieren lässt, was sie unter Freiheit verstehen, wird schnell klar, dass an der Idee wir hätten keinen freien Willen nicht viel dran ist.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

08.12.2014 um 18:10
@RoseHunter
Na das ist ja sowieso klar.

Aber was ganz Anderes:
Ich betrachte mein Unterbewusstsein nicht als etwas fremdes,
sondern als zu mir gehörend.


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RoseHunter
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08.12.2014 um 18:19
@eckhart

Das ist es zweifellos.
Die Frage ist, ob man es personal, kollektiv oder transpersonal/spirituell sieht.
Geht alles.
Ken Wilber hat mal 6 Arten des Unbewussten beschrieben.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

08.12.2014 um 18:33
Ja, das ist mir geläufig.
Aber allerletzten Endes halte ich es wie Siddhartha(Herrman Hesse) und folge niemandem.

"Wir haben", so sagt er, "die besten 'Auftritte', wenn wir unserem Selbst freien Lauf lassen, wenn wir gerade nicht versuchen, es durch das Ich zu kontrollieren."
muss wohl der dänische Wissenschaftsjournalist Tor Noerretranders einmal gesagt haben ...


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RoseHunter
ehemaliges Mitglied

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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

08.12.2014 um 18:44
Du kennst viel, warum?


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

08.12.2014 um 18:55
Vielleicht Intuition ?


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Dawnclaude
ehemaliges Mitglied

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28.01.2015 um 13:10
http://www.welt.de/vermischtes/article136754286/Junge-hatte-seine-Nahtod-Erfahrung-erfunden.html
Mehr als eine Million Exemplare wurden verkauft – nun stellt sich heraus: Der Nahtod-Bestseller "Der Junge, der vom Himmel zurückgekommen ist" ist ein Fake – und muss weg. Einer der Autoren packt aus.
Sowas kann dann auch mal passieren. ;)


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haekki
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.01.2015 um 16:03
@Dawnclaude
Dawnclaude schrieb am 08.12.2014:All diese Dinge sind nur sehr begrenzt erforscht.
Das stimmt, Träume sind schwer zu reproduzieren, wenn nicht sogar unmöglich, genau kann ich mich da nicht festlegen.
Dawnclaude schrieb am 08.12.2014:Die frage ist, ob das Unterbewusstsein überhaupt die Fähigkeit hat hollywoodfilme mit dramatischen Drehbuch zu erzeugen, weil sie teilweise kreativer sind, als das was wir uns mit Hilfe unseres Bewusstseins ausdenken.
Ich verstehe deine Gedanken dazu, aber für mich ist das noch lange kein Grund anzunehmen, dass etwas/jemand anderes/anderer dafür verantwortlich ist und diese Eindrücke irgendwie an unser Gehirn "gesendet" werden.

Ich weiß, wir hatten das schon einmal ;) , aber warum soll der Mangel an Erklärungen für etwas Bestimmtes auf etwas anderes schließen lassen, für das es weder einen Ansatz einer möglichen Erklärung gibt, noch eine Notwendigkeit?
Dawnclaude schrieb am 08.12.2014:Hinzu kommt eben auch noch, dass wir dann mitten drinstecken und die angeblich vom Unterbewusstsein erzeugte Welt, die hoch detailliert auch noch 3Dimensional miterleben und das mit allen Sinnen.
Wenn du im Wachzustand deine Umwelt mit all deinen Sinnen wahrnimmst, dann ist das auch nur "eine Welt", die dein Gehirn für dich erzeugt. Egal, wie detailliert das alles um dich herum ist, am Ende nimmst du deine Umwelt auf eine sehr ähnliche Art und Weise wahr, wie du eben deine Traumumgebung wahr nimmst - nämlich nur in deinem Kopf.

Bestimmte Substanzen verändern auch unsere Wahrnehmung, und zwar teilweise so faszinierend, dass deine Argumentation da auch greifen müsste. Ich habe Dinge erlebt, die ich mir so im normalen Wachzustand nie hätte vorstellen können, bzw. die ich so nie erleben hätte können.

Aber da spricht dem UB niemand diese Fähigkeiten ab, da man eindeutig den Zusammenhang zwischen der Verabreichung der jeweiligen Droge und der damit einhergehenden Wirkung herstellen kann.

Deshalb verstehe ich es noch umso weniger, dass man bei "Astralreisen" plötzlich davon ausgeht, dass etwas ganz anderes dafür verantwortlich ist. Dazu kommt noch, dass vielen "Astral-Reisenden" nicht bewusst ist, dass es mehr als eine Möglichkeit gibt, wie man Klarträume induziert.

Da wird dann gerne gesagt: "Bei Klarträumen wird man sich während dem Träumens bewusst, dass es sich nur um einen Traum handelt und man ist in seinem Körper - ich aber wurde mitten am Tag aus meinem Körper gezogen und habe mich von außen betrachtet, das muss also ganz klar etwas anderes sein."

Und das ist es eben nicht. Ich habe so etwas ähnliches auch von dir gelesen, worauf hin ich dir eine PDF geschickt habe, in der die verschiedensten Klartraumtechniken beschrieben werden.

Hast du mittlerweile erkannt, dass die oben beschriebene Situation nicht gegen Klarträume spricht?

Ich möchte gerne wissen, warum du so sehr davon ausgehst, dass es so etwas geben muss, wie du es beschreibst. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen.

Gibt es bei dir ein einschneidendes Erlebnis, dass du mir anvertrauen möchtest? Falls du das hier im Forum schon einmal geschrieben hast - sorry, ich habe es nicht gelesen, du kannst mich dann auch einfach dahin verlinken. :)
Dawnclaude schrieb am 08.12.2014:In meinem Fall kommt z.b. der geruchsinn sehr selten vor.
Bei mir auch, vielleicht gibt es dafür sogar eine Erklärung, ich schaue mal.
Dawnclaude schrieb:Sowas kann dann auch mal passieren.
Es gibt wohl einige Menschen, die gerne etwas Erfinden, um sich interessanter zu machen. Was aber, wenn das nur unterbewusst passiert und man gar nicht weiß, dass man sich das alles nur so zurecht biegt, wie man es gerne haben möchte?

Wie kann eine Person, die zu 100% von ihreren eigenen Aussagen überzeugt ist, erkennen, dass es doch nicht so ist? Und kann man dieser Person Vorwürfe machen? Ich muss da mal ein wenig darüber nachdenken.


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Dawnclaude
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.01.2015 um 16:32
haekki schrieb:Ich weiß, wir hatten das schon einmal ;) , aber warum soll der Mangel an Erklärungen für etwas Bestimmtes auf etwas anderes schließen lassen, für das es weder einen Ansatz einer möglichen Erklärung gibt, noch eine Notwendigkeit?
Naja ansätze einer möglichen Erklärung gibt es ja schon. Und wenns unlogisch ist, ist es logischer weise auch eine Möglichkeit diese Dinge anzuzweifeln. Wie gesagt aus meinem Glauben heraus, befinde ich mich gerade mitten in der "Matrix".

Und hätte Neo nie ein bisschen Zweifel gehabt, wäre er vielleicht auch nie darauf gekommen. ^^
Ist allerdings schwierig darüber zu diskutieren, weil man logischer Weise davon ausgehen muss, dass eine Matrix selbstverständlich sich nicht ihrer Existenz berauben möchte und deshalb vieles dran setzen wird, nicht bewiesen zu werden. Deshalb ist das thema gut in einem anderen Sektor aufgehoben.
Diskussion: Leben wir in einer Matrix?
haekki schrieb:Bestimmte Substanzen verändern auch unsere Wahrnehmung, und zwar teilweise so faszinierend, dass deine Argumentation da auch greifen müsste. Ich habe Dinge erlebt, die ich mir so im normalen Wachzustand nie hätte vorstellen können, bzw. die ich so nie erleben hätte können.
Es kann vorrangig daran liegen, dass in meinem Beruf auch Welten erschaffen werden und wir den Personen eine virtuelle realität vorgaukeln, da ist nie etwas in irgendeiner Form automatisch. Nicht mal der kleinste Pixel , der kleine Sandkorn wird einfach nur automatisch erzeugt.
Vielleicht gehe ich deshalb besonders kritisch mit dem Thema um, dass dazu Kreativität benötigt wird. Denn von nichts kommt nichts. Ein Hollywood Traum mit gekonnter Dramaturgie ist für mich deshalb meiner Meinung nach nicht möglich allein durch "Gehirn Erinnerungen" oder was auch immer. Und in der Traumforschung ist man sich da ja auch sehr uneinig.
So genau weiß man es alles nicht, also bleibt der Punkt umstritten.
haekki schrieb:Da wird dann gerne gesagt: "Bei Klarträumen wird man sich während dem Träumens bewusst, dass es sich nur um einen Traum handelt und man ist in seinem Körper - ich aber wurde mitten am Tag aus meinem Körper gezogen und habe mich von außen betrachtet, das muss also ganz klar etwas anderes sein."
Naja der UNterschied ist ja, dass du niemals eingeschlafen bist. Das ist nun mal der größte Unterscheidungspunkt zu Klarträumen.
Und auf der anderen Seite gehe ich übrigens auch aus, dass Klarträume nicht nur einfach Träume sind. Sobald man wach ist, ist man wach, völlig egal ob man vorher geschlafen hat oder nicht. Und bei einem wirklich echten Klartraum bist du so richtig wach, so wie jetzt auch.
Es ist einfach so. Deshalb ist die Annahme, dass man tatsächlich wach ist und nicht schläft, gar nicht mal so weit hergeholt, wenn beide Situationen zumindest vom Bewusstsein her identisch sind, ist doch klar. ;)
Du hast also lediglich die Welt um dich herum als Anhaltspunkt, das ist das einzige Kriterium. Du kannst natürlich dann sagen, dass wenn die Welt später nicht mehr existiert, nun mal ein Traum war. Aber ob sie wirklich nie existiert hat, das ist so ein philosophisches Thema, denn auch hierzu braucht es nun mal Energie um sie darzustellen. und wen man sagt, das das gehirn einem die eine Welt die wir Realität bezeichnen vorgaukelt naja, dann ist die Frage was denn nun eigentlich real ist, ausgesprochen verschwommen.
haekki schrieb:Gibt es bei dir ein einschneidendes Erlebnis, dass du mir anvertrauen möchtest? Falls du das hier im Forum schon einmal geschrieben hast - sorry, ich habe es nicht gelesen, du kannst mich dann auch einfach dahin verlinken. :)
Astralreisen hatten mich überzeugt, vorrangig nachdem ich Informationen erhalten habe, die ich nicht wissen konnte. Da ich die dinge durchaus auch skeptisch bewerte, aber das war ein einschneidenes erlebnis. Und später dann im Wachzustand die Telepathie mit dem vermutlichen "Geistwesen" und die ganzen Energien die sie gemacht hat, vorrangig die Sexenergien, die sind besonders überzeugend. Denn Leute würden glaub ich Millionen dafür ausgeben, wen sie das mal eben selbst "halluzinieren" könnten. :)
haekki schrieb:Bei mir auch, vielleicht gibt es dafür sogar eine Erklärung, ich schaue mal.
Jo wäre interessant was die Theorie ist bei mangelndem Geruchsinn im Traum.
haekki schrieb:Wie kann eine Person, die zu 100% von ihreren eigenen Aussagen überzeugt ist, erkennen, dass es doch nicht so ist? Und kann man dieser Person Vorwürfe machen? Ich muss da mal ein wenig darüber nachdenken.
schlüssige Argumente diskutieren ist immer gut. Und ich für meinen Teil muss niemanden überzeugen, es ist okay so wie es ist. Selbst wenn ich davon ausgehe, dass ich in einer Matrix stecke, gehe ich nicht davon aus, dass sie von nem bösen Alien gesteuert wird. Dementsprechend gibt es auch keinen Grund die Welt retten zu müssen. Somit hat sich meine Auserwählten Theorie für mich dann auch erledigt und ich leb halt mein Leben ganz normal, nur mit diesem Glauben. ^^


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haekki
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.01.2015 um 17:37
@Dawnclaude
Dawnclaude schrieb:Naja ansätze einer möglichen Erklärung gibt es ja schon.
Wie sehen diese Ansätze aus? Ich kann sie mir schon vorstellen, deshalb habe ich das letzte Mal, als wir miteinander geschrieben, auch ein paar Beispiele gebracht, die solchen Ansätze eigentlich widersprechen sollten, wie z.B. Bewusstseinseintrübung durch eine Ischämie im Gehirn.
Dawnclaude schrieb:Es kann vorrangig daran liegen, dass in meinem Beruf auch Welten erschaffen werden und wir den Personen eine virtuelle realität vorgaukeln, da ist nie etwas in irgendeiner Form automatisch. Nicht mal der kleinste Pixel , der kleine Sandkorn wird einfach nur automatisch erzeugt.
Vielleicht gehe ich deshalb besonders kritisch mit dem Thema um, dass dazu Kreativität benötigt wird.
Dem will ich auch gar nicht widersprechen. Wobei ich Kreativität als Musiker ein wenig anders verstehe. Kreativität ist für mich nicht etwas, das ich bewusst tue. Ich lasse mich treiben, auch wenn ich natürlich derjenige bin, der es ausführt, aber in meinen Augen kann man Kreativität nicht bewusst herbeiführen. Man lässt sich bewusst und unbewusst von Dingen inspirieren und lässt seiner Kreativität dann freien Lauf - das Sprichwort kommt ja nicht von ungefähr :)

In vielen Interviews von Künstlern habe ich gelesen, dass die besten Werke im Auto-Pilot-Modus erschaffen werden. Man ist zwar der Ausführende, aber es kommt einfach von alleine, man ist sozusagen voll im "Flow".

Für mich ist das also kein Argument für etwas anderes, wobei du das wohl anders sehen wirst, da deiner Meinung nach alles (oder nur das meiste?) in der Matrix "gefangen" ist und somit alles, was ein Mensch erschafft, nicht wirklich von ihm erschaffen wird. Oder liege ich da falsch? Ich weiß, im Matrix-Thread wäre das besser aufgehoben, aber gehst du davon aus, dass du zum Teil schon noch eigene Entscheidungen treffen kannst? (Wobei ich jetzt nicht darauf anspielen möchte, dass einem das UB viele Entscheidungen abnimmt. Mit eigene Entscheidungen meine ich die Entscheidungen, die wirklich von dir kommen, ob bewusst oder unbewusst.)
Dawnclaude schrieb:Ein Hollywood Traum mit gekonnter Dramaturgie ist für mich deshalb meiner Meinung nach nicht möglich allein durch "Gehirn Erinnerungen" oder was auch immer.
Es gibt doch genug Werke, die es so vorher noch nicht gegeben hat, woher sollen die denn gekommen sein? Wobei mir bei der Frage wieder auffällt, dass das für dich doch auch nur für die Matrix spricht, deshalb müssten wir an der Stelle jetzt klären, ob du nur wegen der ganzen Astralreisesache an so etwas glaubst, oder ob für dich z.B. Werke bestimmter Künstler auch ein Indiz für die Matrix darstellen? Und wenn ja, sind gewisse technische Erfindungen dann auch ein Produkt einer Matrix, da wir uns so etwas ja nicht vorstellen konnten, immerhin gab es davor so etwas auch nicht?

Ich bin noch nie im freien Fall von einem Hochhaus gefallen, trotzdem konnte mir mein Gehirn eindrucksvoll vorgaukeln, wie sie so etwas anfühlen muss, mit allem inklusive. Ich habe in der Realität noch nie Monster oder ähnliches erlebt, aber davon geträumt schon oft. Für mich liegt nahe, dass sich das mein Gehirn aus schon vorhanden Eindrücken zusammenreimt.

Interessant wäre für mich zu wissen, ob weniger intelligente Leute weniger eindrucksvolle Träume erleben können. Vielleicht bist du einfach zu intelligent, um normal träumen zu können.

^^ Kleiner Scherz am Rande, ist nicht böse gemeint.
Dawnclaude schrieb:Naja der UNterschied ist ja, dass du niemals eingeschlafen bist. Das ist nun mal der größte Unterscheidungspunkt zu Klarträumen.
Genau das ist es, wovon ich gesprochen habe. Man muss eben nicht einschlafen, um sofort in die Traumwelt reisen zu können.
WILD steht für „Wake-Initiated Lucid Dream“ oder „Wake-Initiation of Lucid Dreams“
Das ist eine Technik, die einen sofort in den Traumzustand versetzt. Zum Beispiel bei Mittagsschläfchen, bei denen man sofort mit der REM-Phase beginnt. Dein Körper schläft, aber du selbst bleibst während dem Einschlafen wach, was dann zu sehr erschreckenden Erlebnissen führen kann, wie z.B. hypnagoge Bilder, die während des Einschlafens hervorgerufen werden.

Man liegt in seinem Bett, der Körper fährt runter und schläft langsam ein, man bekommt während dessen akustische und optische Pseudohalluzinationen und es kann passieren, dass man aus seinem Körper gezogen wird und sich als sogenannte "Ich-Punkt-Wolke" von außen beim Schlafen betrachten kann. Man wechselt vom Wachzustand nahtlos in den Traum über, und genau davon berichten so viele "Astralreisenden".

Ich werde dir die eine PDF nochmal anhängen, bitte, bitte, bitte lese sie diesmal durch, dann wird dir einiges klarer. Es soll nicht dazu führen, dass du deine Meinung änderst, aber es soll verhindern, dass wieder so etwas kommt, obwohl das nicht stimmt. In der PDF wird auch auf eigenständige Traumcharaktere eingegangen und inwieweit sie von der eigenen Persönlichkeit abgespalten sind, was sie alles können und was nicht... ist sehr interessant!

http://traumring.info/tholeykrieger.pdf
http://traumring.info/tholeybewusstsein.pdf

Auf die Schnelle weiß ich nicht, ob da jetzt alles drin ist, ich habe dir letztes mal ein paar PDFs "gemerged", kann die aber jetzt nicht finden.
Dawnclaude schrieb:Du hast also lediglich die Welt um dich herum als Anhaltspunkt, das ist das einzige Kriterium. Du kannst natürlich dann sagen, dass wenn die Welt später nicht mehr existiert, nun mal ein Traum war.
Deshalb gibt es ja die "Reality-Checks". Man baut sich ein kritisches Bewusstsein auf und prüft regelmäßig seine Umgebung, damit man das irgendwan unbewusst betreibt. Wenn man sich diese Frage dann während des Träumens stellt, kann man schlagartig Klarheit erlangen.

Es gibt genug Möglichkeiten während des Klarträumens zu bestimmen, ob es sich nur um einen Traum handelt oder nicht. Selbst wenn der Traum noch so realistisch erscheint, es springt einem trotzdem ins Auge, dass es sich nicht um die Realität handelt. Spätestens dann, wenn ich die Traumumgebung bewusst ändern kann und durch die Lüfte fliege, müsste mir klar sein, dass es ein Traum ist.

Ein paar Punkte wären: (trifft nicht auf jeden zu!)

- Uhrzeit ist nicht richtig lesbar
- Finger können nicht richtig abgezählt werden
- Man kann durch Mund und Nase atmen, obwohl man sie zuhält

Genaueres hier: https://www.klartraum-wiki.de/wiki/Realitätschecks
Dawnclaude schrieb:Astralreisen hatten mich überzeugt, vorrangig nachdem ich Informationen erhalten habe, die ich nicht wissen konnte.
Da sehe ich einen Punkt, den du nicht entkräftigen kannst: Du meinst Informationen, die du nicht "bewusst" wahrgenommen hast. Das kroatische Mädchen, das plötzlich Deutsch sprach, ist ein gutes Beispiel.
Dawnclaude schrieb:Und ich für meinen Teil muss niemanden überzeugen, es ist okay so wie es ist.
Ich wollte damit auch nicht unbedingt dich ansprechen, es war mehr ein allgemeiner Gedanke.
Dawnclaude schrieb:Denn Leute würden glaub ich Millionen dafür ausgeben, wen sie das mal eben selbst "halluzinieren" könnten.
Ich hatte in Klarträumen schon richtige gute Orgasmen, die sich natürlich auch in der Realität bemerkbar gemacht haben. ;)


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haekki
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.01.2015 um 19:59
@Dawnclaude

Sorry wegen Doppelpost, aber ich wollte noch etwas hinzufügen:

Und zwar gibt es verschiedene Abstufungen des Klarträumens. Nur weil man vollkommen wach ist, bedeutet das nicht, dass man auch eingreifen und man seine Umgebung den Realitätchecks unterziehen kann.

Z.B. hatte ich schon KT, bei denen (wie du schon schriebst) ich erst danach darauf gekommen bin, dass es ein Traum war. In solchen Fällen nimmt man den Traum einfach so hin, wie er eben ist. Die höchste Form des KT ist es, wenn man sich während dem KT bewusst ist, dass man gerade träumt, welcher Tag in der Wirklichkeit ist und welche Ziele man sich für den KT vorgenommen hat.

Wenn ich aber bloß alles richtig "wach" mitbekomme und selbst nicht einmal eingreife, weil mir nicht richtig bewusst ist, dass ich gerade träume, dann könnte das wohl auch dazu führen, dass man solche Erfahrungen nicht mit Träumen in Verbindung setzt. Wobei ich mich wirklich frage, wie man das mit der Wirklichkeit verwechseln kann, selbst wenn man es während dem KT nicht rafft - danach rafft man es gezwungenermaßen, da man ja aufwacht.

Wie stehst du zu dem Phänomen des falschen Erwachens, falls dir das schon einmal widerfahren ist?
Dawnclaude schrieb:Und später dann im Wachzustand die Telepathie mit dem vermutlichen "Geistwesen" und die ganzen Energien die sie gemacht hat, vorrangig die Sexenergien, die sind besonders überzeugend.
Hast du dieses "Geistwesen" in deinen Astralreisen gesehen, bzw. war es dieses Wesen, das dir die Informationen gegeben hat?

Wie genau kann ich mir diese Telepathie bei dir vorstellen? Hat Telepathie nur etwas mit Gedanken zu tun, oder waren da auch Bilder oder real wirkende Erlebnisse dabei? In welcher Lage hast du dich da befunden, bist du gelegen, gesessen, oder was hast du dabei gemacht?

Und was mich noch sehr interessiert: Bist du der Meinung, dass Astralreisen auch dann stattfinden können, wenn man sich nicht in liegender oder sitzender Position befindet?


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