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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

5.768 Beiträge, Schlüsselwörter: Sterben, Jenseits, Leben Nach Dem Tod, Nahtod, Nahtoderfahrungen

Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.06.2013 um 09:41
@tiktaalik

So wenig Inhalt ist das eben nicht, nur weil's offfenbar nicht verstanden werden will heisst das noch lange nicht das der Text von Maracanas inhaltslos daherkommt. Es ist lediglich die Sichtweise, die dir vorgaukelt es komme wenig Inhalt.

Das Problem meines erachtens ist, dass die Naturwissenschaften nicht in der Lage sind hier etwas zu beweisen weil die Ansätze für dieses Thema halt falsch sind, bzw. vielleicht einfach die Technik noch fehlt um hier etwas beweisen zu können. Zudem gehts hier ja um ein Thema welches es gemäss der Naturwissenschaft eigentlich gar nicht geben dürfte. Ist es nicht so, dass die Naturwissenschaftler versessen darauf sind, eine göttliche Inexistenz zu beweisen? Aus historischer Sicht haben die Wissenschaftler ja auch nicht eben gute Erfahrungen mit der vergangenen religiösen Doktrin gemacht, bzw. dafür bluten müssen. Da könnte man eine gewisse Voreingenommenheit durchaus verstehen. Verstehe mich bitte nicht falsch, ich bin weder von einer göttlichen Existenz überzeugt jedoch eben auch nicht von der Wissenschaft als über allem stehende Wahrheit. Für mich wirkt es einfach wesentlich plausibler wenn andere Sichtweisen

@Maracanas
Marcandas schrieb:Wenn man davon ausgeht, dass die hier wahrgenommene Trennung von Wesen nicht absolut gültig ist, würde sich die Frage so nicht mehr stellen ;)
Geht man einen Schritt weiter und trennt Bewusstsein nicht von seinem physischem Ausdruck, dann wäre die Frage ob chemischer/biologischer Prozess oder Bewusstsein unbedeutend, weil es ein- und derselbe Ausdruck, nur synchron auf zwei verschiedenen Ebenen ist.
In meiner Realität ist das natürlich eine Trennung, da diese konkret, spürbar, sichtbar und somit greifbar ist (empirisch erhebbar ;-) ). Um herauszufinden ob die Trennung absolut gültig ist, müsste ich wohl auch sterben. Doch auch hier ist der Teufel im Detail vergraben. Ist da was: Gut, ich hab's herausgefunden jippieh. Ist da nichts: Bin ich dann halt einfach Insektenfutter ohne herausgefunden zu haben ob da noch was ist, bzw. ich kann mit dieser Information nichts mehr anfangen.

Als Kopfmensch habe etwas Mühe mit der Vorstellung dass Bewusstsein und Physis eins sein sollen. Aus Erfahrung jedoch weiss ich zumindest, dass sich die psychische Verfassung in der körperlichen Verfassung irgendwann widerspiegelt. Daher ja, die Frage wird wohl unbedeutend sein.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.06.2013 um 09:43
Marcandas schrieb:Aha, und das erkärt einer, der keinerlei solche Erfahrungen gemacht hat,
Also wenn wir als falszifikation für eine Nahtoderfahrung

- Ausserkörperlich z.b sich selbst sehen
- Ein Helles Licht (Tunnel)
- Ein gefühl der Glückseeligkeit bis zur kompletten Selbstauflösung
- Ein Gefühl das alles einen Sinn ergibt


Hmh cool dann hab ich jedes mal wenn ich DMT geraucht habe ne Nahtoderfahrung


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.06.2013 um 10:08
@Fedorov
Fedorov schrieb:Das Problem meines erachtens ist, dass die Naturwissenschaften nicht in der Lage sind hier etwas zu beweisen
Was sollen denn "die Naturwissenschaften" deiner Meinung nach beweisen? In der Beweispflicht sind doch wohl zuallererst diejenigen, die glauben, aus einer NTE irgendwelche Rückschlüsse auf die Zeit NACH dem Tod ziehen zu können.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.06.2013 um 10:40
mathematiker schrieb:Eckhart, ich habe Deinen obigen Beitrag durchgelesen. Das ist wirklich Esoterik in Reinform, dafür gibt es hier doch einen separaten Bereich !
@mathematiker
Glaube nicht, dass ich den Unterschied zwischen Esoterik und Wissenschaft nicht kenne:

Wissenschaftlich bewiesen ist es
dass das Universum seit dem Urknall letztendlich dem thermodynamischen Gleichgewicht zustrebt.

Esoterische Behauptung ist es, dass das Universum mindestens im gleichen, wenn nicht in noch in viel höherem Maße permanent an Komplexität zunehmenden Strukturen der Selbstorganisation fern vom thermodynamischen Gleichgewicht hervorbringt.
Und das dem universelle Ordnungsprinzipien zugrundeliegen.

Seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts mehren sich jedoch Stimmen, die darauf beharren, dass diese esoterische Sicht in Wirklichkeit wissenschaftlich ist.


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honkwatch
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.06.2013 um 10:42
Fedorov schrieb: Das Problem meines erachtens ist, dass die Naturwissenschaften nicht in der Lage sind hier etwas zu beweisen weil die Ansätze für dieses Thema halt falsch sind, bzw. vielleicht einfach die Technik noch fehlt um hier etwas beweisen zu können
Wer in Naturwissenschaften (die Mathematik mal außen vor) Beweise verlangt und erwartet hat garantiert den falschen Ansatz und irgendwas nicht wirklich verstanden.


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der-Ferengi
ehemaliges Mitglied

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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.06.2013 um 10:44
@Marcandas
Marcandas schrieb:Ich sehe das gegenteilig: das Universum ist nicht objektiv existent - es ist eine Schöpfung desjenigen, der es wahr-nimmt. ...
Im Traum nimmst Du das Universum nicht wahr. Mehr noch, Du bist Dir
nicht mal Deiner selbst bewußt. Und trotzdem existiert Deine Wohnung
weiter und wird hier im Forum fleißig weiter geschrieben.
tensor schrieb:
Physikalische Gesetze können auch gar nicht von der Existenz des Menschen abhängen, da der Mensch ein Produkt dieser Gesetze ist...
    tensor schrieb: Ich versuche mal mit einem Gedankenspiel, dich aus deinem "Wissenschaftsfundamentalismus" etwas rauszuholen: was, wenn du eines Tages aufwachst und feststellst, dass deine "irdische Existenz" nicht weiter als ein realitischer Traum war? Wer hat dann diese sog. "physikalischen Gesetze" darin, die du hier als so absolut gültig vermeint hattest, hervorgebracht? Du sie oder sie dich? ...
Wie konntest Du diesen Beitrag schreiben, als ich noch schlief und für den
Moment des Träumens, mein Bewußtsein gerade nicht damit beschäftigt war,
die physikalischen Gesetze zu erschaffen/zu erhalten...?
... Du verlässt aber diesen Rahmen nicht - noch nichtmal theoretisch, sondern versuchst das, was ich sagte, mit den Maßstäben dieses deines Rahmens auf seinen Wahrheitsgehalt zu prüfen. Das Resultat ist zwangsläufig, dass du zu dem Schluss kommst, dass deine Perspektive die einzig zutreffende ist. ...

... Und wieder machst du hier nichts anderes, als mir (d)eine Wahrheit zu erklären, von der du 'glaubst', sie wäre die einzig zulässige, einzig gültige und ganz wirklich wahre Wahrheit. ...

...und meinst mit "gesunder Menschenverstand" aber im Grunde genommen dein subjektives Verstehen der Dinge. ...
Nein, es ist nicht nur @mathematiker 's Perspektive, "seine Wahrheit", sein subjektives
Verstehen, sondern ebenso von Millarden Anderer, die es unabhängig vo einan-
der ebenso sehen und auch unabhängug voneinander falsifiziert wurde.
Marcandas schrieb:Aha, und das erkärt einer, der keinerlei solche Erfahrungen gemacht hat, jemanden, der eine solche gemacht hat. ...
Muß ich die Auswirkungen einer Atombombe an mir selbst erfahren, um zu ver-
stehen, welche sie auf einen menschlichen Körper hat, oder reicht es, wenn ich
das in einer Bibliothek nachlesen kann...?

@Fedorov
Fedorov schrieb:Das Problem meines erachtens ist, dass die Naturwissenschaften nicht in der Lage sind hier etwas zu beweisen weil die Ansätze für dieses Thema halt falsch sind ...
Wo sollten sie denn DANN Deiner Meinung nach versuchen anzusetzen ?
Fedorov schrieb:... Ist es nicht so, dass die Naturwissenschaftler versessen darauf sind, eine göttliche Inexistenz zu beweisen? ...
Nein, weil DAS (wie ein roter Faden hier im Forum schon gafühlte 1'000 mal
erklärt wurde) ein Logikfehler ist.
Beispiel:
Wie kannst Du eine Zumsel beweisen/erklären/beschreiben, wenn sie nicht exi-
stiert?


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.06.2013 um 11:27
@geeky

Würden Naturwissenschaftler offener mit solchen Themen umgehen, wäre ein gemeinsames erarbeiten der notwendigen Beweise für oder gegen wesentlich einfacher. Da aber vor allem dogmatisches runterbeten der Glaubenssätze auf beiden Seiten gelebt wird führt das zu nichts. Beweis? Siehe die x-Diskussionen hier. Wer's im wissenschaftlichen Bereich tut dem wird ja die Seriösität seines Schaffens in Frage gestellt. Und da sind nunmal auch die wenigsten Bereit zu. Wofür ich verständnis habe - man muss ja irgendwie überleben und dies auch noch möglichst bequem.

Wenn ich glaube, schliesst das ja grundsätzlich einen Beweis aus. Der Glauben an etwas ist immer zuerst da. In der Wissenschaft wird dann einfach von Thesen oder Theorien gesprochen, die mit Argumenten angereichert sind (was der Gläubige allerdings auch macht). Nach und nach werden dann Beweise für oder gegen erarbeitet sofern möglich.


@Der Ferengi

Wenn etwas jetzt nicht beweisbar ist, heisst das aber noch lange nicht, dass es später auch nicht beweisbar ist. Existieren tut's aber trotzdem, einfach nicht in deiner Realität.

Erklären und beschreiben kann ich Zumsel sehr wohl - Beweisen wird schwierig, richtig. Aber wer sagt, dass wir ALLE Möglichkeiten der Beweisführung auch aussschöpfen (Weil wir das vielleicht einfach noch nicht könnnen)? Beispiel: Das Starwars Universum existiert real nicht - gemäss unserem Verständnis des vorhandenen Wissens. Trotzdem wissen Millionen darüber Bescheid, könnnen beschreiben und erklären was dort abgeht.

Betreffend Ansatz: Angenommen die NTE Erfahrungen sind effektiv so wie beschrieben (Das Bewusstsein löst sich vom Körper). Dann kann ich den physischen Körper vermessen wie ich will, es wird nix dabei rauskommen. Eine Schlussfolgerung könnte sein, da ist nix. Ich kann aber auch schlussfolgern, dass mit meinen Methoden nichts bewiesen werden kann. Also muss ich Methoden ändern, neue erfinden...

@honkwatch

Ich bin nicht derjenige hier, der krampfhaft Beweise erwartet oder verlangt. Ich erwarte und verlange gar nichts! Das ist lediglich eine These (ups - tschuldigung an die Wissenschaftler) oder besser gesagt ich glaube das Problem könnte dort liegen.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.06.2013 um 11:28
Fedorov schrieb: Da aber vor allem dogmatisches runterbeten der Glaubenssätze auf beiden Seiten gelebt
Och bitte nicht der Elfenbeinturm

wenn jetzt gleich noch Shakespeare kommt
hab ich ein Bingo

Und nochmal für die ganz langsamen das hier ist der Wissenschaftsbereich und der Thread heißt sogar noch " Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht " wer hier schreibt muss sich dran gewöhnen mit den mitteln der Wissenschaft in seinen Aussagen bemessen zu werden...


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.06.2013 um 11:36
@Schmandy

Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen.

Jedes Ding wird mit mehr Genuß erjagt als genossen.

An sich ist nichts weder gut noch böse, das Denken macht es erst dazu.

Männer sind Mai, wenn sie freien, und Dezember in der Ehe.

Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, daß er ein Narr ist.

Der bessere Teil der Tapferkeit ist Vorsicht.

Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage.

Den besseren Gründen müssen gute weichen.

Wäre jeder Tag ein Feiertag, sich vergnügen wäre so ermüdend wie arbeiten.

Humor ist eines der besten Kleidungsstücke, die man in Gesellschaft tragen kann.


Gerücht ist eine Pfeife, die Argwohn, Eifersucht, Vermutung bläst.

Die Kraft eines Riesen zu besitzen ist wunderbar. Sie wie ein Riese zu gebrauchen ist Tyrannei.

So ist der Mensch; heute bringt er die zarten Blätter der Hoffnung hervor, morgen ihre Blüten.

Was ihr nicht tut mit Lust, gedeiht euch nicht.

Zufrieden?


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.06.2013 um 11:37
@Fedorov

Wow jetzt hauste mir ein Gedicht an den Kopf was hat das mit einer Diskussion zu tun


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.06.2013 um 11:40
@Schmandy
Das sind ledlich Shakespeare Zitate (Kein Gedicht) für dein Bingo.
Schmandy schrieb:Und nochmal für die ganz langsamen das hier ist der Wissenschaftsbereich und der Thread heißt sogar noch " Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht " wer hier schreibt muss sich dran gewöhnen mit den mitteln der Wissenschaft in seinen Aussagen bemessen zu werden...
Aha, Da spricht einer aus seinem Elfenbeinturm zu meinem....


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.06.2013 um 11:43
@Fedorov

Literatur & Belletristik

wäre wohl eher was dafür...

du kannst mir auch noch tausend mal Shakespeare an den Kopf werfen dadurch hat es trotzdem nix mit wissenschaftliche Methodik zu tun..



Achtung 10 min beat poem Tim Minchin Storm


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honkwatch
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.06.2013 um 11:59
Fedorov schrieb: Ich bin nicht derjenige hier, der krampfhaft Beweise erwartet oder verlangt
Und doch bist du derjenige, der meint ggfls im Besitz einer Erklärung zu sein, weshalb entsprechende Beweise ausstehen.

Und doch bist du derjenige der kurze Zeit später sowas schreibt
Fedorov schrieb: Wenn etwas jetzt nicht beweisbar ist, heisst das aber noch lange nicht, dass es später auch nicht beweisbar ist.
Nochmal, diesmal etwas deutlicher:
Eine naturwissenschaftliche Beweisführung gibt es nicht. Nicht heute, morgen auch nicht.
Wir kennen "nur" tonnenweise Belege, nicht aber Beweise, da diese per Def nicht möglich sind.
Da kannst du über falsche Ansätze spekulieren und auf morgen hoffen wie du willst.


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der-Ferengi
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.06.2013 um 12:01
@Fedorov
Wenn etwas jetzt nicht beweisbar ist, heisst das aber noch lange nicht, dass es später auch nicht beweisbar ist. Existieren tut's aber trotzdem, einfach nicht in deiner Realität.
...
... Das Starwars Universum existiert real nicht - gemäss unserem Verständnis des vorhandenen Wissens. ...
Und Du glaubst wirklich daran, das es sowas geben KÖNNTE?
Dann hast Du leider überhaupt noch nicht verstanden, WIE
Wissenschaft funktioniert.
Fantastereien nachzurennen gehört aufjeden Fall nicht in die
Disziplin.
Fedorov schrieb:... Trotzdem wissen Millionen darüber Bescheid, könnnen beschreiben und erklären was dort abgeht.
Und wissen das es nicht real ist, gut umgesetzte Fantasien
von Steven Spielberg.
Fedorov schrieb:... Dann kann ich den physischen Körper vermessen wie ich will, es wird nix dabei rauskommen. Eine Schlussfolgerung könnte sein, da ist nix. Ich kann aber auch schlussfolgern, dass mit meinen Methoden nichts bewiesen werden kann. ...
Wie soll sich "die" Wissenschaft denn "öffnen", wenn sie nur
Beschreibungen von erlebten NTE's haben.
Es wäre so, als wollten sie die Welt beweisen, was ihnen ein
Träumender erzählt hat. Von wissenschaftlicher Seite beste-
hen auf Grund nur von Beschreibungen, keine Möglichkeiten
der Falsifizierung.
Sag' mir, wo soll man anfangen zu forschen, wenn nichts
greifbares vorhanden ist.
Sicher könnte man es erstmal theoretisieren, aber Theorien
gelten ja für "Euch" nicht als echte Forschung.

Ergo, bleibt noch immer der Ansatz aus.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.06.2013 um 12:11
@Fedorov

Warum weichst du meiner Frage aus?
Fedorov schrieb:Das Problem meines erachtens ist, dass die Naturwissenschaften nicht in der Lage sind hier etwas zu beweisen
Was sollen denn "die Naturwissenschaften" deiner Meinung nach beweisen?

In der Beweispflicht sind doch wohl zuallererst diejenigen, die glauben, aus einer NTE irgendwelche Rückschlüsse auf die Zeit NACH dem Tod ziehen zu können.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.06.2013 um 13:35
geeky schrieb:In der Beweispflicht sind doch wohl zuallererst diejenigen, die glauben, aus einer NTE irgendwelche Rückschlüsse auf die Zeit NACH dem Tod ziehen zu können.
Die Zeit nach dem Tod ist gleich der Zeit vor der Empfängnis.


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mathematiker
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.06.2013 um 13:54
@Marcandas
Marcandas schrieb:Das ist (d)ein Weltbild - ein's von vielen möglichen, aber nicht das universell einzig wahre und absolut gültige. Du magst es so glauben, aber das macht es längst nicht zur ultimativen Wahrheit. Deine Sicht wird übrigens selbst wissenschaftlich längst nicht so absolut gültig betrachtet, wie du das hier machst.

Ich sehe das gegenteilig: das Universum ist nicht objektiv existent - es ist eine Schöpfung desjenigen, der es wahr-nimmt.
Subjektive Ansichten muss man auch entsprechend begründen können, das tust Du nicht.
Marcandas schrieb:Du brauchst mir die Methodik der Wissenschaft nicht zu erklären; ich habe selber studiert, wenn auch keine Naturwissenschaft (sondern Jura). Ich weiß, was du meinst und kann deine Sicht schon verstehen. Du verlässt aber diesen Rahmen nicht - noch nichtmal theoretisch, sondern versuchst das, was ich sagte, mit den Maßstäben dieses deines Rahmens auf seinen Wahrheitsgehalt zu prüfen. Das Resultat ist zwangsläufig, dass du zu dem Schluss kommst, dass deine Perspektive die einzig zutreffende ist. Die gleichen Strukturen kannst du im Kampf der Religionen (der nichts anderes ist, als ein Kampf der Wahrheiten) beobachten - dafür bringen sich die Menschen sogar gegenseitig um, und das nicht zu knapp.
Es gibt keinerlei Grund die objektive Ebene, die wissenschaftliche Ebene zu verlassen. Es gibt gar keine anderen vernünftig diskutierbaren "Sichtweisen" außerhalb der Wissenschaftlichen, was nicht ausschließt, dass es von Standpunkt der Wissenschaft unterschiedliche Perspektiven auf ein beliebiges Phänomen gibt. Verlässt man jedoch die wissenschaftliche Ebene, kann man nicht vernünftig diskutieren, denn dann stellt jeder Behauptungen in den Raum, die alle gleichberechtigt existieren (und meistens natürlich Unfug sind) aber nichts sind als haltlose Aussagen, da man ja keine Argumente hat um diese zu begründen (man akzeptiert ja keine wissenschaftlichen Argumentationen).
Marcandas schrieb:Und wieder machst du hier nichts anderes, als mir (d)eine Wahrheit zu erklären, von der du 'glaubst', sie wäre die einzig zulässige, einzig gültige und ganz wirklich wahre Wahrheit. Es ist aber nicht minder ein Glaube, den du hier vertrittst; ein Weltbild, aber nicht die absolute Wahrheit, die es m. E. ohnehin nicht gibt. Zu früheren Zeiten hat man übrigens mit dem gleichen absoluten Wahrheitsanspruch, wie du ihn hier vertrittst, gänzlich andere Wahrheiten vertreten. Ich bestreite nicht, dass die Aspekte (die du hier z. B. aufzählst und erklärst) innerhalb eines solchen Weltbildes wahr wären. Sie sind wahr und innerhalb dieses Weltbildes und seiner Maßstäbe sind sie auch gültig und beweisbar. Nur absolut gültig sind sie eben nicht.
Es gibt nicht "meine Wahrheit" oder "deine Wahrheit", das Universum basiert auf einem konsistentem Fundament, die Frage ist lediglich, wie gut verschiedene Menschen die Wahrheit erkennen können. Da sind wir doch auf einem recht passablen Weg mit der wissenschaftlichen Methode.
Wie schon erwähnt gibt es natürlich unterschiedliche Standpunkte innerhalb der Wissenschaft, um physikalische Theorien zu überprüfen werden deshalb ja auch Experimente durchgeführt.
Ich lege Dir dringend nahe, Dich von Subjektivismus zu verabschieden, dass solltest gerade Du als Jurist verstehen können.
Marcandas schrieb:Ich versuche mal mit einem Gedankenspiel, dich aus deinem "Wissenschaftsfundamentalismus" etwas rauszuholen: was, wenn du eines Tages aufwachst und feststellst, dass deine "irdische Existenz" nichts weiter als ein realitischer Traum war? Wer hat dann diese sog. "physikalischen Gesetze" darin, die du hier als so absolut gültig vermeint hattest, hervorgebracht? Du sie oder sie dich?
Gibt es irgend einen Grund für diese Annahme ? Das ist eher eine philosophische Frage - nun ja - wenn man ganz weit ausholt gibt es ansatzweise vergleichbare Konzepte in höheren Theorien der mathematischen Physik, aber das führt für dieses Forum viel zu weit.
Desweiteren bezeichnete ich physikalische Gesetze explizit als statistisch, in Gegensatz zu mathematischen Theoremen.
Marcandas schrieb:...und damit meinst du tatsächlich aber: "In diesem Universum gibt es keinerlei Argumente nach Maßstäben meines Verständnisses, auf deren Basis man die Existenz eines Schöpfer begründen könnte". Denn Fakt ist, dass jene, die einen solchen für wahr halten, nicht weniger Recht haben, als jene, die einen solchen nicht für wahr halten. Der Fehler ist ein uralter der Menscheit, nämlich dass die Wahrheit des Andersdenkenden/Andersgläubigen stets an den Maßstäben der eigenen bemessen wird. Das führt natürlich nie zu einem Konsens oder zu einer Coexistenz, sondern stets zum Ergebnis, dass der Andere falsch liegt, dumm, ignorant, verirrt oder verblendet ist.
Schon wieder der Subjektivismus. Das führt tatsächlich nie zu einen Konsens. Es gibt einfach falsche Aussagen, z.B. "die Gesamtmasse der Erde beträgt zum jetzigen Zeitpunkt 1Kg". Die Aussage ist falsch, unabhängig davon, ob sie jemand als richtig betrachtet.
Marcandas schrieb:...und meinst mit "gesunder Menschenverstand" aber im Grunde genommen dein subjektives Verstehen der Dinge. Die einen argumentieren "im Namen Gottes", die Anderen im Namen "der Natur" und du im Namen des "gesunden" Menschenverstandes (bzw. was du halt eben mal so als "gesund" siehst) ;)
Tatsächlich aber predigst du nicht minder ein Weltbild als das einzig wahre. Auf den Umstand, dass du es im Namen (oder im Deckmantel) des gesunden Menschenverstandes tust, kommt es sowenig an, wie auf den Umstand, dass du deine Behauptungen innerhalb der Gesetzmäßigkeiten und Maßstäbe deines Wahrheitskonstruktes/Weltbildes beweisen kannst.
Du wiederholst dich. Desweiteren sind wir recht weit vom Thema abgekommen. Ich bin kein Experte für Neurologie, stehe aber einer Diskussion auf Basis wissenschaftlicher Argumente offen.
Marcandas schrieb:Und du willst mir hier weißmachen, du würdes nicht predigen? Was machst du anderes, als der Gottesgläubige, der sagt, du würdest existieren, weil Gott es so wollte und dich erschaffen hat? Er wird dir das Gleichnis aufstellen, dass es dich überhaupt nicht gäbe, hätte Gott es nicht gewollt und deine Existenz als Beweis anführen, dass er es wollte.

Aber um dich mal am eigenen Kragen deiner vielbemühten Wissenschaft zu packen: wie beweist du deine Feststellung, dass Bewusstsein nicht mehr existieren würde, wenn die Struktur des Gehirns zerstört ist? Weil es physisch nicht messbar ist? Das würde wiederum bedeuten, dass alles Materie ist und es nichts außer Materie gibt - eine These, die sich selbst klotzmaterialistischste Wissenschaftler nie zu behaupten wagen würden, so sie denn seriös sind.

Dir muss doch der Unterschied zwischen einem Prediger und einem Wissenschaftler klar sein ?
Ein Prediger behauptet, bezieht sich maximal auf unsinnige Märchenbücher wie die Bibel. Ein Wissenschaftler belegt oder beweist seine Behauptungen auch tatsächlich.

Materie ist aus Fermionen aufgebaut. Darüber hinaus gibt es selbstverständlich auch noch diverse andere physikalische Entitäten wie z.B. elektromagnetische Strahlung. Elektromagnetische Strahlung ist keine Materie, denn EM- Strahlung wie z.B. sichtbares Licht hat keine Masse , was genau elektromagnetische Strahlung ist, ist insbesondere auf fundamentaler Ebene (Quantenfeldtheorie - damit habe ich mich bisher noch nicht befasst) ziemlich kompliziert und wird nicht einmal im regulären Physik Studium abgehandelt. Dennoch kann man Licht ganz einfach nachweisen ;-).
Die fundamentalen Wechselwirkungen, bzw. ihre Botenteilchen (Bosonen) sind ebenso keine Materie, halten jedoch das gesamte Universum zusammen, nehmen wir die Gravitation - sie wird durch nichts Materielles vermittelt, ihr Effekt ist jedoch un streitbar messbar.
Marcandas schrieb:Nun könnte man auch gleiches seitenverkehrt dir unterstellen... ich meine das mit dem Klammern... Rettungsanker... Hoffnung :D
Es gibt m. E. kein "Leben nach dem Tod", weil es sowas wie "davor" oder "danach" nicht in absolut gültiger Weise gibt. Es gibt kein "diesseits" oder "jenseits", weil Zeit und Raum keine absolut gültige Wahrheit ist, sondern eine Handlung, mit der diese Dimension erfahrbar wird.
Zeit, Raum, Dimension,... weißt Du denn wirklich wie diese Begriffe definiert sind ? Der Satz macht nämlich keinen Sinn. Ich kann trotzdem erahnen, was Du versuchst mir zu predigen. Argumentiere doch einfach mal schlüssig. Vielleicht sollten wir erst einmal erörtern, was das Bewusstsein eigentlich ist ?
Marcandas schrieb:Aha, und das erkärt einer, der keinerlei solche Erfahrungen gemacht hat, jemanden, der eine solche gemacht hat. Tatsächlich ist das aber nur eine Art, wie du dir halt diese Dinge erklärst bzw. sie dir innerhalb deines Weltbildes zurecht rückst, ohne es aber wirklich zu wissen. Es läuft halt dann halt mal eben ein Programm vor dem geistigen Auge ab und das eigene Weltbild ist wieder in Ordnung. Damit erschaffst du bereits Wahrheit, aber eben deine. Andererseits kreidest du genau das jenen an, die nicht wissenschaftlichen Maßstäben folgen. Dat passt nicht so recht zusammen, Jung'.
Tja, Deine NTE hat Dich in gewisser Weise kompromittiert, du kannst wohl nicht rein sachlich darüber schreiben ?
Nochmal: Es gibt nicht "meine Wahrheit" oder "deine Wahrheit", es gibt nur "die Wahrheit". Ich biete Dir an, dass wir das Thema auf wissenschaftlicher Basis erörtern, damit wir "der Wahrheit" ein wenig näher kommen.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.06.2013 um 14:11
@Schmandy
Schmandy schrieb:du kannst mir auch noch tausend mal Shakespeare an den Kopf werfen dadurch hat es trotzdem nix mit wissenschaftliche Methodik zu tun..
Wenn du deinen eigenen "Witz" nicht verstehen willst....

wissenschaftliche Methodik ist m.e. nach die Suche nach Belegen oder Beweisen nach gewissen methodisch replizierbaren Vorgehensweisen und Kriterien. Ist diese Definition für dich annehmbar? Ist denn so unvorstellbar, dass auch diese Methodiken bei gewissen Themen an ihre Grenzen stossen könnten?

@honkwatch

Meinetwegen nennst du das Belege sammeln und möglicherweise ist das auch die offzielle Deklaration. Im Endeffekt kommts hier in diesem Forum auf dasselbe raus. Die Belege lassen Rückschlüsse zu und die werden einem hier als endgültige Wahrheit (es ist bewiesen, dass...) verkauft.

@geeky

Ich bin der Meinung dass Naturwissenschaften bei diesen Themen an ihre Grenzen stossen weil es vielleicht kein rein naturwissenschaftliches Thema ist. Das ist eine persönliche Theorie die ich irgendwann vielleicht mal beweisen kann, dann wenn ich Zeit habe, neben der Familie, neben Beruf und neben anderen Pflichten. Vielleicht kannst du dir ja für ein Minütchen mal vorstellen, was wäre wenn. Stell dir vor, es gibt ein Leben nach dem Tod und die Abläufe für den Übergang sind so wie bei NTE Erlebnissen beschrieben. Stell dir vor, dies wäre die Basis einer wissenschaftlichen Studie. Wie würdest du dann daran gehen um herauszfinden was auf dieser nichtphysischen Ebene passiert?

Und warum muss ich eine Behauptung immer gleich beweisen oder belegen (vor allem wenn sie als SOLCHE deklariert ist?)? Man könnte sich ja auch zusammensetzen und GEMEINSAM die notwendige Forschung betreiben um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Oder muss immer alles ein Wettstreit sein, S-Längenvergleich? Aber wenn Sichtweisen von Nichtwissenschaftlern, Amateuren, Wissenschaftlern aus anderen Disziplinen generell und grundsätzlich als Schwachsinn abgetan werden ist das ja nicht möglich. Nicht dass immer was schlaues rauskommt, dass ist aber bei einem "Fachidiot" auch nicht garantiert. Ich erinnere mich gerade daran, wie einer meiner ehemaligen Arbeitgeber irgendwann einen grossen Teil der Fachidioten auf die Strasse stellte und vor allem fachfremde Personen einstellte um einen Change durchführen zu können. Eben weil die historisch gewachsene fachliche Engstirnigkeit die Firma anfing zu gefährden.



@der-Ferengi

Goerg Lucas (Disney wirds egal sein) wird das gar nicht gerne sehen, dass du hier den Spielberg ins Spiel bringst....

Nein, ich glaube nicht daran, dass irgendwo so ein Universum existiert. Cool wäre es allerdings allemal... Das war ein Beispiel um dein Zumselvergleich zu entkräften.

Übrigens, Fantastereien oder Vorstellungskraft oder Science Fiction (Nenn's wie du willst) standen doch sehr oft am Anfang einer Entwicklung (Flugzeuge, Mondraketen, beamen?) und also ich habe keine Probleme mit Theorien, wenn sie als solche deklariert werden und nicht als endgültige Wahrheit. Ich selber stehe ja auch dazu, dass ich nur Glaube es könnte so sein und Gott bewahre (höhö) mich davor dies als endgültige Wahrheit zu vertreten.

Wer ist "Euch", wen meinst du damit?


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28.06.2013 um 14:25
@Fedorov
Und warum muss ich eine Behauptung immer gleich beweisen oder belegen
[...]
Das Problem meines erachtens ist, dass die Naturwissenschaften nicht in der Lage sind hier etwas zu beweisen
Wer also glaubt, aus einer NTE ließen sich Rückschlüsse auf die Zeit nach dem Tod ziehen, braucht dafür weder Indizien noch Belege, solange er mit dem Finger auf die Wissenschaft zeigen und sagen kann, die hätten ja schließlich auch keine? Mit derselben Logik kann man der Wissenschaft auch ankreiden, sie sei nicht in der Lage, Beweise für Frau Holle oder den Osterhasen zu liefern. Schließlich schneit es im Winter, und zu Ostern findet man überall bunte Eier, oder etwa nicht?

Stell dir vor, es gibt Frau Holle doch, und ihre Tätigkeit ist die im gleichnamigen Märchen beschriebene. Stell dir vor, dies wäre die Basis einer wissenschaftlichen Studie. Wie würdest du versuchen herauszfinden was bei Holles im Winter passiert?


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

28.06.2013 um 14:42
@geeky

Man kann das natürlich auch ins absolut lächerliche ziehen...


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