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Tote in Andernach

20 Beiträge, Schlüsselwörter: Gewalt, Totschlag, Andernach
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Tote in Andernach

13.08.2013 um 20:15
Ehemann in U-HaftDreifache Mutter offenbar nach Streit getötet

Am Sonntag fanden Angehörige eine 30 Jahre alte Frau tot in ihrer Wohnung in Andernach. Der 34-Jährige Ehemann steht unter dringendem Tatverdacht, er sitzt seit Montag in Untersuchungshaft. Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar.

Polizei-Aufschrift auf Einem Polizei-Auto

(Archiv)

Gegen den Mann wird wegen Totschlags ermittelt, so die zuständige Staatsanwaltschaft in Koblenz. In den Verhören äußerte sich der Verdächtige bislang nicht. Bevor die Verwandten die tote Ehefrau fanden, hatte der Mann wohl seine Schwester angerufen und erklärt, es sei "etwas Schlimmes" mit seiner Frau passiert.

Das Paar lebte seit kurzem getrennt. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten die Eheleute am Sonntagmorgen Streit, bevor der 34-Jährige die Frau tötete. Zum genauen Tatverlauf und der Todesursache machte die Staatsanwaltschaft keine Angaben. Der 34-Jährige war gestern Nachmittag an einer Autobahn bei Ochtendung (Kreis Mayen-Koblenz) nach intensiver Fahndung gefasst worden.

Die getötete 30-Jährige hinterlässt drei kleine Kinder, die bei Verwandten untergekommen sind.

Dieser Bericht ist aus dem SWR Studio

Diesen Fall finde ich persönlich sehr bewegend..da sind jetzt drei kleine Kinder, die so früh mit so einem harten Schicksal konfrontiert werden..auch für die Angehörigen ist jetzt nichts mehr wie es war.

Noch äussert sich der Ehemann nicht zu den Vorwürfen, falls er es tatsächlich war..die Staatsanwaltschaft geht aber davon aus..aber mal sehen was die nächsten Tage bringen


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Granola
ehemaliges Mitglied

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Tote in Andernach

13.08.2013 um 20:40
Da kann man ja noch froh sein dass er den kleinen Kinder nicht noch was angetan hat.Solche Familiendramen enden ja oft genug mit Ermordung der gemeinsamen Kinder und Selbstmord.
Frage : waren die Kinder auch in der Wohnung?
Oder waren die bei den Verwandten untergebracht.
Wie war denn die soziale Situation ?
Wenn sie schon getrennt gelebt haben,wieso ist er dann in der Wohnung gewesen?
Ich denke es war nicht das erste Mal, dass der Ehemann so ausrastet und deswegen wundert es mich,dass die Frau ihn so arglos in die Wohnung gelassen hat.
Ich weiß nicht warum es immer öfters passiert ,dass Männer mit einer Trennung nicht klarkommen und dann Frau und Kinder ermorden.


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Tote in Andernach

13.08.2013 um 20:48
Ich weiss jetzt nichts von dem sozialen Umfeld oder Hintergründe, ich weiss hier von der Sache auch nur durch die Medien..mich hatte mich nur gewundert, das ein Hubschrauber so tief geflogen ist und gekreist..da dachte ich nur..die suchen bestimmt jemanden..und du siehst..es war so.

Ich habe mal gelesen dass Frauen töten um jemanden los zu werden und Männer um jemanden zu behalten..ist zwar paradox..aber oft spielt Eifersucht eine Rolle und bei einer Trennung denken sie dann so: Was ich nicht mehr haben kann, das sollen andere auch nicht haben


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Tote in Andernach

14.08.2013 um 15:43
Bericht aus der Rhein-Zeitung vom 14.8.13



14.08.2013, 06:00 Uhr
Andernach: Irina L. lag leblos in der Badewanne

Andernach - Während die Koblenzer Staatsanwaltschaft am Dienstag weitere Details im Tötungsfall der 30-jährigen Andernacherin bekannt gegeben hat, drücken Freunde und Bekannte der zierlichen Irina L. ihre Gefühle in einem sozialen Netzwerk aus.
Die Kripo hat das Haus der Getöteten versiegelt. Foto: Katrin Franzen
Katrin Franzen

Von unserer Redakteurin Katrin Franzen

Laut Staatsanwaltschaft hatten Irina L. und ihr Ehemann (34) sich am Sonntagvormittag gestritten. Im weiteren Verlauf soll der Beschuldigte die 30-Jährige getötet haben, die sich vor wenigen Wochen von ihm getrennt hatte. Später rief er seine Schwester an und erklärte dieser, es sei etwas Schlimmes mit seiner Frau passiert. Die Schwester verständigte weitere Angehörige. Sie fuhren zur Wohnung in der Königsberger Straße und kamen dort gegen 13.40 Uhr an. Keiner öffnete die Tür.

Wie eine Nachbarin im RZ-Gespräch berichtet, drangen die Verwandten dann mutwillig im Garten über den Balkon im ersten Obergeschoss in die Wohnung ein. Sie fanden Irina L. leblos in der Badewanne. Die Nachbarin erzählt: "Ein Mann schrie vom Balkon in meinen Garten: Rufen Sie die Polizei. Sie ist tot." Die Polizei fahndete umgehend nach dem Mann. Nach 24 Stunden spürte sie den 34-Jährigen am Montag um 14 Uhr bei Ochtendung auf. Er wurde noch am selben Tag einer Haftrichterin vorgeführt, die gegen ihn Haftbefehl wegen Totschlags erließ.

Angehörige, Freunde und Bekannte fragen sich: Wie konnte es so weit kommen? Warum hat der Ehemann die Mutter dreier Kinder (12, 7 und 4) getötet, von denen zwei seine eigenen sein sollen? Im Wohnviertel wird erzählt, dass die Familie erst im April in das Reihenhaus gezogen war und vorher nur wenige Hundert Meter weiter gelebt hatte. Die 30-jährige Mutter soll sich sehr über den neuen Garten gefreut haben. Sie habe sich immer einen für ihre Kinder gewünscht, erzählt die Nachbarin. Freunde berichten im RZ-Gespräch, dass sich Irina L. vor drei bis vier Wochen von ihrem Mann getrennt hatte, der daraufhin bei seinen Eltern unterkommen sei.

Die Nachbarin, die selbst Mutter ist, hat Irina L. zum letzten Mal am Samstagabend vor der Tat gesehen. Die 30-Jährige war allein und sei rauchend im Garten auf und ab gelaufen. "Sie hat eh immer viel geraucht", erzählt die Nachbarin. Die beiden Frauen grüßten sich. Irinas Kinder seien an dem Abend bei den Großeltern gewesen. Später sei Irina L. mit einer Freundin zusammen gewesen und am Sonntagmorgen gegen 6/6.30 Uhr zurück gekommen. Unter den Nachbarn wird erzählt, dass der Ehemann im Auto auf sie gewartet habe. Ein Streit sei losgebrochen. Was dann im Einzelnen geschah, ist bislang nicht öffentlich bekannt.

Gegen 11 Uhr am Sonntag hat die Nachbarin dann den 34-jährige Ehemann gesehen. Sie saß im Garten, als er über den rückwärtigen Fußweg vorbeigelaufen sei. "Er sah ganz komisch im Gesicht aus. Ganz weiß", erzählt sie. Er sei kurz in den Garten von Irina L.'s Haus gegangen und kurze Zeit später wieder weggelaufen und gefahren. Das nächste, was die Nachbarin von drüben hörte, war die Aufforderung, dass sie schnell die Polizei rufen soll.

Irina L. ist in einem Internetnetzwerk angemeldet gewesen. Dort hatte sie Fotos von sich und ihren Kindern veröffentlicht. Ihre Internetkontakte können diese anschauen: Mal hatte die 30-Jährige ihre Haare rot gefärbt, mal schwarz - zuletzt blond. Unter einem Bild, das sie kurz nach ihrem 30. Geburtstag eingestellt hatte, schreiben jetzt Angehörige und Freunde: "Irischki ist nicht mehr unter uns", "Irina, warum du?", "Du bist viel zu früh von uns gegangen" und "Unsere Freundin gibt es nicht mehr, aber wir werden sie immer lieben und lange an sie denken".

@Granola
Hier habe ich nähere Hintergründe gefunden


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Robert80
ehemaliges Mitglied

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Tote in Andernach

14.08.2013 um 22:38
und wieder so ein trauriger Fall. Die armen Kinder.... :-(


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Tote in Andernach

15.08.2013 um 15:18
@Robert80

Ja da sagst du was..muss man jetzt mal abwarten, wie es sich weiterentwickelt und welche Hintergründe dahinter stecken, er hat sich ja bis jetzt noch nicht dazu geäussert


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Tote in Andernach

15.08.2013 um 15:40
Wenn es sich um eine sogenannte< Borderline. Mutter >handelt, die Trennungen zum Volksport machen, den Besuchsumgang mit dem KV blockieren, dann ist es kein Wunder.....


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Tote in Andernach

15.08.2013 um 15:46
@bellady

Aber es ist nicht bekannt, ob so was vorliegen könnte,..oder?


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Tote in Andernach

15.08.2013 um 16:25
@bellady
Was ist kein Wunder? Das man dann umgebracht wird?
Wie kommt man eigentlich zu der Annahme, dass dies bei dieser Frau der Fall sein könnte und was ist eine BorderlineMutter? Meinst Du Personen, die unter einer psychischen Störung leiden?


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Tote in Andernach

15.08.2013 um 16:37
@Tussinelda
@bellady


Diese Borderlinesyndrom? Ist es nicht diese psychische Störung, wo diese Menschen, die darunter leiden, sich selbst verletzten..z.B. ritzen


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Tote in Andernach

15.08.2013 um 16:38
@almera
das ist hier OT.....und nein, so einfach ist es nicht


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Tote in Andernach

15.08.2013 um 16:49
@Tussinelda
Du hast vollkommen recht..ist OT und @bellady hatte bestimmt nur eine Vermutung..mal sehen, ob die Staatsanwaltschaft bald ein paar Infos hat und diese dann mitteilt..

Ich persönlich finde das alles sehr traurig und schlimm für die Kinder und die Angehörigen..


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Tote in Andernach

15.08.2013 um 16:52
@almera
ja, das ist allerdings furchtbar.......ich denke, wenn die Spuren entsprechend ausgewertet sind, das ist es egal, ob der Ehemann spricht oder nicht, dann wird man schon Beweise für Schuld oder Unschuld finden......


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Tote in Andernach

15.08.2013 um 17:08
@Tussinelda

Naja..manchmal ist es aber dann doch nicht ganz so einfach. wie jetzt der Fall Doppelmord in Koblenz-Horchheim bewiesen hat..es war ein reiner Indizienprozess und die Angeklagte hatte geschwiegen

Was mich ein wenig hier in dem Fall irritiert ist die Sache, dass der Ehemann seine Schwester angerufen hatte und schilderte es sei etwas Schlimmes passiert...er hätte es ja auch lassen können..

Deswegen..ich frage mich schon die ganze Zeit, warum hat er das gemacht?


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Tote in Andernach

17.08.2013 um 09:01
Hab mich nun mal informiert über den Fall Horchheim.....ich sehe eine große Ähnlichkeit darin wie im Fall Böhringer, indem die ganze Familie danach auch zusammenhält, weil sie von einander abhängig sind und von diesem Geld jetzt auch leben wollen,....

Aber ganz klar war die Mutter die "Anführerin" und hat mit ihren Ansprüchen den Bogen überspannt.....ihr Mann, so denke ich, konnte sich gegen sie nicht durchsetzen und die Kinder , alle
drei Töchter(?) erkannten nicht, wie weit ihre Mutter bereit ist ,zu gehen....und wollen es heute noch nicht glauben .....?
Man erkennt bei ihnen auch keine große Trauer gegenüber den Großeltern, was schon mit ihrer Erziehung diesen gegenüber zu tun haben muss, dass da schon keine große Bindung entstehen konnte, weil die Mutter die Großeltern nicht mochte.... ooobwohl da soviel Geld geflossen ist...

Auch diese Frau halte ich für eine narzisstische Borderline-Mutter dem Benehmen nach....sie brauchte nur den Mann nicht auswechseln, weil sie wusste, wo was zu holen war....die drohende
Enterbung des Ehemannes wird das alles vorangetrieben haben ...

Es ist richtig und oft verwirrend , diese Borderline -Diagnose, da es auch diese gibt , die sich selbstbverletzen durch ritzen, eher zu den unterdrückten Opfern zählen ....doch hier ist die narzisstische Borderline gemeint, inder die Grenzen ineinanderfliessen(verschmelzen?), dass müssen Ärzte aus der Nähe beurteilen, aber über< borderline-und narzisstische Mütter > deren Lebensgepflogenheiten und URSACHEN gibt es genug im Netz zur Info.

Es gibt auch z.Zt. noch eine andere Konstellation von "Enteignung" ohne Mord , durch Entführung und wieder Auftauchen des Ehemanns und Stiefvater......der Fall < Georg Luxi >


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Tote in Andernach

17.08.2013 um 09:18
Wollte noch hinzufügen in diesem Fall von Andernach......vielleicht hat diese Frau auch hier nur von einer vorübergehenden "Krise" gesprochen, weshalb man sich erst mal räumlich getrennt hatte .......der Mann übers Internet dann heraus bekam, dass sie auf Partnersuche ist, was zu dieser
Eskalation führte.....


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Tote in Andernach

17.08.2013 um 11:07
@bellady
Ich habe das Gefühl, dass in deinen Augen alle Frauen aus den Fällen hier Borderline haben oder von ihren Männern unterdrückt werden. Das eine scheinst du selber erlebt zu haben und über das andere liest du gerade... aber es gibt nicht nur diese beiden Verhaltensweisen, sondern dazwischen eine ganze Menge mehr. Man kann nicht alle in deine Schublade stecken, nur weil du dazwischen nichts kennst oder erlebt hast. Geh doch mal bitte nicht immer nur von dir aus, die Menschen und deren Schicksal ist so unterschiedlich und Facettenreich.


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Tote in Andernach

25.02.2014 um 21:00
Hier ist der neuste Bericht aus der SWR Landesschau von heute:





Mann tötet nach Streit seine Ehefrau "Ich habe ihr mit der Hand den Mund zugehalten"

Geständnis zu Prozessbeginn: Ein 34 Jahre alter Mann hat am Dienstag vor dem Koblenzer Landgericht zugegeben, im vergangenen Sommer nach einem Streit seine Ehefrau getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Andernacher einen sogenannten Verdeckungsmord vor.



Das Opfer hatte drei Kinder

Nach den Ermittlungen der Staatanwaltschaft soll der Angeklagte seine Frau erst geschlagen und sie dann umgebracht haben, um die körperliche Misshandlung zu vertuschen. Die Frau hatte sich nur wenige Wochen vor der Tat am 11. August 2013 von ihrem Mann getrennt. Bei einem Treffen sollen beide in Streit geraten sein. Dabei soll der Angeklagte seine Frau getötet haben. Vor Gericht sagte er wörtlich, "ich habe ihr mit der Hand den Mund zugehalten, und dann hat sie sich nicht mehr bewegt". Nach der Tat rief der 34-Jährige seine Schwester an und erklärte, es sei etwas Schlimmes mit seiner Frau passiert. Die Schwester und weitere Verwandte fuhren daraufhin zum Haus des mutmaßlichen Täters. Dort fanden sie die Leiche der dreifachen Mutter in der Badewanne. Nach dem Ehemann wurde zwei Tage lang gefahndet, er wurde schließlich bei Ochtendung festgenommen.


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Tote in Andernach

11.03.2014 um 17:07
Jetzt hat sich wohl entgültig was in diesem Fall getan:




Mord an Ehefrau Andernacher muss lebenslang in Haft

Das Landgericht hat einen Mann wegen Mordes an seiner Ehefrau zu lebenslanger Haft verurteilt. Sie hatte sich wenige Wochen vor der Tat im vergangenen Sommer von ihrem Mann getrennt und seitdem in Angst vor ihm gelebt. Bei einer Aussprache kam es zu dem tödlichen Streit.



Andernacher muss lebenslang in Haft

Das Koblenzer Landgericht sah es nach Auskunft eines Sprechers als erwiesen an, dass der 35-Jährige seine Frau im vergangenen August erst geschlagen und sie dann so lange gewürgt hatte, bis sie das Bewusstsein verlor. Um das zu vertuschen, habe er sie anschließend in die Badewanne gelegt. Dann habe er die Wanne voll Wasser laufen lassen. Die Obduktion ergab, dass die Frau ertrank.

Nach der Tat rief der Mann seine Schwester an und erklärte, es sei etwas Schlimmes mit seiner Frau passiert. Seine Angehörigen fanden die Leiche der dreifachen Mutter in der Badewanne in dem Wohnhaus in Andernach. Der Ehemann war zwei Tage lang auf der Flucht, er konnte schließlich in Ochtendung festgenommen werden.

Mit dem Urteil folgte das Koblenzer Landgericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte dagegen nur 12 Jahre wegen Totschlags gefordert.

Bericht von SWR vom 11.3.14


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