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Die Isdal Frau

1.734 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Frau, Mysteriös, Spionage, Kalter Krieg, Norwegen, Bergen, Nov1970, Isdal
Quidquid
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Die Isdal Frau

23.05.2017 um 17:21
Sorry, es war nur ein einzelner anonymer Polizei-Offizier.Ach was, ich denke, diesmal kommen sie weiter.


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23.05.2017 um 18:25
Quidquid schrieb:    Ligala schrieb:
   Wann, meinst du, war sie in GB? Ich weiß zwar, dass sie, als sie im März 1970 einreiste, vorher vom 11. bis 16. März in London war, danach weiß ich nichts mehr von einem GB - Aufenthalt. Ist mir da was entgangen?

Das meine ich.
Da sich mir dieselbe Frage stellt wie Ligala, wundert mich die wenig hilfreiche Antwort. Was ist Ligala und ebenso auch mir bezüglich Aufenthalten in GB entgangen? Oder ist (mit "Das meine ich") gemeint, daß das von Ligala Erwähnte hinsichtlich GB bereits alles war? Dann kann man aber doch nicht sagen:
Quidquid schrieb:Am Ende reist sie fast im Kreis. Norwegen -Großbritannien und zurück.


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23.05.2017 um 18:34
Sorry, aber ich finde im Internet nichts auf die Schnelle mit Namen Andris Berzins...da gibts nen Politiker 1944 geboren, aber laut Wiki scheint der noch zu leben...
Habt ihr nen Link für mich? danke


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23.05.2017 um 18:50
@Szuka
Einen Link habe ich im Moment nicht ( bin etwas in Eile) aber als ich den Namen bei google eingab, fand ich unter den ersten Angaben zwei Politiker und einen Fußballer. Die haben natürlich alle nichts mit dem Fall zu tun, ich habe aber daraus geschlossen, dass der Name aus Lettland stammte.
@snowdon
Hallo mal wieder ,-)


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Quidquid
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Die Isdal Frau

23.05.2017 um 18:56
@snowdon
Hier ihre letzte n Reisedaten.
Beitrag von KrimiFan72, Seite 14

11m-16mla ......... 11.bis 16.ter aufenthalt London
17m-19mg ............17.-19.ter aufenthalt genf
20m-23mo ........... 20.-23.ter aufenthalt oslo
24m-31mb ............24.-31.ter aufenthalt bergen

Korrektur, *seit* sie in GB war, habe ich den Eindruck sie reist im Kreis. Ich denke, irgendwie ging es nicht für sie weiter. So scheint es richtiger.

@Ligala
@Szuka
Quidquid schrieb:> Andriz Berzins aus Deutschland

-1971 wird sein Körper bei Majavatu südlich von Nordland gefunden

- keine Ausweispapiere, keine Etiketten in der Kleidung

- nach 3 Jahren anhand der Fingerabdrücke identifiziert

- Andriz Berzins, 27 Jahre aus Würzburg

-seinen Eltern hat er gesagt, dass er im Urlaub nach Belgien und Frankreich muss

-sein Körper ohne Kopf bei Majavatu südlich von Nordland gefunden
aus:
https://www.nrk.no/dokumentar/xl/de-kom-til-norge-og-dode-1.13428134 (Hatte den Text des Artikels über setzt.)


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23.05.2017 um 19:31
@Quidquid

danke...verstehe jetzt...
Habe den Artikel auch mal per Google übersetzen lassen, naja....:-) Danke daher für Deine Zusammenfassung, da verstehe ich es besser...
Mich wundert nur, wenn es ja inzwischen bekannt ist, wer die Person war und dass sie in Deutschland geboren, bzw. gelebt haben (Andriz Berzins)..wieso findet man dazu nichts auf deutsch? Interessiert das keine Zeitung hierzulande?
Ist ja schon seltsam, bzw. nicht alltäglich, eine Leiche ohne Kopf und unter seltsamen Bedingungen im Ausland zu finden, dann zu identifizieren, aber in Deutschland im Internet dazu nichts zu finden..


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Die Isdal Frau

23.05.2017 um 20:06
@Szuka
@Quidquid
Ich hatte es so verstanden, als sei Andriz Berzins von einem Zug überfahren worden (siehe fettgredruckter Vorspann im NRK- Artikel) und habe daraus geschlossen, dass der Kopf dabei abgetrennt wurde.

Szuka, ich fürchte eine ganze Reihe von ungeklärten Todes- und Vermisstenfällen aus den 60er Jahren sind heute nicht mehr so  präsent, immerhin dauerte es mehr als ein Jahrzehnt, bis das Internet eine Rolle spielte. Sehr selten werden so alte Zeitungsartikel nachträglich noch online gestellt. Der "Spiegel hat ein Super- Online Archiv, auch die Zeit hat einige wichtige Artikel online gestellt. Die Möglichkeit, die Artikel zu finden,  setzt aber voraus, dass man den Titel halbwegs richtig eingibt.


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23.05.2017 um 20:24
Fortsetzung: Und den Titel kennt man ja oft nicht.


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23.05.2017 um 20:50
@Ligala

ja das klingt logisch...kenne zwar selbst noch die Zeit, wo es noch kein Internet gab, aber man gewöhnte sich so schnell daran, dass man das wohl ab und zu vergisst:-)
Viele Mordfälle wären wohl tatsächlich auch gar nicht präsent, wenn sie nicht im Nachhinein im Internet eingestellt würden oder wie hier im Forum eingestellt werden...deswegen ist es hier schon sehr interessant..danke nochmals für die jetzt mir logische Erklärung:-)


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Die Isdal Frau

23.05.2017 um 20:56
@Ligala

Nein, ich bin nicht vom Fach.

Eine Geschichte hatte ich mal hier aufgeschrieben...
Beitrag von AnnaKomnene, Seite 20

Mir wurde das ein paar Mal unabhaengig voneinander erzaehlt, dass Spione eher so aussahen wie in den Karrikaturen, also eher in Richtung Zeitung mit Loch falsch herum haltend... irgendwo muessen diese Witze ja herkommen.

Mir persoenlich ist auch einmal jemand aufgefallen, so etwa auf 50m Entfernung, der mir sofort suspekt aussah. Am naechsten Tag habe ich dann erfahren, dass an diesem Tag wohl ein hochrangiger Politiker in der betreffenden Kleinstadt zu Besuch war, es handelte sich also um einen dieser streng geheimen und extrem gut ausgebildeten Personenschuetzer.


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23.05.2017 um 23:20
Quidquid schrieb:Korrektur, *seit* sie in GB war, habe ich den Eindruck sie reist im Kreis. Ich denke, irgendwie ging es nicht für sie weiter. So scheint es richtiger.
Es klang erst so, als sei die Isdal-Frau zwischen GB und Norwegen mehrfach gependelt (bzw. in einem Kreis gereist), woraus man (fälschlich) eine engere Beziehung zu GB hätte schließen können, zumal auf der zweiten Karte aus der Isotopenanalyse ein auffällig großer orange/gelber Klecks im Grenzgebiet von England und Wales zu sehen ist. Andererseits soll ihr Englisch schwach gewesen sein, was dazu nicht paßt. (Es kam schon jemand auf die - in meinen Augen künstliche - Idee, dort werde eher Wallisisch bzw. verfremdetes Englisch gesprochen - alles, um die Annahme eines längerfristigen Lebens der Isdal-Frau in jedem Gebiet nicht aufgeben zu müssen.) Daher ist es nicht etwa nebensächlich, was man über die Beziehung zu GB zum Ausdruck bringt.

Was die wahren Zwecke der Flugreisen der Isdal-Frau waren, wissen wir nicht. Wenn man an zwei Orten etwas zu erledigen hat und dann an den Ausgangspunkt zurückkehrt, reist man automatisch "im Kreis". Daraus abzulesen, es ginge "irgendwie nicht für sie weiter", leuchtet mir nicht ein und ist mir auch in der Ausdrucksweise zu vage. Ohne irgendeinen tatsächlichen Anhaltspunkt wird eine (wie auch immer) gestörte Psyche angenommen und damit etwas zu erklären versucht.

Ähnlich geht man in der Diskussion auf einmal davon aus, die Liste von Todesfällen stehe in einem inneren Zusammenhang, der dann Aufschluß über die Isdal-Frau geben solle.

Ich möchte bemerken, daß das Im-Hinterkopf-Behalten jener Todesfälle sicherlich angebracht ist, daß aus dem eng an belegten Details orientierten ungewöhnlich zielgerichteten Stil der Diskussion vom Anfang des Threads aber leicht das viel gesehene reine Spekulieren werden kann, wenn man einfach irgendetwas Denkbares zu einer Grundlage für weitere Schlüsse macht. In anderen Threads ist das der Weg, auf dem schließlich niemand mehr genau weiß, was belastbare Fakten und was nur Folgerungen aus spekulativ Angenommenem sind.


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Die Isdal Frau

23.05.2017 um 23:37
@Ligala

Funf Todesfälle in 13 Jahren sind wohl nicht besonders viel! Zwar sind die Umstände etwas kuriös, aber es kommt ab und zu vor, dass Selbstmörder unter falschen Identitäten auftreten. Nicht nur in Norwegen.

Schätzungsweise über 15.000 Norweger nahmen sich das Leben in dem von dir erwähnten Zeitraum, geschweige denn alle Deutsche, Franzosen, Engländer, Schweden...u.s.w.

Und es gibt keinen konkreten Hinweis auf eine Agententätigkeit bei den fünf.


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Die Isdal Frau

24.05.2017 um 00:15
@snowdon

Ich will hier gar nicht krampfhaft an etwas festhalten, es ist nur eben so, dass ein ganz wichtiger Anhaltspunkt, naemlich die Isotopenanalyse der Jugendzeit, sehr gut auf diese Gegend passt. Ich halte mich hier nur an die groesste Wahrscheinlichkeit, und ich glaube auch, dass es sonst ganz gut passen wuerde. Das Vereinigte Koenigreich hat ja zB eine extrem schlechte zahnaerztliche Versorgung.

Zwei ganz wichtige Indizien wuerden also schon mal gut passen.

Zur Sprache moechte ich noch anmerken, dass sich ein walisischer Akzent doch sehr anders anhoert, und wenn man nicht weiss, was es ist, kann es einen durchaus verwirren. Dazu kann auch ein Muttersprachler vorgeben, seine eigene Sprache nicht gut zu sprechen, also zB gebrochen Englisch sprechen, weil sie eben die Rolle einer Belgierin spielt.

Das einzige, was dagegen spricht, ist die Handschrift.


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Die Isdal Frau

24.05.2017 um 09:24
@snowdon
snowdon schrieb:Ich möchte bemerken, daß das Im-Hinterkopf-Behalten jener Todesfälle sicherlich angebracht ist, daß aus dem eng an belegten Details orientierten ungewöhnlich zielgerichteten Stil der Diskussion vom Anfang des Threads aber leicht das viel gesehene reine Spekulieren werden kann, wenn man einfach irgendetwas Denkbares zu einer Grundlage für weitere Schlüsse macht. In anderen Threads ist das der Weg, auf dem schließlich niemand mehr genau weiß, was belastbare Fakten und was nur Folgerungen aus spekulativ Angenommenem sind.
Ich sehe das ähnlich wie Du und hatte schon gestern geschrieben, dass wir aufpassen müssten, uns nicht zu "verfransen". Allerdings bleibe ich dabei, die vom NRK aufgeführten Todesfälle seltsam zu finden, auch wenn @borchert das nicht teilt. Muss er ja auch nicht ;-)

@AnnaKomnene
AnnaKomnene schrieb:Das einzige, was dagegen spricht, ist die Handschrift.
Die Isotopenanalyse zeigt ja auch noch andere Gebiete als wahrscheinlich an, so das Gebiet im Osten Frankreichs.
Mir scheint außerdem gegen ein Leben als Jugendliche in GB zu sprechen, dass sie beim Ausfüllen der Meldezettel ausschließlich deutsche Sprache benutzte, dass sie gut französisch sprach und fast  immer "Kreisleitung Brüssel" als Behörde für den Pass ausgab...
Zwar war die britische Zahnversorgung wohl nicht die beste, aber bei der spezifischen Art der Zahnsanierung weist nichts auf GB hin. Denn das hätte sich bei den umfangreichen Recherchen von Isle Bang, dem Spezialisten, der sich jahrelang mit den Zähnen der Isdal- Frau beschäftigte, leicht herausfinden lassen.


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Die Isdal Frau

24.05.2017 um 14:01
Hallo zusammen
Vor ein paar Tagen bin ich per Zufall auf einen Artikel über die Isdal-Frau gestossen und seither lese ich alles, was es über diesen Fall zu lesen gibt. So auch Euern Thread, den ich ausgesprochen gut finde. Ein Kompliment an Alle.

Was mich seit dem Lesen des Artikels im 20 Min (der Artikel wurde von Ligala gestern um 10:48 h gepostet) beschäftigt, ist der Fakt, dass die Isdal-Frau akribisch alle Etiketten aus ihren Kleidern und persönlichen Gegenständen (Kamm und Bürste und Löffel?) entfernt hatte, ja sogar die Labels von ihren Kosmetikaflaschen und Tuben und den Namen des Arztes von der Ekzemsalbentube abgekratzt hatte aber in einem der Koffer, welche im Bahnhof Bergen gefunden wurden, die Einkaufstasche des Schuhgeschäfts, indem sie die Gummistiefel gekauft hatte, zurückgelassen hatte. War sie zu diesem Zeitpunkt bereits dermassen verstört, dass sie die Tasche aus Unachtsamkeit vergessen hatte zu entsorgen? Oder wollte sie damit eine Spur legen? Und vorallem für was brauchte sie diese Gummistiefel? Weiss man, wie die Dame ihre Tage verbracht hatte, ausser beim Beobachten der Flottenmanöver?

Welche Rolle spielte der Fotograf Trimboli? War er wirklich nur eine Zufallbekanntschaft? Im Thread wurde ja immer mal wieder darüber spekuliert, dass die Isdal-Frau evtl. an einen Hintermann rapportieren musste oder aber von ortsansässigen Informanten Informationen abziehen sollte. Da stellt sich bei mir die nächste Frage. Hat man den Schuhhändler je überprüft?

Ich weiss, es mag weit hergeholt sein und vielleicht ist diese Einkaufstasche auch nur ein unbedeutendes Detail, jedoch mir ist diese von Anfang an ins Auge gestochen.
Falls diese Fakten bereits besprochen worden sind, entschuldige ich mich, nochmals dasselbe zu fragen.


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24.05.2017 um 14:09
Noch ein Nachtrag.

Die Zähne der Isdal-Frau waren in einem ziemlich schlechten Zustand. Es könnte sein, dass sie als Kind Rachitis hatte. Kam während Kriegszeiten immer mal wieder vor, da es durch einseitige, Vitamin D arme Ernährung hervorgerufen wird. Auch Knochen können davon verformt werden, würde evtl. auch ihren komischen Gang erklären.


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24.05.2017 um 14:38
ViolaTricolor schrieb:Ich weiss, es mag weit hergeholt sein und vielleicht ist diese Einkaufstasche auch nur ein unbedeutendes Detail, jedoch mir ist diese von Anfang an ins Auge gestochen.
Die Einkaufstasche liegt insofern auf einer anderen Ebene als die anderen Gegenstände, als sie doch wohl nur als Beförderungsmittel für den Einkauf diente ("Plastiktüte"). Ihre Kleidung und ihre Gegenstände des täglichen Gebrauchs dagegen benutzte sie langfristig, und die Firmennamen darin hätten sicherlich einigen Aufschluß über ihre frühere Lebensumgebung gebracht.

Ein einziger Firmenname wurde von ihr vergessen: der ihrer Armbanduhr. Und schon kann man anhand des von ihr getragenen Modells und dieses Firmennamens ein paar interessante Rückschlüsse ziehen. Leider stehen sie isoliert da. Hätte man weitere solche Daten, so wäre man viel weiter.

Die Einkaufstasche aber wäre (wenn es wirklich eine Art "Plastiktasche" war) wohl bei einem Verlassen Norwegens erst entsorgt worden, nehme ich an. Sie führt ja nur in die unmittelbare Vergangenheit, nicht Jahre zurück wie die anderen Gegenstände. Und doch ist man durch das Auffinden des Geschäfts ein wenig weitergekommen.

Entweder wußte die Isdal-Frau, daß ihr Leben dort enden würde (was ich persönlich nicht glaube) - dann hätte es keinen Sinn gehabt, einen Namen aus einer Tasche zu trennen, der nur etwas über eine Vergangenheit weniger Tage aussagt. Oder die Isdal-Frau hatte vor, Bergen bzw. Norwegen wieder zu verlassen - und dann wäre der Name oder die ganze Tasche höchstwahrscheinlich zuvor entsorgt worden.
ViolaTricolor schrieb:War sie zu diesem Zeitpunkt bereits dermassen verstört, dass sie die Tasche aus Unachtsamkeit vergessen hatte zu entsorgen?
"Verstört" im Sinne von "verängstigt", "besorgt" - das könnte sein. Es gab ja sogar eine Schilderung, nach der die Frau angstvoll kurz vor ihrem Tod beobachtet wurde, da wurde sie in der Gegend verfolgt. (Inwieweit diese Schilderung verläßlich ist, ist mir allerdings unklar.) Aber für eine Deutung im Sinne von "psychisch gestört" erkenne ich keinen Anlaß.


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24.05.2017 um 15:34
@snowdon
Deine Einschätzung , warum sie die Tasche im Unterschied zu den anderen nicht vernichtete, finde ich sehr logisch abgeleitet und nachvollziehbar.
Und ich denke auch, dass sie in ihren letzten Tagen verängstigt oder besorgt wirkte. Auch die Angestellten des Hotels Hordaheimen in Bergen berichteten ja davon. So wurden ja aus ihrer letzten Zeit Begegnungen/ Treffen mit unbekannten Männern geschildert, die meist ernst oder konfrontativ abliefen, wobei nicht geklärt wurde, ob es sich immer um den gleichen oder jeweils andere Begleiter/Besucher handelte.

@ViolaTricolor
Den Verkäufer aus dem Schuhgeschäft schätze ich persönlich als absolut unverdächtig ein und die Polizei wird ihn mit Sicherheit unter die Lupe genommen haben, denn er war ein wichtiger- der erste -Zeuge.
Den Kauf der Gummistifel halte ich nicht für soo seltsam, denn selbst ohne ausgeprägte Wanderleidenschaft kann man die in Novembertagen in Norwegen sicher gut gebrauchen. Und es waren ja auch "schicke und modische" Gummistiefel.
Rachitis: Eine interessante Überlegung, denn sehr richtig: Das war damals als Krankheitsbild bei Kindern weit verbreitet. Aber hätte man das nicht bei der gerichtsmedizinischen Untersuchung herausgefunden? Mir fehlen da die medizinischen Kenntnisse.


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24.05.2017 um 15:53
snowdon schrieb:Ein einziger Firmenname wurde von ihr vergessen: der ihrer Armbanduhr. Und schon kann man anhand des von ihr getragenen Modells und dieses Firmennamens ein paar interessante Rückschlüsse ziehen. Leider stehen sie isoliert da. Hätte man weitere solche Daten, so wäre man viel weiter.
Die Uhr führt doch, wenn ich es richtig verstanden habe, in Richtung Frankreich/Deutschland evtl. Saarland. Passt doch gemäss Isotopenanalyse.

Zur Tasche des Schuhgeschäfts muss ich Dir recht geben. Diese stellt tatsächlich eine andere Ebene dar. Es war auch nur ein Detail, welches mir ins Auge gestochen ist. Für den Zusammenhang wohl eher unbedeutend. Auch ich glaube, dass die Isdal-Frau nicht ihr Ableben erwartete aber ich bin mir nicht sicher, ob sie ihn komplett ausschliessen konnte. An diesem 23. November hat sich die Situation "welche auch immer" zugespitzt.

Mit "verstört" meinte ich besorgt und verängstigt, keineswegs gestört. Von Angst getrieben wird man unvorsichtig, das war mein Gedanke.



Ich habe vorhin einen Artikel gelesen, in dem es um Norwegen im kalten Krieg geht. Darin beschreibt der Journalist Bård Wormdal, der auch ein Buch zum Thema geschrieben hat, wie Norwegen seit dem Kalten Krieg zum Dreh- und Angelpunkt von Spionagetätigkeiten für die USA und die NATO wurde. Er sprach mit Zeitzeugen und nutzte unter anderem Dokumente, die Edward Snowden öffentlich gemacht hat. Versuch den Artikel noch hochzuladen.

Wurde bis jetzt schon mal dem Gedankenspiel nachgegangen, dass die Dame nicht auf der Gehaltsliste eines Ostblocklandes oder des Mossads stand sondern vielleicht eher der Nato (oder der CIA)? Gemäss des oben erwähnten Artikels tummelten sich diese munter in Norwegen, um die sowjetischen Manöver der Kampfflugzeuge in der Barentsee zu beobachten. Zudem verlaufen dort auch die Bahnen für die.Interkontinentalraketen."

Für die Nato als Arbeitgeber spricht sicher der Fakt, dass deren Hauptquarier Brüssel ist. Auch ist es sicher interessanter die Russen auzuspionieren als die Norweger.
Dagegen spricht jedoch, dass es keinen Hinweis darauf gibt, dass die Isdal-Frau je auch nur in der Nähe der Ostgrenze von Norwegen war.


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Die Isdal Frau

24.05.2017 um 16:52
@ Ligala
Nicht unbedingt, denn dazu hätte das Gebiss geröngt werden müssen. Soweit mir bekannt, wurde dies nicht gemacht, da der Fokus auf den Goldkronen lag. Das Gebiss wird doch jetzt auch nochmals genetisch untersucht, vielleicht wird es da dann erwähnt.
Schlussendlich wäre eine bewiesene Rachitis nur ein Indiz dafür, dass die Isdal-Frau als Kind mangelernährt war.

Hier noch der Link zum Artikel Norwegen im kalten Krieg
http://www.deutschlandfunk.de/nsa-und-cia-norwegen-als-spionage-hochburg.1310.de.html?dram:article_id=355606


Ich hab da noch was bezüglich des Knoblauchgeruchs der Isdal-Frau gefunden.
Die eine Creme (Betnovat krem) habe ich nachgesehen und bin dabei auf folgendes gestossen:
Betnovate vermischt mit Dimethylsulfoxid ergibt eine nach Knoblauch riechende Creme. Ich konnte die andere Creme nicht genauer anschauen, aber falls sie diesen Wirkstoff enthält und sie manchmal, wie im Link beschrieben, die beiden Cremes gemischt hat, dann wäre der Knoblauchgeruch erklärt.

http://www.magistralrezepturen.ch/index.asp?stSpr=D&stMenu=rezepturen&stSubMenu=mitw&stTitel=&iPraepNr=485


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