JosephConrad schrieb:Übrigens: zwei Zeugen hielten es sogar für möglich, mit dem Spaten das Loch zu graben.
Du siehst, wie wenig man sich auf Zeugen verlassen kann. Der Gutachter hat festgestellt, dass die Wurzeln nicht durchgeschnitten waren. Und damit scheidet ein Spaten - zumindest am Rand - aus. Da wo der Einsatz am sinnvollsten gewesen wäre (zum Abstechen der Grube, damit die Seitenwände eine höhere Stabilität hätten). Der Einsatz eines Spatens für anderes ist eine reine Vermutung ohne gesicherte Grundlage. Du konzentrierst Dich auch nur auf nwenige Dinge, es geht um das Gesamtbild.
JosephConrad schrieb:etztendlich kannst Du die Schlussfolgerungen des Gerichts pers. falsch finden. Ih erachte sie als richtig.
Das Gericht hat jedoch sich kein Gesamtbild bzgl. der Aussage gemacht, es hat die vielen widersprechenden Tatsachen einfach ignoriert.
Wie gesagt, das Gericht hat hier extrem oberflächlich gearbeitet. Zeugenbeobachtungen, welche sein Vorurteil bestärkten, hat er nicht kritisch betrachtet, auch wenn sie eher unrealistisch waren (s.o.) und das, obgleich die Erinnerung 30 Jahre her war. Sorgfalt bzgl. Ps Aussge war offensichtlich nicht sein Ding.
Damit kann man nicht ermitteln, wie die Schlussfolgerung gewesen wäre, wenn es nicht so oberflächlich gearbeitet hätte und die vielen widersprechenden Punkte mit einbezogen hätte.
Von der Seite der damaligen Ermittler wird das eingeflossen sein, sie kannten viel genauer die ganze Stelle, was sie dort vorgefunden hatten. etc.. Daher werden sie auch relativ rasch bereit gewesen sein, ihm zu glauben, dass er die Sache erfunden hat.