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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

12.338 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wald, Entführung, München ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

22.04.2026 um 18:34
Kann man so interpretieren, steht aber so nicht drin, im Urteil. Zumal "erpressen" jetzt schon eine Hausnummer ist.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

22.04.2026 um 19:05
Naja, "entweder Du gibst uns ein Alibi, oder ich zeige dich bei der Polizei an" ist für mich Erpressung.
Oder wie eürdest Du das nennen?

Jedenfalls kommt sie, genauso wie Dieter J., für mich als Mittäter in Frage.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

gestern um 12:11
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb am 19.04.2026:Ich habe sie selbst gefunden: Herr Pfaffinger hat das mit den 30.000 Belohnung tatsächlich gesagt, aber erst in seiner Vernehmung am 18.06. So wie ich es vermutete viel später als sein Geständnis. Er hat das nur als Rechtfertigung benutzen wollen. Er hat sich nicht danach erkundigt.
2. Dinge:

1) Ich finde du solltest "mea culpa" mässig den "Anwalt der Gegenseite" wieder rehabilitieren, dafür, dass er etwa im Sinne seines Mandanten oder gar seiner persönlichen Überzeugung, keine Unwahrheiten erzählt hat.
2) Finde ich, dass in Pfaffingers Einlassung zum Widerruf seines Geständnisses alles plausibelst nachzuvollziehen ist. Ñämlich Geld, dass ihn zu Belastungseifer und Falschbehauptung antrieb, sowie die versoffene Naivität als Mittäter eine Belohnung zu kassieren. Das "sich erkundigen" hat etwas gedauert....kein Dr. Google, keine Frau KI und keine Schlaumeier aus Allmystery😉


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

gestern um 12:42
Zitat von Zig_StardustZig_Stardust schrieb:1) Ich finde du solltest "mea culpa" mässig den "Anwalt der Gegenseite" wieder rehabilitieren, dafür, dass er etwa im Sinne seines Mandanten oder gar seiner persönlichen Überzeugung, keine Unwahrheiten erzählt hat.
Nein, Pfaffinger hat das Geständnis zerreden wollen, sonst nichts. Und wenn Aussagen ohne Beleg gemacht wird dann werde ich mistrauisch, denn die Aussage eines Anwalts ist kein Beleg. Darum habe ich freundlich nach der Stelle gefragt.
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb am 19.04.2026:Dafür gibt es keinen Hinweis in der Vernehmung. Das hat der Anwalt der Gegenseite behauptet. Das ist kein Beleg. Hat Pfaffinger das viel später gesagt um das Geständnis kleinzureden?
Ich musste die Stelle dann selbst finden und meine Vermutung war richtig: Her Pfaffinger has das viel später gesagt.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

gestern um 13:14
Zitat von watnuwatnu schrieb am 13.04.2026:Im u. g. Podcast erzählte die Autorin und (Focus-Crime-)Journalistin Christa v. B.:
Pfaffinger wurde „bei der Polizei tagelang gegrillt“. Als die Vernehmung eigentlich abgeschlossen war, habe er gefragt, wie es denn mit der Belohnung aussehe, wenn er Aussagen würde, dass er für W.M. ein Loch im Wald gegraben hätte. Dadurch hätten ihn die Beamten weiter befragt. Ca. Min. 18.30
Insbesondere dafür gibt es mMn. überhaupt keinen Hinweis im Protokoll.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

gestern um 13:44
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Ich musste die Stelle dann selbst finden und meine Vermutung war richtig: Her Pfaffinger has das viel später gesagt.
Du bist doch schon Jahrezehnte auf dem Fall. Außerdem ist es doch piepegal, ob Teil eines Geständnisses oder Teil eines Wideruf innerhalb einer polizeilichen Vernehmung zu dieser Sache. Die Juristen machen es sich immer einfach, nach dem Motto "wer gesteht schon eine Straftat". In diesem Fall ist für mich die Beihilfe klar und deutlich surrealer und die Einsicht zu eigenem Fehlverhalten eher real. Und das durch den Wegfall seiner Motivation=Belohnung.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

gestern um 15:23
Zitat von Zig_StardustZig_Stardust schrieb:Du bist doch schon Jahrezehnte auf dem Fall. Außerdem ist es doch piepegal, ob Teil eines Geständnisses oder Teil eines Wideruf innerhalb einer polizeilichen Vernehmung zu dieser Sache. Die Juristen machen es sich immer einfach, nach dem Motto "wer gesteht schon eine Straftat". In diesem Fall ist für mich die Beihilfe klar und deutlich surrealer und die Einsicht zu eigenem Fehlverhalten eher real. Und das durch den Wegfall seiner Motivation=Belohnung.
Bei einem Geständnis gibt es sicherlich verschiedene Gründe, warum es zurückgezogen wird.

Als er das Geständnis am 26.02.82 wieder zurückzog, sagte er als Begründung:
Screenshot 2026-04-23 143400
Vernehmung-KP S.0032

Am 09.03.82 dann das (klingt für mich fast schon so, als würde er das Geständnis re-validieren):
Screenshot 2026-04-23 143836
S.173


dann wurde er am 15.06.82 also fast 4 Monate später wegen dringendem Tatverdachts festgenommen:
Screenshot 2026-04-23 145258
S.0198


Am 16.08.82 also dem nächsten Tag sagt er dann:

Screenshot 2026-04-23 145024
S.0238


Die Entwicklung zeigt mir, dass insbesondere die Aussage, er wollte die 30.000 DM erst kam, nachdem er beschudigt wurde. Da musste er alles tun um das Geständnis als falsch darstellen zu können.

Zusammen mit dem Aumühlenzeugen, den Spatenfahrten und seinem Geständnis glaube ich, dass er beteiligt war.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

gestern um 15:40
Und am 8.10.82 behauptet er nach Allem immer noch, das Herr Mazurek ihm die Vergrabungsstelle im Weingarten zeigte. Ich finde jetzt nix, wo er das noch wiederrufen hätte.

Screenshot 2026-04-23 153615
S.0252


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

gestern um 22:29
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Und am 8.10.82 behauptet er nach Allem immer noch, das Herr Mazurek ihm die Vergrabungsstelle im Weingarten zeigte. Ich finde jetzt nix, wo er das noch wiederrufen hätte.
Der indirekte Widerruf zu dem Gelaber, ist das Nichtauffinden der Grube bei der Ortsbegehung.
Trotz Skizze, Spatenfahrten, Zeugensichtung in der Nähe 😉


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