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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

28.516 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Verschwunden, , Südamerika ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

23.01.2026 um 08:03
Zitat von MienshaoMienshao schrieb:Viele Menschen können es partout nicht leiden, den gleichen Weg zurückzugehen. Für „Mal eben kurz gucken was hinter dem Berg ist“, sind die 35 Minuten bis zum Quebrada 1 definitiv zu weit.
Naja, ob man dann in einer vollkommen fremden Umgebung einfach weiter in die Wildnis läuft würde ich jetzt bezweifeln. Sie hatten auf dem Gipfel vom Mirador perfekte Rundumsicht.

Außer Bouquete auf der einen Seite sieht man nichts außer weitere Berge und Dschungel. Ich verstehe nicht, wie man da auf die Idee kommen sollte einfach ins Unbekannte weiter zu laufen, nur weil man den bekannten Rückweg nicht laufen möchte.

Der Trail ändert sich sehr schnell, da muss es doch einen bestimmten Grund gegeben haben, warum sie so zügig bis Q1 gelaufen sind.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

23.01.2026 um 11:39
Zitat von lucyvanpeltlucyvanpelt schrieb:Naja, ob man dann in einer vollkommen fremden Umgebung einfach weiter in die Wildnis läuft würde ich jetzt bezweifeln. Sie hatten auf dem Gipfel vom Mirador perfekte Rundumsicht.
Ich kann’s mir insgesamt auch am wenigsten vorstellen, dass sie dem vermuteten Rückweg wegen hinter den Gipfel gegangen sind. Man sollte es irgendwie mit in Betracht ziehen, weil nicht hundertprozentig eine dritte Person dahinterstecken muss, aber die anderen Szenerien erscheinen mir auch viel plausibler.
Dass sie halt in Begleitung waren oder zuvor generell den Tipp bekamen mindestens noch den Weg bis zum Quebrada 1 zu machen.

Auch diese Strecke für die man wohl 35-50 Minuten braucht wurde mit ca. 35 Minuten erstaunlich zügig hinter sich gebracht, wie schon der Aufstieg zuvor bereits, der in ungewöhnlicher Rekordzeit stattfand.

Ja - oder es war eben doch Naivität und sie wollten bloß aus Neugier noch weiter. Aber so weit, wenn man noch den ganzen Rückweg vor sich hat? Finde ich komisch. Außerdem sieht man ja recht schnell, dass das kein Touri-Weg ist hinter dem Mirador…


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23.01.2026 um 21:46
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb am 20.01.2026:Ein Mobiltelefon hat nur einen GPS-Empfänger, keinen Sender. GPS Signale werden ausschliesslich von den Satelliten gesendet und diese interessieren sich nicht dafür wer diese Signale empfängt. Ein Ortung ist auf dieser Basis also nicht möglich.
Vielen Dank für deine Richtigstellung.
Zitat von DieboldDiebold schrieb:war es nicht sogar so, dass Eileen am Tag des Verschwindens versehentlich Lisannes Mutter in dem Gedanken angerufen hat, sie würde Lisanne anrufen?
Irgendwie so ähnlich war es. Also, nach meinem Kenntnisstand wurden recht früh und ich meine aufgrund von Eileens eigenmächtiges Handeln, die Eltern von wem auch immer von den beiden über die Suche nach ihr Informiert.
Die große Frage ist für mich: Wie in Gottes Namen hatte die Sprachschule die Telefonnummern der Eltern, aber wohl nicht von Kris und Lisanne????
Zitat von DieboldDiebold schrieb:Aber niemand hat in den bekannten Verhören oder in Interviews durch die (lokale) Presse angegeben, dass man erfolglos versucht habe, die beiden zu erreichen. Das ist echt komisch.
Ja und das finde ich äußerst seltsam, weil es zudem keinen gibt, welcher ihre Handynummern gehabt haben will.
Die "offizielle" telefonische Schaltzentrale war nach den Aussagen die Gastmutter gewesen.

Ich dachte mir, die beiden haben nur niederländische Sim-Karten und jeder angenommene Anruf kostet denen Geld und sie waren daher vorsichtig, aber am Tag ihres Verschwindens, waren zumindest beide Handys bis 17:52 Uhr eingeschaltet gewesen.

@GrafOskar Wenn man keine inländischen Sim-Karten hat läuft man doch Gefahr, bei Datenvolumen oder eingehende Anrufe immense Kosten nach der Urlaubsreise tragen zu müssen oder sehe ich das falsch?

Was hinterlassen die Handyaktivitäten ab dem 01.04. für ein Bild?
Ich frage dieses Mal in die Runde.
Wir alle sind ja auf unsere Handys angewiesen. Zudem hatten sie Smartphones und waren jung und werden dieses auch eigentlich aktiv nutzen.
Ich mache es mal kurz: Warum schalten die immer ihre Handys aus?
Und dieses zeitlich zu ähnlichen Zeiten, außer am 03.04.?
Was interpretiert man, wenn man liest, die Handys wurden an den Tagen vermutlich im Urwald drei Mal um 10:51/10:52 eingeschaltet, ansonsten aber immer irgendwas um die 10 Uhr und dann wieder ab 13 Uhr?
Was steckt dahinter?
Selbst am 11 Tag, wo es vorher Tage lang keine Handyaktivität gab, wird wieder um 10:51 Uhr Kris Handy eingeschaltet um aktiv Einstellungen zu verändern oder zu manipulieren.
Das war niemals Kris oder Lisanne gewesen, aber trotzdem wieder 10:51 Uhr-verrückt.

Wenn man sich eine dritte Person vorstellt, auch da ergibt dieses von den immer wiederkehrenden Uhrzeiten keinen Sinn!

Ich beschäftige mich seit 25 Jahren mit Fällen, welche vom Ablauf nicht erklärbar sind, aber das Schicksal von Kris und Lisanne sprengt Dimensionen!


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24.01.2026 um 23:26
Zitat von lucyvanpeltlucyvanpelt schrieb:Naja, ob man dann in einer vollkommen fremden Umgebung einfach weiter in die Wildnis läuft würde ich jetzt bezweifeln. Sie hatten auf dem Gipfel vom Mirador perfekte Rundumsicht.

Außer Bouquete auf der einen Seite sieht man nichts außer weitere Berge und Dschungel. Ich verstehe nicht, wie man da auf die Idee kommen sollte einfach ins Unbekannte weiter zu laufen, nur weil man den bekannten Rückweg nicht laufen möchte.

Der Trail ändert sich sehr schnell, da muss es doch einen bestimmten Grund gegeben haben, warum sie so zügig bis Q1 gelaufen sind.
Das ist spekulativ.

Natürlich klingen deine Ausführungen plausibel.

Aber es gibt viele Leute ohne Orientierungssinn und es gibt den Effekt, dass, wenn einer aus einer Gruppe die Route ausarbeitet, die anderen sich geistig ausklinken und nicht mehr mit der Routenplanung beschäftigen. Und später einfach hinterher laufen weil der eine hat ja den Überblick und kennt den Weg.

Es könnte theoretisch also auch so gewesen sein, dass eine der Frauen irrig meinte, man könne „bestimmt irgendwie hintenrum“ gehen oder umkehren wenn es nicht klappt. Die andere läuft einfach hinterher und so läuft man in die falsche Richtung.

Das ist genauso plausibel, wobei ich es trotzdem für unwahrscheinlicher halte.


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25.01.2026 um 08:05
Wie erklären eigentlich die Foul-play-Anhänger die Plastiktüten-Drapierung? Das ist doch ein weiteres Indiz dafür, dass sie sich verlaufen haben und sonst niemand beteiligt war. Es ergibt keinen Sinn, dass sie so etwas wie eine Wegmarkierung/Signalgeber etc. hätten basteln sollen wären sie festgehalten worden. Zusammen mit den Nachtfotos ergibt sich für mich ein klares Bild, dass sie allein waren und sich verlaufen hatten.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

25.01.2026 um 09:25
Zitat von swinedogswinedog schrieb:Wie erklären eigentlich die Foul-play-Anhänger die Plastiktüten-Drapierung? Das ist doch ein weiteres Indiz dafür, dass sie sich verlaufen haben und sonst niemand beteiligt war.
Ich gehöre zu den Mitdenkern, welche von einem Verbrechen ausgehen.

Zu deiner Frage: Nach meinem Kenntnisstand wurde die Plastikflasche nicht auf dem Pianista-Trail, sondern auf dem Trail zum Piedra de Lino gefunden.
Dieses ist der Trail, welcher am Hostal Casa Pedro vorbei führt und wo der "Herbergsvater" mit den beiden gesprochen haben will.
Laut seiner Aussage, aber auch seines Nachbarn, sollen die beiden Frauen nur eine relativ kurze Zeit diesen Trail gegangen sein und nach etwas 30 Minuten erschöpft zurückgekommen sein.

Als ich von der Plastiktüte und dem Inhalt erfuhr, empfand ich die Verpackungen und die diversen Trinkbehältnisse als zu viele für zwei Personen und ich ging davon aus, dass diese andere Wanderer als Müll dort entsorgten.
Als ich Bilder der Plastiktüte sah, empfand ich diese als gar nicht so groß und der Inhalt war auch nicht so zahlreich wie ich es vorher in Erfahrung gebracht habe.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Sie können von 2 Wanderern stammen, aber die Örtlichkeit ist eine andere.


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25.01.2026 um 15:04
@Sven1213
Ich glaube @swinedog meint #550 (das Nachtbild von zwei roten Tüten an einem Ast).
Zitat von swinedogswinedog schrieb:Wie erklären eigentlich die Foul-play-Anhänger die Plastiktüten-Drapierung?
Inszenierung eines "Lost-Szenarios". Deshalb auch nur genau ein Bild davon (wie auch Haare #580 und "SOS" #576), weil sonst zu sehr auffallen würde, dass diese Tüten so nicht sehr plausibel sind (sie sind mE z.B. extrem klein zusammengeknötert, was als Signal gar keinen Sinn ergibt). Es wirkt halt einiges bei den 100 Nachtbildern wie eine eher unmotivierte und strikt nach Vorgabe zusammengezimmerte Inszenierung, um zu "beweisen", dass sie noch ewig lebendig irgendwo mit ihrer Kamera und allem anderen hockten, jedenfalls wirkt es auf mich so.


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25.01.2026 um 15:48
Zitat von cycliccyclic schrieb:Es wirkt halt einiges bei den 100 Nachtbildern wie eine eher unmotivierte und strikt nach Vorgabe zusammengezimmerte Inszenierung, um zu "beweisen", dass sie noch ewig lebendig irgendwo mit ihrer Kamera und allem anderen hockten, jedenfalls wirkt es auf mich so.
Ja, wobei es noch unauffälliger gewesen wär, wenn Täter in den Nächten vorher auch schon ein paar Nachtfotos gemacht hätten. Müssen ja nicht viele sein und müssen auch nicht jede Nacht Kris’ Haare zeigen. Aber dieses „Warum sollten sie erst nach acht Tagen auf diese Idee kommen?“ lässt alles viel leichter auf eine Inszenierung schließen, als wenn immer mal zwischendurch Fotos gemacht worden wären. Oder überseh ich da was?


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25.01.2026 um 21:44
Zitat von cycliccyclic schrieb:Inszenierung eines "Lost-Szenarios". Deshalb auch nur genau ein Bild davon (wie auch Haare #580 und "SOS" #576), weil sonst zu sehr auffallen würde, dass diese Tüten so nicht sehr plausibel sind (sie sind mE z.B. extrem klein zusammengeknötert, was als Signal gar keinen Sinn ergibt). Es wirkt halt einiges bei den 100 Nachtbildern wie eine eher unmotivierte und strikt nach Vorgabe zusammengezimmerte Inszenierung, um zu "beweisen", dass sie noch ewig lebendig irgendwo mit ihrer Kamera und allem anderen hockten, jedenfalls wirkt es auf mich so.
Danke, @cyclic, genau diese roten Tüten meinte ich. Ich halte eine Inszenierung dieser Nachtfotos für sehr weit hergeholt, zumal man mindestens eine der Frauen darauf sieht. Aber selbst wenn dem nicht so wäre, hielte ich sie für authentisch. Wenn jemand an Foul Play glaubt, dann verstehe ich natürlich, dass man auch diesen Schritt geht innerhalb der Theorie.


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25.01.2026 um 23:04
@swinedog

Nah, ich rede mit nicht ein, dass die Bilder inszeniert sind, weil ich unbedingt an Foul-Play glauben wollte. Nur die Bilder enthalten schon so viele Merkwürdigkeiten, dass sie auch ganz für sich alleine betrachtet Anlass zur Skepsis ggü. einem reinen Lost-Szenario geben.


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26.01.2026 um 22:03
Eine Idee warum die Sprachschule die Nummer der Eltern hatte und nicht die von Krise und Lisanne - vielleicht haben sie im voraus die Sprachschule gebucht & bezahlt?


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27.01.2026 um 00:32
Zitat von swinedogswinedog schrieb:Wie erklären eigentlich die Foul-play-Anhänger die Plastiktüten-Drapierung? Das ist doch ein weiteres Indiz dafür, dass sie sich verlaufen haben und sonst niemand beteiligt war. Es ergibt keinen Sinn, dass sie so etwas wie eine Wegmarkierung/Signalgeber etc. hätten basteln sollen wären sie festgehalten worden.
Auch wenn ich von einem anderen Ablauf ausgehe, ich kann dich, wenn du dich auf die Nachtbilder beziehst vollkommen verstehen.

@cyclic war es, welcher mir klar machte, dass die Nachtbilder ungefähr von einer Stelle aus erstellt wurden und hat nach meiner Erinnerung, die Örtlichkeit auch simuliert/nachgestellt.

Vorab: Bis heute kann ich mir die Nachtbilder nicht erklären.

Bild 550, die Verästelung mit den roten Plastikteilen wurden in einem Abstand von knapp unter 7 Minuten vor dem Bild 576 (Papierrolle) erstellt.
Ich hoffe ich irre mich da jetzt nicht.
Dazwischen gab es wohl noch 24 andere Bilder und nach dem Toilettenpapierrollen-Bild, so nenne ich dieses, also Bild 576, wird 2 Minuten später das Bild 580 mit den Haaren gemacht.

Seit mindestens 2 Tagen sind beide Handys ausgeschaltet, ab 19:30 Uhr war es Stockdunkel, auf einmal steht jemand in völliger Dunkelheit auf, nimmt sich die Kamera und fotografiert ab 1:30 Uhr "wild" drauf los und macht die drei Einmalbilder.
Ich kann mich überhaupt nicht in diese Situation hineinversetzen.
Ich gehe davon aus, dass der Vorblitz vielleicht schon eine gewisse Helligkeit erzeugte, aber alle "Einmalbilder" sind sehr treffsicher gemacht worden und warum fotografiert man unzählige Male die Vegetation, sehr oft mit der Vergabelung eines Baumes, aber die drei besonderen Bilder nur einmal?

Wenn das eine Person machte, um zu suggerieren, dass die beiden Frauen zu dem Zeitpunkt noch lebten und sich verlaufen haben, wie konnte diese Person so sicher sein, dass Wochen später die Kamera mit den erstellten Bildern gefunden wird?

Ich blicke da ernsthaft nicht mehr durch.
Auch wenn Kris oder Lisanne diese Bilder machten, verstehe ich es nicht.
Diese Sachen mussten doch schon bei Tage dort drapiert gelegen haben, dann hätte man doch die Bilder am Tage schon machen können.

Das Verschwinden von Kris und Lisanne, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

27.01.2026 um 09:54
Ich glaube, dass die Nachtbilder tatsächlich von Kris und/oder Lisanne aufgenommen wurden. Ich schließe für mich aus, dass sie von einer anderen Person stammen, die etwas inszenieren wollte, weil man m.E. als "Manipulator" oder "Spurenleger" gar nicht auf so etwas mysteriöses und unerklärliches kommt. Ich nehme an, sie sind in völliger Verzweiflung und (Todes-)Angst gemacht worden und somit in einem Zustand, in dem es keine sinnvollen Erklärungen mehr gibt.

Da man sich in eine solche Situation wohl nicht einmal im Ansatz "hineinfühlen" oder gar "hineindenken" kann, machen Fragen wie "Wieso hätten sie diese Fotos machen sollen?" oder "Wieso haben sie sich nicht selbst fotografiert?" überhaupt keinen Sinn.

Was vorher passiert ist und dazu geführt hat, dass sie in dieser Situation waren? Ich weiß es nicht...


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

27.01.2026 um 11:43
Das ist jetzt keine Hypothese, ich habe einfach Mal die Sache gedanklich umgedreht und von einem Verlaufen der beiden, in ein nicht gefunden werden wollen umgedreht.
Natürlich haben die sich nicht versteckt, aber so wie sie Ausgerüstet waren, ohne Macheten und mit kurzen Hosen und im T-Shirt unterwegs, war die Möglichkeit nicht gefunden zu werden, äußerst gering.
Die Suchmaßnahmen starten recht früh und schon ganz am Anfang gingen zwei Touristenführer hinter dem Mirador.
Es beteiligten sich mit der Zeit immer mehr Menschen an der Suche, welche bis Anfang Juni ging und zwischenzeitlich sprachen die Hilfsorganisationen von fast 1000 Kilometer abgesuchte Wegstrecken. Es gibt ja nicht nur diese, sondern man läuft ja auch Indigenen auf den Wegstrecken entgegen oder manche wohnen von ihnen an den Hauptwegen.

Sehr auffällig finde ich, dass als der Letzte mit der Suche aufhörte, dieses muss so um den 04.06. gewesen sein, findet man ab dem 19.06. den Rucksack und danach immer mehr von den beiden, vorher aber nicht einmal frische Fußabdrücke, abgeknickte Äste oder einen zurückgelassen Gegenstand.


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27.01.2026 um 12:34
Zitat von OnkelEdeOnkelEde schrieb:Ich nehme an, sie sind in völliger Verzweiflung und (Todes-)Angst gemacht worden und somit in einem Zustand, in dem es keine sinnvollen Erklärungen mehr gibt.
Was ich dann unerklärlich finde, ist, dass diese Nachtfotos – ausgehend von den Exif-Daten – eine Woche nach ihrem Verschwinden aufgenommen wurden, und das auch noch tief in der Nacht. Waren sie in dieser Nacht auf der Flucht? Oder hatten sie eine Woche lang an diesem Ort festgesessen? Ohne Fotos zu machen?


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

27.01.2026 um 17:27
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Waren sie in dieser Nacht auf der Flucht?
Ich will mir gar nicht ausmalen, wenn diese Theorie (die man immer wieder hört) stimmen sollte. Wenn sie auf der Flucht waren müssen sie sich irgendwann für diesen einen Ort entschieden haben. Wahrscheinlich hielten sie den für insgesamt am sichersten. Oder sie konnten einfach nicht noch weiter, aus verschiedenen Gründen.

Nur wie sieht so eine Flucht mitten in der Nacht aus? Ihre Handys waren definitiv am 8. April abgeschaltet = keine Taschenlampe. Sind Kris und Lisanne dann mit eingeschaltetem Display der Digitalkamera durch die Gegend geirrt? Ohne Licht und in völliger Dunkelheit ist eine Flucht für mich kaum vorstellbar.
Andererseits wissen wir natürlich nicht, wo die Nachtfotos entstanden sind und wie man dort hin kommt.
Doch werden sie doch ebenso Licht gebraucht haben für das vermeintliche SOS-Zeichen aus Toilettenpapier bzw. die roten Tüten aus dem Supermarkt in Boquete.

Naja. Auf jeden Fall ging diese Flucht dann letztendlich schief. Kompletter Horror die Vorstellung, dass sie vielleicht zwischenzeitlich Hoffnung hatten all dem doch noch zu entkommen.


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27.01.2026 um 19:50
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Wenn das eine Person machte, um zu suggerieren, dass die beiden Frauen zu dem Zeitpunkt noch lebten und sich verlaufen haben, wie konnte diese Person so sicher sein, dass Wochen später die Kamera mit den erstellten Bildern gefunden wird?
Indem man den Rucksack entsprechend platziert. So dass er nicht weggespült wird und irgendwo, wo früher oder später, mal Einwohner vorbeikommen.
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Diese Sachen mussten doch schon bei Tage dort drapiert gelegen haben, dann hätte man doch die Bilder am Tage schon machen können.
Am Tag in die Baumkronen blitzen ist nicht so wahnsinnig effektiv. Es ist ja klar, dass das quasi niemand sehen kann. Das ist auch jedem klar, der die Bilder "fälscht". Es würde darüber hinaus auch noch deutlich mehr Infos über den Ort preisgeben, weil man nicht nur mehr erkennen würde, sondern z.B. auch den Sonnenstand direkt oder indirekt (Schatten) bestimmen könnte. Es ist übrigens schon bemerkenswert, dass die Fotosession fast genau mit dem Monduntergang (1:31) begann (in den Bergen war der Mond in Wirklichkeit natürlich schon deutlich früher hinter den Bergen im Westen verschwunden).

www.mooncalc.org

Die drei "Spezialbilder" sollen ja Zufallsbilder sein. Dass K. wenn sie so nah beieinander waren, nie nochmal ins Bild gerät und dass am "SOS" (#576) mehrfach zwar haarscharf vorbeiforografiert wurde ohne dass es aber nochmal auch nur ansatzweise im Bild ist und dass der Tütenfels (#550), rel. weit ab von den anderen Bildern (mit nur rel. geringer Überlappung am Rand) überhaupt mal ins Bild gerät (dann aber in voller Pracht), wirkt alles irgendwie fishy auf mich.

Dazu dann noch der "haarige Finger" (#541), die exakt 100 Bilder, der durchgängige Regen, obwohl es laut Wetterdaten von openmeteo im gesamten Gebiet die meiste Zeit überhaupt nirgends geregnet haben soll (ich traue den Regendaten nicht wirklich, aber wenn es nirgendwo geregnet haben soll, während die Bilder durchgängig deutlichen Regen zeigen ist auch das ein kleiner Anhaltspunkt).

Und nicht zu vergessen: das kaum erklärbare fehlende #509.


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27.01.2026 um 21:49
Die drei „Spezial-Aufnahmen“ wirken mir einfach zu fokussiert, um in völliger Hilflosigkeit von Kris oder Lisanne gemacht worden zu sein.
Warum sollte man drei so direkte Fotos machen, während ALLE ANDEREN einfach nach oben irgendwie geknipst worden sind?
Der Grund ist wahrscheinlich am Ende recht simpel. Die Fotos zeigen das, was der spätere Betrachter unbedingt sehen soll.
Mit ein paar Dingen aus Lisanne‘s Rucksack ist man ein wenig kreativ geworden:

Die Papierschnipsel aus von der Karte wurden zum formen eines (evtl.) SOS-Zeichens verwendet.

Zwei rote Tüten, die sich wahrscheinlich ebenfalls auf der Pianista Trail-Wanderung am 1.4. im Rucksack befanden wurden an einen Ast geknotet.

Mit der Unterseite einer Pringles-Dose sollte es so aussehen, als würde man das SOS-Zeichen reflektieren wollen. Kris und Lisanne haben Pringles geliebt. In ihrem Zimmer bei der Gastmutter stand auch noch eine Pringles Dose. Davon wird ebenfalls eine im Rucksack gewesen sein.

Und zu guter letzt liegt noch Bonbonpapier da herum.

Klar erfordert all das ein wenig Kreativität seitens der Täter, aber wenn wir es hier wirklich mit einem perfekten Verbrechen zu tun haben, wird diese ohnehin nötig gewesen sein. Wenngleich die Täter in der ganzen Zeit nicht komplett fehlerfrei gehandelt haben.

Natürlich könnte es sich theoretisch tatsächlich um die beiden Mädels gehandelt haben, die auf der Flucht waren und Signale aussenden wollten. ABER: Diese drei fokussierten Aufnahmen, die unabhängig voneinander und auch sonst nie wieder im Bild sind, machen das für mich extreeeem unwahrscheinlich.

Schade auch, dass man beim Finger auf Bild #541 nicht anhand gewisser Merkmale irgendwie sagen kann „Der stammt definitiv von einem Mann“. Das ist etwas ärgerlich, aber naja.


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28.01.2026 um 04:16
Zitat von MienshaoMienshao schrieb:Schade auch, dass man beim Finger auf Bild #541 nicht anhand gewisser Merkmale irgendwie sagen kann „Der stammt definitiv von einem Mann“. Das ist etwas ärgerlich, aber naja.
Aber man kann doch definitiv sagen, dass diese nicht von Kris oder Lisanne stammen, oder?
Ist eine Fingerbehaarung bei Frauen nicht eher untypisch?
Zitat von cycliccyclic schrieb:wirkt alles irgendwie fishy auf mich.
Was sind denn deine Gedanken?
Du weißt, ich bin kein Foto-Fachmann, aber ich finde das Bild 580, von sehr guter Belichtung und Schärfe, zudem gibt es keine Blitzreflektion, obwohl es aus einer relativen Nähe fotografiert wurde.
Es ist jetzt kurz vor 4 Uhr morgens und meine Wahrnehmung kann mich irren und ich denke, dass diese Bilder nicht von Kris oder Lisanne gemacht wurden, so stellte ich mir gerade die Frage, wann würde ich so ein Hinterkopfbild machen?
Es kann an der Uhrzeit liegen, für mich kommt das so als Joke-Bild rüber.
Ein Bild des Spaßes wegen (Passt natürlich nicht zu der angenommenen Situation).

Ich komme gerade vom rauchen von der beleuchteten Terrasse und stellte mir die Situation vor. Völlige Dunkelheit und ich schieße "aus der Hüfte" das Haarbild/Hinterkopf. Ich muss doch erstmal fühlen, wo die Person gerade sich befindet und in welcher Position sie sich befindet. Boah, irgendwie macht mich das alles skeptisch. Es gibt ja auch Bilder, wo eine Art Hangkannte zu sehen ist. Wie bewege ich mich da bei dem Erstellen der anderen Fotos, welche Gegenstände vielleicht zwei, drei Meter entfernt auf einem Felsen liegen?
Logischer Weise, am Besten überhaupt nicht.
Ich bezweifle nicht, dass diese bei Nacht gemacht wurden, ich gehe aber davon aus, dass sie eine Lichtquelle hatten, welche zum Zeitpunkt der Fotos vielleicht ausgeschaltet war.
Seit 2 Tagen sind beide Handys ausgeschaltet, seit einer Woche wird die Kamera nicht benutzt. Was treibt einen an, mitten in der Nacht 100 Bilder zu machen, wobei viele Bilder wahllos erstellt worden zu sein scheinen.
Warum fotografiert man nie eine andere Person direkt oder den Schlafplatz oder sonst was von sich, wenn man ein Verlaufen zu Grunde legt?


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28.01.2026 um 06:27
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Warum fotografiert man nie eine andere Person direkt oder den Schlafplatz oder sonst was von sich, wenn man ein Verlaufen zu Grunde legt?
Naja, weil es halt nunmal kein reines Verlaufen war. Wir haben keine Antworten, aber durch forensische Auswertungen und auch Recherchen von „Verschollen in Panama“ kennen wir einige Fakten und können viele Dinge ausschließen. NICHTS deutet auf zwei junge Frauen hin, die sich im Dschungel verlaufen haben und alles daran setzen sich aus dieser Lage zu befreien. Natürlich ist „Das war eine Extremsituation, da handelt man irrational“ durchaus ein Argument. Doch es erklärt nicht alles und erst recht nicht über so viele Tage hinweg. Irgendwann ist der Schock überwunden und man arrangiert sich mit der Situation, wenn sie Herr ihrer Lage waren. Und das waren sie meiner Meinung nach nicht. Die Kontrolle lag bei jemand anderem.

Ein Fremdverschulden ist, wenn man alles gegeneinander abwägt, um ein Vielfaches wahrscheinlicher. Warum sollte es auch nicht so sein? Wir wissen nicht, was nach Foto #508 passiert ist und natürlich können sie auf irgendwen getroffen sein.
Es ist komplett absurd, dass sie 7 Nächte später so viele Fotos gemacht haben. Ebenso wie immer und immer wieder das Handy einzuschalten und noch vor einem Signalcheck sofort wieder auszuschalten. Da kann man noch etliche andere Argumente nennen. Es waren halt nunmal noch jemand oder mehrere involviert. Alles andere erklärt nicht das, was wir heute wissen.


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