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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

28.516 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Verschwunden, , Südamerika ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

28.01.2026 um 06:37
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:ich denke, dass diese Bilder nicht von Kris oder Lisanne gemacht wurden, so stellte ich mir gerade die Frage, wann würde ich so ein Hinterkopfbild machen?
Es kann an der Uhrzeit liegen, für mich kommt das so als Joke-Bild rüber.
Ein Bild des Spaßes wegen (Passt natürlich nicht zu der angenommenen Situation).
Praktisch ist ein Foto eines Hinterkopfes besonders für die betroffene Person um selbst einen Blick auf diesen Bereich zu werfen welcher außer noch über einen Spiegel (bzw Spiegelung allgemein) durch nichts anderes ermöglicht wird. Man kann sich selbst überzeugen, ohne aauf die Beschreibung einer anderen Person angewiesen zu sein.


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28.01.2026 um 07:01
Zitat von limlim schrieb:Praktisch ist ein Foto eines Hinterkopfes besonders für die betroffene Person um selbst einen Blick auf diesen Bereich zu werfen welcher außer noch über einen Spiegel (bzw Spiegelung allgemein) durch nichts anderes ermöglicht wird. Man kann sich selbst überzeugen, ohne aauf die Beschreibung einer anderen Person angewiesen zu sein.
Wenn es ein Foto unabhängig von der Nachtserie ist, würde ich dir zustimmen. Aber nach diesem Foto ging die Serie der Nachtbilder einfach nahtlos weiter, bis wahrscheinlich der AKKU alle war.
Da scheint es niemanden interessiert zu haben, sich dieses Foto näher anzusehen.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

28.01.2026 um 07:25
Zitat von limlim schrieb:Praktisch ist ein Foto eines Hinterkopfes besonders für die betroffene Person um selbst einen Blick auf diesen Bereich zu werfen welcher außer noch über einen Spiegel (bzw Spiegelung allgemein) durch nichts anderes ermöglicht wird. Man kann sich selbst überzeugen, ohne aauf die Beschreibung einer anderen Person angewiesen zu sein.
Das ist interessant. Dagegen spricht jedoch, dass auf dieses Foto sehr schnell weitere folgten. Anders ausgedrückt: Die Person hat sich nicht die Zeit genommen, das aufgenommene Bild vom Hinterkopf genauer zu betrachten.

Zufällig wurde Foto 581 nicht veröffentlicht (was könnte dort dargestellt sein?), aber Foto 582 wurde nur 18 Sekunden nach Foto 580 aufgenommen.


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28.01.2026 um 08:18
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Zufällig wurde Foto 581 nicht veröffentlicht (was könnte dort dargestellt sein?)
Ich denke nichts besonderes. Die Autoren von „Verschollen in Panama“ konnten alle Bilder sehen und sagten, dass die nicht veröffentlichten Fotos absolut null neue Erkenntnisse bringen. Deshalb gehe ich stark davon aus, dass Foto 581 wieder wie zuvor den Nachthimmel zeigt und nichts fokussiertes.


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28.01.2026 um 08:21
@Anthurium
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:aber Foto 582 wurde nur 18 Sekunden nach Foto 580 aufgenommen.
Wobei man dann aber auch wieder bei der technischen Besonderheit des Falls von abweichenden Bild Nummerierungen zu Zeitstempeln angekommen ist.

@lucyvanpelt
@Anthurium

Bis heute konnte ich für mich absolut keine Position zum Fall einnehmen oder auch nur ansatzweise einen schlüssigen Ablauf zusammenfantasieren. Somit bin ich eigentlich zum passiven Mitlesen gezwungen. Ich habe nur auf Sven1213 reagiert, der sich ratlos fragte, wann er denn ein solches Bild wohl machen würde. Für mich ergibt sich nur diese eine konkrete Situation, auch wenn sie nicht zu den Umständen zu passen scheint.


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28.01.2026 um 11:56
Zitat von limlim schrieb:Praktisch ist ein Foto eines Hinterkopfes besonders für die betroffene Person um selbst einen Blick auf diesen Bereich zu werfen welcher außer noch über einen Spiegel (bzw Spiegelung allgemein) durch nichts anderes ermöglicht wird.
Dieses haben egal wie, sämtliche Fotoexperten versucht nachzumachen-ohne Erfolg. Das eine Person sich selbst so fotografieren kann, wird als Resultat als unwahrscheinlich angesehen. Versuche von Fachleuten mit einer Perücke und bei Dunkelheit, waren auch nicht von ähnlicher Qualität, wie das Bild 580.
Da kannst du gerne @cyclic zu befragen.
Zitat von lucyvanpeltlucyvanpelt schrieb:Aber nach diesem Foto ging die Serie der Nachtbilder einfach nahtlos weiter, bis wahrscheinlich der AKKU alle war.
Ich meine dieses kam auch von @cyclic, der Akku der Digitalkamera soll nicht entleert gewesen sein. (Dachte dieses nämlich auch)
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:: Die Person hat sich nicht die Zeit genommen, das aufgenommene Bild vom Hinterkopf genauer zu betrachten.
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb:Zufällig wurde Foto 581 nicht veröffentlicht (was könnte dort dargestellt sein?), aber Foto 582 wurde nur 18 Sekunden nach Foto 580 aufgenommen.
Darf ich dieses auch merkwürdig finden?
Die zeitlichen Abläufe der Fotos sind zum größten Teil sehr eng getaktet und es ist anzunehmen, dass sich dieses nach dem Erstellen wie du es schreibst, nicht näher angeschaut wurde.
Diese schnellen zeitlichen Abläufe hat man auch bei den Aufnahmen mit ihren Handys auf dem Mirador.


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28.01.2026 um 22:11
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:der Akku der Digitalkamera soll nicht entleert gewesen sein. (Dachte dieses nämlich auch)
Im Durchschnitt sind die Intervalle zwischen den Bildern immer länger geworden, aber eben nur im Durchschnitt, denn z.B. zwischen dem viert- und dem drittletzten Bild (#606 und #607) liegen nur 16 Sekunden. Der Akku dürfte nachgelassen haben, aber ganz leer kann der Akku nicht gewesen sein.
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Du weißt, ich bin kein Foto-Fachmann, aber ich finde das Bild 580, von sehr guter Belichtung und Schärfe, zudem gibt es keine Blitzreflektion, obwohl es aus einer relativen Nähe fotografiert wurde.
Es gibt in vielen Bildern den typischen Blitz-Schlagschatten, der u.a. dabei hilft Entfernungen und Größenverhältnisse abzuschätzen (unter der Annahme, dass die Bilder mit einer SX270 gemacht wurden, d.h. mit deren Abstand vom Blitz zum Objektiv). Allerdings wirken alle Bilder irgendwie deutlich zu dunkel.

Das Haarbild zeigt zumindest den Schatten des Objektivs rechts unten, hat aber eine merkwürdig diffuse Ausleuchtung, die ich nicht reproduzieren konnte (habe es mit Beschlag/Kondenswasser versucht).
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Es ist jetzt kurz vor 4 Uhr morgens und meine Wahrnehmung kann mich irren und ich denke, dass diese Bilder nicht von Kris oder Lisanne gemacht wurden, so stellte ich mir gerade die Frage, wann würde ich so ein Hinterkopfbild machen?
Wenn das Bild von L. gemacht wurde, kann es nur ein Versehen gewesen sein, dass K. zufällig ins Bild geriet. Bemerkenswert, dann die absolute mittige Ausrichtung exakt in die Mitte des Hinterkopfes, ohne ein Ohr, eine Kontur des Gesichts, ohne die Möglichkeit die Haarlänge zu erkennen und natürlich völlig ohne Hintergrund.

Wenn es jmd. anders gemacht hat, dann ist das nicht Kris' Hinterkopf und die obigen Punkte machen dann alle Sinn. Und der Grund ist eine Verbindung der Fotos mit den beiden Opfern vorzutäuschen.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

29.01.2026 um 03:59
Zitat von cycliccyclic schrieb:Wenn es jmd. anders gemacht hat, dann ist das nicht Kris' Hinterkopf
Meinst du wirklich? Wie ich schon oben in einem Beitrag sagte, waren auf den fokussierten „Spezialbildern“ (Rote Tüten am Ast, SOS-Zeichen) allesamt Dinge aus Lisannes Rucksack zu sehen. Selbst die roten Tüten werden sich zuvor im Rucksack befunden haben, da sie aus einem Supermarkt in Boquete stammen und Kris auf früheren Fotos diese Tüten in der Hand gehalten hat. (Natürlich müssen es nicht die selben gewesen sein, vielleicht waren sie mehr als einmal einkaufen)

Und wäre es nicht irgendwie riskant eine „falsche Kris“ auf Foto #580 zu präsentieren?
Spätestens die Eltern von Kris hätten doch dann durchaus sagen können „Nein, dabei handelt es nicht um unsere Tochter.“
Sind Täter wirklich so clever, dass sie denken „Ach, das kann eh keiner erkennen, dass es nicht die echte ist bei dieser Nachtaufnahme“ Ich wär mir da unsicher.

Die echte Kris zu fotografieren wäre für Täter wiederum kein Risiko gewesen, weil man sie exakt so ablichtet, dass man nicht sieht ob sie lebt oder nicht. Bei der möglichen Inszenierung war es offenbar wichtig, zumindest eine der beiden Mädels irgendwie zu zeigen. Der Hinterkopf eignet sich dafür perfekt.


Natürlich hat das ganze auch Gegenpunkte: Das Aufnahmedatum (8.4.) zusammen mit den unfassbar sauberen Haaren macht es so viele Tage später ein wenig absurd. Selbst wenn man eine Perücke nimmt, ändert das ja nichts daran, dass so sauberes Haar sieben Nächte später im Dschungel unrealistisch wirkt.
Außerdem besteht zumindest eine minimale Chance, dass man erwischt wird, wenn man irgendwo mit der echten Kris sitzt und stundenlang Fotos macht. Es sei denn, ein weiterer Täter hat sie für das eine Foto mal eben kurz dort platziert und dann wieder versteckt.

ODER: Lisanne hat die Bilder tatsächlich doch selbst aufgenommen. Warum auch immer. Es kann ja immer vermeintlich utopische Wendungen geben, an die wir vielleicht noch gar nicht gedacht haben.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Nachtbilder theoretisch nicht mal im unmittelbaren Dschungel entstanden sein müssen. Vielleicht auch irgendwo am Rand. Die Nachtfotos zeigen schließlich nur das, was sie dem späteren Betrachter zeigen sollen. Sonst hätte man sich die Fotoserie ja gleich sparen können. (Im Falle einer Inszenierung).


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29.01.2026 um 08:54
Zitat von cycliccyclic schrieb:Wenn das Bild von L. gemacht wurde, kann es nur ein Versehen gewesen sein, dass K. zufällig ins Bild geriet. Bemerkenswert, dann die absolute mittige Ausrichtung exakt in die Mitte des Hinterkopfes, ohne ein Ohr, eine Kontur des Gesichts, ohne die Möglichkeit die Haarlänge zu erkennen und natürlich völlig ohne Hintergrund.
Zitat von MienshaoMienshao schrieb:ODER: Lisanne hat die Bilder tatsächlich doch selbst aufgenommen. Warum auch immer. Es kann ja immer vermeintlich utopische Wendungen geben, an die wir vielleicht noch gar nicht gedacht haben.
Dazu nur ein Gedankenexperiment, dem ich nicht zustimme, es aber trotzdem formulieren möchte:
Könnten die Fotos nicht auch eine Art Abschiedsnachricht sein? Fotografiert wurden doch aus Sicht des*der Fotograf*in neben naturräumlichen Besonderheiten (V-Baum, Steinprofile - beides hätte ggf. ihr späteres Auffinden irgendwann ermöglichen können) und Hinweisen darauf, dass die beiden sich verirrt hatten und mit Hilfsmitteln auf sich aufmerksam machten wollten (rote Tüten, Pringles-Dose und Schnipsel) auch das wesentliche Alleinstellungsmerkmal von Kris (rote Haare). Wenn man dann noch davon ausgeht, dass Lisanne die Fotos gemacht hat, hat man alles beieinander, mit dem man (sie) demonstrieren konnte(n), dass die beiden (sie) zu diesem Zeitpunkt zusammen waren...


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29.01.2026 um 17:44
Zitat von MienshaoMienshao schrieb:Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Nachtbilder theoretisch nicht mal im unmittelbaren Dschungel entstanden sein müssen.
Vor allem auch nicht zu dem vermeintlichen Zeitpunkt. Dafür muss man ja nur einmal das Datum verstellen (ggf. auch die Uhrzeit), die Bilder machen und wenn man sicher sein will (obwohl hier wahrscheinlich unnötig), stellt man sie dann danach wieder zurück. Dafür hatte man nie einen Computer oder irgendetwas anderes als die Kamera benutzen müssen (bzgl. #509 sieht das ein bisschen anders aus).

Ich nehme an zu dem Zeitpunkt waren beide längst tot, hatten entsprechend keine sauberen, trockenen, fluffigen Haare mehr und konnten den Kopf nicht aufrecht vor einem dunklen Hintergrund halten. Hätte man von K. ein Bild machen können, dann hätte man dafür gesorgt, dass man sie auch wirklich erkennt. Niemand kann sie aber auf einem Blitz-Bild erkennen auf dem ausschließlich Haare sind, mit irgendwie schwammigen Kontrast und schon durch den Blitz verfälschter Farbe und unnatürlichem Eindruck (oder wieviele Blitzbilder aus 13cm Entfernung von Hinterköpfen hast du so).

Und natürlich hatte, wer immer die Bilder gemacht hat, Zugriff auf den Rucksack mit allen Sachen darin und hat diese kreativ genutzt. Schließlich wurde die Kamera ja im Rucksack gefunden.


Zitat von DieboldDiebold schrieb:Könnten die Fotos nicht auch eine Art Abschiedsnachricht sein?
Mitten in der Nacht damit man auch ja nichts erkennt und K. so exakt von hinten, dass man auch sie nicht erkennt aber an die 90x denselben Baum. Joa wohl kaum.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

29.01.2026 um 18:18
Zitat von cycliccyclic schrieb:wieviele Blitzbilder aus 13cm Entfernung von Hinterköpfen hast du so
Ich habe bestimmt überlesen, wie du die 13 cm ermittelt hast.
Jemand hatte auch geschrieben, dass man in der kurzen Taktung und ohne Fehlversuche kaum einen solchen Ausschnitt hinbekommt, wenn man selbst seinen Hinterkopf fotografiert.
Würde man jedoch in der einen Hand eine Perücke halten und mit der anderen Hand fotografieren (und auch noch was im Display erkennen wollen?), dann halte ich die Entfernung von 13 cm zwischen beiden Armen / Händen für praktikabel, für bequem.

"Wie viele Bilder von rothaarigen Hinterköpfen"? - Da gibts einen Experten, der die Frage beantworten kann ;-)


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

29.01.2026 um 21:27
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:Ich habe bestimmt überlesen, wie du die 13 cm ermittelt hast.
Auf die traditionelle: Zollstock ;-) Hätte man die Metadaten von #580 könnte man auch sehen was die Kamera ermittelt hat, aber is halt nich.
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:Jemand hatte auch geschrieben, dass man in der kurzen Taktung und ohne Fehlversuche kaum einen solchen Ausschnitt hinbekommt, wenn man selbst seinen Hinterkopf fotografiert.
Weiß nicht ob noch wer, aber sowas habe ich auch mal geschrieben. Man muss gut zielen, was im Dunkeln äußerst schwierig ist. Auch wenn man die Position des Kopfes gut ermittelt hat hält man intuitiv dann trotzdem die Kamera falsch, weil das Objektiv nicht mittig in der Kamera sitzt und das macht bei der kurzen Distanz dann schon einen gut sichtbaren Unterschied.
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:Würde man jedoch in der einen Hand eine Perücke halten und mit der anderen Hand fotografieren (und auch noch was im Display erkennen wollen?), dann halte ich die Entfernung von 13 cm zwischen beiden Armen / Händen für praktikabel, für bequem.
Ich kenne mich mit Perücken nicht so aus, aber die haben eine Art feines Netz / Gewebe als "Unterbau" und die Haare sind darauf geknüpft, oder? Könnte mir vorstellen, dass man das sehen würde bei so einem Blitzbild auf kurze Distanz. Kann ich ohne weiteres aber nicht testen - mangels Perücken.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

29.01.2026 um 21:35
Zitat von cycliccyclic schrieb:kenne mich mit Perücken nicht so aus, aber die haben eine Art feines Netz / Gewebe als "Unterbau" und die Haare sind darauf geknüpft, oder? Könnte mir vorstellen, dass man das sehen würde bei so einem Blitzbild auf kurze Distanz. Kann ich ohne weiteres aber nicht testen - mangels Perücken.
auch wenn meine ärztliche Approbation hier schon häufiger in Frage gestellt wurde - aus praktischer Erfahrung kann ich sagen dass man diese Netzstruktur/den Kleber auf Fotos aus allen möglichen Perspektiven nicht sieht - eventuell müsste man da zusätzlich noch einen "approbierten" Friseur hinzuziehen um des lieben Friedens Willen.


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29.01.2026 um 22:08
@cyclic
Ich hoffe doch sehr (für alle Perückenträger), dass man "den Unterbau" nicht sieht! Auf Nahaufnahmen - weiss ich auch nicht.
Von der Handhabung finde ich es aber praktikabel: Der Fotograf reinigt und kämmt daheim die Perücke, trägt sie gut verpackt in den Dschungel, kann sie vor Ort mit einer Hand entnehmen, bissel aufschütteln und über die Faust gestülpt vor die Kamera halten. Geht schnell, geht mit einer Hand und die Perückenhaare bleiben sauber. Man muss auch keinen Ortswechsel vornehmen, um eine Person zu fotografieren, sondern kann das Teil zwischendurch im Sitzen aus der Tasche ziehen.


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29.01.2026 um 23:21
Zitat von kösterköster schrieb:eventuell müsste man da zusätzlich noch einen "approbierten" Friseur hinzuziehen um des lieben Friedens Willen.
Ja, aber kann nicht ein gelernter Friseurmeister recht gut beurteilen, ob das eine Perücke oder echtes Haar ist?
Aber anscheinend scheint es so einfach nicht zu sein, sonst hätte man wahrscheinlich längst etwas mehr Klarheit.


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29.01.2026 um 23:30
@Mienshao
meine persönliche Meinung / Vermutung zu "den Haaren" ist ohnehin dass der (vermeintlich) saubere Zustand auch von einer tagelangen Gefangenschaft herrühren kann, in deren Rahmen die beiden oder zumindest Kris, die Möglichkeit zum Duschen hatte.


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29.01.2026 um 23:41
Zitat von kösterköster schrieb:in deren Rahmen die beiden oder zumindest Kris, die Möglichkeit zum Duschen hatte.
Das wär schon verrückt, wenn die da einfach duschen konnten… Aber es gibt nichts, was es nicht gibt.
Wahrscheinlich ist es dann doch etwas realistischer, dass die Nachtfotos aus der ersten Nacht stammen und das Datum auf den 8.4. vorgestellt wurde.

Andererseits haben wir in den ersten vier Tagen die stetigen korrekten PiN-Eingaben, weshalb Kris und Lisanne noch irgendwie präsent gewesen sein müssen. Außerdem das Öffnen der Nummer der Gastmutter.
Es sei denn die Täter kannten die PiN vom ersten Tag an und ab dem 5.4. sahen sie keine Notwendigkeit mehr diese einzugeben.

Der Gedanke, dass sie bei ihren Entführern eine Woche lang bis zum aufnehmen von Foto #580 duschen bzw. Haarpflege betreiben konnten, ist für mich ganz seltsam.


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29.01.2026 um 23:52
Zitat von MienshaoMienshao schrieb:Der Gedanke, dass sie bei ihren Entführern eine Woche lang bis zum aufnehmen von Foto #580 duschen bzw. Haarpflege betreiben konnten, ist für mich ganz seltsam
ich bin da auch hin und her gerissen, die möglichen Szenarien wären doch etwa in der Art:
- das Foto zeigt Kris' Hinterkopf am ersten oder zweiten Tag, daher der "frische" Zustand der Haare, dann wäre das Datum aktiv von Täterseite verfälscht oder durch einen "technischen Kameradefekt" falsch datiert
- das Foto zeigt ihren Hinterkopf nach ca. einer Woche im Dschungel, sie hätte es dann geschafft ihre Frisur in einem sehr guten Zustand zu halten indem sie mit wenig Gesträuch etc. in Kontakt kam - kann ich mangels Erfahrung nicht einschätzen
- sie war aus sexuellen Motiven in Gewalt Dritter, die ihr aus diesem Motiv heraus die Möglichkeit zu einer Form von Basis-Körperpflege gaben, das Bild entstand nach einer Flucht aus dieser Gefangenschaft?
Ich denke schon, ohne die jeweiligen Szenarien hier in epischer Breite auszumalen, eine dieser Erklärungen müsste zutreffen


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30.01.2026 um 00:17
Zitat von kösterköster schrieb:das Bild entstand nach einer Flucht aus dieser Gefangenschaft
Ja, immer wieder Wahnsinn, wie viele die Nachtfotos als Folge einer „Flucht“ einordnen.
Vielleicht ist da ja wirklich was dran.
Man kann verschiedene Dinge spekulieren, aber es ist unmöglich das Eine dann tatsächlich zu beweisen. Obwohl man es natürlich gerne würde.


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30.01.2026 um 09:07
Zitat von cycliccyclic schrieb:Und natürlich hatte, wer immer die Bilder gemacht hat, Zugriff auf den Rucksack mit allen Sachen darin und hat diese kreativ genutzt. Schließlich wurde die Kamera ja im Rucksack gefunden.
Was ich bezüglich des Rucksacks ungewöhnlich finde, beide Gurte im Hüft und Bauchbereich waren nach Aussage von der Finderin verschlossen.
Dieses kann ich mir sehr gut auf einer Wanderung vorstellen, aber wer den Rucksack ablegt, die Gürtelschnallen öffnet, der verschließt diese doch danach nicht wieder.
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:Der Fotograf reinigt und kämmt daheim die Perücke, trägt sie gut verpackt in den Dschungel, kann sie vor Ort mit einer Hand entnehmen, bissel aufschütteln und über die Faust gestülpt vor die Kamera halten.
Wofür sollte wer auch immer so einen Aufwand betreiben?
Man muss auch bedenken, diese Haarfarbe ist in dieser Region äußerst untypisch. Die dortigen Bewohner haben hauptsächlich dunkle/schwarze Haare.
Zitat von MienshaoMienshao schrieb:Ja, immer wieder Wahnsinn, wie viele die Nachtfotos als Folge einer „Flucht“ einordnen.
Vielleicht ist da ja wirklich was dran.
Wissen tue ich es nicht, aber es war der 8 Tag und in dieser Zeit wurden sie noch sehr intensiv gesucht. Wenn sie irgendwo hätten flüchten können, waren sie für mich auch zeitnah gefunden worden. Bei einer Flucht hätten sie ja auch den Rucksack mit Inhalt dabei und warum wird dann Kris Handy nicht benutzt?
Kurios ist, am 11 Tag wird das Handy von Kris eingeschaltet und Einstellungen verändert.

Egal wie man es dreht und wendet, es wird kein "Schuh" draus.

Gibt es eigentlich irgendwas in der ganzen Komplexität seit dem sie in Boquete angekommen sind, was einem logisch vorkommt?


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