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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

29.970 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Verschwunden, , Südamerika ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

26.09.2026 um 10:04
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Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:13:54 Uhr Bild 507/508 nachweislich am Q1

Jetzt können sie zurück gegangen sein und auf dem Mirador ab 14:40 Uhr Mobilfunknetz gehabt haben oder weiter gegangen sein und hypothetisch gesehen auf den erhöhten Paddocks wieder Empfang gehabt haben.
Ja, das ist ja die Sache, weshalb ein einfaches Lost so schwer vorstellbar ist, da es eben Orte mit Empfang gibt, in die eine oder andere Richtung. Die Handys hatten nur kein Empfang, als die Notrufe gewählt wurden. Das mit den Zeiten ist auch schon dem Vater von Kris direkt aufgefallen; er sagt das, als er und seien Frau in Begleitung das erste Mal den Pianista Trail (glaube bis zum Paddock) laufen.
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Ich habe vor kurzer Zeit die eidesstattliche Aussage von Yaileth auf den Scarlet-Blog gelesen und sinngemäß fragt ein Beamter sie, ob sie technische Geräte/Handys bei Kris und Lisanne gesehen hat.
Aileen hat ja auch die Frage gestellt bekommen, wie viel Geld Kris usn Lisanne danke hatten. Als ob sie das gewusst haben könnte. Die Frage nach dem Geräten finde ich aber gar nicht so "sinnlos"; schließlich konnte man so sagen, was sie auf die Wanderung mitgenommen haben (und was man gegebenenfalls finden kann).
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Gutes Beispiel ist Feliciano Gonzales. Wenn es nach seinen "eidesstattlichen Aussagen" ginge, müsste der schon wegen den ganzen Widersprüchen schon lange wegen Falschaussage verurteilt sein.

Der wird ja niemals so blöd sein, zwei Mal unter Eidesstatt zu sagen, dass er die Mädchen am Morgen des 01.04. gesehen hat und im Fernsehen oder Podcast völlig gegenteiliges erzählen.
Da blicke ich auch nicht mehr ganz so durch, und das hätte ich mit bei Verschollen in Panama mehr gewünscht, dass man das nochmal auseinander "nimmt", was wer wo und wie sagt. Ein "geänderte" Aussage, die nicht eidesstattlich ist, ist streng genommen kein Verbrechen und natürlich auch kein Schuldeingeständnis. Trägt Natürlich zur Verwirrung bei und wirft Fragen auf. Für mich auf jeden Fall Plinios erste Aussage und dann seine zweite Aussage, die so wirkt, als würde er möglichst viel Abstand zwischen Sich und den Fall Kris und Lisanne bringen. Ingrid hat ja auch geBat, dass sie beide Mädels nicht kennt, dabei gibt es ein Foto vom gemeinsamen Volleyballspielen...


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

26.09.2026 um 10:07
Paar Versuche zu #510.

TL;DR: Wie schon vermutet nicht wirklich ergiebig.

Bekannt ist nur dass die Datei zwischen 928 und 960 kiB groß ist und dass das Bild sehr dunkel bzw. komplett schwarz sein soll, was bei der Kleinheit der Datei auch sehr plausibel ist.

Mein Setting:

Badezimmer - kein Fenster, fast alles weiß oder sehr helles grau und teilweise glänzend. Keinerlei Licht von außen.

  • 10 Fotos mit zugehaltenem Kameradisplay. Mit dem bloßen Auge sieht man auch nach längerer Gewöhnungszeit nichts - es ist halt zappenduster
  • 10 Fotos mit minimaler Displayhelligkeit. Display strahlt nach hinten helle Flächen an, die dann nach vorne reflektieren. Mit bloßem Auge kann man in Fotorichtung schemenhaft helle Gegenstände erkennen und sich außreichend orientieren.
  • 10 Fotos mit maximaler Displayhelligkeit. Sichtbarkeit mit bloßem Auge in Fotorichtung nur wenig besser als vorher
  • 10 Fotos wie vorher mit zusätzlichem Licht durch ein Handydisplay (OLED) auf minimaler Helligkeit, das ein graues Bild anzeigt und in Fotorichtung strahlt. Sichtbarkeit nochmal leicht höher
  • 10 Fotos wie vorher nur mit hellerem Zusatzlicht (Handydisplay auf ca 33% Helligkeit). Sichtbarkeit immer noch diffus aber jetzt spürbar besser.


Ergebnis:

Erkennen kann man auf keinem der Fotos irgendetwas. Die Bilder zeigen alle nur ISO-Rauschen in leicht unterschiedlicher Intensität.

Alle hat die Kamera mit exakt denselben Settings aufgenommen:
1/8s, F3.5, ISO1600.

Bis auf den letzten Versuch schwanken die Dateigrößen in allen Versuchen rund um die Größe von #510. Merkwürdiger Weise sind gerade im ersten Versuch die meisten Bilder etwas größer als 960 kiB (kann auch Zufall sein)
Nur im letzten Versuch sind alle Dateien größer als 960, 2x aber auch da nur sehr knapp.

Fazit:

Im Dschungel wird die Umgebung dunkler und tendenziell weiter entfernt gewesen sein. Halbwegs ausschließen kann man daher nur relativ helles Fremdlicht.
Ansonsten kann es zwischen zappenduster und einem sehr schummrigen Licht, dass gerade zur groben Orientierung reicht, aber alles gewesen sein.

Was ich ohnehin nicht testen kann ist: Wie stark leuchten die Wolken von den Lampen der Siedlungen? Insbesondere Boquete - trotz Bergen dazwischen. Hängt sicher auch von der Wolkenhöhe und -dichte ab.


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26.09.2026 um 11:00
Zitat von luna00luna00 schrieb:Da blicke ich auch nicht mehr ganz so durch, und das hätte ich mit bei Verschollen in Panama mehr gewünscht, dass man das nochmal auseinander "nimmt", was wer wo und wie sagt.
Findet man ja alles in dem entsprechenden Koudekaas-Blogpost, den ich mehrfach verlinkt hatte. Ist halt sehr viel und durch Scarlets Einschübe noch viel länger. Das würde das Buch fast alleine füllen.
Zitat von luna00luna00 schrieb:Ingrid hat ja auch geBat, dass sie beide Mädels nicht kennt, dabei gibt es ein Foto vom gemeinsamen Volleyballspielen...
Sie hat was? Und es gibt ein Foto? Ich kenne glaube ich nur ein Volleyball-Foto und da sehe ich drei wahrscheinlich weibliche Mitspielerinnen, von denen man zwei, mit etwas Fantasie, für K & L halten kann. Die dritte verschwommene Gestalt (im gelben Kleid) soll Ingrid sein? (Eileen ist es wohl nicht, aber mehr kann ich da nicht erkennen).


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26.09.2026 um 12:31
Zitat von luna00luna00 schrieb:Ingrid hat ja auch geBat, dass sie beide Mädels nicht kennt, dabei gibt es ein Foto vom gemeinsamen Volleyballspielen...
Hier muss ich Ingrid mal in Schutz nehmen. Sie hat nie behauptet, dass sie die beiden nicht kennt...


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26.09.2026 um 15:09
Zitat von cycliccyclic schrieb:Bekannt ist nur dass die Datei zwischen 928 und 960 kiB groß ist und dass das Bild sehr dunkel bzw. komplett schwarz sein soll, was bei der Kleinheit der Datei auch sehr plausibel ist. (...)

Fazit:
Im Dschungel wird die Umgebung dunkler und tendenziell weiter entfernt gewesen sein. Halbwegs ausschließen kann man daher nur relativ helles Fremdlicht. Ansonsten kann es zwischen zappenduster und einem sehr schummrigen Licht, dass gerade zur groben Orientierung reicht, aber alles gewesen sein.
M.a.W.: Das spricht dafür, dass das gelöschte Bild sehr wahrscheinlich nicht in zeitlicher Nähe zu Bild #509 (am Q1) - also bei Tageslicht und am 1. April 2014 - aufgenommen worden ist. Sondern im Dunklen.

Was angesichts der "Nachtfotoserie" ab #511 dafür spricht, dass es am 8. April 2014 in zeitlicher Nähe zu den darauffolgenden Fotos aufgenommen worden ist.

Da es bei diesen Fotos - vermutlich - darum ging, mit Verwendung des Blitzes auf sich aufmerksam zu machen und die Canon dafür intensiv genutzt wurde, müsste auch die Wahrscheinlichkeit erhöht sein, dass es bei der Bedienung im Dunklen bewusst oder unabsichtlich gelöscht worden ist.

Oder liege ich völlig daneben?


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26.09.2026 um 15:47
Zitat von OriginesOrigines schrieb:M.a.W.: Das spricht dafür, dass das gelöschte Bild sehr wahrscheinlich nicht in zeitlicher Nähe zu Bild #509 (am Q1) - also bei Tageslicht und am 1. April 2014 - aufgenommen worden ist. Sondern im Dunklen.
#509 ist das gelöschte Bild. Du meinst sicherlich #507/#508. Ich verstehe allerdings die Schlussfolgerung nicht ganz. Man könnte argumentieren dass wenn #509 bereits ein Blitz-Bild hätte werden sollen, dann hätte man da ja schon gemerkt, dass der Blitz scheinbar deaktiviert war und entsprechend hätte er bei #510 dann funktioniert.

Fotos unabsichtlichen löschen ist schon ein besonderes Kunststück (wie ein paarmal erklärt). Warum man #509 absichtlich hätte löschen und damit im Dunkeln Zeit verschwenden sollen, wo man doch offensichtlich in extrem kurzen Intervallen blitzen wollte, erschließt sich mir auch überhaupt nicht.

Tendenziell für mich eher Anzeichen dass #509 noch kein Nachtbild war.


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26.09.2026 um 18:23
Zitat von cycliccyclic schrieb:Ich verstehe allerdings die Schlussfolgerung nicht ganz.
Kein Wunder. Murks, Quatsch, Käse von mir. Weil ich mich vertan habe (dachte #510 sei das gelöschte Foto). Deshalb funktioniert meine Schlussfolgerung nicht.
Sorry!


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26.09.2026 um 18:58
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Was angesichts der "Nachtfotoserie" ab #511 dafür spricht, dass es am 8. April 2014 in zeitlicher Nähe zu den darauffolgenden Fotos aufgenommen worden ist.
Dazu möchte ich nochmal kurz erinnern: Das gelöschte Bild 509 kann auch irgendwann zwischen dem 01.April und dem 08.April aufgenommen worden sein. Wir kennen weder Aufnahme- noch Löschzeitpunkt.


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30.09.2026 um 00:10
Zitat von AnthuriumAnthurium schrieb am 13.09.2026:Um auf das Thema der Taschenlampe zurückzukommen: Falls sie während ihrer Wanderung eine Taschenlampe dabei hatten, benutzten sie diese in der Nacht vom 7. auf den 8. April nicht. Die 100 Nachtfotos zeigen keinen Lichtstrahl einer Taschenlampe.
Entweder war die Taschenlampe bereits defekt, oder sie hatten gar keine mitgenommen.
Das von der Lost-Fraktion favorisierte Szenario dieser Nacht, man reagierte auf eine Wahrnehmung, welche es möglich erschienen ließ, dass ein Suchtrupp in der Nähe operierte, ist meiner Meinung nach in Gänze unstimmig.

@cyclic hat ja in mehreren Beiträgen, die sehr wahrscheinliche Notwendigkeit einer Lichtquelle, bei der Bedienung der Kamera hervor gehoben.

Selbst wenn die vermutete Taschenlampe, theoretisch bei längerem Gebrauch in den Nächten zuvor schon hätte leer sein können...die Handy-Lampe war es nicht.

Und...mal die Hand aufs Herz...wenn ich die eh anhabe, wird die auch mal 1 bis 2 Minuten in Richtung des vermuteten Suchtrupps, den man mit den Blitzen auf sich aufmerksam machen möchte, geschwenkt. Oder will man nach einer Woche im Dschungel noch Akku sparen, bis Anfang Mai der nächste Trupp vorbei kommt ? Nein das ist unrealistisch....

Und das Handy bleibt auch wenige Stunden später im Rucksack. Die Beiden sind doch nicht dumm ! Die Suchmannschaften wären noch in unmittelbarer Nähe. Und die beiden Frauen wissen, dass sie von diesen Trupps mit entsprechendem Equipment geortet werden können, auch wenn ihre eigenen Handys, keinen Kontakt zum Netz haben.

Was macht man stattdessen? Man lässt es an einem Mittag an einem der folgenden Tage, unter handytechnisch bisher nicht zu klärenden näheren Umständen, fast leernudeln.

Das macht mal richtig Sinn. Nein....da liegt unser Handyexperte @Offshore7 goldrichtig. Die Handynutzung ist von vorne bis Hinten lebensfremd.

Sorry, für das verspätete Aufgreifen des Themas, bin beim Nachlesen nach der Sommerpause, noch 10 Seiten zurück.....


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30.09.2026 um 00:39
Zitat von EDGARallanPOEEDGARallanPOE schrieb:bin beim Nachlesen nach der Sommerpause
Apropos Sommerpause...

Bin diesen Sommer mit Nachbarn unter die Bootsfahrer gegangen. Haben ein kleines aber feines Boot am Anleger liegen....

In der Hitzewelle, den tropischen Nächten , nach den Fahrten Abends, bis weit nach Mitternacht mit Bierchen direkt am Wasser gesessen. In T-Shirt und kurzer Hose, ohne Probleme.

Am letzten Wochenende als es noch schön warm war auch....allerdings mit einem großen Unterschied...das Wasser im Fluss war Ende September bei weitem nicht mehr so aufgeheizt, wie noch im Hochsommer. Kleidung: Jogginghose und T-Shirt.

Und siehe da...als um 20 Uhr, die Nacht herein brach, wurde es schon unangenehm kühl. Gegen 21 Uhr hatte ich im T-Shirt das Gefühl, vor einem geöffneten Kühlschrank zu sitzen. Als wir um 21 Uhr 30 aufbrachen, liefen wir nach etwa 200 Metern Entfernung zur Uferlinie in eine "Wärmewand".

Das Wasser hat eine kolossale Wirkung, auf die gefühlte Temperatur die an der Haut ankommt. Ein mehrtägiges verharren quasi direkt am Gebirgsquebrada scheidet für mich aus. Das hält keiner aus. Zudem die beiden Frauen auch nicht mit einer langen Hose, ihre Beine vor Kälte schützen konnten.


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30.09.2026 um 13:27
Hallo, ich bin neu im Forum, beschäftige ich mich aber schon länger mit dem Sachverhalt. Ich nutze nur Sekundärquellen, d.h. ich habe keine Ortskenntnisse, noch spreche ich spanisch.
Was ich mich vor allem frage ist: Warum sollte sich jemand die Mühe gemacht haben Mobiltelefone aufwendig zu manipulieren, die er*sie auch hätte einfach verschwinden lassen können?
Meine zweite Frage betrifft das Erdbeben am 2.4.2014 mit Richtstärke 5,8 in Panama. Kann das Auswirkungen auf die beiden Verschollenen gehabt haben?
Ich freue mich über Antworten.


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30.09.2026 um 20:01
Zitat von MariaanaMariaana schrieb:Was ich mich vor allem frage ist: Warum sollte sich jemand die Mühe gemacht haben Mobiltelefone aufwendig zu manipulieren,
Wie aufwändig wäre das denn mindestens gewesen? Also wie viel hätte man da machen müssen damit es für die (nur bedingt arbeisfreudigen) Digital-Forensiker gereicht hätte?
Zitat von MariaanaMariaana schrieb:cht haben Mobiltelefone aufwendig zu manipulieren, die er*sie auch hätte einfach verschwinden lassen können?
Wie sicher hätten sich Täter sein können, dass es auch ohne Telefone (mit geloggten Notrufversuchen), gereicht hätte damit die Ermittler eine 180°-Wende vollziehen, so wie sie es dann ja gemacht haben?
Zitat von MariaanaMariaana schrieb:Meine zweite Frage betrifft das Erdbeben am 2.4.2014 mit Richtstärke 5,8 in Panama. Kann das Auswirkungen auf die beiden Verschollenen gehabt haben?
Woran denkst du dabei? Hat das Beben denn auf irgendwen in der Region eine Auswirkung gehabt? Beben der Stärke 5 bis 6 ereignen sich durchschnittliche 4.5x täglich bzw. 1600x pro Jahr (Wikipedia Richterskala) und in > 100km ist das vermutlich noch spürbar, mehr aber wohl nicht.

Ort 60km südlich von David im Meer:
https://latina-press.com/news/177585-lateinamerika-erdbeben-der-staerke-5-8-vor-panama/


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

30.09.2026 um 20:09
Ich will mal vorsichtig auf deine Beträge eingehen.
Zitat von EDGARallanPOEEDGARallanPOE schrieb:Die Handynutzung ist von vorne bis Hinten lebensfremd.
Daher meine Annahme eines Foul-Play.
Mich irritiert schon der Anfang. Beide Handys hatten beim Start gegen 11 Uhr eine Akkukapazität von 50% gehabt und wurden vorher auch nicht für eine eventuell längere Tour aufgeladen.
Lisannes Handy hatte einen Akku von 1500 mAh. Dieses ist nicht einmal ein Drittel von meinem aktuellem Handy, welches eher als Einsteigermodell gesehen werden kann und knapp unter 200 Euro kostete.
Worauf ich hinaus will:
Es steht geschrieben, es wurde Google-Maps benutzt, angefangen in der Sprachschule, beendet als sie auf dem Mirador standen.
Für mich sollte damit der Eindruck erweckt werden, sie hätten mit diesem Hilfsmittel, den Weg bis auf dem Gipfel des Mirador zurückgelegt und ich unterstellte einfach Mal, wenn es auf dem Mirador geschlossen wurde, haben sie ihr Ziel erreicht und wussten mit Unterstützung von Google-Maps, dass sie auf dem Gipfel standen.
Dem ist doch überhaupt nicht so.
Technisch gar nicht möglich gewesen.
Theoretisch lief es im Hintergrund weiter und hätte in meiner Welt auch über GPS den Standort sehen können (auf grünem Hintergrund). Ok, ich akzeptiere, dass dieses kein Datenvolumen verbraucht, aber auch keine exorbitanten oder ersichtlich große Akku-Kapazitäten?

Ich meine @Offshore7 schrieb, dass diese Information über das Aktivieren und das Deaktivieren von Google-Maps in der Auswertung des NFI ersichtlich ist.

In der Komplexität dieses Falles gibt es die Experten @Offshore7 (Handyauswertung) und @cyclic (Fotos), welche ja nach besten Wissen und Gewissen uns die Umstände fachlich erklärbar machen, aber es kann doch nicht so unterschiedlich viele "Baustellen" geben und umgekehrt kann es doch keinen geben, welcher "alles" manipuliert hat und selbst bei dieser Hypothese würde sich die Frage stellen, warum sollte dieses jemand oder eine Behörde tun?
Zitat von EDGARallanPOEEDGARallanPOE schrieb:Und die beiden Frauen wissen, dass sie von diesen Trupps mit entsprechendem Equipment geortet werden können, auch wenn ihre eigenen Handys, keinen Kontakt zum Netz haben.
Dieses Satz kommentiere ich nicht, denn dieses werden andere tun und ich weiß schon wie dieses aussehen wird :)

Für mich liegt ein Anfangsverdacht eines Foul-Play schon darin begründet, dass sich beide Handy am 01.04. fast gleichzeitig gegen 17:52 Uhr ausschalten.
Warum sollten sie dieses getan haben, um zum Beispiel Akku-Kapazität zu sparen?
Sie könnten doch gar nicht wissen, ob vielleicht weinige Minuten später ein hilfsbereiter Indigener vorbeikommt und denen den Weg zurück zum Mirador oder Boquete erklärt. Zudem man auch nicht außer acht lassen darf, dass es eigentlich nur ein vor und zurück gibt, wenn man sich aus welchen Gründen auch immer, nicht mit kurzen Hosen den Weg durch den dichten Urwald gesucht hat oder einem Bach oder Flussbett folgte, anstatt auf dem Weg zu bleiben.

Warum gibt es keine weiteren Tag-Fotos mehr?
Laut Daten vergehen bis zu den Nachbildern 8 Tage. Man hat sich im Regenwald verlaufen, da fällt einem ja irgendwann Mal die Palme auf den Kopf. Will Zeit überbrücken oder ihr Schicksal dokumentieren, aber nichts dergleichen passiert!

Das ist doch genauso "schräg" und unerklärlich, wie die Nachtbilder zu deuten sind!

Wenn man von einem Verlaufen ausgeht, dann ist überspitzt gesagt den beiden außer den Notrufen und den Nachtbildern erschreckend wenig eingefallen.

Dieses Verhalten ist mir dermaßen weltfremd, dass ich mir selbst ein Verlaufen kaum mehr vorstellen kann und für eine Foul-Play Theorie passen die Notrufe an 3 Tagen nicht zusammen.

Gibt es eigentlich jemanden, für wen das Auffinden von der Kamera und ihren Handys von Nutzen gewesen wäre?


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30.09.2026 um 20:11
Zitat von cycliccyclic schrieb:Wie sicher hätten sich Täter sein können, dass es auch ohne Telefone (mit geloggten Notrufversuchen), gereicht hätte damit die Ermittler eine 180°-Wende vollziehen, so wie sie es dann ja gemacht haben?
Konnten Täter denn im vorherein wissen dass die Ermittler eine 180Grad-Wende vollziehen würden?Wohl kaum...

Und was wäre wenn keine Mobiltelefone (und eventuell auch kein Rucksack)aufgetaucht wären?

Niemand hätte irgendeine Spur oder einen Anhaltspunkt für irgendetwas gehabt und der Fall wäre ohne Erkenntnisse zu den Akten gelegt worden.
Und vor allem hätte dieser Fall bei weitem nicht die mediale Aufmerksamkeit bekommen....und das ist etwas was jeder Täter doch tunlichst vermeiden würde.


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30.09.2026 um 20:31
Zitat von goldenerreitergoldenerreiter schrieb:Niemand hätte irgendeine Spur oder einen Anhaltspunkt für irgendetwas gehabt und der Fall wäre ohne Erkenntnisse zu den Akten gelegt worden.
Nö, dann wären wohl die anberaumten Durchsuchungen durchgeführt worden. Die 180°-Wende war doch klar auf das Auffinden des Rucksacks zurückzuführen (mit lustigen Begründungen, wie dass das Geld im Rucksack quasi schon allein Beweis für ein Nicht-Verbrechen sei - und das obwohl den Rucksack ja nun mehrere nicht gerade reiche Leute in den Fingern hatten, die auch kein Geld daraus geklaut haben).
Zitat von goldenerreitergoldenerreiter schrieb:Konnten Täter denn im vorherein wissen dass die Ermittler eine 180Grad-Wende vollziehen würden?Wohl kaum...
Sie konnten es hoffen und alles dafür tun. Bisschen Telefone bedienen, Notrufe im garantierten Funkloch absetzen, aber nur extremst kurz anlassen (nicht dass die Dinger noch GPS-Positionen loggen), Fotos mit (zu kleinen) Papierschnipseln, (zu klein zusammengeknoteten) Tüten und nem rotblonden Hinterkopf machen und ansonsten bei den 97 anderen Fotos immer hübsch an all dem vorbei fotografieren (sonst fällt noch jemandem auf, dass die Installationen in der Form eigentlich ganz wenig Sinn machen).
Wenn es so war hat es geklappt. Sehe nicht wie man daraus ein Gegenargument konstruieren will, dass es geklappt hat.


Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Laut Daten vergehen bis zu den Nachbildern 8 Tage.
Also eigentlich ziemlich genau 6 1/2 Tage.


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30.09.2026 um 20:57
Zitat von cycliccyclic schrieb:Nö, dann wären wohl die anberaumten Durchsuchungen durchgeführt worden.
und bei den Durchsuchungen hätte man was finden sollen?
Die Tater hatten 10 Wochen Zeit Rucksack und 2 Leichen verschwinden zu lassen...ein Rucksack wäre kein Problem und 2 Leichen im Dschungel oder in einem Fluss auch nicht.
Ich halte keinen Täter für so naiv diese Dinge nach 10 Wochen in seinem Haus zu behalten.
Zitat von cycliccyclic schrieb:Sie konnten es hoffen und alles dafür tun. Bisschen Telefone bedienen, Notrufe im garantierten Funkloch absetzen, aber nur extremst kurz anlassen (nicht dass die Dinger noch GPS-Positionen loggen), Fotos mit (zu kleinen) Papierschnipseln, (zu klein zusammengeknoteten) Tüten und nem rotblonden Hinterkopf machen und ansonsten bei den 97 anderen Fotos immer hübsch an all dem vorbei fotografieren (sonst fällt noch jemandem auf, dass die Installationen in der Form eigentlich ganz wenig Sinn machen).
Wenn es so war hat es geklappt. Sehe nicht wie man daraus ein Gegenargument konstruieren will, dass es geklappt hat.
Was hier fast nie gemacht wird ist dass man sich mal in einen potentiellen Täter reinversetzt.Denn auch Täter haben Gefühle wie Angst.
Hoffen dass etwas klappern könnte wenn man es leichter haben könnte macht für mich wenig Sinn.

Dazu sind diese angeblichen falschen Fährten dermassen banal....
Beim Telefon wäre der Klassiker eine gefakede Mail an die Eltern ein todsicherer Hinweis auf einen Unfall gewesen....so wie es sich hier darstellt wirft das Nutzungsverhalten doch Fragen auf (und das was uns auffällt soll den Tätern nicht aufgefallen sein?Nämlich dass keinerlei Notruf verdächtig erscheint?)

Die Nachtfotos machen den Fall erst so richtig kurios und sind auch keinerlei falsche Fährte.Auch hier hätte ich bspw. wirklich ein gut erkennbares SOS ausgelegt um etwas vorzutäuschen.

So richtig kurios ist aber der Knochenfund:Wie will ich das verstehen wenn jemand eine Leiche mit Kalk versetzt und somit anatomische und chemische Kenntnisse besitze aber dann nicht auf die Idee komme dass einem Forensiker das auffällt?


Und alles zusammen ergibt genau das was die Autoren selbst immer gesagt haben:Das wären zu viele seltsame Zufälle auf einmal.


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30.09.2026 um 23:17
Zitat von cycliccyclic schrieb:Sie konnten es hoffen und alles dafür tun. Bisschen Telefone bedienen, Notrufe im garantierten Funkloch absetzen, aber nur extremst kurz anlassen (nicht dass die Dinger noch GPS-Positionen loggen), Fotos mit (zu kleinen) Papierschnipseln, (zu klein zusammengeknoteten) Tüten und nem rotblonden Hinterkopf machen und ansonsten bei den 97 anderen Fotos immer hübsch an all dem vorbei fotografieren (sonst fällt noch jemandem auf, dass die Installationen in der Form eigentlich ganz wenig Sinn machen).
Wenn es so war hat es geklappt. Sehe nicht wie man daraus ein Gegenargument konstruieren will, dass es geklappt hat.
Nehmt es mir nicht übel, aber die Diskussionen über mögliche, aber unbewiesene Datenmanipulationen aus nicht nachvollziehbarem Grund nimmt für mich teilweise etwas viel Raum ein in der Betrachtung des Falles. Das ist zwar technisch hochinteressant, aber einen konkreten, greifbaren Hinweis auf eine Manipulation täterseits konnte ich noch nicht erkennen (korrigiert mich falls ich falsch liege) und die Wahrscheinlichkeit dass es zu etwas führt halte ich nach 10 Jahren für gering. Anders wäre es, falls die Originaldaten nochmal zur Untersuchung freigegeben würden.

Eine stimmige Foul Play Theorie klappt auch ganz ohne Datenmanipulation und ohne platzierte Hinweise. Will man den Fall noch lösen und ein mögliches Verbrechen aufklären müsste man nochmal die lokalen Verdächtigen auf Links drehen und hoffen, dass hier noch jemand auspackt. Gerade wenn aufwändige Datenmanipulation im Spiel war sollte es Mitwisser geben.


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30.09.2026 um 23:47
Zitat von goldenerreitergoldenerreiter schrieb:Die Nachtfotos machen den Fall erst so richtig kurios und sind auch keinerlei falsche Fährte
Die Bilder wurden mMn. mit Sicherheit hier gemacht:
Screenshot 20260606 223131 Samsung Brows
Ich glaube die Längen-Breitenangabe ist Metergenau oder zumindest annähernd.
Das ist abschüssiges Gelände.
Da ist ein Weg, der nur 80 Meter entfernt ist.
dszwischen sind Bäume und wahrscheinlich Pflanzenvegeration durch die man aber durch kommt.
Der Boden wird teils recht steinig und rutschig sein, gerade jetzt, wo noch 'Regenzeit' ist.
Wenige Meter unterhalb von dem Punkt ist ein Bach, den die 2 Frauen vielleicht haben plätschern hören,–dachten es wäre ein Wasserfall(?).

Kris scheint den Fotos nach gern voran gegangen zu sein. Abenteuerlustig. Ich denke, sie hörte da was, und ging da zum vermeindlichen Wafferfall. Lisanne folgte ihr, denn, was sollte sie such sonst machen.
Die Arbeit war weg und sie wollten was erleben.
Wie ich schonmal dachte, wird eine ausgerutscht sein und die andere mitgerissen haben, unabsichtlich.

Der abschüssige Teil sieht nach Romans Video so aus, als ob dort mehrere Stufen, ein oder mehrere Meter tief, wie bei einem Steinabbruch sind.
So wie auf den Bild/Bildern.

Ich traue mir das leider nicht zu, nach Panama zu fliegen und vom Weg aus bis dahin zu gehen.
Dad sind wohl einige Km teils bergauf.
Eine Alternativroute zu der 80 Meter Route, wäre, den Weg etwas weiter zu gehen, bis man zu dem Bachlauf kommt. Halt erst im Winter, wenn es da nicht mehr so regnet usw.

Anstatt den direkten Weg, also die 80 Meter den Berg dort bergab zu gehen, wäre es wohl möglich den Weg durch den Wald zu verlängern und dadurch relativ gerade am Berg/Hügel entlang zu gehen. Schwer zu beurteilen. Das könnten dann wenige 100 Meter sein.
In einem Team aus mindestens 3 Leuten, die erst einen Tag dort hinwandern, dort Zelten, und früh morgens dann den Weg Schritt für Schritt 'mit Werkzeug' gehen, sollte das kein Problem sein.

Es ist sehr schade, dass das so weit weg ist und ich nicht weis, ob ich das gesundheitlich schaffen könnte, weil ich bin mir sicher, dass diese Steinwand dort auch noch in 100 Jahren exakt so vorzufinden ist.

Da muss nur mal einer hin, der sportlich ist.

Der Sinn des Unternnehmens wäre halt fraglich. Man wird da heute nichts mehr finden

Es stellt sich halt die Frage, wie die Kamera von dem Ort an dem sie starben, unbeschadet in den Rucksack gekommen sind und dann Wochen später funktionstüchtig aufgefunden worden sind, da irgendwo, angeblich.


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Das rätselhafte Verschwinden von Kris Kremers & Lisanne Froon

30.09.2026 um 23:56
Zitat von TatumTatum schrieb:Eine stimmige Foul Play Theorie klappt auch ganz ohne Datenmanipulation und ohne platzierte Hinweise. Will man den Fall noch lösen und ein mögliches Verbrechen aufklären müsste man nochmal die lokalen Verdächtigen auf Links drehen und hoffen, dass hier noch jemand auspackt. Gerade wenn aufwändige Datenmanipulation im Spiel war sollte es Mitwisser geben.
Oder aber zeigen, dass Lost/Unfall sehr unwahrscheinlich ist. Gelingt das, könnte wohl am ehesten der Fall nochmals offiziell aufgerollt werden. Es bliebe dann nur noch Foulplay.

Das Telefonverhalten ist für mich ein starkes Argument gegen Lost/Unfall, genauso wie die Tatsache, dass die beiden zu zweit waren. Bei einem Unfall müssten beide verunfallt sein. Wie viele Unfälle gab es auf dem Pianista schon? Und dann auch noch spurlos verunfallen…und verlaufen kann man sich ja auch kaum. Auch die Trailbeschaffenheit spricht gegen Lost/Unfall. Auch die Statistik zum Pianista Trail; es gab ja noch keinen weiteren Fall, wo Touris plötzlich und für ewig „lost-Unfall“ waren.
Weitere Argumente gegen Lost/ Unfall?


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01.10.2026 um 07:51
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:beim Start gegen 11 Uhr eine Akkukapazität von 50% gehabt und wurden vorher auch nicht für eine eventuell längere Tour aufgeladen.
...was ja dafür sprechen könnte, dass sie auch keine lange Tour geplant und eher spontan eine Wanderung geplant haben.


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