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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

2.588 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Serienmörder, 1989, 1993 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

08.12.2019 um 14:22
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Der Fall des Frauenmörders Günther Kühnapfel von 1977, ist der 5. Fimfall, hier ab Minute 34.
Danke für´s einstellen, von Kühnapfel hatte ich bis jetzt nichts gehört. Auch wenn man googelt findet sich nichts. Das scheint wohl eher eine lokale Angelegenheit gewesen zu sein.
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Ich frage mich nur, was in (Ehe)Frauen vorgeht, die Betretungsverbote von Zimmern und Kellern einfach so akzeptieren und hinnehmen.

Da muss man sich doch fragen, welchem Zweck so ein Zimmer dienlich ist. Männer hatten in der Geschichte immer gerne Rückzugsräume, früher gabs das "Herrenzimmer" oder "Jagdzimmer". Das ist aber nicht zu vergleichen, mit einem Verbot, ein Zimmer zu betreten. Welches dann auch noch in Abwesenheit des Mannes abgeschlossen ist.


Bei einer Frau müssten doch die Alarmglocken angehen, wenn der Ehemann das Betreten eines Zimmers ausdrücklich "verbietet" und die Schlüssel stets bei sich trägt.
Das frage ich mich auch und wenn man nur neugierig darauf ist, was der Mann in diesem Zimmer so geheimes tut, dass man es nicht wissen darf. Pornos gucken und Pornohefte lesen, das ist etwas, was man evtl. auch nicht vor der eigenen Frau macht, aber deswegen absperren? Aber ausdrücklich verbieten und die Schlüssel bei sich tragen? Das würde ich mich schon fragen, ob ich die Frau oder die Wirtschafterin bin. So nach dem Motto: für den Haushalt bist du zuständig, aber ich tue, was ich will, alleine weggehen inclusive. Wäre für mich ein Fall, die Koffer zu packen und zu gehen.
Zitat von AngelLostAngelLost schrieb:Insgesamt darf man auch die Scham nicht unterschätzen, wenn man als Partner/in bestimmte Verhaltensweisen des anderen im Nachhinein zugeben würde, und die Erwartung von Vorwürfen a la „Warum bist du dann bei ihm geblieben?“
Um solchen Frauen Vorwürfe machen zu dürften, muß man erst einmal in deren Lage sein. Dummes Gerede nützt da gar nichts, da schämen sich die Frauen noch mehr. Das sind in der Regel Frauen, die von vorneherein nur wenig Selbstbewußtsein haben und denen der Rest dann noch zertrümmert wurde. Oder sie schweigen aus Scham, wenn sie etwas wissen, wie Du sagst. Es ist leider so, dass Frau immer in Nachhinein alles gesehen und gehört haben muß :(
Zitat von AngelLostAngelLost schrieb:Ich glaub im Übrigen auch nicht dran, dass eine Person, die Menschen grausamste Dinge antut, gegenüber nahestehenden Personen ausschliesslich liebevoll und treusorgend ist.
Die nahestehenden Personen sind aber ihr bester Schutz, die ihnen den nötigen Anstrich von Seriosität geben. Da muß man fast liebevoll und treusorgend sein, denn niemand kann garantieren, dass diese Personen, wenn man sie schikaniert oder sogar quält, doch nicht mit evtl. Beobachtungen eines Tages zur Polizei gehen.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

08.12.2019 um 15:07
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Die waren ja jeweils nur zu zwei Personen, HR mit Alice, danach HR mit neuer Partnerin. Das Haus hatte aber 200 qm, da war evtl. gar kein Bedarf mehr da, bei einem älteren Paar, den Raum anders zu verwenden, da man schon mehr als genug Wohnraum hatte.
Der Elan etwa umzugestalten ist bei so älteren Herrschaften dann auch oft nicht mehr vorhanden. Da kommen dann gesundheitliche Beeinträchtigungen dazu und man ist froh, wenn man den Alltag bewältigt bekommt und evtl. noch mal einen Urlaub machen kann. Damit man mal einen Tapetenwechsel hat.
Im Großen und Ganzen würde ich Dir da zustimmen. Aber soweit man beurteilen kann, waren sowohl Alice wie auch HR Mitte der 90er noch nicht so klapprig. Und wenn man ein Haus kauft, guckt man sich ja evtl doch mal um. Und wenn man etwas vermögend ist, so wie der HR, dann beauftragt man ggf auch jemanden. Haben sie nicht. Aber sei es, wie es ist. Ich denke aber darüber hinaus, der HR hat ja irgendwas und irgendwie geguckt. Er fand ja beispielsweise den Perso und die Waffe und Munition usw. Und das brachte er nicht zur Polizei oder entsorgte es im Müll oder so, nein, er brachte es zum verstecken zu einem weiteren Bekannten.


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08.12.2019 um 17:30
Das Herr R. diesen Koffer nicht bei der Polizei abgab, sondern einem Freund in Verwahrung gab,
lässt einen doch sehr nachdenklich zurück. Was wollte er mit den ganzen Hinterlassenschaften,
der Munition, der Waffe, dem alten Perso ? Zu dem Zeitpunkt war er bereits ein älterer, wahrschein-
lich doch bereits erkrankter Herr, was alles noch rätselhafter macht. Eine rationale und "harmlose"
Erklärung fällt mir derzeit dafür nicht ein...


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

08.12.2019 um 17:51
Zitat von AnneOnedinAnneOnedin schrieb:Eine rationale und "harmlose"
Erklärung fällt mir derzeit dafür nicht ein...
Mir auch nicht, aber das gilt mittlerweile für die Zeit nach dem Suizid von KWW sowieso. Wenn ich die Witwe von KWW gewesen wäre, hätte ich dieses Zimmer schnell entmüllen lassen, zumal ihr verstorbener Gatte hoch verschuldet war. Damit war eine Versteigerung des Hauses mehr als wahrscheinlich. Aber da kam Herr R. und "übernahm" Frau und Haus.


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08.12.2019 um 18:10
Zitat von AnneOnedinAnneOnedin schrieb:Das Herr R. diesen Koffer nicht bei der Polizei abgab, sondern einem Freund in Verwahrung gab,lässt einen doch sehr nachdenklich zurück. Was wollte er mit den ganzen Hinterlassenschaften,der Munition, der Waffe, dem alten Perso ? Zu dem Zeitpunkt war er bereits ein älterer, wahrschein-lich doch bereits erkrankter Herr, was alles noch rätselhafter macht. Eine rationale und "harmlose"Erklärung fällt mir derzeit dafür nicht ein...
Das ist in der Tat sehr merkwürdig. Wenn man etwas in Verwahrung gibt, hat man doch die Absicht es auch wieder abzuholen. Der Zeitpunkt der Übergabe des Koffers an Autohändler Michael V. mit Waffe, Munition und Führerschein des KWW lag kurz nach dem ersten Besuch von Herrn Sielaff und 5 Jahre vor dem Tod des HR. Sofern die Angaben des Michael V. korrekt waren.
HR war sicher schon gesundheitlich beeinträchtigt, umso merkwürdiger finde ich es , dass er die Sachen zur Aufbewahrung gab und nicht gleich im Elbe- Seitenkanal versenkt hat. Wozu sollte ein bereits erkrankter und älterer Mann, der in Rente ist, diese Dinge noch verwenden?
Meine Vermutung ist, dass HR nach dem Besuch des Herrn Sielaff evtl. mit einer Hausdurchsuchung rechnete und er wollte keinesfalls, dass Waffen und Munition dabei entdeckt und er wegen Verstoß gegen das Waffengesetz Probleme bekommt.
Denn da wäre er nicht damit durchgekommen zu sagen, ups, eine Waffe und Munition, da habe ich nichts mit zu tun, gehörte meinem Vorbesitzer, ich wusste gar nicht, dass die im Koffer waren...Eine Waffe besitzt waffenrechtlich derjenige, der die tatsächliche Gewalt über die Waffe ausübt, das ist in diesem Fall Hauseigentümer HR.
Es wäre sicher sehr schwer zu erklären, dass man da seit gut 20 Jahren eine Waffe und Munition vom Vorbesitzer des Hauses in einem Koffer hat, von der man nichts wusste.
Aber wie gesagt, er hätte die Waffe und Munition auch entsorgen können und fertig.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

08.12.2019 um 18:47
Da HR und KWW (und dann wohl auch das soziale Umfeld und ggf mehr Lüneburger Autofans usw) sich ja schon zu Lebzeiten gut kannten, wird HR auch die Verdachtsmomente und Befragungen usw mitbekommen haben, spätestens Flucht und Hausdurchsuchung. Und auch er wird dann sicherlich im Vorfeld schon von merkwürdigen Grabungen um Umgestaltungen in Haus und Garten erfahren haben. Und womöglich eben auch sehr gut oder zumindest der Kenntnis halber vom geheimen Zimmer gewusst haben, wo ja nur die Männer Zugang hatten. Und dass dies kein klassischer Herrensalon war, wird ihm klar gewesen sein (Alice und deren Freundinnen???) auch. Spätestens auch da nach der Hausdurchsuchung und dem fehlenden Schlüssel wird er was dazu gewusst haben.

Er hatte also eine Beziehung zu KWW und übernahm nicht nur Witwe und Haus und Hof sondern auch dessen Erbe. Gerade nach Hausdurchsuchungen guck ich doch genauer, was ich da gekauft hab. Dennoch bewahrt er das "Erbe". Eben weil er eine enge Beziehung zu KWW hatte? Eben weil er mehr wusste und sich daher nicht wunderte und daran störte?

Und dann hatte er ja wohl offenbar eben doch was gefunden, Perso und Waffe und Munition. Er hatte also schon doch Kontakt mit dem Erbe und übergab dies nicht dem Hr Sielaff sondern versteckte es gezielt vor diesem. Hätte er Angst vor einer Strafe gehabt, hätte er die sicherlich locker zahlen können oder die Waffe eben einfach verschwinden lassen können. Aber er gab sie in Verwahrung und an jemandem, dem er offenbar zum Thema vertraute. Und da HR die Sachen kannte, wird Alice sie auch gekannt haben.

Es gab da also eine spezielle Dynamik zwischen den Freunden. Es gab da diese Gruppe von HR, HJW, Alice und KWW und ggf anderen, wie mglw MV usw. Alles andere wäre mir nicht verständlich.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

08.12.2019 um 19:08
@darkstar69
Ich stimme Dir vollkommen zu. Das spezielle Geflecht der "Adendorfer" hast Du sehr überzeugend erklärt.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

09.12.2019 um 07:59
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:Es gab da also eine spezielle Dynamik zwischen den Freunden. Es gab da diese Gruppe von HR, HJW, Alice und KWW und ggf anderen, wie mglw MV usw
Das ist so richtig Filz und Verflechtung, gratuliere. Da wäre ich gerne ein Mäuschen gewesen, wenn diese Clique zusammen saß, dann hätte ich bestimmt rote Ohren bekommen.

Was mir noch einfällt: dieses geheime Zimmer hatte doch einen zweiten Ausgang, eine Tür, die ins Nichts führte, dahinter war ein Seil befestigt. Als ich am Wochenende auf den Christkindlmarkt ging, mußte ich ein Stück durch die Altstadt. Das ist an den alten Fachwerkhäusern oft am First ein Art Querholz mit einer Rolle befestigt. Da war auch früher ein Seil angebracht, um Waren auf Dachbodenhöhe zu ziehen. Die Treppenaufgänge waren eng und große Ballen hätte man nicht nach oben gebracht. Wie wäre es , darüber nachzudenken, ob nicht von der Garage aus Diebesgut nach oben gezogen, ins geheime Zimmer verbracht und dort zwischengelagert wurde? Kriminelle Machenschaften gab es dort allemal.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

09.12.2019 um 09:45
@MissHudson
Wenn man es anders herum denkt, könnte man auch annehmen, die Tür in die Garage war nicht dafür gedacht Dinge aus der Garage in das geheime Zimmer zu befördern, sondern aus dem geheimen Zimmer in die Garage...!?!?
Zum Beispiel Personen, die bei ausgearteten BDSM-Aktionen ums Leben kamen und so schnell und unsichtbar direkt in ein Auto verbracht werden konnten...unter anderem einen roten Ford.

In einem Bericht wird auch geschildert, es hätte sich um einen Strick mit einer Schlinge gehandelt, die dort hinter der Tür hing. Von Umlenkrollen und einer Seilwinde, bzw. Seilrolle mit Kurbel (kranartige Anlage) habe ich in diesem Zusammenhang nie etwas gehört oder gelesen.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

09.12.2019 um 18:38
Ich denke, diese Öffnung vom geheimen Raum zur Garage hin, die ja offenbar auch von niemandem der gesamten Hausbewohner iwann in Frage gestellt wurde, kann durchaus den Sinn gehabt haben, einen Fluchtweg zu haben oder Lasten in das geheime Zimmer oder aus dem geheimen Zimmer zu transportieren,. Weshalb sollte es nur eine einzige Funktion gehabt haben? Passt doch alles super.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

09.12.2019 um 20:15
Vermutlich ist es aber auch ganz anders ...
Wenn man sich hier
https://www.mopo.de/hamburg/polizei/so-lebte-kurt-werner-w----44--besuch-im-grusel-haus-des-killers-24130236
das Bild mit Herrn R. anschaut, wo der Galgenstrick hing, ergibt sich eine etwas andere Perspektive.
Eine Tür, die direkt ins Nichts führt, hätte auch damals kein Bauamt genehmigt. Es sei denn, die Tür wurde schwarz eingebaut.
Die Hebevorrichtung befand sich wohl nicht wie an schmalen Giebelhäusern üblich, sonder mittig einer ungesicherten Abstellfläche und bei weitem weniger gruselig.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

09.12.2019 um 22:07
https://ruprecht.art.blog/2018/05/20/das-fantom-von-himmelpforten/

Könnte das Phantom von Himmelporten nicht KWW, evtl.mit seinem Komplizen gewesen sein?
Eine ungeklärte Mord und Vergewaltigungsserie von 1983- 1989

Zwei weibliche Opfer wurden ermordet, zwei weitere vergewaltigt und ausgeraubt. Alle Frauen waren höheren Alters und lebten alleine.
Auffällig ist, dass eine der vergewaltigten älteren Damen, den Täter als "höflich" beschrieb. Auch KWW wurde ja immer als höflich und charmant beschrieben. Einem der älteren Opfer gelingt es, durch Zureden, den Täter von der Vergewaltigung abzubringen, er nahm nur Geld.
Der Zeitrahmen passt auf KWW, er wohnte in diesen Jahren im Streitmoor in LG.

Am Sonntag, den 30 Januar 1983 will eine Nachbarin der 74 Jahre alten Mariechen Poppe wie jeden Tag ihr Frühstsück bringen. Beim Öffnen der Haustür kommt ihr starker Rauch entgegen.
Es gelingt der herbei gerufenen Feuerwehr den Schwelbrand zu löschen, es handelt sich um Brandstiftung. In Ihrem Bett wird Mariechen Poppe tot aufgefunden. Sie liegt halbnackt unter ihrer Bettdecke, Todesursache war Erwürgen. Ihr Mörder gelang offenbar durch eine eingeschlagene Fensterscheibe ins Haus.

Hinweise der aus der Bevölkerung führen nicht zu einer heißen Spur.

19 Monate später, wird die 62 Jahre alte Meta von Ahn ermordet. Sie lief auch häufiger im Dunklen durch den Ort und galt als komische Alte.
Am 5. August 1984 entdeckt ihre Tochter, die tote Mutter. Ihr Unterleib ist nackt, um den Hals liegt eine Schnur. Die Polizei geht davon aus, dass Meta von Ahn vergewaltigt wurde. Wie Mariechen Poppe war auch sie erdrosselt worden.

Ob diese beiden Opfer auch beraubt worden sind, ist nicht mit Sicherheit festzustellen. Keine der älteren Damen war wohlhabend.

Am 10. September 1984 sitzt in Engelhoff eine ebenfalls allein lebende 79 Jahre alte Dame vor ihrem Fernseher. Der Täter steht vor ihr, bekleidet mit einem Parka, über dem Kopf eine rote Strickmütze mit Sehschlitzen, in der Hand ein Messer mit einer 20 cm langen Klinge. Der Täter hatte ein Fenster am Haus aufgehebelt. Er verlangt Geld und Schmuck, dann missbraucht er das Opfer.

Fünf Jahre passiert nichts mehr, die Polizei kommt nicht weiter in den Fällen.

Bis zum 28. September 1989. Das vierte Opfer ist an diesem Datum, eine 81 Jahre alte Dame in Hammah. Der Eindringling verlangt Geld, das Opfer schildert ihn noch als "höflich". Doch dann fordert der Täter noch Geschlechtsverkehr. Es gelingt der Frau aber ihn davon abzubringen, als sie sagt, sie fühle sich nicht gut.

Er fesselt sie und deckt sie bis über den Kopf zu und verschwindet. Nach einiger Zeit kann sich das Opfer mühsam selbst befreien und ruft die Polizei.

Ein Markenzeichen des Täters, ist das Zudecken der Opfer.
Steckbrief des Täters:
ca. 30 Jahre alt, kräftige Gestalt, ca. 1,80 m groß
- norddeutsche Sprachfärbung

Die Polizei geht von einem ortskundigen Täter aus, der seine Opfer vorher gekannt hat. Mit dieser Hypothese ist sie aber nicht weiter gekommen.
Der Mörder, Brandstifter, Räuber und Vergewaltiger wird nicht gefasst.
Das vorhandene Spurenmaterial taugt leider nicht mehr, für eine Untersuchung nach neuerlichen Methoden.

Was die Brandstiftung angeht, muss ich immer an den VW Golf von Mordopfer Inge Schwechel aus Hamburg Harburg denken, deren Fahrzeug auch Richtung Stade in einem Waldgebiet, vom Täter in Brand gesetzt wurde. Man geht davon aus, dass ihr Mörder auch ihren PKW gefahren hat. Sie war Marktbeschickerin und wurde im Oktober 1987 ermordet. Siehe Sendung vom 03.06.1988 von AZXY, Fall 1, ab Minute 6.20.


Die Opfer aus dem Kreis Himmelpforten sind noch etwas älter als die älteren Damen aus dem Raum Uelzen/ Lüchow- D. Irma Busch 62 Jahre (Rehbeck an der Lucie,nahe Lüchow, ermordet 1984), Elsbeth Meier 58 Jahre ( Jarlitz bei Rosche, 1986) und Martha Haering 74 Jahre ermordet im Februar 1984 ( Meudelfitz), für die KWW unter Verdacht steht.

Da KWW ja auch allgemein als höflich und charmant geschildert wurde, passt zumindest die Charakterisierung höflich von einem der überlebenden Opfer.


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10.12.2019 um 05:57
Ich glaube nicht, dass KWW das "Phantom von Himmelpforten" war. Der Himmelpfortener Täter hat die Gesichter seiner Opfer stets abgedeckt. Ein solches Vorgehen wird in der Kriminalistik als "Undoing" (ein Versuch, die Tat symbolisch ungeschehen zu machen) bezeichnet und deutet darauf hin, dass der Täter seine Opfer persönlich kannte und ein gewisses Maß an Reue empfand. Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, dass KWW die Mord- und Vergewaltigungsopfer von Himmelpforten kannte.

Ich vermute, dass der Mörder von Himmelpforten ein Ortsansässiger war. Auch die Tatsache, dass sich die Taten alle in Himmelpforten und den umliegenden Ortschaften ereigneten, spricht dafür, dass der Täter aus dieser Gegend stammte. Da die Opfer der Himmelpfortener Serie allesamt älter und gebrechlich waren, ist anzunehmen, dass der Täter es entweder auf Personen abgesehen hatte, die sich schlecht wehren konnten, oder gerontophil war. Beides dürfte auf KWW nicht zutreffen. Kurz nach der letzten Vergewaltigung erhängte sich in Himmelpforten offenbar ein junger Mann, der als Sonderling galt. Vielleicht war dieser Mann tatsächlich der Täter.

Irma Busch und Elsbeth Meyer waren übrigens beide 60 Jahre alt. (Irma Busch war eigentlich 59, wäre aber nur wenige Wochen nach dem Mord 60 geworden.) Sie waren also doch um einiges jünger als die meisten Opfer der Himmelpfortener Serie. Der Mord an Martha Haering wurde offiziell noch nie mit KWW in Verbindung gebracht, obwohl er doch sehr nahe an der Göhrde geschah. Ich wüsste gerne, warum.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

10.12.2019 um 09:53
Bestimmt wurde die Frage hier schon einmal gestellt, aber ich bin noch nicht durch alle Seiten durch:
Wie zum Teufel vergräbt man ein Auto, ohne dass die Nachbarn was mitbekommen?
Das Loch muss ja min. 2,5x 4,5x 1,5m gewesen sein, eher größer und tiefer.
Das hat der doch nie im Leben allein gemacht!?


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10.12.2019 um 10:56
Zitat von IvaIva schrieb:Das Loch muss ja min. 2,5x 4,5x 1,5m gewesen sein, eher größer und tiefer. Das hat der doch nie im Leben allein gemacht!?
Auf dem Grundstück von K.W.W. gab es einen ansteigenden Hang, der terrassenförmig angelegt war. Deshalb musste er nicht in die Tiefe graben, um das Auto verschwinden zu lassen.

Er trieb einfach eine Grabung in den Hang hinein, bis da Auto von der Länge her hinein passte. Dann wurde das Fahrzeug in die Öffnung im Hang gefahren/geschoben und abschließend mit dem Erdaushub abgedeckt.


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10.12.2019 um 11:54
@EDGARallanPOE
Gut beschrieben, aber das zu bewegende Erdvolumen bleibt das Gleiche.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie man so etwas anstellt, ohne das die Nachbarn etwas davon mitbekommen.
Auf einigen Fotos in Zeitungsberichten aus der Zeit (1993, Fund des Fahrzeuges) ist auch ersichtlich, das die von KWW gewählte Stelle von der Straße aus einzusehen war. Vom Gebäude Streitmoor 5 kann man praktisch direkt in die Hofeinfahrt von KWW schauen, und zwar genau dort hin, wo der Ford ausgegraben wurde (wenn ich die Fotos richtig deute!).


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10.12.2019 um 16:05
Zitat von PallorMortisPallorMortis schrieb:Der Himmelpfortener Täter hat die Gesichter seiner Opfer stets abgedeckt. Ein solches Vorgehen wird in der Kriminalistik als "Undoing" (ein Versuch, die Tat symbolisch ungeschehen zu machen) bezeichnet und deutet darauf hin, dass der Täter seine Opfer persönlich kannte und ein gewisses Maß an Reue empfand.
Das ist mir bekannt, aber ich sehe das nicht alszwingenden Beweis, dass der Täter die Opfer gekannt haben müsste oder Reue empfand.
Zitat von PallorMortisPallorMortis schrieb:Ich vermute, dass der Mörder von Himmelpforten ein Ortsansässiger war.
Mit dieser Hypothese ist die Polizei aber nie weiter gekommen. Diese Annahme kann auch falsch sein, vor allem wenn man mit dieser Annahme über Jahrzehnte nicht erfolgreich war, sollte man diese neu bewerten.
Zitat von PallorMortisPallorMortis schrieb:Da die Opfer der Himmelpfortener Serie allesamt älter und gebrechlich waren, ist anzunehmen, dass der Täter es entweder auf Personen abgesehen hatte, die sich schlecht wehren konnten, oder gerontophil war.
Ja, das könnte man vermuten. Allerdings ist es doch die absolute Ausnahme, dass Gerontophile in mehrfacher Hinsicht gleich mehrfach kriminell werden wie in den vorliegenden Fällen, um an ihr Ziel zu gelangen bzw. bei alten, hochbetagten Damen in Häuser einbrechen, Brandstiftung begehen, die alten Damen um Geld und Schmuck bestehlen, bzw. auch noch ermorden.

Männern mit gerontophiler Neigung bieten sich doch mehr als genug, niederschwellige Möglichkeiten des Kontaktes zu alten Damen auf ganz unkomplizierte Art und Weise.

KWW war immerhin sehr mobil. Es kann natürlich auch jemand anders, für die Taten verantwortlich sein.

Als ehrenamtlicher Helfer in Kirchengemeinden, auf Börsen die Ehrenamtliche suchen, werden immer Leute gesucht, die sich bereit erklären, regelmäßige Hausbesuche bei älteren Damen und Herren zu machen, oder diesen im Alltag beiseite zu stehen.
Und es ist ein Ammenmärchen, dass alle hochbetagten Damen sexuell kein Interesse mehr hätten. Das Thema ist nur tabuisiert, weil es in der Vorstellung der Allgemeinheit gegen das ästhetische Empfinden verstößt, wenn Hochbetagte, Gebrechliche oder auch Menschen mit Behinderung bis zum Lebensende, noch ein aktives Sexualleben haben.

Oft finden sich auch Gerontophile auch in entsprechenden Berufen, wie Kranken oder Altenpfleger/ Pflegehelfer etc. Genauso wie sich Pädophile häufig Berufe suchen, wo sie leicht Kontakt zu Kindern haben, als Erzieher, Lehrer etc.

Opfer wie Irma Busch oder Elsbeth Meier waren zwar noch nicht hochbetagt, aber körperlich mit ca. 60 Jahren Sicherheit auch einem jüngeren Mann unterlegen.
Zitat von PallorMortisPallorMortis schrieb:Vielleicht war dieser Mann tatsächlich der Täter.
Daran hatten doch aber selbst die Ermittler ihre Zweifel. Evtl. kam der Täter doch von woanders angereist. Er könnte auch nach den Taten verzogen sein.


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10.12.2019 um 17:02
Wir kennen ja das Grundstück relativ gut ... und dann setzte er den Probe schwungvoll rückwärts in den Hang ... holte den eh für andere Arbeiten vorhandenen Kleinbagger (siehe Photo mit Weinflasche), lud zwei drei Schaufeln Sand darüber ab und fertig war. Wie deutlich zu sehen ist, war der Wagen nicht in Wald- oder Muttererde- Boden eingearbeitet, sondern mit Sand zugeschüttet. Die gleichen Eternit-Platten wie beim Weinflaschen-Photo sind ja auch in der Garagengrube verarbeitet ... Das mit dem Ford Probe dauerte nicht mal 'n halbes Stündchen. Und Frau M. lag kopfüber, weil Kurt das alleine machte. Und das geht nunmal nur kopfüber rein plumpsen lassen.
Ford-Probe-LGOriginal anzeigen (0,2 MB)


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10.12.2019 um 17:17
Auf so eine Idee muss man erstmal kommen. Ich bin da sprachlos.

Und genauso sprachlos darüber, dass die Polizei all die Bodenarbeiten und Umbauten etc. nicht überprüft hat


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10.12.2019 um 17:48
Mittlerweile glaube ich auch an gewisse Verflechtungen engerer Natur zwischen KWW und
Herrn R.- wofür die Tochter des Letzteren natürlich gar nichts kann! Ich glaube nicht das er
zu KWWs Lebzeiten intime Beziehungen zu Alice W. pflegte, aber sie, KWW und auch der Bru-
der werden sich recht gut gekannt, evtl. auch mal zusammen gefeiert haben, das wahrscheinlich
längere Zeit. In sofern hat Herr R. aller Wahrscheinlichkeit gewusst, auf was und wen er sich da
einlässt. Ob er nun Mitwisser krimineller Taten war, sei mal dahin gestellt, was eine etwaige Mit-
täterschaft angeht, liegt ja nichts Belastendes vor- nehme ich an.
Herr. R. war ein paar Jahre älter als KWW, sie können sich wohl nicht aus der Schule, vom Sport
oder aus Discotheken und ähnlichem gekannt haben. Aber die Tankstelle war für KWW sicher ein
Fixpunkt in seinem Wohnort. Ob sie wirklich- wie in der Mopo behauptet- "krumme Geschäfte" zusam-
men machten, sei mal dahin gestellt, aber es wäre gut möglich.
Wäre ich die Tochter von Herrn R., würde ich auch keinen Antrieb haben weitere Auskünfte über
etwaige Beziehungen der Familien R. und W. zu geben. Der Schutz der Lebenden, Unbeteiligten
geht vor. Herr. R. wurde seebestattet, las ich. Wahrscheinlich existiert auch von Frau Alice W.-R.
kein Grab mehr, so als seien alle Protagonisten "ausgelöscht" worden...


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