Trimalchio schrieb:Die angeblichen "Messdaten" ergeben für 365 Tage einen absolut gleichbleibenden Tidenhub von -0,1 bis + 0,1 m. Nicht ein einziger Tag im gesamten Jahr 2017, an dem das Wasser mal 16 cm über Normal gestiegen ist??? Das soll man glauben? Dabei wurde gleich für den 5. Januar 2017 berichtet:
"Kopenhagen (dpa) - Die schwere Sturmflut an der Ostseeküste hat am Mittwochabend und in der Nacht zum Donnerstag auch Teile Dänemarks getroffen. An mehreren Orten sprach die Wetterbehörde DMI angesichts des hohen Wasserstands von einem «Jahrhundertereignis». Mancherorts war der Pegel zwischenzeitlich knapp 180 Zentimeter höher als üblich. Fähren, etwa von Bornholm, Langeland und Ærø, blieben in den Häfen."
https://www.greenpeace-magazin.de/ticker/ostsee-sturmflut-trifft-auch-daenische-kueste-sorge-wegen-frost
Ja, das klingt komisch, ist aber so.
Warum das so ist?
Fangen wir mal mit grundsätzlichen Dingen an, wie sieht es denn so allgemein mit den Gezeiten in der Ostsee aus?
Hier eine, wie ich finde, auch für dich verständliche Erklärung:
https://www.swr.de/blog/1000antworten/antwort/8931/warum-gibt-es-an-der-nordsee-gezeiten-und-an-der-ostsee-nicht/Deine Sturmflut-Berichte beziehen sich auf Orte im Westen von Dänemark und auf die freie See, kein Wort von Kopenhagen.
Kopenhagen bleibt aufgrund seiner geographischen Lage vor solchen schlimmen Unwetter-Ereignissen verschont. Lediglich wolkenbruchartige Regenfälle können also Kopenhagen unter Wasser setzen.
Wie man die Datentabelle, die ich verlinkt habe, sinnvoll und vor allem schnell nach äußergewöhnlichen Gezeiten durchsuchen kann, dazu abends mehr.