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Kriminalfall Kim Wall

28.889 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: 2017, Dänemark, U-boot ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Kriminalfall Kim Wall

Kriminalfall Kim Wall

12.09.2017 um 16:29
Zitat von aeroaero schrieb:Zum einen schrieb ich das ich selber weiß, das dies beinahe unmöglich ist.
Es wäre sehr wohl möglich , und das weisst du auch. Es würde nur für Verdächtige bedeuten:
- Abschaffung der Unschuldsvermutung,
- Abschaffung des Aussageverweigerungsrechts,
- Umkehrung der Beweislast...
fehlt nur noch Wiedereinführung der Folter...

Ist ja nicht so, dass gewisse Kreise schon lange an der Abschaffung dieser fundamentalen rechtsstaatlichen Prinzipien arbeiten (Totalüberwachung, Gefahrenzonen, Ewigkeitshaft in Bayern...). Für die sind solche Parolen Wasser auf die Mühlen.

Ich wünsche mir aber hier bei allmy Diskussionsleiter, die ihre Verantwortung möglichst neutral wahrnehmen und nicht aus persönlichen Befindlichkeiten mit krassen pseudojuristischen Thesen vom Thema abweichen.


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Kriminalfall Kim Wall

12.09.2017 um 16:30
Die Unschuldsvermutung ist unumstößlich. Ich vertraue da lieber auf weitere innovative Ermittlungstechnik, die jetzt schon ziemlich beeindruckend ist.Einen Mord ohne Spuren zu planen, wird aktuell wirklich alles andere als einfach sein.
Die Polizei hat garantiert wichtige Erkenntnisse und Spuren nicht freigegeben, so einfach kommt PM aus seiner Verstrickung nicht raus.


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12.09.2017 um 16:30
Zitat von TrimalchioTrimalchio schrieb:Ewigkeitshaft in Bayern
Ich lebe in Bayern. Habe ich was verpasst? :-)


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Kriminalfall Kim Wall

12.09.2017 um 16:30
@parabol:

Es gibt ja den Soziotypen des "Bastlers".

Und das kann einerseits etwas Bewundernswertes sein, es kann aber auch andererseits etwas Pathologisches an sich haben. Dieses ständige "Formenwollen" und "Verändernwollen" kann von der Konstruktivität zur Destruktivität umschlagen und eine Rastlosigkeit, Getriebenheit und Entgrenzung nach sich ziehen!


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aero Diskussionsleiter
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Kriminalfall Kim Wall

12.09.2017 um 16:33
Edit.

Auch früher gab es straftaten.

Die behörden fahndeten und nahmen meist die täter fest.

Irgendwann sagte einmal jemand, es gibt bei diversen taten und tätern verhaltensweisen, die wiederholen sich ähnlich irgendwie immer bei den taten und bei tätern, das kann man viel genauer ergründen.

Alle wissen das ich das "profiling" jetzt meine.

@trailhamster schrieb:
Im Einzelfall stellt das Verhalten von Verdächtigen, die diese Konstellation bewusst ausnutzen, natürlich eine Provokation für die Gesellschaft dar.
Es braucht immer seine zeit und die fähigen experten die vllt. dann sagen, hier handelt es sich nicht mehr um einzelfälle, sondern das tritt seit jeher immer wieder auf und vermehrt sich zwingend weil, auch die bevölkeung weltweit immer weiter wächst.


Und nochmal, ich habe das empfinden, auf mich wirkt es so.

Ich wüßte aber nicht wie man das gesetzlich ändern könnte.

Es kann in einem demokratisch regierten land eigentlich nur so funktionieren wie es bisher gehandhabt wurde.


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12.09.2017 um 16:46
Bitte kommt wieder zurück zum Thema. Wer sich darüber auslassen will, ob unser Strafrecht eine Veränderung braucht oder so wie es ist bleiben kann, kann das hier tun.

Jura, Kriminologie und Kriminalistik


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12.09.2017 um 17:16
Zitat von TrimalchioTrimalchio schrieb:Aber wie wahrscheinlich ist eine Zerteilung 6-8 Stunden nach dem Vorfall?

Die Version von PM ( erst lange Tauchen, dann Vorfall, dann 2 h Schlafen) passt trotzdem nicht in die 2 Stunden bis zur spätestmöglichen Abfahrt von Middelgrundsfortet. Was tat er, der Macher, stattdessen? 2 h passiv mit einer Leiche zusammen abtauchen und herumsitzen?
Kommt darauf an wann KW starb. Wenn sie durch einen Unfall erstmal nur bewusstlos war, und KW sie für tot hielt, später wieder aufwachte und von PM getötet wurde (etwa in einem Streit) passt das schon. Genauso, wenn es erst eine Vergewaltigung gab und PM die KW erstmal nur niederschlug und fesselte. Ggf. hat er nicht gewusst was er mit ihr machen soll, war sich unschlüssig ob er sie umbringen oder laufen lassen soll. Na ja, und es sind wohl auch noch viel schrecklichere Dinge denkbar.

Wenn KW erst gegen 2 Uhr getötet wurde, passt das Zeitfenster für zerteilen, versenken und schlafen doch ganz gut. Dann hätte er den Beginn der Suche nach ihm auch gar nicht mitbekommen. Er wollte vielleicht einfach nur zurück zum Hafen um weitere Spuren zu verwischen. Er hat demnach auf den Sonnenaufgang gewartet um zurückzufahren. Als er dann merkte das man nach ihm suchte ist er nochmal getaucht um mehr Zeit zu gewinnen und ggf. weitere Spuren zu verwischen.


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Kriminalfall Kim Wall

12.09.2017 um 17:19
Zitat von passatopassato schrieb:Er wird sich sicher stundenlang den Kopf zermartert haben was er jetzt tun soll und die Leiche erst viel viel spaeter, quasi als letzten Ausweg zerteilt haben.
Das wäre jedenfalls "normal", wenn man so will. Das Dumme ist nur, nichts an diesem Fall, schon garnichts am Verhalten von PM ist "normal". Insofern kann man das hier leider nicht zum Maßstab der Beurteilung machen. Eins dürfte aber feststehen: PM ist kein grosser Grübler.

Ich halte mich da an PMs eigene Worte, auch wenn er die nur auf den Untergang des Bootes gedeutet haben wollte:

"Ich war nur auf einer Testfahrt wo ich mit verschiedenen Dingen beschäftigt war im Boot und dann ist ein Fehler an einem Ballasttank entstanden, es war nicht sehr ernst, so versuchte ich das gleich zu reparieren. Aber dann wurde es plötzlich sehr ernst. Und dann hat es nur 30 Sekunden gedauert[...]"

Bei PM geht alles sehr schnell.


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Kriminalfall Kim Wall

12.09.2017 um 17:21
Kopenhagen01Original anzeigen (0,2 MB)

Ich hab mal einen Kurs skizzert der einem normalen Verlauf wohl entsprochen hätte.
Führt von der äußeren Festungsinsel nach Westen und dann die westliche Hafenseite
runter bis zur Meerjungfrau (etwa der grüne Punkt). Dann quer rüber zum Liegeplatz.
Wir sind damals mit Kraka auch an der Westseite zurückgefahren. Den gleichen Kurs
wie bei der Anfahrt (rot) zu nehmen wäre etwas langweilig.  
Das Boot währe frühstens nach 2 (ganze Zeit Fahrt, kein Tauchen) und wahrscheinlicher nach 3 Stunden zurückgewesen. Also um ca. 22.30.  

Bei der Nautlius kann man tauchklar neben eingeholten Flaggenstock
evt. auch daran erkennen das die vorderen Tiefenruder von der Stellung senkrecht
nach oben (also über Deck ragend) auf horizontal gefahren werden.
Auf den meisten Fotos dann wohl kaum noch sichtbar.
Bei der Wrackbergung waren die Bugtiefenruder oben.
Aber evt waren die Tiefenruder oder die E-Maschine oder auch beides gar nicht Betriebsbereit.
Beim stationär tauchen kann man die oben eingeklappt lassen.


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Kriminalfall Kim Wall

12.09.2017 um 18:55
Wenn es ein Unfall mit der Luke war, dann wohl auf jeden Fall im Zusammenhang mit einem Tauchgang. Ansonsten müsste ja das Steuerkabel voll durchgeschlagen oder stark beschädigt worden sein.

lk


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Kriminalfall Kim Wall

12.09.2017 um 19:10
Ich hab mal eine Frage an alle die sich intensiver mit der Zeitleiste beschäfigt haben.

00:00 war das Boot etwas Nördlich der Öresundbrücke.

Drogden Leuchturm ist 7 sm entfernt und kann  bei ca 6 Knoten um 01:10 erreicht sein.  
Von 1:10 bis 10.14 (der ersten Sichtung) könnte das Boot also 8-9 Stunden dort auf Grund gelegen haben.
Zumal der Leuchturm von der Öresundbrücke aus vermutlich zu sehen war und er die Strecke von den Bornholmtrips kannte.

Woher kommt die Weisheit im Polizeibericht das das Boot in der NW Kögebucht war? Von PM?.

Ahmose: Deine ganzen Vermutungen was an Bord so alles passiert sein könnte finde ich nicht so prickelnd.
Genauso könntest man vermuten das er sie in Notwehr..  das führt doch zu nichts.
Zitat von Sector7Sector7 schrieb:Wenn es ein Unfall mit der Luke war, dann wohl auf jeden Fall im Zusammenhang mit einem Tauchgang. Ansonsten müsste ja das Steuerkabel voll durchgeschlagen oder stark beschädigt worden sein.
Nicht wenn Ihr Kopf/Hals/Oberkörper zwischen Luke und Lukensüll war.


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Kriminalfall Kim Wall

12.09.2017 um 19:26
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb am 08.09.2017:Es tauchte die Theorie auf das er einen Tauchtank geflutet haben könnte und das Boot dadurch in eine solche Schräglage geraten ist das die Luke zuschlug. Kein Ubootfahrer öffnet die Tauchtanks und schon gar nicht nur einen - solange die Luke offen ist. Das ist der beste Weg das Boot unmittelbar zu versenken. Die Theorie ist so wahrscheinlich wie die das ein Fallschrimspringer seinen Schirm erst im freien Fall anlegt. Gibts wohl nur im Bond Film.
Inzwischen habe ich ein Bild gefunden (weiss leider nicht mehr wo) , das genau DAS von mir beschriebene Manöver zeigt: PM im Turm und das Boot in etwa 10° Schräglage, Die Nase aus dem Wasser, das Heck weit unten.

nautilus2.1000x562


Ein Tick mehr, z.B. die Welle eines grossen Kreuzfahrtschiffs, und die Luke ist über den selbstsichernden Punkt hinaus und fällt von allein zu - wenn sie nicht durch eine Verriegelung gesichert ist. PM mag dann noch versuchen, sie zu halten, dürfte damit aber wenig Glück haben.

Dieses Szenario wäre mit vielen der von PM geschilderten Vorgänge und Randbedingungen kompatibel ("Testfahrt", "Problem mit den Ballasttanks", "Welle eines grossen Schiffes", "konnte die Luke nicht mehr halten", "es war nichts ernstes, dann war es plötzlich sehr ernst", "dann ging alles sehr schnell",...).

Auch klar, dass er dabei sein riskantes Herumspielen mit den Ballasttanks verschweigt.


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12.09.2017 um 19:27
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Ahmose: Deine ganzen Vermutungen was an Bord so alles passiert sein könnte finde ich nicht so prickelnd.
Genauso könntest man vermuten das er sie in Notwehr.. das führt doch zu nichts.
Mag sein. Ich werde mich damit auch in Zukunft zurückhalten (habe ich bisher ja auch). Ganz vermeiden geht allerdings nicht, da wir hier ein Diskussionsforum haben.


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12.09.2017 um 19:29
wenn das boot ausserhalb der fahrrinne, also in sicherheit vor dem fahrverkehr lag, schwamm, dann bräuchte er ja kein bedienpult oben und das kable wäre auch nicht da.
werder wenn er nach dem aufsteigen vorkletterte, noch wenn er für den tauchgang nach ihr runter wollte.

stand PM bei seiner unfallbeschreibung wahrscheinlich im turm direkt neben der luke?
ist da genug platz für eine person? ist ausrutschen möglich?
oder müsste er eher woanders gestanden haben?
Zitat von TrimalchioTrimalchio schrieb:Ein Tick mehr, z.B. die Welle eines grossen Kreuzfahrtschiffs, und die Luke ist über den selbstsichernden Punkt hinaus und fällt von allein zu - wenn sie nicht durch eine Verriegelung gesichert ist. PM mag dann noch versuchen, sie zu halten, dürfte damit aber wenig Glück haben.

Dieses Szenario wäre mit vielen der von PM geschilderten Vorgänge und Randbedingungen kompatibel ("Testfahrt", "Problem mit den Ballasttanks", "Welle eines grossen Schiffes", "konnte die Luke nicht mehr halten", "es war nichts ernstes, dann war es plötzlich sehr ernst", "dann ging alles sehr schnell",...).

Auch klar, dass er dabei sein riskantes Herumspielen mit den Ballasttanks verschweigt.
steht auf dem foto PM direkt über der luke, oder daneben?


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12.09.2017 um 19:30
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Woher kommt die Weisheit im Polizeibericht das das Boot in der NW Kögebucht war? Von PM?.
Ohne nochmal genau nachzusehen, bin ich mir sehr sicher, dass diese Aussage im Zusammenhang damit erfolgte, dass man seine Route jetzt exakt nachvollziehen könne. Ich denke nicht, dass man sich dabei auf PM verließ.


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12.09.2017 um 19:30
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:00:00 war das Boot etwas Nördlich der Öresundbrücke.

Drogden Leuchturm ist 7 sm entfernt und kann  bei ca 6 Knoten um 01:10 erreicht sein.  
Von 1:10 bis 10.14 (der ersten Sichtung) könnte das Boot also 8-9 Stunden dort auf Grund gelegen haben.
Zumal der Leuchturm von der Öresundbrücke aus vermutlich zu sehen war und er die Strecke von den Bornholmtrips kannte.
Definitiv ja, PM wollte nur tiefes Wasser soweit mir bekannt. Ich persönlich sehe aber die Postion südlich von Amager als wahrscheinlicher an, um die Zerteilung und die Entsorgung durchzuführen und sich dann von dem Punkt wieder etwas wegzubewegen.


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12.09.2017 um 19:41
Zitat von DEFacToDEFacTo schrieb:steht auf dem foto PM direkt über der luke, oder daneben?
Daneben, sh. Schnitt durch den Turm:

https://www.allmystery.de/bilder/km130185/117


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Kriminalfall Kim Wall

12.09.2017 um 19:51
weil PM sagte, das es ein Lukenunfall war, wird hier nur noch über Luke gesprochen. Was wenn das nicht stimmt?
War ja schon vieles gelogen. Irgendwie dreht man sich im Kreis.

Die einzige Möglichkeit einen Lukenunfall zu beweisen wäre, wenn man den Kopf findet und dann anhand der Schädelfraktur.

Wo ist der Kopf? Warum ist er nicht auffindbar?


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12.09.2017 um 19:54
von den abmaßen des turmes (oder nennt man diesen teil des turmes auf dem man stehen kann, kommandobrücke?) her (2,50 lang und 1,20 hohe turmwand) wäre platz gewesen den körper, bei geschlossener luke, zu zerteilen ohne bei dem vorgang gesehen zu werden.
darauf hoffen, dass die spuren beim abtauchen vom meerwasser vollständig weggeschwemmt werden ist zwar optimistisch, aber dennoch in betracht zu ziehen. zumindest eher als wenn die aktion im innern des bootes erfolgt wäre.


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12.09.2017 um 19:55
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Woher kommt die Weisheit im Polizeibericht das das Boot in der NW Kögebucht war? Von PM?.
@Trimalchio hat Recht. Das stammt aus einer Pressemitteilung der Polizei in der sie bekannt geben das die komplette Route rekonstruiert wurde, immer in Küstennähe in Dänischen Gewässern sowie der nördlichen und westlichen Köge Bucht. Genauer wollen sie es nicht preisgeben und das ist schon ziemlich vage.


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