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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

3.031 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: 2018, Kind Tot ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

16.01.2019 um 19:41
Zitat von Cassandra71Cassandra71 schrieb:Wenn Ole schon tot war, als sie ihn in die Wanne legte (und davon ist ja auszugehen), muss ihr als Krankenschwester doch klar gewesen sein, dass sie damit keinen Tod durch Ertrinken vortäuschen kann.
Als Krankenschwester muss ihr auch klar sein dass man niemanden wiederbeleben kann indem man ihm den Hals zudrückt und dass ein Sturz auf den Hals keine Würgemale hinterlässt - dennoch hat sie entsprechende Stories erzählt. Insofern ist es durchaus möglich dass das Badewasser dazu gedacht war, Scheinbeweise für die Wiederbelebungsversion zu erzeugen. Es macht keinen Sinn passt aber eben genau zu einer ihrer Schutzbehauptungen, die ebenfalls keinen Sinn macht.


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

16.01.2019 um 20:06
Vielleicht wäre das ein Denkansatz, warum die Angeklagte das Kind in die Badewanne legte.

Beim Erwürgen, Erdrosseln und Erhängen entleeren sich häufig im Todeskampf und/oder durch das Erschlaffen der Muskulatur Blase und Darm. Um jetzt nicht beispielsweise Bett oder Teppich zu beschmutzen, legte sie das Kind in die Wanne. Vielleicht wollte sie es noch waschen, flüchtete aber dann doch aus dem Haus.


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

16.01.2019 um 21:20
Zitat von MATULINEMATULINE schrieb:MaybeX schrieb:
Aber da könnte man so weit spekulieren worauf dieses "steh auf" bezogen war.
Ich vermute, dass es der Vater von Ole war (männliche Stimme).
Er könnte damit seine Frau gemeint haben, die sich zu ihrem Kinde auf den Boden gelegt hat oder aber es war ein Verzweiflungsruf (den Tod seines Kindes nicht wahr haben wollen), der an Ole gerichtet war.


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

16.01.2019 um 23:31
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Denn anscheinend hat sie den Jungen ja, bevor er zur Schule kam, täglich den halben Tag betreut, und diese "Oma-Situation" fiel seit seiner Einschulung natürlich weg.
Ich könnte mir genau daraus das Motiv vorstellen. Die Krux an dieser Leihoma Geschichte ist, dass es keine so klar definierte Beziehung ist. Beim Babysitten bekommst du ja Geld dafür - aber auch da verschwimmen Grenzen (kann ich aus eigener Erfahrung sagen) zwischen "Geschäft" und "Privat" - die Leute vertrauen dir ja das Wertvollste an, was sie haben und interessieren sich schon aus dem Grund auch dafür, wer so in ihr Leben kommt. Auch als Babysitter kann man ein Familienmitglied werden.

Daher als "Leihoma" könnte sie sich einfach mehr davon versprochen haben - dass sie nun fester Teil der anderen Familie ist. Nun muss sie aber feststellen, dass das Kind weniger häufig kommt (da eingeschult und dort betreut und auch in einem anderen Ablauf mit Hausaufgaben, neuen Freunden ....). Zudem ist es so, dass man einen Siebenjährigen -je nach Kind- auch mal eine halbe oder ganze Stunde alleine lassen kann. Sprich - sie wird viel weniger gebraucht.

Und hier könnte die Erkenntnis kommen, dass eben ihre Babysitterdienste ein wertvoller Teil der "Beziehung" waren und dass sich diese Beziehung naturgemäß reduzieren wird, mit Selbstständigkeit des Kindes. Wenn man ohnehin alleine ist, tut so etwas sehr weh ... so weh, dass sie eventuell Rachegedanken entwickelt hat.
Zitat von falstafffalstaff schrieb:Ich kann mir nicht vorstellen dass die Verteidigung nach dem vorherigen Debakel der Frau weitere Wortmeldungen nahelegt. Verhindern werden sie es evtl. nicht können, aber versuchen werden sie es hoffentlich.
Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass das abgesprochen war. Vermutlich beißt der Verteidiger daheim ins Kissen.
Zitat von E_ME_M schrieb:Mir tun in diesem Fall einfach nur die Eltern unfassbar leid 😞 guten Gewissens den Sohn da abgeliefert und dann sowas?! Die Angeklagte sollte sich schämen für ihre Geschichten oder sonst lieber weiter schweigen...,
Das muss der absolute Albtraum sein ...


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

17.01.2019 um 15:14
Vorbehaltlich der wenigen Informationen, die uns vorliegen, finde ich die Tötung im Affekt sowie den erweiterten Suizid zumindest nicht unwahrscheinlich. Zwei Punkte möchte ich noch anmerken:

1. Fehlendes Wasser in der Lunge schließt nicht automatisch Tod durch Ertrinken aus. Es kann zu einem refelxartigen Glottisverschluss oder Stimmbandkrampf durch den ersten "Schwall Wasser" kommen. In der Lunge befindet sich dann kein Wasser. Nur als Randinfo.

2. Ich finde die Theorie der Demenz, die hier kurz angerissen wurde, sehr interessant. Nun gibt es sehr viele Formen der Demenz, wie die meisten wissen, gehen diese auch mit Aggressionen, Wahnvorstellungen und irrationalen Handlungen einher. Die Krankheit kann jahrelang unentdeckt bleiben, da die Betroffenen sie gut zu verstecken wissen. Ein traumatisches physisches oder psychisches Ereignis kann die Krankheit sodann exponentiell voran treiben. Eine Tötung aus einem dementiellen Wahn heraus wäre zwar - zugegeben - eine Besonderheit, jedoch nicht abwegig. Oder doch?

3. Ich verstehe die Diskussionen über das potentielle abwegige Verhalten der E.
Dass Ole mit Sachen in der Badewanne liegt, E. einfach die Wohnung verlässt etc.
Doch sollte Stress in einer derartigen Ausnahmesituation, hier die Nachtatphase, nicht unterbewertet werden und bringt irrationales Handeln mit sich. Irrational=wider jeder Vernunft, Logik!
Im Zweifel gibt es für gewisse Umstände innerhalb dieses Falles dadurch gar keine Erklärung.


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17.01.2019 um 15:16
Wer lesen und editieren kann...Kann ich beides nicht. Es sind natürlich drei Anmerkungen, die ich habe... 😑


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17.01.2019 um 16:50
@Alohomora
Es kann zu einem refelxartigen Glottisverschluss oder Stimmbandkrampf durch den ersten "Schwall Wasser" kommen.
Auch dieser erste Schwall wäre in der Lunge.

Und wie ertrinkt man ohne Wasser in der Lunge?


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17.01.2019 um 17:11
@off-peak
Wiese weist auf eine weitere Gefahr hin, die zumeist kleinere Kinder betrifft: das sogenannte trockene Ertrinken. Fallen Kinder ins Wasser löst sich bei ihnen oftmals ein schockartiger Reflex aus, der die Stimmritze im Rachenraum und so die Atmung blockiert. „Sie können dann nicht mehr atmen und ersticken.“
https://www.noz.de/deutschland-welt/familie/artikel/916305/junge-ertrank-im-bett-was-ist-sekundaeres-ertrinken

https://www.webmd.com/first-aid/news/20180612/the-dry-drowning-debate-what-you-need-to-know

Ich glaube allerdings nicht, dass das hier in diesem Fall passiert ist. Die Würgemale, die der Rechtsmediziner gefunden hat, deuten in ne andere Richtung.


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17.01.2019 um 17:18
@Becky
„Sie können dann nicht mehr atmen und ersticken.“
Das kenne ich. Nur ist das eben kein Ertrinken, sondern, wie es dort ja auch steht, ein Ersticken. Von daher ist die Aussage, man könne ertrinken, ohne Wasser in der Lunge zu haben, falsch.


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17.01.2019 um 17:20
@off-peak

Das ist mir klar. Ich vermute allerdings, dass eben das mit "ertrinken ohne Wasser in der Lunge" hier gemeint war.

Die Würgemale sprechen ja außerdem gegen einen Badeunfall.


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17.01.2019 um 17:27
@Becky
Ich vermute allerdings, dass eben das mit "ertrinken ohne Wasser in der Lunge" hier gemeint war.
Das dürfte gemeint sein. Die Frage ist, wer hat das geäußert? Mit Sicherheit keine Fachkraft, denn die hätte in so einem Fall "Ersticken" gesagt.
Die Würgemale sprechen ja außerdem gegen einen Badeunfall.
Weshalb auch die Behauptung "Ertrinken" fehl am Platz ist.


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17.01.2019 um 18:15
Ich möchte etwas anmerken, was ich noch nicht hier gelesen habe. Vielleicht habe ich es aber auch überlesen.

Vielleicht hat sie den Kleinen auch in die Wanne gelegt, um 100% sicher zu gehen, dass er stirbt.

Also, sie würgt das Kind bis es leblos ist und legt es in die Wanne. Sie verlässt den Ort, um zu sterben. Wäre er noch nicht tot gewesen, wäre er ertrunken.

Dies würde erklären, warum er angezogen war.

Dies jetzt zu gestehen, wäre natürlich weder opportun, noch würde es zur verwirrten Omi passen.


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17.01.2019 um 20:05
@vernon2

Der Junge ist erwürgt worden und er war definitiv tot bevor er in die Wanne mit Wasser gelegt wurde (Erwürgen dauert zwischen 5 und 10 Minten bis zum Eintritt des Todes). Es war kein Wasser in der Lunge.


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17.01.2019 um 21:30
@Sonnenschein81
Ja, aber es gab genug Leute, die für tot gehalten wurden und es nicht waren. Zum Glück.

Ich weiß, dass er tot war. Ich rede davon absolut auf Nummer sicher gehen zu wollen, wie ein Overkill. Zur Sicherheit lege ich den toten Körper noch ins Wasser, damit wirklich kein Überleben möglich ist.

Habe ich mich eigentlich wirklich so falsch ausgedrückt? Scheinbar.

Ist das jetzt verständlicher?


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17.01.2019 um 21:39
Zitat von vernon2vernon2 schrieb:Ja, aber es gab genug Leute, die für tot gehalten wurden und es nicht waren. Zum Glück.
Nachdem jemand sie zuvor erwürgt hatte?
Das erscheint mir doch etwas sehr konstruiert.


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18.01.2019 um 00:39
@emz
Nachdem jemand sie zuvor erwürgt hatte?
Falls nur gewürgt, gut möglich. Ob jemand tot oder nur bewusstlos ist, ist, besonders für Laien, nicht leicht zu erkennen.


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18.01.2019 um 01:47
@emz
Ja, natürlich ist das schon vorgekommen, dass ein Täter dachte, dass er jemand erwürgt, erstochen etc. hat, das Opfer aber noch lebte. Ich kenne jemanden persönlich-

Was ich meine, ist aber der Moment unbedingt sicher gehen zu wollen, dass jemand tot ist ( was auch schon tausendmal stattgefunden hat).

Beispiel, der 17. Messerstich war tödlich, aber man sticht noch 7 Mal mehr zu, der erste Schuss war tödlich, aber es wird noch viermal abgedrückt,

Man hat jemand erstickt, wickelt ihm aber noch eine Tüte um den Kopf, man überfährt jemand 3 Mal, obwohl er beim ersten Mal schon tot war usw

Genauso könnte man ein erwürgtes Kind in die Wanne legen, um völlig sicher zu gehen, dass es nicht überlebt.

Aber das scheint ein unerwünschter Gedankengang zu sein. Ich bin raus.


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18.01.2019 um 08:49
Zitat von vernon2vernon2 schrieb:Genauso könnte man ein erwürgtes Kind in die Wanne legen, um völlig sicher zu gehen, dass es nicht überlebt.

Aber das scheint ein unerwünschter Gedankengang zu sein. Ich bin raus.



Ich kann deine Gedanken nachvollziehen und halte es für möglich. Man könnte auch noch einen Schritt weitergehen und das Ablegen des Jungen in der Wanne als Strafe/Rache ihm gegenüber werten. Sicher wusste sie, dass er das Baden hasste.
Diese Gedanken sind natürlich nicht schön, da sie auch dem Bild der netten Oma widersprechen, das kann schon das eigene Weltbild erschüttern.
Persönlich halte ich es aber für wahrscheinlicher, dass sie sich ebenfalls töten wollte. Und zwar in der Wanne, da sie ja angegeben hat, sie habe im Wasser gelegen. Vielleicht wollte sie sich die Pulsadern aufschneiden und vermeiden, dass die Wohnung vollblutet.



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18.01.2019 um 08:57
Zitat von vernon2vernon2 schrieb:Vielleicht hat sie den Kleinen auch in die Wanne gelegt, um 100% sicher zu gehen, dass er stirbt.

Also, sie würgt das Kind bis es leblos ist und legt es in die Wanne. Sie verlässt den Ort, um zu sterben. Wäre er noch nicht tot gewesen, wäre er ertrunken.
Diese Variante würde für mich auch zu ihrem bis jetzt gezeigten Verhalten passen. Deswegen ist sie einfach aus dem Haus und weg.

Es wurde allerdings nichts kommuniziert, was darauf hindeutet, dass sie versucht haben könnte auch sich selbst zu töten. Sie kam zurück und saß einfach im Auto rum – auch hier muss sie sich ja bewusst gewesen sein, dass die Nachbarn das mitbekommen hatten. Sie scheint irgendwie stets zu hoffen, dass das irgendwie alles an ihr vorbei geht.

Mit ihrer Vorbildung als Krankenschwester hätte ihr klar sein müssen, dass ein Erwürgen und Ersticken daran ganz einfach nachgewiesen werden kann. Dass ein angezogener Junge in der Badewanne kaum auf einen Badeunfall schließen lässt. Sie denkt nie einen einzigen kleinen Schritt weiter, sondern kommt mit der erst besten (meist unsinnigen) Geschichte um die Ecke.

So hat sie vielleicht einfach gedacht, sie legt ihn in die Wanne, überlässt ihn seinem Schicksal, und schaut dann, dass sie ihn auszieht, wenn sie zurückkommt. Natürlich hätte das auch nicht funktioniert, da sehr einfach festgestellt werden könnte, wann er gestorben ist und diese Geschichte dann auch keinen Sinn macht. Als sie zurückkam, war dem Haus anzusehen, dass der Kleine schon gefunden wurde, also blieb sie einfach im Auto sitzen.


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18.01.2019 um 09:13
Zitat von AlohomoraAlohomora schrieb:2. Ich finde die Theorie der Demenz, die hier kurz angerissen wurde, sehr interessant. Nun gibt es sehr viele Formen der Demenz, wie die meisten wissen, gehen diese auch mit Aggressionen, Wahnvorstellungen und irrationalen Handlungen einher. Die Krankheit kann jahrelang unentdeckt bleiben, da die Betroffenen sie gut zu verstecken wissen. Ein traumatisches physisches oder psychisches Ereignis kann die Krankheit sodann exponentiell voran treiben. Eine Tötung aus einem dementiellen Wahn heraus wäre zwar - zugegeben - eine Besonderheit, jedoch nicht abwegig. Oder doch?
Wenn der Demenzkranke unter Aggressionen, Wahnvorstellungen leidet und sich irrational verhält, kann er die Krankheit nicht mehr verstecken. Das geht bei Vergesslichkeit, aber nicht bei starken Stimmungsschwankungen usw.
Das wäre Menschen in ihrem Umfeld aufgefallen.


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