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Vermisste Sophia L. in Spanien tot aufgefunden

2.298 Beiträge, Schlüsselwörter: Vermisst, Spanien, Leipzig, 2018, LKW, Trampen, Amberg, Marokko, Sophia L

Vermisste Sophia L. in Spanien tot aufgefunden

22.10.2018 um 10:21
Das ist doch auch in Deutschland so. Ich hab mal eine Doku über Polizeiarbeit gesehen, dort wurde gesagt, dass es Identifizierung von Opfern, durch andere Personen, nur noch in Krimis gibt. Man muss das, Gott sei Dank, keinem Angehörigen mehr zumuten.
In anderen europäischen Ländern, etwa Italien, ist die Identifizierung eines Opfers durch nahe Angehörige noch absolut üblich, nichts was es nur in Krimis gibt.


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22.10.2018 um 10:29
auchhier schrieb:In anderen europäischen Ländern, etwa Italien, ist die Identifizierung eines Opfers durch nahe Angehörige noch absolut üblich, nichts was es nur in Krimis gibt.
Für welchen Angehörigen ist denn das erstrebenswert? Wäre da nicht fast jeder froh, wenn er das nicht muss?

Gut. Der Bericht war auch nur über Polizeiarbeit in Deutschland. Wie es in anderen Ländern gehandhabt wird, wurde nict gesagt. Kann sein, dass es noch "Rückständige " gibt.
auchhier schrieb:Über die lange Zeit des DNA-Abgleiches war die Familie verständlicherweise nicht glücklich. Auch konnten sie Sophia erst jetzt im September beerdigen, also mehrere Monate später.
Das mag wohl eher an aufwändiger Spurensicherung als an DNA-Abgleich gelegen haben. Die sterblichen Überreste Peggy Knoblochs sind meines Wissens nach 2 Jahren noch nicht beerdigt.

Ich glaube, Ermittler können in diesem Fall nichts richtig machen . Hätte man sie binnend 8 Tagen beerdigen lassen und deswegen Spuren nicht sichern können, wäre es bestimmt auch nicht recht.


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22.10.2018 um 11:22
Es gibt hier aus meiner Sicht zwei Ebenen, die man berücksichtigen sollte:

1. Fehler der Polizei.

Es wurde nicht rechtzeitig oder nicht richtig gehandelt. Es ist fraglich, ob der Täter gefasst und die Leiche Sophias gefunden worden wären, hätten die Angehörigen und Freunde nicht selbst gehandelt. Der Täter hat die Leiche bis nach Spanien im Führerhaus seines LKW transportiert, es war vermutlich sein Plan, diese spurlos verschwinden zu lassen.
Das Agieren der Polizei (insbesondere in Leipzig) war für die Angehörigen nicht verständlich und wohl auch nicht angemessen. Meine Vermutung zudem: Die Polizeibeamten (v.a. in Leipzig) wollten sich von Angehörigen und Freunden, die eher polizeikritisch eingestellt waren, nichts vorschreiben lassen. Insofern ist die Verweigerungshaltung, von der berichtet wird, vielleicht eine Reaktion auf die Haltung der Hilfesuchenden.

2. Der Schmerz, die Wut und die Enttäuschung der Angehörigen.

Sowohl die Ermittlungsbehörden wie auch die Rechten, die Sophia als (vermeintliches) Opfer der bösen muslimischen Männer missbrauchen, sind nun die Projektionsfläche für diese Gefühle. Wenn der Bruder davon spricht, dass er gegenüber dem Täter kaum negative Gefühle hege, dann zeigt das diese "Umwidmung" hin zu Polizei, Medien, Politik.
Ich kenne mich mit Trauerarbeit nicht aus, nehme aber an, dass es häufig solche psychologischen Reaktionen angesichts großen erlittenen Unrechts gibt. Wer hat "Schuld", von wem fühlte man sich als Angehöriger am stärksten ungerecht behandelt, wer tritt das Andenken an den verlorenen Menschen mit Füßen - da gibt es viele Möglichkeiten. Ein unqualifiziertes "normalerweise" oder "ich würde ja..." ist da wenig aussagekräftig. Aber mitzuberücksichtigen, wenn es um die Frage geht, ob hier ein "Versagen" der Ermittlungsbehörden oder gar einen "Skandal" gibt.


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22.10.2018 um 13:03
Ich kenne mich mit Trauerarbeit nicht aus, nehme aber an, dass es häufig solche psychologischen Reaktionen angesichts großen erlittenen Unrechts gibt.
Ja, das ist sicher richtig. Der Bruder sagte ja auch in der Sendung, dass er noch gar nicht richtig trauern konnte. Bis zur Beerdigung im September konnte die Familie nicht mal ansatzweise daran denken. Aber auch seit der Beerdigung hat sich für den Bruder wohl bislang erst wenig geändert. Ich denke, er "kämpft" noch an zu vielen Fronten, um wirklich zu trauern. Vor allem die Vereinnahmung Sophias von der rechten Bewegung spielt scheinbar eine größere Rolle. Dagegen ist die Familie letztlich juristisch vorgegangen (vor allem nachdem das Bild Sophias auf einem der sogenannten Trauermärsche von Pegida und Co durch die Straßen getragen worden war). Er meinte, das hätte sich für die Familie so angefühlt, als wäre Sophia ein zweites Mal missbraucht und zum Opfer geworden.


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22.10.2018 um 13:13
auchhier schrieb:Vor allem die Vereinnahmung Sophias von der rechten Bewegung spielt scheinbar eine größere Rolle.
Wenn er, sollte das stimmen, keinen Groll mehr gegen den Mörder als Verursacher der ganzen Trauer, keinen Groll mehr hegt? Dann ist er doch auf einem guten Weg und kann den " Trittbrettfahrern" dieses furchtbaren Verbrechens sicher auch bald verzeihen.
Ich wünsche es ihm.


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22.10.2018 um 13:25
Wenn er, sollte das stimmen, keinen Groll mehr gegen den Mörder als Verursacher der ganzen Trauer, keinen Groll mehr hegt?
Wer die Sendung gesehen hat, dürfte eher der Ansicht sein, dass momentan andere Gefühle eben noch stärker sind als die Wut auf den mutmaßlichen Täter. Man kann daher nicht sagen, dass er "keinen Groll MEHR hegt", denn er hat noch nicht mal angefangen bzw. anfangen können, sich mit dem mutmaßlichen Täter auseinanderzusetzen. Wie gesagt: Sendung anschauen, zuhören und dann kann man die Aussagen des Bruder besser einordnen, als wenn man hier die Zusammenfassung Dritter nur mitliest.
Ich glaube nicht, dass für ihn die Vereinnahmung durch Pegida und Co in irgendeiner Form verzeihbar ist. Nicht jetzt und nicht in der Zukunft. Das widerspricht nämlich komplett seiner Schwester bzw. ihrem Leben. Sie war in der Flüchlingshilfe aktiv und hat sich vom rechten Spektrum mehr als deutlich distanziert. Allein um das Andenken seiner Schwester nicht in der Form missbrauchen zu lassen, wird diese Art der Vereinnahmung sicherlich auch künftig nicht tolerieren. Verständlicherweise.


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22.10.2018 um 13:41
auchhier schrieb:Ich glaube nicht, dass für ihn die Vereinnahmung durch Pegida und Co in irgendeiner Form verzeihbar ist. Nicht jetzt und nicht in der Zukunft. Das widerspricht nämlich komplett seiner Schwester bzw. ihrem Leben. Sie war in der Flüchlingshilfe aktiv und hat sich vom rechten Spektrum mehr als deutlich distanziert.
Das ist ein persönliches und emotionales Problem.

Einerseits fühlen sich die Angehörigen und Freunde verpflichtet und gezwungen, die Fackel der Getöteten weiter zu tragen und hochzuhalten. Sie können den Tod verdrängen und in tiefer Verbundenheit mit Sophia für ihre Rechte kämpfen. Sie ist quasi noch da, noch anwesend, sitzt noch mit am Tisch, beeinflusst das Handeln.
Das findet sich häufiger bei Angehörigen von Todesopfern, die (mediale) Aufmerksamkeit erlangen, ich sehe da z.B. Parallelen zur Familie von Enver Simsek, dem ersten Mordopfer von Bönhardt und Mundlos (NSU). Die Tochter hat ein Buch geschrieben und noch heute ist die Familie schwer empört und verletzt, dass anfangs von der Polizei vermutet worden ist, sie habe etwas mit dem Mord zu tun.

Andererseits ist das sehr kräfteraubend. Jede Berichterstattung, jeder Schnipsel im Netz, jede Mail, jede (negative) Reaktion von Dritten wühlt auf. Es ist schwer, da Distanz zu halten. Und irgendwann reicht die Kraft nicht mehr - und erst dann kommt die Leere, das Bewusstsein des unwiderbringlichen Verlustes. Und vielleicht wird erst dann klar, dass es ein Mensch war, der mutmaßliche Täter, der die junge Frau getötet hat.

Schrecklich.


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22.10.2018 um 13:42
auchhier schrieb:Sophia war laut Bruder nicht erheblich verbrannt u. eine Identifizierung anhand eines Fotos erfolgte, die Familie wusste vom Moment des Auffindens, dass es Sophia war. Die Sendung ist hier immer noch verlinkt, vielleicht ist es hilfreich, mal reinzuschauen?
Über die lange Zeit des DNA-Abgleiches war die Familie verständlicherweise nicht glücklich. Auch konnten sie Sophia erst jetzt im September beerdigen, also mehrere Monate später.
Das ist doch ein völlig normaler Gang. Auch wenn die Angehörigen informiert wurden, wird ein DNA Abgleich gemacht. Und es dauert eben so lange wie es dauert. Natürlich ist das für Angehörige belastend, aber dennoch nicht den Behörden anzulasten. Spurensicherung muß ran, eine Obduktion wird gemacht, die Leiche muß überführt werden usw. Bis sie freigegeben werden kann, kann eine Zeit vergehen.


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22.10.2018 um 14:19
Andererseits ist das sehr kräfteraubend. Jede Berichterstattung, jeder Schnipsel im Netz, jede Mail, jede (negative) Reaktion von Dritten wühlt auf. Es ist schwer, da Distanz zu halten.
Was irgendwelche Leute am Stammtisch oder in rechten Foren meinen, ist das Eine. Davon muss man sich irgendwann distanzieren, um zur Ruhe zu kommen. Da gebe ich dir vollkommen Recht. Wenn aber das Bild des eigenen Angehörigen auf einer rechten Demonstration durch die Straßen getragen wird, dann wäre auch für mich definitiv ein Punkt erreicht, wo ich einschreiten würde - und zwar auch noch Jahre nach der eigentlichen Tat!


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22.10.2018 um 14:47
auchhier schrieb:Ich glaube nicht, dass für ihn die Vereinnahmung durch Pegida und Co in irgendeiner Form verzeihbar ist. Nicht jetzt und nicht in der Zukunft.
Ja, das muss ja jeder selber wissen. Ich meinte nur, wenn er dem Verursacher des ganzen Elends verzeihen kann.

Für mich nicht nachvollziehbar. Die Schwester war ja nicht nur Flüchtlingshelfer, sie hing ja wohl auch an ihrem Leben. Aber wie gesagt, das muss jeder selber wissen. Was Aussenstehende, wie ich es bin , denken ist egal.
Man würde auch gar nicht mehr darüber reden, käme der Bruder nicht immer wieder in den Medien.
Aber, ich bin jetzt trotzdem raus hier. :)


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22.10.2018 um 15:21
Monstra schrieb:Einerseits fühlen sich die Angehörigen und Freunde verpflichtet und gezwungen, die Fackel der Getöteten weiter zu tragen und hochzuhalten. Sie können den Tod verdrängen und in tiefer Verbundenheit mit Sophia für ihre Rechte kämpfen. Sie ist quasi noch da, noch anwesend, sitzt noch mit am Tisch, beeinflusst das Handeln.
Wieso Verdrängung? Man kann sich sehr bewusst sein, dass ein Angehöriger verstorben ist, und dennoch weiter in seinem Sinne handeln. Ehrlich gesagt, ich weiß gar nicht, wie es anders sein sollte?! Es ist für mich eine Sache des Respekts und der Höflichkeit, weiterhin so zu entscheiden, wie der verstorbenen Person das gefallen hätte (in dem Fall: sich die Vereinnahmung von rechts verbitten, weil Sophia das verabscheuen würde). Egal, ob die das nun noch mitbekommt, oder nicht.


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22.10.2018 um 21:41
Monstra schrieb:Meine Vermutung zudem: Die Polizeibeamten (v.a. in Leipzig) wollten sich von Angehörigen und Freunden, die eher polizeikritisch eingestellt waren, nichts vorschreiben lassen. Insofern ist die Verweigerungshaltung, von der berichtet wird, vielleicht eine Reaktion auf die Haltung der Hilfesuchenden.
Das vermute ich auch. Da kann sich etwas hochgeschaukelt haben. Die Polizisten haben sich vielleicht von der fordernden Haltung der Angehörigen und Freunde bedrängt gefühlt, ein Wort gab das andere, dann wurde die Sache öffentlich ausgetragen, und jetzt ist das Verhältnis völlig zerrüttet. Schade, denn wenn man es konstruktiv angehen könnte, könnte man möglicherweise Lehren aus dem Fall ziehen, hier vielleicht besonders im Hinblick auf die bundesländerübergreifende Polizeiarbeit, aber auch über Sinn und Unsinn bzw. die Gefährlichkeit oder Unbedenklichkeit privater Fahndungsmaßnahmen via soziale Medien.
auchhier schrieb:Ich glaube nicht, dass für ihn die Vereinnahmung durch Pegida und Co in irgendeiner Form verzeihbar ist. Nicht jetzt und nicht in der Zukunft.
Das ist ja auch sehr nachvollziehbar. Die Vereinnahmung eines Verstorbenen für bestimmte Zwecke durch Dritte, egal ob durch Pegida, Werbeindustrie oder sonstwen ohne Zustimmung der Angehörigen verletzt das über den Tod hinaus reichende allgemeine Persönlichkeitsrecht. Mit der Polizeiarbeit hat diese Frage aber nichts zu tun.
Frau.N.Zimmer schrieb:Man würde auch gar nicht mehr darüber reden, käme der Bruder nicht immer wieder in den Medien.
Stimmt. Vielleicht meint der Bruder, seine Kämpfe gegen Pegida und gegen die Polizei nur wirksam führen zu können, wenn er möglichst viel Öffentlichkeit erreicht.


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22.10.2018 um 23:26
Die Ermittlungen wurden auf jeden Fall von der Wochenendpause, wo sich die Leipziger und die Bamberger Polizei nicht über die Zuständigkeit einigen konnten bzw. wollten, beeinflusst. Das erstaunt allerdings. Wie kann das sein? Ist das normal?

@Frau N. Zimmer und andere: zur Psychologie der Wutentwicklung - ich kann das aus eigenem Erleben (ein Raubüberfall) etwas nachvollziehen und versuchen, Dir verständlich zu machen. Die Denkweise ist etwa so:

"Der Übeltäter ist der Übeltäter. Als empathischer Mensch kann ich ihm sogar Mitleid entgegenbringen und für ihn beten. Ich kann ggf. auch stolz darauf sein, dass ich kein gutes Opfer war, dass ich mich gewehrt habe (oder im Fall von A.L., dass ich ihm auf die Spur gekommen bin). Schlimme Dinge passieren im Leben, niemand ist dagegen gefeit. Es gibt böse Menschen. ABER wenn die Polizei (in meinem Fall war es nicht die deutsche), von der man doch Hilfe und Schutz erwartet, sich nicht kompetent verhält, dann ist das eine Enttäuschung und es verrückt das eigene Weltbild massiv."

Es ist für mich daher sehr gut nachvollziehbar, dass der Bruder weniger auf den Verbrecher zornig ist, als über die Polizei, die ihm und seiner Familie tagelang wenig geholfen hat und sogar mit einer Verweigerungs- und Machthaltung reagierte (z.B. als es darum ging, die Beweise zu sichern).


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14.12.2018 um 13:10
na endlich!

AfD
Immunität von Björn Höcke aufgehoben
Björn Höcke soll das Foto eines Gewaltopfers missbräuchlich verwendet haben. Der Justizausschuss des Thüringer Landtags hat nun die Immunität des AfD-Politikers aufgehoben. Höcke dementiert die Vorwürfe.




Höcke wird vorgeworfen, das Foto eines Gewaltopfers missbräuchlich verwendet zu haben. Dabei geht es um Sophia Lösche. Die Leiche der 28-Jährigen aus Bamberg war in diesem Sommer in Spanien gefunden worden. Lösche war als Tramperin unterwegs gewesen, die Behörden ermitteln gegen einen marokkanischen Lkw-Fahrer.
Das Foto Lösches war beim sogenannten Trauermarsch, dessen Teilnehmer Höcke war, rund um die Krawalle in Chemnitz in Großformat platziert worden. Das Bild von Sophia Lösche war mit anderen Fotos von Opfern krimineller Taten auf dieser Demonstration gezeigt worden. Auch auf Höckes Facebook-Seite war das Bild anschließend zu sehen.

Höcke allerdings bestreitet die Vorwürfe, das Foto missbräuchlich verwendet zu haben. "Die gegen mich erhobenen Vorwürfe sind vollkommen haltlos", sagte Höcke dem SPIEGEL. "Auf meiner Facebook-Seite habe ich Fotos der Demonstration veröffentlicht, deren Teilnehmer ich war. Das heißt, ich habe eine öffentliche Veranstaltung auf meiner Facebook-Seite dokumentiert. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen."

Bruder des Opfers wehrt sich gegen Foto-Verwendung

Die Familie Lösches stellte im September Anzeige gegen Höcke. Dieser habe das Bild ihrer Tochter, die Juso-Vorsitzende in Bamberg war, "für die eigene Gesinnung instrumentalisiert" und "widerrechtlich öffentlich zur Schau" gestellt. So heißt es laut der ARD-"Tagesschau" in der Anzeige. Für die Familie sei dieses Vorgehen unerträglich gewesen.

Nach der Präsentation des Bildes in Chemnitz schrieb Lösches Bruder außerdem auf Twitter: "Keine Hetze mit dem Andenken meiner Schwester!" Bei der Bestattung seiner Schwester in Amberg hatte ihr Bruder erklärte, man könne sie nicht mehr schützen, aber wenn ihrem Namen, "wenn ihrer Liebe, wenn ihrer Haltung und ihrem Schicksal Gewalt angetan werden, weil manche meinen, damit Hass und Kälte verbreiten zu können - und menschenverachtendes Reden und Verhalten rechtfertigen zu können - ja, davor können und müssen wir sie schützen."

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bjoern-hoecke-immunitaet-des-afd-politikers-aufgehoben-a-1243684.html


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14.06.2019 um 16:03
Vorhin ein Bericht im Radio auf Bayern 1
Die StA Bayreuth hat Anklage wegen Mordes zur Vertuschung einer Straftat erhoben
Der Prozess soll noch diesen Sommer beginnen.
Der Tatverdächtige gibt an das es zu einem Streit kam bei dem das Opfer ums Leben kam , die Staatsanwaltschaft
geht davon aus das er sie umgebracht hat um eine vorhergehende Straftat ( Sexualdelikt) zu vertuschen.
Ort der Tat soll nach den Ermittlungen ein Parkplatz an der A9 sein.

Also gehe ich davon aus das der Parkplatz bei Schnaitach gemeint ist.


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Vermisste Sophia L. in Spanien tot aufgefunden

14.06.2019 um 17:03
Der Prozess beginnt am 23.07.2019. Das Urteil soll voraussichtlich am 18.09.2019 gesprochen werden:
Im Fall der im vergangenen Sommer getöteten Tramperin Sophia Lösche beginnt im Juli der Prozess gegen einen Lastwagenfahrer. Wie das Landgericht Bayreuth am Freitag mitteilte, beginnt die Hauptverhandlung am 23. Juli, das Urteil soll voraussichtlich am 18. September gesprochen werden.
https://www.onetz.de/oberpfalz/amberg/prozess-um-getoetete-sophia-loesche-beginnt-ende-juli-id2756372.html


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15.06.2019 um 16:27
auchhier schrieb am 22.10.2018: Das ist doch auch in Deutschland so. Ich hab mal eine Doku über Polizeiarbeit gesehen, dort wurde gesagt, dass es Identifizierung von Opfern, durch andere Personen, nur noch in Krimis gibt. Man muss das, Gott sei Dank, keinem Angehörigen mehr zumuten.
Kommt vermutlich auf den Fall an - der Sohn einer Bekannten (eigentlich ein sehr zuverlässiges Kerlchen) kam eines Nachts nicht heim und am nächsten Morgen (Sonntag) wurde eine Wasserleiche aus dem nahen Fluss gezogen, die Beschreibung passte gut. Als sich der Sohn bis zum Mittagessen nicht gemeldet hat und niemand anders vermisst gemeldet worden war, wurde ihr angeboten, entweder ein Foto oder die Leiche anzusehen. Sie wollte die Leiche sehen, weil sie Angst hatte, beim Foto einen Fehler zu machen. Er war es glücklicherweise dann nicht, er hatte den ersten Vollrausch seines Lebens (vermutlich auch den letzten) und war auf dem Heimweg irgendwo eingeschlafen und kam erst um die Mittagszeit wieder zu sich. Aber sie hat die Leiche angeschaut ....


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20.07.2019 um 10:58
Prozessauftakt im Fall Sophia Lösche.
https://www.kurier.de/inhalt.lastwagenfahrer-angeklagt-prozess-um-tod-einer-anhalterin.38a6c9b2-ffe9-4a92-9fa8-6a94b0704...


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20.07.2019 um 11:17
Aus dem von @sana-js genannten Link:
Der Fernfahrer sagt demnach, am Parkplatz Sperbes im äußersten südlichen Zipfel des Landkreises Bayreuth Halt gemacht zu haben, um sich dort zum Ende des Ramadan ein Fastenbrech-Mahl zuzubereiten. Er will die Tramperin dabei beobachtet und überrascht haben, wie sie das Führerhaus durchsucht habe. In der Annahme, sie wolle ihn möglicherweise bestehlen, will er sie zur Rede gestellt haben. Der Streit sei aus dem Ruder gelaufen, schließlich habe er die Frau erschlagen.
Hieß es nicht, dass Sophia noch den Namen des Fahrers per SMS oder WhatsApp an Freunde schickte, bzw erwähnte, sie sitze gerade mit ihm im LKW, sei losgefahren und unterhalte sich mit ihm? Oder war das damals nur ein Gerücht?


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20.07.2019 um 11:31
Aloceria schrieb:Oder war das damals nur ein Gerücht?
Zumindest "Bild" behauptete das.
https://www.merkur.de/welt/tramperin-sophia-l-ermordet-anklage-gegen-lkw-fahrer-erhoben-zr-9962702.html
Laut Bild.de schickte Sophia L. am Donnerstag noch eine SMS mit den Kennzeichen des Lastwagens, in den sie eingestiegen war. Demnach soll es sich um ein marokkanisches Kennzeichen gehandelt haben.
Falls das stimmt, wird es schwer für den TV, seine Story aufrechtzuerhalten, er habe sie beim Durchwühlen der Fahrerkabine erwischt.

Ob er damit durchkommt wird man sehen müssen, aber sein Verteidiger scheint eine knallharte Linie zu fahren: alles abstreiten, was die Anklage nicht hieb- und stichfest beweisen kann.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.mordprozess-sophia-loesche-tod-einer-anhalterin.0dbf0f30-bbe6-486e-95b9-ab3cec31afab.html
Laut Schieseck sagt sein Mandant, er habe den Lkw nicht vorsätzlich angezündet, der Motor habe seit längerem Probleme gehabt. Dennoch, so der Rechtsanwalt, bekenne der Fernfahrer, dass ihm das Feuer im Motorraum durchaus gelegen gekommen sei, in der Hoffnung, es werde im Führerhaus Spuren vernichten.


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