Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung

Drei Tote in Pension in Passau aufgefunden

4.435 Beiträge, Schlüsselwörter: Lehrer, 2019, Pension, Passau, ILZ, Armbrüste, Wittingen
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Drei Tote in Pension in Passau aufgefunden

Drei Tote in Pension in Passau aufgefunden

16.05.2019 um 22:31
Dass der TW körperlich abgebaut hat in letzter Zeit ist auf den Bildern ziemlich deutlich zu erkennen - vielleicht hat aber diese körperliche Veränderung grade dazu geführt, dass FC schließlich zum großen "Befreiungsschlag" ausgeholt hat? Wir haben ja jetzt gehört, dass diese körperliche Dominanz eine wichtige Rolle spielte, was im Zusammenhang mit "Kampfkunst" auch nicht überrascht.


melden

Drei Tote in Pension in Passau aufgefunden

16.05.2019 um 22:34
Marpelina schrieb:Und dem Lehrer seine Fru soll ja die Dame sein, die neben dem Typ im Bett im Tod seine Hand gehalten hat.
Falsch. Die Gertrud C. war die ehemalige Ehefrau des Lehrers. Im Bett neben TW lag Kerstin E.


melden
bloedi
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Drei Tote in Pension in Passau aufgefunden

16.05.2019 um 22:34
@Scheinzwein
guter Punkt! Lässt man dann sein kleines Empire vielleicht mit seinen Endlichkeiten untergehen? Wohl eher.


melden

Drei Tote in Pension in Passau aufgefunden

16.05.2019 um 22:36
Scheinzwein schrieb:Dass der TW körperlich abgebaut hat in letzter Zeit ist auf den Bildern ziemlich deutlich zu erkennen - vielleicht hat aber diese körperliche Veränderung grade dazu geführt, dass FC schließlich zum großen "Befreiungsschlag" ausgeholt hat? Wir haben ja jetzt gehört, dass diese körperliche Dominanz eine wichtige Rolle spielte, was im Zusammenhang mit "Kampfkunst" auch nicht überrascht.
den Gedanken hatte ich auch schon. Vllt hatte er neben einer Option auf langen Knastaufenthalt wg Steuerhinterziehung noch zeitgleich eine Diagnose einer schlimmen unheilbaren Krankheit, und hatte kein Bock mehr oder so.

Das passt für mich trotzdem nicht zu so nem offensichtlichen "Machertyp", der hätte das selbst "besiegelt"...


melden

Drei Tote in Pension in Passau aufgefunden

16.05.2019 um 22:45
kodama schrieb:Finanzielle Vorteile hatten die Opfer wohl nicht.
Worum soll es sich bei der Abhängigkeit sonst gehandelt haben? Drogen?
Ob Du glaubst, oder nicht, es gibt Leute, die sind einfach emotional abhängig und total passiv. Da braucht es keine Drogen und keinen Sex, die Leute sind einfach so mit dem Leben durch, dass sie jedem folgen, der sie "an die Hand nimmt".

Wobei ich gar nicht mal sagen würde, dass nicht anfangs möglicherweise doch mit Geld gelockt wurde. Der Mann hatte evtl finanzielle Probleme und TW hat ihm ausgeholfen - das Geld kann er ja von jemand anderem rausgeleiert haben, er hat ja auch viel ausgegeben, hatte mehrere Autos, usw - und der hat vielleicht später erst bemerkt, dass TW eigentlich gar nicht mal so reich ist, bzw wo das Geld eigentlich herkommt. Und dann hing er schon tief drin.


melden

Drei Tote in Pension in Passau aufgefunden

16.05.2019 um 22:48
Ich glaub auch nicht das TW den Wunsch hatte zu sterben bzw so zu sterben, denke eher es geht in die Richtung FC hat "alles beendet ". Entweder, weil GC und C sich umgebracht haben wegen ihm und allem was er in ihr Leben gebracht hat (eventuell Schulden usw?), oder er hat sogar selber "Hand angelegt"(Gift oder ähnliches)um seine Macht zu demonstrieren und FC hat ihn und K dann umgebracht, als sie das bemerkte. Dann hat sie sich umgebracht, denn sie hatte ja alles verloren.
Sie WAREN ihm anscheinend alle hörig, ob das aber 2019 noch so war wissen wir nicht. Nicht umsonst haben drei der Frauen sich räumlich so weit von ihm entfernt. Eine "Sekte", die einen Selbstmordpakt abschließt würde doch aufeinander glucken, ihre Sache planen und sich nicht trennen, oder?


melden
ABCDEF
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Drei Tote in Pension in Passau aufgefunden

16.05.2019 um 22:51
Ich bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen. Da ich noch nie in einem Forum geschrieben habe, ist das für mich eine Premiere und wird mein einziger Beitrag hier bleiben.
Ich will euch hier das Gymnasium Marienstatt etwas entmystifizieren. Das kann ich, weil ich dort Schüler war, wenn auch nur in der Oberstufe, die ich mit einem mittelmäßigen Abitur abschloss.

1. Es handelt sich um eine kirchliche (katholische) Privatschule. Als solche unterliegt sie dem Privatschulgesetz RLP, ist also staatlich reglementiert und wird auch staatlich beaufsichtigt. Sie wird von einer GmbH des Klosters Marienstatt betrieben. Die Schule erhält staatliche Unterstützung in Form von Personal- und Sachkostenerstattungen. Es ist ausdrücklich keine dieser Privatschulen, bei denen die vermögenden Eltern horrende Summen auf den Tisch legen müssen, damit Ihre Sprösslinge etwas lernen oder, wenn nicht, trotzdem irgendwie zu einem Abschluss kommen. Es gibt ganz normale Schulbücher, die gleichen, wie an „weltlichen“ Schulen auch (Schulbuchlisten online abrufbar). Das Abiturzeugnis unterscheidet sich von dem in RLP gängigen dadurch, dass statt des Landeswappens das Wappen des Klosters auf der ersten Umschlagseite ist. Sonst nichts.
2. Wer Schüler dieser Schule sein will (bzw. wessen Eltern ihr Kind an diese Schule anmelden), unterschreibt (zumindest zu meiner Zeit) einen Schulvertrag. Darin ist geregelt, dass die Teilnahme am Religionsunterricht (ev. oder kath.) verpflichtend ist. Außerdem der Besuch von einigen Gottesdiensten im Schuljahr (meist zu Schuljahresbeginn und –ende). Das war es auch schon. In der Oberstufe ist die Teilnahme an einem zweiwöchigen Sozialpraktikum „Compassion“ verpflichtend. Das ist in der heutigen Zeit auch nicht das verkehrteste. Zugang zu der Schule haben Menschen aller Religionen wie auch konfessionslose. Das gilt übrigens auch für das Lehrerkollegium.
3. Der aktuelle Schulleiter ist der erste „weltliche“. Davor waren es regelmäßig Mönche, die aber selbstverständlich auch die Lehrbefähigung haben mussten. Der vorherige Schulleiter war ein Pater, fand dann die große Liebe, was sich mit seinem Gelübde natürlich nicht mehr vereinbaren ließ und schied aus dem Konvent und als Schulleiteraus.
4. Zur Bildung: Es wird neben dem Unterrichtsstoff höchster Wert auf die Vermittlung humanistischer Werte gelegt. Das ist im weitesten Sinne der religiöse Bezug, da unser westliches Wertegefüge sich nun einmal im Christentum widerspiegelt bzw. das Christentum Teil dessen Grundlage ist. Vor allem wird hier eines immer wieder nicht gepredigt, sondern vorgelebt: Den anderen zu achten und zwar ganz unabhängig von Religion oder Herkunft oder Beeinträchtigung oder was auch immer. Wer die Schule ab Klasse 5 besucht, muss Latein und Altgriechisch lernen. Wenn man in der Oberstufe dazu kommt und schon eine zweite Fremdsprache gelernt hat, kommt man um diese Sprachen herum. Es wird sehr gerne gesehen, wenn man trotzdem diese Altsprachen belegt und ggfs. noch durch Kunst, Musik und Philosophie ergänzt. Das ist aber kein MUSS.
5. Zur „dem Kloster angemessener Kleidung“ – schaut euch auf der Website einfach die Klassenfotos an. Ganz normale Klamotten, würde ich sagen. Die Mädels tragen sogar zerissene Jeans und kurze Röcke, man mag es kaum glauben (Ironie off). Zu meiner Zeit lief mal jemand ständig gothicartig umher. Diese Person wurde auch regelmäßig angesprochen, sich doch bitte anders zu kleiden, was aber nicht passierte. Negative Folgen hatte das für diese Person nicht, auch diese Person hat das Abitur abgeschlossen und hat meines Wissens nach mit der aktuellen Thematik nichts zu tun.
6. Zu den Studienfahrten – ich war mit in Griechenland, das wird jährlich angeboten. Ein kunst- und kulturlastiger und damit lehrreicher Urlaub tagsüber, abends feiern - hat ausnahmslos allen richtig Spaß gemacht. Retsina schmeckt übrigens sehr gut zu frisch gefangener und gegrillter Dorade Royal, die man an Kap Sunion bei bestem Wetter im Sonnenuntergang genießen kann. Da war übrigens nicht ein einziges religiöses Thema dabei. Die meisten Sehenswürdigkeiten kann man als Marienstatter dank eines kirchlichen Schreibens (ich meine sogar, dass das aus dem Vatikan kam) ohne die Entrichtung von Eintritt bzw. stark ermäßigt besichtigen.
7. Die Schule hat ein sehr hohes Niveau und genießt überregional ein sehr hohes Ansehen und das nicht zu Unrecht. Man lernt dort wirklich etwas, wird gefordert und es wird definitiv nicht jeder durch das Abitur gewunken, wie es mein Eindruck an vielen anderen Schulen ist. Fachlich und auch menschlich vorbildlich. Ein schlechtes Abitur dieser Schule öffnete und öffnet Türen, die ggfs. bei einem sehr guten Abitur anderer Schulen immer noch verschlossen bleiben. Viele ehemalige Absolventen der Schule haben herausragende und / oder einflussreiche und hochdotierte Positionen inne. Beispielhaft sei hier als einer von vielen der rheinland-pfälzische Landtagspräsident genannt, der übrigens aus Hachenburg stammt.
8. Zu den „vielen toten Lehrern in kurzer Zeit“ – ich finde es sehr befremdlich, wie hier zum Teil darüber spekuliert wird. Am Ende steckt noch Opus dei dahinter… sorry Leute, aber wie es mancheandere hier vermutet haben, sind die tatsächlich einfach nur zufällig gestorben. Da war sogar ein Kettenraucher dabei. Das gibt es leider. Dazu kam dann der Suizid des anderen Lehrers auf der Autobahn. Zu ihm und zu seiner jetzt toten Schülerin kann ich nichts sagen, ich kannte beide nicht. Nur die Gerüchte, von denen ich auch nicht genau weiß, was stimmt und was nicht.
9. Die Schule fand ich zur damaligen Zeit schon als sehr modern. Es wird einem definitiv nicht im Ansatz ständig katholische Lehre gepredigt. Es gibt also keinen Anlass aus irgendetwas auszubrechen.
Wenn ich Kritik zu üben habe, dann lediglich an folgenden Tatsachen, die dann doch nicht ganz zum Selbstverständnis der Schule passen. Zu meiner Zeit sind vermehrt Aussagen wie „das ist keine Schule für Arbeiterkinder“ (ich bin eines) oder „ihr seid die Elite vom Westerwald“ gefallen. Ob das heute noch so ist, weiß ich nicht. Ich habe allerdings nicht zu spüren bekommen, dass ich als Arbeiterkind dadurch einen Nachteil erfahren hätte. Wenn man das ab der 5. Klasse indoktriniert bekommt, glaubt man aber vielleicht irgendwann daran. Das zweite ist, dass die Schule die gleichen Probleme wie andere Schulen auch hat – es gibt Drogenkonsumenten oder auch mal jemanden mit mehr oder weniger (Rest-)alkohol im Unterricht. Das wollte man zu meiner Zeit nicht wahrhaben oder erkennen. Die versteckte Lage der Schule in diesem malerischen Tal trägt m.E. sehr dazu bei, dass solche Tatsachen nicht so sehr ins öffentliche Bewusstsein kommen.

Ich sehe ein möglicher Weise grundsätzliches Problem woanders: Aufgrund des hohen Ansehens der Schule schicken viele Eltern ihre Kinder mit Übereifer dort hin, um dann prahlen zu können „mein Kind geht nach Marienstatt“. Dieser heutige Förderwahnsinn. Da sehen die Eltern den künftigen Professor, auch wenn das Kind gar nicht das Zeug dazu hat und wollen mit dem Kopf durch die Wand… das Kind kommt dann recht schnell in einen ungeheuren Leistungsdruck. Vor Jahren gab es angeblich aus diesem Grund sogar einen Suizid eines Schülers.

Was ich alles in allem sagen will, ist, dass es sich um eine ganz normale Schule mit ganz normalen Herausforderungen und Problemen handelt, die ein vielleicht etwas außergewöhnliches Erscheinungsbild hat und eben tatsächlich noch Wissen und Werte vermittelt. Wir leben hier übrigens auch nicht hinter dem Mond, wie man aus der Berichterstattung einiger Medien vermuten könnte. Kommt gerne in den Westerwald und überzeugt euch selbst davon, was unsere Region zu bieten hat. Bekloppte und Verstörte gibt es jedoch überall und diesmal hat es eben leider uns Westerwälder getroffen.


melden

Drei Tote in Pension in Passau aufgefunden

16.05.2019 um 22:57
Fuer mich sind die Ereignisse in Wittingen ursaechlich fuer die Ereignisse in Passau, einfach weil sie zeitlich voran gingen. Wir hatten mal eine Leiche im Hochsommer im Hochhaus und da dauerte es gute zwei Wochen, bis Nachbarn der Geruch auffiel.

Wenn die Truppe sich haette kollektiv selbst toeten wollen, haetten sie das am gleichen Tag, gleiche Stunde gemacht und m.M. auch am gleichen Ort (wenn auch nicht unbedingt auf die gleiche Weise). Zwei Mitglieder haben sich aber vorzeitig und oertlich getrennt das Leben genommen - das war dann kein organisierter Selbstmord in der Gruppe mehr, sondern ein Eigengang der beiden Frauen. M.M. die beiden schwaechsten Glieder der Gruppe und wahrscheinlich durch den Selbstmord des Lehrers belastet. Gertrud war einige Zeit nicht auf der Arbeit, weil krank geschrieben - da wuerde ich dann schon psyschiche Probleme vermuten. Ihre Kollegen, etc. lobten ihren Umgang mit den Kindern und sagten, sie sei eine sehr gute Lehrerin gewesen - was voellig gegensaetzlich zu ihrem sonstigen sozialen Verhalten stand, sich eben abzukapseln und Kontakte zu meiden (ausser zur Gruppe). Spricht fuer innere Zewuerfnis, wenn man so zwei Seelen auslebt.
Carina war die Juengste im Bunde und daher schon die labilste, noch dazu durch ihre Vorgeschichte (die Auseinandersetzung mit den Eltern, Jugendheim, etc.) und der noch weiter bestehende 'Druck' durch die Eltern aufgrund des Privatdetektivs. Bei diesen Beiden finde ich es eigentlich am wenigsten verwunderlich, dass sie den Weg zum Selbstmord gewaehlt haben - auch, dass sie diesen gemeinsam angetreten haben und sich vermutlich vergiftet haben, passt alles zusammen.

Danach wird es verworren - aber Grundlage fuer das weitere ist m.M. definitiv der Selbstmord von Getrud und Carina. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob TW sich wirklich hat toeten lassen - irgendwie passt dies nicht zu dem Bild seiner Persoenlichkeit, welches sich derzeit darstellt. Haette sich Farina nicht das Leben zusammen mit ihrer Frau Getrud genommen? Stattdessen faehrt sie (im Wissen, dass Gertrud und Carina tot sind und in der Wohnung liegen) auf einen Markt?

Irgendwelche wirtschaftlichen Betruegereien muessen gelaufen sein, sonst gaebe es nicht die falschen Identitaeten und Namen. Warum hat man immer die gleiche Raeumlichkeit mit anderen Namen, Vereinen angemietet? Gab es da je Insolvenzverfahren dazu? Wusste der Vermieter, dass es am Ende wieder der gleiche Mieter war, der den neuen Vertrag machte?


melden

Drei Tote in Pension in Passau aufgefunden

16.05.2019 um 22:58
ABCDEF schrieb:Was ich alles in allem sagen will, ist, dass es sich um eine ganz normale Schule mit ganz normalen Herausforderungen und Problemen handelt, die ein vielleicht etwas außergewöhnliches Erscheinungsbild hat und eben tatsächlich noch Wissen und Werte vermittelt. Wir leben hier übrigens auch nicht hinter dem Mond, wie man aus der Berichterstattung einiger Medien vermuten könnte. Kommt gerne in den Westerwald und überzeugt euch selbst davon, was unsere Region zu bieten hat. Bekloppte und Verstörte gibt es jedoch überall und diesmal hat es eben leider uns Westerwälder getroffen.
richtig, und danke dir für deinen Beitrag.

Würdest du bitte deinen Text nochmal überarbeiten und ein paar Absätze einbauen, damit nicht nur dein letzter Absatz halbwegs lesbar ist?

Du hast noch paar Minuten Zeit - ich weiss nicht wie lange - und danke Dir im Voraus!!

Ergänzung: das gleiche gilt für den nächsten Schreiber!!! Mann Leute bitte nicht nur raushauen oder wollt ihr nicht gelesen werden.


melden

Drei Tote in Pension in Passau aufgefunden

16.05.2019 um 22:59
ABCDEF schrieb:Man lernt dort wirklich etwas, wird gefordert und es wird definitiv nicht jeder durch das Abitur gewunken, wie es mein Eindruck an vielen anderen Schulen ist. Fachlich und auch menschlich vorbildlich. Ein schlechtes Abitur dieser Schule öffnete und öffnet Türen, die ggfs. bei einem sehr guten Abitur anderer Schulen immer noch verschlossen bleiben. Viele ehemalige Absolventen der Schule haben herausragende und / oder einflussreiche und hochdotierte Positionen inne.
ABCDEF schrieb:Was ich alles in allem sagen will, ist, dass es sich um eine ganz normale Schule mit ganz normalen Herausforderungen und Problemen handelt, die ein vielleicht etwas außergewöhnliches Erscheinungsbild hat und eben tatsächlich noch Wissen und Werte vermittelt.
Andere Schulen sind primitiv, winken jeden durch, vermitteln weder Wissen noch Werte. Ihr seid so viel besser. Das ist das typische Elitendenken, das Du selber anprangerst.
ABCDEF schrieb:Zu meiner Zeit sind vermehrt Aussagen wie „das ist keine Schule für Arbeiterkinder“ (ich bin eines) oder „ihr seid die Elite vom Westerwald“ gefallen.
Interessant ist Dein Beitrag aber doch, sagt es doch etwas darüber aus, wie das Klima an der Schule ist. Wie wird das nun tote Mädchen dort zurechtgekommen sein und sich gefühlt haben?


melden

Drei Tote in Pension in Passau aufgefunden

16.05.2019 um 23:00
In der WAZ aus Wolfsburg, zu deren Einzuggebiet Wittingen gehört, lese ich folgendes über Gertrud C.:
„Sie war aber eine ganz tolle Lehrerin“, sagt eine Mutter aus Wittingen, die einen Sohn an der Grundschule hat. Die Frau findet es schade, dass die Medien von Gertrud C., die Deutsch und evangelische Religion unterrichtet hatte, nur das Bild einer abweisenden, Schwarz tragenden Gothic-Frau vermittelt hätten. „Sie hat vielleicht nicht so viel geredet wie andere, aber die Kinder haben sie geliebt.“(...) Sie sei nur seit November krankgeschrieben gewesen, der Grund ungewiss, Depression vielleicht.
WAZ


melden

Drei Tote in Pension in Passau aufgefunden

16.05.2019 um 23:05
Bizarr ist doch die gesamte Konstellation der Truppe

Der Lehrer, der sich umbrachte - was wohl mit Carina U. zusammenhängt, war verheiratet mit Gertrud C, die nun ihrerseits mit Farina C verheiratet war und Carina U lebte mit ihnen, dazu noch TW und Kerstin E - die 4 vorher genannten alle in seinem Dunstkreis. Insgesamt gibt es hier also bisher 6 Tote, und auch dieser beging Suizid.

Es wurde hier zwar mal gesagt, bzw. wohl seitens der Ermittler, dass 2017 sich die Dinge verändert hätten - aber eigentlich ja bereis 2016 mit dem Suizid des Lehrers - die Schule nahm ja ausführlich Stellung dazu. Man muss wohl alle Verknüpfungen in diesem Fall zusammenführen, um am Ende ein schlüssiges Bild zu erhalten.


melden

Drei Tote in Pension in Passau aufgefunden

16.05.2019 um 23:17
Interested schrieb:Es wurde hier zwar mal gesagt, bzw. wohl seitens der Ermittler, dass 2017 sich die Dinge verändert hätten - aber eigentlich ja bereis 2016 mit dem Suizid des Lehrers - die Schule nahm ja ausführlich Stellung dazu. Man muss wohl alle Verknüpfungen in diesem Fall zusammenführen, um am Ende ein schlüssiges Bild zu erhalten.
Wobei bislang "nur" nach und nach die Verstorbenen in unseren Erkenntniskreis durchsickern, die können halt nix mehr sagen.

-> ob es vllt demnächst evtl auch mal paar LEBENDIGE Leute gibt, die sich dazu äußern? Ich meine die standen alle voll mittem im Leben, jedenfalls die 3 Damen in Wittingen.

Die hatten allesamt Perspektive. Was ist da passiert???


melden

Drei Tote in Pension in Passau aufgefunden

16.05.2019 um 23:19
Boho schrieb:Fuer mich sind die Ereignisse in Wittingen ursaechlich fuer die Ereignisse in Passau, einfach weil sie zeitlich voran gingen.
Gibt es dazu auch polizeiliche Erkenntnisse? Ja und die Ursache allen Übels ist auch schon klar. Selbst der Verursacher scheint hier auch schon ausgemacht zu sein.


melden

Drei Tote in Pension in Passau aufgefunden

16.05.2019 um 23:27
Was mir keine Ruhe lässt, ist der Umstand, dass der "Zirkel" größer war als die hier hinlänglich bekannten Namen. Drei Personen gehörten sicherlich noch zum engeren Kreis, dann dürfte es noch einige "Hangarounds" gegeben haben.

Wie wird es ihnen jetzt gehen? Wo befinden sich diese? Welche Auswirkungen auf sie haben die sich überstürzenden, reißerischen Berichte der Boulevardpresse - und nicht zuletzt unser Geschreibsel?

Ich hoffe, dass sie bald Kontakt zur Außenwelt bekommen (und sei es zur Polizei) und dass sie die Geschehnisse nach dem ersten Schock auch als das wahrnehmen, was es ist - als eine Befreiung.


melden

Drei Tote in Pension in Passau aufgefunden

16.05.2019 um 23:28
ABCDEF schrieb:Ich sehe ein möglicher Weise grundsätzliches Problem woanders: Aufgrund des hohen Ansehens der Schule schicken viele Eltern ihre Kinder mit Übereifer dort hin, um dann prahlen zu können „mein Kind geht nach Marienstatt“. Dieser heutige Förderwahnsinn.
Das ist wohl öfter so, dass Eltern ihre lieber auf konfessionelle Privatschulen als auf staatliche Schulen schicken, weil sie meinen, dass dort die Ansprüche höher sind, die Kinder mehr lernen und der Abschluss dort irgendwie „anerkannter“ ist. Ob zu Recht oder nicht, sei mal dahingestellt. Bei uns im Bundesland ist es so, dass ein bestimmtes katholisches Gymnasium in der Landeshauptstadt seit vielen Jahren von Anmeldungen geradezu überschwemmt wird und viele Absagen erteilen muss. Längst nicht jedes Kind kann aufgenommen werden. Und die Kinder, die es geschafft haben, fühlen sich vielleicht dadurch allein schon als gewisse „Elite“.

Andererseits darf man nicht unterschätzen, dass an solchen Privatschulen auch Pluralismus herrscht, was Konfession oder Nichtkonfession oder Herkunft von Schülern und Lehrern betrifft, das sind keine abgeschotteten geschlossenen Gesellschaften, sondern ganz normale Schulen. Sonst bekämen sie ja auch keine Betriebserlaubnisse und keine staatlichen Zuschüsse für Personal und Sachkosten. Für jeden Lehrer, den eine solche Schule beschäftigen will, muss sie bei der staatlichen Schulaufsicht extra eine Unterrichtsgenehmigung beantragen, da wird dann geprüft, ob der Lehrer die notwendigen Abschlüsse hat etc. Hat er sie nicht, darf die Schule ihn nicht beschäftigen.

Ein Klima, das generell dazu führt, dass Schüler an solchen Schulen eher leiden und sich unwohl fühlen, muss man wohl eher nicht annehmen.


melden

Drei Tote in Pension in Passau aufgefunden

16.05.2019 um 23:36
Menedemos schrieb:Was mir keine Ruhe lässt, ist der Umstand, dass der "Zirkel" größer war als die hier hinlänglich bekannten Namen. Drei Personen gehörten sicherlich noch zum engeren Kreis, dann dürfte es noch einige "Hangarounds" gegeben haben.

Wie wird es ihnen jetzt gehen? Wo befinden sich diese? Welche Auswirkungen auf sie haben die sich überstürzenden, reißerischen Berichte der Boulevardpresse - und nicht zuletzt unser Geschreibsel?

Ich hoffe, dass sie bald Kontakt zur Außenwelt bekommen (und sei es zur Polizei) und dass sie die Geschehnisse nach dem ersten Schock auch als das wahrnehmen, was es ist - als eine Befreiung.
Leider muss ich deinen Gedanken aufgreifen.

Der Typ hat sich durch den Lehrer das Mädchen C. zuführen lassen. In dem Interview mit den Eltern wird gesagt, dass der kleine Bruder auch gefragt worden ist. Der fand den Typ aber abschreckend und wollte nicht in diesen Sportverein gehen.

Frage ist, wie oft wurden Jugendliche oder/und Kinder und deren Eltern angesprochen, mal ein bisschen Sport und Selbstverteidigung zu machen.

Ich bin sicher, dass die Ermittlungsbehörden da dran sind.


melden
169 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt