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Kassel/Wolfhagen Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke ermordet

4.603 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, 2019, Erschossen, Kassel, Regierungspräsident, Wolfhagen-istha

Kassel/Wolfhagen Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke ermordet

22.06.2019 um 12:02
fantomias schrieb:Ist nicht wahr, .38er Cal werden oft für 357 mag. Langlauf Revolver als günstige Variante für Sportdisziplinen genutzt.
Wenn man denn einen Club findet, in dem man solche Waffen (noch) schießen darf. Das ist selten.


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22.06.2019 um 12:03
VanDusen schrieb:38 Special ist ein reines Revolverkaliber. Daher wussten die Ermittler offenbar so schnell, dass der Täter eine Kurzwaffe verwendet hatte. .22LR dagegen wird auch häufig aus Langwaffen verschossen
Kennt sich hier jemand mit Waffen aus? Der Schuss soll ja aus der Nähe abgegeben worden sein.
Würde es bei einer 38. keinen Durchschuss geben?
Ich meine, soetwas mal gelesen zu haben.


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22.06.2019 um 12:09
VanDusen schrieb:Das ist selten.
Ist überhaupt nicht selten, sondern die Regel .
google : Deutscher Schützenbund Revolver oder die Sportordnung


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22.06.2019 um 12:10
VanDusen schrieb:Wenn man denn einen Club findet, in dem man solche Waffen (noch) schießen darf. Das ist selten.
Falsch.

In jedem Sportschützenverein oder jedem Schießstand (gewiss kein "Club") darf auch Kaliber .38 abgefeuert werden.

Wie kommst Du auf den Unsinn, dass legal zu erwerbende Munition nicht in entsprechenden Einrichtungen abgefeuert werden darf?


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22.06.2019 um 12:24
VanDusen schrieb:Wenn man denn einen Club findet, in dem man solche Waffen (noch) schießen darf. Das ist selten.
So ein Zufall: Heute Vormittag habe ich an einer offiziellen Meisterschaft teilgenommen: Mit einem .357 Magnum-Revolver von Smith & Wesson, der jedoch mit .38er Patronen geladen war. Und ich bin nicht der Einzige mit diesem Modell gewesen.

Übrigens lassen sich sowohl .357 als auch .38 Revolverpatronen aus sogennanten Unterhebelrepetieren verschießen. Das sind Gewehre, deren Ursprung auf den "Wilden Westen" zurückgeht. In diesem Fall hätte das einen präzisen Schuss aus größerer Entfernung (bis zu 100 Metern) ermöglicht.


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22.06.2019 um 12:37
fantomias schrieb:Ist überhaupt nicht selten, sondern die Regel .
Du hast Recht. Ich hatte vor einiger Zeit in meiner Gegend nach einem Schützenverein gesucht und war nur auf Angebote für Luftgewehr und KK gestoßen, aber es gibt sie, auch in meiner Gegend.


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22.06.2019 um 12:44
Kreuzbergerin schrieb:Ist es ungewöhnlich, dass das Einschussloch im Kopf bei einem Schuß mit Kaliber 38 Projektil für die Ersthelfer nicht zu sehen war?
Mikail schrieb:Würde es bei einer 38. keinen Durchschuss geben?
Eben das. Ich halte es für nicht denkbar, dass es bei einem Nahschuss in den Kopf, der oberhalb des Ohres eintritt - also nicht durch harte Knochen geht - keine Austrittswunde gibt (bei Kal. 38). Und zwar - falls die Schussbahn nicht zufällig völlig gerade verläuft - eine ziemlich große Austrittswunde, weil mit der Zertrümmerung von Schädelknochen einhergehend. Dies wäre auch von einem Laien bemerkt worden, von der RTW-Besatzung sowieso.


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22.06.2019 um 12:52
OpLibelle schrieb:Und zwar - falls die Schussbahn nicht zufällig völlig gerade verläuft - eine ziemlich große Austrittswunde, weil mit der Zertrümmerung von Schädelknochen einhergehend. Dies wäre auch von einem Laien bemerkt worden, von der RTW-Besatzung sowieso.
Es passt auch zu der wiederholt erwähnten "riesigen Blutlache", die ohne Austrittswunde nur schwerlich erklärbar wäre.


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22.06.2019 um 12:53
Aber nochmal zurück zur .38 Munition. Die ist schon ziemlich laut. Und wenn sie aus einem (nicht gasdichten) Revolver verschossen wird, gibt es wegen des Trommelspalts einen hellen Blitz, hinzu kommt noch das Mündungsfeuer. Diese Kombination aus Blitz und Knall hätte am Tatabend bzw. in der Tatnacht auffallen können. Es würde mich nicht wundern, wenn bei diesem Verbrechen ein Unterhebel-Repetiergewehr – eventuell auch mit gekürztem Lauf und Hinterschaft – verwendet worden wäre.
OpLibelle schrieb:Eben das. Ich halte es für nicht denkbar, dass es bei einem Nahschuss in den Kopf, der oberhalb des Ohres eintritt - also nicht durch harte Knochen geht - keine Austrittswunde gibt (bei Kal. 38). Und zwar - falls die Schussbahn nicht zufällig völlig gerade verläuft - eine ziemlich große Austrittswunde, weil mit der Zertrümmerung von Schädelknochen einhergehend. Dies wäre auch von einem Laien bemerkt worden, von der RTW-Besatzung sowieso.
Doch, der Durchschuss wäre sogar eher untypisch. Die .38 Munition hatte bei der amerikanischen Polizei den traurigen Beinamen "Widowmaker", weil viele damit ausgerüstete Polizisten einen bewaffneten Angreifer selbst mit mehreren Treffern nicht stoppen konnten. Auch im militärischen Einsatz zeigte sich das:
In the Moro Rebellion, Moro Muslim Juramentados in suicide attacks continued to charge against American soldiers even after being shot. Panglima Hassan in the Hassan uprising was shot dozens of times before he went down. As a result, Americans elected to phase out revolvers with .38 caliber ammunition in favor of Colt .45 revolvers to continue their fight against the Moros
Wikipedia: Moro_Rebellion

(Bitte bis "Juramentados and stopping power" runterscrollen)

Es gibt auch mehrere Fälle, in denen amerikanische Polizisten Kopftreffer aus .38 Revolvern überlebten, die von Verbrechern verwendet wurden.

https://nypost.com/2013/07/23/killer-receives-40-to-life-for-attempted-murder-of-hero-cop-who-survived-shot-to-the-head/


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22.06.2019 um 13:01
OpLibelle schrieb:Kreuzbergerin schrieb:
Ist es ungewöhnlich, dass das Einschussloch im Kopf bei einem Schuß mit Kaliber 38 Projektil für die Ersthelfer nicht zu sehen war?
IMG 20190622 125324

Kann man sich nur schwer vorstellen, aber es gibt solche Fälle, wo die Ersthelfer glaubten das Opfer wäre gestürzt (zB Mord am Journalisten Günther Schädel 1988/Oberösterreich).

Am Foto ist links eine Hülse .38, rechts 9mm. Habe leider keine .22. Die wäre nochmal ungefähr die Hälfte weniger im Umfang. D.h. die beiden Kaliber sind bezüglich Umfang und Treibladung schon sehr unterschiedlich. Das müsste auch bei der Verletzung zu sehen sein.

Gruß EK


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22.06.2019 um 13:10
Egi schrieb:Doch, der Durchschuss wäre sogar eher untypisch. Die .38 Munition hatte bei der amerikanischen Polizei den traurigen Beinamen "Widowmaker", weil viele damit ausgerüstete Polizisten einen bewaffneten Angreifer selbst mit mehreren Treffern nicht stoppen konnten. Auch im militärischen Einsatz zeigte sich das:
Also gab es doch keinen Durchschuss?
Dann würde das Kaliber zumindest in diesem Punkt, keine Rolle spielen.
Der Schussknall wäre allerdings lauter.
Würde dann auch den Ohrenzeugen erklären.
Einen KK Schuss hätte man anhand der Geräuschkulisse eher nicht gehört.


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22.06.2019 um 13:12
Mikail schrieb:Würde es bei einer 38. keinen Durchschuss geben?
Youtube: 9mm vs.38 Special... Bone Test


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22.06.2019 um 13:22
Egi schrieb:Übrigens lassen sich sowohl .357 als auch .38 Revolverpatronen aus sogennanten Unterhebelrepetieren verschießen. Das sind Gewehre, deren Ursprung auf den "Wilden Westen" zurückgeht. In diesem Fall hätte das einen präzisen Schuss aus größerer Entfernung (bis zu 100 Metern) ermöglicht.
Das wäre natürlich perfekt für den Mörder, würde dann aber nicht mehr die DNA Spuren am Opfer erklären.
Ebenso zweifelhaft wäre bei .38 auch das nicht erkennen der offenbar folgenden große Austrittswunde. Allerdings würde es die berichtete Blutmenge erklären.

Vielen Dank für die Erklärungen an alle!
Aber was wurde nun genutzt? KK oder .38? Da sollten wir abwarten, was nun stimmt.


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22.06.2019 um 13:24
Boah, Leute... muss jetzt im Detail ausdiskutiert werden, wie das aussieht wenn jemandem in den Kopf geschossen wird?
Wir wissen nicht, aus welchem Winkel und welcher Entfernung geschossen wurde, fertig. Total sinnlos, über eine Auszrottswunde zu spekulieren.

Ob man mit dem Kaliber im Schützenverein üben kann, ist auch erstmal irrelevant, denn der TV hat im Verein nicht mit Schusswaffen geschossen und jeder könnte auch irgendwo im Keller üben. Oder glaubt ihr, dass die Leute von Combat18 sich brav im Verein anmelden, um an illegalen Waffen zu üben?


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22.06.2019 um 13:30
Muss ich echt nochmal wiederholen, dass diese Diskussion um Waffen und Durchschüsse OT ist...?

Kommt zum Thema zurück und lasst diese irrelevanten Abschweifungen sein.

Macht doch einen separaten Thread dazu, wenn es euch interessiert.


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