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Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

8.964 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wald, Frankreich, Hunde ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

30.03.2021 um 11:05
Zitat von AVIOLIAVIOLI schrieb:Das Handy des Opfers, unter Verschluss am Tag des Todes, wurde "fünfzehn Monate später auf Antrag meines Anwalts analysiert", fuhr er fort.
Quelle : https://www.lefigaro.fr/flash-actu/mort-d-elisa-pilarski-une-confrontation-a-eu-lieu-entre-sa-famille-et-christophe-ellul-20210329

Kann sich einer erklären warum Elisas Handy erst nach 15 Monaten im Auftrag von Vincent L. Anwalt ausgewertet wurde.
Das hat mich gestern gleich gewundert.


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Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

30.03.2021 um 11:33
Zitat von AVIOLIAVIOLI schrieb:Ellul wird in dieser tragischen Situation gewiss genug Freiraum eingeräumt worden sein , sich die Beine zu vertreten. Und auch wenn er dabei augenscheinlich telefonierte wäre gerade das doch nicht weiter auffällig.
Und der Wald ist ja auch keine Wohnung die man versiegeln kann. Wenn da überhaupt etwas abgesperrt wurde, dann wird das etwas Plastikband gewesen sein.... und ich vermute mal, auch nur um die Fundort des Leichnams, nicht den ganzen Weg lang.

Selbst wenn die Gegend also abgesperrt war, wäre es ein leichtes Unterfangen da kurz durchzuklettern und ein Handy zu holen. Ich kann mir nicht vorstellen dass da jemand zur Überwachung hingestellt wurde.
Zitat von AVIOLIAVIOLI schrieb:Kann sich einer erklären warum Elisas Handy erst nach 15 Monaten im Auftrag von Vincent L. Anwalt ausgewertet wurde.
Das hat mich gestern gleich gewundert.
Die Mühlen der Justiz mahlen langsam.. sieht man doch auch bei der DNA Auswertung. Und ich denke auch hier ist das der Tatsache geschuldet dass der "Täter" ein Hund ist und dies auch von Anfang an vermutet wurde. Also irgendwelche Gespräche nicht als relevant für den Fall angesehen wurden.
Genauso wenig wie der Fall an sich - wenn auch sehr medienpräsent - von Seiten der Justiz Priorität hat: es gibt keine Gefahr für 3./die Allgemeinheit da alle möglichen "Täter" (Curtis und die Jagdhunde) gesichert sind, es gibt keinen menschlichen Verdächtigen der in Untersuchungshaft sitzt und deshalb der Vorgang zügig abgearbeitet werden muss.

Also auch wenn für uns der Fall interessant ist, ich denke im Vergleich zu anderen Verfahren ist dies wohl eins bei dem man sich am meisten Zeit lassen kann...


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Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

30.03.2021 um 11:49
Zitat von jaskajaska schrieb:- wie konnte Ellul sich in den Stunden nach dem Leichenfund unauffällig am Tatort bewegen, um das Handy zu suchen?
Auch da nochmal kurz zu.

Wie gesagt, ich denke dass nicht permanent Polizei vor Ort war, sondern nach der Beweisaufnahme und Spurensicherung die Polizisten wieder gegangen sind (vielleicht gibt da Infos zu?)

Und es wird ja auch nicht gesagt in welchem Zeitraum genau Ellul das Handy anrief. Vielleicht bevor die Polizei kam und dann wieder um 17-18h als die Polizei wieder weg war.

Ich sehe keinen Grund warum sich Ellul nicht wieder an dem Ort hätte aufhalten können. Wie gesagt, wir sprechen ja nicht von einem Gebäude das man abschließen kann, sondern von einer nicht unerheblichen Fläche mitten im Wald.

Und Ellul konnte nach der Befragung tun und lassen was er wollte. welche rechtliche Grundlage hätte es gegeben ihn festzuhalten oder zu überwachen?
Und das sich die Geschichte so entwickeln würde, konnte von der Polizei ja niemand ahnen. Da war ein kleiner Windhundmix, eine Frau die von Hunden getötet wurde (wohl kaum von ihrem kleinen, 18kg, eigenen Windhundi) und ein besorgter Ehemann der auch ein Alibi für die Zeit von Elisas Tötung hatte (seine Arbeit), also nicht anwesend war.


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Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

30.03.2021 um 11:50
Zitat von rattichrattich schrieb:Da aber die Polizei das Handy fand, ließen sich sowohl Christophes SMS als auch seine späteren (Such-)Anrufe nachweisen
Manchmal gibt es halt doch noch ein bisschen höhere Gerechtigkeit. ;)
Und: Man darf auch nicht vergessen, es war Wochenende. Bis dort dann ein wirklicher Beweissicherungstrupp etc. großräumiger in Aktion war, das wird ganz schön gedauert haben.


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Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

30.03.2021 um 13:54
Zitat von AVIOLIAVIOLI schrieb:Kann sich einer erklären warum Elisas Handy erst nach 15 Monaten im Auftrag von Vincent L. Anwalt ausgewertet wurde.
Neben den Ursachen, die @NaCa2 oben schon beschrieben hat, könnten die zögerlichen und unvollständigen Ermittlungen gegen Christophe auch mit dem "Opfer-Bonus" zu tun haben, der Christophe zukam, nachdem er seine Lebensgefährtin und ihr gemeinsames ungeborenes Kind verloren hatte und Elisas schlimm zugerichtete Leiche auch noch selbst auffinden musste.

Benoit Blanc, der sich mit dem Fall Elisa Pilarski offenbar sehr eingehend und kritisch beschäftigt, schrieb am 8. März in seinem Blog unter der Überschrift "Ein einzelner Hund ist zu so etwas nicht fähig"* u.a. (übersetzt):

"Saint Pierre Aigle (Aisne), 16. November 2019: die Erregung ist spürbar im Wald von Retz. Elisa Pilarski kehrt nicht zurück von ihrem Waldspaziergang mit einem der Hunde ihres Lebensgefährten, Curtis, einem American-Pitbull-Terrier [...].

Der zum Fundort entsandte Rechtsmediziner wird von den Ermittlern befragt:
"Haben Sie so etwas schon einmal gesehen?" - "Ja, [damals waren es] drei Rottweiler."
"Meinen Sie, dass es [auch hier] mehrere Hunde waren?" - "Ich denke schon, ja."

[...]

Christophe Ellul erinnert dann an die Jagdhunde, die er im Wald getroffen hat. Nach unseren Informationen hat er darum gebeten, seine erste Aussage ändern zu dürfen.

Der Schuldige ist offensichtlich. Warum die Aussage dieses Mannes anzweifeln, der durch die Entdeckung seiner getöteten Lebensgefährtin geschockt und tief getroffen ist. Schuldig sind die Jagdhunde! Schauen Sie sich diesen blutverschmierten Hund [Curtis] an, sicher wurde er verwundet, als er sein Frauchen verteidigte!

Auch Polizisten sind nicht aus Holz; wie könnte man da kein Mitgefühl haben? Emotionen sind, leider, ein schlechter Ratgeber. Die Gendarmen sind jedoch überzeugt davon, dass es die Jagdhunde waren ... [...] für sie ist auch Curtis ein Opfer der Meute. [...]"**

So weit das Zitat von Benoit Blanc. - Im Fall Elisa kamen wohl mehrere Faktoren zusammen, die einen Verdacht gegen Curtis oder sogar Christophe zunächst verhinderten, selbst bei der Polizei. Doch auch später, als das tierärztliche Gutachten und vor allem die eindeutigen DNA-Ergebnisse vorlagen, wurde offenbar nicht nachdrücklich gegen Christophe als Hundehalter ermittelt, wie die unterbliebene Auswertung von Elisas Handy nahelegt.

Vielleicht nahm man Christophe noch immer ab, dass er einfach an die Unschuld seines Hundes glaubte und ihn schützen wollte, und hielt es nicht für möglich, dass Christophe es evtl. besser wusste oder sogar aktiv Belege manipulieren oder verschwinden lassen könnte?


* Originaltext: Un seul chien ne peut faire ça

** Originaltext: Saint Pierre Aigle (Aisne), 16 novembre 2019; l'émotion est palpable en forêt de Retz. Elisa Pilarski ne reviendra pas de sa promenade en forêt avec l'un des chiens de son compagnon, Curtis, un American Pitbull Terrier […].
Le médecin légiste dépéché sur place est sondé par les enquêteurs : "Vous avez déjà vu ça? - Oui, 3 Rottweillers. - Vous pensez que c'est plusieurs chiens? - Je pense, oui."
[…]
Christophe Ellul évoque alors les chiens de chasse qu'il a croisés dans la forêt. Selon nos informations, il aurait demandé à modifier sa première déposition.
Le coupable est tout trouvé, évident. Pourquoi remettre en cause le témoignage de cet homme, meurtri, abattu par la découverte de sa compagne? Les coupables, c'est la meute ! Regardez ce chien couvert de sang, c'est bien qu'il a été blessé en défendant sa maîtresse !
Les gendarmes ne sont pas faits de bois; comment ne pas être empathique? L'émotion est , malheureusement, mauvaise conseillère. Toutefois, ils sont convaincus que ce sont les chiens de chasse... [...] pour eux, lui aussi est une victime de la meute. […]

Quelle jeweils: https://blogs.mediapart.fr/benoitblanc/blog/160221/un-seul-chien-ne-peut-faire-ca
Übersetzt mit deepL, nachbearbeitet von mir


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Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

30.03.2021 um 15:17
Noch ein Bericht auf OiseHebdo, laut diesem war es überhaupt nicht der Maulkorb von Curtis der gefunden wurde, sondern der von Ice.
Ebenso wird hier vom Anwalt erklärt, das es sich bei der späten Auswertung des Handys um einen Fehler handelt.
Auch wird es dauern bis CE angeklagt werden kann, denn das Berufungsverfahren wegen des nicht zugelassenen Gegengutachten ist leider immer noch nicht abgeschlossen und bei einem Wechsel des Magistrats, geht alles wieder von vorne los.

Es tut mir nur leid für Elisas Familie, das es noch dauern wird, bis dieser Fall endlich abgeschlossen ist und Sie endlich die Chance bekommen, auch damit anzuschließen. Aber anhand der Tatsache, das Curtis ohne Maulkorb oder mit falschem Maulkorb geführt worden wird, wird es so vermute ich, zu einer Mitschuld Seitens Elisa kommen.
Das CE sich nicht schämt, das wirklich weiter so auf die Spitze zu treiben und das der Familie weiter anzutun, anstatt einfach zusagen was passiert ist, ist wirklich nicht zu fassen, schon gar nicht, bei der Beweislast, die mittlerweile gegen Ihn vorliegt.
Wie kann man nur so sein?
Pour la première fois ce lundi 29 mars, Christophe Ellul était confronté à Nathalie et Vincent Labastarde, la mère et l’oncle d’Elisa Pilarski, sa compagne décédée le 16 novembre 2019 en forêt de Retz. Elle avait été attaquée par le chien d’Ellul, Curtis alors qu’elle attendait un enfant. La confrontation a eu lieu dans le bureau de la juge d’instruction du tribunal de Soissons, en présence des avocats des deux parties.

À l’issue de ce face-à-face, seul Vincent Labastarde et son avocat ont souhaité s’exprimer, pour regretter d’une part que Christophe Ellul continue de «s’enfermer dans le déni en refusant d’admettre que Curtis est bien à l’origine du décès d’Elisa Pillarski», mais aussi pour révéler plusieurs nouveaux éléments qui viennent un peu plus éroder la défense du mis en examen. Des éléments issus de l’analyse du téléphone portable de la jeune femme et qui, d’après Vincent Labastarde, n’avaient pas été exploités jusque-là : «On a pu constater sur ce téléphone, après exploitation, que ma nièce avait pris pas moins de 20 photos avec Curtis, qui se promène en forêt de Retz avec elle, en laisse, mais non muselé. Des photos horodatées entre 13h09 et 13h11. Soit 5 minutes avant qu’elle ne soit attaquée par Curtis», explique ainsi Vincent Labastarde. Ce n’est pas tout : dans le téléphone, les enquêteurs ont également retrouvé un SMS, le dernier reçu par Elisa Pilarski et envoyé par Christophe Ellul : «A 13h45, alors que monsieur Ellul est en voiture pour gagner la forêt de Retz, après l’appel de détresse de ma nièce de 13h19, il a envoyé un SMS à ma nièce, avec les termes suivants «je le fais piquer». Par ce seul SMS, il reconnaît que son chien est à l’origine du décès de ma nièce», affirme Vincent Labastarde. Ce SMS a donc été envoyé une quinzaine de minutes après le décès de la jeune femme, estimé à 13h30 par le rapport d’autopsie.

«Il suffisait de poser les bonnes questions, de tirer la ficelle et de faire analyser l’ensemble des scellés.»

Pour Vincent Labastarde, et son avocat ce SMS est donc la preuve décisive que non seulement Curtis est responsable de la mort de sa nièce, mais aussi que Christophe Ellul a menti aux enquêteurs : «en matière pénale, ce qui est très difficile, c’est d’apporter la preuve de la culpabilité d’un individu, explique maître Terquem-Adoue. C’est extrêmement compliqué. Et la charge de la preuve nous revient. Et là il est clair qu’avec les nouvelles technologies, un téléphone peut parler et délivrer pas mal d’information». L’avocat regrette toutefois que la justice ait mis tant de temps à exploiter les données du téléphone : «la police judiciaire et la police scientifique ont fait un boulot énorme au début du dossier. Je crois qu’on avait 1.500 pages, 48 heures de procédures pour les 16, 17 et 18 novembre 2019. Et en fait, on avait tout dans le dossier. Il suffisait de poser les bonnes questions, de tirer la ficelle et de faire analyser l’ensemble des scellés.»

Même constat un peu amer du côté de Vincent Labastarde : «Le service public de la justice a dépensé des centaines de milliers d’euros pour procéder à des expertises judiciaires ADN et autres, démontrant que le chien Curtis est à l’origine du décès de ma nièce Élisa et du bébé qu’elle portait. Il suffisait d’étudier un peu plus sérieusement le dossier pour découvrir que depuis le jour du décès de ma nièce, le 16 novembre 2019, le téléphone portable de cette dernière a été placé sous scellé. Que le téléphone d’Élisa ait été exploité un an et demi après, quand même, ce n’est pas logique. Il y a des erreurs qui ont été faites au cours de la procédure.»

Et pour Me Terquem-Adoue, la piste de la chasse à courre est définitivement close : «ll n’y a rien dans le dossier qui puisse incriminer la chasse à courre. Strictement rien. Aucun élément.»

La muselière n’était pas celle de Curtis

Un autre point vient mettre à mal la version de Christophe Ellu : sur les photos retrouvées dans le portable d’Elisa Pilarski, Curtis ne porte pas de muselière. Or Christophe Ellul a toujours affirmé que Curtis portait une muselière lorsque sa compagne l’a amené pour une promenade en forêt de Retz, et que l’animal s’en serait lui-même libéré, en se blessant au museau au passage. Une muselière a bien été retrouvée sur place, et la thèse avait été validée par un expert. Elle semble désormais invraisemblable : «Je me suis exprimé sur BFM sur ce point le 7 mars dernier. J’ai d’emblée contesté cette thèse, sur le fait que l’expert Diaz tirait une conclusion sans aucun document qui venait étayer sa thèse. Je me suis exprimé là-dessus et déjà j’avais dit que je démontrerai que ce chien n’avait pas de muselière. Ce qui est fait aujourd’hui», fait valoir Me Terquem-Adoue.

Et la muselière retrouvée sur place ? «C’est la muselière qui appartenait à Ice, le chien de madame Elisa Pilarski. Ce n’est pas la muselière de Curtis. Ça, c’est évident et personne ne le conteste aujourd’hui dans la procédure.» La muselière a-t-elle été amenée sur les lieux par Christophe Ellul pour tenter de maquiller la scène du drame ? À cette question, Me Terquem-Adoue botte en touche : «ça, c’est votre déduction. Moi je n’en suis pas là pour le moment», lance l’avocat, qui explique tout de même que la cet élément est au cœur d’une demande de réquisitoire supplétif auprès du parquet.

«Dès que c’est trop précis, il ne se souvient plus.»

Face à toutes ces révélations, Christophe Ellul se serait réfugié dans ses dénégations. C’est ce qu’affirment Vincent Labastarde et son avocat . «On attendait des réponses, mais ça fait un an et demi qu’il est dans le déni, qu’il ne sait pas, qu’il ne se rappelle pas. On a beau lui poser des questions, dès que c’est trop précis, il ne se souvient plus. À propos du SMS, il ne se rappelle pas l’avoir écrit. Il dit qu’il ne sait plus. Alors je lui demande s’il pense qu’il l’a effacé, il ne se rappelle pas, il ne sait pas. Il ne sait pas quoi répondre. Il est dans le déni, total. Il dit que les autres sont des menteurs, que c’est sa vérité», regrette Vincent Labastarde, qui s’attend désormais à un long combat pour tenter d’obtenir enfin la vérité de la part de Christophe Ellul. D’autant que, selon Me Terquem-Adoue, le procès n’est pas pour tout de suite : «La poursuite de l’information judiciaire, ça va être long. On a pas mal de magistrats placés sur Soissons (affecté au tribunal de façon temporaire Ndlr). Malheureusement, par expérience, quand un magistrat change, il faut tout reprendre depuis le début. Et même si la juge d’instruction voulait clôturer par une ordonnance de règlement, mais je pense que le dossier n’est pas en état, tant que la cour d’appel n’a pas vidé sa saisine (Christophe Ellul a fait appel de la décision du parquet de refuser des contre-expertises), la procédure à l’instruction est bloquée, ça c’est évident. Elle est bloquée parce que, un, la cour d’appel doit vider sa saisine, deux on attend les réquisitoires supplétifs du parquet, pour voir s’il fait droit à notre demande ou pas, sur des infractions pénales supplémentaires, à savoir, l’omission de porter secours et sur la muselière. Je n’en dirai pas plus pour l’instant.»
Quelle: https://www.oisehebdo.fr/2021/03/30/des-photos-et-un-sms-accablants-pour-curtis-et-christophe-ellul-retrouves-dans-le-telephone-delisa-pilarski/?fbclid=IwAR3qE1lAG8D4dQGfEtE-J9m7vNGfQ1p6MBHl9ro2tKOlDJrI48EPBS7OGBM

Übersetzung:
Zum ersten Mal wurde Christophe Ellul an diesem Montag, 29. März, mit Nathalie und Vincent Labastarde konfrontiert, der Mutter und dem Onkel von Elisa Pilarski, seiner Lebensgefährtin, die am 16. November 2019 im Wald von Retz starb. Sie war von Elluls Hund Curtis angegriffen worden, während sie ein Kind erwartete. Die Konfrontation fand im Büro des Ermittlungsrichters des Gerichts von Soissons statt, in Anwesenheit der Anwälte beider Parteien.

Am Ende dieses persönlichen Treffens wollten nur Vincent Labastarde und sein Anwalt sprechen, um einerseits zu bedauern, dass Christophe Ellul sich weiterhin "in der Verleugnung verschließt, indem er sich weigert zuzugeben, dass Curtis tatsächlich die Ursache für den Tod von Elisa Pillarski war", aber auch um einige neue Elemente zu enthüllen, die die Verteidigung des Angeklagten weiter untergraben. Elemente, die sich aus der Analyse des Mobiltelefons der jungen Frau ergaben und die laut Vincent Labastarde bis dahin nicht verwertet worden waren: "Wir konnten auf diesem Telefon nach der Verwertung feststellen, dass meine Nichte nicht weniger als 20 Fotos mit Curtis gemacht hatte, der mit ihr im Wald von Retz spazieren geht, an der Leine, aber ohne Maulkorb. Die Fotos wurden mit einem Zeitstempel zwischen 13:09 und 13:11 Uhr versehen. Das heißt, 5 Minuten bevor sie von Curtis angegriffen wurde", erklärt Vincent Labastarde. Das ist noch nicht alles: Im Telefon fanden die Ermittler auch eine SMS, die letzte von Elisa Pilarski empfangene und von Christophe Ellul abgeschickte: "Um 13:45 Uhr, während Herr Ellul im Auto sitzt, um in den Retzer Wald zu fahren, hat er nach dem Notruf meiner Nichte von 13:19 Uhr eine SMS an meine Nichte geschickt, mit den folgenden Worten "Ich lasse ihn stechen". Allein durch diese SMS erkennt er, dass sein Hund die Ursache für den Tod meiner Nichte ist", bekräftigt Vincent Labastarde. Diese SMS wurde also etwa eine Viertelstunde nach dem Tod der jungen Frau gesendet, laut Autopsiebericht um 13:30 Uhr.

"Wir mussten nur die richtigen Fragen stellen, die Fäden ziehen und alle Siegel analysieren lassen."

Für Vincent Labastarde und seinen Anwalt ist diese SMS daher der entscheidende Beweis, dass nicht nur Curtis für den Tod seiner Nichte verantwortlich ist, sondern auch, dass Christophe Ellul die Ermittler belogen hat: "In Strafsachen ist es sehr schwierig, den Beweis für die Schuld einer Person zu erbringen, erklärt Terquem-Adoue. Es ist extrem kompliziert. Und die Beweislast liegt bei uns. Und es ist klar, dass mit neuen Technologien ein Telefon sprechen und eine Menge Informationen liefern kann. Der Anwalt bedauert jedoch, dass die Justiz so lange gebraucht hat, um die Daten des Telefons zu verwerten: "Die Kriminalpolizei und die Spurensicherung haben zu Beginn des Falles eine enorme Arbeit geleistet. Ich glaube, wir hatten 1.500 Seiten, 48 Stunden Verhandlung für den 16, 17 und 18. November 2019. Und in der Tat, wir hatten alles in der Akte. Wir mussten nur die richtigen Fragen stellen, die Fäden ziehen und alle Siegel analysieren lassen."

Die gleiche etwas bittere Feststellung auf der Seite von Vincent Labastarde: "Der öffentliche Dienst der Justiz hat Hunderttausende von Euro ausgegeben, um forensische DNA- und andere Tests durchzuführen, die zeigen, dass der Hund Curtis die Ursache für den Tod meiner Nichte Elisa und des Babys ist, das sie trug. Es bedurfte nur einer etwas ernsthafteren Beschäftigung mit dem Fall, um herauszufinden, dass seit dem Todestag meiner Nichte am 16. November 2019 ihr Mobiltelefon versiegelt ist. Dass Elisas Telefon anderthalb Jahre später ausgenutzt wurde, ergibt trotzdem keinen Sinn. Es gibt Fehler, die während der Prozedur gemacht wurden."

Und für Terquem-Adoue ist die Jagdspur endgültig geschlossen: "Es gibt nichts in der Akte, was die Jagd belasten könnte. Absolut nichts. Kein Element."

Die Schnauze war nicht Curtis'

Es gibt einen weiteren Punkt, der Christophe Ellus Version untergräbt: Auf den Fotos, die in Elisa Pilarskis Laptop gefunden wurden, trägt Curtis keinen Maulkorb. Christophe Ellul hat jedoch immer behauptet, dass Curtis einen Maulkorb trug, als sein Begleiter ihn zum Spaziergang in den Wald von Retz brachte, und dass das Tier sich davon befreit hätte, indem es sich beim Durchgang mit dem Maulkorb verwundet hätte. Vor Ort wurde tatsächlich eine Mündung gefunden, und die These wurde von einem Experten bestätigt. Es scheint nun unwahrscheinlich: "Ich habe am 7. März auf BFM zu diesem Punkt gesprochen. Ich habe diese These sofort in Frage gestellt, da der Experte Diaz eine Schlussfolgerung zog, ohne dass er seine These mit einem Dokument untermauern konnte. Ich habe mich dazu geäußert und bereits gesagt, dass ich demonstrieren werde, dass dieser Hund keinen Maulkorb hat. Dies ist heute geschehen", sagt Herr Terquem-Adoue.

Und der am Tatort gefundene Maulkorb? "Das ist der Maulkorb, der Ice gehörte, dem Hund von Frau Elisa Pilarski. Es ist nicht die Schnauze von Curtis. So viel ist klar, und niemand bestreitet das heute in diesem Verfahren." Wurde der Maulkorb von Christophe Ellul an den Ort des Geschehens gebracht, um den Schauplatz des Dramas zu verschleiern? Auf diese Frage weist Terquem-Adoue zurück: "Das ist Ihre Schlussfolgerung. So weit bin ich noch nicht", sagt der Anwalt, der jedoch erklärt, dass dieses Element der Kern eines Antrags auf eine ergänzende Anklage der Staatsanwaltschaft ist.

"Sobald es zu genau ist, erinnert er sich nicht mehr."

Angesichts all dieser Enthüllungen hätte sich Christophe Ellul in sein Dementi geflüchtet. Dies ist, was Vincent Labastarde und sein Anwalt sagen. "Wir haben auf Antworten gewartet, aber seit eineinhalb Jahren verleugnet er, er weiß es nicht, er erinnert sich nicht. Wir können ihm Fragen stellen, aber sobald es zu genau ist, erinnert er sich nicht mehr. An die Textnachricht kann er sich nicht erinnern. Er sagt, er weiß es nicht. Also frage ich ihn, ob er denkt, dass er es gelöscht hat, er erinnert sich nicht, er weiß es nicht. Er weiß nicht, was er sagen soll. Er verleugnet es, total verleugnet. Er sagt, dass die anderen Lügner sind, dass es seine Wahrheit ist", bedauert Vincent Labastarde, der nun einen langen Kampf erwartet, um endlich die Wahrheit von Christophe Ellul zu erfahren. Laut Terquem-Adoue steht der Prozess nicht unmittelbar bevor: "Es wird lange dauern, bis die gerichtliche Untersuchung fortgesetzt wird. Wir haben einige Richter, die in Soissons untergebracht sind (vorübergehend dem Gericht zugewiesen). Leider ist es erfahrungsgemäß so, dass man bei einem Wechsel des Magistrats wieder von vorne anfangen muss. Und selbst wenn der Untersuchungsrichter den Fall mit einer Vergleichsverfügung abschließen wollte, ich aber der Meinung bin, dass die Akte nicht in Ordnung ist, solange das Berufungsgericht seine Verweisung nicht geleert hat (Christophe Ellul legte Berufung gegen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft ein, ein Gegengutachten abzulehnen), ist das Verfahren beim Untersuchungsrichter blockiert, das ist offensichtlich. Sie ist blockiert, weil erstens das Berufungsgericht seine Vorlage leeren muss, und zweitens warten wir auf die ergänzenden Anklageschriften der Staatsanwaltschaft, um zu sehen, ob sie unserem Antrag stattgibt, und zwar wegen weiterer Straftaten, nämlich der unterlassenen Hilfeleistung und des Maulkorbs. Mehr möchte ich im Moment nicht sagen."
Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


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Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

30.03.2021 um 15:50
Das er bis 18 Uhr das Handy anrief um es zu finden macht Sinn, aber ich denke das es zu dieser Zeit dort noch voll Polizei gewesen sein wird. Hätte er jetzt dort mit seinem Handy so rumlaufen und Elisas einfach so verschwinden lassen können?
Das ist doch stark zu bezweifeln.


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Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

30.03.2021 um 15:56
Zitat von Garrett81Garrett81 schrieb:Das er bis 18 Uhr das Handy anrief um es zu finden macht Sinn, aber ich denke das es zu dieser Zeit dort noch voll Polizei gewesen sein wird.
Wirklich? War es da nicht bereits ab 17 Uhr dunkel?


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Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

30.03.2021 um 16:11
@Cuchulain
Geht die Polizei bei einem solchen Fall im Dunkeln nach Hause? Kenne Fälle bei denen sogar bei einem einfachen Einbruchsdiebstahl der Tatort ausgeleuchtet wurde. Denke Hier war die Spurensicherung doch etwas aufwendiger und eine Verdunklung Seitens aller verdächtigen denkbar. Daher die Annahme das der Ort nicht ausser Augen gelassen wurde.


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Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

30.03.2021 um 16:23
Sonnenuntergang war laut google an diesem Tag und Ort 17.05.
Zitat von Garrett81Garrett81 schrieb:Geht die Polizei bei einem solchen Fall im Dunkeln nach Hause? Kenne Fälle bei denen sogar bei einem einfachen Einbruchsdiebstahl der Tatort ausgeleuchtet wurde. Denke Hier war die Spurensicherung doch etwas aufwendiger und eine Verdunklung Seitens aller verdächtigen denkbar. Daher die Annahme das der Ort nicht ausser Augen gelassen wurde
Das denke ich eben genau nicht. Es war ja eben nicht "so ein Fall". Bei einem Unfall wo jemand tödlich vom Pferd fällt, vors Auto läuft etc. wird ja auch nicht stundenlang alles gesperrt.

Es wurde hier ja eben anfangs NICHT von einer Straftat ausgegangen, sondern von einem "Unglück". Bei einer Jagd ist eine Frau dazwischen gekommen...Da davon ausgegangen wurde das es keinen menschlichen Täter gibt, was soll man da stundenlang absperren und bewachen?

Wenn alles aufgenommen ist, fotografiert, kartographiert wurde... die Beweise gesichert, was soll man denn da noch groß machen?

Was soll passieren wenn man den Ort nicht polizeilich bewachen lässt? Es wird keine DNA von einem Täter (Mensch) gesucht, es gibt keinen Tatort der irgendwie verändert werden könnte...

Also warum sollte die Polizei da so ein "Theater" machen? Es wäre natürlich sehr interessant zu wissen, aber ich denke das hier doch anfangs etwas anders ermittelt wurde als wenn ein offensichtliches Tötungsdelikt vorgelegen hätte, ein missbrauchtes Kind etc.


Dass der Maulkorb von Ice war, war ja schon bekannt. Habe ich ehrlich gesagt aber jetzt auch nicht mehr dran gedacht.
was aber schon irgendwie komisch ist dass sie mit Curtis und Shivas unterwegs war, aber den Maulkorb von Ice mit hat und keinen der Hunde die sie führt.


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Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

30.03.2021 um 16:34
@NaCa2
Naja ein fahrlässiges Tötungsdelikt war es doch von Anfang an. Verdächtige waren zwar Hunde aber geklärt war ja nicht welche. DNA wurde ja auch von allen Hunden genommen.
Läuft jemand vor ein Auto wird auch die Straße für Stunden gesperrt und alles vermessen ggf ausgeleuchtet etc. (jedenfalls wenn jemand zu Tode kommt. Und bei Verkehrsunfällen läßt sich meines Erachtens weniger verdunkeln.
Es war ja auch bekannt das das Handy fehlt.
Keine Ahnung aber ich denke halt nicht das das so ohne weiteres möglich wäre.


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Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

30.03.2021 um 16:38
Evtl. hatte die Polizei bei Anbruch der Dunkelheit die Spuren auch schon gesichert, so dass die Weitersuche im Scheinwerferlicht nicht erforderlich war. Dann hätte Christophe sich unbemerkt im Wald aufhalten können. Und selbst wenn man ihn dort gesehen hätte - er stand zu diesem Zeitpunkt noch keinesfalls unter Verdacht, im Gegenteil, er galt, nach Elisa und Enzo, als Hauptbetroffener der Tragödie und hätte z.B. sagen können, dass er Elisa und seinem Kind einfach noch einmal nahe sein wollte.

Vermutlich wusste Christophe auch nicht, ob die Polizei das Handy schon entdeckt und mitgenommen hatte. Christophe wollte es aber offenbar unbedingt selbst in seinen Besitz bringen und hätte es sicher nicht angerufen, wenn noch Polizei vor Ort gewesen wäre.
Vielleicht hat er auch schon unmittelbar nach dem Auffinden Elisas (als er noch alleine am Fundort war) nach dem Handy gesucht, es aber nicht gefunden und dann später, nachdem die Polizei abgezogen war, in der Dämmerung noch einmal (vergeblich) gesucht. Das Risiko, dass man seine Anrufe später würde nachvollziehen können, musste er eingehen, wenn er das Handy finden wollte.-

Nach dem Bericht von "Oise Hebdo", den @davyjones08 oben zitiert hat, hält der Anwalt von Elisas Familie, Me Terquem-Adou, es zumindest auch für möglich, dass Christophe den Maulkorb (von Ice) nachträglich am Fundort platziert hat. Der Anwalt will sich diesbezüglich noch nicht festlegen, hat aber nach seiner Aussage einen Antrag auf eine ergänzende Anklage der Staatsanwaltschaft gestellt, um diese Frage zu klären.
Zitat von davyjones08davyjones08 schrieb:[Zitat aus "Oise Hebdo":] Und der am Tatort gefundene Maulkorb? "Das ist der Maulkorb, der Ice gehörte, dem Hund von Frau Elisa Pilarski. Es ist nicht die Schnauze von Curtis. So viel ist klar, und niemand bestreitet das heute in diesem Verfahren." Wurde der Maulkorb von Christophe Ellul an den Ort des Geschehens gebracht, um den Schauplatz des Dramas zu verschleiern? Auf diese Frage weist Terquem-Adoue zurück: "Das ist Ihre Schlussfolgerung. So weit bin ich noch nicht", sagt der Anwalt, der jedoch erklärt, dass dieses Element der Kern eines Antrags auf eine ergänzende Anklage der Staatsanwaltschaft ist.



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Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

30.03.2021 um 16:38
Vielleicht noch eine andere Idee, wenn auch etwas abenteuerlich: was wenn Elisa keine Tastensperre im Handy hatte oder man nicht sehen sollte dass es Nachrichten von Ellul gab und er das Telefon einfach nur leer telefonieren wollte... in der Hoffnung wenn der Akku leer ist, dass das dann erstmal uninteressant ist. Es vielleicht nicht gefunden werden kann oder falls doch, da man es nicht sofort auslesen kann, erstmal in Vergessenheit gerät (was wohl auch passiert wäre wenn nicht der Anwalt auf die Idee gekommen wäre)

Zwar sehr abenteuerlich, aber bei jemandem dem bevor er auf die Idee kommt die Polizei zu rufen erstmal seinen Hundezüchter anruft, könnte ich mir das schon vorstellen.
Zitat von Garrett81Garrett81 schrieb:Naja ein fahrlässiges Tötungsdelikt war es doch von Anfang an.
Wird das irgendwo so berichtet? Es ist nichts ungewöhnliches dass Menschen von Hunden getötet werden. Zwar selten, aber es kommt schon regelmäßig vor. Dann gab es keinen Grund an Elluls Aussage zu zweifeln. Ich denke nicht dass sie soviel Geld und Aufwand für einen "klaren Fall" aufgewendet haben. Aber vielleicht gibt es dazu irgendwo mehr Info?
Zitat von Garrett81Garrett81 schrieb:Läuft jemand vor ein Auto wird auch die Straße für Stunden gesperrt und alles vermessen ggf ausgeleuchtet etc. (jedenfalls wenn jemand zu Tode kommt.
Das geht relativ schnell. Weiß ich leider aus eigener Erfahrung. Also es wird natürlich alles vermessen etc., aber Stunden oder tagelang ist das nicht. Und dann wird der Bereich auch wieder freigegeben.


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Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

30.03.2021 um 17:12
@NaCa2
Kommt jemand durch einen Hund zu Tode ist es Fahrlässigkeit ausser bei dem eigenen Hund. Oder sehe ich da was falsch?
Die Spurenlage bei einem Autounfall dürfte glaube ich um einiges einfacher sein als in diesem Fall.
Und durch Jahrelange Tätigkeit in der FFw weiß ich das sich solche Untersuchungen doch gern auch mal sehr lange ziehen können.


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Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

30.03.2021 um 17:47
Ist eigentlich bekannt was er im Gespräch mit der Züchterin sagte? Wie kommt man denn auf die Idee zuerst diese anzurufen, bevor man überhaupt die Polizei ruft, wenn gerade seine Partnerin und seine ungeborenes Kind durch seinen Hund zu Tode gekommen ist. Wirklich unglaublich.
Was genau wollte er denn von ihr? Ging es um die Papiere?


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Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

30.03.2021 um 18:12
Zitat von KarajanaKarajana schrieb:Ist eigentlich bekannt was er im Gespräch mit der Züchterin sagte?
Das werden wohl nur EC uns SdW wissen und das werden wir nie erfahren, was da wirklich besprochen wurde.


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Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

31.03.2021 um 00:04
Zitat von KarajanaKarajana schrieb:Ist eigentlich bekannt was er im Gespräch mit der Züchterin sagte? Wie kommt man denn auf die Idee zuerst diese anzurufen, bevor man überhaupt die Polizei ruft, wenn gerade seine Partnerin und seine ungeborenes Kind durch seinen Hund zu Tode gekommen ist. Wirklich unglaublich.
Was genau wollte er denn von ihr? Ging es um die Papiere?
Vielleicht haben ja @Dawn, @Tussinelda oder @menari da eine logische Erklärung?


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Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

31.03.2021 um 00:39
Zitat von davyjones08davyjones08 schrieb:Noch ein Bericht auf OiseHebdo, laut diesem war es überhaupt nicht der Maulkorb von Curtis der gefunden wurde, sondern der von Ice...... Aber anhand der Tatsache, das Curtis ohne Maulkorb oder mit falschem Maulkorb geführt worden wird, wird es so vermute ich, zu einer Mitschuld Seitens Elisa kommen.
Das mit dem Maulkorb ist wirklich seltsam. Hat Elisa, weil sie vielleicht Curtis´Maulkorb vergessen hatte, dann eben Curtis den Maulkorb von Ice angelegt, weil sie gerade nur diesen Maulkorb im Auto dabeihatte?

Oder hat Ellul den Maulkorb von Ice am Tatort platziert? Aber warum den von Ice? Da hätte er doch gleich Curtis´ eigenen Maulkorb nehmen können? Oder war gerade nur der Maulkorb von Ice, da im Auto und in damit in der Nähe, verfügbar, um ihn schnell am Tatort zu platzieren? Dann müsste Ellul viel Geistesgegenwart besessen haben, um nach dem Fund von Elisa zum Auto zu gehen, von dort den Maulkorb von Ice zu holen und ihn am Tatort abzulegen. Oder dachte Ellul womöglich, bei dem Maulkorb aus dem Auto handele es sich um den von Curtis? Konnte er die Maulkörbe nicht unterscheiden? Oder dachte er, außer ihm würde niemand einen Unterschied bemerken?

Wenn Ellul im Ergebnis tatsächlich einen Maulkorb von Ice am Tatort platziert hätte, hieße dann wohl, dass Elisa Curtis ohne Maulkorb ausgeführt hatte, und zwar weder mit einem eigenen noch mit einem von Ice (sofern Ice überhaupt Maulkorb trug bzw. tragen musste).

Oder, andere Möglichkeit: Der am Tatort gefundene Maulkorb passte sowohl Ice wie auch Curtis, und beide Hunde konnten ihn tragen. Um eine Maßanfertigung wird es sich schließlich kaum gehandelt haben.


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Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

31.03.2021 um 00:41
@Andante
Die Fotos, die auf ihrem Handy sichergestellt wurden, beweisen ja, dass Curtis kurz vor dem Angriff keinen Maulkorb hatte. Diese Frage ist für mich jetzt geklärt.


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Elisa Pilarski - Mord oder Tod durch Hunde

31.03.2021 um 00:47
@jaska

Ja, Curtis hatte vor dem Angriff wohl keinen Maulkorb an. Die Frage ist, ob er vorher einen anhatte und ihn sich abstreifen konnte, zB weil es der falsche war, oder ob er zu diesem Spaziergang nie einen anhatte.

Wenn er keinen anhatte, wie kommt dann ein (falscher?) Maulkorb an den Tatort? Diese Frage hätte dann wieder mit Ellul und dessen Anteil an Verschleierung oder Nichtverschleierung der Tatumstände zu tun.


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