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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

18.431 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Club, Getötet, Rosenheim ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Hanna W. tot aus der Prien geborgen

Hanna W. tot aus der Prien geborgen

30.01.2026 um 12:31
Zitat von TinchoTincho schrieb:Ich hab das Gefühl, dass der Teil der Unfalltheorie nicht wirklich ausgegoren ist.
Ein deutlich plausibler Unfallort wäre der bei Punkt 13. Da wäre dann auch klar, dass der Punkt 13 nicht mehr valide ist weil zu diesem Zeitpunkt das Handy bereits im Wasser lag. Es gäbe auch kein Problem mit dem blitzartigen Abstreifen des Rings und des Gürtels. Das Problem aus Sicht der Anwältin ist aber der Anrufversuch bei den Eltern (Punkt 12), denn dieser wäre dann kein Hosentaschenanruf mehr sondern gewollt.


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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

30.01.2026 um 12:32
Zitat von TinchoTincho schrieb:Dr. Sauer bemängelt hier, dass die Polizei den 78 Meter entfernten Punkt am Brückerl als "tatsächlichen" Punkt 11 annimmt, aber geht dann vom 73 Meter entfernten Punkt am Parkplatz aus.
Ja, solche Fehler oder Widersprüche sind mir auch ein paarmal aufgefallen, auch an anderer Stelle.
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:Bekanntermassen ist die Wahrheit das erste Opfer im Krieg und zwar auf beiden Seiten.
Das würde ich so nicht unterschreiben. Sie hat eher den Uberraschungsmoment gemeint mit ihrer Aussage.


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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

30.01.2026 um 12:34
Zitat von XluXXluX schrieb:Das würde ich so nicht unterschreiben. Sie hat eher den Uberraschungsmoment gemeint mit ihrer Aussage.
Mir ging es um das Wort Krieg das sie in diesem Zusammenhang benutzt hat.


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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

30.01.2026 um 12:44
Zitat von XluXXluX schrieb:Ja, solche Fehler oder Widersprüche sind mir auch ein paarmal aufgefallen, auch an anderer Stelle.
Man müsste das komplete Gutachten kennen. Ich persönlich sehe es nicht als Fehler an, die Toleranzbereiche der GPS-Daten zu nutzen. Was ich jedoch als einen Fehler ansehe ist stetige Bewegungen Richtung Osten zu ignorieren. Das ist das, was man den Ermittlern vorwerfen muss. Es gibt in der Bewegung in Richtung Osten keine der halbwegs genauen Punkte, welche wieder mehr in Richtung Brückerl lokalisiert wurden. Das bedeutet sehr wahrscheinlich, dass das Opfer schon in eine ähnliche Richtung bewegt haben muss und nicht am Brückerl geblieben ist. Diese stetige Bewegung ignoriert der Geodesist gerade nicht. Daher ist seinen Sichtweise schon auf mehr GPS-Punkte und deren Reihenfolge gestützt als die der Ermittler, auch wenn er beim am Wasser wieder einen größere Distanz annehmen muss, welche sich innerhalb der Genauigkeit der GPS-Punkte ist.

Ich gehe jedoch grundsätzlich von einer größere Distanz auf dem ganzen Weg aus, nicht erst am Endpunkt.


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30.01.2026 um 12:51
Zitat von Rigel92Rigel92 schrieb:Ich gehe jedoch grundsätzlich von einer größere Distanz auf dem ganzen Weg aus, nicht erst am Endpunkt.
Soll heißen:

Ich gehe jedoch grundsätzlich von einer größere langsam zunehmenden Distanz auf dem ganzen Weg vom Brückerl aus, nicht erst plötzlich am Endpunkt. Solche plötzlichen Fehler sind normalerweise selten, sie bauen sich eher auf.


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30.01.2026 um 12:51
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:Ein deutlich plausibler Unfallort wäre der bei Punkt 13. Da wäre dann auch klar, dass der Punkt 13 nicht mehr valide ist weil zu diesem Zeitpunkt das Handy bereits im Wasser lag. Es gäbe auch kein Problem mit dem blitzartigen Abstreifen des Rings und des Gürtels. Das Problem aus Sicht der Anwältin ist aber der Anrufversuch bei den Eltern (Punkt 12), denn dieser wäre dann kein Hosentaschenanruf mehr sonder gewollt.
Der Anrufversuch war nicht bei Punkt 12. Der Anrufversuch fällt zeitlich mit Punkt 10 zusammen. 02:31:25. Aber selbst, wenn sie schon bei Punkt 10 absichtlich den Anruf ausgelöst hat und tatsächlich um 02:33:35 (Punkt 12) direkt an der Bergbahn war - Warum fällt an dem Punkt schon die Temperatur steil ab? Von dort sind es nochmal 150 Meter, um zu deinem vermuteten Tatort/Unfallort am Brandnerweg zu kommen. Es sieht also für Deine Theorie jetzt auch nicht viel besser aus...
Zitat von Rigel92Rigel92 schrieb:Das bedeutet sehr wahrscheinlich, dass das Opfer schon in eine ähnliche Richtung bewegt haben muss und nicht am Brückerl geblieben ist.
Da bin ich mir halt echt nicht sicher. Wie gesagt, ab 02:31 springt das Geosignal wild hin und her und die Ungenauigkeit vergrößert sich, aber alle Geopunkte enthalten das Brückerl und den weiteren Verlauf des Bärbachs.


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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

30.01.2026 um 13:15
Okay, eine Sache ist mir jetzt eingefallen, die die Unstimmigkeiten erklären könnte: Geht die Verteidigung eventuell davon aus, dass der Anruf um 02:32:09 ausgelöst wurde, wie es das erste Urteil suggeriert? @rabunsel, kannst Du das vielleicht aufklären? In Deinem Bericht vom 23.10. schreibst Du:
Zitat von rabunselrabunsel schrieb am 31.10.2025:Am 03.10.2022 um 02:31 Uhr hätte Vodafone einen Internet-Data Eintrag in der südöstlichen Funkzelle aufgezeichnet. Dieser Datensatz entstehe, wenn versucht wird ein Telefonat aufzubauen. Nach 45 Sekunden, um 02:32:10 Uhr sei dieser Versuch abgebrochen worden. Der 2. Datensatz, der entstünde, wenn eine Verbindung aufgebaut worden wäre, fehle. Man könne daraus nicht ablesen, weshalb keine Verbindung zustande gekommen sei; es könnte aufgelegt worden sein, oder es habe die Netzverbindung verloren. Ein abrupter Netzabbruch würde Vodafone möglicherweise nicht auffallen, nach einem Timeout ohne Verbindungsaufbau würde der Versuch dann automatisch beendet. Einen abrupter Netzabbruch könne neben einem Verbindungsverlust auch durch einen Funkzellenwechsel, Netzwechsel oder durch Überlastung des Netzes verursacht werden.
Bei dem von Vodafone aufgezeichneten Datensatz handle es sich eindeutig um ein VoLTE-Ereignis, also eindeutig um Telefonie. Er enthalte jedoch keine Zielnummer, und es sei unklar, ob beim angerufenen Anschluss ein Klingelzeichen zu hören gewesen sei. Das Ereignis sei um 02:32:10 Uhr beendet gewesen.
Das lässt eigentlich nur die Interpretation zu, dass der Anruf um 02:31:25 ausgelöst wurde. Wie sicher bist Du Dir da, dass Du das korrekt wiedergegeben hast?


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30.01.2026 um 13:55
Zitat von TinchoTincho schrieb:Das lässt eigentlich nur die Interpretation zu, dass der Anruf um 02:31:25 ausgelöst wurde. Wie sicher bist Du Dir da, dass Du das korrekt wiedergegeben hast?
Da bin ich mir schon sehr sicher, da mich besonders diese Daten interessiert haben. Außerdem kann ich mich erinnern, dass Georg noch auf den "Zufall" hingewiesen hat, dass das Ende des Anrufs 02:3:10 Uhr in den Verbindungsdaten von Vodafone fast genau mit den Daten 02:32:09 Uhr, die im Handy gespeichert waren, übereinstimmt und in den Raum stellte, dass man womöglich fälschlicherweise von dem Start des Anrufversuches ausging als man die Daten aus den H. verwendete.

Ich persönlich gehe davon aus, dass im Handy aufgezeichnet wird, wann eine Verbindung entsteht, damit man in der Abrechnungszeit nicht auch noch das Klingeln hat. Wenn es dann nicht zu einer Verbindung kommt, wird halt die Zeit den Nichtzustandekommens gespeichert.


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30.01.2026 um 15:04
Zitat von TinchoTincho schrieb:Der Anrufversuch war nicht bei Punkt 12. Der Anrufversuch fällt zeitlich mit Punkt 10 zusammen. 02:31:25. Aber selbst, wenn sie schon bei Punkt 10 absichtlich den Anruf ausgelöst hat und tatsächlich um 02:33:35 (Punkt 12) direkt an der Bergbahn war - Warum fällt an dem Punkt schon die Temperatur steil ab? Von dort sind es nochmal 150 Meter, um zu deinem vermuteten Tatort/Unfallort am Brandnerweg zu kommen. Es sieht also für Deine Theorie jetzt auch nicht viel besser aus...
Auf jeden Fall fand der Anrufversuch vor der Aufzeichnung von Punkt 13 statt und war somit kein Hosentaschenanruf aus dem Wasser.


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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

30.01.2026 um 15:15
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:
Zitat von TinchoTincho schrieb:Der Anrufversuch war nicht bei Punkt 12. Der Anrufversuch fällt zeitlich mit Punkt 10 zusammen. 02:31:25. Aber selbst, wenn sie schon bei Punkt 10 absichtlich den Anruf ausgelöst hat und tatsächlich um 02:33:35 (Punkt 12) direkt an der Bergbahn war - Warum fällt an dem Punkt schon die Temperatur steil ab? Von dort sind es nochmal 150 Meter, um zu deinem vermuteten Tatort/Unfallort am Brandnerweg zu kommen. Es sieht also für Deine Theorie jetzt auch nicht viel besser aus...
Auf jeden Fall fand der Anrufversuch vor der Aufzeichnung von Punkt 13 statt und war somit kein Hosentaschenanruf aus dem Wasser.
Und es ist ja auch nicht vollkommen unmöglich nach einem versuchten Telefonanruf in den Bärbach zu stürzen ...


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30.01.2026 um 15:18
Hier ist übrigens noch eine Zusammenfassung der Doku:
https://www.merkur.de/bayern/hauptverdaechtige-eiskeller-hanna-unschuldig-im-gefaengnis-mama-ich-bin-jetzt-der-94143599.html


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30.01.2026 um 15:49
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:Auf jeden Fall fand der Anrufversuch vor der Aufzeichnung von Punkt 13 statt und war somit kein Hosentaschenanruf aus dem Wasser.
Ein allerletztes Mal: Punkt 13 ist nicht am Branderweg am Bärbach. Er ist deutlich weiter südlich. Bereits zum Zeitpunkt von Punkt 12 um 02:33:35 fällt die Temperatur im Telefon stark ab. Es muss also schon vorher ins Wasser gelangt sein. Bitte reagiere in irgendeiner kohärenten Form auf die Informationen, die Dir dargeboten werden.


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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

30.01.2026 um 15:59
Zitat von TinchoTincho schrieb:Da bin ich mir halt echt nicht sicher. Wie gesagt, ab 02:31 springt das Geosignal wild hin und her und die Ungenauigkeit vergrößert sich, aber alle Geopunkte enthalten das Brückerl und den weiteren Verlauf des Bärbachs.
Ich verstehe nicht, was Du genau meinst.

Ab Punkt 5 weicht das Opfer von ihrem Nachhauseweg ab. Der Punt 6 springt zurück,an dieser Stelle gebe ich Dir recht. Die nächsten Punkte sind wieder stetig, sie wird in eine ähnliche Richtung (da würde ich die Kampenwandstraße mit einbeziehen) auch gelaufen sein. Ich glaube, dass sich da langsam ein größerer Fehler aufgebaut hat bis einschl. Punkt 8. Wahrscheinlich wird Punkt 9 wieder halbwegs korrekt gewesen sein, weil er wirklich auf dem Nachhauseweg liegt.

Da der Weg zwischen Punkt 8 und 9 in Wirklichkeit nicht möglich war, gehe ich davon aus, dass das Opfer in Wirklichkeit weiter zu ihrem Haus ohne Umweg ging.

Die Abweichung zwischen den gezeigten GPS-Punkten und dem wahrscheinlich wirklichen Weg betrug hier interessanterweise ca. 45° im Uhrzeigersinn.

Spätestens kurz danach erfolgte der Richtungswechsel irgendwie nach Osten.

Sinnvoll ist der angezeigte Weg der GPS-Daten genausowenig, wie der Weg zum Brunnen, ich glaube da sind wir uns einig.

Wenn man annimmt, dass das Opfer hier ins Wasser gekommen ist, was durch den Emergency-Call dann bestätigt wäre, dann ergibt sich auch auf dieser Seite ein fast identischer ähnlicher Fehlwinkel der GPS-Daten von 45°-50° im Uhrzeiigersinn. D.h. der Fehler der sich auf der anderenSeite der Straße aufgebaut hatte, setzt sich in Wirklichkeit rein vom Winkel weiter fort.

Es muss also schon vom Punkt 7 an etwas gegeben haben, was zu diesem Fehler führt. Der Fehler entsteht nicht erst am Brückerl, er setzt sich hinter dem Brückerl weiter fort..


M.E. kann das nur - wenn überhaupt - Leute wirklich beurteilen, welche die genaue Software des IPhones kennen. Ich befürchte jedoch, dass dafür zu wenig Daten bekannt sind.

Daher bleibt es uns nicht anderes übrig, als den Bärbach nicht nur als möglicher sondern sogar als wahrscheinlichster Weg interpretiert.

Und wie gesagt mit einer Lösung eines schwimmenden mit etwas Wasser vollgelaufenen Etwas lässt sich dann alles erklären. Es muss nicht die Handtasche unbedingt gewesen sein, aber im Moment erscheint es mir das naheliegenste.


Noch zur ursprünglichen Theorie der Verteidigung. Am Anfang des zweiten Verfahrens hatte die Verteidigung aus meiner Sicht wirklich angenommen, dass der Emergency-Call an der Wasserrinne entstanden sein könnte. Für mich war daher Dein Zeitdiagramm eine vollkommene Überraschung. Ich vermute, dass das eine Fehlinterpretation der Emergency-Call-Daten war. Wir wissen nicht, wann die Aufnahmen der Doku entstanden sind, ich könnte mir vorstellen (das Wetter spricht dafür), dass sie vor der Verhandlung erfolgten. Das würde dann auch erklären, dass der Geodesist von einem möglichen fehlerhaften Position des Sturzes in das Wasser ausging.


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30.01.2026 um 16:01
Zitat von TinchoTincho schrieb:Ein allerletztes Mal: Punkt 13 ist nicht am Branderweg am Bärbach. Er ist deutlich weiter südlich. Bereits zum Zeitpunkt von Punkt 12 um 02:33:35 fällt die Temperatur im Telefon stark ab. Es muss also schon vorher ins Wasser gelangt sein. Bitte reagiere in irgendeiner kohärenten Form auf die Informationen, die Dir dargeboten werden.
Wir sind und denke ich einig, dass Hanna am Bärbach gewesen sein muss um reinstürzen zu können. Wenn sie nach Punkt 12 den Heimweg angetreten hat, ist sie beim Brandnerweg auf den Bärbach getroffen und hätte dort in diesen stürzen können, völlig unabhängig davon wo sich Punkt 13 befindet. Diese Stelle des Bärbachs beim Brandnerweg kann sie erst nach Punkt 12 erreicht haben und somit nach dem Anrufversuch.


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30.01.2026 um 16:06
@GrafOskar: Der Brandnerweg wäre viel zu spät, da war das IPhone schon längst untergegangen. Du musst den Beginn des Emergency-Calls beachten sowie den Temperaturabfall, also um 2:32:10 war das IPhone in den Fluten verschwunden, der Emergency-Call wurde 38-45s vorher versucht, also am Brückerl. . Das darf man nicht ignorieren.


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30.01.2026 um 16:14
Zitat von Rigel92Rigel92 schrieb:Der Brandnerweg wäre viel zu spät, da war das IPhone schon längst untergegangen. Du musst den Beginn des Emergency-Calls beachten sowie den Temperaturabfall, also um 2:32:10 war das IPhone in den Fluten verschwunden, der Emergency-Call wurde 38-45s vorher versucht, also am Brückerl. . Das darf man nicht ignorieren.
Der Gutachter sagt ja, dass zumindest die Punkte 10 und 11 noch valide sind und Punkt 12 ist in seinem Gutachten nur deswegen nicht mehr valide weil er den Unfall 80m davon entfernt festlegt. Da sich zwischen Punkt 11 und Punkt 12 kein Wasser befindet sehe ich keinen Grund warum Punkt 12 nicht auch valide sein soll. Von dort aus kann man prima telefonieren.


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30.01.2026 um 16:14
Zitat von Rigel92Rigel92 schrieb:Emergency-Call
Was meinst Du damit?


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30.01.2026 um 16:33
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:Der Gutachter sagt ja, dass zumindest die Punkte 10 und 11 noch valide sind und Punkt 12 ist in seinem Gutachten nur deswegen nicht mehr valide weil er den Unfall 80m davon entfernt festlegt. Da sich zwischen Punkt 11 und Punkt 12 kein Wasser befindet sehe ich keinen Grund warum Punkt 12 nicht auch valide sein soll. Von dort aus kann man prima telefonieren.
Du hast für Dich einen Definition für Valide gefunden, welche das Bild, welches Du Dir gemacht hast, bestätigt. Du weißt jedoch in Wirklichkeit nicht, was der Gutachter unter Valide versteht. Ich weiß es genausowenig, daher kann weder Du noch ich etwas mit dieser Aussage anfangen. Was uns übrig bleibt sind die Genauigkeitsangaben von @Rabunsels Bild. Diese stammen vom sachverständigen Zeugen der Polizei.
Zitat von soomasooma schrieb:Was meinst Du damit?
@Tincho hatte es hier sehr gut erklärt. Wenn man das berücksichtigt, versteht man, wie der Versuch der Verteidigung unter der Dusche diesen Emergency-Call ausgelöst hat. Das IPhone muss auf den Kopf stehend unter etwas fließendes Wasser gehalten werden.

Der Emergeny-Call wurde laut sachverständigen Zeugen betätigt. Damit kann er auch durch Wasserkontakt ausgelöst werden, das hatte der Zeuge in der 2. Verhandlung auch bestätigt.


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30.01.2026 um 16:41
@Rigel92
Es ist einfach ein Anruf ausgelöst worden. Kein "Notruf", ein Anruf an einen Privatanschluss – es war nicht einmal eine aktuelle Nummer.


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30.01.2026 um 16:49
Zitat von rabunselrabunsel schrieb:Da bin ich mir schon sehr sicher, da mich besonders diese Daten interessiert haben. Außerdem kann ich mich erinnern, dass Georg noch auf den "Zufall" hingewiesen hat, dass das Ende des Anrufs 02:3:10 Uhr in den Verbindungsdaten von Vodafone fast genau mit den Daten 02:32:09 Uhr, die im Handy gespeichert waren, übereinstimmt und in den Raum stellte, dass man womöglich fälschlicherweise von dem Start des Anrufversuches ausging als man die Daten aus den H. verwendete.
Danke für die Zusatzinformationen, das ist sehr interessant! Also war die Verteidigung während der Verhandlung selbst überrascht, und wird deshalb noch im Sommer von einem Anruf ab 02:32:09 ausgegangen sein.
Zitat von Rigel92Rigel92 schrieb:Ich vermute, dass das eine Fehlinterpretation der Emergency-Call-Daten war. Wir wissen nicht, wann die Aufnahmen der Doku entstanden sind, ich könnte mir vorstellen (das Wetter spricht dafür), dass sie vor der Verhandlung erfolgten. Das würde dann auch erklären, dass der Geodesist von einem möglichen fehlerhaften Position des Sturzes in das Wasser ausging.
Das ist ein echt guter Punkt, die Szenen müssen tatsächlich aus dem Frühjahr sein, man kann die Knospen und jungen Blätter an den Bäumen sehen! Damit fügt sich einiges zusammen. Ich würde mich jetzt sehr dafür interessieren, wie Georg und Rick (und auch Sauer) das aktuell alles bewerten würden. Diese 45 Sekunden Unterschied ändern nämlich enorm viel. Übrigens ein weiteres Detailindiz, das den Weg verfälscht in das diskreditierte Urteil gefunden hat.
Zitat von soomasooma schrieb:Es ist einfach ein Anruf ausgelöst worden. Kein "Notruf", ein Anruf an einen Privatanschluss – es war nicht einmal eine aktuelle Nummer.
Das ist ein bisschen eine Semantikfrage, aber Du hast nicht unrecht. Es war ein normaler Anruf, aber er wurde über die Funktion ausgelöst, die dafür gedacht ist um Ersthelfern Anrufe bei hinterlegten Notfallkontakten zu ermöglichen. Dadurch hat sich die Bezeichnung "Notruf" oder "Emergency Call" eingeschlichen, nicht zuletzt im diskreditierten Urteil (z.B. Rn 561, 568, 575). Dass das Framing ist, ist klar - Ich versuch da regelmäßig drauf hinzuweisen, bei Rigel92 würde ich aber keinesfalls böse Absicht unterstellen.


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