Kriminalfälle
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

2.189 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Mord, Vergewaltigung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

12.03.2026 um 21:32
Youtube: Eine ehemalige Nachbarin des Tatverdächtigen im Fall von Amy Lopez hat sich geäußert.
Eine ehemalige Nachbarin des Tatverdächtigen im Fall von Amy Lopez hat sich geäußert.
Externer Inhalt
Durch das Abspielen werden Daten an Youtube übermittelt und ggf. Cookies gesetzt.

Es gibt einen neuen YT-Beitrag im Fall Amy Lopez mit ein paar Details über die Vita des Tatverdächtigen.

Es wird sich auf einen kürzlich veröffentlichten Artikel in der Rhein-Zeitung bezogen. Eine Leserin hat sich bei der Zeitung gemeldet, sie war die Nachbarin des Tatverdächtigen, wohnte Wand an Wand mit ihm. Sie beschreibt den Täter u.a. als einen "alten geilen Sack".

Einfach mal reinhören!


1x zitiertmelden

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

14.03.2026 um 09:52
Schwierig dem Sprachfluss und den Gedankengängen des YouTubers zu folgen aber ein paar Interessante Infos hier und da.


2x zitiertmelden

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

14.03.2026 um 13:58
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Es gibt einen neuen YT-Beitrag im Fall Amy Lopez mit ein paar Details über die Vita des Tatverdächtigen.

Es wird sich auf einen kürzlich veröffentlichten Artikel in der Rhein-Zeitung bezogen. Eine Leserin hat sich bei der Zeitung gemeldet, sie war die Nachbarin des Tatverdächtigen, wohnte Wand an Wand mit ihm. Sie beschreibt den Täter u.a. als einen "alten geilen Sack".

Einfach mal reinhören!
Vielen Dank dafür.

Wir erfahren: Der TV wohnte in einer Wohnung in einem gutbürgerlichen Stadtteil von Koblenz.

Er war sogar verheiratet. (So sehr man sich auch wundert.)

Wann seine Frau verstorben ist, erfahren wir nicht.

In diese Wohnung, von der in dem YOUTUBE - Video die Rede ist, zog er wohl mit seiner Frau, nachdem er seine Haft abgesessen hatte. Also Mitte der 2010 Jahre. Gearbeitet habe er wohl nie. Seine Frau sei putzen gegangen.


melden

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

14.03.2026 um 14:07
Zitat von cfwcfw schrieb:Schwierig dem Sprachfluss und den Gedankengängen des YouTubers zu folgen aber ein paar Interessante Infos hier und da.
Irgendwie konnte ich dem Beitrag schon folgen.

Es hatte sich ja die Nachbarin der Wohnung des TV (Vermieterin?) anscheinend bei der RZ gemeldet.

Sie beschreibt ihn auch alles andere als angenehm.


melden

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.03.2026 um 13:11
Zitat von cfwcfw schrieb am 14.03.2026:Schwierig dem Sprachfluss und den Gedankengängen des YouTubers zu folgen aber ein paar Interessante Infos hier und da.
Ja, der Typ ist echt grottig. Der Kanal basiert darauf, dass er Infoschnipsel aus dem Internet zusammenklaubt, aneinanderreiht und mit mehr oder weniger passenden Fotos hinterlegt. Find das sehr nervig, v.a. wenn er irgendwelche alten Fälle durch seinen Infofleischwolf kurbelt, über sie schon zigmal berichtet wurde, u.a. von gelernten Journalisten, die einen deutlich besseren Zugang zu Archiven und offiziellen Stellen haben. Ist halt einer, der versucht, auf dem TrueCrime-Hype mitzuschwimmern...
Manchmal ist es ganz interessant, weil er sich nicht um Urheberrechte schwert und in seinen Videos Bilder von Zeitungsartikel und Fotos zeigt, auf die man sonst keinen Zugriff hat, weil hinter Paywal.
Insofern ist auch diese Folge zu der Nachbarin des TV einigermaßen interessant.


melden

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.03.2026 um 13:49
Zumindest erfahren wir in dem YT-Beitrag, dass der TV die Festung (angeblich) als Lieblingsort betrachtete, an dem er sich immer wieder aufhielt, und dabei ein Messer ("wegen des Gesindels") mit sich führte.

Das wirft natürlich rückblickend die Frage auf, ob diese Affinität zum Tatort nie jemanden weiterem bekannt geworden ist, und warum ggf. niemand einen Bezug zwischen diesem Hang und seiner möglichen Täterschaft hergestellt hat.

Natürlich kann man das im Rückblick alles zuordnen; andererseits war ja der Fall Amy Lopez im Bewusstsein der Bevölkerung andauernd präsent geblieben.

Dennoch wurde ein Mensch, der sowohl Affinität zum Tatort zeigte, als auch sich selbst abseits seiner Taten unangemessen gegenüber Frauen verhielt, offenbar früher nicht verdächtigt.

Schon seltsam.


1x zitiertmelden

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.03.2026 um 15:52
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Das wirft natürlich rückblickend die Frage auf, ob diese Affinität zum Tatort nie jemanden weiterem bekannt geworden ist, und warum ggf. niemand einen Bezug zwischen diesem Hang und seiner möglichen Täterschaft hergestellt hat.
Auch wenn jemand bei der Polizei angerufen hätte und ihn als verdächtig meldete, wäre vielleicht in den Akten nachgeschaut worden, aber durch das, dass er schon überprüft und ausgeschlossen wurde, hätte man ihn sicherlich nicht nochmal überprüft.

Eine Affinität zur Festung, nicht direkt zum Tatort, macht auch nicht gleich verdächtig.

Als er 1998 überprüft wurde, passten die damalig bekannten Spuren nicht und da er nicht dem Bild des Täters, welches die EB im Kopf hatte, entsprach, wurde da nicht tiefer gegraben.


Allerdings hätte man ihn, aufgrund folgender Aussage, immer wieder auf den Schirm haben müssen und hätte auch dafür sorgen müssen, dass seine DNA nicht gelöscht wird.
Zitat von GrillageGrillage schrieb am 26.02.2026:
Im Rahmen des Prozesses 1999 hatte der Mann bereits deutlich gemacht, dass er weitere Straftaten begangen hatte. Wie die Rhein-Zeitung damals berichtete, hatte er dem damaligen Gutachter gestanden, dass eine große Zahl seiner Sexualtaten nie aufgedeckt worden seien.



2x zitiertmelden

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.03.2026 um 20:02
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Eine Affinität zur Festung, nicht direkt zum Tatort, macht auch nicht gleich verdächtig.
Ganz genau. Das war (und ist) ein beliebtes Naherholungsgebiet. Da laufen viele Leute herum, wenn die alle deshalb gleich Mörder wären...

Mal ganz abgesehen davon sollte man solche Zeugenaussagen auch nicht auf die Goldwaage legen. Hinterher sagt es sich schnell "Jaja, ich habe es immer schon gewusst...." aber ob man das wirklich auch damals schon so gesehen hat, ist doch fraglich. Mal abgesehen davon möchte ein Journalist natürlich lieber sowas hören als: "Nee, das war ein ganz unauffälliger Typ...."

Und ob einer, der auf dumme und primitive Art Frauen anmacht, deswegen schon gleich als Mörder gesehen wird? Da denkt man doch eher: "Ih, so ein ekliger notgeiler Kerl!" aber das ist dann noch lange kein Mörder.
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Allerdings hätte man ihn, aufgrund folgender Aussage, immer wieder auf den Schirm haben müssen und hätte auch dafür sorgen müssen, dass seine DNA nicht gelöscht wird.
Man weiß aber auch nicht, wie diese Aussage damals eingeschätzt wurde. Das kann durchaus auch so gesehen worden sein, dass man das als eine Art Aufschneiderei eingestuft hat, mit der der Typ demonstrieren wollte: "Hah, ich bin schlauer als ihr, wenn ihr wüsstet, mich kriegt ihr nie..." ohne dass man davon ausgegangen ist, dass das auch stimmt.

Und ich glaube nicht, dass man rein juristisch nur aufgrund einer solchen Aussage die DNA von jemandem speichern darf.


1x zitiertmelden

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

18.03.2026 um 20:29
Was ich interessant fand an dem Beitrag ist die angebliche Aussage des Tatverdächtigen, dass die meisten seiner Taten nicht aufgeklärt worden wären. Vielleicht kommt da noch mehr raus?


1x zitiertmelden

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

21.03.2026 um 01:33
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:Was ich interessant fand an dem Beitrag ist die angebliche Aussage des Tatverdächtigen, dass die meisten seiner Taten nicht aufgeklärt worden wären. Vielleicht kommt da noch mehr raus?
Aber nur, wenn er vorher einen Mord begangen hätte, alle anderen Straftaten wären schon verjährt und die DNA gelöscht.

Hat er aber, nachdem er seine letzte Gefägnisstrafe verbüßt hatte, wieder Straftaten (z.B. Vergewaltigungen) begangen und es wurde eine Täter DNA gefunden, müsste diese noch gespeichert sein und zumindest die Opfer wüssten, dass derjenige nun hinter Gittern sitzt.

Das mit der DNA-Speicherung und wann diese verlängert werden kann, ist so kompliziert im Gesetzestext, dass ich da überhaupt nicht durchblicke, weil es auch angeblich seit Februar 2026 eine Änderung gab. Ich finde aber keine verständlichen Quellen dazu und die KI erzählt nur einen Schmarrn.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Und ich glaube nicht, dass man rein juristisch nur aufgrund einer solchen Aussage die DNA von jemandem speichern darf.
Also 1999 durfte seine DNA schon ein paar Jahre gespeichert werden.
Und falls es da vorher unaufgeklärte Fälle gab mit Fremd-DNA, wurden die DNA-Spuren bestimmt abgeglichen.


2x zitiertmelden

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

21.03.2026 um 07:59
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Aber nur, wenn er vorher einen Mord begangen hätte, alle anderen Straftaten wären schon verjährt und die DNA gelöscht.
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:zumindest die Opfer wüssten, dass derjenige nun hinter Gittern sitzt.
Ja, da hast Du recht. Schwer zu sagen, ob sie das einzige Mordopfer war. Warum er gerade Amy ermordet hat, andere nicht. Sie war ja fremd, hätte ihn nicht zufällig wiedererkannt in ein paar Wochen. Hätte er sie vergewaltigt und leben lassen, hätte sie ihn höchstens als unbekannt anzeigen können mit einer Personenbeschreibung. Dann wäre sie nach Hause geflogen und er wäre vermutlich nie ausfindig gemacht worden. Er hat sicher gemerkt, dass sie Touristin war. Was war also das Motiv, sie zu töten?


1x zitiertmelden

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

21.03.2026 um 11:34
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Also 1999 durfte seine DNA schon ein paar Jahre gespeichert werden.
Und falls es da vorher unaufgeklärte Fälle gab mit Fremd-DNA, wurden die DNA-Spuren bestimmt abgeglichen.
Ja, und wenn das dann aber keine Treffer ergeben hat, ist seine Aussage "Ich habe noch viel mehr Taten begangen!" erst mal nur eine Aussage, die man ernst nehmen kann oder auch nicht, die aber durch nichts gestützt wird.

Und, wie ich schrieb, nur aufgrund einer solchen Aussage ohne weitere Belege kann man niemanden einsperren oder seine DNA bis an das Ende aller Zeiten speichern.


melden

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

21.03.2026 um 13:41
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:Was war also das Motiv, sie zu töten?
Das weiß letztlich nur der Täter. Aber denkbar wäre, dass sie starken Widerstand geleistet hat und er viel Gewalt angewendet hat - aus seiner Sicht: „anwenden musste“ - um sie gefügig zu machen.

Oder sie hat ihren verbal „bedroht“: ich merke mir dein Gesicht, ich zeige dich an, ich sorge dafür, dass du lange in den Knast kommst…

Im Gegensatz zu einem Opfer, dass die Taten mit wenig Gegenwehr über sich ergehen lässt, könnte Amy so Druck aufgebaut haben. Man weiß, dass Vergewaltiger oft nicht nur aus sexuellen Motiven agieren, sondern es geht mitunter auch um Ausübung von Macht. Das beinhaltet die Gefahr, dass ein Täter bei einem sich stark wehrenden Opfer die Oberhand behalten will und entsprechend gewaltsam agiert.


melden

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

28.03.2026 um 07:07
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb am 18.03.2026:hätte auch dafür sorgen müssen, dass seine DNA nicht gelöscht wird.
Es gibt Löschfristen, die eingehalten werden müssen. In einem Rechtsstaat ist das so.


1x zitiertmelden

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

28.03.2026 um 09:11
Zitat von nairobinairobi schrieb:Es gibt Löschfristen, die eingehalten werden müssen. In einem Rechtsstaat ist das so.
Ja, selbstverständlich. Aber die Dauer der Fristen zu bestimmen, wie lange die DNA eines rechtskräftig verurteilten Sexualstraftäters in einer Datenbank gespeichert wird, ist eine politische Entscheidung.

Um dort hinein zu gelangen, muss man also rechtskräftig verurteilt sein für etwas, das einem anderen Menschen sehr weh tut, und ihn nicht selten lebenslang belastet.

Andere Menschen vor so einem Straftäter zu schützen, ist meiner Meinung nach ein höheres Rechtsgut als der Anspruch des Straftäters, zeitig wieder als unbeschriebenes Blatt zu gelten.

Täter wissen ganz genau, dass ihre Möglichkeiten, ungestraft erneut zuzuschlagen, durch die Datenbank sehr eingeschränkt sind.

Der hier diskutierte Fall zeigt doch ganz deutlich, wie der Täter unerkannt bleiben konnte.


2x zitiertmelden

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

28.03.2026 um 09:21
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Ja, selbstverständlich. Aber die Dauer der Fristen zu bestimmen, wie lange die DNA eines rechtskräftig verurteilten Sexualstraftäters in einer Datenbank gespeichert wird, ist eine politische Entscheidung.
Genau das. Es ist ja kein gottgegebenes Gesetz. Manchmal sollten Gesetze auch der gesellschaftlichen Realität angepaßt werden.
Gerade bei so schweren Delikten sollte Opferschutz immer über dem Täterschutz stehen.


melden

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

28.03.2026 um 10:07
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Der hier diskutierte Fall zeigt doch ganz deutlich, wie der Täter unerkannt bleiben konnte.
Insbesondere hatte das damit zu tun, dass die Kriminaltechnik sich erst in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt hatte. Die Untersuchungsmethoden sind sehr viel feiner geworden als vor 30 Jahren.


1x zitiertmelden

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

28.03.2026 um 14:51
Zitat von nairobinairobi schrieb:Insbesondere hatte das damit zu tun, dass die Kriminaltechnik sich erst in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt hatte. Die Untersuchungsmethoden sind sehr viel feiner geworden als vor 30 Jahren.
Du meinst, man hat früher kürzere Löschfristen favorisiert weil man davon ausging, dass Spuren, die in einen Zeitraum X nicht weitergeholfen haben, auch später nicht mehr relevant werden?

Gerade bei Kapitalverbrechen und Sexualstraftaten gibt es IMHO zu oft Wiederholungstäter als dass der Fokus auf den Persönlichkeitsrechten des Täters liegen sollte - im Hinblick auf die Datenspeicherung.

Da wird der Täterschutz hierzulande viel zu sehr über den Opferschutz gestellt. Wenn die Rechte des Täters wichtiger sind als die eines (potentiellen) Opfers läuft etwas falsch.

Es passt aber in unsere Waldorfschulen-Gesellschaft, die Verbrecher zu sehr mit Samthandschuhen anfasst. Skandinavien mal außen vor gelassen gibt es wenige Länder in der Welt, in denen Verbrecher so schnell wieder auf freien Fuß kommen wie in Deutschland.


3x zitiertmelden

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

28.03.2026 um 18:45
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Du meinst, man hat früher kürzere Löschfristen favorisiert weil man davon ausging, dass Spuren, die in einen Zeitraum X nicht weitergeholfen haben, auch später nicht mehr relevant werden?
Nein, ich bezog mich nicht auf irgendwelche Fristen nach Richtlinien, sondern auf die damals noch nicht so ausgereiften Möglichkeiten der Kriminaltechnik.

Ein gutes Beispiel sind biologische Spuren wie Blut. Ich meine nicht als Formspuren sondern im Hinblick auf Rückschluss auf den Verursacher. Man konnte da damals noch nicht so viel daraus ableiten. Das ging erst Ende der 80er Jahre langsam los. Vorher konnte man vielleicht die Blutgruppe bestimmen, aber noch nicht eindeutig einer Person zuordnen, was ja heute nun doch schon recht lange Standard ist.
Die DAD beim BKA wurde erst aufgebaut; diese gibt es erst seit Ende der 1990er Jahre und musste ja auch erst mal bestückt werden. Bei vielen Straftätern wurden eine Speichelung von der Justiz angeordnet. Kriminalbeamte suchten oft JVA-Insassen auf und ließen sie "spucken". Heute wird das meist bei der erkennungsdienstlichen Behandlung gemacht, wenn das Delikt das hergibt und es verhältnismäßig ist.

Heute wird zum Glück so mancher Täter retrograd über DNA-Treffer identifiziert, vor allem auch auf dem Sektor der Eigentumsdelikte.

Bei Fingerspuren ist es auch so gewesen. Ganz früher wurden glaube ich erst nur 5 Merkmale (Minutien) bestimmt, dann wurden 8 europäischer Standard.
AFIS gab es vor der DAD.
Früher wurden die Fingerabdrücke, die noch mit schwarzer Farbe auf die Papierformulare abgerollt wurden, manuell beim LKA ausgewertet.
Heute werden die längst elektronisch genommen und auch automatisiert ausgewertet. Was natürlich erheblich schneller geht und das auch z.B. nachts oder so.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Da wird der Täterschutz hierzulande viel zu sehr über den Opferschutz gestellt. Wenn die Rechte des Täters wichtiger sind als die eines (potentiellen) Opfers läuft etwas falsch.
Ja, das ist leider oft so. Schön ist das nicht.


melden

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

28.03.2026 um 20:44
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Gerade bei Kapitalverbrechen und Sexualstraftaten gibt es IMHO zu oft Wiederholungstäter als dass der Fokus auf den Persönlichkeitsrechten des Täters liegen sollte - im Hinblick auf die Datenspeicherung.
Wer und wie oft?


melden