Photographer73 schrieb:Erst sagt sie, dass es keine Treffen mit CB gab, das wird dann widerlegt, dann sind sie plötzlich spazierengegangen.
Nyx_07 schrieb:Mit dem Gedächtnis hapert es tatsächlich. Man fühlt sich direkt an einen bekannten Hamburger erinnert, der damit ja auch gut gefahren ist.
Warum sie wohl nicht mehr im Jugendamt tätig ist?
Ein bisschen mehr vorurteilsfreies Lesen wäre sachdienlich:
Laut BILD-Ticker ist von einem Hausbesuch (10:48 Uhr) bereits vor der Frage nach den Zusammenkünften (10:57 Uhr) die Rede:
Stephan Hensel Anwalt bohrt weiter nach: „Hatten Sie über Frau Block und Herrn Hensel hinaus Kontakt mit anderen Personen hier im Raum?“ Mareike W.: „Es erfolgte ein Hausbesuch bei Greta und Frau Block.
Quelle (10:48 Uhr):
https://www.bild.de/regional/hamburg/27-tag-im-live-ticker-was-sagt-das-jugendamt-ueber-christina-block-695e668e9c2c98991fda378b?
Ansonsten kann ich jetzt nicht erkennen, warum die Zeugin in ihrer Eigenschaft als Mitarbeiterin des Jugendamtes einseitig oder gar befangen gewesen sein sollte. Das scheint mir eine sachlich mögliche und plausible Beurteilung der Situation der Kinder zu sein.
Sie gibt weiter an, dass das Jugendamt wollte, dass die Kinder erst einmal zur Mutter zurückkehren, bevor irgendwas geklärt werden sollte. Die Zeugin: „Das war ja auch die Entscheidung des Oberlandesgerichts.“
Stephan Hensel habe das nicht gewollt. Zu einem Kontakt zwischen der Mutter Christina Block und den Kindern in Dänemark sei nicht mehr gekommen. Nur ein Hamburger Jugendamtmitarbeiter habe mit den beiden jüngsten Kindern beim Vater gesprochen. Klara und Theo hätten gesagt, dass die Kinder keinen Kontakt zur Mutter wollten. Der Vater dämonisiere die Mutter.
Quelle: 11:22 Uhr, s.o.
Dass eine Behörde darauf drängt, eine gerichtlich verbindliche Entscheidung umzusetzen, ist wirklich nicht fachfremd. Auch ist es m.E. anmaßend, der Mitarbeiterin den Blick auf das Kindeswohl abzusprechen, wenn ihr zugleich keine Gelegenheit gegeben wurde, mit den Kindern in Dänemark persönlich zu sprechen. Alle Informationen, die sie bekam, bekam sie von nur einem Elternteil gefiltert.
Der Eindruck, der Vater dämonisiere die Mutter ist genauso möglich, wie der Umstand, dass die Kinder durch den "ad hoc"-Umzug nach Dänemark erst in eine schwerwiegende Konfliktsituation geraten sind. Weil sie sich nun zwischen Vater oder Mutter entscheiden mussten. Gut möglich.
Voß zitiert aus einem Schreiben von W., das sie am 29. September 2021 an das Amtsgericht geschrieben hatte. Demnach schilderte die Sozialarbeiterin, die Erzählungen seien übertrieben und nicht richtig wiedergegeben: Theo sei nachts auf dem Ohlsdorfer Friedhof ausgesetzt worden. Ihre Einschätzung: Die Kinder seien bei Christina Block nicht gefährdet. Durch den Kindesvater seien Fakten geschaffen worden, durch die sich die Kinder ausschließlich zwischen Mutter und Vater entscheiden müssten, ohne ihre eigenen Wünsche einbringen zu können.
Das sei laut Voß sei eine Machtdemonstration von Kindsvater Stephan Hensel. Das alles diene nicht dem Kindeswohl. Marko Voß: „Ist das ihre Einschätzung gewesen?“ Zeugin: „Ja!“
Quelle: 11:54 Uhr, s.o.
Diese Aussage heute betrifft nicht den Stand, der Ende 2023 herrschte, als die Kinder bereits über 2 Jahre in Dänemark lebten und sich dort etabliert und ihren Lebensmittelpunkt gefunden hatten. Auf dieser Grundlage entschieden ja auch die deutschen Gerichte, dass sie nun nicht mehr zuständig seien. Es waren Fakten geschaffen worden.
Und völlig unabhängig, ob sich der Vater nicht kooperativ oder nicht verhalten hat, eine Rechtfertigung für eine Entführung ist das alles nicht.