Photographer73 schrieb:Das ist echt unglaublich. Da steht eine Entführung im Raum und das JA interessiert sich nicht dafür und schiebt die Verantwortung weiter ans LKA? Nicht zu fassen!
Ja, das ist wirklich krass.
Das Jugendamt bzw die betreffenden Mitarbeiterinnen haben hier absolut keine gute Figur gemacht.
Auch das Verhalten und die Bewertungen der ersten Mitarbeiterin, die heute morgen ausgesagt hat, finde ich reichlich unprofessionell.
M8nix schrieb:Entfremdung“ fällt ja nicht einfach auf der Türschwelle aus den Kleidern.
Ja, eben.
Ich kann dieses ganze Entfremdung Geschwafel auch nicht mehr ernst nehmen.
Die Kinder hatten jahrelang ihren Lebensmittelpunkt bei der Kindesmutter.
Dann sind die ein Wochenende beim Kindesvater, wollen nicht mehr zurück zur Mutter und sofort wird von Manipulation und nach wenigen Tagen von Entfremdung gefaselt.
Was werden denn Hensel da für Superkräfte zugeschrieben?
So funktioniert Entfremdung nicht.
Und es hat auch absolut gar nichts mit Entfremdung zu tun, wenn Kinder in Trennungsfamilien mal den Wunsch äußern, beim anderen Elternteil verbleiben zu wollen. Das ist im Grunde überhaupt nichts dramatisches, sondern normales kindliches Verhalten, das auch situativ auftreten kann und sich dann wieder ändert.
Hätte CB nicht sofort die Truppen losgeschickt und mit Kanonen auf Spatzen geschossen, wäre es vermutlich nie soweit gekommen, dass die Kinder nicht mehr mit ihr in Kontakt treten wollen.
Aber jegliche Hoffnung, dass sie das in absehbarer Zeit noch realisiert, können die Kinder wohl zunächst mal begraben.
Stattdessen wird immer wieder und wieder von Entfremdung geredet.
Ein Schlag ins Gesicht für die Kinder, die wieder überall hören und lesen müssen, dass sie offenbar keinen eigenen Willen haben und manipulierte, willenlose Objekte seien.
Ich hatte ja wirklich fest damit gerechnet, dass Uecker heute vor Ort ist.
Offenbar hatte er wichtige andere Verpflichtungen, ebenso wie von der Meden.
Sehr schade, denn Uecker hätte auch die Aussagen der ersten Jugendamtsmitarbeiterin entsprechend einordnen können.
Es ist eher ungewöhnlich und ziemlich unprofessionell, sich in der Beratung und Begleitung hochstrittiger Elternpaare auf eine Seite zu schlagen.
Die Behauptung zu tätigen, die Aussagen die Hensel über die Gewalt im Hause CB gemacht habe seien haltlos und übertrieben, ohne ein einziges Mal mit den Kindern selbst gesprochen zu haben ist geradezu haarsträubend.
Die Aussagen von CB und Hensel waren offenbar sehr widersprüchlich und diese Widersprüche waren absolut nicht aufzulösen und die Aussagen nicht so verifizieren.
Üblicherweise wird das auch genauso benannt und es werden Gutachten angeregt oder beauftragt, um die Situation genauer zu beleuchten.
Kurios mit so wenig Infos eine so bagatellisierende Aussage zu treffen.
Die Lage in der Familie war an zu der Zeit hoch eskaliert und durch das einbehalten der Kinder durch den Vater auch ziemlich brisant. Da stellt sich auch die Frage, warum sich die einzelne Kollegin nicht kollegial beraten hat.
Kann Wunder, dass das Jugendamt so einen bescheidenen Ruf hat.
Schade für all diejenigen, die dort engagiert und hochprofessionell arbeiten.