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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

10.819 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kinder, Entführung, Dänemark ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

27.01.2026 um 15:56
Der jüngste Befangenheitsantrag wurde ja damit begründet, dass die Vorsitzende Richterin die Arbeit der Verteidigung erschwere - unter anderem dadurch, dass Aktenmaterial nur in Form von (unleserlichen) Rohdaten zur Verfügung gestellt werde.

Was habe ich mir als juristischem Laien unter derartigen Rohdaten vorzustellen. Kann das jemand freundlicherweise verständlich erklären?


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

27.01.2026 um 16:39
Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:Was soll das bringen? Kann da jemand Licht ins juristische Dunkel bringen?
Es geht im Kern um die Frage, ob der Kindesentzug, die Freiheitsberaubung und die Körperverletzung bereits mit der Übergabe der Kinder an die Mutter beendet waren bzw mit dem Wiedereintritt der Kinder in den mütterlichen Haushalt, der ja, ihr ehemaliges zu Hause war.
Je nachdem wie man diese Frage beantwortet, fallen eventuell Straftaten bestimmter Personen weg.
Wenn ich Straftaten also mit Übergabe an die Kindesmutter beendet waren, dann gab es in Hamburg gar keine Straftat mehr und Andreas P., der die Bewachung des Hauses zu verantworten hatte, wäre damit quasi raus aus dem Verfahren.
Eventuell auch Cousinchen und ihr Mann.

Für mich ist ziemlich klar, dass zumindest die Freiheitsberaubung weiterhin angehalten hat, da die Kinder nicht bei der Mutter sein wollten, sondern gerne zurück nach Dänemark wollten.
Aber ich bin keine Juristin, es ist also eine laienhafte Einschätzung.


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27.01.2026 um 16:42
Hier noch der LTO Artikel vom gestrigen Verhandlungstag. Ich hab einmal die erste Szene mit Philipp von der Meden kopiert. Das erfrischt möglicherweise wieder, nachdem es heute, bis auf die morgendlichen Turbulenzen, eher zäh zugegangen ist.
Eklat im Gerichtssaal

Dann kommt es im Gerichtssaal zum Eklat. Als der Psychologe gerade zu einem Vorhalt wieder Stellung nehmen will, wird er von der Staatsanwaltschaft unterbrochen. Die Befragung des Zeugen gerate zu sehr zur Sachverständigenbefragung. Eine Diskussion entbrennt. Anwalt Sascha Böttner, der einen angeklagten Israeli vertritt, kritisiert, dass der Mann als Zeuge der Verteidigung seinen Sachverstand einfließen lassen dürfe. Philip von der Meden, Anwalt von Stephan Hensel, schaltet sich ein: "Ich bestreite, dass der Zeuge irgendeinen Sachverstand hat."
Quelle: https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/block-prozess-tag-32-kinderpsychologe-entfuehrung-kinder


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27.01.2026 um 16:45
dass der Mann als Zeuge der Verteidigung
Quelle: https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/block-prozess-tag-32-kinderpsychologe-entfuehrung-kinder

Gestern stand die Frage im Raum, wer eigentlich diesen Zeugen für das Verfahren benannt hat.
Offenbar war das die Verteidigung.
Hat sich nach meinem Eindruck allerdings eher als Bumerang erwiesen


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27.01.2026 um 16:46
@Tiergarten
In der BILD wird es so erklärt:
Daten, die in einem nicht lesbaren Format übermittelt worden seien, weil sie angeblich nicht relevant seien. Die Verteidigung besteht jedoch darauf, sämtliche Daten einsehen zu dürfen.
Quelle: https://m.bild.de/regional/hamburg/live-ticker-bringt-ein-detektiv-christina-block-in-bedraengnis-69778530707d4aa2075820ea?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.allmystery.de%wa.

So wie ich es verstanden habe, wurden Daten so weitergereicht, wie sie auch die StA erhalten hatte. Man verzichtete darauf, die Daten für die Verteidiger zu konvertieren, obwohl die StA wohl auch eine (später selbst) konvertierte Version hatte.

Hätte man den Verteidigern jedoch die konvertierte Fassung übersandt, hätten sie bestimmt Theater gemacht, weil sie nicht die Originale erhalten….


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27.01.2026 um 17:00
Zitat von RaissaRaissa schrieb:So wie ich es verstanden habe, wurden Daten so weitergereicht, wie sie auch die StA erhalten hatte. Man verzichtete darauf, die Daten für die Verteidiger zu konvertieren, obwohl die StA wohl auch eine (später selbst) konvertierte Version hatte.

Hätte man den Verteidigern jedoch die konvertierte Fassung übersandt, hätten sie bestimmt Theater gemacht, weil sie nicht die Originale erhalten….
Was für Formate sollen oder können das denn sein? Was muss da konvertiert werden? Word oder PDF Dokumente??

Ich kenn das eigentlich nur aus der Fotografie: wenn man RAW-Dateien hat, und die mittels eines Bildbearbeitungsprogramms bearbeitet, um sie dann als jpeg-Dateien zu exportieren. Da findet eine "Konvertierung" des Darteiformats statt von Rohmaterial zu gebrauchsfähigem Bildmaterial.

Wenn es bei den für den Prozess relevanten Dateien um Chatverläufe, Mails etc. geht, erschließt sich mir das mit den zu konvertierenden Dateien eher nicht. Bin allerdings auch kein IT-Experte.

Aber vielleicht kann's ja jemand aufklären.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

27.01.2026 um 17:02
Das Lachen wird immer angestrengter.

IMG 2573.webp
Quelle: Christian Spreitz/Bild


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27.01.2026 um 17:07
Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:Ich kenn das eigentlich nur aus der Fotografie: wenn man RAW-Dateien hat, und die mittels eines Bildbearbeitungsprogramms bearbeitet, um sie dann als jpeg-Dateien zu exportieren. Da findet eine "Konvertierung" des Darteiformats statt von Rohmaterial zu gebrauchsfähigem Bildmaterial.
Es könnte z.B. um Bildmaterial aus den Überwachungskameras gehen. So ließe sich auch der Umfang der Daten erklären und weshalb die RA Probleme mit der Konvertierung haben.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

27.01.2026 um 17:11
Zitat von RaissaRaissa schrieb:Es könnte z.B. um Bildmaterial aus den Überwachungskameras gehen. So ließe sich auch der Umfang der Daten erklären und weshalb die RA Probleme mit der Konvertierung haben.
So was kommt doch aber sicherlich öfter in Strafprozessen vor (z.B. Bildmaterial aus Überwachungskameras) - sollten da die Anwälte nicht technisch ausgerüstet sein? Oder sagen die das dann in jedem Strafprozess: oh sorry, wir können das nicht auslesen...
Oder sind es hochspezielle Dateien, die ausschließlich in diesem Block-Prozess auftauchen?
Kann ich mir ehrlichgesagt nicht wirklich vorstellen...


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27.01.2026 um 17:19
Zitat von RaissaRaissa schrieb:So wie ich es verstanden habe, wurden Daten so weitergereicht, wie sie auch die StA erhalten hatte. Man verzichtete darauf, die Daten für die Verteidiger zu konvertieren, obwohl die StA wohl auch eine (später selbst) konvertierte Version hatte.

Hätte man den Verteidigern jedoch die konvertierte Fassung übersandt, hätten sie bestimmt Theater gemacht, weil sie nicht die Originale erhalten…
Das ist einer der wenigen Anträge der Anwälte, den ich tatsächlich nachvollziehen kann.
Technisch ist mir das völlig unklar, warum die nicht selbst in der Lage sind, die Dateien zu konvertieren.
Dass sie aber die konvertierten Dateien haben möchten, finde ich absolut nachvollziehbar.
Natürlich möchten die das gesamte Beweismaterial selber sichten und bewerten. Vielleicht findet sich ja doch irgendwo etwas entlastendes.
Es stehen hier letztlich nicht einfach nur Haftstrafen, sondern wenn man RA Böttner glauben darf, hohe Haftstrafen im Raum. Da prüft man natürlich jedes Detail.
Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum der Verteidigung nur die Rohdaten übergeben worden sind, wenn es eine konvertierte Form bei der Staatsanwaltschaft gibt.
Man hätte denen auch einfach beides übergeben können, Rohdaten und konvertierte Dateien. Dann wäre Ruhe im Karton gewesen.
Es handelt sich ja ausschließlich um digitale Dateien, das geht doch blitzschnell. Da muss nicht irgendjemand drei Tage am Kopierer stehen und 15.000 Blätter einzeln kopieren.
Die Staatsanwaltschaft weiß doch eigentlich auch, dass die Verteidigung überall, wo es geht nach Revisionsgründen sucht.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

27.01.2026 um 17:21
Vielen Dank, @Raissa, für Deine Erläuterungen zum Thema Daten.

Ich muss gestehen, ein wenig geht es mir aber noch wie @SirLouis, die auch Probleme damit hat, konkret nachzuvollziehen, was in diesem Fall die Anwälte beschwert.
Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:Wenn es bei den für den Prozess relevanten Dateien um Chatverläufe, Mails etc. geht, erschließt sich mir das mit den zu konvertierenden Dateien eher nicht. Bin allerdings auch kein IT-Experte.
Ich auch wahrlich nicht. Aber vielleicht klärt sich das noch im Detail auf. Wichtig wäre es ja schon - immerhin geht es hier um den Vorwurf der Befangenheit. Das Gericht wird mithin schon erklären müssen, warum es wie mit dem Datenmaterial in diesem Prozess umgeht.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

27.01.2026 um 17:31
Mir fallen da zwei Fälle von "Rohdaten" ein:

- Zum einen tatsächlich beim Thema Videoüberwachung. Hier ist oftmals ein Videosystem-spezifisches Format im Einsatz, welches nur mit dem entsprechenden "Player" wiedergegeben werden kann. Der "Player" kann beim Export der Videodaten mitgegeben werden, muss es aber nicht. In jedem Fall wäre er zum Abspielen der entsprechenden Sequenzen erforderlich. Gerade zu Beweissicherungszwecken wird diese Export-Methode jedoch bevorzugt, WEIL es sich dabei eben um unveränderte (und vor allem verlustfreie) Rohdaten handelt. Man könnte den Export z. B. auch als gängigeres .AVI-File erzeugen - dann hätte aber eine Veränderung der Daten stattgefunden und das ist eigentlich nie gewünscht.

- Zum zweiten gibt's den Fall bei PDF's bzw. Druckerzeugnissen. Wenn es sich - wie vermutlich in diesem Fall gegeben - um viele Tausend Seiten Dokumente handelt, kann es mühselig sein, Dokumente nur in gedruckter Form oder als nicht durchsuchbare PDF's erhalten zu haben. Man müsste diese Unterlagen dann ggfs. digitalisieren und mittels OCR durchsuchbar machen.

Bin da kein Experte aber die Staatsanwaltschaft argumentiert, dass sie die Daten ja auch nur so (was auch immer damit gemeint sein mag) erhalten hätte und dann eben selbst ein für sie verwertbare Form geschaffen hat. Ein noch weitergehendes Beispiel der Datenaufbereitung wären z. B. Kontoauszüge. Hier könnte die Staatsanwaltschaft sich die Mühe gemacht haben, und z. B. selbst in Excel (oder wo auch immer) eine Aufbereitung vorgenommen haben.

Welche konkrete Fall von Rohdaten hier nun vorliegt, wurde wohl noch nicht erörtert. Und ob die Staatsanwaltschaft eigene Datenaufbereitungen mit den Angeklagten teilen muss ... keine Ahnung (würde mich aber wundern).


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

27.01.2026 um 17:45
Ein dritter Fall wäre noch denkbar und da könnte ich die Verteidigung dann schon auch etwas verstehen. Sollten von den beschlagnahmten Mobiltelefonen Backups gezogen worden sein, so sind diese natürlich erstmal nutzlos weil wirklich sehr "roh". Keine Ahnung inwieweit hier die Verteidigung selbst für eine Auswertung bzw. eben ein Auslesen der Backups verantwortlich wäre.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

27.01.2026 um 17:58
@Alex-SCVCC
Ok, danke für die Erklärungen.
Die Staatsanwaltschaft hat die Dateien ja auch von "irgendwoher" bekommen - ich gehe davon aus: von den ermittelnden Beamten, sprich der Polizei.
Aus meiner Logik müsste es ja dann so sein, dass betreffend genau diesen Daten und in der Form, wie sie die Polizei übergeben hat, entsprechend die vielzitierte "Waffengleichheit" bestehen müsste, also beide Instanzen (Staatsanwaltschaft und Verteidigung) gleichermaßen dasselbe Rohmaterial erhalten. So gesehen wäre es Obliegenheit jeder der genannten Instanzen, ob und wie sie damit umgehen . Die RA erwarten, dass die Staatsanwaltschaft für sie diese Arbeit (der Entschlüsselung) übernimmt und ihnen dann die vorgekauten Häppchen zukommen lässt?

Korrigiert mich gerne, wenn's falsch sein sollte.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

27.01.2026 um 18:01
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:wenn es eine konvertierte Form bei der Staatsanwaltschaft gibt.
Vorsicht: Ich hatte keine Quelle dafür, dass die StA die Daten aufbereitet hat. Ich vermutete das nur.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

27.01.2026 um 18:38
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Gestern stand die Frage im Raum, wer eigentlich diesen Zeugen für das Verfahren benannt hat.
Offenbar war das die Verteidigung.
Hat sich nach meinem Eindruck allerdings eher als Bumerang erwiesen
Habe ich auch so empfunden. Zwar hat der gute Dr. CB nicht direkt in die Pfanne gehauen - das hätte mich auch sehr gewundert, aber wirklich hilfreich war er als Zeuge der Verteidigung nicht. Das war ja ein Desaster.
Zitat von M8nixM8nix schrieb:Dem hätte man vorbeugen können, indem man die Entführung unterlässt oder CB sich mit mütterlicher Aufmerksamkeit darum kümmert, dass keins der Kinder wegläuft.
Ja, und ein Aufschrei wäre groß gewesen und auch berechtigt.
Dieses geforderte Gutachten ist echt ein Witz. Wie kriegen es eigentlich Mio von Eltern ohne psychologische Unterstützung hin, dass ihre Kinder nachts nicht weglaufen? Ohne Gitter vor den Fenstern oder Schlösser, ohne (bewaffnete) Security vor dem Haus?

Dass "Fluchtgefahr" bestand, hatte ja seinen Grund. Jetzt wird so getan, als wenn man die Kinder nur schützen wollte, unfassbar.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

27.01.2026 um 18:53
Im Hinblick auf den heutigen Prozessverlauf und das Verhalten des Dr. Dr. empfehle ich, hier nochmal reinzuhören:

https://shows.acast.com/ein-echter-krimi-der-fall-block/episodes/folge-32-barkay-bott-bottner-die-prozesspause-die-keine-war

auch die Folge davor mit Bott persönlich ist interessant:

https://shows.acast.com/ein-echter-krimi-der-fall-block/episodes/folge-31-leaks-druck-wahrheitsfindung-strafverteidiger-ingo

Bei der Folge, wo er persönlich zu Wort gekommen ist, hatte ich ehrlichgesagt Mühe, ihm zu folgen. Ziemliches Blabla und Geschwurbel in meinen Augen.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

27.01.2026 um 18:59
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Habe ich auch so empfunden. Zwar hat der gute Dr. CB nicht direkt in die Pfanne gehauen - das hätte mich auch sehr gewundert, aber wirklich hilfreich war er als Zeuge der Verteidigung nicht. Das war ja ein Desaster.
Ich finde auch, dass er keine gute Figur abgegeben hat.
Auch als er von Frau Dr. Schüler-Spingorum befragt wurde. Allerdings kommt er ja nochmal. Und dann wird der Doppeldoktor vermutlich zur Höchstform auflaufen.
Hoffentlich hat sich da niemand abgesprochen und den Zeugen kontaminiert.
Was Gutes hat es ja wenn Rücker wieder geladen wird, dann können die Demonstranten einen Tag Urlaub nehmen.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

27.01.2026 um 19:17
Mit einem Gutachten zu „kindlichen Fluchtbewegungen“ will Pinar darlegen, dass ihr Mandant Andreas P. den Kindern keinen Schaden zufügen, sondern sie schützen wollte, als er das Haus von Christina Block bewachen ließ.
Quelle: https://www.bild.de/regional/hamburg/live-ticker-bringt-ein-detektiv-christina-block-in-bedraengnis-69778530707d4aa2075820ea

Ich frage mich gerade, wer beauftragt werden soll, mit so einem vollkommen absurden Gutachten.
Davon abgesehen, wurde doch bis gestern noch behauptet, es sei gar nicht darum gegangen, die Kinder im Haus zu halten, sondern darum die Reporter und Schaulustigen außerhalb des Hauses bzw. Grundstückes zu halten.
Was was denn nu?
Wollte man also doch verhindern, dass die Kinder türmen?
Hätte man dann ja auch direkt einräumen können.
Zitat von M8nixM8nix schrieb:Dafür braucht es jetzt also ein Gutachten.
Ich glaube nicht, dass es so ein Gutachten geben wird.

Das ist vollkommen absurd. Ich hänge mich mal ziemlich weit aus dem Fenster und behaupte —Achtung persönliche Einschätzung, es wird keine Quellen dazu geben!— es gibt diese von Rücker phantasierten "kindlichen Fluchtbewegungen" in dem von ihm behaupteten Kontext überhaupt nicht.
Wenn dem so wäre, hätte man das schon irgendwann mal mitbekommen.
In der Regel sind Kinder. Die abgängig sind, Kinder, die außerhalb ihrer Familien in wohngruppen untergebracht sind. Die hauen durchaus ab und zu mal ab einfach, weil sie Sehnsucht nach zu Hause haben. Oder wenn sie schon etwas älter sind, weil sie einfach keinen Bock auf die Wohngruppe haben und sich lieber woanders aufhalten möchten, nicht immer an guten Orten.
Wenn Kinder vermisst werden oder abgängig, sind die jünger als 12. Oder vielleicht 11 Jahre sind, so gehen die vermissten Meldungen sehr schnell in die Öffentlichkeit. Je jünger die Kinder sind, desto schneller kommt es zu einer Öffentlichkeitsfahndung, weil es natürlich wichtig ist, dass die Kinder schnell gefunden werden, weil die sich selber nicht schützen können.
In der Regel erfährt man dann zumindest bruchstücke über den Hintergrund. Häufig sind das wie oben benannt Kinder aus Wohngruppen. Manchmal stecken Familie ihre Dramen dahinter, wie kürzlich in einem Thread hier diskutiert zu einem kleinen Jungen, der verschwunden war und gemeinsam mit seiner Mutter, die kein Sorgerecht mehr hatte. Aufgefunden wurde. Manchmal stecken dahinter natürlich auch tragische Unglücksfälle oder Verbrechen.
Mir ist kein einziger Fall bekannt, in dem ein Kind gesucht wurde, das aus dem Haushalt eines Elternteils in den Haushalt des anderen Elternteils gewechselt ist und dadurch bzw. durch die damit verbundene (behauptete) Entfremdungs Biografie so verunsichert war, dass es nachts aus dem Haus flüchtete und verloren durch die Großstadt irrte.
Nur weil ich kein Beispiel kenne, bedeutet das natürlich nicht, dass es das nicht gibt. Es deutet aber darauf hin, dass es das nicht besonders häufig gibt.
Ich lasse mich natürlich gerne durch vielfältige Beispiele korrigieren.
Bis dahin halte ich das für eine ausgemachte Phantasie des "Entfremdungsexperten"


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

27.01.2026 um 19:21
Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:Im Hinblick auf den heutigen Prozessverlauf und das Verhalten des Dr. Dr. empfehle ich, hier nochmal reinzuhören:

https://shows.acast.com/ein-echter-krimi-der-fall-block/episodes/folge-32-barkay-bott-bottner-die-prozesspause-die-keine-war

auch die Folge davor mit Bott persönlich ist interessant:

https://shows.acast.com/ein-echter-krimi-der-fall-block/episodes/folge-31-leaks-druck-wahrheitsfindung-strafverteidiger-ingo

Bei der Folge, wo er persönlich zu Wort gekommen ist, hatte ich ehrlichgesagt Mühe, ihm zu folgen. Ziemliches Blabla und Geschwurbel in meinen Augen
Auch sehr interessant ist Folge 2 dieses Podcastes, in der sich Bott ab 25:28 zum Fall äußert. Der Podcast wurde im Februar 2024 veröffentlicht, als Bott noch nicht mandatiert war. Er soll erst ab Juli 2025 beauftragt worden sein.

https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/block-prozess-hamburg-otmar-kury-verteidiger-trennung#:~:text=Seit%2520Beginn%2520der%2520Ermittlungen%2520gegen,zweiter%2520Anwalt%2520Ingo%2520Bott%2520%C3%BCbernimmt.

In Folge 2 wird deutlich, dass Bott den strafrechtlichen Vorwurf gar nicht ernst nimmt. Er sülzt rum, dass Eltern über eine solche Sache wieder eine Gesprächsebene finden könnten. Die Anwaltswahl sagt auch viel über die Gefühlswelt der Dame Block aus.
Bott ist für das Verfahren nicht der Richtige. Ihm dürfte auch einfach die Erfahrung fehlen. Schade, dass Schwenn nicht mehr frei ist….


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