Mit einem Gutachten zu „kindlichen Fluchtbewegungen“ will Pinar darlegen, dass ihr Mandant Andreas P. den Kindern keinen Schaden zufügen, sondern sie schützen wollte, als er das Haus von Christina Block bewachen ließ.
Quelle:
https://www.bild.de/regional/hamburg/live-ticker-bringt-ein-detektiv-christina-block-in-bedraengnis-69778530707d4aa2075820eaIch frage mich gerade, wer beauftragt werden soll, mit so einem vollkommen absurden Gutachten.
Davon abgesehen, wurde doch bis gestern noch behauptet, es sei gar nicht darum gegangen, die Kinder im Haus zu halten, sondern darum die Reporter und Schaulustigen außerhalb des Hauses bzw. Grundstückes zu halten.
Was was denn nu?
Wollte man also doch verhindern, dass die Kinder türmen?
Hätte man dann ja auch direkt einräumen können.
M8nix schrieb:Dafür braucht es jetzt also ein Gutachten.
Ich glaube nicht, dass es so ein Gutachten geben wird.
Das ist vollkommen absurd. Ich hänge mich mal ziemlich weit aus dem Fenster und behaupte —Achtung persönliche Einschätzung, es wird keine Quellen dazu geben!— es gibt diese von Rücker phantasierten "kindlichen Fluchtbewegungen" in dem von ihm behaupteten Kontext überhaupt nicht.
Wenn dem so wäre, hätte man das schon irgendwann mal mitbekommen.
In der Regel sind Kinder. Die abgängig sind, Kinder, die außerhalb ihrer Familien in wohngruppen untergebracht sind. Die hauen durchaus ab und zu mal ab einfach, weil sie Sehnsucht nach zu Hause haben. Oder wenn sie schon etwas älter sind, weil sie einfach keinen Bock auf die Wohngruppe haben und sich lieber woanders aufhalten möchten, nicht immer an guten Orten.
Wenn Kinder vermisst werden oder abgängig, sind die jünger als 12. Oder vielleicht 11 Jahre sind, so gehen die vermissten Meldungen sehr schnell in die Öffentlichkeit. Je jünger die Kinder sind, desto schneller kommt es zu einer Öffentlichkeitsfahndung, weil es natürlich wichtig ist, dass die Kinder schnell gefunden werden, weil die sich selber nicht schützen können.
In der Regel erfährt man dann zumindest bruchstücke über den Hintergrund. Häufig sind das wie oben benannt Kinder aus Wohngruppen. Manchmal stecken Familie ihre Dramen dahinter, wie kürzlich in einem Thread hier diskutiert zu einem kleinen Jungen, der verschwunden war und gemeinsam mit seiner Mutter, die kein Sorgerecht mehr hatte. Aufgefunden wurde. Manchmal stecken dahinter natürlich auch tragische Unglücksfälle oder Verbrechen.
Mir ist kein einziger Fall bekannt, in dem ein Kind gesucht wurde, das aus dem Haushalt eines Elternteils in den Haushalt des anderen Elternteils gewechselt ist und dadurch bzw. durch die damit verbundene (behauptete) Entfremdungs Biografie so verunsichert war, dass es nachts aus dem Haus flüchtete und verloren durch die Großstadt irrte.
Nur weil ich kein Beispiel kenne, bedeutet das natürlich nicht, dass es das nicht gibt. Es deutet aber darauf hin, dass es das nicht besonders häufig gibt.
Ich lasse mich natürlich gerne durch vielfältige Beispiele korrigieren.
Bis dahin halte ich das für eine ausgemachte Phantasie des "Entfremdungsexperten"