@SirLouis Ich hatte es in Erinnerung, dass Klara während der lfnd. Entführung, permanent darüber nachdachte, wie sie da mit ihrem Bruder rauskommen könnte.
Ich würde mal wetten, dass es im Hamburger Haus nicht anders war. Sie hat sich ja auch im Haus ( gegenüber dem Dr Psych.) abwehrend verhalten. Ein kluges Mädchen.
Sie hat mit Sicherheit auch dort im Haus überlegt, wie sie mit Theo, da abhauen könnte.
Da setzt evtl irgendein Schutzmodus ein. Normal und angepasst verhalten, simulieren und mitspielen, bis sich eine Möglichkeit der Flucht bietet. Eine 13 jährige, die zusehen musste, wie ihr Vater verprügelt wurde, der darf man durchaus zugestehen, dass sie misstrauisch und sehr bedacht in ihren Handlungen war.
Insbesondere, weil da im Hamburger Haus niemand bereit war, Kontakt zu ihrem Vater zu gestatten. Wer alles war denn im Haus? Frau Block? Delling ? Der Anwalt? Der Psychologe, die beiden Mitarbeiter der Behörde?
Oh man, die armen Kinder, bewacht, beäugt, begutachtet und niemand von den Erwachsenen im Haus war bereit, Klara wenigstens mit dem Vater sprechen zu lassen?
Mit Kindeswohl hatte es wohl da keiner so richtig, nicht mal die, deren Profession es war.