Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.
05.03.2026 um 20:48Das ist wohl wahr. Allerdings habe ich die Hoffnung, dass das starke Kinder sind, die genügend Ressourcen mitbringen, um das alles gut zu verarbeiten - und u.U. sehr gestärkt dadurch für's weitere Leben sind. Wäre ihnen zu wünschen!calligraphie schrieb:Diese Kinder haben wirklich eine Menge mitgemacht. Erst die Jahre in DK, in ständiger Alarmbereitschaft, ob sie jemand stalkt. Dann die gewaltsame Entführung, durch maskierte Personen. Dann der Zwischenstopp auf dem Alpakahof, wieder wildfremde Akteure. Fahrt nach HH, wo wiederum ein Haufen Erwachsener auf sie wartete. Anwalt, Dr Psych, Delling kam vorbei, Mutter war im haus, Bewacher vor dem Haus.
Dann die JA Mitarbeiter, Polizei. Später dann der Anwalt K. der sie zum Vater brachte.
Was für eine Zumutung für Kinder.
Es dürfte lange dauern, bis Kinder solche Traumata verarbeiten.
Eigentlich bin ich da ganz zuversichtlich, denn das, was z.B. von Klara bekannt ist, nämlich den Rücker zu fragen, ob er sie nach DK zurückbringen könnte, klingt danach, dass die Kinder durchaus gut ausgestattet sind. Allerdings würde ich hier auch differenzieren, und nicht alle beide (oder drei) über einen Kamm scheren wollen: vielleicht packt Klara es gut, Theo weniger (kann auch andersrum sein), denkbar wäre auch, dass Greta momentan keine "Auffälligkeiten" hat, die aber irgendwann später kommen... Das ist alles Spekulation und jede/r der Drei wird es auf seine/ihre Weise verarbeiten.
Zu vergessen ist aus meiner Sicht auch nicht: offensichtlich gibt es ein sehr stabiles und tragfähiges vertrauensvolles Verhältnis zum Vater (und so wie es scheint auch zu Astrid H.!). Das sind alles hilfreiche Faktoren, die sicherlich positiv für das Auffangen der Kinder sind. Therapeutische Anbindung ist ebenfalls erfolgt: also: es muss nicht zwangsläufig in einer Vollkatastrophe enden.


