Zaunkönigin schrieb:Du spielst auf die Religiosität der Familie an. Ich glaube, aber es ist eigentlich vor allen Dingen Eugen, der so tief religiös ist. Ich habe bislang nicht mitbekommen, dass CB sonderlich religiös ist. Aber davon abgesehen denke ich, dass es im übertragenen Sinne, eben genau die Haltung war. Der Zweck heiligt die Mittel und damit ist letztlich auch jedes Mittel recht.
2000 Jahre Kirchengeschichte zeigen, dass Gläubige (oder die, die sich dafür halten) nicht die besseren Menschen sind. Auch - oder gerade dann - wenn sie sich für besser halten. Das trifft nicht nur auf Katholiken zu, sondern in gleicher Weise auf Protestanten.
Ich habe hohen Respekt vor dem Glauben anderer Menschen, egal welcher Konfession oder Religion. Es gibt Menschen, die mit ihrem Glauben Unglaubliches geschafft oder überwunden haben. Vor allem, wenn er von Liebe, Hoffnung und Verantwortung geprägt ist. Aber ich beobachte genauso auch Selbstgerechtigkeit und Bigotterie. Der Glaube wird dann missbraucht, verfälscht und in sein Gegenteil verkehrt.
"Wenn Du die Sünde nicht aus der Welt schaffen kannst, dann erfinde die Beichte." Ob die hier involvierten Katholiken ihre Sünden erkannt und gebeichtet haben? Ihnen die Sünden vergeben worden sind? Ich habe meine Zweifel.