Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.
um 11:46Sein Geld…
Blöde Autokorrektur.
Blöde Autokorrektur.
Nein, so einfach ist das nicht, wenn der Einbrecher Eigentümer der Geldscheine ist. Dann ist es nämlich kein Diebstahl (mangels Zueignungsabsicht, die sich nur auf fremdes Eigentum bezieht).M8nix schrieb:Dann bleibt es trotzdem ein Einbruch, egal ob sich der eigentliche Besitzer Seinfeld nur zurückgeholt hat.;)
"Mir geht es nicht um fundamentale Kritik an der Polizei. Andererseits hätten wir, wenn die Maßnahmen ergriffen worden wären, jetzt vielleicht eine komplett andere Lage gehabt."Quelle: https://www.tag24.de/thema/block-prozess/anwalt-im-block-prozess-das-perfekte-verbrechen-gibt-es-nur-im-kino-straftaeter-machen-fehler-3474573-amp
Stattdessen habe man sich von Stephan Hensel und dessen Anwalt Philipp von der Meden "verkürzt und unvollständig informieren lassen"
Du musst das so sehen: alle sind da "irgendwie reingestolpert", so was kann schon mal passieren bei den ganzen Missverständnissen. Keiner wusste so recht Bescheid, am allerwenigsten Christina, die doch nur dem Anwalt gefolgt ist in rechtstreuem Glauben.leonor schrieb:Ich geb mir echt Mühe, aber ich kann es wirklich noch nicht sehen.
Maßnahmen der Hamburger Polizei hätten die Dänen über das BKA anfordern müssen, erklärt die Zeugin das Procedere der grenzüberschreitenden Polizeiarbeit.Quelle: https://www.mopo.de/hamburg/gericht/liveticker-der-42-tag-im-block-prozess/
Du glaubst also die "Oberschicht" ist weniger kriminell als andere? Starke These!!Origines schrieb:Die Kriminalitätsbelastung in diesem Milieu ist sehr gering, beschränkt sich vermutlich auf Steuerhinterziehung oder findet versteckt und unentdeckt hinter den Mauern ihrer Häuser statt.
Das sei dir unbenommen.Origines schrieb:Trotzdem möchte ich persönlich Täter nicht nur aus von meiner Warte aus verurteilen, sondern auch ihre Beweggründe verstehen. Wie kam es zur Entscheidung?
Ahhh, vielleicht war das ja der eigentliche Plan: Die Polizei trifft die Mutter im Hotel an und verschafft ihr somit selber das Alibi.leonor schrieb:Bott kritisiert die Polizei, zumindest kommt es bei mir so an.
Hätte die Polizei mit der Mutter telefoniert, wäre sie ins Elysée gefahren….dann hätte sie vielleicht festgestellt, dass Christinchen friedlich im Bettchen schläft und nichts mit der Entführung zu tun hat.
Natürlich ist das so. Dazu gibt zig kriminologische und kriminalwissenschaftliche Untersuchungen und Analysen.ringelnatz schrieb:Du glaubst also die "Oberschicht" ist weniger kriminell als andere? Starke These!!
Würdest du mir diesen Gedanken bitte etwas genauer erklären? Es interessiert mich.Origines schrieb:So lange Frau Block sie als Notwehr oder Notstand und sich als das Opfer verkaufen konnte, war sie noch gerechtfertigt. Aber die Rechnung ging nicht auf. Das wird ihr ja kaum noch von Prozessbeobachtern abgenommen.
Vor allem, wenn man ausblendet, dass die Tat an sich zu diesem Zeitpunkt schon verübt war…ringelnatz schrieb:Ahhh, vielleicht war das ja der eigentliche Plan: Die Polizei trifft die Mutter im Hotel an und verschafft ihr somit selber das Alibi.
Leider nicht an die grenzüberschreitende Polizeiarbeit gedacht und schwupps funktioniert der Plan nicht mehr. Da kann man schonmal sauer werden und vor Gericht mit dem Fuß aufstampfen... 🤣
Das ist so natürlich nicht.Origines schrieb:Natürlich ist das so. Dazu gibt zig kriminologische und kriminalwissenschaftliche Untersuchungen und Analysen.
Ohja, es gibt tolle Studien dazu, dass verschiedene soziale Schichten unterschiedliche Deliktmuster und vor allem unterschiedliche Entdeckungswahrscheinlichkeiten aufweisen. Stichworte Hellfeld und Dunkelfeld!Origines schrieb:Natürlich ist das so. Dazu gibt zig kriminologische und kriminalwissenschaftliche Untersuchungen und Analysen.
Wie schon oft geschrieben, es war Silvester, da lag bestimmt noch anders auf dem Schreibtisch. Irgendwie finde ich es etwas peinlich, dass Bott (und Co) darauf herumreiten, dass in der kurzen Zeit das nicht geprüft wurde, während man selbst rumgemault hat, dass das Lesen der Vernehmung von Barkay so umfangreich sei und mehr Zeit benötigt wird.leonor schrieb:Die Beamtin hatte bis 4:00 morgens Dienst. Sie tat was angewiesen war. CB war verdächtig.
Die Kinder noch in Hamburg gemeldet, ein langer Sorgerechtsstreit vorausgegangen, Telefonnummern bekannt etc……
Aber das Wichtigste war doch, dass gerade zwei Kinder entführt wurden und die in großer Gefahr waren!
Das hatte Priorität, nicht ob sich die Beamtin in die Vorgeschichte eingelesen hatte.
Aber dann müsste Costard doch argumentierten, dass CB Bescheid wusste und die Entführung beauftragt hat. Nur wenn sie gesagt hat, dass die Kinder zu ihr sollen, funktioniert doch dieses "Argumentation" mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht.Gernhard schrieb:Das finde ich in der Tat bemerkenswert! Ist das womöglich ein Hinweis, dass die Verteidigungsstrategie Costards tatsächlich in Richtung „alles rechtmäßig“ gehen soll?
Da die Polizistin bis 4:00 Schicht hatte, hätte sie CB mit Eugen und Gernhard um 3:00 an der Bar treffen können. Oder, wir wissen die Uhrzeit nicht, mit den Entführern beim Schampus-Treffen, einen Zauber von Prinzessin Di verströmend.ringelnatz schrieb:Ahhh, vielleicht war das ja der eigentliche Plan: Die Polizei trifft die Mutter im Hotel an und verschafft ihr somit selber das Alibi.
Der Nebenklagevertreter von Stephan Hensel bezeichnet die Befragungen der Verteidiger Voß, Rieks und Bott als "Rumgestochere". Der Versuch der Argumentation folge dem Bild eines "perfekten Verbrechens": Bott hatte argumentiert, dass seine Mandantin sich wohl kaum am 1. Januar 2024 in Hamburg aufgehalten hätte, wenn sie Kenntnis über die Entführung gehabt hätte.Quelle: https://www.tag24.de/thema/block-prozess/anwalt-im-block-prozess-das-perfekte-verbrechen-gibt-es-nur-im-kino-straftaeter-machen-fehler-3474573-amp
"Das perfekte Verbrechen gibt es nur im Kino. Straftäter machen Fehler", so der Nebenklagevertreter. Der aktuelle Prozess sei der beste Beweis dafür.
Im Abendblatt-Interview war er wieder total von sich überzeugt! Ob er sich mit Strate abstimmt, hat er nicht preisgegeben. Dass er ihn schon lange kennt natürlich schon.SirLouis schrieb:Botts Verteidigungsstrategie greift so gut wie eine Gabel im Pudding...^^
Ja, ich warte ja immer noch auf den Gärtner mit seinem Kassenbuch, in dem er genau den Barzahlungseingang I.H.v 75.000 Euro nachweisen kann! 😉KTG schrieb:Was mich wundert, dass die nächsten Prozesstage aufgehoben sind. Gibt es keine Zeugen, die man vorziehen kann?
Böttner will daraufhin wissen, wie Christina Block denn wohl erklären wolle, dass Spielsachen aus den früheren Kinderzimmern (Böttner spricht von „Museumsstücken“) und Kleidung der Mutter in das Wohnmobil der Entführer geraten seien. Böttner sarkastisch: „Wurden die Sachen gestohlen? Oder bei Amazon bestellt?“ Bott kündigt eine Einlassung seiner Mandantin zu einem späteren Zeitpunkt an: „Dieser Punkt kann sehr einfach erklärt werden.“Quelle: https://www.mopo.de/hamburg/gericht/liveticker-der-41-tag-im-block-prozess/
Ausserdem hat Bott zum dritten Mal die Möglichkeit verstreichen lassen, Tal S. zum Treffen im Elysée am 28.12. zu befragen.
Es war mehr als genug Zeit an den letzten Verhandlungstagen. Ich denke, dass die Richterin bewußt wenig Zeugen geladen hatte. Nur zu diesem Zweck.
Am Anfang des Prozesses war von mehr als 100 Zeugen die Rede. Und da waren die Israelis noch nicht mitgezählt.
Die Richterin hätte sicher an den letzten Tagen 2-3 Zeugen laden können. Sie werden aber nicht mehr alle benötigt.
Ich denke, dass die Verteidigung am Ende ist. Endgültig.
Ich denke, dass der Prozess aus Sicht des Gerichts 'durch ist'. Genug Indizien, genug Zeugen, keine plausible Verteidigung mehr.KTG schrieb:Was mich wundert, dass die nächsten Prozesstage aufgehoben sind. Gibt es keine Zeugen, die man vorziehen kann?
Mein Respekt gehört den Polizeibeamten bzw. -beamtinnen, die ihren Dienst vernünftig machen.Motette schrieb:Ich finde es langsam peinlich, wie die Verteidigung immer und immer wieder auf die Polizei einhackt
Den hatte ich schon fast vergessen!Gernhard schrieb:Ja, ich warte ja immer noch auf den Gärtner mit seinem Kassenbuch, in dem er genau den Barzahlungseingang I.H.v 75.000 Euro nachweisen kann! 😉
M8nix schrieb:Das ist so natürlich nicht.
In den Statistiken tauchen viele der Delikte, die von Angehörigen der „Oberschicht“ begangen werden, überhaupt nicht auf. Deren Delikte werden meist nicht über die Polizei zur Anzeige gebracht, sondern laufen über die Finanzbehörden und Staatsanwaltschaften.
Wir wollen hier doch nicht diskutieren, was es für Thesen zur "Kriminalität" gibt. Oder wie das "Dunkelfeld" bei Straftaten geschätzt werden kann. Was statistisch in der PKS erfasst wird. Oder ob Ordnungswidrigkeiten (OWi) Straftaten sind. Das BMF hat eigene Statistiken über Steuerstraftaten und -OWi (ca. 50.000 im Jahr), die Länder eine eigene StA-Statistik. Es gibt zudem Verurteilungsstatistiken. Bei Geldstrafen kann z.B. anhand des Tagessatzes das Einkommen bestimmt werden. Es gibt eben Statistiken über Strafgefangene. Es gibt soziologische Studien, Dunkelfeldbefragungen usw. Und es gibt ganz viele Theorien, dass das alles nicht aussagekräftig ist, weil Polizei und Justiz selektiv verdächtigen und verurteilen. Aber dann bleibt nichts mehr außer Vermutungen.ringelnatz schrieb:Ohja, es gibt tolle Studien dazu, dass verschiedene soziale Schichten unterschiedliche Deliktmuster und vor allem unterschiedliche Entdeckungswahrscheinlichkeiten aufweisen. Stichworte Hellfeld und Dunkelfeld!
Das geht weit über Steuerhinterziehung hinaus und schlägt mM in dieselbe Kerbe wie hier auch schonmal diskutiert wurde, nämlich dass Geld sowie Kontakte Dinge möglich machen, von denen andere nur träumen können - was nicht zu Gerechtigkeit beiträgt!
Da steht nix in der PKS. Richtig. Deshalb haben Kriminologen eine repräsentative Stichprobe gemacht und dort die soziale Schicht zugeordnet. Ob Menschen aus der sog. Oberschicht prozentual häufiger Steuerstraftaten oder solche der organisierten Kriminalität begehen, ist jedenfalls nirgendwo empirisch belegt.M8nix schrieb:In der Kriminalstatistik wird nicht der Hintergrund der Täter in Bezug auf ihre „Schicht“ erfasst.
Das juristische Narrativ von Frau Block ist (in meinen Worten):leonor schrieb:Würdest du mir diesen Gedanken bitte etwas genauer erklären? Es interessiert mich.