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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

12.090 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kinder, Entführung, Dänemark ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 11:46
Sein Geld…
Blöde Autokorrektur.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 11:52
Zitat von M8nixM8nix schrieb:Dann bleibt es trotzdem ein Einbruch, egal ob sich der eigentliche Besitzer Seinfeld nur zurückgeholt hat.;)
Nein, so einfach ist das nicht, wenn der Einbrecher Eigentümer der Geldscheine ist. Dann ist es nämlich kein Diebstahl (mangels Zueignungsabsicht, die sich nur auf fremdes Eigentum bezieht).

Es bleiben aber Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch. Und wenn der eigentliche Eigentümer dem Dieb eins auf die Birne gibt, dann auch Körperverletzung. Selbstjustiz ist nicht privilegiert.

Nun sind Kinder keine Sachen. Sondern lebendige Wesen, die man sich eigentlich nicht einfach "holt", an denen man eigentlich kein "Recht" hat, jedenfalls kein Recht, sie mit Gewalt zu irgendetwas zu zwingen, selbst wenn es das Aufenthaltsbestimmungs- oder Sorgerecht ist. Der Straftatbestand der Kindesentziehung ist trotzdem einschlägig, selbst wenn der Vater 2021 eine Kindesentziehung begangen haben sollte. Damit soll gerade verhindert werden, dass Kinder von ihren Elternteilen hin- und hergerissen werden - wie Sachen.

Zu den Verteidigern: Ja. Herumstochern. Nebelgranaten. Typisch. Ihnen bleibt auch kaum was anderes übrig, wenn sie ihr sicherlich nicht unbedeutendes Honorar legitimieren sollen.


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um 12:20
"Mir geht es nicht um fundamentale Kritik an der Polizei. Andererseits hätten wir, wenn die Maßnahmen ergriffen worden wären, jetzt vielleicht eine komplett andere Lage gehabt."

Stattdessen habe man sich von Stephan Hensel und dessen Anwalt Philipp von der Meden "verkürzt und unvollständig informieren lassen"
Quelle: https://www.tag24.de/thema/block-prozess/anwalt-im-block-prozess-das-perfekte-verbrechen-gibt-es-nur-im-kino-straftaeter-machen-fehler-3474573-amp

Die Beamtin hatte bis 4:00 morgens Dienst. Sie tat was angewiesen war. CB war verdächtig.
Die Kinder noch in Hamburg gemeldet, ein langer Sorgerechtsstreit vorausgegangen, Telefonnummern bekannt etc……
Aber das Wichtigste war doch, dass gerade zwei Kinder entführt wurden und die in großer Gefahr waren!
Das hatte Priorität, nicht ob sich die Beamtin in die Vorgeschichte eingelesen hatte.

Bott kritisiert die Polizei, zumindest kommt es bei mir so an.
Hätte die Polizei mit der Mutter telefoniert, wäre sie ins Elysée gefahren….dann hätte sie vielleicht festgestellt, dass Christinchen friedlich im Bettchen schläft und nichts mit der Entführung zu tun hat. Hätte sie sich ausführlich mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht beschäftigt, wäre klar, dass die Kinder gerade auf dem Weg sind, dahin verbracht zu werden, wo sie hingehören.

Hätte, hätte Fahradkette.

SH wurde niedergeschlagen, die Kinder waren weg. Seine Frau und Tochter in großer Sorge.
Er ruft Philipp v.d. Meden an. Uecker erreicht er nicht.
Die Polizei ist Vorort. Alles in der Silvesternacht.

Erwartet Bott in dieser Situation eine ausführliche Fleißarbeit von Beiden?
Da sitzt er beim Abendblatt-Interview und sagt, wie seine Verteidigung jetzt greift.
Ich geb mir echt Mühe, aber ich kann es wirklich noch nicht sehen.


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um 12:42
Zitat von leonorleonor schrieb:Ich geb mir echt Mühe, aber ich kann es wirklich noch nicht sehen.
Du musst das so sehen: alle sind da "irgendwie reingestolpert", so was kann schon mal passieren bei den ganzen Missverständnissen. Keiner wusste so recht Bescheid, am allerwenigsten Christina, die doch nur dem Anwalt gefolgt ist in rechtstreuem Glauben.
Dann kam noch dazu, dass einige das mit venezianischem Karneval verwechselt haben und sich daher maskiert hatten. Ansonsten waren sie in Bademänteln und Badeschlappen unterwegs. Der ganze Trubel.. wer verliert da nicht irgendwann den Überblick?

Ein einziges Missverständnis!

Botts Verteidigungsstrategie greift so gut wie eine Gabel im Pudding...^^


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um 13:02
Maßnahmen der Hamburger Polizei hätten die Dänen über das BKA anfordern müssen, erklärt die Zeugin das Procedere der grenzüberschreitenden Polizeiarbeit.
Quelle: https://www.mopo.de/hamburg/gericht/liveticker-der-42-tag-im-block-prozess/

Das wird geflissentlich von den Verteidigern ausgeblendet.
Passt nicht in die Verteidigungslinie.

Hervorhebung von mir.


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um 13:16
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Die Kriminalitätsbelastung in diesem Milieu ist sehr gering, beschränkt sich vermutlich auf Steuerhinterziehung oder findet versteckt und unentdeckt hinter den Mauern ihrer Häuser statt.
Du glaubst also die "Oberschicht" ist weniger kriminell als andere? Starke These!!
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Trotzdem möchte ich persönlich Täter nicht nur aus von meiner Warte aus verurteilen, sondern auch ihre Beweggründe verstehen. Wie kam es zur Entscheidung?
Das sei dir unbenommen.
Gut auch, dass dies für das Strafmaß höchstwahrscheinlich auch vor Gericht Beachtung findet - für die Bewertung legal oder unrechtmäßig ist es aber hinlänglich!
Zitat von leonorleonor schrieb:Bott kritisiert die Polizei, zumindest kommt es bei mir so an.
Hätte die Polizei mit der Mutter telefoniert, wäre sie ins Elysée gefahren….dann hätte sie vielleicht festgestellt, dass Christinchen friedlich im Bettchen schläft und nichts mit der Entführung zu tun hat.
Ahhh, vielleicht war das ja der eigentliche Plan: Die Polizei trifft die Mutter im Hotel an und verschafft ihr somit selber das Alibi.
Leider nicht an die grenzüberschreitende Polizeiarbeit gedacht und schwupps funktioniert der Plan nicht mehr. Da kann man schonmal sauer werden und vor Gericht mit dem Fuß aufstampfen... 🤣


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um 13:34
Zitat von ringelnatzringelnatz schrieb:Du glaubst also die "Oberschicht" ist weniger kriminell als andere? Starke These!!
Natürlich ist das so. Dazu gibt zig kriminologische und kriminalwissenschaftliche Untersuchungen und Analysen.

Zwei Beispiele aus meinem Gedächtnis: 1. 90% der Tatverdächtigen in der Polizeilichen Kriminalstatistik sollen nach Stichproben der sog. Unterschicht angehören. 2. Zwei Drittel der männlichen Gefängnisinsassen sind Schulabbrecher und haben nicht einmal einen Hauptschulabschluss. Zu den Gründen: Mangelnde Bildung und fehlende Perspektive sind Booster für Kriminalität. Steigende soziale Ungerechtigkeit ebenfalls. Das trifft die Oberschicht nicht.

Die Tat, die hier angeklagt ist, ist sehr untypisch. Das ist nicht Steuerhinterziehung, Bestechung oder Untreue. Sondern eine im nichtpolitischen Sinne extremistische, bürgerliche Grenzen überschreitende Tat. So lange Frau Block sie als Notwehr oder Notstand und sich als das Opfer verkaufen konnte, war sie noch gerechtfertigt. Aber die Rechnung ging nicht auf. Das wird ihr ja kaum noch von Prozessbeobachtern abgenommen. Aus Sicht Ihresgleichen wäre sie ziemlich entgleist. Reiche Hamburger dürften sich nur selten in den Justizvollzugsanstalten einfinden.


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um 13:45
Zitat von OriginesOrigines schrieb:So lange Frau Block sie als Notwehr oder Notstand und sich als das Opfer verkaufen konnte, war sie noch gerechtfertigt. Aber die Rechnung ging nicht auf. Das wird ihr ja kaum noch von Prozessbeobachtern abgenommen.
Würdest du mir diesen Gedanken bitte etwas genauer erklären? Es interessiert mich.


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um 13:47
Zitat von ringelnatzringelnatz schrieb:Ahhh, vielleicht war das ja der eigentliche Plan: Die Polizei trifft die Mutter im Hotel an und verschafft ihr somit selber das Alibi.
Leider nicht an die grenzüberschreitende Polizeiarbeit gedacht und schwupps funktioniert der Plan nicht mehr. Da kann man schonmal sauer werden und vor Gericht mit dem Fuß aufstampfen... 🤣
Vor allem, wenn man ausblendet, dass die Tat an sich zu diesem Zeitpunkt schon verübt war…
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Natürlich ist das so. Dazu gibt zig kriminologische und kriminalwissenschaftliche Untersuchungen und Analysen.
Das ist so natürlich nicht.
In den Statistiken tauchen viele der Delikte, die von Angehörigen der „Oberschicht“ begangen werden, überhaupt nicht auf. Deren Delikte werden meist nicht über die Polizei zur Anzeige gebracht, sondern laufen über die Finanzbehörden und Staatsanwaltschaften.

In der Kriminalstatistik wird nicht der Hintergrund der Täter in Bezug auf ihre „Schicht“ erfasst.

https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2024/Polizeiliche_Kriminalstatistik_2024/Polizeiliche_Kriminalstatistik_2024_node.html


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um 14:12
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Natürlich ist das so. Dazu gibt zig kriminologische und kriminalwissenschaftliche Untersuchungen und Analysen.
Ohja, es gibt tolle Studien dazu, dass verschiedene soziale Schichten unterschiedliche Deliktmuster und vor allem unterschiedliche Entdeckungswahrscheinlichkeiten aufweisen. Stichworte Hellfeld und Dunkelfeld!
Das geht weit über Steuerhinterziehung hinaus und schlägt mM in dieselbe Kerbe wie hier auch schonmal diskutiert wurde, nämlich dass Geld sowie Kontakte Dinge möglich machen, von denen andere nur träumen können - was nicht zu Gerechtigkeit beiträgt!

@M8nix
This!


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 14:13
Zitat von leonorleonor schrieb:Die Beamtin hatte bis 4:00 morgens Dienst. Sie tat was angewiesen war. CB war verdächtig.
Die Kinder noch in Hamburg gemeldet, ein langer Sorgerechtsstreit vorausgegangen, Telefonnummern bekannt etc……
Aber das Wichtigste war doch, dass gerade zwei Kinder entführt wurden und die in großer Gefahr waren!
Das hatte Priorität, nicht ob sich die Beamtin in die Vorgeschichte eingelesen hatte.
Wie schon oft geschrieben, es war Silvester, da lag bestimmt noch anders auf dem Schreibtisch. Irgendwie finde ich es etwas peinlich, dass Bott (und Co) darauf herumreiten, dass in der kurzen Zeit das nicht geprüft wurde, während man selbst rumgemault hat, dass das Lesen der Vernehmung von Barkay so umfangreich sei und mehr Zeit benötigt wird.
Zitat von GernhardGernhard schrieb:Das finde ich in der Tat bemerkenswert! Ist das womöglich ein Hinweis, dass die Verteidigungsstrategie Costards tatsächlich in Richtung „alles rechtmäßig“ gehen soll?
Aber dann müsste Costard doch argumentierten, dass CB Bescheid wusste und die Entführung beauftragt hat. Nur wenn sie gesagt hat, dass die Kinder zu ihr sollen, funktioniert doch dieses "Argumentation" mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Was mich wundert, dass die nächsten Prozesstage aufgehoben sind. Gibt es keine Zeugen, die man vorziehen kann?


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 14:14
Zitat von ringelnatzringelnatz schrieb:Ahhh, vielleicht war das ja der eigentliche Plan: Die Polizei trifft die Mutter im Hotel an und verschafft ihr somit selber das Alibi.
Da die Polizistin bis 4:00 Schicht hatte, hätte sie CB mit Eugen und Gernhard um 3:00 an der Bar treffen können. Oder, wir wissen die Uhrzeit nicht, mit den Entführern beim Schampus-Treffen, einen Zauber von Prinzessin Di verströmend.

Oje,oje, wie hätte sich alles entwickeln können…..
………………………………..hat es sich aber nicht!

Mein Favorit ist immer noch, dass sie es wusste, allerdings in die Details nicht eingeweiht war.

Philipp v.d. Meden hat heute von dem perfekten Verbrechen gesprochen. Für mich klingt das plausibel.
Der Nebenklagevertreter von Stephan Hensel bezeichnet die Befragungen der Verteidiger Voß, Rieks und Bott als "Rumgestochere". Der Versuch der Argumentation folge dem Bild eines "perfekten Verbrechens": Bott hatte argumentiert, dass seine Mandantin sich wohl kaum am 1. Januar 2024 in Hamburg aufgehalten hätte, wenn sie Kenntnis über die Entführung gehabt hätte.

"Das perfekte Verbrechen gibt es nur im Kino. Straftäter machen Fehler", so der Nebenklagevertreter. Der aktuelle Prozess sei der beste Beweis dafür.
Quelle: https://www.tag24.de/thema/block-prozess/anwalt-im-block-prozess-das-perfekte-verbrechen-gibt-es-nur-im-kino-straftaeter-machen-fehler-3474573-amp
Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:Botts Verteidigungsstrategie greift so gut wie eine Gabel im Pudding...^^
Im Abendblatt-Interview war er wieder total von sich überzeugt! Ob er sich mit Strate abstimmt, hat er nicht preisgegeben. Dass er ihn schon lange kennt natürlich schon.


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um 14:17
Zitat von KTGKTG schrieb:Was mich wundert, dass die nächsten Prozesstage aufgehoben sind. Gibt es keine Zeugen, die man vorziehen kann?
Ja, ich warte ja immer noch auf den Gärtner mit seinem Kassenbuch, in dem er genau den Barzahlungseingang I.H.v 75.000 Euro nachweisen kann! 😉


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 14:22
Spannend war heute, was NICHT stattfand: keine Einlassung von CB zu den Spielsachen im Wohnmobil.
Böttner will daraufhin wissen, wie Christina Block denn wohl erklären wolle, dass Spielsachen aus den früheren Kinderzimmern (Böttner spricht von „Museumsstücken“) und Kleidung der Mutter in das Wohnmobil der Entführer geraten seien. Böttner sarkastisch: „Wurden die Sachen gestohlen? Oder bei Amazon bestellt?“ Bott kündigt eine Einlassung seiner Mandantin zu einem späteren Zeitpunkt an: „Dieser Punkt kann sehr einfach erklärt werden.“
Quelle: https://www.mopo.de/hamburg/gericht/liveticker-der-41-tag-im-block-prozess/

Ausserdem hat Bott zum dritten Mal die Möglichkeit verstreichen lassen, Tal S. zum Treffen im Elysée am 28.12. zu befragen.

Es war mehr als genug Zeit an den letzten Verhandlungstagen. Ich denke, dass die Richterin bewußt wenig Zeugen geladen hatte. Nur zu diesem Zweck.

Am Anfang des Prozesses war von mehr als 100 Zeugen die Rede. Und da waren die Israelis noch nicht mitgezählt.
Die Richterin hätte sicher an den letzten Tagen 2-3 Zeugen laden können. Sie werden aber nicht mehr alle benötigt.

Ich denke, dass die Verteidigung am Ende ist. Endgültig.



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um 14:26
@Gernhard
Zitat von KTGKTG schrieb:Was mich wundert, dass die nächsten Prozesstage aufgehoben sind. Gibt es keine Zeugen, die man vorziehen kann?
Ich denke, dass der Prozess aus Sicht des Gerichts 'durch ist'. Genug Indizien, genug Zeugen, keine plausible Verteidigung mehr.


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um 14:30
@anthe

Musical ist eine gute Idee, aber bei der Fülle des Materials ist doch offensichtlich eine Serie angesagt. Gab es das schon einmal? Eine Musical-Serie?

Aber zurück zum Thema: Ich finde es langsam peinlich, wie die Verteidigung immer und immer wieder auf die Polizei einhackt, die ja schließlich erst NACH der Entführung eingeschaltet wurde und eben dass Verbrechen NICHT verhindern konnte, egal was die Verteidigung jetzt so fabuliert.

Und wo die Kinder 'eigentlich hingehörten': dazu gab es ja zu dem Zeitpunkt offenbar unterschiedliche Meinungen. Aber die Verteidigung kennt (oder akzeptiert) offenbar nur die deutsche Rechtsprechung - bei der mir immer noch schlecht wird, wenn ich daran denke, dass die Gewaltanwendung durch CB als Erziehungsmittel beurteilt wurde. Körperliche Gewalt Kindern gegenüber ist seit über einem Jahrzehnt eine Straftat - Punkt.


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um 14:40
Zitat von MotetteMotette schrieb:Ich finde es langsam peinlich, wie die Verteidigung immer und immer wieder auf die Polizei einhackt
Mein Respekt gehört den Polizeibeamten bzw. -beamtinnen, die ihren Dienst vernünftig machen.

Mir gefällt das überhaupt nicht, dass diese Zeugen im Prozess behandelt werden, als wären sie Dorfdeppen und Stümper, deren Aussagen man also nicht vertrauen kann....


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um 14:45
@GinoRedheart
Dazu gehört auch, dass die in der Sylvesternacht im Kriminaldauerdienst waren und wahrscheinlich auch noch alle möglichen anderen Probleme zu bearbeiten hatten. Wohlgemerkt: OHNE großzügiges Honorar, sondern nur als die Scheißschicht, die eigentlich niemand will.


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um 15:08
Zitat von GernhardGernhard schrieb:Ja, ich warte ja immer noch auf den Gärtner mit seinem Kassenbuch, in dem er genau den Barzahlungseingang I.H.v 75.000 Euro nachweisen kann! 😉
Den hatte ich schon fast vergessen!
Familie Block zahlt ja gerne mal in bar. Wer war das letztens noch, der eine sechsstellige Summe erhalten hatte? A. Persihl?

Wer auch noch nicht mit der Befragung fertig ist, ist Rücker. Bott hat da bestimmt noch seinen großen Auftritt.

Vielleicht hatte Rücker Donnerstag/Freitag keine Zeit.
Muss eventuell eine Demo organisieren, an die er sich dann später nicht mehr erinnern kann.

Oder ein hochbezahltes Video drehen, dessen Inhalt ihm dann urplötzlich entfällt.

Bei Bott‘s Befragung blüht er sicherlich auf. Alles kindeswohlgerecht in HH und in Dänemark lauert die Gefahr des erweiterten Suizids.


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um 15:10
Zitat von M8nixM8nix schrieb:Das ist so natürlich nicht.
In den Statistiken tauchen viele der Delikte, die von Angehörigen der „Oberschicht“ begangen werden, überhaupt nicht auf. Deren Delikte werden meist nicht über die Polizei zur Anzeige gebracht, sondern laufen über die Finanzbehörden und Staatsanwaltschaften.
Zitat von ringelnatzringelnatz schrieb:Ohja, es gibt tolle Studien dazu, dass verschiedene soziale Schichten unterschiedliche Deliktmuster und vor allem unterschiedliche Entdeckungswahrscheinlichkeiten aufweisen. Stichworte Hellfeld und Dunkelfeld!
Das geht weit über Steuerhinterziehung hinaus und schlägt mM in dieselbe Kerbe wie hier auch schonmal diskutiert wurde, nämlich dass Geld sowie Kontakte Dinge möglich machen, von denen andere nur träumen können - was nicht zu Gerechtigkeit beiträgt!
Wir wollen hier doch nicht diskutieren, was es für Thesen zur "Kriminalität" gibt. Oder wie das "Dunkelfeld" bei Straftaten geschätzt werden kann. Was statistisch in der PKS erfasst wird. Oder ob Ordnungswidrigkeiten (OWi) Straftaten sind. Das BMF hat eigene Statistiken über Steuerstraftaten und -OWi (ca. 50.000 im Jahr), die Länder eine eigene StA-Statistik. Es gibt zudem Verurteilungsstatistiken. Bei Geldstrafen kann z.B. anhand des Tagessatzes das Einkommen bestimmt werden. Es gibt eben Statistiken über Strafgefangene. Es gibt soziologische Studien, Dunkelfeldbefragungen usw. Und es gibt ganz viele Theorien, dass das alles nicht aussagekräftig ist, weil Polizei und Justiz selektiv verdächtigen und verurteilen. Aber dann bleibt nichts mehr außer Vermutungen.
Zitat von M8nixM8nix schrieb:In der Kriminalstatistik wird nicht der Hintergrund der Täter in Bezug auf ihre „Schicht“ erfasst.
Da steht nix in der PKS. Richtig. Deshalb haben Kriminologen eine repräsentative Stichprobe gemacht und dort die soziale Schicht zugeordnet. Ob Menschen aus der sog. Oberschicht prozentual häufiger Steuerstraftaten oder solche der organisierten Kriminalität begehen, ist jedenfalls nirgendwo empirisch belegt.

Ansonsten kann man gleich erfolgreiches Unternehmertum oder ein kapitalistisches Wirtschaftssystem als Ausbeutung und an sich als institutionalisierte organisierte Kriminalität (="Fortsetzung der Marktwirtschaft mit illegalen Mitteln") betrachten, aber das führt nicht weiter. Erst Recht nicht, wenn man die "Clankriminalität" in Anschlag bringt, die zurzeit in Berlin täglich zu Schießereien führt. Zur Zeit wird besonders gerne in die Beine geschossen. Als Warnung.

Nochmals: Es geht mir nicht darum, was die Oberschicht im dunklen Kämmerlein an Straftaten begeht (auch dort gibt es Gewalt, Sexualdelikte, Kinderpornografie, Wirtschaftskriminalität usw.), sondern was der Duktus dieser Schicht nach Außen ist. Offene Gewalt gehört nicht dazu.
Zitat von leonorleonor schrieb:Würdest du mir diesen Gedanken bitte etwas genauer erklären? Es interessiert mich.
Das juristische Narrativ von Frau Block ist (in meinen Worten):

Der Vater hat mir, der Mutter mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht, die Kinder entzogen, indem er sie nach dem Wochenende Ende August 2021 nicht mehr nach Hamburg zurückgebracht hat. Er hat sich in Dänemark verschanzt und unter Täuschung der dänischen Behörden verhindert, dass die mir Recht gebenden deutschen Gerichtsurteile in Dänemark vollzogen werden können. Er hat die Kinder manipuliert, damit sie sagen, sie wollen dort bleiben. Er hat jeden Kontakt mit meinen Kindern hintertrieben und verhindert.

Weil ich das Recht hatte, dass die Kinder bei mir in Hamburg sind, durfte ich die "Rückführung" selbst in die Hand nehmen, weil die deutschen Behörden durch den Widerstand der dänischen Behörden mein Recht nicht durchsetzen konnten. Ich durfte das. Das war wie Notwehr oder Notstand, ich war gerechtfertigt mit meiner Aktion. Ich habe rechtskonform gehandelt.


Parallel dazu gibt es noch das emotionale Narrativ (in meinen Worten):

Mein Ex-Mann war so böse, der wollte uns vernichten. Der hat die Kinder nur behalten, weil er mich hasste, weil er mich fertig machen wollte. Ich war so verzweifelt, habe meine Kinder so vermisst. Ich wusste mir nicht mehr zu helfen, hatte so große Hoffnung, meine israelischen Freunde wollen mir helfen. Ich wusste gar nicht was die vorhatten, eigentlich hatte ich mit ihnen auch nichts zu tun. Und plötzlich waren die Kinder da, friedlich schlafend. Dann kam die Polizei und die Kinder waren wieder weg. Ich kann das alles nicht verstehen, ich bin so verzweifelt, weil ich weiß, meine Kinder wollen zu mir - und er lässt sie nicht.

Beide Karten hat sie intensiv in verschiedenen Varianten gespielt. Ihre Glaubwürdigkeit und Glaubhaftigkeit ist aber seit Beginn des Prozesses gewaltig erschüttert worden. Rechtlich wird sie keine Chance haben, wenn das Gericht zu der Überzeugung gelangt, sie habe die Entführung zu verantworten.


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